DE201958C - - Google Patents
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- DE201958C DE201958C DENDAT201958D DE201958DA DE201958C DE 201958 C DE201958 C DE 201958C DE NDAT201958 D DENDAT201958 D DE NDAT201958D DE 201958D A DE201958D A DE 201958DA DE 201958 C DE201958 C DE 201958C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/02—Check valves with guided rigid valve members
- F16K15/08—Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
- F16K15/12—Springs for ring valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ringventil , insbesondere für Gebläse, Verdichter
und Pumpen. Bei bisher bekannten Ringventilen wird der den Ventilkörper bildende
Ring gewöhnlich mittels eines Steges an einem Bolzen des Ventilsitzes mit Reibung geführt.
Bei. diesen Ventilen kann jedoch der Ventilkörper bei höheren Umdrehungszahlen infolge
seiner Masse und der reibenden Führung nicht
ίο dem Kolbenspiel richtig folgen, und ferner
wird bei Abnutzung der Reibungsflächen der Führungsteile nicht mehr eine gute Abdichtung
gewährleistet, da der Ventilkörper nicht stets an derselben Stelle auf den Ventilsitz
schlägt. Um eine reibende Führung des Ringes zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, den
Ring durch einen mit ihr aus einem Stück bestehenden, in der Mitte des Ventilsitzes be-,
festigten spiralförmigen Lenker zu führen. Bei
ao dieser Anordnung verursacht jedoch die Herstellung des spiralförmigen Lenkers Schwierigkeiten;
der Ring besitzt eine einseitige, ungünstig wirkende Federbelastung, und die Führung
des Ringes ist insbesondere bei größeren Ventilen und bei wagerechtachsiger Anordnung
eine unzureichende.
Die Erfindung besteht darin, daß die in bekannter Weise mit dem vollen Ring aus
einem Stück bestehenden und in der Ventilmitte befestigten Lenker kreisförmig gestaltet
sind. Bei dem neuen Ventil lassen sich die Lenker infolge ihrer Kreisform leicht herstellen,
und sie können nach Belieben entweder nur zur Führung des vollen Ringes
oder gleichzeitig zur Führung dieses Ringes und als Abschlußteil für kreisförmige Ventilsitzspalten
dienen. Durch Verwendung meh-40
45
rerer kreisförmiger Lenker wird auch eine sichere Führung des vollen Ringes gewährleistet,
da dieser durch die Lenker an mehreren Stellen gleichmäßig geführt sein kann.
Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen des neuen Ringventils veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Oberansicht eines durch zwei Lenker geführten Ventilringes.
Fig. 2 ist eine Oberansicht eines durch zwei Lenker von anderer Form geführten Ventilringes.
. ■
Fig. 3 ist eine Oberansicht eines durch drei Lenker geführten Ventilringes.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch ein mit der Ventilplatte nach Fig. 3 versehenes Ventil.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch ein Ringventil, bei dem der Abschlußring mit einer besonderen
Dichtungsscheibe versehen ist.
, Fig. 6 ist eine Oberansicht des Ventils nach Fig· 5·
, Fig. 6 ist eine Oberansicht des Ventils nach Fig· 5·
Fig. 7 ist ein Schnitt durch ein Ringventil, bei dem zwei konzentrische Abschlußringe
durch zwei Lenker geführt sind.
