DE2017012A1 - Frei tragende Treppe - Google Patents

Frei tragende Treppe

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DE2017012A1
DE2017012A1 DE19702017012 DE2017012A DE2017012A1 DE 2017012 A1 DE2017012 A1 DE 2017012A1 DE 19702017012 DE19702017012 DE 19702017012 DE 2017012 A DE2017012 A DE 2017012A DE 2017012 A1 DE2017012 A1 DE 2017012A1
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DE
Germany
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struts
stairs
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cantilever
vertical
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Pending
Application number
DE19702017012
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. M ist
Original Assignee
Schatten, Heinz, 4054 Lobberich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schatten, Heinz, 4054 Lobberich filed Critical Schatten, Heinz, 4054 Lobberich
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/022Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
    • E04F11/035Stairways consisting of a plurality of assembled modular parts without further support

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description

  • Frei tragende Treppe Die Erfindung betrifft eine frei tragende Treppe, bei der Treppenstufen aus Holz, Kunststoff, Stein, Metall oder ähn-' eichen Materialien mit mindestens zwei Holmen frei tragend verbunden sind.
  • Frei tragende Treppen finden in Bauwerken wegen der Material-und Gewichtsersparnis gegenüber gemauerten oder voll aus Holz ausgeführten Treppen und ihrer ästhetischen Wirkung wegen in immer steigendem Ausmaß Verwendung. Sie bestehen üblicherweise aus zwei Holmen in den Randbereichen der Treppenstufen, die zumindest an ihren Oberseiten stufenförmig ausgebildet sind, wobei die waagerecht verlaufenden Partien der Auflage der Treppenstufen dienen und mit diesen verleimt, verschraubt oder verschweißt sind. Herstellung und Montage solcher Treppen erfolgt heute noch weitgehend individuell für jedes Bauwerk und erfordern schon allein vom Entwurf her großes konstruktives und handwerkliches Können. Aber selbst in den Fällen, in denen man zu einer gewissen Normung und Serienanfertigung übergegangen ist, ist die Erstellung der Treppe noch äußerst arbeitsintensiv und wegen der Vielgestaltigkeit der Bauwerke können aufgelegte Serien nur klein sein.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, auch für Treppen eine Elementbauweise zu ermöglichen, d.h. Treppen unterschiedlicher Ausmaße, Stockwerkshöhe u.a.
  • aus einigen wenigen, möglichst genormten Grundelementen zu erstellen und in dieser Elementbauweise auch die bisher üblitherweise aus einem Stück bestehenden Seitenholme auszu-Rühren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine frei tragende Treppe, bei der Treppenstufen aus Holz, Kunststoff, Stein, Metall oder ähnlichen Material mit mindestens zwei Holmen freitragend verbunden sind, dadurch gelöst, daß die Holmen aus im wesentlichen senkrecht und waagerecht angeordneten, sich Jeweils über annähernd die doppelte Stufentiefe und Stufenhahe erstreckenden Streben zusammengesetzt sind. Dabei greifen die uraagerechten Streben zweckmäßig durch Aussparungen in den senkrechten Stufen hindurch. Die waagerechten Streben bestehen dabei vorteilhaft aus Vollstäben aus Stahl mit rundem oder ovalem Querschnitt, die senkrechten Streben aus Flacheisen oder Vierkanthohlrohren. Dabei hat die Kombination aus Vollstäben mit ovalem Querschnitt mit senkrechten Streben aus Vlerkanthohlrohren besondere Vorteile, da insbesondere bei Treppen mit im Bogen verlaufenden Holmen ein Verkanten oder Wegrutschen der Holme unter hoher Belastung unmöglich ist und die Vierkanthohlrohre ihrerseits für die senkrechten Holmenteile größte Stabilität und sichere Führung der waagerechten Streben garantieren.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Treppe sind offensichtlich und bestehen vor allem darin, daß die Treppe aus einzelnen, verhältnismäßig kleinen und leicht zu handhabenden Bauelementen auf sehr einfache Art und Weise an Ort und Stelle rasch montiert werden kann. Die waagerecht verlaufenden Streben werden durch die Aussparungen in den senkrecht verlaufenden Streben hindurch gerührt und zweckmäßig mindestens an einem Ende der waagerecht verlaufenden Strebe verschraubt. Das andere Ende der waagerechten Strebe hat entweder eine Anschlagplatte, die durch das Verschrauben am anderen Ende fest an die senkrechte Strebe herangezogen wird, oder aber es befindet sich auch an diesem Ende der Strebe eine Schraube.
  • Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Treppenstufen durch waagerecht über die wesentliche Tiefe der Treppenstufen eingreifende Metallbolzen gehalten werden. Dadurch lassen sich die Treppenstufen genau so einfach anbringen, wie die Holmen montiert werden. Das vordere Ende der Treppenstufen kommt dann zweckmäßig auf dem oberen Ende der senkrechten Streben zur Auflage, so daß die Treppenstufen zusätzlich abgestützt sind. Vorteilhaft weisen die senkrechten Streben am oberen Ende tellerartige Erweiterungen für die Auflage der Treppenstuf<en auf und sind zweckmäßig zusätzlich mit diesen verschraubt.
