DE2014376A1 - - Google Patents

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DE2014376A1
DE2014376A1 DE19702014376 DE2014376A DE2014376A1 DE 2014376 A1 DE2014376 A1 DE 2014376A1 DE 19702014376 DE19702014376 DE 19702014376 DE 2014376 A DE2014376 A DE 2014376A DE 2014376 A1 DE2014376 A1 DE 2014376A1
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tubular fabric
fabric
knitted
conveyor belt
tubular
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DE19702014376
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

. . 2ÖH376
PATENTANWÄLTE 7 STUTTGART 1 MiJ
DR.-ING. WOLFF, H, BARTELS iangestrassesi
DR. BRAN DES, DR.-ING. HELO ^SS^^™95
Üecf.-Nr. 122, 399
Robert Brunner, Widen bei Bremgarten (Schweiz)
Verfahren zum formstabilen Ausrüsten von Masehenschlauchwaren
Die vorliegende Erfindung betrifft ein. Verfahren zur fπrtnstabil2η · M Ausrüstung von schlauchförmig er Maschenware. Der Zweck dieser * Ausrüstung und das Verfahren ist die M'aschenwars in. sins . stabile Form zu bringen, damit daraus gefertigte Gebrauchsartikel' beim Waschen ihre Form beibehalten und weder eingehen noch auseinanderfallen.
Zur Herstellung von Unterwäsche und auch, von „Oberbekleidung wird in grossen Mengen rundgestrickte und gewirkte Maschenware verwendet.' Die Dimensionen von Gebrauchsartikeln, hergestellt aus solcher Maschenware können sich aber durch sine V/aschbshandlung beträchtlich verändern.
Diese Veränderungen sind unerwünscht und können den Gebrauchswert m beträchtlich vermindern. Erwünscht ist, dass sich die Masse durch ' eine Waschbehsndlung nicht wesentlich verändern. Ein sehr dehnbares Gestrick darf jedoch der Dehnung entsprechend nocheine gewisse Restschrurapfung aufweisen.
Die Annahme, dass die Maschen einer Strickware >■ so wie sie van der Mascfano kommt und entspann ist, in ihrer richtigen ,Lage seien, ist nicht zutreffend. Ein octenes Gestrick kann durch eine. Waschbehandlung beträchtliche Massgndö'rungen erfahren. So ist es mckjlicb, dass es in Längs- wie in Querrichtung beträchtlich eingeht, oder es wird schmäler und länger; es ist auch möglich, dass er breiter und kürzei wird. Hier wirkt sich dis Maschinenteilung und die dafür gewählte Garnstärke aus. <
009840/1535 bad original
Dis richtige Maschenform stellt sich sin, wenn die V,z3 chen wnrs in warnnsm Wasser, also in gewichtslosem Zustand bewegt wird. En stellt sich dann ein Gleichyewichtszusband der im Garn vorhandenen Kräfte ein, und dis Masche nimmt nine bestimmtg Form an. Wird die Haschenware in dieser Form spannungslos getrocknet, so haben wir den Idealzustand der flasche. .
Es scheint somit einfach zu sein, durch sinra Nassbehandlung und spannungslose Trocknung diesen Iriealzustand zu erreichen.
Erfahrungsgemäß;:; bedeutet aber jede Massbehrmdlung von längeren Stücken Maschenschlauchware eine Verschiebung der Mr.schen in. Längsrichtung. Die Masche wird langer und schmaler. Durch Entwässern und Trocknen erhalten wir folglich einen zu langen und zvi schmalen Schlauch.
In dieser Form lag bisher die Maschenschlauchwarc nach einer Nassbehandlung, wie Waschen, Bleichen oder Färben vor. Es gilt; nun, die Maschen dieser Schlauchware wieder in die richtige Form zu bringen.
Mit den heute zur Verfugung stehenden Ausrüstmaschinen ist das aber nicht möglich. Man kann wohl die Schlauchware auf eine gewünschte Breite bringen; dabei werden aberneue Spannungen erzeugt, die sich bei einer späteren Wäsche wieder nachteilig auswirken.
Was man aber nicht erreicht, ist eine Verschiebung der Maschen in ihre richtige Lage, die allein sino formstabile Maschenware ergibt.
Das erfindungsgernässB Verfahren bezweckt die durch oine Nassbehandlung verschobenen Maschen einer Maschanschlauchware in ihre richtige Form zu bringen und weist folgende Verfahrungsschritte auf:
1, AuswBxbung der Schlauchware zur Verformung der Maschin,
BAD ORJGjNAL
0098*0/1535
20U376
2. Dämpfen der verformten Schlauchware in losem Zustand zur Entspannung und Stabilisierung.
3„ Trocknen der entspannten und stabilisierten Schlauchware.
4. Spannungsloses Aufrollen und Dämpfen der Schlauchware als . Endausrüstung. ,
