-
"Vorrichtung zum Füllen von insbesondere für Baserschreiber bestimmten
Tampons mit Flüssigkeit" Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Büllen von
insbesondere für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen insbesondere für Faserschreiber
bestimmten Tampon sicher mit Flüssigkeit zu füllen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
gelöst durch je ein schrittweise zu bewegendes Förderorgan für die von einem Magazin
kommenden Tampons und für die mit den Tampons zu füllenden Hülsen, durch eine Einrichtung
zum Füllen der Tampons, welche eine jeweils einen Tampon aufnehmende Füllkammer
aufweist, und durch eine außerhalb der Füllkammer angeordnete Einrichtung zum Einsetzen
der gefüllten Tampons jeweils in eine der Hülsen. In der Füllkammer befinden sich
die Tampons jeweils einzeln unter gleichen Verhältnissen und werden daher jeweils
gleichmäßig
mit der gleichen Flüssigkeitsmenge gefüllt. Erst die
gefüllten tampons werden außerhalb der Kammer in die sie aufnehmende Hülse eingesetzt,
welche vorzugsweise als Faserschreiber ausgebildet ist. Mit Hilfe der Vorrichtung
können auch andere als für Faserschreiber bestimmte Tampons gefüllt werden.
-
In Weiterbildung der Erfindung ist das Förderorgan für die Tampons
eine waagrecht angeordnete und auf ihrem Umfang mit Aufnahmeeinrichtungen versehene
Fördertrommel, oberhalb der sich mindestens ein Magazin befindet, die Fülleinrichtung
ist etwa um eine Viertelumdrehung der Fördertrommel dem Magazin nachgeschaltet und
die Einsetzeinrichtung etwa um eine halbe Umdrehung. Das Förderorgan für die Hülsen
ist ein Kettenförderer und etwa im Bereich der Einsetzeinrichtung an der Trommel
vorbeizubewegen. Mit Hilfe der schrittweise u drehenden Fördertrommel lassen sich
verschiedene Stationen vom Magazin über die Bülleinrichtung bis zur Einsetzeinrichtung
oder Auswerfeinrichtung für fehlerhafte Tampons in einfacher Weise anordnen. Mit
Hilfe eines Kettenförderers können die mit den Tampons zu versehenden Hülsen ebenfalls
unter schrittweisem Antrieb und in zur Fördertrommel geeigneter Zuordnung an dieser
vorbeibewegt werden.
-
Gemäß der Erfindung haben die Fülleinrichtung und die Einsetzeinrichtung
mindestens je einen mit je einer der Äufnahmeeinrichtungen der Fördertrommel zusammenwirkenden
Stößel, wobei auf der vom Stößel abgewandten Seite der Fülleinrichtung die Füllkammer
für den Tampon vorgesehen ist und wobei auf der vom Stößel abgewandten Seite der
Einsetzeinrichtung der Kettenförderer angeordnet ist. Mit Hilfe des Stoßels werden
die Tampons aus der Fördertrommel in die Füllkammer gebracht und von der Bördertrommel
zu der zugeordneten, im Kettenförderer befindlichen Hülse.
-
Um Störungen beim Bewegen des Tampons mit Hilfe des Stößels anzuzeigen,
ist dieser auf einem Schlitten verschiebbar gelagert, wobei eine Feder den Stößt
in seiner Ruhelage im Schlitten zu halten sucht und wobei ein auf eine Relativbewegung
zwischen dem Schlitten und dem Stößel ansprechender Schalter vorgesehen ist. Beim
Auftreten eines Widerstandes bleibt der Stößel stehen, obwohl der Schlitten weiterbewegt
wird, und der Schalter wird betätigt, wodurch die Vorrichtung abgeschaltet wird,
damit keine größeren Schaden auftreten. Nachdem der Schaden behoben ist, kann die
Vorrichtung weiter betrieben werden.
