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Technisches
Gebiet
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Die
Neuerung betrifft ein Werkzeug zum Bearbeiten von Werkstücken, wobei
die jeweilige Position des Werkzeugs erfasst wird.
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Stand der
Technik
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Für die Qualitätsüberwachung
ist es häufig erforderlich,
festzustellen, wann sich ein Werkzeug an welcher Position befindet.
Mittels der Position eines Werkzeugs kann ein bestimmter Arbeitsvorgang identifiziert
und Sollwerte vorgegeben bzw. überwacht
werden. Beispielsweise kann bei einer Montage mit mehreren Schraubfällen durch
die Positionserfassung des Werkzeugs für jeden einzelnen Schraubfall
ein entsprechender Drehmoment oder Drehwinkel vorgegeben und überwacht
werden. Weiterhin ist eine Kontrolle der richtigen Reihenfolge oder
des richtigen Zeitpunkts einzelner Verschraubungen möglich. Das
Werkzeug kann sich dabei selbstständig auf den nächsten Schraubfall
einstellen.
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Bekannt
ist eine Positionsbestimmung von Werkzeugen durch optische oder
akustische Systeme. Dazu werden beispielsweise Videodaten aufgenommen
und in einer Verarbeitungseinheit ausgewertet. Auch die Erzeugung
und Registrierung von Ultraschallsignalen zur Positionsbestimmung
ist bekannt.
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Nachteilig
bei den bekannten Systemen zur Positionsbestimmung von Werkzeugen
ist eine zusätzlich
zum Werkzeug notwendige externe Referenz oder ein externes Gerät, wie beispielsweise
ortsfest montierte Ultraschallsender oder -empfänger bzw. Videoanlagen. Die
externe Referenz oder das externe Gerät müssen kostenintensiv für jeden
Arbeitsplatz installiert werden und nehmen zusammen mit externen
Verarbeitungseinheiten wertvollen Arbeitsplatz in Anspruch. Weiterhin
muss die externe Referenz auf jeden Arbeitsvorgang abgestimmt werden.
Bei einer Änderung
des Arbeitsvorgangs an einem Arbeitsplatz ist eine zeitaufwendig
und teure Anpassung notwendig.
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Offenbarung
der Neuerung
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Aufgabe
der Neuerung ist es daher, die momentane Position eines Werkzeugs
jederzeit zu erfassen ohne aufwendige und teure Systeme verwenden
zu müssen.
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Neuerungsgemäß wird die
Aufgabe dadurch gelöst,
dass bei einem Werkzeug zum Bearbeiten von Werkstücken der
eingangs genannten Art eine Vorrichtung zur selbständigen Positions-
bzw. Lagebestimmung des Werkzeugs vorgesehen ist.
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Die
Neuerung beruht auf dem Prinzip, keine externen Systeme und Einrichtungen
zu verwenden, wie es beim Stand der Technik der Fall ist. Vielmehr wird
die ganze Positionsbestimmung in bzw. auf das Werkzeug verlagert.
Der Vorteil, der sich aus der Neuerung ergibt, ist, dass die jeweilige
Position bzw. die Lage des Werkzeugs bestimmt werden kann, ohne
zusätzliche
Systeme verwenden zu müssen. Beispielsweise
kann eine Reihenfolge der zu bearbeitenden Werkstücke festgelegt
werden. Das Werkzeug kann dann so ausgebildet sein, dass es bei
einer falschen Position mit einem Signalgeber ein geeignetes Signal
erzeugt, so dass der Benutzer unmittelbar feststellen kann, ob er
mit seinem Werkzeug die korrekte Stelle angesteuert hat. Die Erzeugung von
Positionsdaten innerhalb des Werkzeugs birgt beliebige weitere Vorteile,
z.B. dass sich auch die Position bei schlecht zugänglichen
Werkstücken
erfassen lässt.
Hierfür
sind keine zusätzlichen
Ausbauten erforderlich, die den ohnehin geringen Arbeitsraum weiter
einschränken.
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Als
vorteilhafte Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Werkzeugs zum Bearbeiten
von Werkstücken
hat sich erwiesen, wenn die Vorrichtung zur Positions- bzw. Lagebestimmung
des Werkzeugs einen Beschleunigungssensor enthält. Mit Beschleunigungssensoren
lassen sich die Bewegungen eines Werkzeugs einfach und schnell erfassen.
