DE2017246A1 - Verfahren und Einrichtung zum Er mitteln des Konturverlaufes eines spal tenweise abgetasteten Schriftzeichens - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Er mitteln des Konturverlaufes eines spal tenweise abgetasteten SchriftzeichensInfo
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Description
SIEMENSAKTIENGESELLSGHAPT München 2, den
Berlin und München Wittelsbacherplatz 2
70/2037
Verfahren und Einrichtung zum Ermitteln des Konturverlaufe & eines spaltenweise abgetasteten Schriftzeichens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ermitteln
und Zwischenspeichern eines aus mehreren Konturen zusammengesetzten Konturverlaufes eines spaltenweise abgetasteten
Schriftzeichens mit Hilfe der Abtastergebnisse zweier jeweils aufeinanderfolgender Abtastspalten.
Das Problem der Zeichenerkennung gliedert sich eigentlich in .zwei Teilaufgaben, einmal ein zu erkennendes Schriftzeichen
abzutasten, das Abtastergebnis in entsprechender
Form festzuhalten und zum anderen dieses Abtaetergebnis
in einem Klassifizierüngsprozeß einer bestimmten Bedeutungsklasse
zuzuordnen. Nun hat man seit längerem erkannt, daß der wesentliche Informationsgehalt eines Schriftzeichens
in seiner Kontur liegt, wobei unter einer Kontur der
geometrische Ort gleicher Änderungen der Informationsparameter
verstanden werden soll. Es hat deshalb bereits zahlreiche Versuche gegeben, ein zu erkennendes Schriftzeichen
anhand seines Konturverlaufes abzutasten, d.h. den Abtastvorgang selbst durch die Kontur des Zeichens zu beeinflussen. Ein Abtastverfahren, das nach diesem Prinzip zufriedenstellend
arbeitet, hat den großen Vorteil, daß für die eigentliche Klassifizierung des abgetasteten Schriftz.eichens
ein Abtastergebnis erhalten wird, das praktisch noch den gesamten Informationsgehalt des Schriftzeichens
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besitzt. Das wirkt sich.auf den Klassifizierungsprozeß
insbesondere dann sehr günstig aus, wenn mit einem Zeiehenerkennungsverfahren auch alphanumerische Schriftzeichen
erkannt werden sollen. Jedem Schriftzeichen muß dann aus einer größeren Anzahl von Bedeutungsklassen eine bestimmte
Bedeutungsklasse zugeordnet werden. Wenn·das Zeichenerkennungsverfahren
allgemein anwendbar sein soll, müssen aber auch innerhalb einer Bedeutungsklasse eine Vielzahl
von Variationen zugelassen.werden, die zum Teil auch auf Störungen der Schriftzeichen zurückzuführen sind.
Diesen Vorteilen stehen aber ebenso starke Nachteile gegenüber,
die sich aus dem angedeuteten Abtastprinzip ergeben. Da bei einer optischen Abtastung der Lichtstrahl dem Konturverlauf
des abzutastenden Zeichens entsprechend ausgelenkt werden muß, dieser Konturverlauf aber zunächst als
unbekannt anzusehen ist, wird die Steuerung der Auslenkung des Lichtstrahles einer Kathodenstrahlröhre zum Beispiel
bei Linienzugunterbrechungen erschwert und aufwendig. Man kann bei einer unbekannten Zeichenstruktur nur davon ausgehen,
daß ein eine Kontur verfolgender Licltstrahl weiterhin
in der bisherigen Richtung ausgelenkt werden soll, ^ weil eine bestimmte Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß
die Kontur ihre Richtung beibehält.
Damit werden nun die Schwierigkeiten dieses Abtastprinzipa
deutlich. Einmal ist die Abtastgeschwindigkeit begrenzt wegen der notwendigen Suchvorgänge des Abtastsystemes
bei gestörten Zeichen, aber auch bei Zeichen, deren Konturverlauf nicht aus zusammenhängenden Konturen
besteht, zum anderen ist das Abtastergebnis auch nicht in allen Fallen genau genug, daß daraus die ursprüngliche
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Kontur wieder herzustellen wäre. Das ist außerdem noch
darauf zurückzuführen, daß es auch erhebliche Schwierigkeiten bereitet, die Koordinaten der Konturen geometrisch
exakt festzulegen. . . .
