DE2017603A1 - Lenkvorrichtung für einen Kraftwagen oder dgl - Google Patents
Lenkvorrichtung für einen Kraftwagen oder dglInfo
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Description
Dipl.-lng. W. PAAP 8 MÜNCHEN 22,
Dipl.-lng. H. MJTSCHERLICH.
Dipl.-lng, K. GUNSCtfMANN
Dr. rer. not. W. KORBER '
Dipl.-lng, K. GUNSCtfMANN
Dr. rer. not. W. KORBER '
' D/Ne
Honda Giken Eogyo Kabushiki
Kaisha, .
5, 5-chome, Xaesu, Chuo-ku,
Qtok'yo. /Japan
BIe Erfindung "betrifft eine Lenkvorrichtung für einen
Kraftwagen oder dgl., bei der in einem Zahnradgehäuse ein mit dem Lenkrad verbundenes Zahnrad und eine mit
dem Zahnrad im Eingriff stehende, mit einer Zugstange des Lenkmechanismus verbundene Zahnstange gelagert sind.
Wenn bei bekannten Lenkvorrichtungen dieser Bauart im
Laufe der Benutzung die Verzahnungen des Zahnrades und der mit ihm im Eingriff stehenden Zahnstange abgenützt
sind, so dass sich zwischen den beiden Verzahnungen ein sich weiterhin verbreitender Spalt gebildet hat oder wenn
ein solcher Spalt durch Verformungen beider Teile und Fehler beim Zusammenbau entstanden ist, verursachen solche
Spalte ein lautes Klappergeräusch, wenn z. B. während
der Fahrt des Fahrzeuges eine Stossbeanspruchung
auftritt.
0Q98U/122g
_ 2 —
Es.ist die Aufgabe der Erfindung, eine Lenkvorrichtung der eingangs
beschriebenen Bauart so zu gestalten, dass Zahnrad und Zahnstange stets im Eingriff miteinander stehen, so dass niemals
zwischen beiden ein Spalt entstehen kann und daher selbst bei Stossbeanspruchungen kein Klappern auftritt.
Hierzu schlägt die Erfindung vor, dass das eine Ende der Zahnradwelle
in einem in dem Zahnradgehäuse vorgesehenen Tragrohr
axial gleitbar gelagert ist, während ihr anderes Ende in dem Zahnradgehäuse unter Bildung eines Schwingungsmittelpunktes
gelagert ist und dass die Zahnradwelle durch eine auf das Druckrohr einwirkende Druckfeder gegen die Zahnstange gedrückt
wird.
In folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an
Hand der anliegenden Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt einer Ausfuhrungsform der Lenkvorrichtung
für einen Kraftwagen oder dgl. nach der ; Erfindung,
Fig. 2 zeigt den Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Eine mit dem Lenkrad verbundene Zahnradwelle 2 ist in einem Zahnradgehäuse 1 drehbar gelagert. In diesem Zahnradgehäuse
ist auch eine mit einer Zugstange des Steuermechanismus verbundene
Zahnstange 3 gelagert und zwar so, dass sie auf der Zahn- ;
radwelle 2 senkrecht steht. Die Zahnstange J steht mit einem verzahnten Teilstück 21 der Zahnradwelle 2 im Eingriff, .
Das innen gelegene Ende der Zahnradwelle 2 ist mittels zweier |
Nadellager 5 und 6 in einem in dem Zahnradgehäuse 1 vorgese- S
henen, Tragrohr 4 in Längsrichtung gleitbar gelagert, während j
das aussen gelegene Ende.der Zahnradwelle 2 in einem am Ende ί
ides Zahnradgehäuses 1 angeordneten Kugellager 7 gelagert ist. |
In einem mit dem Zahnradgehäuse 1 aus einem Stück bestehenden, j
seitlich vorstehendem Führungszylinder 1' ist ein Führungs- -
009844/1225
kolben 8 gleitbar gelagert. Der Führungskolben 8 und. das Tragrohr 4- sind mit aufeinander liegenden Bonrungen 9, und 10 ausgestattet
, in denen ein von dem Führungskolben :8 getragener,
mit einer Aufliegeplatte ausgestatteter Führungszapfen 11 lose
anliegt. In das offene Ende des FührungsZylinders1' des Zahnradgehäuses 1 ist ein Deckel 12 eingeschraubt und zwischen
diesem und dem Führungskolben 8 ist eine Druckfeder· 13 angeordnet,
die unter Zwischenschaltung eines Feder.tellers 14- den
Führungskolben 8 gegen das Tragrohr 4 drückt. Durch den Federteller
14 wird auch ein Hochsteigen des FührungsZapfens 11 verhindert. '
Die Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet in der folgenden Weise:
Wenn das Lenkrad verschwenkt wird, werden auch die mit ihm verbundene
Zahnradwelle 2 gedreht und die Zahnstange ρ in wechselnder
Richtung verschoben. Dabei führt eine mit der Zahnstange
3 verbundene Zugstange des Lenkmechanismus den Steuer- · Vorgang aus.
