DE202008009857U1 - Heizkessel - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
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Abstract
Heizkessel, insbesondere zur Verbrennung von festen Brennstoffen, mit einem Heizmedium führenden Kesselkörper, einem Feuerraum, Heizgaszügen als Wärmetauscherflächen, einer Kesseltür oder mindestens einer Kesselzugangsöffnung sowie einem Aschekasten, gekennzeichnet durch eine Füllstandsanzeigevorrichtung (7) für den Aschekasten (6), wobei diesem eine Wiegevorrichtung zur Generierung eines Signals für die Füllstandsanzeigevorrichtung (7) zugeordnet ist.
Description
- Die Neuerung betrifft einen Heizkessel, insbesondere zur Verbrennung von festen Brennstoffen, gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
- Heizkessel bestehen im Wesentlichen aus einem Heizmedium führenden Kesselkörper aus gusseisernen Kesselgliedern oder aus verschweißten Stahlblechen. Dieser beinhaltet einen Feuerraum und nachgeschaltete, zu einem Abgasstutzen führende Heizgaszüge als Wärmetauscherflächen. Mindestens eine Kesselzugangsöffnung ist vorhanden, wobei sich meistens auf der Frontseite eine Kesseltür befindet, welche wahlweise einen Brenner aufnimmt, den Feuerraum verschließt und/oder die Heizgaszüge überdeckt. Zur Verbrennung von festen Brennstoffen sind so genannte Feststoffkessel für Scheitholz oder Pelletkessel bekannt. Im ersten Fall dient die Tür lediglich als vorderer Abschluss und Zugangsmöglichkeit, und im zweiten Fall nimmt sie einen entsprechenden Pelletbrenner auf. Verbreitet sind spezielle Feststoffkessel mit Feuerungsrosten und jeweils mindestens einem darunter angeordneten Aschekasten.
- Eine automatische Brennstoffzufuhr gehört für Feststoffverbrennungseinrichtungen, wie Heizkessel und Öfen, zum Stand der Technik. Besonders bei Pellet- und Hackschnitzelfeuerung sind lange Betriebszeiten ohne Bedienung möglich. Sogar eine gewichtsgesteuerte Nachführung einer Vielfalt von Festbrennstoffen in eine Brennkammer ist aus der
DE 102 07 083 A1 bekannt. Dabei ist die gesamte Brennkammer auf einem Gewichtsmessgerät gelagert. Nachteilig ist bei dieser Konstruktion allerdings die erhebliche Temperaturbelastung aller Bauteile, die Ankopplung aller Komponenten wegen der spezieller Brennkammer-Lagerung sowie deren abgas- und heizgasseitige Abdichtung. - Beim Verbrennen von festen Brennstoffen entstehen Asche und Rußpartikel in größeren Mengen und gelangen in den zugeordneten Aschekasten. Daher ist das regelmäßige Entfernen von Asche und Rußpartikeln wichtig. Die Reinigungsintervalle variieren relativ stark ergeben sich aus der Art des Brennstoffes, der Heizkesselgeometrie, der Betriebshäufigkeit und des Brenners. Daher ist es für einen Betreiber einer derartigen Feststoffverbrennungseinrichtung relativ schwer einzuordnen, wann genau eine Reinigung erforderlich ist.
- Dies hat einen erhöhten Aufwand zur Folge, das heißt einerseits wird eventuell zu oft die Aschelade kontrolliert oder gereinigt und andererseits kann eine Reinigung übersehen werden, so dass dann eventuell zu starke Ablagerungen die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.
- Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, den Betrieb und die Bedienung von Heizkesseln und Öfen, insbesondere zur Verbrennung von festen Brennstoffen, im Hinblick auf das regelmäßig erforderliche Entleeren des Aschekastens zu optimieren.
- Neuerungsgemäß wurde dies mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Gekennzeichnet ist der Heizkessel durch eine Füllstandsanzeigevorrichtung für den Aschekasten, wobei diesem eine Wiegevorrichtung zur Generierung eines Signals für die Füllstandsanzeigevorrichtung zugeordnet ist.
- Dazu ist der Aschekasten auf einer auskragenden Plattform gelagert, welche mit einem Dehnungsmessstreifen als Wiegevorrichtung versehen ist. Es verändert sich dabei der abgegriffene Widerstand mit dem Gewicht. In einer weiteren Ausführungsform ist der Aschekasten auf einer Seite einer hebelartigen Vorrichtung gelagert und die andere Seite der hebelartigen Vorrichtung ist mit einer Druck- oder Zugkraftmesseinrichtung als Wiegevorrichtung versehen. Weiterhin kann der Aschekasten auch über eine Aufnahme- und Haltevorrichtung auf einer Kraftmesseinrichtung gelagert oder an einer Kraftmesseinrichtung als Wiegevorrichtung aufgehängt sein.
- Die Füllstandsanzeigevorrichtung weist eine Anzeigeeinheit mit einer optischen, mechanischen und/oder akustischen Signaleinrichtung auf, welche bei einer notwendigen Entleerung des Aschekastens anspricht. Diese Anordnung kann unabhängig von einer vorhandenen Regeleinrichtung an einem Heizkessel montiert werden, beispielsweise im Bereich des Aschekastens oder dessen Zugangsöffnung. Alternativ oder ergänzend dazu kann die Füllstandsanzeigevorrichtung auch in eine Anzeigeeinheit einer Regeleinrichtung für den Heizkessel integriert sein, so dass die Regeleinrichtung das von der Wiegevorrichtung generierte Signal verarbeitet.