Wegen dieser Schwierigkeiten und des großen Aufwandes, ein derartiges Abtastverfahren praktisch durchzuführen,
ist man auch schon einen anderen Weg gegangen und hat das
zu erkennende Schriftzeichen spaltenweise abgetastet. Dabei werden dann die Abtastergebnisse jeweils zweier aufeinanderfolgender
Abtastspalten miteinander verglichen und dabei sogenannte Formelemente ermittelt, die für
Schriftzeichen einer bestimmten Bedeutungsklasse charakteristisch sein sollen. Das bedeutet aber, daß beim Abtastvorgang
selbst schon eine wesentliche Reduktion des Informationsgehaltes des zu erkennenden Schriftzeichens vorgenommen wird und man dann auch nicht mehr die ursprüngliche
Kontur des Schriftseichens aus dem Abtastergebnis wieder
herstellen kann. Daraus folgt aber wiederum, daß man im eigentlichen Klassifizierungsprozeß mit wesentlich weniger
Informationen auskommen muß, um das abgetastete Schriftzeichen zu erkennen. Derartige Verfahren sind also in
ihren Anwendungsmöglichkeiten beschränkt auf Schriftzeichen
mit nur wenigen Variationen in einer Bedeutungsklasse und außerdem sehr störempfindlich, da bei größeren Zeichenstörungen
mit einer hohen Rückweisungsrate bzw. Falscherkennungsrate gerechnet werden muß.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Ermitteln und. Zwischenspeichern eines aus mehreren einzelnen Konturen zusammengesetzten Konturverlaufes
eines Schriftzeichens zu schaffen, bei dem aber
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das Zeichen spaltenweise abgetastet werden kann, um den
Aufwand für die Steuerung des Abtastsystemes bei den Suchvorgängen
und die dafür benötigte Zeit zu vermeiden. Außerdem soll dieser Konturverlauf allein aus dem digitalisierten
Abtastergebnis jeweils zweier aufeinanderfolgender Abtastspalten gewonnen werden können, so daß die gesamte
Kpntur eines Zeichens reversibel in einem verhältnismäßig einfach aufgebauten Speicher auch schon bei kleiner Spei-
^ · cherkapazität zwischengespeichert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in
jeder Abtast-spalte bei einem Wechsel eines digitalisierten
Bildsignales von einer Stufe in eine andere eine Kontur festgestellt wird, daß jeder dieser Übergänge fortlaufend
gezählt und damit jeder Kontur eine bestimmte Adresse zugeordnet
wird, daß die in zwei aufeinanderfolgenden Abtastspalten auftretenden Differenzwerte der Ordinaten
einer Kontur quantitativ ermittelt und in einem Konturspeicher gespeichert werden, daß durch einen Bildsignalwechsel nur dann der Anfang zweier neuer Konturen festgelegt
wird, wenn für die Grdinaten zweier Konturen in zwei
W aufeinanderfolgenden Abtastspalten n, m eine erste Ungleichung
. ■
Yn (k) £ Ym (k - 1) + G
erfüllt ist, bzw. durch den Bildsignalwechsel nur dann
das Ende zweier Konturen festgelegt wird, wenn eine andere Ungleichung
Yn (k) > Ym (k +' 1.) + C
erfüllt ist. ,
Durch diese erfindungsgemäße Lösung: lassen sich die Vor- ■
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■'■■'■ ■ BAD ORiGINAL
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teile eines spaltenweisen Abtastprinzipes auf einfache Weise verbinden mit den Vorteilen, die sich aus einer
reversiblen Zwischenspeicherung des Konturverlaufes eines abgetasteten Zeichens ergeben. Bei dem .spaltenweisen Abtastprinzip
wird einmal die Steuerung für die Auslenkung des das Schriftzeichen abtastenden Lichtstrahles besonders
einfach und die genaue Zuordnung der geometrischen Koordinaten des gerade abgetasteten Bildpunktes zu dem
gesamten Abtastfeld möglich. Außerdem geht bei dieser Abtastung und dem anschließenden Zwischenspeichern des Abtastergebnisses
so wenig Information verloren, daß man diesen Vorgang in bezug auf das digitalisierte Bildsignal
als reversibel bezeichnen kann. Das bedeutet eine Erleichterung der späteren Klassifizierung, für die es auch bei
strengeren Anforderungen an das Zeichenerkennungssystem wesentlich ist, daß das gesamte Abtastergebnis zur Verfügung
steht. So wird es dann z.B. möglich, wie bereits vorgeschlagen wurde, den eigentlichen Klassifizierungsvorgang
in mehreren Schritten durchzuführen und damit die Rückweisungsrate zu senken.
Diese Vorverarbeitung der bei der Abtastung gewonnenen Bildsignale ermöglicht eine besondere vorteilhafte Weiterbildung
mit einem Konturspeicher, der dadurch direkt adressierbar ist, daß mit der Adresse k einer Kontur die
k-te Zeile des Konturspeichers ausgewählt wird, daß bei einem festgestellten Anfang zweier neuer Konturen mit den
Adressen (k - 1) und k sämtliche Zeilen des Konturspeichers
deren Adresse größer als (k - 2) ist, in jeweils eine
Zeile mit um zwei größerer Adresse umgespeichert werden und daß bei einem festgestellten Ende eines Konturpaares
der Inhalt sämtlicher Speicherzeilen, deren Adressen höher
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sind als die Adressen des abgeschlossenen Konturpaares,
,ieweils in Speicherzeilen mit um zwei kleinerer Adresse
umgespeichert wird, sobald die Werte des abgeschlossenen
Konturpaares in einen weiteren kleineren Konturspeicher übertragen sind. Damit wird erreicht, daß zu jedem Zeitpunkt
die Anzahl der im Konturspeicher belegten Zeilen gleich der Anzahl der Konturen in der abgetasteten Spalte
ist. Neben dem geringen Speicherplatzbedarf bei der Kon-F
turspeicherung bedeutet es aber auch eine besonders einfache Auswahl der Speicherplätze.
