DE2014331A1 - Schieberverschluß an Behaltern fur flussige Schmelze - Google Patents
Schieberverschluß an Behaltern fur flussige SchmelzeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
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- B22D41/14—Closures
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Description
Fall 2463
DIDIEB-WEBKE AG
62 Wiesbaden,. Lessingstr. 16
Sehieberverschluö an Behältern für flüssige Schmelze.
Die Erfindung "betrifft einen Schieberverschluß an Behältern für
flüssige Schmelze^ bestehend aus einer fest im Behalterhoden angebrachten
Lochplatte und einer relativ zu dieser verschiebliohen -i
Schieberplatte, welche "beide jeweils mit einer Durchfluß öffnung
versehen sind, die sich zur Gleit- und Dichtfläche der Platten hin
erweitert.
Es ist aus der schweizerischen Patentschrift 449 86I bekannt, die
Durchfluß öffnung in der Lochplatte schwach" konisch zu erweitern
und wieder zu verengen und daran nochmals in Strömungsrichtung gesehen
eine konische Erweiterung anzuschließen, die ihren größten
Durchmesser in der Ebene der Gleit- und Dichtfläche der Loch- und Schieberplatte hat und sioh von dort aus längs der mit gleichem
Durchmesser anschließenden Durchflußöffnung in der Schieberplatte
wieder verengt. Diese Ausbildung der aneinander anschließenden Durchflußöffnungen in Loch- und Schieberplatte mit zwei konischen
Erweiterungen und einem nur schwach geneigten Konuswinkel, hat
l>ei der vorbekannten Konstruktion den Zwack, MäterialBpannungen,
in deren Folge Beschädigungen am SchieberVerschluß auftreten können,
zu vermeiden.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin,
einen Sehieberversohluß der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei welchem sowohl in der ganz geSffnetan als auch, in einer Drosselstellung
des Schieberversohlussea die Erosionswirkuhg und Ablagerungen© igung der ausfließenden Schmalze, insbesondere an den
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aneinander grenzenden Kanten der Durchfluß öffnungen von Loch- und
Schieberplatte, wesentlich herabgesetzt ist.
Sie vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Gleit- und Dichtfläche zwischen Loch- und Schieberplatte
der Durchmesser wenigstens einer Durchflußöffnung im wesentlichen
stufenförmig erweitert ist. Diese spontane Quersohnittserweiterung
führt in ihrem Bereich zu einer plötzlichen Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit und einem Ablösen der Strömung von
der Lochwand an den durch Erosion besonders gefäufleten Querfe
Schnittstellen des Schieberverschlussee. Wie außardea an einem
Wassermodell beobachtet werden konnte, entoteht durch die vorgeschlagene
Maßnahme in gedrosselter Schiebers teilung nur ein Wirbel mit sehr viel geringerer Umfangsgeschwindi{3ceit und einem
entsprechend geringerem Ablagerungs- und Erosionseffekt als bei
glattzylindrisohen Durchflußöffnungen. Auch bei voll geöffneter
Schieberstellung werden durch die erfindungsgemäße Querschnittserweiterung
erosionsbegünstigende Turbulenzen abgebaut, so daß
es eelbet weiter unten in der Durohfluflöffnung der Schieberplatte
und der al oh an sie anschließenden Aus laufh ills e weniger zu
Erosionen und Zapfenbildungen (Ablagerungen, Sedimentation) kommt. Beia Übergang aus der ganz geöffneten Stellung des Sohie-
^ berversohlusses in Drosselstellung können sioh bei der erf in-
ψ dungsgemäßen Auebildung der Durchflußöffnungen die 3trömungs-
linien weich an die zunehmende Krümmung des Strömungsweges angleichen.