Fig. 8 ist eine Obei ansieht des Ventilsitzes
bei dem Ventil nach Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Oberansicht der Ventilplatte des Ventils nach Fig. 7.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der volle, zum Abschluß eines Sitzspaltes
dienende Ring w durch zwei in bekannter Weise mit letzterem aus einem Stück bestehenden
Lenker f geführt, welche kreisförmig gestaltet sind, so daß sie einen an zwei Stellen
unterbrochenen, kreisrunden Ring darstellen. Die Lenker p sind mit einem nach einem
Durchmesser verlaufenden Steg s1 verbunden,
der bei s mittels einer Schraube am Ventilsitz befestigt ist. Die Befestigungsstellen t der
Lenker p mit dem vollen Ring w liegen den Armen, des Steges s1 gegenüber. Die Lenker p
können ebenso wie die Lenker bei den übrigen Ausführungsformen entweder nur zur Führung
des vollen Abschlußringes w dienen, oder sie können gleichzeitig als Führung für diesen
vollen Ring und als Abschlußteile für Ventilsitzspalten dienen. Diese Ventilsitzspalten
würden bei Verwendung der Ventilplatte nach Fig. ι halbkreisförmig gestaltet sein und konzentrisch
innerhalb des durch den vollen Ring abzuschließenden Sitzspaltes liegen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der volle Abschlußring χ durch zwei Lenker
geführt, von denen jeder aus einem inneren halbkreisförmigen Ring p und einem mit letzterem
bei p1 verbundenen äußeren halbkreisförmigen
Ring p2 besteht, so daß die Lenker p, p2 zwei konzentrisch ineinanderliegende, je
an zwei Stellen unterbrochene Ringe darstellen. Die äußeren halbkreisförmigen Ringe p2
sind bei x1 mit dem vollen Ring χ verbunden.
Die inneren Lenkerringe p1 sind wie bei der
■ Ausführungsform nach Fig. 1 mit einem bei s
befestigten Steg s1 verbunden.
In Fig. 3 und 4 ist ein Ringventil dargestellt,, bei welchem der volle Abschluß ring 35
durch drei Lenker geführt ist. Diese Lenker sind so ausgebildet, daß sie zwei je an drei
Stellen unterbrochene, konzentrisch ineinanderliegende Ringe darstellen, nämlich einen inneren
Ring 26 und einen äußeren Ring 31. Die inneren Lenkerteile 26 sind bei s am Ventilsitz
befestigt und bei 27 mit den äußeren Lenkerteilen 31 verbunden. Die äußeren Lenkerteile
31 sind bei 36 mit dem vollen Ring 35 verbunden. Die Lenker 26, 31 dienen in
diesem Falle, wie Fig. 4 erkennen läßt, auch als Abschluß teile für Ventilsitzspalten.
Die Hubbegrenzung erfolgt bei dem Ventil nach Fig. 3 und 4 durch eine federnde Ringplatte
38 und durch einen starren Fänger 37.
Die Mittelschraube s ist am Ventilsitz 39 angebracht, und der Ring 38 wird durch ein
Zwischenstück 40 in der richtigen Entfernung von dem Ventilkörper 35 gehalten.
In Fig. 5 und 6 ist ein mit einer besonderen Dichtungsscheibe versehenes Ringventil dargestellt.
Zwischen der äußeren, geschlossenen, durch die kreisförmigen Lenker p geführten
Ringplatte 34 und dem geschlossenen, in den mit Kegelflächen versehenen Spalt des Ventilsitzes
44 greifenden Ring 41 ist eine Ringscheibe 42 aus Leder oder anderem Dichtungsstoff befestigt. Zur Hubbegrenzung dient eine
federnde, unterbrochene Ringplatte 43.
Bei den dargestellten Ringventilen können die Ventilplatten erforderlichenfalls mit einer
zusätzlichen Federbelastung versehen sein.
Eine Ausführungsform, bei welcher eine solche zusätzliche Federbelastung zur Anwendung
gekommen ist, veranschaulichen die Fig. 7 und 8. . ' ■
In diesen Fig. 7 und 8 ist ein Ringventil
mit zwei konzentrischen Sitzspalten dargestellt, bei welchem, ähnlich wie beim Ventil nach
Fig. 5 und 6, zwei kreisförmige Führungslenker mit der vollen Ventilplatte verbunden
sind. Ferner ist diese Ventilplatte, wie erwähnt, mit einer zusätzlichen Federbelastung
versehen, welche im vorliegenden Fall durch zwei Schraubenfedern gebildet wird.
Die Grundform der Ventilplatte ähnelt derjenigen der Ventilplatten nach Fig. 1 und 6.
Die Führungslenker 45 stellen einen an zwei Stellen bei 46 unterbrochenen Ring dar und
sind mittels der Stege 47 mit dem mittleren vollen Ring 48 verbunden. Um letzteren ist
ein weiterer voller Ring 49 angeordnet, welcher seinerseits durch die Stege 40 * mit dem
Ring 48 verbunden ist.