- Mit der neuerungsgemäßen Anordnung werden Betrieb und Bedienung eines Heizkessels oder Ofens zur Verbrennung von festen Brennstoffen optimiert. Das regelmäßig erforderliche Reinigen, besonders das regelmäßig erforderliche Entleeren des Aschekastens, wird vereinfacht, weil einem Bediener genau der richtige Zeitpunkt für eine Reinigung signalisiert wird. Daher muss die Kesselzugangsöffnung nur noch bei Notwendigkeit, und somit in größeren Zeitintervallen als bisher, geöffnet werden. Die Verschmutzungsgefahr im Aufstellraum minimiert sich dadurch natürlich auch. Generell wird die Bedienungsfreundlichkeit deutlich erhöht, weil für die Bedienung mit der neuerungsgemäßen Funktion keine besonderen Heizgerätekenntnisse erforderlich sind und das Signal eindeutig ist.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dar und zeigt in einer einzigen Figur schematisch einen vertikalen Schnitt durch einen mit förderfähigen festen Brennstoffen befeuerten Heizkessel.
- Der Heizkessel besteht im Wesentlichen aus einem Kesselkörper
1 , einem Feuerraum2 mit darüber angeordneten Wärmetauscherflächen3 sowie einem schalenartigen Brenner4 , welchem der Brennstoff über eine Fördereinrichtung5 zugeführt wird. Im unteren Bereich befindet sich ein Aschekasten6 . - Diesem ist eine Füllstandsanzeigevorrichtung
7 zugeordnet. Dabei wird mit einer Wiegevorrichtung ein Signal für die Füllstandsanzeigevorrichtung7 generiert. Dazu ist der Aschekasten6 auf einer auskragenden, mit einem Dehnungsmessstreifen8 als Wiegevorrichtung versehenen Plattform9 gelagert. Der abgegriffene Widerstand ändert sich dabei mit dem Gewicht. - Die Füllstandsanzeigevorrichtung
7 besitzt eine Anzeigeeinheit10 mit einer optischen, mechanischen und/oder akustischen Signaleinrichtung, welche bei einer notwendigen Entleerung des Aschekastens anspricht. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10207083 A1 [0003]
Claims (6)
- Heizkessel, insbesondere zur Verbrennung von festen Brennstoffen, mit einem Heizmedium führenden Kesselkörper, einem Feuerraum, Heizgaszügen als Wärmetauscherflächen, einer Kesseltür oder mindestens einer Kesselzugangsöffnung sowie einem Aschekasten, gekennzeichnet durch eine Füllstandsanzeigevorrichtung (
7 ) für den Aschekasten (6 ), wobei diesem eine Wiegevorrichtung zur Generierung eines Signals für die Füllstandsanzeigevorrichtung (7 ) zugeordnet ist. - Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aschekasten (
6 ) auf einer auskragenden Plattform (9 ) gelagert ist, welche mit einem Dehnungsmessstreifen (8 ) als Wiegevorrichtung versehen ist, wobei sich der abgegriffene Widerstand mit dem Gewicht verändert. - Heizkessel nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aschekasten (
6 ) auf einer Seite einer hebelartigen Vorrichtung gelagert ist und dass die andere Seite der hebelartigen Vorrichtung mit einer Druck- oder Zugkraftmesseinrichtung als Wiegevorrichtung versehen ist. - Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aschekasten (
6 ) über eine Aufnahme- und Haltevorrichtung auf einer Kraftmesseinrichtung gelagert oder an einer Kraftmesseinrichtung als Wiegevorrichtung aufgehängt ist. - Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstandsanzeigevorrichtung (
7 ) eine Anzeigeeinheit (10 ) mit einer optischen, mechanischen und/oder akustischen Signaleinrichtung aufweist, welche bei einer notwendigen Entleerung des Aschekastens (6 ) anspricht. - Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstandsanzeigevorrichtung (
7 ) in eine Anzeigeeinheit (10 ) einer Regeleinrichtung für den Heizkessel integriert ist und dass die Regeleinrichtung das von der Wiegevorrichtung generierte Signal verarbeitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820009857 DE202008009857U1 (de) | 2008-07-23 | 2008-07-23 | Heizkessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820009857 DE202008009857U1 (de) | 2008-07-23 | 2008-07-23 | Heizkessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008009857U1 true DE202008009857U1 (de) | 2009-12-10 |
Family
ID=41413097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200820009857 Expired - Lifetime DE202008009857U1 (de) | 2008-07-23 | 2008-07-23 | Heizkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202008009857U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013104598A1 (de) * | 2013-05-06 | 2014-11-06 | Hochschule Karlsruhe | Kleinfeuerungsanlage mit diskontinuierlicher Brennstoffzufuhr und Verfahren zur Ermittlung einer Brennstoffmenge |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10207083A1 (de) | 2002-02-20 | 2003-08-28 | Kidik Osman | Gewichtgesteuerte Brennkammer für Heizkessel |
-
2008
- 2008-07-23 DE DE200820009857 patent/DE202008009857U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10207083A1 (de) | 2002-02-20 | 2003-08-28 | Kidik Osman | Gewichtgesteuerte Brennkammer für Heizkessel |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013104598A1 (de) * | 2013-05-06 | 2014-11-06 | Hochschule Karlsruhe | Kleinfeuerungsanlage mit diskontinuierlicher Brennstoffzufuhr und Verfahren zur Ermittlung einer Brennstoffmenge |
| DE102013104598B4 (de) | 2013-05-06 | 2019-02-21 | Hochschule Karlsruhe | Kleinfeuerungsanlage mit diskontinuierlicher Brennstoffzufuhr und Verfahren zur Ermittlung einer Brennstoffmenge |
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| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20141009 |
|
| R152 | Term of protection extended to 10 years | ||
| R071 | Expiry of right |