Die Erfindung sei nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Ea zeigen«
Fig. f a - ο yarsohiedene ücoseela Teilungen eines vorbe-
k nun ten Schiebe pvarsohlussea mit glattr,/-ILndrLsühen
Rrrohflußöffnungen In der Looh-
und Schieberplatte,
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Pig. 2a - e einen erfindungsgemäß mit einer stufenförmigen
Erweiterung der Durchflußöffnungen versehene-n Schieberverschluß in
ganz geöffneter und in vier zunehmend gedrosselten Stellungen, . . ·
Pig. 3 einen Quer schnitt durch eine weitere
Ausführungsform gemäß der Erfindung. " -
Übereinstimmend in allen Zeichnungsfiguron ist eine fest, am Boden
eines flüssige Schmelze enthaltenden Behälters, z.B. einer
Gießpfanne, angebrachte Lochplatte mit 1 bezeichnet. Sie stellt den unbeweglichen Teil eines Schieberverschlusses dar, dessen
beweglichen Teil eine Schieberplatte 2 bildet. Beide Platten sind
mit je einer Durcliflußöffnung 3 bzw. 4 versehen, welche in der
gans geöffneten Stellung des Schieberverschlusses fluchten (Pig. 2a, Pig. 3) und .durch seitliche Verschiebungen der Schieber*·
platte zunehmend gegeneinander versetzt werden können, so.daß zunächst
der Durchfluß progressiv gedrosselt und dann ganz unterbrochen werden kann. . - '
Die Fig. 1 a bis 1 c lassen erkennen, daß es in den Drosselstellungen
des Schieberverschlusses bei glattzylindrischen Durchfluß-Öffnungen
vor der vorspringenden Kante 21 der Schieberplatte 2
durch die aufprallende Strömung zur Ausbildung eines kräftigen
Staudruckes kommt, was in der Zeichnung durch ein e angedeutet
ist« Dieser Staudruck wirkt sowohl auf die Kante 2'als auch auf
die an dieser anliegende Kante 1 ' der lochplatte 1. Mit steigendem
Druck wächst bei der hohen Temperatur des Metallbades auch die Erosion an der von der Schmelze umflossenen Kante 21 und gleichzeitig
fördert der höhere'Druck an den Stellen geringerer
Strömungsgeschwind'iglceit nahe der Kante 1 · die schädliche Ansatzbildung.
· ,/ - ·
Auf der gegenüberliegenden Seite der in der gedrosselten Stel-
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lung gegeneinander versetzten DurchflußÖffnungen 3 und 4 lenkt die
vorstehende Kante 1" der Lochplatte 1 die ausströmende Schmelze in einem verhältnismäßig scharfen Sogen in den zwischen dieser Kante
1" und der zurückgesetzten Kante 2" der Schieberplatte 2 gebildeten
Winkel hinein um, wobei die Strömung die Kante 1" abträgt und
unterhalb der letzteren ein Wirbel entsteht, der wiederum die Ansatzbildung fördert. Infolge Sedimentation an der Kante 2" kann
sich schließlich auch auf dieser Seite der DurohflußÖffnungen ein
Staudruck ausbilden, der die Zerstörung der Verschlußteile weiter fördert.
Die Erosion der Kanten der DurchflußÖffnungen in Loch- und Schieberplatte
kann im Endstadium ein solches Ausmaß erreichen, daß
der Sohieberverechluß selbst in seiner Schließstellung nioht mehr
dichtet. Fortschreitende Veränderungen am Verschluß sind jedooh
auch vorher schon sehr unangenehm, da ihr Ausmaß von außen nioht erkennbar ist und die Position der Schieberplatte für die Einstellung
einer bestimmten Drosselung der Strömung zu unbestimmt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Durchfluß Öffnungen naoh
Fig. 2 a bis 2 e wird im Beispielsfall ebenso wie bei der Ausführung nach Fig, 1 a bis 1 ο voneinem Durohmesser der Durchflußöffnungen
3 und 4 von 35 n* ausgegangen. Diese sind jedooh
beidseite der Dicht- und Gleitfläche stufenförmig auf 5<>
mm erweitert. Die Erweiterung 3 a ist im Beispiel spiegelbildlich
identisch der Erweiterung 4 a, auch hinsichtlioh ihrer axialen Länge von z.B. Io no und der Neigung der Stufenfläche der Erweiterungen
von z.B. 34° gegenüber der Dicht- und Gleitfläche.
Bei ganz geöffnetem Sohieberverschluß, wie in Fig. 2a dargestellt,
betrage die Strömungsgeschwindigkeit der ausfließenden Schmelze in der Durchfluß Öffnung 3 vor der Erweiterung 3 a einen
bestimmten Wert v... Durch die plötzliohe Erweiterung der DurchflußÖffnung
verringert sich die Strömungsgeschwindigkeit in diesem Btreioh auf den Wert Tg. Hinter der Erweiterung 4 a steigt
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die. Strömungsgeschwindigkeit wieder Ms auf einen mit y^ be- ' ·
zeichneten Wert an, dieser entspricht bei Vernachlässigung '
von kleinen Energieverlusten im Bereich der Erweiterung der
ursprünglichen StrÖnung3geschwindigkeit V1.
