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Einleitung
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Gebäude
aus Raummodulen bieten sich an, wenn Sie den Raumbedarf zeitlich
dringend und kosteneffizient oder als reinen längerfristigen
Wohngebäuden decken möchten. Überraschend
kurze Liefer- und Aufbauzeiten, sowie ein sehr attraktiver Quadratmeterpreis
heben die Bauweise hervor. Hinzu kommt, dass diese Gebäude
meist eine hohe Mobilität und Flexibilität bieten.
Ein Standortwechsel, eine Erweiterung oder auch Reduzierung von
Raumfläche sind kosteneffizient machbar.
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Wer
bei Raummodulen nur an „schlichte Baucontainer” denkt,
wird erstaunt sein, dass je nach Anspruch auch in „Container-Gebäuden” hohe
Maßstäbe an Ausführungs-Qualität
und Ausstattung zu erreichen sind. Das beginnt bei gefliesten Böden über
raumhohe, verspiegelte Fenster bis hin zu edlen Sanitärinstallationen.
Flexible Raummodule stehen mit Leichtigkeit auf Augenhöhe
mit denen eines Festbaus.
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Mit
Raummodulen kann kurzfristig Raum geschaffen werden, ohne sich langfristig
festzulegen. Während früher Container vor allem
als Überbrückung für eine begrenzte Zeit
dienten, ist heute eine dauerhafte Benutzung sogar über
Jahrzehnte hinweg möglich. Auch sonst haben sich die Einsatzmöglichkeiten
von Containern stark verändert.
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Raummodule
sind Einzelteile eines Gesamtsystems. Mit Raummodulen können
Gebäude in jeder Art, Größe und Ausführung
modular zusammengefügt werden. Dank moderner Modul-Systeme
ist jede Raumgröße realisierbar. Raummodule können nebeneinander,
hintereinander oder übereinander stehen und miteinander
verbunden werden. Davon sieht man von außen nichts – die
Module vereinigen sich zu einer Wohneinheit, die auch optisch ein
echter Hingucker ist. Der Kreativität und Fantasie sind beim
Einsatz von Raummodulen keine Grenzen gesetzt. Kostenbewusste Architekten,
Bauherren, Bauträger und öffentliche Verwaltungen
bauen aus Raummodulen.
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Kiosk,
Bäckerlädchen, Klassenräume, Bau-Büro,
Kassenhäuschen, Verkaufsraum, Büroräume,
mobiles Labor, Koordinationsbüro bei Großevents
oder auch reine Wohngebäude – egal für
welche Anwendung Raum benötigt wird, mit Raummodulen ist
alles möglich.
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Stand der Technik
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Stand
der Technik für Raumausbauten sind konventionelle Ausbauten
mit Mauerwerk, Leichtbauwänden (Metall, Gips) und konventionellem
(handwerklichem) technischem Ausbau für Heizungs-, Elektro-,
Raumlufttechnik und Medienversorgung. Auf der Baustelle vor Ort
müssen diese Komponenten dann nach den übergeordneten,
ingenieurtechnisch erstellten Plänen eingebaut und an das
technische Versorgungsnetz angeschlossen werden. Mit den dafür
notwendigen Zeit- und Materialaufwand für die Verbindungs-
und Anschlussarbeiten auf der Baustelle ist ein erheblicher Kostenfaktor
verbunden. Die Einzelanschlüsse der Einzelkomponenten entsprechen
zwar den vielfältigen nationalen und internationalen Normen,
müssen aber auf den Baustellen entsprechend der Auslegung
des Gesamtsystems und der Dimensionierung des Leitungsnetzes angeschlossen
werden. Darüber hinaus müssen Architektur und
Baustatik zum frühen Planungsstadium berücksichtigen,
welche Räume und Geometrien gebaut werden, obwohl Organisation
und Nutzung nicht abschließend definiert sind.
