DE2017802A1 - Verschlußeinrichtung - Google Patents
VerschlußeinrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/26—Moulds
- B29C45/27—Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
- B29C45/28—Closure devices therefor
- B29C45/2803—Closure devices therefor comprising a member with an opening or the injection nozzle movable into or out of alignment with the sprue channel or mould gate
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- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
Case 6507
DEUTSCHE SEMPERIT GUMMIWERK GES.M.B.H.
Die Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung für den Einspritzkanal von Spritzgußformen, insbesondere für aufschäumbare
Zweikomponentenkunstharze.
Für den Verschluß der Spritzgießformen nach dem Einspritzvorgang sind eine Reihe von Vorrichtungen bekanntgeworden. Man versuchte,
das Problem durch hahn-, schieber-, oder ventilähnliche Einrichtungen
zu lösen. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß das
Material zwischen die bewegten und unbewegten Teile eindringt
und verhärtet, wodurch die bewegten Teile blockiert werden. Um |
ein Funktionieren zu gewährleisten, müssen diese Einrichtungen
daher sehr oft zerlegt und gereinigt werden. Diese Arbeiten erfordern einen großen Zeitaufwand.
Bei einer verbesserten Ausfuhrungsform wird ein Teil des Einspritzkanales
als elastischer Schlauch ausgebildet, welcher durch ein von
außen wirkendes Druckmittel eingeschnürt wird. Bei dieser Einrichtung kommen die bewegten Teile nicht mehr direkt mit dem einzuspritzenden Material in Berührung. Diese Einrichtungen haben den
Nachteil, daß der Schlauch durch die starke Knickbeanspruchung .
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sehr bald zerstört wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußeinrichtung
zu schaffen, bei welcher die Störanfälligkeit auf ein Minimum herabgesetzt ist und die keine leicht zerstörbaren
Teile aufweist. Es wird angestrebt, das Auswechseln von Verschlußteilen ganz auszuschalten. Eine solche Vorrichtung ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einspritzkanal ein Mundstück vorgesehen ist, das einen die Portsetzung
des Einspritzkanals bildenden Kanal und einen wenigstens teilweise sowohl an der Spritzgießform annähernd senkrecht zur Einspritzrichtung
bis zur Abdeckung des Einspritzkanals, verschiebbar, als auch von der Spritzgießform abhebbar ausgebildeten
Teil aufweist. Durch die' Verschiebung wird der Einspritzkanal verschlossen. Das zwischen die Teile dringende Material kann
nach Abheben des Teiles sehr leicht entfernt werden.
Eine einfache Ausfuhrungsform wird dadurch geschaffen, daß
das Mundstück selbst an der Spritzgießform quer zur Einspritzrichtung bis zur Abdeckung des Einspritzkanals verschiebbar
und von der Spritzgießform abhebbar ausgebildet ist.
Das Mundstück kann dabei um eine parallel zum Einspritzkanal liegende Achse verdrehbar angeordnet sein, wobei der Kanal im
Mundstück oder im Mundstückteil exzentrisch angeordnet ist.
Ein leichtes und schnelles Wegklappen des Mundstückes oder des Mundstückteiles wird dadurch erreicht, daß dieses, z.B.
über ein an der Einspritzseite der Spritzgießform angebrachtes Scharnier klappbar ausgebildet ist. Ein solches Mundstück
kann beispielsweise durch eine Schnellverschlußeinrichtung an der Spritzgießform In Arbeitsstellung gehalten sein.
Um das Eindringen des Materials in die Teilungsebene zwischen Form
und Mundstück weitestgehend zu vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn in dieser eine an dem verwendeten Material nicht haftende Dichtung
vorgesehen ist. Diese Dichtung kann, um ein Herausfallen oder eine
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Zerstörung zu vermeiden, an einem der relativ zueinander bewegbaren
Teile angeklebt sein. Um das Herausnehmen des Angusses
zu erleichtern, kann das Mundstück und/oder der Mundstückteil ,wenigstens teilweise aus einem an dem verwendeten Kunstharz
nicht haftenden Material, wie z.B. im Falle von Polyurethan
aus Polytetrafluorethylen, bestehen. '
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Es zeigt Fig. leine erste erfindungsgemäße Ausführungsform
der Verschlußeinrichtung im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2; Fig. 2 die Ausfuhrungsform nach Fig. 1 in Seitenansicht; Fig. J5 einen Schnitt durch eine zweite erfindungsgemäße
Ausführungsform gemäß der Linie III-III in der Fig. 4j
Fig. 4 die Ausführungsform nach Fig. ;5 in Seltenansicht; Fig.
einen Schnitt durch eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsform nach der Linie V-V in Fig. 6; Fig.' 6 die Ausführungsform
nach Fig. 5 in Seitenansicht und Fig. 7 die Ausführungsform
nach den Figuren 5 und 6 im Schnitt nach der Linie VII-VII.