-
Die Erfindung sieht ferner vor,daß die Aufnahmeeinrichtung der Fördertrommel
eine Aufnahmerille aufweist und daß die Fördertrommel von einem vorzugsweise in
seiner Lage einstellbaren Abdeckmantel mit Abstand teilweise umgeben ist, der am
Magazin beginat und an einem der Einsetzvorrichtungen folgenden Auswerfer endet,
und daß zwischen der Fülleinrichtung und der Einsetzeinrichtung ein Prüforgan zur
den Füllzustand der Tampons vorgesehen ist. Eine einfache Ausbildung der Aufnahmeeinrichtung
ergibt sich durch Anwendung einer Aufnabmerille in der BUrdertrommel, welche Trommel
von dem Abdeckmantel auf dem Weg umgeben ist, der von einem Tampon längstens zurückgelegt
werden soll, wobei es sich hierbei um einen Tampon mit ungenügendem Füllzustand
handelt, was vom Prüforgan festgestellt wurde, welches die Betätigung der Einrichtung
sum Einsetzen des gefüllten Tampons in die Hülse steuert.
-
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen
Ansprüche der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist eine Vorrichtung zum
Füllen von für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit als Ausführungsbeispiel
des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig.
1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 in kleinerem
Maßstab unter Auslassung von Teilen, Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles
A in Fig. 1 von in Fig. 1 verdeckten Teilen, Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des
Pfeiles B in Fig. 1 und 3, Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in Fig.
1 von in dieser sichtbaren Teilen, Fig. 6 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles
A in Fig. 1, Fig. 7 + und 8 je einen Schnitt nach den Linien VII-VII bzw. in Fig.
5 in größerem Maßstab Fig. 9 eine Draufsicht auf die gesamte Vorrichtung in anderem
Maßstab.
-
Die Vorrichtung hat als Förderorgan fAr von einem Magazin 2 stammende
Tampons 1- eine mit waagerechter Achse angeordnete Bördertroemel 4 und als Förderorgan
für zu füllende Hülsen 34 einen Querförderer, der zwei Transportketten 37a und 37b
aufweist. Die beiden Förderorgane sind durch nicht dargestellte Antriebe jeweils
in gleicher Weise schrittweise anzutreiben. Die Fördertrommel 4 hat als Aufnahmeeinrichtung
für die Tampons paarweise angeordnete, achsparallel verlaufende Einschnitte 51 und
ist auf etwa 3/4 ihres Umfanges mit geringem Abstand von einem Abdeckmantel 5 umgeben.
Zum Antrieb der Fördertrommel 4 dient eine Antriebswelle 3, auf welcher eine Hohlwelle
52 sitzt, an der die Fördertrommel 4 befestigt ist. Die Antriebswelle 3 ist in einem
Wälzlager aufweisenden Eohlsylinder 53 drehbar gelagert, der eine Frontplatte 7
durchsetzt und an dieser befestigt ist. Die Brontplatte 7 ist auf einer Grundplatte
54 befestigt. Der Abdeckmantel 5 ist an der Frontplatte 7 mittels eines ein Langloch
zu seinem Einstellen gegenüber der Fördertrommel 4 aufweisenden 3ügels 6 befestigt.
-
Etwa auf Höhe der Achse der Fördertrommel 4 befindet sich eine + VIII-VIII
Einrichtung
70 zum Füllen der Tampons, welche auf der einen Seite der Fördertrommel 4 zwei paarweise
angeordnete Stößel 9a und 9b (Fig. 4) und auf der anderen Seite der Trommel zwei
Füllkammern 10a und lOb (Fig. 5) aufweist. Die Stößel 9a und 9b sind. in Lagern
lla und lib axial verschiebbar gelagert. Diese Lager befinden sich auf einem Schlitten
14, der auf zwei Tragstangen 13a und 13b axial verschiebbar gelagert ist (Fig. 3
und 4). Die Tragstangen 13a und 13b werden an ihren Enden von auf der Grundplatte
54 befestigten Trägern 55 und 56 getragen. Die Stößel 9a und 9b sind an ihren von
der Fördertrommel 4 abgewandten Enden mittels einer Traverse 57 miteinander verbunden,
welche mit einem auf dem Schlitten 14 angebrachten Schalter iC zusammenwirkt. Der
Schlitten 14 ist über eine einstellbare Stange 15 mittels eines die Grundplatte
54 in einem Langloch 58 durchsetzenden Hebels 59 anzutreiben (Fig. 3). Zwischen
einem Zapfen auf der Traverse 57 und einem am Schlitten angebrachten Zapfen ist
eine Zugfeder 12 eingespannt, welche die Traverse 57 an dem Schlitten 14 zu halten
sucht.