Andere Weiterbildungen der Erfindung sind-in Unteransprüchen gekennzeichnet. ' '
Zum besseren Verständnis werden im folgenden Einzelheiten
und ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Zusammenhang mit eine.r Einrichtung zur Durchführung eines erfindungsgemäßen
Verfahrens anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
k Fig.1 die schematisierte Darstellung einer Ziffer "2"
mit den entsprechenden Konturen k,
Fig.2 das Schema einer Zeichenstruktur, bei der eine
neue Außenkontur in der Abtastspalte η auftritt,
Fig.3 ein entsprechendes Schema mit dem Ende einer
Innenkontur,
Fig.4-7 ' schematische Grenzfälle von Zeichenstrukturen
mit dem Anfang oder dem Ende von Außen- bzw. Innenkontüren, anhand deren verschiedene Werte
für die Funktionsvariable C festgelegt werden und
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Pig.a das Blockschaltbild einer Einrichtung zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
Bei der spaltenweisen Abtastung eines in einem Abtastfeld
liegenden Schriftzeichens, zum Beispiel mit Hilfe eines ausgelenkten Elektronenstrahles, trifft der Lichtstrahl
nacheinander auf mehrere Konturen auf, wobei unter den Konturen eines digitalen Schriftzeichens.die durch
Schwarz-Weiß-Übergänge oder Weiß-Schwarz-Übergänge erzeugten
Ränder der Linienzüge verstanden werden sollen. Diese Konturen sind in Pig.1 durch eine Ordnungszahl k
bezeichnet, so treten bei der dargestellten Ziffer "2" sechs Konturen auf, deren Anfänge und Enden durch Kreise
bezeichnet sind. In dem hier sieben Abtastspalten überdeckenden Mittelteil der Ziffer "2" läßt sich jede Kontur
eindeutig mit den von Spalte zu Spalte auftretenden Differenzwerten der Konturordinaten beschreiben, wie die
Tabelle 1 zeigt.
| k | Ordinatendifferenz | 1 | -1 | Q- | O | -2 | O |
| 6 | 1 | O | O | O | -1 | O | -2 |
| 5 | 2 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | 2 |
| 4 | O | O | 1 | 1 | 1 | O | 1 |
| 3 | 1 | O | O | O | O | 1 | -1 |
| 2 | O | O | O | O | O | 0 | O |
| 1 | O |
Nun ist eine,derartige Konturbeschreibung für die spätere
Klassifizierung noch wenig geeignet, es ist vielmehr erwünscht, jede Kontur in ihre einzelnen Elementarmerkmale
zu zerlegen. Dabei hat es sich als zweckmäßig und günstig
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erwiesen, eine Kontur anhand von vier Elementarmerkiaalen
zu beschreiben, die als "Steigung positiv" (SP) bei ansteigendem
Konturverlauf, "Steigung negativ"(SfTX'bei abfallendem
Konturverlauf, "vertikal" (VE) bei vertikalem und "horizontal" (HO) bei horizontalem Konturverlauf bezeichnet werden. Diese Bezeichnung wurde aus anschaulichen
Gründen gewählt. Für die digitale maschinelle Verarbeitung
muß ihnen aber ein Code zugeordnet werden, diese Zuordnung
• ist in der Tabelle 2 dargestellt. ,
Steigung positiv (SP) * 10
Steigung negativ (SN) , 01
Vertikal (VE) 11
Horizontal (HO) 00
Als Beispiel für die Beschreibung einer Kontur anhand
der Elementarmerkmale sei der Mittelteil der sechsten Kontur der in der Pig.1 dargestellten Ziffer "2" in
Tabelle 3 erläutert.
| Tabelle | 3: | 1 | 1 | -1 | 0 | 0 | -2 | SN | 0 |
| Ym - Yn | SP | SP | SN | HO | HO | VE | 01 | HO | |
| Merkmal | 10 | 10 | 01 | 00 | 00 | 11 | 00 | ||
Dort sind in der ersten Zeile die Differenzwerte derKonturordinaten
(Ym- Yn) nochmals dargestellt, die aus der Zeile k =6 der Tabelle 1 übernommen wurden. In der
«weiten Zeile der Tabelle 3 stehen die aus diesen
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Differenzwerten gebildeten Elementarmerkmale SP, SN, HO und VE, Aus der vorletzten Spalte dieser Tabelle ist zu
ersehen, daß aus einem Differenzwert, im Beispiel dem
Wert "-.2", auch mehrere Elementarmerkmale gebildet werden
können und dann auch müssen, um die Kontur an solchen Stellen eindeutig zu beschreiben. Das ist immer dann der
Pail, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Abtastspalten
ein größerer Differenzwert als eins auftritt, so entspricht dann zum Beispiel einem Differenzwert."+5" die
Folge von Elementarmerkmalen 10, 11, 11, 11, 11.