Ein vorteilhafter Aspekt ergibt sich dabei, wenn wenigstens drei Beschleunigungssensoren
vorgesehen sind, wobei jeder Beschleunigungssensor für eine Raumdimension
vorgesehen ist. Damit kann jederzeit die Position über die
Beschleunigung bestimmt werden. Beispielsweise wird für jede kartesische
Richtung eines kartesischen Koordinatensystems ein Beschleunigungssensor
verwendet. Jede Raumposition lässt sich
auf diese Weise ermitteln.
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Eine
weitere bevorzugte Ausbildung eines neuerungsgemäßen Werkzeugs zum Bearbeiten
von Werkstücken
wird dadurch erreicht, dass die Vorrichtung zur Positions- bzw. Lagebestimmung
des Werkzeugs eine optische Anordnung enthält, wobei die optische Anordnung
eine Lichtquelle aufweist, deren Lichtausbreitungs- und/oder Reflexionseigenschaften
zur Bestimmung der Position genutzt wird. Solche optischen Anordnungen
sind in hinreichend kleiner Bauweise bekannt und ermöglichen
eine einfache und kostengünstige
Realisierung der Vorrichtung zur Positions- oder Lagebestimmung
in dem Werkzeug.
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Eine
bevorzugte Variante ergibt sich ferner bei dem neuerungsgemäßen Werkzeug
dadurch, dass die Vorrichtung zur Positions- bzw. Lagebestimmung
des Werkzeugs eine akustische Anordnung enthält, wobei die akustische Anordnung
eine Schallquelle aufweist, deren Schallausbreitungs- und/oder Reflexionseigenschaften
zur Bestimmung der Position genutzt wird. Mit dieser akustischen
Anordnung wird ebenfalls eine preiswerte Vorrichtung zur Positions-
oder Lagebestimmung des Werkzeugs ermöglicht.
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Eine
besonders vorteilhafte Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Werkzeugs
zum Bearbeiten von Werkstücken
ergibt sich, indem das Werkzeug als Drehmomentschlüssel ausgebildet
ist. Mit einem Drehmomentschlüssel
werden oft mehrere Verschraubungen mit verschiedenen, vorgegebenen Drehmomenten
oder Drehwinkeln nacheinander ausgeführt. Durch die integrierte
Positions- bzw. Lagebestimmung ist eine automatische Vorgabe und Überwachung
eines Drehmoments oder Drehwinkels für jede Verschraubung möglich. Außerdem ist
die Reihenfolge der Verschraubungen oder der Zeitpunkt einer Verschraubung
kontrollierbar.
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In
einer bevorzugten Ausbildung des neuerungsgemäßen Werkzeugs sind Prozessor- und/oder Speichermittel
zur Verarbeitung der Positionsdaten, welche durch die Vorrichtung
zur selbständigen
Positions- bzw. Lagebestimmung des Werkzeugs erzeugt werden, vorgesehen.
Durch diese Mittel wird einerseits eine selbstständige Vorgabe und Überwachung von
Sollwerten für
bestimmte Arbeitsvorgänge
mit dem Werkzeug auf einfache Weise möglich. Andererseits sind gemessene
Parameter entsprechend der jeweiligen Position des Werkzeugs, bzw.
des dazugehörigen
Arbeitsvorgangs unkompliziert in dem Werkzeug archivierbar.
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Bei
einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung sind Übertragungsmittel
zum Übertragen
der Positionsdaten an eine externe Verarbeitungseinheit und/oder
Archivierungseinheit in dem Werkzeug enthalten. Eine externe Verarbeitungseinheit
oder Archivierungseinheit ist wesentlich größer dimensionierbar als die
entsprechende Einheit im Werkzeug. Zudem ist die Ankopplung einer externen,
stationären
Einheit an ein Rechnernetzwerk unkompliziert möglich. Die Positionsdaten können somit
langfristig archiviert werden. Auch ist die Steuerung der gesamten
Montage unter Berücksichtigung
aller Positionsdaten möglich.
