DE2019031C3 - Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofila ment - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofila mentInfo
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Description
60
Die Erfindung betrifft gattungsgemäß eine Vorrichng zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen
is Kunststoffmonofilament, bestehend aus einem eine ahnteilung aufweisenden Formelement und Legemelanismus
zum schrittweisen Einlegen der Reißverhlußglieder aus Kuppelkopf mit angeprägten Kuppelichen
und Schenkeln in die Zwischenräume zwischen :n Zähnen der Zahnteilung, wobei der Legemechanismus
für jede Reißverschlußgliederreihe ein Einschubelement mit Führungsbahn sowie ein angetriebenes
Transportelement aufweist und mit zumindest einem Prägenocken für das Anprägen der Kuppelflächen
versehen ist, der in das Kunststoffmonofilament einfaßt
und zugleich einen Formschluß für die Einschubbewegung erwirkt
Bei einer bekannten gattungsgemäßen Vorrichtung (FR-PS 20 07 145) sind das Einschubelement einerseits,
das Transportelement andererseits, voneinander getrennte Bauteile, die funktionell nichts miteinander
gemein haben. Als Transportelement arbeiten Transporträder mit Prägenocken. Diesem ist als Einschubelement
eine Hülse nachgeschaltet. Die Hülse muß zwangsläufig eine Bohrung aufweisen, die den freien
Durchlaß der durch die Kuppelkopf- und Fadenhalteranprägungen entstehenden Verbreiterungen Rechnung
trägt. Diese Verbreiterungen können zwischen dem 1,5-bis l,9fachen des Fadendurchmessers liegen und sind
nicht immer symmetrisch. Damit entfällt eine exakte richtungsorientierte Fadenzuführung. Hinter der Hülse
bewegt sich das Kunststoffmonofilament in gerader Richtung, nämlich in Achsrichtung der Hülse weiter. Um
zum Verschlußglied geformt zu werden, erfährt es eine knicknndc Beanspruchung und damit eine Stabilitätsbeanspruchung.
Bei der gegebenen, exakt auf die Fadenstärke abgestimmten Zahnlückenbreite ist ein
sicheres Einschieben der Monofilamentschlinge unter den gegebenen Umständen nicht gewährleistet. Arbeitet
man mit hoher Fertigungsgeschwindigkeit, so entstehen unkontrollierte Verformungen des Kunststoffmonofilamentes,
die zum Ausschuß führen. Insbesondere ist die bekannte Vorrichtung wenig geeignet,
um Reißverschlußgliederreihen .nit geringer Teilung aus verhältnismäßig dünnem Kunststoffmonofilament
herzustellen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung so weiter
auszubilden,daß mit vergleichsweise hoher Fertigungs
geschwindigkeit gearbeitet werden kann, und zwar selbst bei der Herstellung von Reißverschlußgliederrei
hen aus Kunststoffmonofilament mit geringem Durchmesser.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Führungsbahn des Einschubeiementes bogenförmig
ausgebildet ist, wobei das Transportelement der bogenförmigen Führungsbahn angepaßt ist, und daß das
Kunststoffmonofilament zwischen Führungsbahn und Transportelement geführt ist.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß das Transportelement am Einschubelement geführt und
diesem derart angepaßt ist, daß sich das Kunststoffmo nofilamerit beim Einschub gleichsam in einem bogenför
migen Schlitz in definierter Weise bewegt. Eir Vorlaufen des Kunststoffmonofilamentes und unkon
trollierte Verformungen desselben sind somit praktiscl ausgeschlossen. Im Ergebnis läßt sich durch dies(
Maßnahmen einerseits eine hohe Fertigungsgeschwin digkeit erreichen urid erfährt das Kuns'stoffmonofila
:nent durch die Zuordnung von Führungsbahn unc Transportelement beim Einschub eine Abstützung um
Vorformung, die trotz hoher Fertigungsgeschwindigkei die Herstellung von Reißverschlußgliederreihen große
Feinheit zuläßt. Das kinematische Zusammenspiel de Elemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung is
einfach, so daß auch au! einfache Weise der Antrieb de Elemente verwirklicht werden kann, und zwar mi
Hilfsmitteln, die ir. der Nähmaschinentechnik für dei
Antrieb von Nähnadel, Greifer, Transporteinrichtung u. dgl. üblich sind.
Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene
Weise weiter ausbilden. So geht ein Vorschlag dahin, daß das Einschubelement eine konvexe, kreisbogenförmige
(vorzugsweise halbkreisbogenförmige) Führungsbahn, das Transportelement eine entsprechende konkavbogenförmige,
aber kürzere Führungsfläche mit daraus vorbringendem Prägenocken aufweist, und daß
das Transportelement um den Mittelpunkt der Bogenform
seiner Führungsfläche oszillierend, das Einschubelement in radialer Richtung gegen das Transportelement,
ebenfalls oszillierend, angetrieben sind. Man kann jedoch das Einschubelement auch umgekehrt als
konkave, kreisbogenförmige, vorzugsweise halbkreisförmige Einschubbahn ausführen, wobei dann das
Transportelement eine entsprechend korvexbogenförmige, aber kürzere Führungsfläche aufweist. Nach einer
bevorzugten Ausführungsform ist der Aufbau so getroffen, daß das Einschubelement eine kreisbogenförmige
Führungsbahn, das Transportelement eine entsprechende Führungsfläche mit daraus vorspringendem
Prägenocken aufweist und das Transportelement um den Mittelpunkt der Bogenform zu einer Führungsfläche
und zusätzlich radial dazu oszillierend angetrieben das Einschubelement feststehend angeordnet ist. Besonders
vorteilhaft ist eine Ausführungsform, die darin besteht, daß das bewegte Einschubelement zusätzlich
einen Haltefinger aufweist und durch diesen die rückwärtigen Verbindungsteile beim Legevorgang
niederhaltbar sind. Zweckmäßig ist die Führungsbahn als Einschubrille mit seitlichen Begrenzungswänden
ausgeführt und faßt das Transportelement mit seiner Führungsfläche in die Einschubrille ein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren ausführlicher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, etwa im Maßstab
1 :1 mit vergrößertem Ausschnitt A.
Fig.2 einen Schnitt in Richtung B-B durch den
Gegenstand nach F i g. 1, ebenfalls vergrößert,
Fig.3, 4 und 5 einen Ausschnitt aus Fig.] in
verschiedenen Funktionsstellungen im Maßstab der Fig. 2,
F i g. 6 und 7 im Maßstab der F i g. 2 einen der F i g. 2
entsprechenden Schnitt durch eine bezüglich Einschubfläche und Transportelement zur Ausführungsform nach
Fig. 1 inverse Vorrichtung, ebenfalls in verschiedenen Funktionsstellungen,
F i g. 8, 9, 10, 11, 12 im Maßstab der F i g. 2 einen der
Fig.2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der F i g. 1 — in
verschiedenen Funktionsstellungen,
Fig. 13 einen Schnitt in Richtung C-C durch den Gegenstand nach F i g. 8,
Fig. 14,15,16 im Maßstab der Fig. 2 einen der Fig. 2
entsprechenden Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 1, — die ebenfalls
in verschiedenen Funktionsstellungen dargestellt sind.
Die in den Figuren dargestellten Vorrichtungen bestehen in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus
dem eine Zahnteilung 2,8 aufweisenden Formelement 1 und dem L.egemechanismus 3 zum schrittweisen
Einlegen der Reißverschlußglieder 4, 5, 6, 7 aus Kuppelkopf 4 mit angeprägten Kuppelflächen 5 und
Schenkeln 6 in die Zwischenräume 8 zwischen den Zähnen 2 der Zahnteilung, wobei die Schenkel 6 in den
Zwischenräumen 8 übereinanderiiegen und rückwärtige Verbindungsteile 7 die Zähne 2 hinterfassen. Es kann
sich bei bei dem Formelement 1 um ein Formband \A handeln, welches über Umlenkroüen 9 geführt ist, oder
auch um ein Formband \B nach Art eines Zahnrades. Die erste Ausführungsform mit Formband zeigen die
F i g. 1 bis 7. Die übrigen Figuren zeigen eine Ausführungsform mit Formrad \B. Die Zähne 2 können
echte Zähne, eingesetzte Stifte, ausgestanzte Zungen
ίο oder ähnliche Elemente sein. Stets besitzt der
Legemechanismus 3 ein Einschubelement iO mit bis zu der Zahnteilung 2, 8 führender bogenförmiger Führungsbahn
11 sowie ein entsprechend der bogenförmigen Führungsbahn 11 bewegtes, angetriebenes Transportelement
12 für das zwischen Führungsbahn 11 und Transportelement 12 geführte Kunststoffmonofilament
13. Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß das Transportelement 12 mit zumindest einem Prägenocken
14 für das Anprägen der Kuppelflächen 5 versehen ist.