  • Die sehr einfache Montage der Treppe an Ort und Stelle und das einfache Aufbringen der Treppenstufen hat den weiteren Vorteil, daß die Treppenstufen leicht ausgewechselt werden können, beispielsweise wenn eine Treppenstufe beschädigt ist.
  • Vor allem ist es durch die leichte Auswechselbarkeit der Treppenstufen möglich, bereits bei Erstellung des Gebäudes die Treppe einzubauen, mit einfachen Treppenstufen zu versehen und so die gefährliche Benutzung von Leitern u.ä unnötig zu machen. Nach Abschluß der Bauarbeiten und evtl. Bezug des Hauses, werden dieser provisorischen Treppenstufen durch die endgültigen ersetzt, die dann-nicht mehr der Beschädigung durch 3auarbeiter und Möbelpacker ausgesetzt sind.
  • Eine besonders bevorzugte Weiterentwicklung der Erfindung ist dadurch-gegeben, daß die waagerechten Streben selbst mit ihrem vorderen-Teil tn die Treppenstufen eingreifen, so daß die weiter oben erwähnten zusätzlichen Metallbolzell ii wegfallen können und deren Aufgabe von dem vorderen 'veil der waagerechten Streben mit übernommen werden Damit wird der Material-und Arbeitsaufwand weiter verringert.
  • Die vorderen Teile der waagerechten Streben oder der Metall bolzen greifen zweckmäßig mit Kerben bzw. einem Schlag- oder Schraubgewinde in die Treppenstufen ein, so daß die Treppenstufen lediglich auf die waagerechten Streben oder die Metallbolzen aufgeschlagen oder diese in die Treppenstufen eingeschlagen werden.
  • Besondere Vorteile hat die erfindungsgemäß aus senkrechten und waagerechten Streben und den Treppenstufen zusammengesetzte Treppe bei bogenförmigem Verlauf. In diesem Fall sind die waagerecht verlaufenden Streben entsprechend gebogen. Im übrigen erfolgt der Zusammenbau in ganz der gleichen Weise.
  • Es fällt so der gerade bei gebogen verlaufenden Treppen erhebliche konstruktive Aufwand weg, der solche Treppen sehr kostspielig und arbeitsaufwendig macht. Die Holmen der Treppe können vorteilhaft noch dadurch verstärkt und der Treppe zusätzlich Stabilität verliehen werden, wenn die Unterkanten der senkrechten Streben durch ein Metallband verbunden sind.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand zweier Zeichnungen näher erläutert und in verschiedenen vorteilhaften Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Figur 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem Holmen in perspektivischer Sicht, Figur 2 die Seitenansicht eines Holmen im Ausschnitt mit darauf befestigten Treppenstufen.
  • In Figur 1 greifen die aus Vollstäben aus Stahl bestehenden waagerechten Streben 1, die endseitig Schraubgewinde tragen, durch Aussparungen in den senkrechten Streben 2, die aus Flacheisen bestehen, hindurch und sind endseitig mit Sechskantmuttern 14 verschraubt. Die senkrechte Strebe 2 trägt an ihrem oberen Ende eine tellerartige Erweiterung 9 in Form einer rechteckigen mit Bohrungen 16 zum Hindurchgreifen von Schrauben 13 versehenen Metallplatte.
  • In Figur 2 sind die senkrechten Streben 12 annähernd so lang wie der doppelte Stufenabstand. Auf dem oberen Ende von senkrechter Strebe 12 liegt die aus Holz bestehende Treppenstufe 3 auf, die mit der nachfolgenden senkrechten Strebe 12 durch einen Metallbolzen 4 verbunden und mit Hilfe einer Schraube 14 verschraubt ist. Der Metallbolzen 4 hat an seinem vorderen, in die Treppenstufe 3 eingreifenbn Ende ein Schlaggewinde 8. Der Holmen erhält in diesem Falle seine Stabilität durch den ungefähr über die Tiefe von zwei Treppenstufen 3 reichenden Vollstab 17 von ovalem Querschnitt mit senkrecht verlaufender Längsachse. Der Vollstab 17 trägt vorn eine Anschlagplatte 15, hinten ist er-in der Figur nicht mehr dargestellt - mit der übernächsten senkrechten Strebe 12 verschraubt.
  • Die-beiden darunter befindlichen waagerechten Streben 5, die ebenfalls die Form von Vollstäben aufweisen, dienen mit ihrem vorderen Ende 6 gleichzeitig der Befestigung der Treppenstufe 7, in die sie ebenfalls mit einem Schlaggewinde 8 eingreifen.
  • Die Verbindung mit der etwas kürzer gehaltenen senkrechten Strebe 11 aus einem Vierkant-Hohlrohr wird in diesem Fall über die tellerartige Erweiterung 10 hergestellt, mit der die Treppenstufe 7 mit Schrauben 13 verschraubt ist. Nach hinten greift die waagerechte Strebe 5 durch die senkrechten Strebenl2 hindurch und ist endseitig wiederum mit der nächsten senkrechten Strebe 12 verschraubt.
  • Selbstverständlich wird üblicherweise nur eines der verschiedenen dargestellten Ausfüftt:ungsbeispiele bei Erstellung einer Treppe angewandt. Sie sind lediglich zur Erläuterung der Erfindung in der Prinzipskizze'2 kombiniert.