Auf fehlerhafte Positionsdaten kann schnell und zentral gesteuert
reagiert werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Variante der Neuerung übermitteln die Übertragungsmittel
die Positionsdaten über
eine Funk- oder Infrarotverbindung. Mit einer drahtlosen Verbindung
als Übertragungsmittel
wird die Mobilität
des Werkzeugs in keiner Weise eingeschränkt. Ein Benutzer des Werkzeugs
wird während
eines Arbeitsvorgangs nicht durch ein Kabel behindert oder sogar
gefährdet.
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Eine
weitere neuerungsgemäße Ausbildung des
Werkzeugs sieht Mittel zur Bestimmung einer Winkellage und/oder
einer Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung des Werkzeugs vor. Mittels
der Bestimmung dieser zusätzlichen
Werte ist ein Arbeitsvorgang noch präziser überwachbar. So kann z. B. der Ansatzwinkel
eines Werkzeugs an ein Werkstück
genauer kontrolliert werden.
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Weiterhin
erweist sich als vorteilhaft, wenn Mittel zur Bestimmung der Rotationsbeschleunigung und/oder
Rotationsgeschwindigkeit vorgesehen sind. Auf diese weise lassen
sich Rotationsbewegung des Werkzeugs leicht zur Positionsbestimmung
feststellen. Die Mittel sind als Rotationsbeschleunigungs- bzw.
Winkelgeschwindigkeitssensoren ausgestaltet. Dies dient insbesondere
auch hinsichtlich der Genauigkeit der Positionsbestimmung. Wahlweise
können
Sensoren auch für
lineare und Rotationsbewegungen kombiniert werden.
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Weitere
Ausgestaltungen der Neuerung und Vorteile ergeben sich aus dem Gegenstand
der Unteransprüche,
sowie den Zeichnungen mit den dazugehörigen Beschreibungen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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1 zeigt
in einer schematischen Prinzipskizze ein Ausführungsbeispiel eines Werkzeugs
mit integrierter Positionsbestimmung einen Drehmomentschlüssel.
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Bevorzugtes
Ausführungsbeispiel
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In 1 wird
mit 10 ein Drehmomentschlüssel bezeichnet. Der Drehmomentschlüssel 10 besteht
aus einem Schlüsselarm 12 an
dessen einem Ende ein Schlüsselkopf 14 ausgebildet
ist. Der Schlüsselkopf 14 besitzt
eine Werkzeugaufnahme 16, an der verschiedene Steckwerkzeuge,
wie beispielsweise ein Maulschlüssel
oder eine Sechskantnuss für
Sechskantschraubenköpfe
oder -muttern befestigt werden können.
Am anderen Ende des Schlüsselarms 12 ist
ein Handgriff 18 zur besseren Handhabung vorgesehen.
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Im
Schlüsselarm 12 ist
ein Drehmomentsensor 20 zum Messen des momentan auf ein
Werkstück
ausgeübten
Drehmoments integriert. Der Drehmomentsensor 20 ist z.B.
als Dehnungsmessstreifen oder Piezoelement ausgebildet. Weiterhin
enthält
der Schlüsselarm 12 einen
Drehwinkelgeber 22 zur Bestimmung eines Drehwinkels. Dazu
verfingt der Drehwinkelgeber 22 beispielsweise über ein
optisches oder elektronisches Gyroskop. Alternativ kann der Drehmomentsensor 20 und/oder
der Drehwinkelgeber 22 in dem Schlüsselkopf 14 montiert
sein. Der Drehmomentsensor 20 und der Drehwinkelgeber 22 übermitteln
gemessene Werte elektronisch oder optisch an eine Steuerungseinheit 23.