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Nachteile
des oben beschriebenen Standes der Technik sind
- – die
bei jeder Baumaßnahme jeweils immer wieder neu zu erbringenden
individuellen und frühzeitigen Planungsdienstleistungen
von Architekt, Baustatiker und Gebäudetechniker, um die
jeweils notwendigen Raumprogramme im Gesamtbauwerk unterzubringen,
obwohl die Planungsgrundlagen ungewiss sind,
- – die Unsicherheiten in der Planung auf Grund fehlender
Normierung und Mengengerüsten sowie nicht eindeutig definierten
Standorten,
- – der dadurch entstehende zeitliche Verzug, oftmals
verschlimmert durch Abstimmungsprobleme der Einzelgewerken untereinander,
- – keine Anpassbarkeit und Mobilität,
- – die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten,
- – die durch mehrere Gewerke oftmals nicht eindeutige
Gewährleistungssituation,
- – die dadurch nicht ausreichend genaue Kostenkalkulation.
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Entsprechende
Bestrebungen zu Raummodulen, die die vorgenannten Nachteile zum
Teil verhindern, sind in den Offenlegungsschriften
DE 10 2005 045 847 A1 ,
DE 10 2006 024 316
A1 und der Gebrauchsmusterschrift
DE 203 09 406 U1 beschrieben.
Jedoch sind in diesen Schriften Konstruktionen aufgeführt,
die hauptsächlich den Industriebau vorbehalten ist. Eine
Anwendung auf die Gegebenheiten einer reinen Wohnnutzung ist nicht
vorgesehen.
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Beschreibung der Raummodule
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Zur
Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale
der Ansprüche 1 bis 20.
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Die
hier nachfolgend beschriebenen modularen Raummodule besitzen eine
Konstruktion, die speziell auf eine reine Wohnnutzung bezogen ist.
Dabei wurde auf die Verbindungstechnik der Module besondere Bedeutung
beigemessen, die ein barrierefreies Betreten der Module ermöglicht.
Außerdem wurde eine wärmebrückenfreie
Isolierung der Außenwände erzielt, die der neuesten
Energieeinsparverordnung entspricht.
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Die
modularen Raummodule werden nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen erläutert.
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Es
zeigt:
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1 schematisch
die Stahlkonstruktion des Raummoduls als Draufsicht.
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2 schematisch
die Stahlkonstruktion des Raummoduls als Längsansicht.
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3 schematisch
die Stahlkonstruktion des Raummoduls als Seitenansicht.
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4 schematisch
die Eckausbildung in der Dachebene.
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5 schematisch
die Ausbildung am Kopf und Fuß der Eckstützen.
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6 schematisch
das Modulverbindungsstück zwischen zwei Module.
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7 schematisch
das Modulfußstück des ersten Moduls zum Fundament.
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8 schematisch
das Moduldeckenverbindungsstück.
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9 schematisch
das Deckenmodul-Anschlussstück mit Montagedorn bei schmalen
Deckenmodul.
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10 schematisch
die Eckausbildungen mit Bohrungen in Längs- und Querrichtung
in Fußbodenebene.
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11 schematisch
die Details für die Lagerpunkte in den Deckenmodulen.
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12 schematisch
das Moduldeckenanschlußstück.
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13 schematisch
die Blechverkleidung für Dach und Boden für den
Rand- und Mittelteil.
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14 schematisch
das Deckenmodul für das Mittelsegment für Terrasse.
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15 schematisch
das Deckenmodul für das schmale Mittelsegment für
Terrasse.
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16 schematisch
das Deckenmodul für das Endsegment für Terrasse.
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17 schematisch
das Deckenmodul für das schmale Endsegment für
Terrasse.
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18 schematisch
das Deckenmodul für das Mittelsegment mit Dachaufbau.
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19 schematisch
der Deckenaufbau eines Moduls.
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20 schematisch
der Fußbodenaufbau eines Moduls.
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21 schematisch
der Wandaufbau eines Moduls.
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22 schematisch
das Erdgeschoss eines Beispiel-Wohngebäudes.
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23 schematisch
das Obergeschoss eines Beispiel-Wohngebäudes.
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24 schematisch
die Draufsicht eines Beispiel-Wohngebäudes.
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25 schematisch
die Seitenansicht eines Beispiel-Wohngebäudes.
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26 schematisch
die Seitenansicht eines Beispiel-Wohngebäudes ohne doppelte
Isolierung in der Deckenebene zwischen zwei Stockwerken.
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Die
höchste wirtschaftliche und zeitliche Effizienz wird mit
vorgefertigten Raummodulen erzielt, insbesondere dann, wenn über
deren Einsatz bereits in der Planungsphase eines Bauobjekts entschieden wird.
