DE2017459A1 - Vorrichtung zum Füllen von insbesondere für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Füllen von insbesondere für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit

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DE2017459A1
DE2017459A1 DE19702017459 DE2017459A DE2017459A1 DE 2017459 A1 DE2017459 A1 DE 2017459A1 DE 19702017459 DE19702017459 DE 19702017459 DE 2017459 A DE2017459 A DE 2017459A DE 2017459 A1 DE2017459 A1 DE 2017459A1
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DE19702017459
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Otto 7320 Göppingen Kurz
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OKU Automatik Otto Kurz, 7065 Winterbach
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K11/00Filling devices

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  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zum Füllen von insbesondere für Baserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit" Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Büllen von insbesondere für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen insbesondere für Faserschreiber bestimmten Tampon sicher mit Flüssigkeit zu füllen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch je ein schrittweise zu bewegendes Förderorgan für die von einem Magazin kommenden Tampons und für die mit den Tampons zu füllenden Hülsen, durch eine Einrichtung zum Füllen der Tampons, welche eine jeweils einen Tampon aufnehmende Füllkammer aufweist, und durch eine außerhalb der Füllkammer angeordnete Einrichtung zum Einsetzen der gefüllten Tampons jeweils in eine der Hülsen. In der Füllkammer befinden sich die Tampons jeweils einzeln unter gleichen Verhältnissen und werden daher jeweils gleichmäßig mit der gleichen Flüssigkeitsmenge gefüllt. Erst die gefüllten tampons werden außerhalb der Kammer in die sie aufnehmende Hülse eingesetzt, welche vorzugsweise als Faserschreiber ausgebildet ist. Mit Hilfe der Vorrichtung können auch andere als für Faserschreiber bestimmte Tampons gefüllt werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist das Förderorgan für die Tampons eine waagrecht angeordnete und auf ihrem Umfang mit Aufnahmeeinrichtungen versehene Fördertrommel, oberhalb der sich mindestens ein Magazin befindet, die Fülleinrichtung ist etwa um eine Viertelumdrehung der Fördertrommel dem Magazin nachgeschaltet und die Einsetzeinrichtung etwa um eine halbe Umdrehung. Das Förderorgan für die Hülsen ist ein Kettenförderer und etwa im Bereich der Einsetzeinrichtung an der Trommel vorbeizubewegen. Mit Hilfe der schrittweise u drehenden Fördertrommel lassen sich verschiedene Stationen vom Magazin über die Bülleinrichtung bis zur Einsetzeinrichtung oder Auswerfeinrichtung für fehlerhafte Tampons in einfacher Weise anordnen. Mit Hilfe eines Kettenförderers können die mit den Tampons zu versehenden Hülsen ebenfalls unter schrittweisem Antrieb und in zur Fördertrommel geeigneter Zuordnung an dieser vorbeibewegt werden.
  • Gemäß der Erfindung haben die Fülleinrichtung und die Einsetzeinrichtung mindestens je einen mit je einer der Äufnahmeeinrichtungen der Fördertrommel zusammenwirkenden Stößel, wobei auf der vom Stößel abgewandten Seite der Fülleinrichtung die Füllkammer für den Tampon vorgesehen ist und wobei auf der vom Stößel abgewandten Seite der Einsetzeinrichtung der Kettenförderer angeordnet ist. Mit Hilfe des Stoßels werden die Tampons aus der Fördertrommel in die Füllkammer gebracht und von der Bördertrommel zu der zugeordneten, im Kettenförderer befindlichen Hülse.
  • Um Störungen beim Bewegen des Tampons mit Hilfe des Stößels anzuzeigen, ist dieser auf einem Schlitten verschiebbar gelagert, wobei eine Feder den Stößt in seiner Ruhelage im Schlitten zu halten sucht und wobei ein auf eine Relativbewegung zwischen dem Schlitten und dem Stößel ansprechender Schalter vorgesehen ist. Beim Auftreten eines Widerstandes bleibt der Stößel stehen, obwohl der Schlitten weiterbewegt wird, und der Schalter wird betätigt, wodurch die Vorrichtung abgeschaltet wird, damit keine größeren Schaden auftreten. Nachdem der Schaden behoben ist, kann die Vorrichtung weiter betrieben werden.
