DE201570C - - Google Patents
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- DE201570C DE201570C DENDAT201570D DE201570DA DE201570C DE 201570 C DE201570 C DE 201570C DE NDAT201570 D DENDAT201570 D DE NDAT201570D DE 201570D A DE201570D A DE 201570DA DE 201570 C DE201570 C DE 201570C
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- Germany
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- conveyor
- spindle
- shaft
- chain
- molding
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
- B22C13/02—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 201570 KLASSE 31 b. GRUPPE
HELMUTH ADOLF MORITZ in LÖCKNITZ.
eingestampften Form.
Die bisher bekannten Formvorrichtungen
für Rienischeibenkränze werden zufolge der hohen Anschaffungskosten nur in größeren
Gießereibetrieben angewandt. Um aber die nutzbringende maschinelle Arbeitsweise auch
kleineren Betrieben zugänglich zu machen, habe ich die teure Formmaschine durch eine
einfache Vorrichtung ersetzt, deren Leistung derjenigen der bekannten Maschinen vollkommen
gleich ist.
Bei dieser Vorrichtung wird der Hohlraum für den Kranz durch das an sich bekannte
Herausarbeiten aus der gestampften Form hergestellt, indem ~ als arbeitendes Werkzeug
ein Förderwerk um eine Spindel bewegt und dabei fortschreitend in seiner Höhenlage geändert
wird.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt der Vorrichtung,
Fig. 2 die Seitenansicht der linken Hälfte der Vorrichtung,
Fig. 3 die Draufsicht auf das Armlager mit den Gewindebuchsen und Stangenhaltern,
Fig. 4, 5, 6 und 7 Einzelheiten,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Vorrichtung während des Formens.
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Vorrichtung während des Formens.
Die auf irgend eine beliebige Art am
oberen Ende festgehaltene Spindel 1 ist mit einer durch die ganze Gewindelänge gehenden
Nut versehen. Auf der Spindel sitzt ein gegen Drehung mittels Federkeil gesichertes
Kegelrad 2 mit dem Führungsring 3, ferner eine Gewindebuchse 4 sowie die die Gewindebuchse
umschließende Außenbuchse 5 mit dem Armlager 6 und die an der Außenbuchse mittels der Schrauben 33 befestigten Stangenhalter
7 (Fig. ι und 3). Sowohl die in den letzteren verschiebbar sitzenden Stangen 8
als auch die durch das Armlager 6 gehende Welle 9 sind durch ein gemeinschaftliches
Zwischenstück 10 hindurchgeführt, und zwar werden die Stangen 8 in diesem mittels
Flügelschrauben 13 festgestellt, während die Welle 9 darin drehbar gelagert ist. Die hinteren
Enden der Stange 8 sind untereinander durch ein Endstück Ii verbunden, an welches
sich der Führungshebel 12 anschließt.
In das Kegelrad 2 greift ein kleiner Trieb 14, welcher sich auf der Welle 9 in der Längsrichtung
verschieben läßt und gegen Drehung auf der Welle durch einen Federkeil gesichert
ist, so daß sich beim Drehen des Triebes die Welle mitdreht. Ihre Bewegung wird durch
das hinter dem Zwischenstück 10 sitzende Rad 15 mit Innenverzahnung und den Trieb
17 auf die in dem Zwischenstück 10 ebenfalls
gelagerte Welle 16 übertragen. Diese Welle trägt die Förderrolle 18, welche teilweise
von dem Gehäuse 21 eines kleinen Förderwerkes 19 umschlossen wird.
Das Förderwerk 19 wird mittels Schrauben an der Rückenplatte 24 des Zwischenstückes 10
befestigt und ist derjenige Bestandteil der ganzen Vorrichtung, welcher die Formarbeit
besorgt.
Das Förderwerk 19 besteht aus dem mit einer Holzführung 20 ausgefütterten und
schwach gerundeten offenen Blechgehäuse 21, dessen unteres Ende eine kleine Leitrolle 22
aufnimmt. Die Rundung des Blechgehäuses ist naturgemäß für kleinere Riemscheiben
größer und für größere Riemscheiben kleiner. Die vorderen schrägen Kanten des Blechgehäuses
21 sind abgeschärft, damit sie leichter in den Formsand einschneiden. Die Holzführung
20 ist längs der schmalen Gehäusewand mit einer durchgehenden Ausnehmung 23 ■ versehen, durch welche die über die beiden
Rollen 18 und 22 geführte endlose und in Fig. 7 dargestellte Förderkette hinaufgeleitet
wird. Mittels dieser Förderkette wird auf die noch genauer beschriebene Weise der
Formsand ausgehoben. Der am unteren Ende des Gehäuses ausgebogene Schwanz 30 dient
zum Schlichten der fertiggeformten Sohle.