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Die
Möglichkeit, das Gebäude jederzeit zu vergrößern,
zu verkleinern oder sogar den ganzen Standort zu wechseln, ist nur
eines der vielen Vorteile gegenüber dem Festbau.
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Vorteile
dieser Konstruktion sind:
- – Auf der
Baustelle sind nur noch wenige Maßnahmen zum Einpassen
der Module in das Bauwerk und zum Anschließen an das Versorgungsnetz
notwendig. Statik, Architektur und sämtliche Unterversorgungen
(z. B. Schaltanlage, SPS, Verkabelung, MSR-Komponenten) bringen
die Module bereits mit.
- – Architektur-, Baustatik- und Gebäudetechnikplanung
muss nicht mehr auf Gerätespezifikationen Rücksicht
nehmen, sondern kann sich an den einheitlichen Modulstandards orientieren.
- – In der Vorfertigung kann unabhängig von
Baustellenzwängen die Funktionstüchtigkeit des
Moduls sichergestellt werden.
- – Der Modulaustausch ist wegen der Standardisierung
von Raum- und Gewichtsdimensionen und der Schnittstellen problemlos
und schnell durchführbar.
- – Reparatur- und Wartungsaufwand der Geräte lassen
sich durch Austausch der Module reduzieren.
- – Kosten- und Terminreduktion durch stark reduzierten
Zeit- und Materialaufwand auf der Baustelle.
- – Bessere Kalkulierbarkeit der Gesamtkosten durch Reduktion
der unvorhersehbaren Anteile (klassisch sind dies Montagestunden
und Montagematerial auf der Baustelle)
- – Die durchgängige Digitalisierung im ”Produktions-
und Dienstleistungsprozess Gebäudetechnik” auf
der Grundlage der Module erbringt gleichzeitig auch eine Leistungssteigerung
im Facility Management.
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Weitere
Vorteile sind:
- – Schnelle Verfügbarkeit
- – Sofortige Bezugsfertigkeit
- – Flexible Raumaufteilung
- – Jede Raumgröße realisierbar (auch
mehrgeschossige Raumsysteme)
- – Schlüsselfertige Ausführung
- – Fertig vorinstalliert
- – Voll isoliert
- – Flexible Anordnung von Türen und Fenstern
- – Festpreisgarantie
- – Verschiedene Qualitätsstufen möglich
- – Behagliches Raumklima
- – Möblierung auf Wunsch
- – Hohe Wirtschaftlichkeit
- – Niedrige Betriebskosten (bis Passivhaus-Standard)
- – Kauf oder Miete
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Aufgabe
dieser Konstruktion ist es,
- – immer
wiederkehrende Planungs- und Bauausführungsarbeiten für
Raumausbauten und damit einhergehenden Architektur, Baustatik und
technischen Planung zu vermeiden,
- – das Risiko von Planungsfehlern zu minimieren,
- – Kosten- und Terminsicherheit durch datenbankgestützte
CAD/CAM-Spezifikationen zu einem frühen Zeitpunkt, nämlich
vor der Auftragserteilung, zu gewährleisten,
- – eine eindeutige Gewährleistung zu geben,
- – die Baukosten und Bauzeiten in der Planung durch
Standardisierungseffekte zu verringern,
- – die Baukosten und Bauzeiten auf der Baustelle durch
Vorfertigung und Parallelität von Erstellungsprozessen
auf der Baustelle und anderswo zu verringern
- – durch Modularität und Mobilität
jederzeit Anpassbarkeit in den Flächen zu gewährleisten,
- – Mobilität als Designkriterium berücksichtigt
garantiert hohe Restwerte auch beim Umzug
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Durch
dieses System geschieht eine Umverteilung im ”Produktions-
und Dienstleistungsprozess Raumausbauten” wie folgt:
- – Wesentliche Planungs-, Ausführungs-
und Funktionsprüfungsaufgaben werden von der Baustelle
in die Vorfertigung verlegt.
- – Die vormaligen Produzenten und Lieferanten von Raumausbau
und Gebäudetechnik werden ersetzt durch einen Modulanbieter
mit Komponentendatenbank
- – Wesentlich für die Wirtschaftlichkeit wird
die Logistikfähigkeit des Anbieters sein.
