DE2019263A1 - Einrichtung zum phasenrichtigen Glaetten von Vektorkomponentenspannungen - Google Patents

Einrichtung zum phasenrichtigen Glaetten von Vektorkomponentenspannungen

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DE2019263A1 DE19702019263 DE2019263A DE2019263A1 DE 2019263 A1 DE2019263 A1 DE 2019263A1 DE 19702019263 DE19702019263 DE 19702019263 DE 2019263 A DE2019263 A DE 2019263A DE 2019263 A1 DE2019263 A1 DE 2019263A1
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    • H02P21/00—Arrangements or methods for the control of electric machines by vector control, e.g. by control of field orientation
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Description

  • Einrichtung zum phasenrichtigen Glätten von Vektorkomponentenspannungen Bei der Signalverarbeitung periodischer Signale in der MeB- und Regelungstechnik ist es oft erforderlich, diesen überlagerte höherfrequente Schwingungsanteile, sogenannte Oberwellen zu unterdrücken. Führt man eine Glättung mittels üblicher Verzögerungsglieder durch, welche von den periodischen Signalen unmittelbar beaufschlagt werden, so muß man dabei in Kauf nehmen, daß diese Glieder grundsätzlich auch die Phasenlage und die Amplitude der Grundwelle verfälschend beeinflussen-. Für eine Vektormessung bzw.
  • eine Vektorregelung beispielsweise,bei welcher ein Vektor mittels zweier ihn-beschreibender Komponentenspannungen, welchen noch unerwünschte Oberwellen überlagert sind, möglichst genau erfaßt werden soll, verbietet sich somit dieses Verfahren.
  • Die Erfindung betrifft daher eine Einrichtung zum phasenrichtigen Glätten von Vektorkomponentenspannungen, insbesondere eines Drehvektors, und ist gekennzeichnet durch einen Zweiphasengenerator, dessen Frequenz vom Ausgang eines PI-Reglers bestimmt ist, der eingangsseitig mit einer von der Differenz zwischen dem Phasenwinkel des Vektors und dem Phasenwinkel des von dem Zweiphasengenerator gebildeten Vektors abhängigen Größe beaufschlagt ist.
  • Grundgedanke der Erfindung ist es also, den Phasenwinkel eines oberwellenfreien Vektorkomponentenspannungen liefernden Zweiphasengenerators so zu beeinflussen, daß dessen Unterschied zum Phasenwinkel des oberwellenbehafteten Vektors im Mittel verschwindet, wodurch die von den überlagerten Oberwellen verursachten Schwankungen von zeitlichen Veränderungen der Grundwelle selbst separiert und für sich geglättet werden können.
  • Der Zweiphasengenerator kann unter -Vermeidung rotierender Teile gemäß einer Weiterbildung der Erfindung aus zwei hintereinander geschalteten Integratoren bestehen, denen jeweils ein Multiplikator vorgeordnet ist.
  • Die Bildung einer von dem zuvorgenannten Differenzwinkel abhängigen Größe könnte an sich mit bekannten analog oder digital arbeitenden Bausteinen wie Funktionsdrehmelder oder Phasenwinkelmeßgeräten erfolgen. Eine besonders einfache Möglichkeit zur Bildung der von dem Differenzwinkel abhängigen Größe eröffnet sich nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung mit vier Multiplikatoren, die von den Vektorkomponentenspannungen und von den Ausgangsspannungen des Zwelphasengenerators beaufschlagt sind und deren Ausgangsspannungen zwei Addierverstärkern so zugeführt sind, daß an deren Eingängen dem Sinus und dem Kosinus des Differenzwinkels proportionale Größen entstehen, welche zur Bildung einer dem Tangens des Differenzwinkels proportionalen Größe einem Quotientenbildner zugeführt ist.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung, welche im folgenden anhand der Figuren näher veranschaulicht wird, sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Fig. 1 zeigt ein Anwendungsbeispiel für die erfindungsgemäße Glättungseinrichtung bei der feldorientierten Regelung bzw.