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Der
Drehmomentschlüssel 10 enthält eine Vorrichtung 25 zur
selbstständigen
Positions- und Lagebestimmung
des Drehmomentschlüssels 10. Dazu
besitzt diese Vorrichtung 25 für jede der drei Raumrichtungen
jeweils zwei Beschleunigungssensoren 26, also insgesamt
sechs Beschleunigungssensoren 26. Die Messachsen von je
zwei, möglichst weit
voneinander entfernten Beschleunigungssensoren 26 sind
parallel ausgerichtet. Damit ist aus den Messwerten sowohl eine
Translation als auch eine Rotation des Drehmomentschlüssels 10 für jede Raumrichtung
bestimmbar. Die Beschleunigungssensoren 26 können beispielsweise
piezoelektrische Beschleunigungssensoren oder mikro-elektro-mechanische
Systeme (MEMS) sein. Weiterhin ist die Verwendung von optischen
oder akustischen Beschleunigungssensoren möglich. Diese Sensoren enthalten
eine Licht- oder Schallquelle und bestimmen eine Beschleunigung
durch Wellenausbreitungs- oder Reflexionseigenschaften.
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Bei
einer günstigen
Variante des Drehmomentschlüssels 10 werden
drei zweiachsige Beschleunigungssensoren 26 verwendet.
Damit wird bei gleichen Herstellungskosten der Material- und Platzbedarf
halbiert. In einer weiteren, simpleren Ausführung des Drehmomentschlüssels 10 enthält die Vorrichtung 25 zur
selbständigen
Positions- und Lagebestimmung nur drei Bewegungssensoren 26, jeweils
einen für
jede Raumdimension. Diese Ausführungsform
ist preiswert und einfach aufgebaut, ermöglicht aber nicht so präzise Lagebestimmungen des
Drehmomentschlüssels 10 während bzw.
nach einer Rotation.
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Die
Vorrichtung 25 zur selbstständigen Positions- und Lagebestimmung
verfügt
ferner über
eine Steuerungseinheit 23 mit einem Prozessor 24 und
einen Speicher 28. Die Beschleunigungssensoren 26 übermitteln
gemessene Beschleunigungswerte elektronisch oder optisch an die
Steuerungseinheit 23. Eine Speicherung von Sollwerten oder
gemessenen Werten erfolgt im Speicher 28. Mittels einer
Anzeige 30 sind Messwerte, Sollwerte oder Steuerfunktionen und
Betriebszustände
für einen
Benutzer darstellbar. Dazu enthält
die Anzeige 30 ein grafisches Display. In weiteren Ausbildungen
des Drehmomentschlüssels 10 können zusätzlich Leuchtdioden,
ein Lautsprecher oder ein Vibrator enthalten sein, um insbesondere
Warnsignale für
einen Benutzer darzustellen.
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Zur
manuellen Eingabe von Sollwerten oder zur Ansteuerung von Kontrollfunktionen
durch einen Benutzer ist in der Nähe des Handgriffs 18 eine
Eingabeeinheit 32 vorgesehen. Die Eingabeeinheit 32 ist
dabei beispielsweise als Tastatur, einzelne Druckknöpfe oder
Drehregler ausgebildet.
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Im
Bereich des Handgriffs 18 ist ferner eine bidirektionale
Funkschnittstelle 34 eingearbeitet. Die Funkschnittstelle
ist mit der Steuerungseinheit 23 gekoppelt. Anstelle einer
manuellen Eingabe von Sollwerten über die Eingabeeinheit 32 können Sollwerte auch über die
Funkschnittstelle 34 übertragen
werden. Die Funkschnittstelle 34 genügt auch Anforderungen, Messwerte
und/oder Messprotokolle an ein externes Gerät mit entsprechender Schnittstelle
zu übertragen.
Diese Werte können
gegebenenfalls in dem Speicher 28 zwischengespeichert werden.
Alternativ ist auch eine Infrarotschnittstelle möglich.
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Die
Stromversorgung 36 der elektronischen Vorrichtungen des
Drehmomentschlüssels 10 wird durch
eine Batterie oder einen Akkumulator sichergestellt, welche vorzugsweise
im Handgriff 18 untergebracht ist. Um einen Austausch der
Batterie oder des Akkumulators zu ermöglichen, werden diese mittels einer
lösbaren
Verschlussklappe 40 in dem Drehmomentschlüssel 10 befestigt.
Zum Aufladen des Akkumulators ist auch eine weitere Schnittstelle
am Drehmomentschlüssel 10 denkbar,
welche in vorliegender Abbildung nicht dargestellt ist.
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In
einer Variante des Drehmomentsschlüssels 10 sind zusätzliche
Mittel 38 zur Bestimmung einer Winkellage und/oder einer
Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung des Drehmomentschlüssels 10 vorgesehen.
