DE201663C - - Google Patents

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DE201663C
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    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00—Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/18—Electroplating using modulated, pulsed or reversing current
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00—Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/34—Pretreatment of metallic surfaces to be electroplated
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    • C25D5/00—Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach ■Patent 183072, demzufolge zur Erzeugung von glänzenden Metallüberzügen auf anderen Metallen auf galvanischem Wege das Bad einen Zusatz erhält von Lösungen von GIycosiden, Phloroglycosidcn, Pliloroghiciden o. dgl. oder von stickstoffhaltigen Glycosiden oder deren Abkömmlingen oder anstatt dieser Substanzen von Extrakten von Pflanzen, Wurzeln oder Rinden (z. B. Althäa-Panama-, Süßholzcxtrakt usw.), welche die genannten Stofi'c oder einen derselben enthalten.
Zweck der Erfindung ist, unter Anwendung dieses Verfahrens glänzende Niederschläge von dunkler Farbe zu erhalten.
Bekanntlich werden bei manchen elektrolytischen Verfahren unbeabsichtigt unregelmäßige Niederschläge von grauer Farbe erhalten, wenn die Operation nicht in der richtigen Weise durchgeführt wird.
Das vorliegende Verfahren betrifft nun die absichtliche Erzeugung eines gleichförmigen Metallniedcrschlagcs von rein schwarzer oder tiefblauer Farbe. Es können . so 'die verschiedenartigsten Gegenstände, beispielsweise Gewehrteile, mit einem dunklen matten Überzug versehen werden.
Das Verfahren, welches sich zwar insbesondere zur Erzeugung von Nickelniederschlägen eignet, aber auch für andere Metalle benutzt werden kann, wird in der Weise ausgeführt, daß die zu überziehenden Metallgegenstände zunächst poliert werden, daß man dann die Politur entweder durch Eintauchen in ein Säurebad oder mittels des ' Sandstrahlgebläses oder in sonstiger Weise abstumpft, die Gegenstände also mattiert, daß man sie dann in einem Bade, welches außer den üblichen Salzen eine Abkochung von Süßholzwurzel oder Süßholzwurzel selbst oder irgendeine andere der in dem Hauptpatente genannten Substanzen enthält, der Wirkung eines elektrischen Stromes von einer Spannung unterwirft, wie sie zur Erzeugung von weißem glänzenden Nickel erforderlich ist. Nachdem auf diese Weise der Niederschlag erzeugt ist, vermindert man, ohne die Gegenstände aus dem Bade zu nehmen, plötzlich die Spannung beträchtlich und führt nunmehr die Operation zu Ende.
Nachstehend ist ein Beispiel für "die Ausführung des Verfahrens gegeben, welches jedoch dem jeweiligen Zwecke entsprechend geändert werden kann:
Man löst so viel Nickelsulfat und Nickelammoniumsulfat zu gleichen Teilen in Wasser auf, daß eine Lösung von 120 Be. entsteht. In dieser Badflüssigkeit löst man pro Liter 2 g glyzyrrhizinsaures Ammon auf. Die zu 5q
55

Claims (1)

  1. vernickelnden Gegenstände läßt man dann in diesem Bade etwa ι Stunde lang unter Anwendung eines Stromes von 3,5 Volt und setzt dann die Stromspannung auf */4 Volt' herab. Bei dieser Spannung beläßt man den Gegenstand noch etwa J/2 Stunde im Bade. Der so erhaltene Niederschlag ist von tief blauschwarzer Farbe.
    Eine andere, ebenfalls gute Resultate liefernde Badzusammensetzung ist folgende:
    20. kg Nickelsulfat, 4 kg Natriumsulfat, ι kg Nickelchlorür und 0,5 kg Borsäure werden in 100 1 Wasser gelöst, und zu der so : erhaltenen Lösung wird ein Auszug von 5 kg Süßholzwurzel oder die Wurzel selbst hinzugefüg|. Die Behandlung des zu überziehenden Metalls erfolgt, wie vorher angegeben.
    • Patent-Anspruch:·
    Verfahren zur Erzeugung von glänzen-' den Metallüberzügen auf anderen Metallen auf galvanischem Wege nach Patent 183972, dahin abgeändert, daß man zwecks Erzeugung dunkel gefärbter Überzüge die zu überziehenden Gegenstände poliert, darauf mattiert, und dann als Kathoden der Elektrolyse in einem nach dem Hauptpatent hergestellten Bade zunächst bei 3°; normaler Spannung und darnach bei sehr schwacher Spannung unterwirft.
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