-
In jeder der üllkammern 10a und 10b ist eine Einspritzkanüle 17a bzw.
17b mit Hilfe einer Schraube 18a bzw. 18b mittig befestigt.
-
Jede der Kanülen ist mittels einer Rohrleitung 19a bzw. 19b mit einem
eine entsprechende Dosiereinrichtung aufweisenden Blüssigkeitsförderorgan 73 verbunden.
In jeder der Füllkammern lOa, lOb ist jeweils für sich ein Gleitstück-21a, 21b verschiebbar
gelagert, das jeweils mittels einer Fahne 22a, 22b durch einen an der der anderen
Füllkainmer benachbarten Seite vorgesehenen Schlitz 23a, 23b hinausragt-* Die Bahnen
22a, 22b greifen zwischen zwei im Abstand voneinander angeordnete Anschlagnocken
24a und 24b, die auf einem Schieber 20 befestigt sind, der achsparallel zu den beiden
Füllkammern 1Oa, 1Ob verschiebbar gelagert und mittels eines Hebels 60 anzutreiben
ist. Achsparällel zum Schieber 20 ist daran eine aus Kunststoff bestehende Leiste
27 befestigt, die zwischen die paarweise auf einem Tragstück 61 angebrachten Anschlagnocken
24a, 24b und den Schieber 20 eingeschaltet ist. Der Schieber 2Q
ist
in einem Führungskörper 28 geführt In diesem und dem die Füllkammer 1 Ob aufweisenden
Körper sind jeweils Abflußkanäle 29 angebracht. In die Verschiebebahn der beiden
Bahnen 22a und 22b ragt ein längsgeteilter Hebel 25 hinein, der mit einem Schalter
26 zusammenwirkt, welcher an einer auf der Grundplatte 54 angebrachten und parallel
zum Querförderer 37a, 37b angeordneten Tragschiene 63 befestigt ist. Die die Füllkammer
10a und 10b aufweisenden Körper sowie der Führungskörper 28 sind ebenfalls an der
Gragschiene 63 angebracht.
-
Die Einrichtung 72 zum Einsetzen der gefüllten Tampons weist an der
Unterseite der Fördertrommel 4 angeordnete, den Stößeln 9a und 9b entsprechende
Stößel 9c und 9d auf, de in Lagern 11c und 11d axial verschiebbar gelagert sind.
Diese Lager sind an einem Schlitten 14c angebracht, der auf Tr@@@@angen 13c und
13d axial verschisbbar gelagert ist. Zum Ant@@@@ des Schlittens 14 dient eine @ittels
einer nicht dargest@llten Kurve angetriebene Stange 15@ die ihre Bewegung mittels
ei@@@ daran angebrachten Zahnrades, eine@ @esten Zahnstange 47 and einer am Schlitten
14c befestigten Za@@@@ange 48 auf diesen @berträgt. Die beiden Stößel 9c, 9d sind
an ihrer von der Fördertrommel 4 abgewandten Seite mittels einer Traverse 57c miteinander
verbunden. Zwischen dieser und einem auf dem Schlitten 14c angeordneten Zapfen ist
eine Zugfeder 12e eingespannt. Auf dem Schlitten 14c ist aln Schalter 16c ange@@
@@@ welcher mit der Traverse 57c zusammenwirkt. Die Tragstangen 3c bzw. 13d sind
an auf der Grundplatte 54 angebrachten @@äg@@ @5@ bzw. 55d und 56 c bzw. 56 d angebracht.
Die Stößel 9@@@@d 9d sind an ihrer der Fördertrommel 4 benachbarten Seite einem
@ührungskörper 62 verschiebbar gelagert, der ebenfalls @@@ der Grundplatte 54 befestigt
ist, wodurch ein Ausknicken v@@@@@d@@@ wird.