- – Die vormaligen Planungsleistungen von Architekt,
Baustatiker und Gebäudetechniker werden auf eine Modulbaukasten-Planung
reduziert. Eine durchgängige, CAD/CAM-gestützte
Digitalisierung ermöglicht eine schnellere und genauere Planung
mit Kopplung zur Arbeitsvorbereitung und Ausführung.
- – Im derzeitigen ”Produktions- und Dienstleistungsprozess
Raumausbau” ist durch die verschiedenen Sub- und Gewerkeplaner
und -ausführenden keine durchgängige Digitalisierung möglich.
Mit dem vollständig virtuell vorzufertigenden Modul wird
dies nun leicht erreicht.
- – Der Bauherr hat mit den Modulen für Hauptnutzflächen
und den dazu notwendigen technischen Versorgungsmodulen (z. B. Lüftungsanlagen, Trinkwasserversorgungsanlagen,
Medienversorgungsanlagen etc.) den Vorteil einer mobilen, seinen
Bedürfnissen leicht anpassbaren Einrichtung.
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Insgesamt
ist von der Entwicklung neuer Dienstleistungen in einem neuen Markt
in der Bauwirtschaft auszugehen.
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Nachfolgend
wird die Gebrauchsmusteranmeldung an einem Standard-Wohnmodul, sowie
Terrassen- und Spitzdachmodul beschrieben:
Als Raumeinheit
ist ein Modul mit den Maßen 4800 × 2400 × 3110
mm definiert, das mit der umhüllenden Wärmedämmung
(16) die Gesamtmaße 5000 × 2600 × 3110
mm erhält. Die Rahmenkonstruktion besteht aus Stützen
(1) (Quadrat Hohlprofil 100 × 100 × 8 mm),
sowie ein Kantblech (2) (100 × 100 × 170 × 1,25 mm)
und dem Stahlprofil U 200 (3) als Bodenplatte. Die Bodenplatte
wird mit einer Stahlbetondecke ausbetoniert. 1 zeigt
die Rahmenkonstruktion als Draufsicht, 2 als Längsansicht
und 3 als Seitenansicht. In 4 wird die
Eckausbildung der Rahmenkonstruktion gezeigt. Die Gesamtmaße
sind so definiert, dass der Transport zur Baustelle ohne einen Sondertransport
geschehen kann. Für die Module sind als Anschlusskonventionen
mit gegenseitiger Austauschbarkeit und Erweiterung definiert
- – die grundsätzlichen Geometrien,
- – die Lage und Dimension der technischen Anschlüsse
wie Heizung, Kälte, Sanitär, Lüftung, Elektro
und Medien. Das externe und interne Versorgungssystem ist nach standardisiertem
System anschließbar. Eine Kombination der Raummodule ist
damit einfach zu verwirklichen. Zur Verbindung der einzelnen Module
sind im Fuß und Kopf der Stütze (1) entsprechend 5 jeweils
2 Bohrungen in jeder Richtung eingebracht, indem Bolzen zur Verschraubung
eingeführt werden. Die Verbindung erfolgt vorzugsweise
mit einem Modulverbindungsstück (4) (Quadrat Hohlprofil
80 × 80 × 4 mm) entsprechend 6 in senkrechter
Richtung. Die Verbindung zwischen Modulen in horizontaler Richtung
erfolgt ebenfalls mit Bolzen zur Verschraubung durch die Bolzenlöcher.
Deshalb sind die Bohrungen in x- und y-Richtung angeordnet.
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Mit
einem Modulfußstück (5) (Quadrat Hohlprofile
80 × 80 × 4 mm) entsprechend 7 werden die
Module auf Betonfundamente gestellt. Auch hier sind Bohrungen für
Bolzen zur Verschraubung, wie beim Modulverbindungsstück
(4), angeordnet. Wesentlich ist, dass das Fußstück
(5) mit einer M24 Schraube auf Höhe verstellt
werden kann (nicht dargestellt).
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Zur
Verbindung der Deckenmodule werden die in 8 dargestellten
Verbindungsstücke verwendet. Der Anschluss zwischen Dachmodul
und Raummodul wird ein Moduldeckenanschlußstück
benötigt Damit ein schmales Deckenmodul angeschlossen werden
kann, ist ein besonderes Deckenmodulanschlußstück
(14) nach 9 notwendig und wird mit einem
Montagedorn (13) montiert.