Die Darstellungen des .erfindungsgemäßen Schieberverschlusses .
nach'Fig. 2 h bis 2 e zeigen deutlich, daß in allen Stellungen
der Schieterplatte die Beseitigung der in den Strömungsweg vorspringenden
Kanten 1" und 2* nach Fig. 1 a Ms-I ο. die Umlenkung
dor Strömung von der Durchfluß öffnung 3 in die bei ge- ·.
drosselter Stellung ihr gegenüber versetzt liegende Durohflußöffnung
4 erleichtert wird. Die Wandung der Durchflußöffnungen
■ist "besser dem Verlauf der Strömungslinien angepaßt. Dadurch ■
kommt es weniger zu Wirbeln, und die gefürchtete Ansatzhildung
wird verringert. Die Anpassung der vorspringenden Kanten 1" und ,2' an den Strömun-tsverlauf verringert auch gleichzeitig die · ·
sonst an diesen Stellen zu beobachtende starke Erosion.
Durch die Erweiterung 3 a und 4 a wurden auch die in Fig. 1 a
bis 1 c eingeseicarieten Kanten I1 und 2" entfernt, so daß sioh
dort nunmehr taschenförmige Hinterschneidüngen befinden, die .
wegen der Strömungsablösung von der Wand zur Druckentspannung —
in der' Zeichnung durch ein ο angedeutet - führen,, so daß der
sonst zu beobachtende Staudruck kompensiert wird.
Da die mit der Erfindung zu erzielenden Vorteile zum Teil bereits
erhalten werden können, wenn nur eine der beiden Durchflußöffnungen 3 oder 4 erweitert ist, .wird in Fig. 3 auch ein ■
solches Ausfühfungsbeispiel dargestellt·. In diesem Fall sollte
zwecknäßigerveise die glattzylindrische Durchflußöffnung insgesamt
den Durchmesser_dor Erweiterung aufweisen.
Es versteht sich, daß die vorstehend beschriebenen Ausbildungen der erfindunc3gsrn!lßQn Erweiterung d?r Durchfluß öffnungen in der
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Lochplatte und der Schieberplatte nur als Beispiele zu gelten haben. Insbesondere der spontane Übergang vom kleinren auf den
größeren !Durchmesser gestattet in weiten Grenzen eine Vielfalt
von Aueführungsformen.
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Claims (5)
1. Sehieherversohluß an Behältern für flüssige Schmelze, "bestehend aus einer fest am Behälterboden angebrachten Lochplatte und einer relativ zu dieser verschieblichen Schieberplatte,
welche beide jeweils mit einer Durchflußöffnung versehen sind,
die sich zur Gleit- und Dichtfläche der Platten hin erweitert, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gleit-
und Dichtfläche der Durchmesser wenigstens einer Durchflußoff—
nung (3 oder 4) im wesentlichen stufenförmig erweitert ist,
2. Schieberverschluß nach Anspruch 1, dadurch g e k en η
zeichnet, daß die Durchmesser beider Durchfluß öffnungen
(3,4) stufenförmig erweitert sind.
3. Schieberverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet , daß die Stufenfläche der Erweiterung (3a, 4a) einen Neigungswinkel gegen die Ebene der Gleit- und
Dichtfläche zwischen der Lochplatte (i) und der Schieberplatte
(2) von 0 bis höchstens ca. 35° aufweist.
4. Schieber Verschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Durchflußöffnungen (3,4) in Abhängigkeit vom Drosselquerschnitt maximal
um die Hälfte ihres Durchmessers erweitert sind.
5. Schieberverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die axiale
Länge der Erweiterunr einer Durchfluß öffnung (3, 4) ungefähr gleich ist der Vergrößerung des Halbmessers.
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L e e r s e i t e
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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| FR (1) | FR2083566A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3334438C1 (de) * | 1983-09-23 | 1984-07-12 | Zimmermann & Jansen GmbH, 5160 Düren | Handbetaetigungsmechanismus fuer einen Giesspfannenschieberverschluss |
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| ES2031561T3 (es) * | 1988-08-31 | 1992-12-16 | Metacon Ag | Juego de placas refractarias para cierres de corredera de tres placas. |
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1970
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-
1971
- 1971-03-24 FR FR7110343A patent/FR2083566A1/fr not_active Withdrawn
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Also Published As
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