  • Steuerung einer Asynchronmaschine, wie sie bereits an anderer Stelle vorgeschlagen worden ist. Das Wesen einer derartigen feld orientierten Regelung besteht darin9 daß der Ständerstrom der Asynehronmaschine vorgegeben wird mittels einer jeweils in Richtung und einer senl:recht zur Riolltung der momentanen Läuferdrehfeldachse liegenden Komponente. Hierzu ist es erforderlich, die momentane Lage des Läuferdrehfeldes in irgend einer Weise meßtechnisch zu erfassen und vorteilhaft,die in den Meßgrößen enthaltenen Obersellenschwingungen zu unterdrücken ohne dabei die Grundwelle bezüglich ihrer Phasenlage zu verfälschen.
  • Gemäß Fig. 1 wird eine Asynchronmaschine an ihren Ständerphasenklemmen R, S und T über ein geeignetes Stellglied, welches die Phasenströme IR' 15 und I einzustellen gestattet, aus einem Drehstromnetz gespeist. Als derartiges Drehstromstellglied kommt beispielsweise ein lrehtransformator, ein Magnetverstärker oder ein Umrichter infrage. Von zwei um 900 elektrisch gegeneinander am Ankerumfang der Asynchronmaschine 1 versetzten Hallsonden wird das Luftspaltfeld von zwei um 90° phasenverschobenen Spannungen, welche den in die beiden senkrecht aufeinanderstehenden Achsen r und j fallenden Komponenten des Drehfeldvektors proportional sind, abgebildet und mittels Korrekturglieder 4 daraus die entsprechenden Komponentenspannungen des mit dem Läufer verketteten Drehfeldvektors gew3nnen. Die am Ausgang der Korrekturglieder 4 auftretenden, noch mit hauptsächlich durch die Läufernutung verursachten Oberwellen behafteten, Vektorkomponentenspannungen werden den Eingangsklemmen 8 und 9 des bezüglich seines Innenaufbaues später noch ausführlich beschriebenen erfindungsgemäßen Glättungsgliedes G zugeführt, welche diese phasenrichtig in zwei oberwellenfreie, ständerbezogene Vektorkomponentenspannungen umformt, die einen stets in Richtung der momentanen Drehfeldaahse zeigenden Einheitsvektor # = ej# beschreiben. Die mit cos S und sin S bezeichneten Ausgangsspannungen des Glättungsgliedes G sind einem mit 6 bezeichneten Komponentenwandler (KW) zugeführt, der mit zwei auf die Läuferdrehfeldachse bezogenen Eingangsgrößen b und w zwei entsprechende ständerbezogene Vektorkomponenten für den Ständerstrom bildet.
  • Der Ko-;½ronentenwandler 6 besteht aus vier Multiplikatoren undzwei Addien-erstärkern und liefert an seiner Ausgangsklemme 12 eine Spannung der Größe b cos# 9 - w sin y und an seiner Ausgangsklemme 13 eine Spannung der Größe b sin# + w w cos#, welche über ein Zwischenglied 7, beispielsweise zur Umwandlung von zweiachsigen in dreiachsigen Komponenten auf die Stelleingänge des Stellgliedes 2 wirken. Durch diese feldorientierte Vektorkomponentensteuerung mit den feldachsenbezogenen Größen b und w werden die parallel und die senkrecht zur momentanen Läuferdrehfeldachse liegende Komponente des Ständerstromvektors, d.h. Wirkstrom und Feldbetrag unabhängig und entkoppelt voneinander beeinflußt,wobei es wesentlich ist, daß die Oberwellen der Aus gangssignale der Hallsonden 3 ohne Phasenverfälschung der Grundwelle eliminiert werden.