Um die Differenzwerte der Konturordinaten bilden zu können, muß jeder festgestellte Bildsignalwechsel eindeutig einer
bestimmten Kontur zuzuordnen sein, d.h. es muß eine Adresse dieser Kontur festgelegt werden. In Bereichen, wie in
dem Mittelteil der Ziffer "2" in Pig. \ ist eine einfache Markierungsvorschrift für jede Kontur durch laufendes Mitzählen
der Bildsignalwechsel in jeder Spalte möglich. Das ist aber dann nicht mehr der Fall, wenn sich die Anzahl
der Konturen von einer Abtastspalte zur anderen ändert, oder anders ausgedrückt, wenn in der benachbarten Abtastspälte
ein neues Konturenpaar auftritt, wie dies, zum Beispiel schematisch in der Fig.2. in der η-ten Abtastspalte
mit zwei neuen Außenkonturen der Fall ist.
Um nun die Zuordnung der Bildsignalwechsel zu bestimmten Konturen aufrecht zu erhalten, müssen derartige Konturanfänge
bzw. Konturenden erkannt werden, dazu reichen ab&r die Ordinaten der den Konturen zugeordneten Schwarz-Weiß-Übergänge
und Weiß-Schwarz-Übergänge zweier benachbarter Spalten aus. Bezeichnet man mit Yn (k) die k-te Konturordinate
der eben abgetasteten Spalte η und mit Ym (k) die k-te Konturordinate der" vorher abgetasteten benachbarten
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IQ 98 £3/OiUfK
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Spalte m und zählt man die Konturadresse k in Y-Richtung
von unten nach oben, so ist normalerweise der Wert einer
höher adressierten Konturordinate größer als der einer -niedrig adressierten benachbarten Konturordinate. Diese
Regel wird nur bei Konturanfängen und Kontur end en', durchbrochen,
wie dies auch aus den Darstellungen in Pig.2
und Fig.3 hervorgeht. Allgemeiner ausgedrückt bedeutet
das, daß bei einem Konturanfang die Ungleichung
(1) Yn (k) ^ Ym (k - T) +0
und bei einem Konturende die Ungleichung
(2) Yn"(k) 7 Ym (k + 1) + C
erfüllt sein muß, sonst setzt sich die schon bisher markierte
Kontur fort. .
Das Unterscheidungskriterium zwischen einer Außenkontur,
die in Pig.2 dargestellt ist und einer Innenkontur, wie \
sie Pig.3 zeigt, ist die Übergangsrichtung des Bildsignal wechseis in der gerade abgetasteten Abtastspalte η
zu einem Zeitpunkt, da die Ungleichung erfüllt ist. Sie
verläuft für den Anfang oder das Ende einer Innenkontur
" gerade umgekehrt wie bei einer Außenkontur, wie aus dem
Vergleich der Fig.4 mit der Pig.5, bzw. der Fig.6 mit der
Pig.7 hervorgeht. -Dort sind schematisch Grenzfälle von
Strukturkonstellationen dargestellt, mit denen der Wert
der Funktionsvariablen C im einzelnen festgelegt werden soll. Die Fig.4 zeigt in der η-ten Abtastspalte den Beginn
eines neuen Paares von Außenkonturen, bei dem in jedem Fall die k-te KonturOrdinate durch einen Schwärz-'.Yeiß-Übergang
des Bildsignales angezeigt wird. Für den
Zusammenhang zwischen beiden Kontürordinaten in den benachbarten Spalten gilt dann die Gleichung
(3) Yn (k) = Ym (k - 1) -2 ■
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Das bedeutet,bei einem Anfang von neuen Außenkonturen
ist die Punktionsvariable C = -2.
In der Pig.5 ist der entsprechende Grenzfall für den Beginn
eines neuen Paares von Innenkonturen dargestellt, dem in der Abtastspalte η der k-ten Kontur auf jeden Fall
ein Weiß-Schwarz-rÜbergang des Bildsignales zugeordnet ist.
Pur die beiden interessierenden Konturordinaten ergibt
sich dann die Gleichung
(4) Yn (k) = Ym (k - 1) + 1
und um die Ungleichung (1) zu erfüllen, folgt daraus die Punktionsvariable C = 1. ,
In der Pig.6 ist das Ende eines Paares von Außenkonturen
dargestellt, bei dem in der k-ten KonturOrdinate der Abtastspalte η ein Weiß-Schwarz-Ubergang des Bidlsignales
stattfindet. Diese Strukturkonstellation läßt sich durch
die Gleichung
(5) Yn (k) = Ym (k + 1) + 2
beschreiben. In der Ungleichung (2) ist dann die Punktionsvariable C = 1.
