DE2018763B2 - Verfahren zum Umhüllen von Schaltgeräten - Google Patents

Verfahren zum Umhüllen von Schaltgeräten

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DE2018763B2
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Friedrich X 9700 Auerbach Poller
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VEB KOMBINAT SCHALTELEKTRONIK X 8717 OPPACH
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VEB KOMBINAT SCHALTELEKTRONIK X 8717 OPPACH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings

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  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umhüllen von Schaltgeräten mit Duroplastgehäuse und metallrohrgeführtem Stößel, vorzugsweise zur Herstellung von explosions-, feuchtigkeits- und staubgeschützten Schaltgeräten.
Es ist bereits bekannt, explosions-, feuchtigkeits- und staubgeschützte Schaltgeräte mit bekannten Gießharzen zu umhüllen. Ein derartiges Verfahren wurde bereits in der DL-PS 55 718 beschrieben. Hier wird ein Einbaupaketschalter in einer zweckmäßig geteilten Gießform eingesetzt und mittels Gieß- bzw. Epoxydharzes oder ähnlichen wärmetechnischen, elektrischen und mechanischen Isolierstoffes drucklos umhüllt bzw. vergossen. Ebenso werden gemäß der bekannten GB-PS 857 392 lose aneinandergelegte Bauelemente in ein thermoplastisches Vergußharz eingebettet Auch hier wird ein druckloses Gießverfahren angewendet
Den bekannten Verfahren zur Herstellung gekapselter Schaltgeräte haften die Mangel an, daß einmal ein hoher technologischer Aufwand erforderlich ist
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß keine Fugenlosigkeit bzw. nahtlose Umhüllung des Schaltgerätes erreicht wird. Ebenso sind durch das drucklose Angießen Lufteinschlüsse nicht zu vermeiden. Eine sichere Bindung zwischen Dichtungsmittel und der Umhüllung ist schwierig und nur durch hohen technologischen Aufwand zu erreichen.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Fertigungszeit zur Herstellung von umhüllten Schaltgeräten zu verringern und eine Quaütätsverbesrerung bei umhüllten Schaltgeräten zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von explosions-, feuchtigkeits- und staubgeschützten Schaltgeräten zu schaffen, bei dem in einem einzigen Arbeitsgang mit geringstem Aufwand eine allseitig geschlossene Umhüllung des Schaltgerätes erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil der /41 angegebenen Verfahrensschritte gelöst
Das Einspritzen der thermoplastischen Formmasse erfolgt dabei in zweckmäßiger Weise zwischen den Schließebenen des Werkzeuges, wobei der Anguß nicht unmittelbar auf das Schaltgerät trifft
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 den Querschnitt des Spritzgießwerkzeuges für am Schaltgerät offen herausgeführte elektrische Anschlüsse,
Fig.2 den Querschnitt des Spritzgießwerkzeuges für ein Schaltgerät mit herausgeführtem Anschlußkabel.
Nach F i g. 1 wird das Schaltgerät 6 vor dem Arretieren in den Formplatten 1; 2 mit den Anschlüssen 7 (gleichzeitig Abstandsbolzen) und den Halterungselementen 8; 10 bestückt Dabei nimmt das Halterungselement 10 auf die Gewindebuchse 11 des Schaltgerätes 6 in sofern Bezug, daß der Abstand a gewährleistet ist. Das Arretieren des Schaltgerätes 6 geschieht vorerst in der Formplatte 2 und durch die Formwandungen 9, wobei die Halterungselemente 8 in die Aufnahmebohrungen 14 bis zum Anschlag der Anschlüsse 7 eingeführt werden. Während des Schließens der Formplatten 1; 2 arretiert sich das Halterungselement 10 in der Formplatte 1, wobei nach Formschluß völlige Abdichtung erreicht wird. Durch den Anguß 4 wird die thermoplastische Formmasse 5 zwischen die Schließebene 3 eingespritzt. Nach dem Entformen werden die Halterungselemente 8; 10 entfernt.
Nach F i g. 2 wird das herausgeführte Kabel 12 zwischen die Formplatten 1; 2 geklemmt. Zur Arretierung wird das Distansstück 13 benutzt welches aus einem nicht leitendem Werkstoff besteht
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Umhüllen von Schaltgeräten mit Duroplastgehäuse und metallrohrgeführtem Stößel, vorzugsweise zur Herstellung von explosions-, feuchtigkeits- sowie staubgeschützten Schaltgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgerät (6) in einem Spritzgießwerkzeug, bestehend aus den Formplatten (1, 2\ durch Halterungselemente (8; 10) im Formraum arretiert und auf Abstand zu den Formwandungen (9) gehalten wird, daß die Halterungselemente (8; 10) gleichzeitig den Formraum gegenüber dem funktionsbedingten Betätigungselement (11) und den elektrischen Anschlüssen (7) bzw. (12) abdichten und daß eine thermoplastische Formmasse (5) in den Formraum eingespritzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Einspritzen der thermoplastischen Formmasse (5) zwischen den Schließebenen (3) der Formplatten (1, 2) erfolgt wobei der Anguß (4) nicht unmittelbar auf das Schaltgerät (6) trifft.
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