DE2019031C3 - Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofila ment - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofila ment

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DE2019031C3
DE2019031C3 DE19702019031 DE2019031A DE2019031C3 DE 2019031 C3 DE2019031 C3 DE 2019031C3 DE 19702019031 DE19702019031 DE 19702019031 DE 2019031 A DE2019031 A DE 2019031A DE 2019031 C3 DE2019031 C3 DE 2019031C3
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Opti-Patent-Forschungs- Und Fabrikations-Ag, Glarus (Schweiz)
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Die Erfindung betrifft gattungsgemäß eine Vorrichng zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen is Kunststoffmonofilament, bestehend aus einem eine ahnteilung aufweisenden Formelement und Legemelanismus zum schrittweisen Einlegen der Reißverhlußglieder aus Kuppelkopf mit angeprägten Kuppelichen und Schenkeln in die Zwischenräume zwischen :n Zähnen der Zahnteilung, wobei der Legemechanismus für jede Reißverschlußgliederreihe ein Einschubelement mit Führungsbahn sowie ein angetriebenes Transportelement aufweist und mit zumindest einem Prägenocken für das Anprägen der Kuppelflächen versehen ist, der in das Kunststoffmonofilament einfaßt und zugleich einen Formschluß für die Einschubbewegung erwirkt
Bei einer bekannten gattungsgemäßen Vorrichtung (FR-PS 20 07 145) sind das Einschubelement einerseits, das Transportelement andererseits, voneinander getrennte Bauteile, die funktionell nichts miteinander gemein haben. Als Transportelement arbeiten Transporträder mit Prägenocken. Diesem ist als Einschubelement eine Hülse nachgeschaltet. Die Hülse muß zwangsläufig eine Bohrung aufweisen, die den freien Durchlaß der durch die Kuppelkopf- und Fadenhalteranprägungen entstehenden Verbreiterungen Rechnung trägt. Diese Verbreiterungen können zwischen dem 1,5-bis l,9fachen des Fadendurchmessers liegen und sind nicht immer symmetrisch. Damit entfällt eine exakte richtungsorientierte Fadenzuführung. Hinter der Hülse bewegt sich das Kunststoffmonofilament in gerader Richtung, nämlich in Achsrichtung der Hülse weiter. Um zum Verschlußglied geformt zu werden, erfährt es eine knicknndc Beanspruchung und damit eine Stabilitätsbeanspruchung. Bei der gegebenen, exakt auf die Fadenstärke abgestimmten Zahnlückenbreite ist ein sicheres Einschieben der Monofilamentschlinge unter den gegebenen Umständen nicht gewährleistet. Arbeitet man mit hoher Fertigungsgeschwindigkeit, so entstehen unkontrollierte Verformungen des Kunststoffmonofilamentes, die zum Ausschuß führen. Insbesondere ist die bekannte Vorrichtung wenig geeignet, um Reißverschlußgliederreihen .nit geringer Teilung aus verhältnismäßig dünnem Kunststoffmonofilament herzustellen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung so weiter auszubilden,daß mit vergleichsweise hoher Fertigungs geschwindigkeit gearbeitet werden kann, und zwar selbst bei der Herstellung von Reißverschlußgliederrei hen aus Kunststoffmonofilament mit geringem Durchmesser.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Führungsbahn des Einschubeiementes bogenförmig ausgebildet ist, wobei das Transportelement der bogenförmigen Führungsbahn angepaßt ist, und daß das Kunststoffmonofilament zwischen Führungsbahn und Transportelement geführt ist.
Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß das Transportelement am Einschubelement geführt und diesem derart angepaßt ist, daß sich das Kunststoffmo nofilamerit beim Einschub gleichsam in einem bogenför migen Schlitz in definierter Weise bewegt. Eir Vorlaufen des Kunststoffmonofilamentes und unkon trollierte Verformungen desselben sind somit praktiscl ausgeschlossen. Im Ergebnis läßt sich durch dies( Maßnahmen einerseits eine hohe Fertigungsgeschwin digkeit erreichen urid erfährt das Kuns'stoffmonofila :nent durch die Zuordnung von Führungsbahn unc Transportelement beim Einschub eine Abstützung um Vorformung, die trotz hoher Fertigungsgeschwindigkei die Herstellung von Reißverschlußgliederreihen große Feinheit zuläßt. Das kinematische Zusammenspiel de Elemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung is einfach, so daß auch au! einfache Weise der Antrieb de Elemente verwirklicht werden kann, und zwar mi Hilfsmitteln, die ir. der Nähmaschinentechnik für dei
Antrieb von Nähnadel, Greifer, Transporteinrichtung u. dgl. üblich sind.
Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise weiter ausbilden. So geht ein Vorschlag dahin, daß das Einschubelement eine konvexe, kreisbogenförmige (vorzugsweise halbkreisbogenförmige) Führungsbahn, das Transportelement eine entsprechende konkavbogenförmige, aber kürzere Führungsfläche mit daraus vorbringendem Prägenocken aufweist, und daß das Transportelement um den Mittelpunkt der Bogenform seiner Führungsfläche oszillierend, das Einschubelement in radialer Richtung gegen das Transportelement, ebenfalls oszillierend, angetrieben sind. Man kann jedoch das Einschubelement auch umgekehrt als konkave, kreisbogenförmige, vorzugsweise halbkreisförmige Einschubbahn ausführen, wobei dann das Transportelement eine entsprechend korvexbogenförmige, aber kürzere Führungsfläche aufweist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Aufbau so getroffen, daß das Einschubelement eine kreisbogenförmige Führungsbahn, das Transportelement eine entsprechende Führungsfläche mit daraus vorspringendem Prägenocken aufweist und das Transportelement um den Mittelpunkt der Bogenform zu einer Führungsfläche und zusätzlich radial dazu oszillierend angetrieben das Einschubelement feststehend angeordnet ist. Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, die darin besteht, daß das bewegte Einschubelement zusätzlich einen Haltefinger aufweist und durch diesen die rückwärtigen Verbindungsteile beim Legevorgang niederhaltbar sind. Zweckmäßig ist die Führungsbahn als Einschubrille mit seitlichen Begrenzungswänden ausgeführt und faßt das Transportelement mit seiner Führungsfläche in die Einschubrille ein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren ausführlicher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch die wesentlichen Elemente einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, etwa im Maßstab 1 :1 mit vergrößertem Ausschnitt A.
Fig.2 einen Schnitt in Richtung B-B durch den Gegenstand nach F i g. 1, ebenfalls vergrößert,
Fig.3, 4 und 5 einen Ausschnitt aus Fig.] in verschiedenen Funktionsstellungen im Maßstab der Fig. 2,
F i g. 6 und 7 im Maßstab der F i g. 2 einen der F i g. 2 entsprechenden Schnitt durch eine bezüglich Einschubfläche und Transportelement zur Ausführungsform nach Fig. 1 inverse Vorrichtung, ebenfalls in verschiedenen Funktionsstellungen,
F i g. 8, 9, 10, 11, 12 im Maßstab der F i g. 2 einen der Fig.2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der F i g. 1 — in verschiedenen Funktionsstellungen,
Fig. 13 einen Schnitt in Richtung C-C durch den Gegenstand nach F i g. 8,
Fig. 14,15,16 im Maßstab der Fig. 2 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 1, — die ebenfalls in verschiedenen Funktionsstellungen dargestellt sind.
Die in den Figuren dargestellten Vorrichtungen bestehen in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus dem eine Zahnteilung 2,8 aufweisenden Formelement 1 und dem L.egemechanismus 3 zum schrittweisen Einlegen der Reißverschlußglieder 4, 5, 6, 7 aus Kuppelkopf 4 mit angeprägten Kuppelflächen 5 und Schenkeln 6 in die Zwischenräume 8 zwischen den Zähnen 2 der Zahnteilung, wobei die Schenkel 6 in den Zwischenräumen 8 übereinanderiiegen und rückwärtige Verbindungsteile 7 die Zähne 2 hinterfassen. Es kann sich bei bei dem Formelement 1 um ein Formband \A handeln, welches über Umlenkroüen 9 geführt ist, oder auch um ein Formband \B nach Art eines Zahnrades. Die erste Ausführungsform mit Formband zeigen die F i g. 1 bis 7. Die übrigen Figuren zeigen eine Ausführungsform mit Formrad \B. Die Zähne 2 können echte Zähne, eingesetzte Stifte, ausgestanzte Zungen
ίο oder ähnliche Elemente sein. Stets besitzt der Legemechanismus 3 ein Einschubelement iO mit bis zu der Zahnteilung 2, 8 führender bogenförmiger Führungsbahn 11 sowie ein entsprechend der bogenförmigen Führungsbahn 11 bewegtes, angetriebenes Transportelement 12 für das zwischen Führungsbahn 11 und Transportelement 12 geführte Kunststoffmonofilament 13. Ferner ist die Anordnung so getroffen, daß das Transportelement 12 mit zumindest einem Prägenocken 14 für das Anprägen der Kuppelflächen 5 versehen ist.