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Frei tragende Treppe, bei der Treppenstufen aus Holz, Kunststoff, Stein, Metall und ähnlichen Materialien mit mindestens zwei Holmen frei tragend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Holmen aus im wesentlichen senkrecht und waagerecht angeordneten, sich jeweils über annähernd die doppelte Stufentiefe und Stufenhöhe erstrekkenden Streben (1,2,5,11,17) zusammengesetzt sind.
  2. 2. Frei tragende Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Streben (1,5,17) aus Vollstäben mit rundem oder ovalem Querschnitt, die senkrechten Streben (2,11>12) aus Flacheisen (2) oder Vierkanthohlrohren (11>12) bestehen.
  3. 3. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Streben -(1>5,17) durch Aussparungen in den senkrechten Streben (2,11,12) hindurchgreifen.
  4. 4. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Streben (1,5, 17) an wenigstens einem ihrer Enden mit den senkrechten Streben (2,11,12) verschraubt sind.
  5. 5. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Treppenstufen (3).durch waagerecht über die wesentliche Tiefe der Treppenstufen(3) eingreifende Metallbolzen (4) gehalten werden.
  6. 6. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten Streben (5) mit ihrem vorderen Teil (6) in die Treppenstufen (7) eingreifen.
  7. 7. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbol2en (4) oder die vorderen Teile (6) der waagerechten Streben (1,5) mit Kerben Sclag- oder Schraubgewinde (8) in die Treppenstufen (3,7) eingreifen.
  8. 8, Frei tragende Treppe nach-einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeiehnet, daß die senkrechten Streben (2,11) am oberen Ende tellerartige Erweiterungen (-9,10) für~die Auflage der Treppenstufen (3>7) aufweisen.
  9. 9. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die tellerartigen Erweiterungen (9,10) zusätzlich mit den Treppenstufen (3,7) verschraubt sind.
  10. 10. Frei tragende Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aus senkrechten und waagerechten Streben bestehenden Holme durch ein die Unterkanten (18) der senkrechten Streben (2,11,12) verbindendes Metallband zusätzlich verstärkt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6044599A (en) * 1995-04-15 2000-04-04 Wachenfeld; Walter Spiral staircase

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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