-
An der Frontplatte 7 ist ein Paar d@@@@kamantel 5 in Löchern 32 durchsetzendes
Reflexlichtschran@@@@@@@ angeordnet. Bei 32 sind
jeweils mehrere
Löcher längs einer Mantellinie in Reihe angeordnet, wobei die letzten Löcher jeweils
über das Tamponende hinausragen. Zwischen den Löchern vorhandene Stege verhindern
ein Herausfallen der Tampons. Auf der den Füllkammern 1Oa und 10b gegenüberliegenden
Seite der Fördertrommel 4 ist am Ende des Abdeckmantels 5 eine Schurre 43 angeordnet.
Oberhalb dieser befindet sich ein Abstreifer 42, der mittels zwBier Finger in entsprechende
Umfangsnuten der Fördertrommel 4 hineinragt, welche Nuten tiefer als die Einschnitte
51 sind. Der Abstreifer 42 und die-Schurre 43 sind an der Frontplatte 7 befestigt.
-
Oberhalb des Querförderers 37a, b befindet sich eine tragschiene 63,an
der der Führungskörper 28 und der Schalter 26 befestigt sind. Die Tragschiene 65
dient auch zum Anbringen eines Anschlagstückes 40, welches quer über dem Querförderer
angeordnet ist.
-
unterhalb des Anschlagstückes 40 ist eine senkrecht zum Querforderer
37a, b angeordnete Hubstange 64 axial verschiebbar gelagert, welche einen Aufnahmekörper
38 tragt O?ig. 2). Zwischen der Transportkette 37a und der Fördertrommel 4 ist auf
der Grundplatte 54 ein Zentrierteil 44 angeordnet, dessen Bohrungen sich zu der
Fördertrommel 4 hin erweitern. Auf der vom Zentrierteil 44 abgewandten Seite der
auf Tragstücken 65 und 66 abgestützten Transportketten 37a und 37b befindet sich
ein Anschlagbock 45.
-
Die Fördertrommel 4 und der Querförderer 37a, b werden in gleichen
Arbeitstakten z. B. mittels eines nicht dargestellten Schaltgetriebes schrittweise
fortbewegt. In je ein obenliegendes Paar Einschnitte 51 der Fördertrommel 4 werden
vom Magazin 2 jeweils ein Tampon 1 im Arbeitstakt der Fördertrommel 4 eingelegt.
Beim Bewegen der Fördertrommel 4 werden in deren unterem Bereich die Tampons vom
Abdeckmantel 5 in der Trommel gehalten. Nach einer Viertelumdrehung wird ein Tamponpaar
mittels der Stößel 9a und 9b aus dem benachbarten Einschnittpaar 51 der Fördertrommel
4
heraus in die BAllkammern-10a bzw. 10b eingeschoben. Hierbei werden
die Tampons auf die Einspritzkanüle 17a bzw. 17b aufgeschoben, wobei das Gleitstück
21a bzw. 21b von dem in der Füllkammer 10a bzw. 10b befindlichen Tampon verschoben
wird.
-
Der Bewegung des Tampons läuft der Schieber 20 voraus, so daß die
Bahnen 22a und 22b während des üblichen Betriebes nicht an den Anschlagnocken 24a
anstoßen. Durch die Fahnen 22a und 22b wird über den Hebel 25 dex Schalter 26 betätigt,
sobald sich die Tampons in den Füllkammern lOa, lOb befinden, wobei mittels der
Dosiersorrichtung eine bestimmte Flüssigkeitsmenge über die Kanülen 17a und 17t
in den Tampon eingespritzt wird. Nach 3eendigung des Einspritzvorganges wird der
Schieber 20 in Richtung zur Bördertrommel 4 bewegt wobei die Anschlagnocken 24a
die Fahnen22a und 22b und damit die Schieber 21a und 21b mitnehmen.
-
Durch diese Mitnahmebewegung wird der gefüllte Tampon Jeweils in die
Fördertrommel 4 zurückgeschoben.