  • Die Erfindung sieht ferner vor,daß die Aufnahmeeinrichtung der Fördertrommel eine Aufnahmerille aufweist und daß die Fördertrommel von einem vorzugsweise in seiner Lage einstellbaren Abdeckmantel mit Abstand teilweise umgeben ist, der am Magazin beginat und an einem der Einsetzvorrichtungen folgenden Auswerfer endet, und daß zwischen der Fülleinrichtung und der Einsetzeinrichtung ein Prüforgan zur den Füllzustand der Tampons vorgesehen ist. Eine einfache Ausbildung der Aufnahmeeinrichtung ergibt sich durch Anwendung einer Aufnabmerille in der BUrdertrommel, welche Trommel von dem Abdeckmantel auf dem Weg umgeben ist, der von einem Tampon längstens zurückgelegt werden soll, wobei es sich hierbei um einen Tampon mit ungenügendem Füllzustand handelt, was vom Prüforgan festgestellt wurde, welches die Betätigung der Einrichtung sum Einsetzen des gefüllten Tampons in die Hülse steuert.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüche der Beschreibung und der Zeichnung. In dieser ist eine Vorrichtung zum Füllen von für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1 in kleinerem Maßstab unter Auslassung von Teilen, Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1 von in Fig. 1 verdeckten Teilen, Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in Fig. 1 und 3, Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles B in Fig. 1 von in dieser sichtbaren Teilen, Fig. 6 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1, Fig. 7 + und 8 je einen Schnitt nach den Linien VII-VII bzw. in Fig. 5 in größerem Maßstab Fig. 9 eine Draufsicht auf die gesamte Vorrichtung in anderem Maßstab.
  • Die Vorrichtung hat als Förderorgan fAr von einem Magazin 2 stammende Tampons 1- eine mit waagerechter Achse angeordnete Bördertroemel 4 und als Förderorgan für zu füllende Hülsen 34 einen Querförderer, der zwei Transportketten 37a und 37b aufweist. Die beiden Förderorgane sind durch nicht dargestellte Antriebe jeweils in gleicher Weise schrittweise anzutreiben. Die Fördertrommel 4 hat als Aufnahmeeinrichtung für die Tampons paarweise angeordnete, achsparallel verlaufende Einschnitte 51 und ist auf etwa 3/4 ihres Umfanges mit geringem Abstand von einem Abdeckmantel 5 umgeben. Zum Antrieb der Fördertrommel 4 dient eine Antriebswelle 3, auf welcher eine Hohlwelle 52 sitzt, an der die Fördertrommel 4 befestigt ist. Die Antriebswelle 3 ist in einem Wälzlager aufweisenden Eohlsylinder 53 drehbar gelagert, der eine Frontplatte 7 durchsetzt und an dieser befestigt ist. Die Brontplatte 7 ist auf einer Grundplatte 54 befestigt. Der Abdeckmantel 5 ist an der Frontplatte 7 mittels eines ein Langloch zu seinem Einstellen gegenüber der Fördertrommel 4 aufweisenden 3ügels 6 befestigt.
  • Etwa auf Höhe der Achse der Fördertrommel 4 befindet sich eine + VIII-VIII Einrichtung 70 zum Füllen der Tampons, welche auf der einen Seite der Fördertrommel 4 zwei paarweise angeordnete Stößel 9a und 9b (Fig. 4) und auf der anderen Seite der Trommel zwei Füllkammern 10a und lOb (Fig. 5) aufweist. Die Stößel 9a und 9b sind. in Lagern lla und lib axial verschiebbar gelagert. Diese Lager befinden sich auf einem Schlitten 14, der auf zwei Tragstangen 13a und 13b axial verschiebbar gelagert ist (Fig. 3 und 4). Die Tragstangen 13a und 13b werden an ihren Enden von auf der Grundplatte 54 befestigten Trägern 55 und 56 getragen. Die Stößel 9a und 9b sind an ihren von der Fördertrommel 4 abgewandten Enden mittels einer Traverse 57 miteinander verbunden, welche mit einem auf dem Schlitten 14 angebrachten Schalter iC zusammenwirkt. Der Schlitten 14 ist über eine einstellbare Stange 15 mittels eines die Grundplatte 54 in einem Langloch 58 durchsetzenden Hebels 59 anzutreiben (Fig. 3). Zwischen einem Zapfen auf der Traverse 57 und einem am Schlitten angebrachten Zapfen ist eine Zugfeder 12 eingespannt, welche die Traverse 57 an dem Schlitten 14 zu halten sucht.