Das Verfahren ist.dadurch gekennzexhnet, dass man die Schlauchware, deren Maschen durch eine -Nassbehandlung in Längsrichtung verschoben worden ist, über eine Spannvorrichtung führt, die sich im Innern des Schlauches befindet und die den Schlauch derart aus- (| weitet, dass sich die Maschenform so verändert, dass sie kürzer und breiter .wird·. Bei dieser Operation ist die Schlauchware einer wesentlichen Breitenspannung unterworfen, die bei der weiteren Fortbewegung durch eine Verjüngung der Spannvorrichtung soweit vermindert wird, dass sie am Ende nur noch unbedeutend ist. Anschliessend wird die so veränderte Maschenware durch ein luftdurchlässiges Transportband über eine Dämpfvorrichtung geführt, wobei der Dampf durch das Transportband mit der lose darauf liegenden Maschenware dringt. "Dadurch wird eine Entspannung und Stabilisierung der Maschen erreicht. Anschliessend wird mit Warmluft oder Wärmestrahlung getrocknet unci die Maschware in einer Mulde aufgefangen, von wo sie über einen Breithalter μ
geführt, derart aufgerollt wird, dass die Rolle auf zwei angetriebenen Walzen aufliegt, wobei sie zwischen diesen Walzen gedämpft wird.
Die Erfindung wird anschliessend mittels Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Vorderansicht der'Vorrichtung, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht.
Die Vorrichtung besteht aus folgenden Hauptteilen:
Dem Maschinenrahmen 24, der Spannvorrichtung 3, dem Transportband 5, der Dämpfvorrichtung 6, der Mulde B, und der Aufrollvorrichtung 9, mit Dämpfeinrichtung IG.
009840/1635 bad original
20U376
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die zu behandelnde Maschenschlauchware wird aus dem Behälter 1 über die 5pc?.nn vorrichtung 3 geführt und dabei in der Breitrichtung derart ausgespannt, dass eine Verschiebung der Maschen stattfindet. Der Weitertransport der Schlauchware geschieht durch die Riemen 12, die durch die Rollen 1.1 angetrieben werden. Dis Spannvorrichtung verjüngt sich gegen das Ende derart, dass die Schlauchware nur noch nit einer geringen Spannung auf den Endstücken aufliegt. Von hier gelangt die Schlauchware auf de.τι Transportband 5 über Walze 13, die als Saugtrorntnel ausgebildet ist, wobei Luft durch die gelochte Trommel und das Transportband gesogen wird. Dadurch wird die Schlauchware auf dem Transportband festgehalten und weiter über die Dämpfvorrichtung 6 geführt. Hier strömt der Dampf durch das Transportband mit der daraufliegenden Schlauchware. Da die Schlauchware lose aufliegt kann sie sich unter der Einwirkung des Dampfes vollständig entspannen. Die Maschsn nehmen ihre ursprüngliche Form an und werden in dieser Lage stabilisiert. Die Schlauchware bewegt sich mit dem Transportband weiter und kann die überflüssige Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben. Diese Trocknung kann durch Warnluft oder Wärmestrahlung unterstützt werden.
Von hier gelangt die Schlauchware in eine Mulde 8, wo sie lose _ gestapelt wird, und dann über einen Breithalter 21 auf die ™ Walzen 22 und 23. Die Walze 23 ist glatt und beheizt, währsnri die WaJze 22 mit einem Friktionsbe^lag z.B. Filz überzogen ist. Die Schlauchware wird jetzt auf den Walzen 22 und 23 spannungslos aufgerollt und zwischen diesen Walzen nochmals durch die Dämpfeinrichtung 10 gedämpft. Durch diese Operation wird sin» gleichmässige Breite der Schlauchware von Anfang bis Ende und ein schönes ,rogelmässiges Maschenbild erreicht.
Um Maschenschlauchware die aus gefärbtem Material gearbeitet ist, also noch keine Nassbehandlung am Stück durchgemacht hat, fornstabil auszurüsten, wird diese oingenetzt, also nass gemacht und getrocknet. Anschliessend kann die Ware nach dem erfindimcjsgemössen Vorfahren bnhnndelt werden.
009840/1535 bad original
Bei Pberbekleidungsstof f en, besonders dpppelflüchiger ßund=- ' Strickware aus Wolle erhält man durch die Nassbehandlung einen weicheren GtXfY4, Es entsteht eine voluminöse weiche Maschen.^ ware, was vielfach nicht erwünscht ist# Solche Maschenware kann folgendermassen ohne Nassbehandlung formstabil gemacht werden.;
Die Masehensehlauehware wird, so wie sie von der Striekmaschine kommt, unter gleichzeitiger Dampfeinwirkung in der Längsrichtung gestreckt. Dadurch wird eine Verschiebung der Maschen erreicht, sie werden, länger und schmaler, so auch de-^r Waren schlau eh, Die so vorbereitete Maschenware, die jetzt eine zu geringe Breite aufweist, wird nun nach dem erfindungsgemässen Verfahren weiter behandelt. Eine auf diese Weise behandelte Maschenware ist formstabil und behäjLt ihren charakteristischen körnigen Griff,
BADORIGiNAL