Transportelement 12 und Einschubelement 10 sind prägewirksam angetrieben, wobei die Anordnung so
getroffen ist, daß der in eine Einprägung des Kunststoffmonofilamentes 13 einfassende Prägenocken
14 zugleich einen Formschluß für die Einschubbewegung und den Einschub bewirkt
Die F i g. 1 bis 5 zeigen eine Ausführungsform im Detail, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das
Einschubelement 10 eine konvexe, kreisbogenförmige, im Ausführuiigsbeispiel etwa halbkreisförmige, Führungsbahn
11, das Transportelement 12 eine entsprechend konkav bogenförmige, aber kürzere Führungsfläche
15 mit daraus vorspringendem Prägenocken 14 aufweist. Das Transportelement 12 ist um den
Mittelpunkt 16der Bogenform seiner Führungsfläche 15 oszillierend angetrieben, das Einschubelement 10 ist in
radialer Richtung gegen das Transportelement 12 ebenfalls oszillierend angetrieben. Letzteres bedingt das
prägewirksame Zusammenspiel von Einschubelement 10 und Transportelement 12. Im übrigen erkennt man,
daß das Kunststoffmonofilament 13 beim Einschub zwischen Führungsbahn 11 und Führungsfläche 15
abgestützt ist Dabei liegt das Transportelement 12 unter Zwischenschaltung des Kunststoffmonofilamentes
13 außen auf dem Einschubelement 10 auf. Zugleich zeigen die Fig.3, 4, 5, daß man die erfindungsgemäße
Vorrichtung auch so auslegen kann, daß nur eine einzige Reißverschlußgliederreihe, nicht deren gekuppelte zwei,
hergestellt werden können. Die übrigen Figuren zeigen stets die Ausführungsform zur Herstellung von zwei
gekuppelten Reißverschlußgliederreihen 4,5,6,7.
Ohne Schwierigkeiten ist, ausgehend von der Ausführungsforni nach den F i g. 1 bis 5, die in den
F i g. 6 und 7 dargestellte Version möglich, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Einschubelement 10 eine
konkave, kreisbogenförmige, im Ausführungsbeispiel ebenfalls halbkreisförmige Führungsbahn 11, das Transportelement
12 eine entsprechend konvexbogenförmige, aber kürzere FührungsP.äche 15 mit daraus
vorspringendem Prägenocken 14 aufweist, wobei das Transportelement 12 ebenfalls um den Mittelpunkt 16
der Bogenform seiner Führungsfläche 15 oszillieren, das
Einschubelement 10 in radialer Rieluung gegen das
Transportelement 12, ebenfalls oszillierend, angetrieben ist. Das ermöglicht einen besonders geschlossenen.
gleichsam gekapselten Aufbau des Prägemechanismus bei einfachem Antrieb.
Die Fig. 1 und 6, 7 machen in Verbindung mit einer Betrachtung der Fig. 3, 4, 5 deutlich, daß ein Schnitt
gemäß F i g. 2 ausreichend ist, um die konstruktiven und funktioneilen Sachverhalte einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu erläutern, nachdem in F i g. 1 der Gesamtaufbau im Prinzip einmal dargestellt worden ist.
Entsprechend sind die Fig.8 bis 13 bzw. 14, 15, 16 angelegt worden, die besondere Ausführungsformen
erfindungsgemäßer Vorrichtungen darstellen.
Die Fig.8 bis 13 zeigen eine Ausführungsform, die
zunächst wiederum dadurch gekennzeichnet ist, daß das Einschubelement 10 eine kreisbogenförmige Führungsbahn
11, das Transportelement 12 eine entsprechende Führungsfläche 15 mit daraus vorspringendem Führungsnocken
aufweist, wobei aber das Transportelement 12 um den Mittelpunkt der Bogenform 16 seiner
Führungsfläche 15 und zusätzlich radial dazu oszillierend angetrieben, das Einschubelement 10 feststehend
angeordnet ist. Das kann grundsätzlich mit konkaver oder konvexer Führungsbahn 11 und jeweils entsprechend
geformtem Transportelement 12 geschehen. Die Fig.8 bis 13 zeigen damit, daß das prägewirksame
Zusammenspiel von Einschubelement 10 und Transportelement 12 auch verwirklicht werden kann, wenn mit
einem feststehenden Einschubelement 10 gearbeitet wird, was fertigungsmäßig einfach ist
Bei der Ausführungsform erfindungsgemäßer Vor- 2J
richtungen nach den Fig. 1 bis 13 beschreiben die bewegten Elemente oszillierende Bewegungen, die
durch in die Figuren eingetragene Pfeile 17 verdeutlicht sind. Das zeigt unmittelbar eine vergleichende Betrachtung
dieser Pfeile. Das Formelement 1 bewegt sich schrittweise in Richtung des beim Formelement 1
ebenfalls eingetragenen Pfeiles 18.