Die Pig.7 zeigt schließlich die vierte Möglichkeit, nämlich
den Grenzfall für das Ende eines Innenkonturpaares in der Abtastspalte n, wobei in dieser Abtastspalte bei
der k-ten Konturordinate ein Schwarz-Weiß-Übergang des Bildsignales auftritt. Die Beziehung zwischen den beiden
zu vergleichenden Konturordinaten
Yn (k + 1) und Yn (k)
ist hier durch die Gleichung
ist hier durch die Gleichung
(6) Yn (k) -Ym (k + 1) -1
gegeben, um die Ungleichung (2) zu erfüllen, muß die
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Punkt ions; variable C in diesem Pall wiederum de** Wert
"-2" annehmen.
Daraus ergibt sich allgemein, daß^die Funktionsvariable
G in den Ungleichungen (1} bzw, (2) bei einem Schwarz-Weiß-Übergang
in der η-ten Abtastspalte jeweils den Wert "—2" bzw. bei einem Weiß-Sc.hwarz-4ibergang den Wert "1" annimmt.
Das bedeutetK daß immer dann, wenn eine der
beiden Ungleichungen (T) oder (2) erfüllt ist, aus der | Richtung des Zustandswechsels eines Bildsignales ermittelt
werden kann, ob nunmehr ein Paar von Innen-bzw, Außenkonturen
anfängt oder endet. Um mit diesem Ungleichungssystem in jedem Fall arbeiten zu können, muß man lediglich
voraussetzen, daß zu jedem Zeitpunkt oberhalb und
unterhalb der laufenden Kontur Vergleichskonturen existieren.
Das erreicht man zum Beispiel leicht durch Simulation
von zwei Konturen am oberen bzw. unteren Bildrand,
Aus dem Vorstehenden wurde deutlich, daß man eine laufende
Kontur mit Hilfe von vier Elementarmerkmalen reversibel
beschreiben kann, die aus der Differenz der Konturordinaten benachbarte Abtastspalten gewonnen werden und daß
W man die Beschreibung dieser Kontur vervollständigt, wenn
man die Beschreibung derOrdinaten ihres Anfanges und
Endes erfaßt.
Ein-sogenannter Konturspeieher KSP, in dem der Konturyerlauf
eines abgetasteten Schriftzeichens* direkt adressierbar
zwischengespeichert werden kann, kann gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung so aufgebaut sein, daß jeweils
die gesamte Besehreibung einer Kontur in einer entsprechenden
Speicherzeile gespeichert wird. Man kann nun
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schematisch den Konturspeicher KSP1 spaltenweise in drei Speichereinheiten aufteilen. Die erste Speichereinheit
SKA "besitzt zwei Spalten für die Koordinaten des Konturanfanges, die durch eine -bestimmte der χ Abtastspalten
als Abszissenwert und die Y-Ordinate gegeben sind. Die zweite Speichereinheit SKE des Konturspeichers
KSP1 ist dementsprechend ebenfalls aus zwei Spalten aufgebaut, die in analoger Weise die Koordinaten für ein
Konturende aufnehmen. Die dritte Speichereinheit des Konturspeichers, der Merkmalspeieher SM, enthält schließlich
in jeder ihrer Speicherzeilen sämtliche Elementarmerkmale, die jene Kontur beschreiben, die dieser Zeile
zugeordnet ist. ;
Um nun die direkte Adressierung des Konturspeichers und damit die einfache Speicherplatzauswahl aufrecht erhalten
zu können, müssen bei jedem Konturanfang eines neuen Kon.turenpaar.es zwei Speicherzeilen dieses Konturspeichers
KSPT zur Aufnahme der Konturbeschreibung bereitgestellt werden. Sind...in dem Konturspeicher bereits, die Beschreibungen
laufender Konturen enthalten, deren Ordnungszahl sich jetzt durch das Auftreten eines neuen Konturenpaares
ändert, so müssen die Speicherzeilen des Konturspeichers KSP1, deren Adressen höher als (k - 1) sind, jeweils um
zwei Zeilen nach oben umgespeichert werden, dann können die Anfangskoordinaten der neuen Konturen Yn (k) und
Ym (k -1) in die freigewordenen Speicherzeilen aufgenommen
werden. Dasselbe gilt umgekehrt auch für das Ende' einer Kontur, zunächst werden die Merkmalsätze der abgeschlossenen
Kontur in einen weiteren Speicher Übertragen, wenn dabei gleichzeitig eine Merkmalreduktioh vorgenommen
wird, kann dieser zweite Konturspeicher KPS2, der an-
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sonsten im wesentlichen ähnlich aufgebaut ist, noch kleiner dimensioniert werden, Fun können alle Speicherzeilen
des Konturspeichers KSP1, deren Adressen größer als (k + 2) sind, um zwei Zeilen nach unten verschoben
-werden. Damit wird erreicht, daß zu jedem Zeitpunkt die Anzahl der im Konturspeicher KSP1 belegten Zeilen gleich
der Anzahl der Konturen in einer gerade abgetasteten Spalte ist. Nach dem Umspeiehern der Merkmalsätze noch
laufender Konturen muß die Bedingung für ein Kontur-"
ende aufgrund der Ungleichung (2) erneut abgefragt werden, um eventuell mehrere direkt übereinander liegende Konturenpaare einer Spalte erkennen zu können. Zeigt sich
dann, daß keine der beiden Ungleichungen (T) oder (2)
für einen gerade abgetasteten Bildsignalwechsel erfüllt
ist, so stellt das das Kriterium für die Portsetzung
einer markierten Kontur dar. Die aus dem Differenzwert, der Konturordinaten ermittelten Elementarmerkmale werden
dann codiert und in den Merkmalspeicher SM eingeschrieben.