  • Zur Erläuterung der prinzipiellen Wirkungsweise der Erfindung sei zunächst auf das Vektorschaubild gemäß Pig. 2 Bezug genommen, das einen vorgegebenen ebenen Vektor E, beispielsweise einen Drehvektor, mit dem Phasenwinkel # in einem rechtwinkeligen, feststehenden Koordinatensystem mit den Achsen r und j zeigt, dessen in Richtung der Koordinatenachsen fallenden Vektorkomponenten mit El und E2 bezeichnet sind. Die Vektorkomponenten sollen nun neben einer Grundschwingung noch eine Oberschwingung enthalten, was vektoriell so dargestellt werden kann, daß sich der vorgegebene Drehvektor E zusammensetzt aus einem mit Eg bezeichneten Grundwellenvektor und einem jeweils um dessen Spitze kreisenden Oberwellenvektor E0. Wird mit #g der Phasenwinkel des Grundvektors Eg bezeidhnet, dann wird der Differenzwinkel zwischen dem Phasenwinkel # des Vektors E und dem Phasenwinkel #g des Vektors Eg sich periodisch zwischen den Werten + d und- d bewegen, so daß dessen zeitlicher Mittelwert Nuli ist.
  • Umgekehrt läßt sich sagen, daß jeder Vektor A mit dem Phasenwinkel α, dessen Phasenwinkeldifferenz #-α zu dem Phasenwinkel # des vorgegebenen Vektors E im Mittel verschwindet, stets in Richtung des Grundwellenvektors Eg zeigen muß, wobei diese Aussage unabhängig von Betrag und Winkelgeschwindigkeit des vorgegebenen Vektors E alsauch von Betrag und Winkelgeschwindigkeit des Vektors E0, d.h. der Ordnungszahl der betreffenden Oberwelle gilt und auch bei gleichzeitigem Auftreten mehrerer Oberwellen zutrifft.
  • Fig. 3 zeigte in blockschaltbildlicber Darstellung die auf dieser Erkenntnis aufbauende erfindungsgemäße Glättungseinrichtung. Sie enthält enden oberwellenfreie , mit sin s und cos α bezeichnete Ausgangsspannungen liefernden Zweiphasengenerator 14 von an sich bekannter Bauart. Der Phasenwinkel oc, der von dem Zweiphasengenerator ausgegebenen Vektorgröße ist dabei proportional dem Zeitintegral der seiner Eingangsklemme -28 zugeführten Eingangsgrößer , weiche ihrerseits das Ausgangssignal eines PI-Reglers 15 darstellt. Das Ausgangssignal des Pl-Reglers 15 bestimmt somit die Winkelgeschwindigkeit des von dem Zweiphasengenerator ausgegeben Vektorgröße bzw. die Frequenz seiner diese darstellenden Ausgangsspannungen. Die an den Klemmen 10 und 11 auftretenden sinus- bzw. kosinusförmigen Spannungen beschreiben einen Einheitsvektor (Betrag 1) mit dem Phasenwinkel cc . Einem vektoriellen Multiplizierglied 16, welche in seinem Aufbau dem zuvor erwähnten Komponentenwandler 6 gleicht, werden die Komponentenspannungen dieses Einheitsvektors sowie die Komponentenspannungen E1 und E2 des zu glättenden Vektors E = |E|ej# so zugeführt, daß an den Ausgangsklemmen 17 bzw. 18 des Multipliziergliedes 16 zwei dem Betrag #E# des Eingangsvektors E und dem Sinus bzw. dem Kosinus des Differnzwinkels #-α proportionale Spannungen entstehen. Wird die Ausgangsklemme 18 mit dem Divisoreingang und die Ausgangsklemme 17 mit dem Dividendeneingang eines Quotientenbildners 19 verbunden, so entsteht an dessen Ausgang eine nur noch dem Tangens des Differenzwinkels #- α proportionale Spannung9 wobei die zwischen der Klemme 18 und dem Divisoreingang geschaltete Diode 20 für einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Eingangs- und der Ausgangs spannung des Quotientenbildners 19 in einem Bereich des Differenzwinkels #-α zwischen -# und +# sorgt, indem die Ausgangsgröße des Quotientenbildners 19 bei positiven Werten der an der Klemme 19 auftretenden Spannung eine dem Tangens des Differenzwinkels #-α proportionale Spannung9 L übrigen jedoch einen durch die gerätetechnische Ausbildung des Quotientenbildners 19 bestimmten maximalen Ausgangswert aufweist, dessen Vorzeichen übereinstimmt mit dem der Sinusfunktion des Differenzwinkels #-α .
  • Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Einrichtung ist folgende: Der PI-Regler 15 wird in üblicher Weise durch Veränderung seiner Ausgangsgröße α und damit des Phasenwinkels des Zweiphasengenerators 14 auf die Herbeiführung eines stationären Zustandes hinarbeiten, der dann erreicht ist, wenn die Eingangsgröße des PI-Reglers im Mittel verschwindet. Die Eingangsgröße des PI-Reglers 15 wird dann periodisch um den Wert Null zwischen den Werten # tg # max schwanken; für die Ausgangsgröße des PI-Reglers 15 ergibt sich eine entsprechende Schwankung, die jedoch praktisch beliebig stark abgedämpft werden kann, wenn dessen Proportionalverstärkung genügend klein und dessen Nachstellzeit genügend groß gewählt wird. Die Dämpfüng dieser, von den Oberwellen hervorgerufenen, Schwankungen ist dadurch gegeben, daß Zwischen der Eingangsgröße des Zweiphasengenerators 14 und dem von den beiden Ausgangsspannungen des Zweiphasengenerators 14 repräsentierten Phasenwinkelwert Oc ein integraler Zusammenhang besteht. Auf diese Weise wird der durch die Ausgangaspannungen an den Klemmen 10 und ii beschriebene Vektor bezüglich seiner Phasenlage nur mehr ganz geringfügig um die Lage des Grundwellenvektors Eg pendeln, so daß der durch die Spannungen an den Klemmen 10 und 11 beschriebene Einheitsvektor praktisch in Richtung des Grundwellenvektors Eg zeigen wird. Bei diesem abgeglichenen Zustand repräsentiert aber die an der Klemme 18 auftretende Spannung IEI cos oL).stets die Projektion des Eingangsvektors E auf den Grundwellenvektor Eg, deren Größe periodisch um den Betrag des Grundwellenvektors Eg schwankt. Mit einem Verzögerungsglied zweiter Ordnung, bestehend aus einem Integrator 22, dessen Ausgangssignal auf den Eingang eines ihm vorgeordneten PI-Verstärkers 21 gegengekoppelt ist, kann die im abgeglichenen Zustand des PI-Reglers 15 um den Betrag des Grundwellenvektors schwankende Spannung an der Klemme 18 genügend stark geglättet werden, so daß am Ausgang 23 des Integrators 22 eine Spannung zur Verfügung steht, welche genau dem Betrag des Grundwellenvektors Eg entspricht. Es ist zweckmäßig, wenn die Kennwerte des PI-Verstärkers 21 und des Integrators 22 mit den Kennwerten der entsprechenden Elemente 15 und 14 übereinstimmen, so daß die entsprechenden Signalflußabschnitte gleiches über gangsverhalten aufweisen. Wird die Klemme 23 mit den Eingängen zweier Multiplikatoren 24 und 25 verbunden, an deren anderen Eingänge die5Ausgangsklemmen 10 und 11 des Zweiphasengenerators 14 angeschlossen sind, so erscheinen an den Ausgangsklemmen 26 und 27 des Glättungsgliedes zwei Spannungen A1 und A2, welche den rechtwinkeligen Komponenten des Grundwellenvektors Eg entsprechen, der damit phasen- und auch amplitudenrichtig dargestellt ir5t In Fig. 4 ist eine gerätetechnische Realisierung der