Claims (3)

  1. 20U376
    Patentansprüche
    Verfahren zum formstabilen Ausrüsten von Maschenhlauchware, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchware über eine Spannvorrichtung geführt wisi, die sich im Innern des Warenschlauches befindet, die derart ausgebildet ist, dass dia Schlauchware durch Ausweitung und wieder Verengung so verändert wird, dass die Maschen eine andere Form annehmen und die Wars beim Verlassen der Spannvorrichtung verkürzt und verbreitert auf einem luftdurchlässigen Transportband litsgend weiter befördert, in losem Zustand gsdämpft, getrocknet und schliesslich aufgerollt wird.
  2. 2. Vorfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die behandelte Schlauchware auf zwei angetriebenen Weizen aufliegend, von denen vorzugsweise mindestens eine beheizt ist, aufgerollt und dabei vorzugsweise zwischen diesen Walzen gedämpft wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Maschenschlauchware, die keine Nassbehandlung erfahren hat, ■zuvor bei gleichzeitiger Einwirkung von Dampf in Längsrichtung gestreckt wird.
    009840/153S
    L e e r s e i t e
DE19702014376 1969-03-27 1970-03-25 Pending DE2014376A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2850570A1 (de) * 1978-11-22 1980-06-04 Peter J Ing Grad Biesinger Verfahren zum rueckverformen und entspannen einer gewirkten oder gestrickten textil-maschenbahn

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IT1078779B (it) * 1976-08-11 1985-05-08 Conti Fulvio Impianto di mercerizzazione per tessuti tubolari

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DE2850570A1 (de) * 1978-11-22 1980-06-04 Peter J Ing Grad Biesinger Verfahren zum rueckverformen und entspannen einer gewirkten oder gestrickten textil-maschenbahn

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