DE2017463A1 - Auf kleine Druckunterschiede ansprechende Steuervorrichtung - Google Patents

Auf kleine Druckunterschiede ansprechende Steuervorrichtung

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DE2017463A1
DE2017463A1 DE19702017463 DE2017463A DE2017463A1 DE 2017463 A1 DE2017463 A1 DE 2017463A1 DE 19702017463 DE19702017463 DE 19702017463 DE 2017463 A DE2017463 A DE 2017463A DE 2017463 A1 DE2017463 A1 DE 2017463A1
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L13/00Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
    • G01L13/02Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements

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Description

  • Auf kleine Druckunterschiede ansprechende Steuervorrichtung Die Erfindung betrifft eine auf kleine Druckunterschiede ansprechende Steuervorrichtung, wie sie insbesondere für die Einschaltung einer Reinigungsmaschine für einen Rechen vor einer Wasserturbine benötigt wird.
  • Die Steuervorrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine große Membran, deren mittlere Steuerstange auf jeder Seite noch eine erheblich kleinere Membran trägt, wobei der naum zwischen der großen und einer kleinen Membraun auf der einen Seite unter dem Druck des Wassers vor des echten, auf der anderen Seite unter dem Druck des wassers nach dem Rechen steht, einen Raum vor der Außenseite derkleinen Membran, welche dem Druck des Wassers nach dem echen ausgesetzt ist, welchem Druckluft zugeführt wird und der ein ins Freie führendes Ventil aufweist, welches die mittlere Steuerstange der Membranen in die Schließlage druckt, sobald die Höhenunterschiede des dssers vor und nach dem Rechen einen Mindestwert überschreiten.
  • Steuervorrichtung Die Zeichnung gibt eine Steuervorrichtung nach der Erfindun im waagerechten uerschnitt beispielsweise wieder, wobei die daran angeschlossenen Geräte mit wenigen cm strichen nur angedeutet sind.
  • Eine große Membran 1 zwischen Scheiben 2 und 3 wird mittig von einer Steuerstange 4 gehalten, welche zugleich auf jeder Seite der großen Membran 1 zwei bedeutend kleinere embranen 5 und 6 zwischen Scheiben 7 bis 10 trägt. Der Raum 11 zwischen den beiden Membranen 1 und 5 ist durch Leitungen 12 und 13 an eine Glocke 14 nach einen Rechen 15 angeschlossen. Der Raum 16 zwischen der großen Membran 1 und der kleinen Membran 6 ist über Leitungen 17 und 18 an eine Glocke 19 vor dem Rechen 15 angeschlossen. Während die Außenseite der Membran 16 durch eine Bohrung 20 mit der freien Außenluft verbunden ist, ist die Außenseite der Membran 5 Teil eines raumes 21, der über Leitungen 22 bis 24 mit einer kleinen Nembranpumpe 25 verbunden ist. Ein Kugelventil 26 schließt den Raum 21 gegenüber einer Leitung 27 ab, die ins Freie mündet.
  • Angenommen, vor de Rechen lj habe das zu einer Wassers turbine fließende wasser eine Höhle ÜJ und nach dem stechen infolge Verschmutzung nur eine Hbhe h. Es wird dann auch im Raum 16 zwischen der großen Membran 1 und der kleinen Membran 6 der gleiche statische Druck H und im kaum 11 zwischen der großen tembrane 1 und der kleinen Membrane 5 der statische Druck h herrschen. Es wird also die große Membran 1 den Druckunterschied H minus h auszugleichen versuchen und die Steuerstange 4 an die Ventilkugel 26 Steuervorrichtung heranbewegen, bis diese die ins Freie führende Leitung 27 absperrt. Jetzt kann also nicht mehr die von der Membranpufipe e 25 gelieferte Druckluft durch die Leitung 27 entweichell, sondern es wird sich im Raum 21 und damit vor der Membran J ein Druck aufbauen, der im Verhältnis der größen Membranfläche zur kleinen .embranflache größer sein muß, wenn die groí3e Membran 1 trotz des Druckunterschiedes wieder in die dargestellte Mittellage zurückgehen und damit die kugel 26 ieder von ihrem Sitz etwas abgehoben werden soll, um die überschüssige Druckluft entweichen lassen zu können. Ist also beispielsweise die wirksame Fläche der Membran 1 fünf Nal so groi wie die wirksame Fläche der kleinen membran 5, so wird auch der Luftdruck im Raum 21 fünf Mal so grob sein, wie der Druckunterschied H minus h.Ein Manometer 28, welches über die Leitungen 29 und 30 an die Druckleitung 24 angeschlossen ist, wird also mit dem Fünffachen des Druckunterschiedes H minus h belastet und ist daher leicht in der Lage, auch eine auf größere Druckunterschiede ansprechende Einrichtung wie z.B. Einschaltung einer Reinigungsmaschine oder andere Warngeräte zu veraniassen, die an die Leitungen 31 und 32 angeschlossen werden können.
  • Die Druckluft wird in bekannter Jeise zugleich dazu benutzt, um über Leitungen 33, ein Perlgefäß 34 mit Regelhahn 35 und Leitungen 36 und 13 der Glocke 14 sowie über Leitung 37, ein Perlgefäß 38 mit Regelhahn 39 und Leitungen 40 und 18 der Glocke 19 so reichlich Luft zuzuführen, daß mit Sicherheit von den Glocken stets der richtige Wasserdruck angegeben wird.
  • Patentanspruch:

Claims (1)

  1. Steuervorrichtung P a t e n t a n s p r- u c h .suf kleine Druckunterschiede ansprechende Steuervorrichtung, insbesondere für die Einschaltung einer Reinigungsmaschine für einen Rechen vor einer Wasserturbine, gekennzeichnet durch eine große Membran (1), deren mittlere Steuerstange (4) auf jeder Seite noch eine erheblich kleinere Membran (5,) trägt, wobei der-Raum zwischen der großen und einer kleinen Membran (6) auf der einen- Seite (16) unter dem Druck des Wassers vor dem Rechen, auf der anderen Seite (11) unter dem Druck des Wassers nach dem Rechen steht, einen Raum (21) vor der Außenseite der-kleinen Membran (5), welche dem Druck des Wassers nach dem Rechen ausgesetzt ist, welchem Druckluft (25) zugeführt wird und der ein ins Freie (27) führendes Ventil (16) aufweist, welches die mittlere Steuerstange (4) der Membranen (1,5,6) in die Schließlage drückt, sobald die Höhenunterschiede (H minus h) des Wassers vor und nach dem Rechen (15) einen Mindestwert überschreiten.
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