Transportelement 12 und Einschubelement 10 sind prägewirksam angetrieben, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der in eine Einprägung des Kunststoffmonofilamentes 13 einfassende Prägenocken 14 zugleich einen Formschluß für die Einschubbewegung und den Einschub bewirkt
Die F i g. 1 bis 5 zeigen eine Ausführungsform im Detail, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Einschubelement 10 eine konvexe, kreisbogenförmige, im Ausführuiigsbeispiel etwa halbkreisförmige, Führungsbahn 11, das Transportelement 12 eine entsprechend konkav bogenförmige, aber kürzere Führungsfläche 15 mit daraus vorspringendem Prägenocken 14 aufweist. Das Transportelement 12 ist um den Mittelpunkt 16der Bogenform seiner Führungsfläche 15 oszillierend angetrieben, das Einschubelement 10 ist in radialer Richtung gegen das Transportelement 12 ebenfalls oszillierend angetrieben. Letzteres bedingt das prägewirksame Zusammenspiel von Einschubelement 10 und Transportelement 12. Im übrigen erkennt man, daß das Kunststoffmonofilament 13 beim Einschub zwischen Führungsbahn 11 und Führungsfläche 15 abgestützt ist Dabei liegt das Transportelement 12 unter Zwischenschaltung des Kunststoffmonofilamentes 13 außen auf dem Einschubelement 10 auf. Zugleich zeigen die Fig.3, 4, 5, daß man die erfindungsgemäße Vorrichtung auch so auslegen kann, daß nur eine einzige Reißverschlußgliederreihe, nicht deren gekuppelte zwei, hergestellt werden können. Die übrigen Figuren zeigen stets die Ausführungsform zur Herstellung von zwei gekuppelten Reißverschlußgliederreihen 4,5,6,7.
Ohne Schwierigkeiten ist, ausgehend von der Ausführungsforni nach den F i g. 1 bis 5, die in den F i g. 6 und 7 dargestellte Version möglich, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Einschubelement 10 eine konkave, kreisbogenförmige, im Ausführungsbeispiel ebenfalls halbkreisförmige Führungsbahn 11, das Transportelement 12 eine entsprechend konvexbogenförmige, aber kürzere FührungsP.äche 15 mit daraus vorspringendem Prägenocken 14 aufweist, wobei das Transportelement 12 ebenfalls um den Mittelpunkt 16 der Bogenform seiner Führungsfläche 15 oszillieren, das Einschubelement 10 in radialer Rieluung gegen das Transportelement 12, ebenfalls oszillierend, angetrieben ist. Das ermöglicht einen besonders geschlossenen.
gleichsam gekapselten Aufbau des Prägemechanismus bei einfachem Antrieb.
Die Fig. 1 und 6, 7 machen in Verbindung mit einer Betrachtung der Fig. 3, 4, 5 deutlich, daß ein Schnitt
gemäß F i g. 2 ausreichend ist, um die konstruktiven und funktioneilen Sachverhalte einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zu erläutern, nachdem in F i g. 1 der Gesamtaufbau im Prinzip einmal dargestellt worden ist. Entsprechend sind die Fig.8 bis 13 bzw. 14, 15, 16 angelegt worden, die besondere Ausführungsformen erfindungsgemäßer Vorrichtungen darstellen.