  • In jeder der üllkammern 10a und 10b ist eine Einspritzkanüle 17a bzw. 17b mit Hilfe einer Schraube 18a bzw. 18b mittig befestigt.
  • Jede der Kanülen ist mittels einer Rohrleitung 19a bzw. 19b mit einem eine entsprechende Dosiereinrichtung aufweisenden Blüssigkeitsförderorgan 73 verbunden. In jeder der Füllkammern lOa, lOb ist jeweils für sich ein Gleitstück-21a, 21b verschiebbar gelagert, das jeweils mittels einer Fahne 22a, 22b durch einen an der der anderen Füllkainmer benachbarten Seite vorgesehenen Schlitz 23a, 23b hinausragt-* Die Bahnen 22a, 22b greifen zwischen zwei im Abstand voneinander angeordnete Anschlagnocken 24a und 24b, die auf einem Schieber 20 befestigt sind, der achsparallel zu den beiden Füllkammern 1Oa, 1Ob verschiebbar gelagert und mittels eines Hebels 60 anzutreiben ist. Achsparällel zum Schieber 20 ist daran eine aus Kunststoff bestehende Leiste 27 befestigt, die zwischen die paarweise auf einem Tragstück 61 angebrachten Anschlagnocken 24a, 24b und den Schieber 20 eingeschaltet ist. Der Schieber 2Q ist in einem Führungskörper 28 geführt In diesem und dem die Füllkammer 1 Ob aufweisenden Körper sind jeweils Abflußkanäle 29 angebracht. In die Verschiebebahn der beiden Bahnen 22a und 22b ragt ein längsgeteilter Hebel 25 hinein, der mit einem Schalter 26 zusammenwirkt, welcher an einer auf der Grundplatte 54 angebrachten und parallel zum Querförderer 37a, 37b angeordneten Tragschiene 63 befestigt ist. Die die Füllkammer 10a und 10b aufweisenden Körper sowie der Führungskörper 28 sind ebenfalls an der Gragschiene 63 angebracht.
  • Die Einrichtung 72 zum Einsetzen der gefüllten Tampons weist an der Unterseite der Fördertrommel 4 angeordnete, den Stößeln 9a und 9b entsprechende Stößel 9c und 9d auf, de in Lagern 11c und 11d axial verschiebbar gelagert sind. Diese Lager sind an einem Schlitten 14c angebracht, der auf Tr@@@@angen 13c und 13d axial verschisbbar gelagert ist. Zum Ant@@@@ des Schlittens 14 dient eine @ittels einer nicht dargest@llten Kurve angetriebene Stange 15@ die ihre Bewegung mittels ei@@@ daran angebrachten Zahnrades, eine@ @esten Zahnstange 47 and einer am Schlitten 14c befestigten Za@@@@ange 48 auf diesen @berträgt. Die beiden Stößel 9c, 9d sind an ihrer von der Fördertrommel 4 abgewandten Seite mittels einer Traverse 57c miteinander verbunden. Zwischen dieser und einem auf dem Schlitten 14c angeordneten Zapfen ist eine Zugfeder 12e eingespannt. Auf dem Schlitten 14c ist aln Schalter 16c ange@@ @@@ welcher mit der Traverse 57c zusammenwirkt. Die Tragstangen 3c bzw. 13d sind an auf der Grundplatte 54 angebrachten @@äg@@ @5@ bzw. 55d und 56 c bzw. 56 d angebracht. Die Stößel 9@@@@d 9d sind an ihrer der Fördertrommel 4 benachbarten Seite einem @ührungskörper 62 verschiebbar gelagert, der ebenfalls @@@ der Grundplatte 54 befestigt ist, wodurch ein Ausknicken v@@@@@d@@@ wird.
