DE201726C - - Google Patents

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DE201726C
DE201726C DENDAT201726D DE201726DA DE201726C DE 201726 C DE201726 C DE 201726C DE NDAT201726 D DENDAT201726 D DE NDAT201726D DE 201726D A DE201726D A DE 201726DA DE 201726 C DE201726 C DE 201726C
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iron
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/20Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing shirts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 201726.-KLASSE Sd. GRUPPE
„HYDORION"
in ZÜRICH.
Bügelmaschine für Vorhemden.
Zusatz zum Patente 183404 vom 3. März 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1907 ab. Längste Dauer: 2. März 1921.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Bügelmaschine für Vorhemden nach Patent 183404 und bezweckt, gleich-, zeitig mit dem Vorhemd auch das Preischen desselben auf Hochglanz bügeln zu können.
Im Gegensatz zu der Bügelmaschine nach dem Hauptpatent, bei der das Preischen mit dem mehrteiligen Widerlager oder Anschlag in einen Ausschnitt eines am Bügeleisen einstellbar befestigten Schuhes beim . Anheben des . Wäschestückes an das Bügeleisen eingeschoben werden muß, wobei sich sehr oft das Preischen umlegt und flach auf die Brust gepreßt wird, wird beim Gegenstand der Erfindung das Preischen durch das Bügeleisen selbst mittels Federn gegen einen festen Anschlag angepreßt und stets in hochgestellter Lage gebügelt. Das radiale Verschieben des Bügeleisens entgegen der Wirkung der Federn erfolgt durch einen am Bügeleisen angelenkten Handhebel. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι und 2 eine Bügelmaschine in Vorder- und Seitenansicht. '■
Fig. 3 ist eine Oberansicht der ganzen Maschine.
Fig. 4 und 5 zeigen das Bügeleisen in größerem Maßstabe und
Fig. 6 den Bügeltisch in Draufsicht
In einem Gestell 1 ist eine Achse 2 wagerecht und drehbar gelagert, die eine feste Riemenscheibe 3 und eine lose Riemenscheibe 4 trägt. Die Achse 2 ist durch einen Winkeltrieb mit einer senkrechten Achse 5 verbunden, die ein Zahnrad 6 trägt. Zahnrad 6 ist in Eingriff mit einem Zahnrad 7, dessen Achse im Gestell 1 feststeht. Auf Zahnrad 7 ist eine Stange 8 mit Zapfen 9 befestigt. Letztere reicht in einen Schlitz 10 eines Hebels 11, der auf einer Achse I2 angebracht ist. Die Achse 12 ist im Gestell 1 schwingbar gelagert und trägt einen radial angeordneten Zapfen 13, auf dem ein Bügeleisen 14 durch Federn 15 gezogen wird. Am Bügeleisen 14 ist ein Winkelhebel 16 angelenkt, dessen einer Arm beim Anheben gegen das feste Gestell 1 anschlägt und eine radiale Verschiebung des Bügeleisens bewirken kann.
Unterhalb des Bügeleisens ist am Gestell 1 eine Konsole 18 angebracht, auf der eine Platte mit aufgesetztem Bügeltisch 17 gelagert ist. Um den Bügeltisch 17 senkrecht verstellen zu können, ist am Gestell ein Winkelhebel 19 drehbar angeordnet, dessen einer Arm als Fußtritt ausgebildet ist, und dessen anderer Arm durch eine Stange mit dem Bügeltisch verbunden ist. Am Winkelhebel 19 ist eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke vorgesehen, die in ein gezähntes Seg-
ment eingreift und dadurch den Bügeltisch in jeder Höhenlage sperren kann. Durch eine unter derselben Federwirkung stehende Stange 19", die am Winkelhebel verstellbar angeordnet ist, kann die Sperrklinke aus der Zahnung gehoben werden, so daß der Bügeltisch sich senken kann.
An der Konsole 18 sind Winkeleisen 26, 27 befestigt, auf denen die den Bügeltisch tragenden Unterlagen mittels Rollen verschoben werden können. Mit der Unterlage des erwähnten Tisches ist eine Unterlage für den zweiten Bügeltisch verbunden, die ebenfalls auf Rollen läuft. Jede Unterlage besitzt einen Handgriff; beide Bügeltische können gemeinsam verschoben werden, so daß jeder derselben unter das Bügeleisen gebracht werden kann. Der Bügeltisch 17 besitzt einen Anschlag 20, gegen den das Preischen, z. B.
eines Vorhemdes, hochgestellt werden kann; ferner besitzt das Bügeleisen eine Aussparung, in die der Anschlag des Bügeltisches mit dem hochgestellten Preischen eintreten kann. Am unteren Teil des Gestelles 1 ist eine Achse 22 gelagert, die mittels eines Hebels 23 verdreht werden kann. Sie trägt einen Hebel 24 mit Riemengabel 25.
Das zu bügelnde Vorhemd wird auf dem Bügeltisch ausgebreitet, so daß das Preischen gegen den Anschlag 20 zu liegen kommt. Durch Drücken mit dem Fuß auf den Fußtritthebel wird der Bügeltisch gegen das Bügeleisen gehoben. Das Bügeleisen wird gleichzeitig mittels des Hebels 16 radial entgegen der Wirkung der Feder 15 herausgezogen und erst dann der Federwirkung wieder überlassen, wenn es auf dem Vorhemd aufliegt. Beim Zurückgehen wird das Preischen zwischen dem Anschlag 20 und dem Bügel-.eisen in die dazu vorgesehene Vertiefung gepreßt.
Die Drehung des Rades 7 bewirkt ein Schwingen des Bügeleisens um die Achse 12, wodurch das eingespannte Vorhemd und gleichzeitig auch das Preischen gebügelt wird. Um das Bügeleisen von der Antriebsvorrichtung lösen zu können, ist ein Kupplungsstift 28 vorgesehen, der unter Federwirkung steht und der den Hebel 11 mit der Welle 12 kuppeln kann. Wird der Stift 28 angezogen, so kann der Hebel 11 frei um die Achse schwingen, ohne sie mitzunehmen.
Durch Drücken auf den Federknopf bei der Einstellvorrichtung am Fußtritthebel wird die Sperrklinke gelöst und der Bügeltisch senkt sich infolge seiner Schwere. Das gebügelte Wäschestück kann herausgenommen und ein neues eingesetzt werden, worauf sich der ganze Vorgang erneuert. Die beiden Bügeltische, die auf dem Gestell 26 gleichzeitig hin und her bewegbar sind, können der Reihe nach unter das Bügeleisen gebracht werden, wobei je auf dem freiliegenden Tisch ein Wäschestück aufgespannt werden kann, so daß ein kontinuierlicher Betrieb stattfindet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bügelmaschine für Vorhemden mit federnd gegen ein bewegliches, in beliebiger Weise erhitztes Bügeleisen angedrücktem Arbeitsstück nach Patent 183404, dadurch gekennzeichnet, daß das Bügeleisen radial verstellbar auf der Antriebswelle angeordnet ist und durch Federn gegen den an sich bekannten Anschlag für das Preischen am Bügeltisch gepreßt wird.
2. Bügelmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen am Bügeleisen drehbar gelagerten Winkelhebel (16), dessen einer Arm beim Drehen des Hebels gegen das feste Gestell anschlägt und das Bügeleisen entgegen der Wirkung der Feder radial verschiebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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