DE2017456A1 - Schwimmbecken - Google Patents

Schwimmbecken

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Publication number
DE2017456A1
DE2017456A1 DE19702017456 DE2017456A DE2017456A1 DE 2017456 A1 DE2017456 A1 DE 2017456A1 DE 19702017456 DE19702017456 DE 19702017456 DE 2017456 A DE2017456 A DE 2017456A DE 2017456 A1 DE2017456 A1 DE 2017456A1
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DE
Germany
Prior art keywords
swimming pool
struts
folded structure
plates
pool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702017456
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl.-Volksw. 7590 Achern. P Stolzer
Original Assignee
Stopa Kesselbau GmbH & Co KG, 7591 Gamshurst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stopa Kesselbau GmbH & Co KG, 7591 Gamshurst filed Critical Stopa Kesselbau GmbH & Co KG, 7591 Gamshurst
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Publication of DE2017456A1 publication Critical patent/DE2017456A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/0018Easily movable or transportable swimming pools
    • E04H4/0043Easily movable or transportable swimming pools mainly made of panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Schwimmbecken Die Erfindung betrifft ein Schwimmbecken, dessen Innenseite zur Verkleidung mit Natur- oder Kunststein-Platten geeignet ist.
  • Bei der erstellung von derartigen Schwimmbecken ist bisher so vorgegangen worden, daß entweder eine fertipe Zementwanne in der endgültigen Form oder aber einzelne, verschraubte Wannenteile als tragender Körper verwendet wurden, dessen Boden und lande anschließend mit einer Innverkleidung versehen wurden.
  • Die ilerstellung eines solchen tragenden Körpers ist relativ zeitaufwendig und teuer, selbst wenn dieser aus mehreren klein dimensionierten Wannenteilen direkt am Aufstellungsort zusammenCebaut werden kann.
  • Denn die einzelnen Wannenteile müssen einerseits sehr genau gearbeitet sein, um beim Zusammenfügen eine plane Fläche zu bilden, und andererseits eine sehr hohe Steifigkeit aufweisen, damit es unter dem Druck des eingefüllten Wassers nicht zu unzulässigen Verformungen der Schwimmbeckenwände kommt. In beiden Fällen werden nämlich die zur Innenauskleidung verwendeten Steinplatten durCh den auf sie einwirkenden Wasserdruck auf Biegung beansprucht, und durch die insbesondere bei Natursteinen, wie etwa i-iarmor, sehr große BruchempfindlicIiIeit kommt es dann zu Sprungen in der Innenauskleidung des Beckens. Die Dichtheit und das Aussehen werden dadurch erheblich beeinträchtigt Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Schwimmbecken, dessen Innenseite zur )Terkleidung mit Nathr- oder Wtunststein-Platten geeignet sein soll, d. h., dessen tragenden Körper einfacher und billiger herzustellen und dennoch die erforderliche Steifheit zu erzielen, damit Innenverkleidungen mit bruchempfindlichen Steinplatten möglich sind. Dabei soll sich das Becken aus klein dimensionierten Teilen am Aufstellungsort zusammenbauen lassen und auf ein zur Abstützung dienendes Hinterfüllen der Seitenwände verzichtet werden können.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Schwimmbecken der eingangs erwahnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Platten unmittelbar auf ein Faltwerk gelegt werden, das sich seinerseits unter Zwischenlage einer elastischen Ausgleichsschicht an quer zu seiner Faltung verlaufenden Streben, die unter gewissem Abstand parallel zueinander angeordnet sin, abstützt und daß allein das Faltwerk und die Streben den tragenden körper des Schwimmbeckens bilden.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Gestaltung liegen im geringen llaterialaufwand, in der schnellen Herstellung und im niedrigen Platzbedarf. Das Faltwerlr kann aus relativ dünnwandigem Blech hergestellt sein, so daß iii Form einer aufgerollten Walze zum Einsatzort transportiert werden und die entspreche nden Stücke je nach bedarf abgetrennt werden können. Etwaige Fertigungsungenauigkeiten des Faltwerkes wie auch der Steinplatten werden durch die elastische Ausgleichsschicht kompensiert. Diese Ausgleichsschicht ist zweckmäßizerweise zwischen dem Faltwerk und den Streben angeordnet; sie kann jedoch auch zwischen das Faltwerk und die Platten gelegt werden.
  • Die erforderliche Steifheit des Faltwerkes wird in der einen Richtung durch die Faltung, in der anderen Richtung durch die Streben gewährleistet, so daß aus einfachen Elementen ein tragender Körper mit ausreichender Steifheit entsteht.
