DE20200075U1 - Türschloss mit Falle - Google Patents
Türschloss mit FalleInfo
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- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims 1
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B55/00—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B1/00—Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
- E05B2001/0076—The handle having at least two operating positions, e.g. the bolt can be retracted by moving the handle either upwards or downwards
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
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&iacgr;&ogr; Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Türschloss mit Falle gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Türschlösser besitzen häufig eine gegen die Kraft einer Feder zurückschiebbare Falle, die sich beim Schließen der Türe auch ohne Herunterdrücken des Türgriffs zurückzieht und dann in das am Türrahmen befestigte Schließblech federnd einrastet. Derartige Türschlösser sind regelmäßig auch mit einem Riegel ausgestattet, der mittels eines Schlüssels betätigt wird. Der Riegel kann über einen schwenkbar mit ihm verbundenen Hebel in Wirkverbindung mit der Falle stehen, und zwar in der Weise, dass sich beim vollständigen Zurückdrehen des Schlüssels über diesen Hebel die Falle in ihre Offenstellung zurückschieben lässt. Zum sicheren Abschließen der Türe ist bei diesen bekannten Türschlössern nur eine Verriegelung mittels des Riegels möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Türschloss zu schaffen, das eine sichere Verriegelung der Türe auch ohne Schlüssel ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erhält man durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Bei dem erfindungsgemäßen Türschloss ist die Falle einerseits durch Niederrücken des Türgriffs in ihre Offenstellung zu bringen, aber andererseits kann der Türgriff in eine zusätzliche Verriegelungsstellung gebracht werden, wobei die Falle verriegelt wird. Die Falle lässt sich somit nicht mehr gegen ihre Feder in die geöffnete Stellung zurückdrücken, sondern wird von einem mit dem Türgriff
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formschlüssig verbundenen Betätigungselement sicher in der Verriegelungsstellung gehalten.
Vorzugsweise greift das Betätigungselement in der Verriegelungsstellung an dem an der Falle angreifenden Hebel an, der mit dem Riegel des Türschlosses schwenkbar
&iacgr;&ogr; verbunden ist und über ein Zurückziehen des Riegels ein Zurückziehen der Falle in Ihre Offenstellung ermöglicht. Zur Realisierung der verriegelbaren Falle ist somit lediglich ein Nocken oder ein anderes Betätigungselement erforderlich, welches in der Verriegelungsstellung den Hebel und damit auch die Falle arretiert. Eine Blattfeder oder ein anderes Federelement kann den Nocken und damit auch den Türgriff in der
is Verriegelungsstellung lösbar sichern.
Der Türgriff, der mit einem Vierkant in eine entsprechende Aussparung am Türschloss ein gesteckt ist, ist über diese Aussparung formschlüssig mit dem Nocken verbunden, der die Falle in der Verriegelungsstellung verriegelt und auch ein Öffnen der Falle beim Niederdrücken des Türgriffs bewirken kann.
Zum Einrasten des Türgriffs in der Verriegelungsstellung sind an dem mit der Falle in Wirkverbindung stehenden Hebel vorzugsweise mehrere Rastkerben vorgesehen, wenn der Hebel mit dem Riegel in Gelenkverbindung steht und abhängig von der jeweiligen Riegelstellung unterschiedliche Positionen einnimmt. Durch entsprechend unterschiedlich positionierte Rastkerben an dem Hebel kann eine Verriegelung der Falle in jeder Stellung des Riegels vorgenommen werden.
In der Verriegelungsstellung steht der Türgriff vorzugsweise nach oben. Grundsätzlich wären jedoch auch andere Türgriffstellungen für die Verriegelungsposition denkbar.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispiels näher erläutert, welches die Seitenansicht eines einseitig geöffneten Türschlosses zeigt.
Das in der Zeichnung dargestellte Türschloss greift mit seiner Falle 1 und seinem
&iacgr;&ogr; Riegel 2 durch entsprechende Aussparungen des stimseitigen Schlossblechs 3. Der Riegel 2 lässt sich über einen nicht dargestellten Schließzylinder horizontal verstellen, wozu der Schließzylinder in eine entsprechende Zylinderöffhung 4 eingesteckt wird.
Beim Drehen des Schlüssels greift der Schließzylinder dann in bekannter Weise mit einem radial abstehenden Mitnehmer in die Kerben 5, 6 ein, so dass der Riegel 2 wahlweise nach links oder nach rechts in die Schließstellung oder in die Offenstellung verschiebbar ist.