  • An der Frontplatte 7 ist ein Paar d@@@@kamantel 5 in Löchern 32 durchsetzendes Reflexlichtschran@@@@@@@ angeordnet. Bei 32 sind jeweils mehrere Löcher längs einer Mantellinie in Reihe angeordnet, wobei die letzten Löcher jeweils über das Tamponende hinausragen. Zwischen den Löchern vorhandene Stege verhindern ein Herausfallen der Tampons. Auf der den Füllkammern 1Oa und 10b gegenüberliegenden Seite der Fördertrommel 4 ist am Ende des Abdeckmantels 5 eine Schurre 43 angeordnet. Oberhalb dieser befindet sich ein Abstreifer 42, der mittels zwBier Finger in entsprechende Umfangsnuten der Fördertrommel 4 hineinragt, welche Nuten tiefer als die Einschnitte 51 sind. Der Abstreifer 42 und die-Schurre 43 sind an der Frontplatte 7 befestigt.
  • Oberhalb des Querförderers 37a, b befindet sich eine tragschiene 63,an der der Führungskörper 28 und der Schalter 26 befestigt sind. Die Tragschiene 65 dient auch zum Anbringen eines Anschlagstückes 40, welches quer über dem Querförderer angeordnet ist.
  • unterhalb des Anschlagstückes 40 ist eine senkrecht zum Querforderer 37a, b angeordnete Hubstange 64 axial verschiebbar gelagert, welche einen Aufnahmekörper 38 tragt O?ig. 2). Zwischen der Transportkette 37a und der Fördertrommel 4 ist auf der Grundplatte 54 ein Zentrierteil 44 angeordnet, dessen Bohrungen sich zu der Fördertrommel 4 hin erweitern. Auf der vom Zentrierteil 44 abgewandten Seite der auf Tragstücken 65 und 66 abgestützten Transportketten 37a und 37b befindet sich ein Anschlagbock 45.
  • Die Fördertrommel 4 und der Querförderer 37a, b werden in gleichen Arbeitstakten z. B. mittels eines nicht dargestellten Schaltgetriebes schrittweise fortbewegt. In je ein obenliegendes Paar Einschnitte 51 der Fördertrommel 4 werden vom Magazin 2 jeweils ein Tampon 1 im Arbeitstakt der Fördertrommel 4 eingelegt. Beim Bewegen der Fördertrommel 4 werden in deren unterem Bereich die Tampons vom Abdeckmantel 5 in der Trommel gehalten. Nach einer Viertelumdrehung wird ein Tamponpaar mittels der Stößel 9a und 9b aus dem benachbarten Einschnittpaar 51 der Fördertrommel 4 heraus in die BAllkammern-10a bzw. 10b eingeschoben. Hierbei werden die Tampons auf die Einspritzkanüle 17a bzw. 17b aufgeschoben, wobei das Gleitstück 21a bzw. 21b von dem in der Füllkammer 10a bzw. 10b befindlichen Tampon verschoben wird.
  • Der Bewegung des Tampons läuft der Schieber 20 voraus, so daß die Bahnen 22a und 22b während des üblichen Betriebes nicht an den Anschlagnocken 24a anstoßen. Durch die Fahnen 22a und 22b wird über den Hebel 25 dex Schalter 26 betätigt, sobald sich die Tampons in den Füllkammern lOa, lOb befinden, wobei mittels der Dosiersorrichtung eine bestimmte Flüssigkeitsmenge über die Kanülen 17a und 17t in den Tampon eingespritzt wird. Nach 3eendigung des Einspritzvorganges wird der Schieber 20 in Richtung zur Bördertrommel 4 bewegt wobei die Anschlagnocken 24a die Fahnen22a und 22b und damit die Schieber 21a und 21b mitnehmen.
  • Durch diese Mitnahmebewegung wird der gefüllte Tampon Jeweils in die Fördertrommel 4 zurückgeschoben.
  • Die auf den Schieber 20 aufgeschraubte Leiste 27 verhindert, daß durch die Schlitze 23a bzw. 23b dringende Flüssigkeit in die Führung des Schiebers 20 gelangt. Die Flüssigkeit tropft vielmehr an der Leiste 27.ab und kann durch die Kanäle 29 nach unten ablaufen.