Anhand der Blockdarstellung einer Einrichtung zur Durchführung
eines erfindungsgemäßen Verfahrens, die in Fig.8 Il dargestellt ist, seien im folgenden die bisher einzeln
behandelten Merkmale der Erfindung nochmals zusammen^
fassend dargestellt. .
Die Fig.8 zeigt vier Speicherelemente, als Arbeitsspeicher den ersten Konturspeicher KSP1 mit der Speiehereinheit
SKA zur Speicherung der Konturanfänge, der Speichereinheit SKE zur Speicherung der Konturenden und
dem Merkmalspeicher SM zur Speicherung der Elementarmerkmale
einer Kontur. Dazu kömmt als Ergebnisspeicher der
zweite Konturspeicher KSP2, der wie der erste 16 Zeilen
besitzen möge, wobei aber das in einer Speicherzelle zu speichernde Wort nur noch halb so groß sein möge.
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Außerdem ist eine Spei eher spalte SYiji für die Konturordinaten
der zuletzt bearbeiteten Abtastspalte m mit 16.6 Bit vorgesehen, die mit dem Konturspeieher
KSP1 zeilengekoppelt ist. Dieser ersten Speicherspalte SYm entspricht schließlich als viertes Speicherelement
eine weitere Speicherspalte SYn für die Konturordinaten·
der laufenden Abtastspalte η mit ebenfalls 16.6 Bit. Je zwei zeitlich aufeinanderfolgende Bildsignale des
Abtasters AB entscheiden, ob ein Schwarz-Weiß-Übergang oder ein Weiß-Schwarz-Übergang vorliegt. Dieses Kriterium wird in der Schwarz-Weiß-Logik SWL ermittelt.
Jeder solche Bildsignalwechsel wird in dem Konturmarkierer KZ gezählt, damit die Ordnungszahl der Konturadresse
k festgelegt und die einzelnen Vielfaehschalter S1 bis S6 entsprechend gesteuert. Bei einem Bildsignalwechsel
wird die Konturordinate von der Abtaststeuerung
AST über einen ersten Vielfachschalter S1 auf eine der 16 Speicherstellen der zweiten Speicherspalte SYn übertragen.
Bei einem Spaltenende, das von der Abtaststeuerung AST durch den Befehl SPE angegeben wird, werden
die Kontakte des Trennschalters SK1 durchgeschaltet und die erste Speicherspalte SYm übernimmt den gesamten
Speicherinhalt der Speicherspalte SYn, gleichzeitig wird der Konturmarkierer KZ auf k = 0 zurückgesetzt.
Bei jedem Bildsignalwechsel, der einem Schwarz^Weiß^Übergang
oder einem Weiß-Schwarz-Übergang entspricht, werden
durch die Vielfachschalter. S2 und S3 zwei bzw. drei der Ausgänge der beiden Speieherspalten SYn und SYm auf die
Ausgänge der beiden Vielfachschalter S2 bzw. S3 durchgeh schaltet und damit die Werte Yn (k), Yn (k + 1) bzw. Ym (k),
Ym (k - 1), Ym (k + 1) zu den beiden Vergleichsschaltungen
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KAV und KEV übertragen, in denen die beiden Ungleichungen (1) und (2) logisch realisiert sind und mit denen damit :
Bedingungen für.den Konturanfang bzw. das Konturende, _
festgestellt werden. Zeigt die erste Vergleichsschal- . ■■ -;
tung KAV die Erfüllung der Ungleichung (1) an, so werden
die Werte Yn (k - 1) und Ym (k) und die Spaltenposition χ als Koordinaten der beiden Kont.uranfänge in den ersten, ,
Konturspeicher.KSP1 übertragen, nachdem vorher.eine Verschiebung der Merkmalsätze größerer Adresse um jeweils.
zwei KonturSpeicherzeilen nach oben in Abhängigkeit vom
Konturmarkierer KZ erfolgte. Eine Steuereinheit ADR enthält dazu eine Verschiebeeinheit, einen Merkmalzähler
und einen Adressenwähler zur Ansteuerung des Konturspeichers KSPI.