Die Fig. 14, 15, 16 zeigen eine interessante Abwandlung, die kinematisch besonders einfach und
dadurch gekennzeichnet ist daß das Transportelement 3J
12 als Transportrad 12,4 ausgeführt mit mehreren Prägenocken 14 versehen und. bei feststehendem
Einschubelement 10, gleichsinnig (vorzugsweise kontinuierlich und nicht intermittierend) angetrieben ist.
Wenn mit großer Fertigungsgeschwindigkeit gearbeitet
werden soll, ist es zweckmäßig, die Anordnung so zu treffen, daß das bewegte Einschubelement 10 zusätzlich
einen Haltefinger 19 aufweist und durch diesen die
rückwärtigen Verbindungsteile 7 beim Legevorgang niederhaltbar sind. Der Haltefinger 19 hält so die 4J
Reißverschlußglieder 4, 5, 6, 7 während des Legevorganges sicher fest. Das zeigen die F i g. 3, 4, 5. In den
F i g. 1,2 sowie 8 bis 16 ist außerdem angedeutet daß der
Legemechanismus 3 zusätzlich mit einem Eindriickhebel 20 zum Eindrücken der Reißverschhißgüeder 4,5,6,7 in 5„
die Zwischenräume 8 zwischen den Zähnen 2 des Formelementes 1 versehen und der Endrückhebel 20
auf und nieder angetrieben ist Um das Formelement 1 im Rhythmus des Arbeitens von Einschubelement 10
bzw. Transportelement 12 schrittweise fortzuschalten, kann ein nicht gezeichneter Antrieb vorgesehen sein.
Einfacher und ohne weiteres synchron sowie genau ist es, die Anordnung so zu treffen, daß ein Eindrückhebel
20 zugleich als Schrittantrieb für das Formelement 1 eingesetzt und entsprechend angetrieben ist. Hierzu
wird auf Fig. 1 verwiesen, die am Eindriickhebel 20 einen entsprechenden Pfeil 21 aufweist, der diese
Bewegung neben der auf und nieder gehenden Bewegung des Eindrückhebels 20 verdeutlicht. Um das
Kunststoffmonofüament 13 zwischen Einschubelement
10 und Transportelement 12 sicher zu führen, ist die Führungsbahn 11 als Einschubrille 23 mit seitlichen
Begrenzungswänden 22 ausgeführt und das kann so weit gehen, daß das Transportelement 12 mit seiner
Führungsfläche 15 in die Einschubrille 23 einfaßt, wie es in F i g. 13 verdeutlicht worden ist.
Eine vergleichende Betrachtung der Figuren erfindungsgemäßer Vorrichtungen, die unterschiedliche
Funktionsstellungen erläutern (nämlich der Fig.3, 4, 5
bzw. 6, 7 bzw. 8, 9, 10, 11, 12 bzw. 14, 15, 16) macht deutlich, daß erfindungsgemäß stets vor dem Einlegen in
den Zwischenraum 8 zwischen benachbarten Zähnen 2 des Formelementes 1 ein über das Transportelement 12
vorstehendes, an der anderen Seite bereits am Formelement 1 gehaltenes Teilstück 24 des Kunststoffelementes
13 an seiner die Kuppelflächen 5 bestimmenden Prägestelle eingeknickt wird, und zwar durch
weiteren Vorschub oder Einschub von Kunststoffmonofüament 13. Dieser Einschub geschieht bei formschlüssigem
Eingriff des Prägenockens 14 des Transportelementes 12 in das nächste Teilstück 24a des Kunststoffmonofilamentes
13. Das Einknicken definiert bereits den Kupplungskopf 4 und die angeschlossenen Schenkel 6
der herzustellenden Reißverschlußglieder 4, 5, 6, 7. Dann werden die mehr oder weniger parallel zueinanderliegenden
oder noch V-förmig gespreizten Schenkel 6 der Reißverschlußglieder in die entsprechende
Zahnlücke 8 eingelegt, und zwar durch das Transportelement 12 selbst und/oder zusätzlich mittels Eindrückhebel
20 eingedrückt. Nunmehr wird das Formelemen 11 um einen Zahn 2 fortgeschaltet, wobei das Kunststoffmonofüament
13 als rückwärtiges Verbindungsteil 7 den zugeordneten Zahn 2 am Formelement 1 hinterfaßt.