  • Tritt beim Ausschieben eines Tampons aus einem der Einschnitte 51 der Fördertrommel 4 ein Widerstand auf, dann bleiben infolge der federnden Verbindung zwischen dem Schlitten 14 und den Stößeln 9a, 9b diese zurück, wodurch über die Traverse 57 der mit dem Schlitten 14 verbundene Sohalter 16 betätigt und dadurch der Antrieb der Vorrichtung abgeschaltet wird, Das im Bereich der Reflexlichtschranken 31 liegende Tamponpaar wird hinsichtlich seiner Füllung kontrolliert. Ist die Füllung nicht ausreichend, dann wird die die Stößel 9c und 9d aufweisende Einsetzeinrichtung 72 nicht betätigt und der Vorschub des Querförderers 37a, 37b wird einmal unterbrochen. Die nicht richtig gefüllten Tampons werden dadurch zur Schurre 43 befördert und mittels der Abstreifer 42 aus den Einschnitten 51 der Bördertrommel 51 ausgehoben.
  • Die Hülsen 34 der Faserschreiber werden aus einem nicht dargestellten Magazin mit Hilfe des Querförderers 37a und 37b an eine Stelle gefördert, welche den untenliegenden Einschnitten der waagerecht angeordneten Fördertrommel gegenüberliegen. Zum Einschiebern eines aus der Fördertrommel 4 stammenden Eamponpaares wird ein Hülsenpaar von dem Aufnahmekörper 38; der mittels der gegen Verdrehen gesicherten Hubstange 64 zu heben und zu senken ist, gegen das Anschlagstück 40 gedrückt, welches mittels der Einstelleinrichtung 41 der Höhe nach einstellbar ist.
  • Zum Einschieben der Tampons in das Paar vom Querförderer 37a, 37b zur Unterseite der Fördertrommel 4 geförderte aülsenpaar dienen die Stößel 9b und 9d, deren Ausknicken der Führungskörper 62 verhindert. Wenn beim Ausschieben der Tampons aus dem Börderkörper 4 ein Widerstand auftritt, dann setzen die Stößel 9c und 9d wegen der federnden Verbindung mit dem Schlitten 16c entgegen dessen Bewegungsrichtung ihren Weg nicht fort, wodurch der Schalter 16c betätigt wird und den Antrieb der Vorrichtung stillsetzt.
  • ;Beim Einschieben eines Tampons in eine der Hülsen 34 ist diese auf dem Aufnahmekörper 38 verschiebbar und stützt sich an dem Anschlagbock 45 ab. Damit erhält der Tampon in der Hülse 34 immer die gleiche Lage.
  • Der Querförderer 37a, 37b wird nach der Fertigmontage des Baser-, schreibers in einer solchen Neigung weitergeführt, daß die Spitzen des Faserschreibers nach unten zeigen, wbdurch sich die Zwischenräume zwischen den Fasern des Faserschreibers mit Flüssigkeit aus dem Tampon füllen, so daß der Faserachreiber gleich schreibbereit ist.
  • Mit ailfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden die Tampons von Faserschreibern sicher gefüllt, und etwa nicht einwandfrei gefüllte Tampons werden ausgeschieden. Störungen beim Verschieben der Tampons aus der Fördertrommel 4 treten sofort in Erscneinung und können dadurch rasch behoben werden, ohne daß ein großer Schaden auftritt. Die Vorrichtung ist sehr einfach und übersichtlich aufgebaut und arbeitet vollautomatisch. Dies wird durch eine Kurvensteuerung erreicht, welche mittels Übertragerhebel die-Schlitten 14, 14e, den Schieber 20, die Hubstange 64 und dgl. antreibt.

