DE202011052257U1 - Matratze mit Rollrost - Google Patents

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Abstract

Matratze,
mit einem eine Ober- und eine Unterseite aufweisenden Matratzenkörper,
wobei in der Unterseite Ausnehmungen (3) vorgesehen sind,
in den Ausnehmungen (3) Tragelemente (4) angeordnet sind,
und die Ausnehmungen (3) sowie die Tragelemente (4) voneinander beabstandet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragelemente (4) durch flexible Verbindungselemente miteinander verbunden sind,
wobei ein flexibles Verbindungselement als textiler Gurt (5) ausgestaltet ist, welcher mehrere Tragelemente (4) miteinander verbindet,
und ein Matratzenbezug (6) vorgesehen ist, welcher den Matratzenkörper (2) und die Tragelemente (4) gemeinsam umhüllt.

Description

  • Die Neuerung betrifft eine Matratze nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 84 35 286 U1 ist ein Lattenrost für eine Matratze bekannt, der von der Matratze getrennt ist. Die einzelnen Latten sind in Aufnahmetaschen einer oder mehrerer textiler Bahnen angeordnet und werden durch diese Bahnen im Verbund miteinander gehalten. Derartige flexibel miteinander verbundene Latten werden in der Praxis auch als Rollrost bezeichnet. Aufgrund der breiten textilen Bahnen und der vorgesehenen Aufnahmetaschen ist dieser bekannte Lattenrost vergleichsweise aufwendig herzustellen.
  • Aus der DE 34 13 156 A1 ist eine Matratze bekannt, in welche Federleisten integriert sind, die sich auf elastischen Lagerelementen – vorzugsweise auf luftgefüllten Schläuchen – abstützen, wobei auch diese Lagerelemente Teil der Matratze sind. Die Fertigung einer derartigen Matratze ist aufwendig.
  • Aus der DE 39 36 788 C2 ist eine Lattenrostmatratze für ein Bett bekannt. Ein verbesserter Schlafkomfort soll dadurch erreicht werden, dass Mittel zur individuellen Anpassung der Federwirkung und des Vertikalhubs der Latten an deren Enden, also an deren jeweiligem Auflageort vorgesehen sind. Zudem sind zusätzliche Längsprofile in der Lattenrostmatratze vorgesehen. Die Fertigung einer derartigen Matratze ist aufwendig.
  • Aus der DE 42 31 216 A1 ist eine Matratzen- und Polsteranordnung bekannt, bei der die Latten endseitig auf oder in Trägern aus gummiert verbundenem Fasermaterial gelagert sind. Der Matratzenbezug umschließt diese gesamte Polsteranordnung. Die Fertigung einer derartigen Matratze ist aufwendig.
  • Aus der DE 295 08 965 U1 ist eine Matratze mit integriertem Lattenrost bekannt, die aus Schaumplatten unterschiedlicher Dicke und/oder Härte besteht. Zwei Lattenroste werden in einen Aufbau dieser Matratze eingelegt, der außer den Schaumplatten auch stirnseitige Endstücke und T-förmige Elastikkörper umfasst sowie ein Tuch, welches die Lattenroste zusammenhält. Die Fertigung einer derartigen Matratze ist aufwendig.
  • Aus der GB 2 063 664 A ist ein Matratzenunterbau bekannt, der eine obere und eine untere Rahmenbaugruppe umfasst, wobei dazwischen ein flexibles, elastisch federndes Material in Form von mehreren Blöcken, Streifen oder Scheiben vorgesehen ist. Die Fertigung einer Matratze mit einem derartigen Matratzenunterbau ist aufwendig.
  • Aus der Praxis sind gattungsgemäße Matratzen bekannt. Sie werden vielfach auf einen separaten Lattenrost bzw. Federholzrahmen aufgelegt, welcher einerseits eine stabile Unterlage für die Matratze darstellt und andererseits deren Belüftung sicherstellt.
