DE201570C - - Google Patents

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DE201570C
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DE
Germany
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conveyor
spindle
shaft
chain
molding
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DENDAT201570D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/02Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 201570 KLASSE 31 b. GRUPPE
HELMUTH ADOLF MORITZ in LÖCKNITZ.
eingestampften Form.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1907 ab.
Die bisher bekannten Formvorrichtungen
für Rienischeibenkränze werden zufolge der hohen Anschaffungskosten nur in größeren Gießereibetrieben angewandt. Um aber die nutzbringende maschinelle Arbeitsweise auch kleineren Betrieben zugänglich zu machen, habe ich die teure Formmaschine durch eine einfache Vorrichtung ersetzt, deren Leistung derjenigen der bekannten Maschinen vollkommen gleich ist.
Bei dieser Vorrichtung wird der Hohlraum für den Kranz durch das an sich bekannte Herausarbeiten aus der gestampften Form hergestellt, indem ~ als arbeitendes Werkzeug ein Förderwerk um eine Spindel bewegt und dabei fortschreitend in seiner Höhenlage geändert wird.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt der Vorrichtung, Fig. 2 die Seitenansicht der linken Hälfte der Vorrichtung,
Fig. 3 die Draufsicht auf das Armlager mit den Gewindebuchsen und Stangenhaltern,
Fig. 4, 5, 6 und 7 Einzelheiten,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Vorrichtung während des Formens.
Die auf irgend eine beliebige Art am
oberen Ende festgehaltene Spindel 1 ist mit einer durch die ganze Gewindelänge gehenden Nut versehen. Auf der Spindel sitzt ein gegen Drehung mittels Federkeil gesichertes Kegelrad 2 mit dem Führungsring 3, ferner eine Gewindebuchse 4 sowie die die Gewindebuchse umschließende Außenbuchse 5 mit dem Armlager 6 und die an der Außenbuchse mittels der Schrauben 33 befestigten Stangenhalter 7 (Fig. ι und 3). Sowohl die in den letzteren verschiebbar sitzenden Stangen 8 als auch die durch das Armlager 6 gehende Welle 9 sind durch ein gemeinschaftliches Zwischenstück 10 hindurchgeführt, und zwar werden die Stangen 8 in diesem mittels Flügelschrauben 13 festgestellt, während die Welle 9 darin drehbar gelagert ist. Die hinteren Enden der Stange 8 sind untereinander durch ein Endstück Ii verbunden, an welches sich der Führungshebel 12 anschließt.
In das Kegelrad 2 greift ein kleiner Trieb 14, welcher sich auf der Welle 9 in der Längsrichtung verschieben läßt und gegen Drehung auf der Welle durch einen Federkeil gesichert ist, so daß sich beim Drehen des Triebes die Welle mitdreht. Ihre Bewegung wird durch das hinter dem Zwischenstück 10 sitzende Rad 15 mit Innenverzahnung und den Trieb 17 auf die in dem Zwischenstück 10 ebenfalls gelagerte Welle 16 übertragen. Diese Welle trägt die Förderrolle 18, welche teilweise von dem Gehäuse 21 eines kleinen Förderwerkes 19 umschlossen wird.
Das Förderwerk 19 wird mittels Schrauben an der Rückenplatte 24 des Zwischenstückes 10
befestigt und ist derjenige Bestandteil der ganzen Vorrichtung, welcher die Formarbeit besorgt.
Das Förderwerk 19 besteht aus dem mit einer Holzführung 20 ausgefütterten und schwach gerundeten offenen Blechgehäuse 21, dessen unteres Ende eine kleine Leitrolle 22 aufnimmt. Die Rundung des Blechgehäuses ist naturgemäß für kleinere Riemscheiben größer und für größere Riemscheiben kleiner. Die vorderen schrägen Kanten des Blechgehäuses 21 sind abgeschärft, damit sie leichter in den Formsand einschneiden. Die Holzführung 20 ist längs der schmalen Gehäusewand mit einer durchgehenden Ausnehmung 23 ■ versehen, durch welche die über die beiden Rollen 18 und 22 geführte endlose und in Fig. 7 dargestellte Förderkette hinaufgeleitet wird. Mittels dieser Förderkette wird auf die noch genauer beschriebene Weise der Formsand ausgehoben. Der am unteren Ende des Gehäuses ausgebogene Schwanz 30 dient zum Schlichten der fertiggeformten Sohle.