Bei der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist
ein Mundstück 1 an einer Spritzgießform 2 durch Schrauben j5,
4 befestigt. Die Schrauben sind dabei ils Mundstück 1 in Langlöchern
5, 6 angeordnet, welche entlang eines konzentrischen
Kreises verlaufen. Die Langlöcher 5, 6 sind an der der Form
abgewandten Seite zur Aufnahme der Schraubenköpfe stufenförmig
■ erweitert. Im Uhrzeigersinn gesehen, weisen die Langlöcher 5
und 6 an ihren Enden Bohrungen 7, 8 auf, welche in ihrem
Durchmesser dem Durchmesser der Schraubenköpfe entsprechen.
Das Mundstück 1 kann also durch diese Bohrungen 7 und 8 auf
die Schrauben 3, 4 aufgeschoben werden, bis es an der Spritzgießform 2 anliegt. Durch Vordrehen JLm Uhrzeigersinn gleiten
die Schraubenköpfe in die Erweiterungen, wodurch das Mundstück 1 nicht mehr abgezogen werden kann (Bajonettverschluß). Das
Mundstück 1 weist einen exzentrischen Kanal 9 auf, der in einer
Endstellung mit dem EiigDritzkanal Io der Spritzgießform 2
fluchtet. Bei Verdrehen wird der Kanal 9 gegenüber dem Einspritz kanal Io verschoben, wodurch ein Verschließen dieses Kanals er-
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folgt. Um während des Einspritzvorganges ein Ausfließen des
Materials in die Teilungsebene zwischen dem Mundstück 1 und der Spritzgießform 2 zu vermindern, ist um den Einspritzkanal ·
Io in der Spritzgießform 2 ein Dichtungsring 11 eingelegt. Die Langlöcher 5, 6 sind durch eine Abdeckscheibe 12 abgedeckt,
um eine Verschmutzung zu verhindern. Um zu vermeiden, daß das Mundstück 1 beim Verschließvorgang zu weit gedreht wird und
die Schrauben 3, 4 in die Bohrungen 7* 8 zu liegen kommen, ist am Mundstück 1 ein Zapfen 13 vorgesehen, der mit 2 an
der Spritzgießform 2 angebrachten Anschlägen 14 und 15 zusammenwirkt.
Der Anschlag 15 ist dabei abnehmbar bzw. in die Spritzgießform 2 eindrückbar ausgebildet, damit beim Entfernen des Mundffc
Stückes dieses über die Anschlagstellung bis in die Abnahmstellung bewegt werden kann.
In den Fig. 3 und 4 ist eine weitere Variante dargestellt, wobei
das Mundstück I1 an seiner Mantelfläche zwei Ansätze 16 und
17 aufweist, durch welche das Mundstück 1' über halbkreisförmige, eine Führung aufweisende Klauen 18 und 19, welche an der Spritzgießform
2 befestigt sind, an dieser drehbar gehalten ist. Die Klauen 18 und 19 haben in einer Endstellung Anschläge 2o und 21,
um die Drehbewegung des Mundstückes in dieser Richtung zu begrenzen. Als zweiter Anschlag wirkt ein an einer Klaue l8 angeschraubtes
Plättchen 22, welches aus dem Bereich des Ansatzes 16 herausschwenkbar ist.
Bei den in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen
wird zum Abschließen des Einspritzkanals das Mundstück verdreht,
wobei die exzentrisch zum Drehmittelpunkt des Mundstückes liegenden Kanäle relativ zueinander entlang eines Kreisbogens
verschoben werden.
Bei der weiteren Ausführungsform gemäß den Fig. 5 bis 7 wird
das Mundstück geradlinig verschoben. Das Mundstück 1" ist in einer Gabel 23 verschiebbar gehalten. Die Gabel 23 ist an der
Spritzgießform 2 durch ein Scharnier 23a schwenkbar gelagert und ist in ihrer Arbeitsstellung, d.h. in der Stellung, in der
das Mundstück 1" an der Spritzgießform 2 anliegt, durch eine
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leicht lösbare Schnellverschlüßeinrichtung mit der Spritzgießform verbunden. Diese Schnellverschlußeinrichtung besteht aus einer in der Spritzgießform 2 gehaltenen und unter
Federdruck stehenden Kugel 24., welche mit einer Ausnehmung 25 in der Gabel 23 zusammenwirkt. Bei Lösung der
Verbindung wird die Kugel mit einer Nadel od.dgl. durch eine Bohrung 26 aus der Ausnehmung 25 herausgedrückt.