Diese Ventilplatte ruht gewöhnlich auf dem Ventilsitz 50, und die vollen Ringe 48 und 49
können die Ringspalten 51, 52 des Ventilsitzes abschließen oder freigeben. Zwischen der
Pufferplatte 53 und dem Ventilkörper 48, 49 ist ein Zwischenstück 54 angeordnet, dessen
Höhe den Ventilhub bestimmt. Die Pufferplatte 53 wird zwischen diesem Zwischenstück
54 und dem Ventilfänger 55 festgehalten, und zwar mittels einer Mittelschraube s. Durch
einen Befestigungsstift 56 sind die einzelnen Ventilteile gegen gegenseitige Verdrehung gesichert.
Die vier Sitzkanten des Ventilsitzes sind mit 57> 58, 59 und 60 (Fig. 8) und die Rippen
mit 61 bezeichnet. Im Ventilfänger 55 sind zwei Federgehäuse 62 angeordnet, in welchen
sich je eine besondere Schlußfeder 63 befindet, welche gegen den Steg 401 der Ventilplatte
wirkt. ■■'..'
Diese besondere Federbelastung ist nicht in allen Fällen erforderlich und kommt hauptsächlich
dann in Anwendung, wenn es sich um große Ventilplatten mit mehreren Abschlußringen
handelt oder wenn die Umlaufzahl der Maschine, bei der die Ventile verwendet werden, sehr hoch ist. Diese zusatzliehe
Federbelastung ist vorzugsweise bei Druckventilen unter obigen Verhältnissen erforderlich.
In allen anderen Fällen genügt die Federkraft der inneren Lenker. . .
Die Lenker 45 können, wie aus Fig. 9 ersichtlich, um ihre Durchbiegung weiter zu erleichtern,
an den Stellen 64 ausgespart sein. Erforderlichenfalls könnten die Lenker 45 an
der schmälsten Stelle auch noch ausgeschliffen sein, um ihre Stärke zu. verringern. -
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 handelt es sich beispielsweise um ein Saug-
ventil, das in einer Zylinderwand 65 (Fig. 8) angeordnet ist.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Ringventil, insbesondere für Gebläse, Verdichter und Pumpen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit dem vollen Ring aus einem Stück bestehenden und in der Ventilmitte befestigten Lenker kreisförmig gestaltet sind.
- 2. Ringventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen der Lenker mit dem vollen Ring den zur Befestigung der Lenker in der Mitte des Ventilsitzes dienenden radialenArmen gegenüberliegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201958C true DE201958C (de) |
Family
ID=464477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201958D Active DE201958C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201958C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259158B (de) * | 1962-01-04 | 1968-01-18 | Hoerbiger Ventilwerke Ag | Ventil, insbesondere Saug- oder Druckventil fuer Kolbenverdichter |
| DE2207806A1 (de) * | 1971-02-19 | 1972-08-31 | Hoerbiger Ventilwerke Ag, Wien | Plattenventil für Kolbenverdichter |
| DE2207688A1 (de) * | 1971-02-19 | 1972-08-31 | Hoerbiger Ventilwerke Ag, Wien | Plattenventil für Kolbenverdichter |
| DE3118163A1 (de) * | 1980-05-08 | 1982-02-11 | CKD Praha O.P., Praha | Plattenventil fuer kolbenkompressoren |
-
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- DE DENDAT201958D patent/DE201958C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259158B (de) * | 1962-01-04 | 1968-01-18 | Hoerbiger Ventilwerke Ag | Ventil, insbesondere Saug- oder Druckventil fuer Kolbenverdichter |
| DE2207806A1 (de) * | 1971-02-19 | 1972-08-31 | Hoerbiger Ventilwerke Ag, Wien | Plattenventil für Kolbenverdichter |
| DE2207688A1 (de) * | 1971-02-19 | 1972-08-31 | Hoerbiger Ventilwerke Ag, Wien | Plattenventil für Kolbenverdichter |
| DE3118163A1 (de) * | 1980-05-08 | 1982-02-11 | CKD Praha O.P., Praha | Plattenventil fuer kolbenkompressoren |
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