DE201687C - - Google Patents
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- DE201687C DE201687C DENDAT201687D DE201687DA DE201687C DE 201687 C DE201687 C DE 201687C DE NDAT201687 D DENDAT201687 D DE NDAT201687D DE 201687D A DE201687D A DE 201687DA DE 201687 C DE201687 C DE 201687C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C27/00—Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201687 KLASSE 63 e. GRUPPE
Schutzmantel für elastische Radreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen für elastische,
besonders aber für Preßluftradreifen von Kraftwagen und anderen Fahrzeugen bestimmten,
aus einzelnen Gliedern bestehenden Schutzmantel, welcher sich von bekannten Einrichtungen dieser Art in der Hauptsache
dadurch unterscheidet, daß für seine Befestigung nicht der Preßluftreifen selbst in Anspruch
genommen wird, sondern der Schutzmantel wird an den Speichen des Rades
mittels einstellbarer, radial verschiebbarer Stangen in solcher Weise befestigt, daß er
" beim Befahren von Kurven den hierbei entstehenden Seitendruck von Radreifen abzuhalten
vermag und eine in tangentialer Richtung auftretende Verschiebung der Glieder des
Schutzmantels verhindert.
Der Schutzmantel, welcher in besserer Weise das Schleudern des Fahrzeuges verhindern und
den Reifen vor Beschädigung schützen soll, zeichnet sich außerdem dadurch aus, daß die
bei der Fahrt durch die Reibung auftretende Erhitzung nicht auf die Preßluft übergeleitet
werden und daher eine das Platzen der Reifen herbeiführende Ausdehnung der Preßluft
nicht entstehen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform den
an einem Preßluftradreifen angeordneten Schutzmantel.
Der Schutzmantel besteht aus den einzelnen, ineinandergreifenden, im Querschnitt etwa
U - förmigen Metallschuhen a, welche den Preßluftreifen b unter Belassung eines seitlichen
Spielraumes übergreifen und mit einer geraden, scharfkantigen Lauffläche versehen
sind. Die Lauffläche ist zweckmäßig mit einem auswechselbaren Belag c versehen, welcher
auf seiner Außenfläche zur besseren Verhinderung des Gleitens mit Warzen o. dgl.
versehen ist. Jeder Schuh α ist mit einer aus Holz bestellenden Einlage d sowie einem
Gummibelag e versehen; auf letzterem ruht der Preßluftreifen b in den Schuhen α auf.
Die Einlagen d und β, besonders aber die aus Holz gefertigte Einlage d, verhindern in zuverlässiger
Weise eine Überleitung der häufig bei der Fahrt entstehenden Erhitzung auf die Preßluft und damit ein aus dieser Ursache
vorkommendes Platzen der Reifen.
An den Speichen des Rades sind auf beiden Seiten in Führungen g die in radialer Richtung
verschiebbaren Stangen / angeordnet. Jeder Schuh α ist mit dem einen Ende an
einem Stangenpaar f, f gelenkig befestigt, während er mit seinem anderen Ende das in
gleicher Weise an einem Stangenpaar /, f befestigte Ende des nächsten Schuhes mit einer
Zunge i untergreift.
Mittels der Schraubenmuttern h können die Schuhe α an den Reifen b angepreßt werden,
wodurch die Ausdehnung des letzteren begrenzt, die elastische Wirkung jedoch keineswegs
beeinträchtigt wird, da sich die Stangen f nach der Achse des Rades zu frei verschieben
können.
Durch diese Befestigungsart der Schuhe werden diese an einer Verschiebung in Tangentialrichtung
verhindert, und es können die Schuhe bei der durch Belastung entstehenden Bewegung sich nur nach innerhalb der Peripherie
des Rades bewegen, aber nicht aus der Peripherie heraustreten.
Die Stoßfugen der Schuhe werden durch geeignete Überblattungen k o. dgl. abgedeckt,
ίο Da die Schuhe mit ihren beiden Enden seitlich vollständig unbeweglich befestigt sind,
können sie einer seitlichen Druckwirkung besonders gut widerstehen und diese von dem
Radreifen abhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schutzmantel für elastische Radreifen aus den letzteren umgebenden, an Befestigungsstangen angeschlossenen und mit den Enden sich übergreifenden Schuhen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhe (a) mit ihrem einen das freie Ende des nächsten Schuhes übergreifenden bzw. festhaltenden Ende an feststehenden aber in radialer Richtung einstellbaren Stangen (f) befestigt sind, um dadurch das Heraustreten der Schuhenden aus der Radperipherie bei der Belastung zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201687C true DE201687C (de) |
Family
ID=464225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201687D Active DE201687C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201687C (de) |
-
0
- DE DENDAT201687D patent/DE201687C/de active Active
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