Glättungseinrichtung gemäß Fig. 3 dargestellt, wobei für gleichwirkende Elemente deren Bezugszeichen übernommen sind. An die Klemmen 8 und 9 sind die Komponentenspannungen E1 IEJ cos g und E2 = ZWEI sine angeschlossen und beaufschlagen die einen Eingänge der Multiplikatoren 30 und 32 sind mit der Ausgangsklemme 10 des Zweiphasengenerators 14 verbunden, während die beiden anderen Eingänge der Multiplikatoren 31 und 33 mit der Klemme 11 in Verbindung sehen. Die Ausgänge der Multiplikatoren 30 und 33 sind additiv uber je einen Widerstand der Größe R einem Addierverstärker 34 zugeführt, während die Ausgänge der Multiplikatoren 32 und 31 subtraktiv einem weiteren Addierverstärker 35 zugeführt sind. Die beiden Addierverstärker 34 und 35 sind jeweils mit einem Widerstand der Größe R gegengekoppelt und die Summe der mit ihren mit - und + bezeichneten Eingängen verbundenen Leitwerte ist jeweils gleich. Der Quotientenbildner 19 ist als ein über einen Multiplikator 36 gegengekoppelter Verstärker ausgebildet, der in seinem unbeschalteten Zustand eine sehr große Leerlaufverstärkung aufweist und eingangsseitig mit der Klemme 17 verbunden ist. Sein mit - bezeichneter Eingang stellt daher den Dividendeneingang dar, während der andere, mit der Kathode der Diode 20 verbundene Eingang des Multiplikators 36 den Divisoreingang darstellt. Das Ausgangssignal des Quotientenbildners 19 beaufschlagt den in Form eines mit einem RC-Glied gegengekoppelten Verstärkers ausgebildeten Pl-Regler 15, dessen Ausgangssignal auf den Frequenztelleingang 28 des Zweiphasengenerators 14 geführt ist.
  • Die Diode 20 dient - wie schon zuvor ausgeführt - dazu, jeweils nur die positiven Werte, der an der Klemme 18 auftretenden Spannung auf den Multiplikator 36 wirksam werden zu lassen, welche über den Pl-Verstärker 21 und einen Integrator 22, dessen Ausgang über einen Umkehrverstärker 97 auf den Eingang des Pl-Verstärkers 21 gegengekoppelt ist, geführt wird. Der Integrator 22 und der PI-Verstärker 21 sind hier ebenfalls als kapazitiv bzw. ohmisch-kapazitiv gegengekoppelte Verstärker ausgebildet. Das an der Klemme 23 erscheinende Ausgangssignal des Integrators 22 beaufschlagt die einen Eingänge zweier weiterer Multiplikatoren 24 und 25, deren anderen Eingänge mit den Klemmen 10 und 11 des Zweiphasengenerators 14 verbunden sind. Zur Einsparung von Verstärkerelementen kann die aus dem Addierverstärker 35 bestehende Mischstelle mit dem Quotientenbildner 19 in der Weise zusammengefaßt werden,daß die Ausgangsspannungen der Multiplikatoren 31 und 32 anstatt - wie dargestellt in einem besonderen Verstärker - im Eingangskreis des Verstärkers des Quotientenbildners voneinander subtrahiert werden. Man wird diese Abwandlung in den Pällen bevorzugen, wo kein besonderer Wert auf eine leichte Zugänglichkeit zu der JE1 sin ( - oe) gelegt wird.