Mit dem Riegel 2 ist ein Hebel 7 über einen Gelenkstift 8 schwenkbar verbunden. Außerdem greift der Hebel 7 an rückwärtigen Teilen 9 der Falle 1 an.
Der hier nicht dargestellte Türgriff greift mit einem Vierkant in eine entsprechende Aussparung 10 eines verschwenkbaren Nockens 11 ein, so dass dieser vom Türgriff in unterschiedliche Positionen verschwenkt werden kann. Die dargestellte Position des Nockens 11 zeigt die Verriegelungsposition, in der der Türgriff vertikal nach oben steht. Der Nocken 11 rastet in einer Rastkerbe 12 des Hebels 7 ein und wird dabei von einer Blattfeder 13 in dieser Position gehalten.
Gegen die Kraft der Blattfeder 13 kann der als Betätigungselement wirkende Nocken 11 in Pfeilrichtung 14 verschwenkt werden, beispielsweise bis der Nocken 11 an dem Hacken 15 zur Anlage kommt. Wird der Türgriff dann weiter in Pfeilrichtung 14 bewegt, nimmt der Nocken 11 den Hacken 15 und damit die Falle 1 mit, so dass die Falle 1 in ihre Offenstellung gemäß Pfeilrichtung 16 zurückgezogen wird. Dies
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.4.
geschieht durch Niederdrücken des Türgriffs bis die Falle 1 sich vollständig in ihrer Offenstellung befindet.
Der Verriegelungsmechanismus, bestehend aus dem Nocken 11, der Blattfeder 13 und vorzugsweise mehreren Rastkerben 12, stellt die bevorzugte Ausführungsform dar, die &iacgr;&ogr; sich an herkömmlichen Schlössern durch einen entsprechend geformten Hebel 7 sehr einfach realisieren lässt.
Claims (9)
1. Türschloss mit Falle, die vorzugsweise gegen die Kraft einer Feder durch Niederdrücken des Türgriffs mittels eines mit dem Türgriff verbundenen Betätigungselements aus ihrer Schließstellung in ihre Offenstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zusätzlichen Verriegelungsstellung des Türgriffs das Betätigungselement die Falle (1) verriegelt.
2. Türschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement in der Verriegelungsstellung an einem an der Falle (1) angreifenden Hebel (7) anliegt und diesen arretiert.
3. Türschloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (7) in an sich bekannter Weise schwenkbar mit dem Riegel (2) des Türschlosses verbunden ist und beim Öffnen des Riegels (2) durch Weiterdrehen des Schlüssels die Falle (1) in ihre Offenstellung zurück zieht.
4. Türschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement ein Nocken (11) ist den eine Blattfeder (13) in der Verriegelungsstellung mit ihrer Federkraft sichert.
5. Türschloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vierkantzapfen des Türgriffs formschlüssig in eine Vierkantaussparung (10) des Nockens (11) eingreift.
6. Türschloss nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder (13) unter dem annähernd senkrecht vom Riegel (2) nach oben führenden Hebel (7) in einem spitzen Winkel verläuft.
7. Türschloss nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Blattfeder (13) an dem Hebel (7) wenigstens eine Rastkerbe (12) ausgebildet ist, in die der Nocken (11) in der Verriegelungsstellung eingreift.
8. Türschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Stellung des Riegels (2) und somit für jede zugehörige Stellung des Hebels (7) an dem Hebel (7) jeweils eine Rastkerbe für die Verriegelungsstellung des Nockens (11) ausgebildet ist.
9. Türschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Türgriff in der Verriegelungsstellung vertikal nach oben steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20200075U DE20200075U1 (de) | 2002-01-03 | 2002-01-03 | Türschloss mit Falle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20200075U DE20200075U1 (de) | 2002-01-03 | 2002-01-03 | Türschloss mit Falle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20200075U1 true DE20200075U1 (de) | 2002-05-23 |
Family
ID=7966260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20200075U Expired - Lifetime DE20200075U1 (de) | 2002-01-03 | 2002-01-03 | Türschloss mit Falle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20200075U1 (de) |
Citations (9)
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2002
- 2002-01-03 DE DE20200075U patent/DE20200075U1/de not_active Expired - Lifetime
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