  • Insbesondere bei preisgünstigen Lattenrosten wird kein regelrechter Rahmen verwendet, welcher die einzelnen Leisten des Lattenrostes zusammenhält, sondern die Leisten sind als so genannter Rollrost ausgestaltet und mit Hilfe von Gurten miteinander verbunden, so dass sie in einem durch die Gurte vorbestimmten Abstand verlegt werden können und in einen Bettrahmen eingelegt werden können. Dabei ist allerdings problematisch, dass diese durch Gurte miteinander verbundenen Leisten sich verschieben, wenn sie nicht durch die auf dem Lattenrost aufliegende Matratze fixiert sind. Wenn beispielsweise ein die Matratze umgebender Bettbezug gewechselt wird, ist nicht auszuschließen, dass die Leisten des Rollrostes sich ungewollt verschieben.
  • Aus der DE 68 06 476 U1 ist eine Schaumstoffmatratze bekannt, bei der Federlatten in Ausnehmungen an der Matratzenunterseite eingeklebt sind und durch eine noch darunter vorgesehene, angeklebte Filzunterlage nach unten abgedeckt sind. Die Fertigung einer derartigen Matratze ist aufwendig. Die Verwendung von Klebstoff sollte vorzugsweise vermieden werden.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Matratze dahingehend zu verbessern, dass diese eine problemlose Handhabung für den Anwender sowohl beim Erwerb und Transport der Matratze und des zugehörigen Lattenrostes als auch bei der späteren Benutzung der Matratze bietet, und dass sie wirtschaftlich herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Matratze mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, die Tragelemente, welche die Matratze unterstützen, in die Matratze zu integrieren, ohne dass Klebstoff erforderlich wäre. Hierzu ist erstens vorgesehen, die Tragelemente in den Ausnehmungen der Matratze anzuordnen, die an der Unterseite der Matratze vorgesehen sind. Auf diese Weise werden Reib- oder Klemmkräfte bzw. ein Formschluss ermöglicht, der die Tragelemente bis zu einer gewissen Belastbarkeit in den Ausnehmungen hält. Zusätzlich ist vorgesehen, dass die Tragelemente durch flexible Verbindungselemente miteinander verbunden sind, wie dies von so genannten Rollrosten aus der Praxis bereits bekannt ist, so dass eine gewisse Fixierung der Tragelemente sichergestellt ist und die Tragelemente zumindest ihren Abstand zueinander nicht vergrößern können.
  • Diese flexiblen Verbindungselemente sind als Gurte ausgestaltet. Ein einziger Gurt kann ausreichen, um sämtliche Verbindungselemente miteinander zu verbinden. Vorteilhaft können jedoch zwei Gurte parallel zueinander und quer zur Richtung der Tragelemente angeordnet sein, um eine besonders zuverlässige Fixierung der einzelnen Tragelemente in ihrer vorgesehenen Anordnung sicherzustellen.
  • Vorschlagsgemäß ist schließlich ein Matratzenbezug vorgesehen, der den Matratzenkörper und auch die Gurte sowie die Tragelemente umhüllt, so dass von außen gesehen die Matratze wie eine herkömmliche, ohne Tragelemente ausgestaltete Matratze aussieht und dementsprechend einfach gehandhabt werden kann. Der Matratzenbezug fixiert nämlich zusätzlich zu den flexiblen Verbindungselementen und zu einer zwischen dem Matratzenkörper und den Tragelementen vorhandenen Klemmwirkung die Tragelemente in ihrer vorgesehenen Anordnung, so dass die Handhabung der Matratze besonders einfach wird und beispielsweise der Wechsel eines Bettbezugs nicht zu einer Verschiebung der Tragelemente unterhalb des Matratzenkörpers führen kann.
  • Die Kombination von Matratze und Lattenrost vereinfacht für einen Käufer einer solchen Matratze der Transport von Matratze einerseits und Tragelementen andererseits, weil nicht zwei separate Einrichtungen transportiert werden müssen, sondern weil der Transport der vermeintlichen alleinigen Matratze gleichzeitig auch den Transport der Tragelemente bewirkt, so dass sowohl das Handling als auch der Platzbedarf beim Transport der Matratze und der Tragelemente vereinfacht bzw. reduziert wird.
  • Vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmungen quer zur Längsachse der Matratze verlaufen. Auf diese Weise ist in an sich bekannter Anordnung der Leisten eines Federholzrahmens bzw. eines Lattenrostes die Anordnung der Tragelemente vorgesehen, so dass in an sich bekannter Weise die daraus möglichen Vorteile verwirklicht werden können. Beispielsweise können die Tragelemente über die Länge der Matratze gesehen Zonen mit unterschiedlicher Härte bzw. unterschiedlicher Unterstützungswirkung ergeben, so dass eine physiologisch perfekte Unterstützung des Körpers einer auf der Matratze liegenden Person ermöglicht wird.
  • Vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmungen Querschnittsabmessungen aufweisen, die nicht größer sind als die der Tragelemente, so dass bereits durch eine gewisse Klemmwirkung aufgrund der Reibung zwischen dem Matratzenkörper und den Tragelementen die Tragelemente in den Ausnehmungen gehalten werden, so dass sie gegen ein unbeabsichtigtes Lösen aus ihrer gewünschten Anordnung in gewissem Maße gesichert sind.
  • Insbesondere wenn die Tragelemente und die Ausnehmungen dieselbe Querschnittsgeometrie aufweisen, also konturgleich ausgestaltet sind, ergibt sich eine maximal große Kontaktfläche zwischen den Tragelementen und den Ausnehmungen, so dass dieser Effekt unterstützt wird, die Tragelemente klebstofffrei im Matratzenkörper zu halten.
  • Der beschriebene Halteeffekt kann insbesondere dadurch verstärkt werden, dass die Ausnehmungen Hinterschneidungen im Matratzenkörper bilden, so dass die Tragelemente regelrecht formschlüssig in dem Matratzenkörper gehalten und auch gegen größere Losbrechkräfte gesichert sind.
  • Vorteilhaft können sich die Ausnehmungen und die Tragelemente über die gesamte Breite der Matratze erstrecken. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass kein zusätzlicher Hilfsrahmen im Bettgestell erforderlich ist, sondern dass die Tragelemente mit ihren jeweiligen beiden Enden auf einer entsprechenden Fläche des Bettrahmens bzw. Bettgestells aufliegen.
  • Vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmungen und die Tragelemente voneinander beabstandet sind, so dass eine Belüftung der Matratze zuverlässig sichergestellt ist.
  • Vorteilhaft kann die Matratze einen aus Schaumstoff bestehenden Matratzenkörper aufweisen. Auf diese Weise lässt sich wirtschaftlich die gewünschte Kontur der Matratze problemlos herstellen, nämlich mit den an der Unterseite vorgesehenen Ausnehmungen.
  • Vorteilhaft können die Tragelemente aus Holz oder Kunststoff bestehen und als Leisten ausgestaltet sein, so dass auf die aus der Praxis bekannten Fertigungsverfahren und Vorteile zurückgegriffen wird, die bei Federholzrahmen oder Lattenrosten bekannt sind.
  • Vorteilhaft kann die Matratze in an sich bekannter Weise gerollt werden, um den Transport der Matratze zu vereinfachen. Zwar bietet die üblicherweise vorgesehene Quaderform der Matratzen optimale Packmaße für eine möglichst vollständige Raumausnutzung in einem LKW, wenn eine Vielzahl von Matratzen transportiert werden soll. Für den einzelnen Endkunden jedoch kann es erheblich vorteilhafter sein, die Packmaße der Matratze dadurch zu reduzieren, dass diese in einer etwa zylindrischen, aufgerollten Form vorliegt. Dabei wird die Matratze vorteilhaft entlang ihrer Längsrichtung gerollt, so dass der Zylinder anschließend eine Längsachse aufweist, die entlang der Breite der ursprünglichen Matratze verläuft. Beim Rollvorgang kann die Matratze zudem gestaucht werden, so dass sie nicht nur handhabungsfreundlichere Abmessungen aufweist, sondern auch tatsächlich ein verringertes Raumvolumen aufweist als in ihrer ausgerollten, unkomprimierten Anordnung. Die Handhabung der Matratze, wenn sie ihre zylinderförmige Transportanordnung einnimmt, kann zudem dadurch besonders vereinfacht werden, dass sich um den Umfang des von der Matratze gebildeten etwa zylinderförmigen Körpers ein Halteelement erstreckt, welches den Matratzenkörper in seiner Transportanordnung hält. So wird vermieden, dass sich die Matratze auf Grund ihrer Elastizität und Eigenspannung aus ihrer aufgerollten Transportanordnung in ihre flache, quaderförmige Anordnung zurückstellt. Dieses zirkumferent um die aufgerollte Matratze verlaufende Halteelement kann durch einen oder mehrere Gurte gebildet sein oder durch beispielsweise eine Schlauchfolie.