Bei einem Konturendesignal werden analog Ym (k + 1 ) und Ym (k) und X als die Ordinaten des Konturendes
in den Konturspeicher KSPT übertragen. Der Inhalt der ,
zugehörigen Konturspeicherzeilen kann nach einer Merkmalreduktion in dem Merkmalreduktor (RED) in.4^^ zweiten
Konturspeicher KSP2 übertragen werden. Für die Auswahl der entsprechenden Speicherzeilen der Konturspeicher KSP1
und KSP2 dienen die durch den Konturmarkierer.KZ gesteuerten "Vielfachschalter S5 bzw* S6. Die Merkmalsätze
größerer Adresse können nun um zwei Zeilen abwärts verschoben
werden. Dies wird wiederum durch die Adressensteuerung ADR des Konturspeichers KSPI vorgenommen. Wird
dagegen durch die Vergleichsschaltungen KAV bzw. KEV weder ein Konturanfang noch ein Konturende festgestellt,
so gilt die markierte Kontur als fortgesetzt und die Ordinatendifferenz Yn (k) - Ym (k) wird in dem Differenzglied
DIF festgestellt. Daß weder die Ungleichung (T)
noch die Ungleichung (2) erfüllt ist, wird durch den
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logischen Schaltkreis KPL festgestellt, der an die Ausgänge der beiden Vergleichsschaltungen KAV und KEV angeschlossen
ist. Der Trennschalter SK4 wird geschlossen und damit ist das -Differenzglied DIP an den Eingang eines
Codewandlers COW angeschlossen. Dort werden aus dem festgestellten Differenzwert der Konturordinäten die Elementarmerkmale
ermittelt, die dann entsprechend der Einstellung des Vielfachschalters S4 in die k-te Zeile des
MerkmalSpeichers SM übernommen werden.
Vorstehend wurden die Merkmale der Erfindung und ein Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es sind aber im Rahmen der Erfindung durchaus noch andere Lösungswege erdenkbar.
Wenn z.B. mehrere Konturanfänge oder Konturenden zeitlich dicht aufeinanderfolgen, kann unter Umständen die vom
Abtastprogramm zur Verfügung gestellte Zeit zur Aus-?
führung der Rechenoperationen nicht mehr ausreichen. Hier brächte dann eine zeitliche Entkopplung mit Hilfe
einer gepufferten Speicherspalte SYn den Vorteil, die
Rechenoperationen auf die Spaltenahtastzeit beliebig verteilen zu können. Außerdem ist es ohne weiteres denkbar,
ein erfindungsgemäßes Verfahren nur mit einem Konturspeipher zu realisieren^ wenn abgeschlossene Konturen
im Konturspeicher verbleiben. Dann ist allerdings die
Adrgsse einer Vergleichskontur nun im allgemeinen nicht
mehr der laufenden Konturadresse benachbart, sondern muß
unter der Berücksichtigung einer Kennzeichnung bestimmt werden,, die sum Beispiel aufgrund der Konturenden erfolgen
könnte»
7 Patentansprüche
8 Figuren.
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Claims (1)
- --■■ 18 -a t e η t a η s ρ r ü c h e'!.,Verfahren zum Ermitteln und Zwischenspeichern eines aus mehreren einzelnen Konturen zusammengesetzten Konturverlaufes eines spaltenweise abgetasteten Schriftzeiohens mit Hilfe der Abtastergebnisse zweier jeweils aufeinanderfolgender Abtastspalten, dadurch g e -fc- k e η η ze i c h η e t, daß in jeder Abtastspalte (x) bei einem Wechsel des digitalisierten Bildsignales von einer Stufe in eine andere eine Kontur (k) festgestellt wird, daß jeder dieser Übergänge fortlaufend gezählt und damit jeder Kontur,eine bestimmte Adresse zugeordnet wird, daß die in zwei aufeinanderfolgenden Abtastspalten (m, n) auftretenden Bifferenzwerte der Ordinaten (Ym, Ck.),.' Yn (k)) einer Kontur quantitativ ermittelt und in einem Konturspeicher (KSP1) gespeichert werden, daß aber durch einen Bildsignalwechsel dann und nur dann der Anfang zweier neuer Konturen festgelegt wird, wenn für die Ordinaten (Y) zweier Konturen (k - 1 r k) in zwei aufeinanderfolgenden Abtastspalten (nt,, n) eine erste UngleichungYn (k) i£ Ym (k - 1) - C erfüllt ist, bzw. durch den Bildsignalwechsel dann und nur dann das Ende zweier Konturen festgelegt wird, wenn eine andere Ungleichung Yn (k)* Ym (k +1)+0 erfüllt igt. -2. Verfahren nach Anspruch 1, da du r c h g e k e η n-ζ e i c h η e; t, daß dieFunktionsvariable (G) bei einem Schwarz-Weiß-Übergang, also einem Bildsignalwechsel aus dem Zustand "1" in den Zustand "0" in der η-ten Abtastspalte, den Wert "-2" besit2?t und dann mit den beiden -VSA 9/210/0020 "1098^^/0949-19 ■■-■-. ■'■,■ - - : : ■■" : ::- Ungleichungen der Anfang einer neuen Innenkontur bzw.