-
Die auf den Schieber 20 aufgeschraubte Leiste 27 verhindert, daß durch
die Schlitze 23a bzw. 23b dringende Flüssigkeit in die Führung des Schiebers 20
gelangt. Die Flüssigkeit tropft vielmehr an der Leiste 27.ab und kann durch die
Kanäle 29 nach unten ablaufen.
-
Tritt beim Ausschieben eines Tampons aus einem der Einschnitte 51
der Fördertrommel 4 ein Widerstand auf, dann bleiben infolge der federnden Verbindung
zwischen dem Schlitten 14 und den Stößeln 9a, 9b diese zurück, wodurch über die
Traverse 57 der mit dem Schlitten 14 verbundene Sohalter 16 betätigt und dadurch
der Antrieb der Vorrichtung abgeschaltet wird, Das im Bereich der Reflexlichtschranken
31 liegende Tamponpaar wird hinsichtlich seiner Füllung kontrolliert. Ist die Füllung
nicht ausreichend, dann wird die die Stößel 9c und 9d aufweisende
Einsetzeinrichtung
72 nicht betätigt und der Vorschub des Querförderers 37a, 37b wird einmal unterbrochen.
Die nicht richtig gefüllten Tampons werden dadurch zur Schurre 43 befördert und
mittels der Abstreifer 42 aus den Einschnitten 51 der Bördertrommel 51 ausgehoben.
-
Die Hülsen 34 der Faserschreiber werden aus einem nicht dargestellten
Magazin mit Hilfe des Querförderers 37a und 37b an eine Stelle gefördert, welche
den untenliegenden Einschnitten der waagerecht angeordneten Fördertrommel gegenüberliegen.
Zum Einschiebern eines aus der Fördertrommel 4 stammenden Eamponpaares wird ein
Hülsenpaar von dem Aufnahmekörper 38; der mittels der gegen Verdrehen gesicherten
Hubstange 64 zu heben und zu senken ist, gegen das Anschlagstück 40 gedrückt, welches
mittels der Einstelleinrichtung 41 der Höhe nach einstellbar ist.
-
Zum Einschieben der Tampons in das Paar vom Querförderer 37a, 37b
zur Unterseite der Fördertrommel 4 geförderte aülsenpaar dienen die Stößel 9b und
9d, deren Ausknicken der Führungskörper 62 verhindert. Wenn beim Ausschieben der
Tampons aus dem Börderkörper 4 ein Widerstand auftritt, dann setzen die Stößel 9c
und 9d wegen der federnden Verbindung mit dem Schlitten 16c entgegen dessen Bewegungsrichtung
ihren Weg nicht fort, wodurch der Schalter 16c betätigt wird und den Antrieb der
Vorrichtung stillsetzt.
-
;Beim Einschieben eines Tampons in eine der Hülsen 34 ist diese auf
dem Aufnahmekörper 38 verschiebbar und stützt sich an dem Anschlagbock 45 ab. Damit
erhält der Tampon in der Hülse 34 immer die gleiche Lage.
-
Der Querförderer 37a, 37b wird nach der Fertigmontage des Baser-,
schreibers in einer solchen Neigung weitergeführt, daß die Spitzen des Faserschreibers
nach unten zeigen, wbdurch sich die Zwischenräume
zwischen den
Fasern des Faserschreibers mit Flüssigkeit aus dem Tampon füllen, so daß der Faserachreiber
gleich schreibbereit ist.
-
Mit ailfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die Tampons von
Faserschreibern sicher gefüllt, und etwa nicht einwandfrei gefüllte Tampons werden
ausgeschieden. Störungen beim Verschieben der Tampons aus der Fördertrommel 4 treten
sofort in Erscneinung und können dadurch rasch behoben werden, ohne daß ein großer
Schaden auftritt. Die Vorrichtung ist sehr einfach und übersichtlich aufgebaut und
arbeitet vollautomatisch. Dies wird durch eine Kurvensteuerung erreicht, welche
mittels Übertragerhebel die-Schlitten 14, 14e, den Schieber 20, die Hubstange 64
und dgl. antreibt.