  • Bei der Anordnung der Matratze in ihrer aufgerollten, etwa zylinderförmigen Transportanordnung kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Matratze derart aufgerollt wird, dass die Unterseite der Matratze und die darin vorgesehenen Tragelemente die radial äußere Seite der aufgerollten Matratze bilden. Auf diese Weise kann eine Faltenbildung der flexiblen Verbindungselemente vermieden werden, da diese nicht gestaucht werden, wie dies bei der radial nach innen weisenden Oberseite der Matratze der Fall ist, so dass ein problemloser Rollvorgang ermöglicht und nicht etwa durch die angesprochene Faltenbildung behindert wird. Auf diese Weise lässt sich ein besonders kleines Packmaß der Matratze in ihrer Transportanordnung erzielen.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer vorschlagsgemäßen Matratze wird anhand der rein schematischen Darstellungen nachfolgend näher erläutert. Dabei zeigt
  • 1 eine perspektivische Ansicht auf einen Matratzenkörper und darin angeordnete Tragelemente,
  • 2 eine perspektivische Ansicht auf die Unterseite einer Matratze, mit teilweise geöffnetem Matratzenbezug, und
  • 3 die Matratze in ihrer gerollten Transportanordnung.
  • In den Zeichnungen ist mit 1 insgesamt eine Matratze bezeichnet, die einen aus Schaumstoff bestehenden Matratzenkörper 2 aufweist. Der Matratzenkörper 2 weist an seiner Unterseite eine Vielzahl von Ausnehmungen 3 auf, in welchen Tragelemente 4 angeordnet sind. Die Tragelemente 4 sind als Holzleisten ausgestaltet und durch flexible Verbindungselemente in Form zweier textiler Gurte 5 miteinander verbunden. Die Gurte 5 verlaufen in Längsrichtung der Matratze 1 und verbinden sämtliche Tragelemente 4 miteinander. Der in 2 rechts erkennbare Gurt 5 ist teils von einem Matratzenbezug 6 verdeckt.
  • Wie aus 2 ersichtlich ist, ist der Matratzenkörper 2 mitsamt den Tragelementen 4 und den Gurten 5 innerhalb des Matratzenbezugs 6 angeordnet, der mittels eines Reißverschlusses geöffnet werden kann und der im geschlossenen Zustand die Lagefixierung der Tragelemente 4 in den Ausnehmungen 3 unterstützt.
  • Eine weitere Unterstützung dieser Lagefixierung erfolgt dadurch, dass die Ausnehmungen 3 die Tragelemente 4 durch Kraftschluss, beispielsweise durch Klemmung, aufnehmen und festlegen: Die Tragelemente 4 weisen, wie 1 zeigt, einen rechteckigen Querschnitt auf und die Ausnehmungen 3 weisen eine gleich große rechteckige Querschnittsgeometrie auf, so dass bereits aufgrund der Reibung zwischen dem Matratzenkörper 2 und den Tragelementen 4 die Tragelemente 4 in ihrer dargestellten Anordnung gesichert sind.
  • Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann auch ein Formschluss zwischen dem Matratzenkörper 2, insbesondere den Ausnehmungen 3, und den Tragelementen 4 vorgesehen sein, indem beispielsweise die Ausnehmungen 3 und die Tragelemente 4 komplementäre trapezoide Querschnitte aufweisen.