Da die Zahnradwelle 2 mittels der Nadellager 5 und 6 in dem
Tragrohr 4 in Längsrichtung gleitbar gel—agert ist, kann bei
einer Verschiebung des Tragrohres nach oben oder unten die Zahnradwelle 2 um das als Schwenkmittelpunkt dienende Kugellager *7 schwingen. Dabei hält die elastische Kraft der Feder
13 das verzahnte Teilstück 2' der Zahnradwelle 2 in ständiger
Druckberührung mit der Zahnstange 3· Demgeinäss schwingt die
Zahnradwelle 2, um der Zahnstange 3 zu folgen, wenn diese
irgendeine Verlagerung erfährt, so. dass das verzahnte Teilstück
2' der Zahnradwelle 2 und die Zahnstange 3 immer im festen
Eingriff miteinander gehalten werden. Irgendeine auf die Zahnstange
3 ausgeübte Kraft, z.-B. als Folge einer während des
Fahrens der: Fahrzeuges auftretenden Stossbeanspruchung oder dgl., wird über die Zahnradwelle 2, das Tragrohr 4 und den
Führungßzylinder 8 auf das Zahnradgehäuse 1 übertragen, so dass
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_ 4 das Kugellager 7 frei von einer Belastung bleibt.
.Das Tragrohr 4- wird durch den Führungszylinder 8 von einer Bewegung
in Längsrichtung der Zahnstange 3 und durch den Führungszapfen
11 von einer Bewegung in der Längsrichtung der Zahnradwelle 2 und von einer Drehung um diese abgehalten.
Bei der beschriebenen Vorrichtung nach der Erfindung ist die Zahnradwelle 2 gegenüber dem Tragrohr 4 in Längsrichtung beweglich
und' sie kann bei einer Verschiebung des Tragrohres nach oben oder unten um das als SchwingungsmittelpunkYdienende
Traglager schwingen,'so dass sie immer der Verlagerung der Zahnstange 3 folgen kann. Auf diese Weise kann sich niemals
zwischen dem verzahnten Teilstück 2' der Zahnradwelle und der Zahnstange ein Spalt ausbilden. Se41bst wenn ein solcher Spalt
durch eine Entstellung, eine Verformung oder einen Bearbeitungsfehler
verursacht worden wäre, würde er jederzeit"aufgefüllt"
werden. :^ ifei
Da ferner die Zahnradwelle in dem Tragrohr gelagert ist, wirkt die elastische Kraft der Druckfeder nicht unmittelbar auf die
Zahnradwelle und dadurch werden unerwünschte Kräfte von der Zahnradwelle fern gehalten. Weil die von der Zahnstange kommende
Kraft an das Zahnradgehäuse über die Zahnradwelle, das Druckrohr und den Führungszylinder übertragen wird, wird verhindert,
dass auf das als Schwingungsmittelpunkt dienende
Kugellager eine unerwünschte Kraft übertragen wird.
Ansprüche
Q098U/1225
Claims (1)
1. / Lenkvorrichtung für einen Kraftwagen oder dgl., bei der
in einem Zahnradgehäuse ein mit dem Lenkrad verbundenes
Zahnrad und eine mit dem Zahnrad im Eingriff stehende,
mit einer Zugstange des Lenkmechanismus verbundene Zahnstange gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass das
eine Ende der Zahnradwelle (2) in einem in dem Zahnradgehäuse
(1) vorgeshenen Tragrohr (4) axial gleitbar gelagert ist, während ihr anderes Ende indem Zahnradgehäuse
(Ό unter Bildung eines Sehwingungsmittelpunktes (7) .ge- ,
lagert ist und dass die Zahnradwelle (2) durch eine auf
das Druckrohr (4) einwirkende.Druckfeder'(13)gegen die
Zahnstange (j) gedrückt wird.
2V Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Zahnrad mit seiner Welle (2) aus einem Stück besteht imd seine Verzahnung (2') mindestens auf einem Teil
seiner Höhe aus seiner Welle (2) herausgearbeitet ist.
3. Lenkvorrichtung nach Anspruch 2, dtdurch gekennzeichnet,
dass das in dem Tragrohr (4) gelagerte Ende der Zahnradwelle (2) die mit der Zahnstange (3) im. Eingriff.stehende.
Verzahnung aufweist und dass das, Tragrohr (4).auf seiner
der Zahnstange (3 ), zugewendeten Seite so ausgeschnitten
ist, dass der Eingriff zwischen dem verzahnten Teigstück
j (2r) der Zahnradwelle (3) und der Zahnstange (3) möglich
■ ist.
, 4. Lenkvorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass das das verzahnte Teilstück (2') der Zahnradwelle
(2) aufnehmende Tragrohr (4) längs einer durch die Achse
der Zannradwelle (2) hindurchgehenden, zur Achse der Zahnstange (3) senkrechten Geraden verschiebbar ist.
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iU ί
'5« Lenkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch, gekennzeichnet,
dass das Tragrohr (4) durch einen an einem E1UIiXungskolben-(8)
vorgesehenen, in eine Bohrung (10) des Tragrohres (4-) eingreifenden Füh rungs ζ apf en (ii)* in seiner Verschiebungsgeraden
gehalten wird. "';
6. Lenkvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Führungskorben (8) in einem mit dem Zahnradgehäuse (i) aus einem Stück bestehenden, aus ihm seitlich
vorstehenden iHihrungs zylinder (1' ) gleitbar angeordnet
ist.
7· Lenkvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die auf das Druckrohr (4) einwirkende Druckfeder (13)
zwischen dem Führungskolben (8) und einem den Führungszylinder (ί1) abschliessenden Deckel (12) angeordnet ist.
Der* Patentanwalt
1 ι '·
BAD
009844/1225
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1969035507U JPS4943777Y1 (de) | 1969-04-19 | 1969-04-19 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE2017603A1 true DE2017603A1 (de) | 1970-10-29 |
Family
ID=12443661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19702017603 Pending DE2017603A1 (de) | 1969-04-19 | 1970-04-13 | Lenkvorrichtung für einen Kraftwagen oder dgl |
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| FR (1) | FR2043304A5 (de) |
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Also Published As
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