Diese Wendestelle des Kunststoffmonofilamentes 13 kann ebenso wie die Kuppelflächen 5 durch eine
Prägung bestimmt sein, — was die Fig. 14,15,16 bei 25
andeuten. Das ist im ganzen eine sehr einfache Arbeitsweise, die sich nichtsdestoweniger durch hohe
Präzision auszeichnet. Die dazu erforderliche Kinematik der Elemente erfindungsgemäßer Vorrichtungen
läßt sich leicht mit den in der Nähmaschinentechnik üblichen Elementen, wie Hebel, Kurbelzapfen, Pleuelstangen,
Exzenter u. dgl, erzeugen und von einer gemeinsamen Antriebswelle toleranzarm synchron
ableiten, was im einzelnen nicht der Beschreibung bedarf und nicht zur Erfindung gehört
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen
aus Kunststoffmonofilament, bestehend aus eine Zahnteilung aufweisenden
Formelement und Legemechanismus zum schrittweisen Einlegen der Reißverschlußglieder aus
Kuppelkopf mit angeprägten Kuppelflächen und Schenkeln in die Zwischenräume zwischen den
Zähnen der Zahnteilung, wobei der Legemechanismus für jede Reißverschlußgliederreihe ein Einschubelement
mit Führungsbahn sowie ein angetriebenes Transportelement aufweist und mit zumindest
einem Prägenocken für das Anprägen der Kuppelflächen versehen ist, der in das Kunststoffmonofilament
einfaßt und zugleich einen Formschluß für die Einschubbewegung erwirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbahn (11) des Einschubelementes (10) bogenförmig ausgebildet ist,
wobei das Transportelement (12) der bogenförmigen Führungsbahn (11) angepaßt ist, und daß das
Kunststoffmonofilament (13) zwischen Führungsbahn (11) und Transportelement (12) geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschubelement (10) eine
konvexe, kreisbogenförmige (vorzugsweise halbkreisförmige) Führungsbahn (11), das Transportelement
(12) eine entsprechend konkavbogenförmige, aber kürzere Führungsfläche (15) mit daraus
vorspringendem Prägenocken (14) aufweist, und daß das Transportelement (12) um den Mittelpunkt (16)
der Bogenform seiner Führungsfläche (15) oszillierend, das Einschubelement (10) in radialer Richtung
gegen das Transportelement (J2), ebenfalls oszilüerend,
angetrieben sind (F i g. 1 bis 5).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einschubelement (10) eine kreisbogenförmige Führungsbahn (11), das Transportelement
(12) eine entsprechende Führungsfläche (15) mit daraus vorspringendem Prägenocken (14)
aufweist und das Transportelement (12) um den Mittelpunkt (16) der Bogenform seiner Führungsfläche
(15) und zusätzlich radial dazu oszillierend angetrieben, das Einschubelement (10) feststehend
angeordnet ist (F i g. 8 bis 13).
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegte Einschubelement
(10) zusätzlich einen Haltefinger (19) aufweist und durch diesen die rückwärtigen Verbindungsteile
(7) beim Legevorgang niederhaltbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (11)
als Einschubrille (23) mit seitlichen Begrenzungswänden (22) ausgeführt und das Transportelement
(12) mit seiner Führungsfläche (15) in die Einschubrille (23) einfaßt (F i g. 8 bis 13).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702019031 DE2019031C3 (de) | 1970-04-21 | Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofila ment |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702019031 DE2019031C3 (de) | 1970-04-21 | Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofila ment |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2019031A1 DE2019031A1 (en) | 1971-11-11 |
| DE2019031B2 DE2019031B2 (de) | 1976-09-16 |
| DE2019031C3 true DE2019031C3 (de) | 1977-05-05 |
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