Claims (9)

  1. A n s p r ü c h e
    3 Vorrichtung zum Füllen von insbesondere für Faserschreiber bestimmten Tampons mit Flüssigkeit, g e k e n n. z e i c n e t durch je ein schrittweise zu bewegendes Förderorgan (4, 37a, b) für die von einem Magazin kommenden Tampons (1) und für die mit den Tampons zu füllenden Hülsen (34), durch eine Einrichtung (70) zum Füllen der Tampons, welche eine jeweils einen Tampon aufnehmende Füllkammer (10a, 10b) aufweist, und durch eine außerhalb der Füllkammer-angeordnete Einrichtung (72) zum Einsetzen der gefüllten Tampons jeweils in eine der Hülsen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c n e t, daß das Förderorgan für die Tampons (1) eine waagerecht angeordnete und auf ihr Umfang mit A.ufnabmeeinrichtungen (51) versehene Fördertrommel (4) ist, oberhalb der sich mindestens ein Magazin (23 befindet, daß die Fülleinrichtung (70) etwa um eine Viertelumdrehung der Fördertrommel dem Magazin nachgeschaltet ist, daß die Einsetzeinrichtung (72) um etwa eine halbe Umdrehung der Fördertrommel dem Magazin nachgeschaltet ist und daß das Förderorgan (37a, 37b) für die Hülsen (34) ein Kettenförderer ist und etwa im Bereich der Einsetzeinrichtung an der Trommel vorbeizubewegen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Fülleinrichtung (70) und die Einsetzeinrichtung (72) mindestens je einen mit je einer der Aufnahmeeinrichtungen (51) der Fördertrommel (4) zusammenwirkenden Stößel (9a, 9b, 9c, 9d) aufweist, daß auf der vom Stößel abgewandten Seite der Fülleinrichtung die Füllkammer (1Oa, 10b) für den Tampon (1) vorgesehen ist und daß aut der vom Stößel abgewandten Seite der Einsetzeinrichtung der Kettenförderer (37a, b) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Stößel (9a, 9b, 9c, 9d) auf einem Schlitten (14, 14c) verschiebbar gelagert ist, daß eine Feder (12, 12c) den Stößel in seiner Ruhelage im Schlitten zu halten sucht und daß ein auf eine Relativbewegung zwischen dem Schlitten und dem Stößel ansprechender und die Energiezufuhr zur Vorrichtung überwachender Schalter (16, 16c) vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Aufnahmeeinrichtung der i'ördertrommel (4) eine Aufnahmerille (51) aufweist und daß die Fördertrommel von einem vorzugsweise in seiner Lage einstellbaren Abdeckmantel (5) mit Abstand mindestens teilweise umgeben ist, der am Magazin (2) beginnt und an einem der Einsetzeinrichtung (72) folgenden Auswerfer (42) endet, und daß zwischen der Fülleinrichtung (7Q) und der Einsetzeinrichtung (72) ein PrüSorgan (31? für den Füllzustand der Tampons (1) vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß in der iEllkammer (70a, lOb) der Fülleinrichtung eine Einspritzkanüle (17) fest angeordnet ist, daß in der Füllkammer ein vom Tampon zu vers chiebend es Gleitstück (21a, b) vorgesehen ist, das zum Betätigen eines ein Flüssigkeitsförderorgan (73) überwachenden Schalters (26) dient, das Flüssigkeit zur Einspritzkanüle fördert.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gleitstück (21) mittels eines Schlepporganes (24a, 24b) mit einem anzutreibenden Schieber (20) verbunden ist..
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß auf der vom Stößel (9c, 9d) der Einsetzeinrichtung (723 abgewandten Seite des Förderorgans (4) fEr die tampons zwei Einzelketten (37a, 37b) des Querförderers, eine Hubeinrichtung (64) für eine Hülse .(34) und ein endseitiger Anschlagbock (45) vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtungnach einem-der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h-n e t, daß der Querförderer (37a, 37b) nach dem Vorbeilaufen an dem Förderorgan (4) für die Tampons in der Weise geneigt geführt ist, daß die Spitze des den gefüllten Tampon aufweisenden Baserschreibers nach unten zeigt.
    L e e r s e i t e
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2226920A1 (de) * 1972-06-02 1973-12-13 Rudi Hutt Verfahren und vorrichtung zum zusammenstellen von faserschreibern
US3959870A (en) * 1975-03-05 1976-06-01 V-Mark Automation Ltd. Continuous motion assembly machine
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US9221560B2 (en) 2011-12-29 2015-12-29 Beifa Group Co., Ltd. Vibrating device for uniform filling of granular ornaments
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