Das Mundstück l" wird durch eine Blattfeder 27 in Geschlossen-Stellung
gehalten, d.h. in dieser Stellung fluchten die Einspritzkanäle 9 und Io nicht. Beim Einspritzvorgang
wird der Einspritzkopf 28 einer Spritzmaschine gegen das |
Mundstück 1" gedrückt, wobei dieses durch die mit dem Einspritzkopf zusammenwirkenden Kegelflächen soweit verschoben
wird, bis die Einspritzkanäle 9 und Io fluchten. Nach
Beendigung des Einspritzvorganges wird der Einspritzkopf 28 zurückgezogen, worauf das Mundstück l" durch die Plattfeder
27 in die Geschlossen-Stellung gedrückt wird. Um ein
Anhaften des Materials an den Mundstückflächen zu vermeiden,
ist das Einspritzmundstück mit einer an dem verwendeten Material nicht haftenden Auskleidung 29 versehen. Diese Auskleidung
kann im Falle von Polyurethan aus Polytetrafluor- · äthylen bestehen.
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Alle drei beschriebenen, beispielsweisen Ausführungsformen
können auch so ausgebildet sein, daß nur ein Teil des Mundstückes mit einem entsprechenden Einspritzkanalabschnitt
verschiebbar ist. Wesentlich dabei ist jedoch, daß die Teilungsebenen zu deren Reinigung zugänglich sind.
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Claims (7)
- Patentansp rüchel] Verschlußeinrichtung für den Einspritzkanal von Spritzgußformen, insbesondere für aufschäumbare Zweikomponentenkunstharze, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einspritzkanal (lo) ein Mundstück (1, 1', 1") vorgesehen ist, das einen die Portsetzung des Einspritzkanals bildenden Kanal (9) und einen wenigstens teilweise sowohl an der Spritzgußform (2) annähernd senkrecht zur Einspritzrichtung bis zur Abdeckung des Einspritzkanals (Io) verschiebbar als auch von der Spritzgußform (2) abhebbar ausgebildeten Teil aufweist. .
- 2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (1, l', 1") selbst an der Spritzgießform(2) quer zur Einspritzrichtung bis zur Abdeckung des Einspritzkanals (lo) verschiebbar und von der■Spritzgußform (2) abhebbar ausgebildet ist.
- 3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (1, I1) oder der Mundstückteil um eine parallel zu dem Kanal (Io) liegende Achse drehbar angeordnet ist.
- 4. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß der Ka*nal (9) in dem Mundstück (1, 1', l") oder dem Mundstückteil exzentrisch angeordnet ist.
- 5. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (1") oder der Mundstückteil - z.B. über ein an der Einspritzseite der Spritzgießform angebrachtes Scharnier (23a) - klappbar ausgebildet ist.0 0 9 8 4 5/1652 BAD
- 6. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mundstück (l, l', 1") oder dem Mundstückteil einerseits und der Einspritzseite der Spritzgießform (2) andererseits eine an dem verwendeten Kunstharz nicht haftende Dichtung (11) vorgesehen ist.
- 7. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück (I") und/oder der Mundstückteil wenigstens teilweise aus einem an dem verwendeten Kunstharz nicht haftenden Material,, wie z.B. im Falle von Polyurethan, aus Polytetrafluoräthylen, besteht.DEUTSCH?! SEMPERIT GUMMIWERK GES .M.B.H.0 0 9 8 A 5 / 1 6 5 2
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|---|---|---|---|
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| NL (1) | NL7005488A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001014118A1 (en) * | 1999-08-23 | 2001-03-01 | Gellert Jobst U | Melt transfer system and bushing assembly therefor |
| US6454558B1 (en) | 1999-08-23 | 2002-09-24 | Jobst U. Gellert | Melt transfer system |
| CN108580836A (zh) * | 2018-07-05 | 2018-09-28 | 苏州广型模具有限公司 | 模内切离高压铸造模具 |
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1970
- 1970-04-13 CH CH540870A patent/CH497971A/de not_active IP Right Cessation
- 1970-04-14 DE DE19702017802 patent/DE2017802A1/de active Pending
- 1970-04-16 NL NL7005488A patent/NL7005488A/xx unknown
- 1970-04-16 FR FR7013833A patent/FR2045356A5/fr not_active Expired
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| CN108580836A (zh) * | 2018-07-05 | 2018-09-28 | 苏州广型模具有限公司 | 模内切离高压铸造模具 |
| CN108580836B (zh) * | 2018-07-05 | 2020-10-30 | 苏州广型模具有限公司 | 模内切离高压铸造模具 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7005488A (de) | 1970-10-20 |
| CH497971A (de) | 1970-10-31 |
| FR2045356A5 (en) | 1971-02-26 |
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