  • 3 zeigt die Matratze 1 in ihrer Transportanordnung: Die Matratze 1 einschließlich des Matratzenbezugs 6 ist aufgerollt, und zwar derart, dass die Ausnehmungen 3 und Tragelemente 4 an der jeweils radial nach außen gerichteten Oberfläche der Matratze 1 liegen. Ausgehend von der Anordnung in 1 wird der dort vorgesehene Matratzenkörper 2 also nach oben hin aufgerollt. Durch die elastischen Eigenschaften des Schaumstoffs kann der Matratzenkörper 2 gestaucht werden, so dass die Tragelemente 4 ihren durch die Gurte 5 vorgegebenen Abstand zueinander beibehalten und die beim Rollen innere Oberfläche der Matratze 1 dementsprechend gestaucht wird. Der Matratzenbezug 6 stellt dabei sicher, dass die Tragelemente 4 in den Ausnehmungen 3 verbleiben, da die radial äußere Seite des Matratzenbezugs 6 beim Aufrollen gespannt wird und somit der Unterseite der Matratze 1 und den dort vorgesehenen Tragelementen 4 straff anliegt.
  • Damit die Matratze 1 ihre gerollte Transportanordnung beibehält, ist sie in dieser Transportanordnung durch ein Halteelement 7 fixiert, welches rings um die gerollte Matratze 1 herum verläuft. Das Halteelement 7 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nicht als Gurt oder dergleichen, sondern als Folienschlauch ausgestaltet. Die Matratze 1 ist daher – anders, als dies bei einem Gurt möglich wäre – vollständig von dem Halteelement 7 abgedeckt und somit vor Verschmutzungen geschützt. Da die verwendete Folie transparent ist, ist die Matratze 1, insbesondere deren Matratzenbezug 6, auch durch das Halteelement 7 hindurch sichtbar.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 8435286 U1 [0002]
    • DE 3413156 A1 [0003]
    • DE 3936788 C2 [0004]
    • DE 4231216 A1 [0005]
    • DE 29508965 U1 [0006]
    • GB 2063664 A [0007]
    • DE 6806476 U1 [0010]

Claims (9)

  1. Matratze, mit einem eine Ober- und eine Unterseite aufweisenden Matratzenkörper, wobei in der Unterseite Ausnehmungen (3) vorgesehen sind, in den Ausnehmungen (3) Tragelemente (4) angeordnet sind, und die Ausnehmungen (3) sowie die Tragelemente (4) voneinander beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (4) durch flexible Verbindungselemente miteinander verbunden sind, wobei ein flexibles Verbindungselement als textiler Gurt (5) ausgestaltet ist, welcher mehrere Tragelemente (4) miteinander verbindet, und ein Matratzenbezug (6) vorgesehen ist, welcher den Matratzenkörper (2) und die Tragelemente (4) gemeinsam umhüllt.
  2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3) quer zur Längsachse der Matratze (1) verlaufen.
  3. Matratze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausnehmungen (3) und die Tragelemente (4) über die gesamte Breite der Matratze (1) erstrecken.
  4. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Matratze (1) einen Matratzenkörper (2) aus Schaumstoff aufweist.
  5. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (4) als aus Holz oder Kunststoff bestehende Leisten ausgestaltet sind.
  6. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3) und die Tragelemente (4) konturgleich ausgestaltet sind, derart, dass sie eine größtmögliche Kontaktfläche aufweisen.
  7. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (3) im Matratzenkörper (2) Hinterschneidungen bilden, derart, dass die Tragelemente (4) formschlüssig im Matratzenkörper (2) gehalten sind.
  8. Matratze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Matratzenkörper (2) mit den in den Ausnehmungen (3) angeordneten Tragelementen (4) in eine im Wesentlichen zylinderförmige Transportanordnung aufgerollt ist, und dass sich um den Umfang dieses Zylinders ein Halteelement (7) erstreckt, welches die Matratze (1) in ihrer Transportanordnung hält.
  9. Matratze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die die Tragelemente (4) aufweisende Unterseite die radial äußere Seite der aufgerollten Matratze (1) bildet.
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