Von der sich nur sehr langsam drehenden Welle 16 wird mittels des auf ihr festsitzenden
Stirnrades 25 ein auf der Welle 9 lose sitzender und mit der runden Bürste 26 gekuppelter kleiner Trieb 27 angetrieben. Die
Bürste 26 sitzt über der Förderrolle 18 und hat die Aufgabe, die während des Formens
den Formsand heraufbringende Förderkette (Fig. 7) zu reinigen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist nachstehend erläutert:
Nachdem die Welle 9 sowie die Stangen 8 auf den benötigten Halbmesser des zu formenden
Riemscheibenkranzes mittels der Stellringe 28 und der Stellschrauben 29 eingestellt sind,
wird der Formkasten, in welchen das Armkreuz der Riemscheibe bereits eingeformt ist,
so unter die Vorrichtung gestellt, daß der Zapfen der Spindel 1 in die Nabenbohrung
hineintrifft (Fig. 8). Hierauf wird die Außenbuchse 5 mittels der Schraube 31 an der Gewindebuchse
4 festgekuppelt, so daß beim Formen, d. h. beim Arbeiten des Förderwerkes 19, sich beide Buchsen gemeinschaftlich
um die Spindel 1 drehen und so das immer tiefere Eingreifen des Förderwerkes
ermöglichen. Nunmehr wird die ganze Vorrichtung mit Hilfe des Führungshebels 12
um die Spindel 1 im Kreise bewegt. Da das Kegelrad 2 auf die Spindel 1 durch einen in
-_ die Spindelnüt greifenden Federkeil und ebenso
der Trieb 14 auf die Welle 9 mittels eines in der Triebnut verschiebbaren Federkeils gegen
Drehung auf den Wellen gesichert sind, so muß sich der Trieb 14 mitsamt der Welle 9
auf dem Rad 2 fortbewegen, wobei die Buchsen 4 und 5 unter Mitnahme des Rades 2 abwärts gehen. Da nun die Welle 9 ihre
Bewegung mittels der Räder 15 und 17 auf die Welle 16 überträgt, so dreht sich auch
die auf ihr sitzende Kettenrolle 18 und. mit dieser zugleich auch die Förderkette (Fig. 7)
mit der unteren Leitrolle 22. Gleichfalls nimmt das auf der Welle 16 festsitzende
Stirnrad 25 den auf der Welle 9 drehbaren und mit der Bürste 26 gekuppelten Trieb 27
unter beschleunigter Umdrehung mit, wobei die Bürste den durch die Förderkette hochbrachten
Formsand beseitigt. Hat das Förderwerk die erwünschte Tiefe im Formsande erreicht, so muß die zufolge der schraubenartigen
Abwärtsbewegung des Förderwerkes entstandene schraubenartige Formsohle ausgeglichen
werden; zu diesem Zwecke wird die mittels der Schraube 31 hergestellte Kupplung
der beiden Buchsen 4 und 5 aufgehoben und die Gewindebuchse 4 durch die in die Nut der Spindel. 1 greifende Schraube 32
besonders festgestellt. Wird nunmehr das Förderwerk 19 nochmals herumgeführt, so
dreht sich unter Stillstand der Gewindebuchse 4 die ganze Vorrichtung um die Spindel, wobei
der am untersten Ende des Förderwerkgehäuses 21 vorgesehene Schwanz 30 die
Sohlfläche der Form ausgleicht und schlichtet; damit ist das Einformen des Riemscheibenkranzes
beendet, und es kann nunmehr das Hochdrehen des Förderwerkes sowie seine
anderweitige Verwendung stattfinden. Die zwischen den Armen und dem eingeformten
Kranze fehlenden Anschlüsse müssen nachträglich ergänzt werden.
Da das Verstellen der Welle 9 in dem Triebe 14 und den beiden ihn einschließenden
Stellringen 28 der senkrechten Spindel 1 wegen beschränkt ist, kann man bei einer
bedingten weiteren Verkleinerung des Formhalbmessers das Zwischenstück 10 samt den
hinter ihm sitzenden Teilen auf der Welle 9 verstellen, zu welchem Zwecke die Welle mit
einer durchgehenden Nut versehen ist, in welcher sich der Federkeil des Rades 15 sowie
derjenige des Triebes 14 verschieben lassen.
Für Riemscheiben mit einem Durchmesser von z. B. weniger als 400 mm müßte die
Vorrichtung kleiner sein als für Riemscheiben no von 400 bis 2500 mm, bei welch letzteren
nur das Förderwerk und nötigen Falles auch die Stangen 8 ausgewechselt werden brauchen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Fertigstellung von Riemscheibenformen durch Herausarbeiten des Hohlraumes für den Kranz aus der über dem Naben- und Speichenmodell eingestampften Form, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine Spindel (1) drehbares und in der Länge veränder-liches Gestell ein die Formarbeit verrichtendes Förderwerk (19} trägt, welches, dem Gewindegang der Spindel folgend, während der kreisenden Bewegung eine jede zum Herstellen der Form erforderliche Höhenlage annimmt.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Formarbeit verrichtende Förderwerk (19) aus einem mit zwei Leitrollen (18 und 22) einer Holzführung(20) und einer über diese geleiteten Förderkette versehenen Gehäuse (21) besteht, welches nach der vollendeten Formarbeit die Formwandungen selbsttätig schlichtet.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Formsand hebende Förderkette mittels einer über der Kette gelagerten und durch die Förderwelle (16) mittelbar angetriebenen Bürste (26) gereinigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201570C true DE201570C (de) |
Family
ID=464119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201570D Active DE201570C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201570C (de) |
-
0
- DE DENDAT201570D patent/DE201570C/de active Active
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