  • Um eine die Dichtheit beeinträchtigende Verschiebung zwischen Wand und Bodenplatten durch den Druck des eingefüllten Wassers zu vermeiden, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, daß die die Ssitenwände bildenden Platten in Bodennkhe gegen die sie stützenden Streben versptnnt werden. Diese Verspannung kann nach Einbringen des Dichtstreifens in die Fuge zwischen Wand- und Bodenplatten und nach eratmaliger Füllung des Schwimizibeckens wieder aufgehoben werden.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale des Anmeldungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausftilirungsbeispieles anhand von Zeichnungen; darin zeigt: Figur 1 einen Vertikalschnitt durch Boden und Seitenwand eines Schwimmbeckens und Figur 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Figur 1.
  • Figur 3 einen Schnitt entsprechend Figur 2, jedoch mit einer anderen Verspannung.
  • Steinplatten 1 und 19 fUr die Seitenwand bzw. den Boden liegen auf einem Faltwerk 2 bzw. 2' auf. Das Faltwerk 2, 2' stützt sich unter Zwischenlage einer elastischen Ausgleichsschicht 3 bzw. 5' auf Rechteck-Profilen 4 bzw. 4' ab. Die zwischen den einzelnen Platten 1 bzw. 1' entstehenden Fugen sind durch Dichtstreifen 5 abgedichtet.
  • An ihrem unteren Ende ruhen die Seitenplatten 1 in U-förmigen Bügeln 6, die einen Gewindebolzen 7 tragen.
  • Der Gewindebolzen 7 durchdringt einen sich an der Strebe 4 abstützenden Querbügel 8 und weist an seinem Ende eine Spannmutter 9 auf, wie Figur 2 zeigt.
  • Der obere Beckenrand wird von einer Einfassung 10 gebildet, auf der Abschlußsteine II liegen. Ein abnehmbarer Holzrost ist mit 12 bezeichnet.
  • Die Faltwerke 3 und 3' sind mit einer trapezförmigen Faltung versehen, die in Verbindung mit der Ausgleichsschicht 8 eine gleicliinäßige Abstützung der Platten 1 bzw. 1' an den Streben 4 bzw. 4' gewährleistet.
  • Da der Wasserdruck proportional mit der tiefe ansteigt, ist die am unteren Ende der Platten 1 aufzunehmende Querkraft wesentlich größer als am oberen Ende. Die Platten 1 werden daher mittels des U-förmigen Bügels 6 gegen die Streben 4 vorgespannt. Dies erfolgt durch Gewindebolzen 7, die einerseits an dem U-förmigen Bügel 6 befestigt sind und andererseits paarweise gegen den an der Strebe 4 anliegenden Querbügel 8 mittell der Spannmuttern 9 verspannbar sind. In diesem verspannten Zustand erfolgt die endgültige Verbindung zwischen den Streben 4 und 4' und das Anbringen des Dichtstreifens 5 zwischen den Wand- und Bodenplatten,t damit der Druck des anschließend eingefüllten Wassers nicht mehr zu einem Ausbiegen der Seitenwände führen kann. Die Gewindebolzen 7 können entweder unlösbar an dem U-förmigen Bügel 6 befestigt sein oder lediglich in diesen eingehängt werden, da die Verspannnng der unteren Seitenplatten nach Füllung des Beckens aufgehoben -werden kann.
  • Bei der in Figur 3 gezeigten Ausfirungsform sind die Gewindebolzen 7, der Querbügel 8 und die Spannmuttern 9 ersetzt durch einen Spannarm 14, der, wie Schnitt III-III zeigt, lösbar in den Bügel 6 eingehängt und mittels einer Druckechraube 15 gegen die Strebe 4 verspannbar, ist. Anstatt zweier Spannmuttern 9 wird also nur noch eine Drucksehraube 15 benötigt. Allerdings kann dies Verspannung nicht an den Ecken des Schwimmbeckens eingesetzt werden.
  • Das ganze Becken kann auf zwei oder mehreren Profileisen 13 ruhen.

Claims (2)

Pat entansprüche
1. Schwimmbecken, dessen Innenseite zur Verkleidung t Natur- oder Kunstatein-Platten geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1, 1') Unmittelbar auf ein Faltwerk (2, 2') gelegt werden, das sich seinerseits unter Zwischenlage einer elastischen Ausgleichsschicht (3, 3') an quer zu seiner Faltung verlaufenden Streben (4, 4'), die unter gewissem Abstand parallel zueinander angeordnet sind, abstützt und daß allein das Faltwerk (2, 2') und die Streben (4, 4') den tragenden Körper des Schwimmbeckens bilden.
2. Schwimmbecken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seitenwände bildenden Platten (1) in Bodennähe gegen die sie stützenden Streben (4) verspannt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202020102734U1 (de) 2019-03-26 2020-06-17 Josef Kusser GmbH & Co. KG Natursteinschwimmbecken

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DE202020102734U1 (de) 2019-03-26 2020-06-17 Josef Kusser GmbH & Co. KG Natursteinschwimmbecken
WO2020193635A1 (de) 2019-03-26 2020-10-01 Josef Kusser GmbH & Co. KG Natursteinschwimmbecken
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