Von der sich nur sehr langsam drehenden Welle 16 wird mittels des auf ihr festsitzenden Stirnrades 25 ein auf der Welle 9 lose sitzender und mit der runden Bürste 26 gekuppelter kleiner Trieb 27 angetrieben. Die Bürste 26 sitzt über der Förderrolle 18 und hat die Aufgabe, die während des Formens den Formsand heraufbringende Förderkette (Fig. 7) zu reinigen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist nachstehend erläutert:
Nachdem die Welle 9 sowie die Stangen 8 auf den benötigten Halbmesser des zu formenden Riemscheibenkranzes mittels der Stellringe 28 und der Stellschrauben 29 eingestellt sind, wird der Formkasten, in welchen das Armkreuz der Riemscheibe bereits eingeformt ist, so unter die Vorrichtung gestellt, daß der Zapfen der Spindel 1 in die Nabenbohrung hineintrifft (Fig. 8). Hierauf wird die Außenbuchse 5 mittels der Schraube 31 an der Gewindebuchse 4 festgekuppelt, so daß beim Formen, d. h. beim Arbeiten des Förderwerkes 19, sich beide Buchsen gemeinschaftlich um die Spindel 1 drehen und so das immer tiefere Eingreifen des Förderwerkes ermöglichen. Nunmehr wird die ganze Vorrichtung mit Hilfe des Führungshebels 12 um die Spindel 1 im Kreise bewegt. Da das Kegelrad 2 auf die Spindel 1 durch einen in
-_ die Spindelnüt greifenden Federkeil und ebenso der Trieb 14 auf die Welle 9 mittels eines in der Triebnut verschiebbaren Federkeils gegen Drehung auf den Wellen gesichert sind, so muß sich der Trieb 14 mitsamt der Welle 9 auf dem Rad 2 fortbewegen, wobei die Buchsen 4 und 5 unter Mitnahme des Rades 2 abwärts gehen. Da nun die Welle 9 ihre Bewegung mittels der Räder 15 und 17 auf die Welle 16 überträgt, so dreht sich auch die auf ihr sitzende Kettenrolle 18 und. mit dieser zugleich auch die Förderkette (Fig. 7) mit der unteren Leitrolle 22. Gleichfalls nimmt das auf der Welle 16 festsitzende Stirnrad 25 den auf der Welle 9 drehbaren und mit der Bürste 26 gekuppelten Trieb 27 unter beschleunigter Umdrehung mit, wobei die Bürste den durch die Förderkette hochbrachten Formsand beseitigt. Hat das Förderwerk die erwünschte Tiefe im Formsande erreicht, so muß die zufolge der schraubenartigen Abwärtsbewegung des Förderwerkes entstandene schraubenartige Formsohle ausgeglichen werden; zu diesem Zwecke wird die mittels der Schraube 31 hergestellte Kupplung der beiden Buchsen 4 und 5 aufgehoben und die Gewindebuchse 4 durch die in die Nut der Spindel. 1 greifende Schraube 32 besonders festgestellt. Wird nunmehr das Förderwerk 19 nochmals herumgeführt, so dreht sich unter Stillstand der Gewindebuchse 4 die ganze Vorrichtung um die Spindel, wobei der am untersten Ende des Förderwerkgehäuses 21 vorgesehene Schwanz 30 die Sohlfläche der Form ausgleicht und schlichtet; damit ist das Einformen des Riemscheibenkranzes beendet, und es kann nunmehr das Hochdrehen des Förderwerkes sowie seine anderweitige Verwendung stattfinden. Die zwischen den Armen und dem eingeformten Kranze fehlenden Anschlüsse müssen nachträglich ergänzt werden.
Da das Verstellen der Welle 9 in dem Triebe 14 und den beiden ihn einschließenden Stellringen 28 der senkrechten Spindel 1 wegen beschränkt ist, kann man bei einer bedingten weiteren Verkleinerung des Formhalbmessers das Zwischenstück 10 samt den hinter ihm sitzenden Teilen auf der Welle 9 verstellen, zu welchem Zwecke die Welle mit einer durchgehenden Nut versehen ist, in welcher sich der Federkeil des Rades 15 sowie derjenige des Triebes 14 verschieben lassen.
Für Riemscheiben mit einem Durchmesser von z. B. weniger als 400 mm müßte die Vorrichtung kleiner sein als für Riemscheiben no von 400 bis 2500 mm, bei welch letzteren nur das Förderwerk und nötigen Falles auch die Stangen 8 ausgewechselt werden brauchen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Fertigstellung von Riemscheibenformen durch Herausarbeiten des Hohlraumes für den Kranz aus der über dem Naben- und Speichenmodell eingestampften Form, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine Spindel (1) drehbares und in der Länge veränder-
    liches Gestell ein die Formarbeit verrichtendes Förderwerk (19} trägt, welches, dem Gewindegang der Spindel folgend, während der kreisenden Bewegung eine jede zum Herstellen der Form erforderliche Höhenlage annimmt.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Formarbeit verrichtende Förderwerk (19) aus einem mit zwei Leitrollen (18 und 22) einer Holzführung
    (20) und einer über diese geleiteten Förderkette versehenen Gehäuse (21) besteht, welches nach der vollendeten Formarbeit die Formwandungen selbsttätig schlichtet.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Formsand hebende Förderkette mittels einer über der Kette gelagerten und durch die Förderwelle (16) mittelbar angetriebenen Bürste (26) gereinigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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