  • Bei der Abwandlung der Schaltung gemäß Fig. 4, die sich ergibt, wenn die mit 38 und 39 bezeichneten Schalt brücken in die gestrichelt gezeichnete senkrechte Stellung gebracht werden, ist dem über den Pl-Regler 15 führenden Signalflußpfad ein weiterer Signalweg für das Ausgangssignal des Quotientenbildners 19 parallel geschaltet, welcher über zwei entgegengesetzt in Reihe angeordnete Zenerdioden 40 führt. Die Durchbruchsspannungen dieser Zenerdioden sind dabei so bemessen, daß sie bei einer Ausgangsspannung des Quotientenbildners, welche einer Winkeldifferenz £ - ot von etwa 7 entspricht, durchlässig werden und dann durch eine entsprechende Vergrößerung der Ausgangsgröße eines Addierverstärkers 41 und deamit der dem Zweiphasengenerator zugeführten Stellgröße die Phasenwinkelnachführung des Zweiphasengenerators auf die mittlere Lage des Eingangsvektors E mit weit größerer Geschwindigkeit erlauben, als wenn nur der PI-Regler 15 allein wirksam wäre. Diese bei größeren Winkeldifferenzen progressive Beaufschlagung des Frequenzstelleinganges des Zweiphasengenerators 14 gewährleistet, daß der Vektor des Zweiphasengenerators auch bei groberen erforderlichen Frequenzveränderungen nicht die Fühlung mit dem Eingangsvektor E verliert und ein Kippen dadurch verhindert wird. Die beschriebene Variante empfiehlt sich dabei fur das Anwendungsbeispiel nach Fig. 1, wo betriebsmäßig nennenswerte Frequenzänderungen auftreten können.
  • Steht eine der Winkelgeschwindigkeit des Eingangsvektors, bzw.
  • der Prequenz seiner Komponentenspannungen zumindest annähernd entsprechende Größe zur Verfügung - beim Anwendungsbeispiel gemäß Fig. 1 wäre dies etwa die Rotordrehzahl der Asynchronmaschine 1 - dann kann durch eine Storgr-ößenaufschaltung eine weitere Bescheunigung der Phasenwinkelnachführung errecht werden indem diese Größe an der Klemme 42 zugeführt wird und so den Frequenzstelleingang 28 des Zweiphasengeneraors zusätzlich beaufschlagt.
  • Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen mit statischen Mitteln arbeitenden Zweiphasengenerator. Er besteht aus zwei fintereinandergeschalteten Integratoren 43 und 44, denen jeweils ein Multiplikator 45 bzw. 46 vorgeordnet ist. Das Ausgangssignal des Multiplikators 44 ist auf den dem Integrator 43 vorgeordneten Multiplikator 45 rückgekoppelt. Wird an ir die anderen beiden Eingänge der Multiplikatoren 44 und 45 beaufschlagenden Eingangsklemme 28 ein Signal der Größe = ## angelegt, so erscheint am Ausgang des Integrators 43 einedb, Spannung, welche proportional sinçt ist und am Ausgang des Integrators 44 eine Größe, welche proportional cos α $ ist. Die an den Ausgangskemmen 10 und 11 auftretenden Spannungen sind also jeweils proportional dem Kosinus des Zeitintegrals der an der Eingangsklemme 28 angelegten Spannung. Damit die Amplituden des an den Klemmen 10 und 11 erscheinenden Sinus-Kosinus-Paares stets konstant sind, ist der Integrator 44 mit einer entdämpfenden Rückkopplung in Form des Rückkopplungswiderstandes 47 versehen, welche das aus den beiden hintereinander im Kreis geschalteten Integratoren 43 und 44 bestehende schwingungsfähige Gebilde zu aufklingenden Schwingungen anregt. Sobald diese jedoch die Schwellwerte zweier mit entgegengesetzter Polarität vorgespannter Dioden 48 und 49 erreichen, welche an zwei Potentiometerabgriffen eines symmetrisch gespeisten Potentiometers 50 angeschlossen sind, dessen Mitte mit dem Ausgang des Integrators 44 verbunden ist, wird eine die Spannungsamplitude auf die Vorspannung dieser Dioden begrenzende Gegenkopplung wirksam, so daß damit eine Amplitudenstabilisierung der Ausgangsspannungen an den Klemmen AO und 11 erreicht ist.
  • Vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung bestehen nicht nur bei der zuvor erwähnten Vektorkomponentensteuerung von Drehfeldmaschinen. Sie kann vielmehr allgemein überall dort eingesetzt werden, wo die Aufgabe besteht, bei einem beliebig oberweiEnbehafteten Mehrphasenspannungs system dessen Grundwelle phasen- und/oder amplitudenrichtig zu gewinnen. Jedes Mehrphasensystem beschreibt nämlich einen Vektor und kann deshalb auch durch die Komponenten eines Zweiphasensystems dargestellt werden, womit dann die Eingangsgrößen für das erfindungsgemäße Grundwellenfilter zur Vergügung stehen. Von besonderer Bedeutung ist dabei, daß dieses Grundwellenfilter bei jeder Grundwellenfrequenz, die Frequenz Null eingeschlossen, bestimmungsgemäß zu arbeiten vermag.