Die Fig.8 bis 13 zeigen eine Ausführungsform, die zunächst wiederum dadurch gekennzeichnet ist, daß das Einschubelement 10 eine kreisbogenförmige Führungsbahn 11, das Transportelement 12 eine entsprechende Führungsfläche 15 mit daraus vorspringendem Führungsnocken aufweist, wobei aber das Transportelement 12 um den Mittelpunkt der Bogenform 16 seiner Führungsfläche 15 und zusätzlich radial dazu oszillierend angetrieben, das Einschubelement 10 feststehend angeordnet ist. Das kann grundsätzlich mit konkaver oder konvexer Führungsbahn 11 und jeweils entsprechend geformtem Transportelement 12 geschehen. Die Fig.8 bis 13 zeigen damit, daß das prägewirksame Zusammenspiel von Einschubelement 10 und Transportelement 12 auch verwirklicht werden kann, wenn mit einem feststehenden Einschubelement 10 gearbeitet wird, was fertigungsmäßig einfach ist
Bei der Ausführungsform erfindungsgemäßer Vor- 2J richtungen nach den Fig. 1 bis 13 beschreiben die bewegten Elemente oszillierende Bewegungen, die durch in die Figuren eingetragene Pfeile 17 verdeutlicht sind. Das zeigt unmittelbar eine vergleichende Betrachtung dieser Pfeile. Das Formelement 1 bewegt sich schrittweise in Richtung des beim Formelement 1 ebenfalls eingetragenen Pfeiles 18.
Die Fig. 14, 15, 16 zeigen eine interessante Abwandlung, die kinematisch besonders einfach und dadurch gekennzeichnet ist daß das Transportelement 3J 12 als Transportrad 12,4 ausgeführt mit mehreren Prägenocken 14 versehen und. bei feststehendem Einschubelement 10, gleichsinnig (vorzugsweise kontinuierlich und nicht intermittierend) angetrieben ist.
Wenn mit großer Fertigungsgeschwindigkeit gearbeitet werden soll, ist es zweckmäßig, die Anordnung so zu treffen, daß das bewegte Einschubelement 10 zusätzlich einen Haltefinger 19 aufweist und durch diesen die rückwärtigen Verbindungsteile 7 beim Legevorgang niederhaltbar sind. Der Haltefinger 19 hält so die 4J Reißverschlußglieder 4, 5, 6, 7 während des Legevorganges sicher fest. Das zeigen die F i g. 3, 4, 5. In den F i g. 1,2 sowie 8 bis 16 ist außerdem angedeutet daß der Legemechanismus 3 zusätzlich mit einem Eindriickhebel 20 zum Eindrücken der Reißverschhißgüeder 4,5,6,7 in 5„ die Zwischenräume 8 zwischen den Zähnen 2 des Formelementes 1 versehen und der Endrückhebel 20 auf und nieder angetrieben ist Um das Formelement 1 im Rhythmus des Arbeitens von Einschubelement 10 bzw. Transportelement 12 schrittweise fortzuschalten, kann ein nicht gezeichneter Antrieb vorgesehen sein.
Einfacher und ohne weiteres synchron sowie genau ist es, die Anordnung so zu treffen, daß ein Eindrückhebel 20 zugleich als Schrittantrieb für das Formelement 1 eingesetzt und entsprechend angetrieben ist. Hierzu wird auf Fig. 1 verwiesen, die am Eindriickhebel 20 einen entsprechenden Pfeil 21 aufweist, der diese Bewegung neben der auf und nieder gehenden Bewegung des Eindrückhebels 20 verdeutlicht. Um das Kunststoffmonofüament 13 zwischen Einschubelement 10 und Transportelement 12 sicher zu führen, ist die Führungsbahn 11 als Einschubrille 23 mit seitlichen Begrenzungswänden 22 ausgeführt und das kann so weit gehen, daß das Transportelement 12 mit seiner Führungsfläche 15 in die Einschubrille 23 einfaßt, wie es in F i g. 13 verdeutlicht worden ist.