das Ende einer Außenkontür ermittelt wird und daß
die Funktionsvariable (G) bei einem Weiß-Schwarz-Übergangy also einem Bildsignalwechsel aus dem Zustand "O" in den Zustand "L·" in der η-ten Abtastspalte, den Wert ••+l" besitzt und dann mit den Ungleichungen der Anfang einer neuen Außenkontur bzw. das Ende,einer Innenkontur ermittelt wird*■3» Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, d ä d u rc h g e kenn ζ ei oh η et, daß am oberen und unteren Rand des Abtastfeldes ständig Je eine Kontur als Vergleichskontur simuliert wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3» d a d u r c h g ek e η η ζ e i c h η e t, daß der Verlauf einer Kontur durch Elementarmerkmale "Steigung positiv" (SP) bei '
ahsteigendem, "Steigung negativ" (SN) bei abfallendem, "horizontal" (HO)bei horizontalem und "vertikal" (VE)
bei vertikalem Konturverlauf beschrieben wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, da d ure h g e k e η nz el c h η et, daß die Elementarmerkmale (SP, SN, HO und VE) aus den Differenzeh der Konturordinatenbenachbarter Abtastspalten derart ermittelt werden, daß eine positive Ordinatendifferenz vom Betrag d einem Elementarmerkmal "Steigung positiv" (SP) und einer Folge von (d-1) Elementarmerkmalen "vertikal" (VE),eine negative Ordinatenäifferenz vom Betrage d dagegen einer Folge von (d-1) Elementarmerkmalen "vertikal"(VE) und einem*
Elementarmerkmal "Steigung negativ" (SN) entspricht und daß das Elementarmerkmal "horizontal" (HO) vorliegt,
wenn die Ordinatendifferenz 11O" let.VPA 9/210/0020 _ 2Ö - *109843/0949... 20.- ■6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da d,, u r c h gekennzeichnet, daß der Konturspeicher (KSP1) dadurch direkt adressierbar ist, daß mit der Adresse k einer Kontur die k-te Zeile des KonturSpeichers ausge-. wählt wird, daß bei einem festgestellten Anfang zweier neuer Konturen mit,, den Adressen Ck - 1) und k sämtliche Zeilen des Konturspeichers,.deren^Adresse größer als(k - 2) ist, in jeweils eine Zei.le *mit um zwei größerer k Adresse umgespeichert werden und daß bei einem ,festgestellten Ende des Konturenpaar.es der Inhalt sämtlicher Speicherzeilen, deren Adressen höher sind als die Adressen des abgeschlossenen Konturenpaares, 4ewells in Speicherzeilen mit um zwei kleinerer Adresse umgespeichert wird, sobald die Werte des abgeschlossenen Konturenpaares in einen weiteren kleinen Konturspeicher (K.SF2) übertragen sind. . -7. Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e η η ζ e i ohne t, daß zwei Speichereinheiten (SYn;und SYm) vorgesehen sind, in die für zwei aufeinanderfolgende Abtastspalten (m, n) die aus den Bildsignalen (BS) ermittelten Bildsignalwechsel in ihrer Reihenfolge und mit ihren Ordinaten gespeichert werden, daß den beiden Speichereinheiten (SYm, SYn) je ein durch die Bildsignalwechser steuerbarer Vielfachschalter (S2 bzw. S3) zugeordnet ist und die entsprechenden Ausgänge (A, B bzw. C, D und E) dieser Vielfachschalter Über steuerbare Trennschalter (SK2 bzw. SK3) mit den Eingängen «weter eum Speichern der Anfänge bzw. der Enden von Konturen vorgesehenen Speichereinheiten (SKA, SKE) des Konturspeichers (KSP1) verbunden sind, daß Ausgänge der VielfachschalterVPA 9/210/0020 - 214-109843/0949 ...(S2 und S3), außerdem mit zwei Vergleichsschaltungen (KAV bzw. KEV) zum Peststellen von Konturanfängen- bzw. Konturenden durch die jeweils einer der .."beiden Trennschalter (SK2 bzw. SK3) gesteuert wird und weiterhin mit einem Differenzglied (DIF) zum Bilden der Differenzwerte der Konturordinaten zweier benachbarer Abtastspalten verbunden sind und daß dieses Differehzglied über einen weiteren Trennschalter (SK4)f einen Codewandler (COW), in dem aus den Differenzwerten der Konturordinatönndie Elementarmerkmale (SP, SN, VE, HO) in codierter Form ermittelt werden, an den Eingang eines weiteren steuerbaren Vieifachschalters (S4) angeschlossen ist, dessen Ausgänge je einer Zeile eines sogenannten Merkmalspeichers (SM) des Konturspeichers (KSP1) zugeordnet sind.VPA^9/210/0020"109843/094»
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