  • So kann die erfindungsgemäße Glättungseinrichtung auch bei der Synchronisierung von Netzen eingesetzt werden, um ein oberwellenfreies phasentreues Abbild des Istwertes der Netzspannung bzw. des Netzspannungspannungsvektors zu erhalten. Mit dem gleichen Vorteil kann die Erfindung auch verwendet werden zur Glättung der Synchronisierspannung von Steuersätzen für phasenanschnittgesteuerten Stromrichter . Da diese Synchronisierspannung üblicherweise aus der Netzspannung abgeleitet wird, ist auch hier eine phasenreine Unterdrückung der Oberwellen wichtig, um denselben Zündzeitpunkt während jeder Halbwelle zu gewährleisten.
  • 10 Patentansprüche 5 Figuren

Claims (10)

  1. Patentansprüche Einrichtung zum phasenrichtigen Glätten von Vektorkomponentenspannungen, insbesondere eines Drehvektors, gekennzeichnet durch einen oberwellenfreien Zweiphasengenerator (14), dessen Frequenz vom Ausgang eines PI-Reglers (15) bestimmt ist, der eingangaseitig mit einer von der Differenz zwischen dem Phasenwinkel ( £ ) des Vektors (E) und dem Phasenwinkel (α) des von dem Zweiphasengenerator gebildeten Vektors (A) abhängigen Größe beaufschlagt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zweiphasengenerator (14) aus zwei hintereinandergeschalteten Integratoren (43, 44) besteht, denen jeweils ein Multiplikator (45, 4fi) vorgeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch vier Multiplikatoren (30 - 33), die von den Vektorkomponentenspannungen und von den Ausgangs spannungen des Zweiphasengenerators (14) beaufschlagt sind und deren Ausgangsspannungen zwei Addierveratärkern (34, 35) so zugeführt sind, daß an deren Ausgängen mit Sinus und dem Kosinus des -Differenzwinkels (t -oC) proportionale Größen entstehen, welche zur Bildung einer dem Tangens des Differenzwinkels proportionalen Grdße einem Quotientenbildner (19) zugeführt sind (Fig. 4).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Divisoreingang des Quotientenbildners (19) lediglich von positived Werten der ihm zugeordneten Addierverstärkerausgangsspannung beaufschlagt ist.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzstelleingang (28) des Zweiphasengenerators (14) zusätzlich über zwei entgegengesetzt in Reihe geschaltete Zenerdioden (40) von der Ausgangsspannung des Quotientenbildners beaufschlagt ist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzstelleingang (28) des Zweiphasengenerators im Sinne einer Störgrößenaufschaltung zusätzlich durch eine von der Winkelgeschwindigkeit des Vektors (E) abhängigen Größe beaufschlagt ist.
  7. mit 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 bis Vamplitudenrichtiger Glättung, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des dem Divisoreingang des Quotientenbildners (19) zugeordneten Addierverstärkers über ein Glättungsglied, vorzugsweise zweiter Ordnung, die Eingänge zweier Multiplikatoren (24, 25) beaufschlagt, an deren anderen Eingängen die Ausgangsspannungen des Zweiphasengenerators (14) liegen.
  8. 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch ihre Verwendung zur feld orientierten Steuerung oder Regelung von insbesondere umrichtergespeisten Asynchronmaschinen.
  9. 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch ihre Verwendung zur Synchronisierung von Netzen.
  10. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch ihre Verwendung zur Glättung der Synchronisierspannung von Steuersätzen für phaeenanschnittgesteuerte Stromrichter.
    L e e r s e i t e
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