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Zur
Verlegung von Medien in dem Fußboden werden Löcher
nach 10 (Quer- und Längsansicht) in den U-Stahl
(3) eingebracht und diese mit Leerrohre verbunden. Damit
können nachträglich Medienleitungen von Modul
zu Modul eingebaut werden.
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Zur
Bedachung des letzten oberen Raummoduls wird entsprechend 14 ein
Deckenmodul als Mittelsegment und 15 ein
Deckenmodul als schmales Mittelsegment konstruiert. Am Rand wird entsprechend 16 als
Endsegment und in 17 ein schmales Endsegment konstruiert.
Das Mittelsegment (auch schmale Ausführung) wird umfasst mit
einem Stahlprofil U 200 (6). An den Auflagerpunkten wird
ein Stahlrohr (10) (33,7 × 2,6 mm) nach 11-rechts
eingebaut und verschweißt. Zusätzlich wird eine
Stahlplatte (7) (100 × 200 × 10 mm) angeschweißt,
damit eine höhere Auflagerfläche entsteht. Das
Mittelsegment wird im Feld mit einer Stahlbetonplatte ausbetoniert.
Damit das Modul als Terrasse genutzt werden kann, wird diese mit
einer wasserdichten Beschichtung ausgeführt. Das gleiche
gilt ebenfalls für die Moduldecke als Endsegment nach 16 und 17 in
der schmalen Ausführung. Hier wird ebenfalls ein Stahlprofil
U200 (9) am Rand genutzt. Die Auflagerpunkte (7)
entsprechen dem Detail nach 11-rechts.
Die zwei inneren Auflagerpunkte (8) werden jedoch nach
Detail entsprechend 11-links ausgeführt.
Das Endsegment kann in der Feldmitte mit einem sogenannten Trägerrost
aus IPE200 Trägern ausgefacht werden. Die Einzelfelder werden
dann anschließend wieder ausbetoniert.
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Die
Deckenmodule können als Terrasse mit Dachüberstand
als Endsegment (25) und als Mittelsegment (26)
oder auch mit einem Spitzdach ausgeführt werden (siehe
Draufsicht in 24. Dabei wird ein zimmermannsmäßiger
Aufbau individuell gewählt.
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In 18 ist
ein Deckenmodul mit seitlichen Dachaufbauten für ein Terrassenmodul
dargestellt.
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Zur
Verbindung der Deckenmodule an das Raummodul und der Realisierung
der Isolierung (16) wird ein Deckenmodulanschlußstück
(12) (Quadrat Hohlprofil 80 × 80 × 4
mm) nach 12 verwendet. Zur Montage des
Deckenmoduls wird speziell ein Montagedorn (11) angewendet.
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Beim
Spezialfall eines schmalen Deckenmoduls (29) nach 25 wird
ein weiteres Deckenmodulanschlußstück (14)
notwendig. Dieses soll jedoch nicht näher erläutert
werden. Zur Montage wird hier ebenfalls ein Montagedorn (13)
benötigt.
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Die
Raummodule werden so ausgeführt, dass keinerlei Wärmebrücken
entstehen. Der Deckenaufbau der Raummodule wird nach 19 von Außen
nach Innen wie folgt aufgebaut:
- – Verzinktes
Stahlblech (15), 1,5 mm stark, entsprechend 13-links
als Mittelteil und 13-rechts als Randteil,
- – Dämmung neoWall 032 (16) in der
Stärke von 200 mm,
- – Stahltrapezprofil (17) (100/275/1,25 mm),
- – Luftraum von 95 mm Größe für
die Verlegung von Installationsleitungen und
- – eine abgehängte Decke (18)
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Der
Fußbodenaufbau der Raummodule wird nach 20 von
Außen nach Innen wie folgt aufgebaut:
- – Verzinktes
Stahlblech (15), 1,5 mm stark, entsprechend 13-links
als Mittelteil und 13-rechts als Randteil,
- – Dämmung neoWall 032 (16) in der
Stärke von 200 mm,
- – Stahlbetondecke (19), 200 mm stark, indem eine
Fußbodenheizung eingelegt ist.