Eine vergleichende Betrachtung der Figuren erfindungsgemäßer Vorrichtungen, die unterschiedliche Funktionsstellungen erläutern (nämlich der Fig.3, 4, 5 bzw. 6, 7 bzw. 8, 9, 10, 11, 12 bzw. 14, 15, 16) macht deutlich, daß erfindungsgemäß stets vor dem Einlegen in den Zwischenraum 8 zwischen benachbarten Zähnen 2 des Formelementes 1 ein über das Transportelement 12 vorstehendes, an der anderen Seite bereits am Formelement 1 gehaltenes Teilstück 24 des Kunststoffelementes 13 an seiner die Kuppelflächen 5 bestimmenden Prägestelle eingeknickt wird, und zwar durch weiteren Vorschub oder Einschub von Kunststoffmonofüament 13. Dieser Einschub geschieht bei formschlüssigem Eingriff des Prägenockens 14 des Transportelementes 12 in das nächste Teilstück 24a des Kunststoffmonofilamentes 13. Das Einknicken definiert bereits den Kupplungskopf 4 und die angeschlossenen Schenkel 6 der herzustellenden Reißverschlußglieder 4, 5, 6, 7. Dann werden die mehr oder weniger parallel zueinanderliegenden oder noch V-förmig gespreizten Schenkel 6 der Reißverschlußglieder in die entsprechende Zahnlücke 8 eingelegt, und zwar durch das Transportelement 12 selbst und/oder zusätzlich mittels Eindrückhebel 20 eingedrückt. Nunmehr wird das Formelemen 11 um einen Zahn 2 fortgeschaltet, wobei das Kunststoffmonofüament 13 als rückwärtiges Verbindungsteil 7 den zugeordneten Zahn 2 am Formelement 1 hinterfaßt. Diese Wendestelle des Kunststoffmonofilamentes 13 kann ebenso wie die Kuppelflächen 5 durch eine Prägung bestimmt sein, — was die Fig. 14,15,16 bei 25 andeuten. Das ist im ganzen eine sehr einfache Arbeitsweise, die sich nichtsdestoweniger durch hohe Präzision auszeichnet. Die dazu erforderliche Kinematik der Elemente erfindungsgemäßer Vorrichtungen läßt sich leicht mit den in der Nähmaschinentechnik üblichen Elementen, wie Hebel, Kurbelzapfen, Pleuelstangen, Exzenter u. dgl, erzeugen und von einer gemeinsamen Antriebswelle toleranzarm synchron ableiten, was im einzelnen nicht der Beschreibung bedarf und nicht zur Erfindung gehört
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Reißverschlußgliederreihen aus Kunststoffmonofilament, bestehend aus eine Zahnteilung aufweisenden Formelement und Legemechanismus zum schrittweisen Einlegen der Reißverschlußglieder aus Kuppelkopf mit angeprägten Kuppelflächen und Schenkeln in die Zwischenräume zwischen den Zähnen der Zahnteilung, wobei der Legemechanismus für jede Reißverschlußgliederreihe ein Einschubelement mit Führungsbahn sowie ein angetriebenes Transportelement aufweist und mit zumindest einem Prägenocken für das Anprägen der Kuppelflächen versehen ist, der in das Kunststoffmonofilament einfaßt und zugleich einen Formschluß für die Einschubbewegung erwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (11) des Einschubelementes (10) bogenförmig ausgebildet ist, wobei das Transportelement (12) der bogenförmigen Führungsbahn (11) angepaßt ist, und daß das Kunststoffmonofilament (13) zwischen Führungsbahn (11) und Transportelement (12) geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschubelement (10) eine konvexe, kreisbogenförmige (vorzugsweise halbkreisförmige) Führungsbahn (11), das Transportelement (12) eine entsprechend konkavbogenförmige, aber kürzere Führungsfläche (15) mit daraus vorspringendem Prägenocken (14) aufweist, und daß das Transportelement (12) um den Mittelpunkt (16) der Bogenform seiner Führungsfläche (15) oszillierend, das Einschubelement (10) in radialer Richtung gegen das Transportelement (J2), ebenfalls oszilüerend, angetrieben sind (F i g. 1 bis 5).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschubelement (10) eine kreisbogenförmige Führungsbahn (11), das Transportelement (12) eine entsprechende Führungsfläche (15) mit daraus vorspringendem Prägenocken (14) aufweist und das Transportelement (12) um den Mittelpunkt (16) der Bogenform seiner Führungsfläche (15) und zusätzlich radial dazu oszillierend angetrieben, das Einschubelement (10) feststehend angeordnet ist (F i g. 8 bis 13).
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegte Einschubelement (10) zusätzlich einen Haltefinger (19) aufweist und durch diesen die rückwärtigen Verbindungsteile (7) beim Legevorgang niederhaltbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (11) als Einschubrille (23) mit seitlichen Begrenzungswänden (22) ausgeführt und das Transportelement (12) mit seiner Führungsfläche (15) in die Einschubrille (23) einfaßt (F i g. 8 bis 13).
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