Dadurch kann die Position und die Lage des Drehmomentschlüssels 10 im
Raum noch präziser
bestimmt werden.
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Bei
einer Inbetriebnahme des Drehmomentschlüssels 10 muss als
erstes eine Nullpunktbestimmung durchgeführt werden. Dazu führt der
Benutzer den Drehmomentschlüssel 10 an
einen als Nullpunkt gekennzeichneten Ort am Arbeitsplatz oder am Werkstück. Durch
Betätigung
der Eingabeeinheit 30, z.B. durch Drücken einer Taste, signalisiert
der Benutzer dann der Steuerungseinheit 23, dass sich der Drehmomentschlüssel 10 am
Nullpunkt befindet. Die Ortkoordinaten des Nullpunkts sind im Speicher 28 gespeichert
und können
von der Steuerungseinheit 23 abgerufen werden. Wird der
Drehmomentschlüssel 10 anschließend im
Raum bewegt, berechnet die Steuerungseinheit 23 kontinuierlich
den Ort und die Lage des Drehmomentschlüssels 10 aus den Ortkoordinaten
des Nullpunkts und den Beschleunigungswerten, welche von den Beschleunigungssensoren übermittelt
werden.
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Wird
der Drehmomentschlüssel 10 in
einem nächsten
Arbeitsschritt an den Ort einer Verschraubung geführt, identifiziert
die Steuerungseinheit 23 mittels der Ortkoordinaten die
Verschraubung und ruft die entsprechenden Sollwerte für den Drehmoment
und/oder den Drehwinkel aus dem Speicher 28 ab. Die Sollwerte
können
in der Anzeige 30 für
den Benutzer dargestellt werden. Sind die Sollwerte nicht im Speicher 28 verfügbar, kann
die Steuerungseinheit 23 die Werte über die Funkschnittstelle 34 von
einem externen Gerät
anfordern.
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Während der
Verschraubung werden ständig der
momentane Drehmoment und/oder der Drehwinkel durch den Drehmomentsensor 20 bzw.
den Drehwinkelgeber 22 ermittelt und an die Steuerungseinheit 23 gesendet.
Die Steuerungseinheit 23 kann diese Istwerte mit der Anzeige 30 darstellen.
Erreicht ein Istwert den entsprechenden Sollwert, löst die Steuerungseinheit 23 ein
optisches, akustisches oder fühlbares
Signal aus. Der Benutzer beendet daraufhin die Verschraubung. Die
gemessenen und im Speicher 28 zwischengespeicherten Werte
können
durch die Funkschnittstelle 34 an externe Geräte zur Protokollierung
und Archivierung übermittelt
werden.
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Bei
weiteren Schraubfällen
wird entsprechend verfahren. So ist immer die Vorgabe der richtigen
Sollwerte für
einen Drehmoment oder einen Drehwinkel gewährleistet. Die Kennzeichnung
von Schrauben und Drehmomentschlüsseln
mit fest eingestellten Werten entfällt. Des Weiteren ist die richtige
Reihenfolge der Verschraubungen oder der richtige Zeitpunkt einer
Verschraubung überwachbar.
Auftretende Fehler signalisiert der Drehmomentschlüssel 10 dem
Benutzer über
die Anzeige 30. Alternativ können Fehler über die
Funkschnittstelle 34 an eine externe Zentrale gemeldet
werde. Die Zentrale kann dann dem Benutzer das weitere Vorgehen über die Funkschnittstelle 34 und
die Anzeige 30 vorschlagen.
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Die
Vorrichtung 25 zur Positions- und Lagebestimmung des Drehmomentschlüssels 10 arbeitet ohne
teure und wartungsintensive externe Referenzen oder Geräte, wie
beispielsweise Ultraschallfelder oder Videoanlagen. Diese externen
Referenzen oder Geräte
müssen
teilweise arbeitsaufwendig an neue Werkstücke angepasst werden. Im Gegensatz
dazu können
bei einer Umstellung auf andere Werkstücke die neuen Sollwerte und
Ortkoordinaten einfach über die
Funkschnittstelle 34 in den Drehmomentschlüssel 10 eingepflegt
werden.