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Der
Fußbodenbelag kann dabei individuell ausgeführt
werden.
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Der
Wandaufbau der Raummodule wird nach 21 von
Außen nach Innen wie folgt aufgebaut:
- – Außenputz
(20) (Dämmputz),
- – Dämmung neoWall 032 (16) in der
Stärke von 200 mm,
- – Stahltrapezprofil (17) (100/275/1,25 mm),
- – OSB-Platte (21) (22 mm stark) und
- – Gipskartonplatten (22) (12,5 mm stark)
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Die
Innenwandbeläge können dabei individuell ausgeführt
werden.
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Zur
Darstellung der Möglichkeiten wird als Beispiel ein in 22 individuell
gestaltetes Wohnhaus aus Raummodulen im Erdgeschoss gezeigt. Die
einzelnen Wandelemente können dabei mit Fensterelementen
(23) ausgeführt werden. 23 zeigt
das gleiche Wohnhaus aus Raummodulen für das Obergeschoss.
Innenwände (24) werden individuell als Trockenbauelemente
ausgeführt. In 24 wird
eine Draufsicht des Gesamtgebäudes aus den Raummodulen
mit Terrassen und Spitzdach gezeigt. Als Schnittdarstellung dient
die 25. In 26 ist ein
explosionsartiger Schnitt dargestellt, indem keine doppelte Isolierung
in der Deckenebene zwischen zwei Stockwerken ausgeführt
ist. Als Abschluss zwischen Raummodul und Erdoberfläche
kann eine Winkelstützmauer (27) angeordnet werden.
Zur Abstützung dienen Streifenfundamente (28)
oder Einzelfundamente (Köcher) bzw. kann als Betonvollplatte
ausgeführt werden.
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Sämtliche
notwendigen Einbauten wie Beleuchtung, Raumklimatisierung und Schaltschrank sind
eingebaut und angeschlossen. Über ein Bussystem erhalten
die Raummodule die nötigen Grundversorgungen.
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Für
die zum Transport üblichen Transporthilfen sind Vorrichtungen
vorhanden. Ein Transport per LKW, Bahn, oder Schiff ist damit leicht
möglich.
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Eine
Flächenerweiterung ist durch einfache Kombination mehrerer
Module möglich. Jederzeit möglich ist eine zerstörungsfreie
Demontage der äußeren und inneren Raumtrennung
(z. B. auch bei Fliesenbelägen mit Hohlkehlen), um in den
Rasterkonventionen Verkehrswege von einem Modul zum anderen zu gewährleisten.
Die Module untereinander werden durch die zuvor beschriebenen vorkonfektionierte
Verbindungselemente verbunden.
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Das
Raummodul ist in Boden, Decke und Wänden so verstärkt,
dass die bauübliche Statik erreicht wird. Dadurch ist eine
Stapelung der Raummodule auf bis zu 4 Ebenen möglich. Andererseits
berücksichtigt die Statik auch eine Abhängemöglichkeit von
oben.
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Das
Raummodul kann vollständig elektrifiziert und auch mit
den für Telekommunikation notwendigen Einrichtungen versehen
sein. Der Übergang an die Versorgungsleitung kann durch
einen Installationskasten hergestellt werden, der im Raummodul vorgesehen
ist und von dem aus sämtliche Hausmedien vorteilhaft durch
einfache Steck- bzw. Klemmverbindungen von einem kabelbaumähnlichen
Hauptversorgungsstrang an das Raummodul geführt werden
können.
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Das
Raummodul ist bevorzugt mit einer Sanitärzelle versehen.
Das Raummodul wird in diesem Falle durch einen innerhalb vorzugsweise
horizontal verlaufenden kabelbaumartigen Versorgungsstrang mit den
entsprechenden Versorgungsmedien erschlossen.
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Das
Raummodul wird vorteilhaft als vormontierte geschlossene Raumzelle
mit Decke, Boden, Seitenwänden, Fenster, Türen,
vorgefertigter Fassade und dergleichen transportiert. Dadurch kann
das fertige Raummodul am Einbauort einfach und problemlos erstellt
werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102005045847
A1 [0008]
- - DE 102006024316 A1 [0008]
- - DE 20309406 U1 [0008]