DE202012104792U1 - Saugerersatzvorrichtung für landwirtschaftliche Nutztiere - Google Patents

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Abstract

Saugerersatzvorrichtung (1) für landwirtschaftliche Nutztiere, mit einem insbesondere nach Art eines Fütterungssaugers ausgebildeten Saugkörper (10), wobei der Saugkörper (10) aus einem Vollmaterial gebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Saugerersatzvorrichtung für landwirtschaftliche Nutztiere mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie einen eine derartige Saugerersatzvorrichtung aufweisenden Stall.
  • Jungvieh und hierbei insbesondere Kälber in Milchviehbetrieben werden direkt oder kurz nach der Geburt von den Mutterkühen getrennt und in Einzelboxen gehalten. Ab Erreichen eines bestimmten Alters werden die Jungtiere in eine Gruppenhaltung überführt. Die Gruppenhaltung ist artgerecht und arbeitswirtschaftlich sinnvoll, hat allerdings den Nachteil, dass nicht selten gegenseitiges Besaugen von Kälbern, beispielsweise der noch nicht entwickelten Euteranlage, des Fells, des Nabels oder der Ohren in diesen Gruppen auftritt. Gegenseitiges Besaugen kann negative gesundheitliche Auswirkungen hervorrufen, wie beispielsweise Haarballenbildung im Laabmagen, Nabel- und Ohrentzündungen oder eine Schädigung der Euteranlage, was langfristig ökonomische Verluste für den Landwirt bedeutet.
  • Als Ursache für das gegenseitige Besaugen von Kälbern bei Aufzucht ohne Muttertier wird am häufigsten der nicht befriedigte Saugtrieb der Kälber genannt. Das Tränkeverfahren, bestimmt durch Saugwiderstand, Frequenz und Tränkedauer, kann den natürlichen Tränkevorgang an der Kuh meist nicht ausreichend immitieren. Auch der Laktosegehalt der Milch beeinflusst das nahrungsunabhängige Saugen. Zudem spielt die Haltungsumgebung eine große Rolle. Reizarmut sowie ein zu geringes Flächenangebot und folglich Langeweile, verstärken stereotype Fehlverhaltensweisen.
  • Bisherige Lösungsversuche, die darauf abzielten, ein gegenseitiges Besaugen bei Kälbern zu unterbinden oder zumindest zu minimieren, stellten die baulich technische Veränderung am Tränkestand und einen angereichert ausgestatteten Nachtränkebereich zur Verfügung. Das gegenseitige Besaugen der Kälber nach der Milchaufnahme konnte dadurch erheblich reduziert werden. Nachteilig an diesen Lösungsmöglichkeiten ist jedoch der erhebliche Arbeits- und Investitionsaufwand, der für die baulich technischen Veränderungen am Tränkestand sowie den angereichert ausgestatteten Nachtränkebereich aufzuwenden sind. Zwangsmaßnahmen am Tier, wie beispielsweise Nasenringe etc. sind unter Tierschutzgeschichtspunkten als nachteilig zu bewerten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine kostengünstige Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die das gegenseitige Besaugen bei Nutztieren, insbesondere bei Kälbern, wirkungsvoll unterbindet. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Saugerersatzvorrichtung gemäß Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die erfindungsgemäße Saugerersatzvorrichtung für landwirtschaftliche Nutztiere weist einen nach Art eines Fütterungssaugers ausgebildeten Saugkörper auf. Anders als bei herkömmlichen Fütterungssaugern mit durchgehendem Rohr bzw. durchgehender Bohrung zur Weitergabe des Futters, ist in der erfindungsgemäßen Saugerersatzvorrichtung der Saugkörper aus einem Vollmaterial gebildet. Der Saugkörper eignet sich somit nicht zur Nahrungsaufnahme, kann jedoch im Gegenzug dazu dienen, den stark ausgeprägten Saugtrieb der Jungtiere zu befriedigen, ohne hier spezielle Tränke- oder Nahrungsmittel zur Verfügung stellen zu müssen. Das nach der Fütterung noch einen Saugtrieb verspürende Jungtier kann an der Saugerersatzvorrichtung seinen Saugtrieb vollständig befriedigen und wird somit davon abgehalten, an den anderen Jungtieren, die beispielsweise in der gleichen Gruppe gehalten sind, durch Besaugen der zuvor genannten Körperteile, den Saugtrieb abzureagieren. Vorteil der Erfindung ist es, dass die aufwendigen baulich technischen Veränderungen des Fütterungsstandes sowie eine Änderung der Futterzusammensetzung bzw. des Nachtränkebereiches unterbleiben kann und eine kostengünstige und einfach zu realisierende, auf die Viehanzahl abstimmbare Lösung der eingangs definierten Aufgabe zur Verfügung gestellt wird. Diese lässt sich schnell und einfach in jedem Stall realisieren.
  • Die Saugerersatzvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit Jungkühen oder Kälbern beschrieben. Die Erfindung ist hierauf jedoch nicht beschränkt, sondern umfasst sämtliche anderen, einen vergleichbaren Saugtrieb zeigenden Tierarten, wie zum Beispiel Schafe, Ziegen, Schweine und Pferde.
  • Der in der Saugerersatzvorrichtung verwendete Saugkörper ist als ein ein erstes abgerundetes Ende aufweisender Zapfen ausgebildet. Die Form des Saugkörpers ist dabei der Zitze des Muttertieres nachempfunden und vermittelt dem saugenden Jungtier somit ein natürliches Sauggefühl bzw. simuliert damit eine Zitze eines Muttertiers und regt somit zusätzlich zur Nutzung der Saugerersatzvorrichtung an.
  • Eine einfache Ausgestaltung der Saugerersatzvorrichtung, die jedoch den gleichen Zweck erfüllt, sieht vor, dass der Saugkörper als ein zylindrischer Körper ausgebildet ist, somit keine abgerundeten Enden aufweist. Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist, dass der Saugkörper noch kostengünstiger zur Verfügung gestellt werden kann, da hier lediglich eine Stange in Abschnitte aufgeteilt und als Saugkörper verwendet werden kann.
  • Um den Saugkörper noch weiter an die natürliche Ausgestaltung der Zitze anzunähern, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Saugkörper ganz oder teilweise aus einem Elastomermaterial, insbesondere aus Kautschuk, Silikon, Latex oder Silikonkautschuk gebildet ist. Je nach eingestellter Härte des Elastomermaterials kann über die geeignete Auswahl des Elastomermaterials zum einen eine bessere Annäherung an die Zitze eines lebenden Tieres durchgeführt werden, zum anderen kann die Haltbarkeit des Saugkörpers durch geeignete Materialkombination wesentlich erhöht werden.
  • Eine alternative Ausgestaltungsform der Saugerersatzvorrichtung sieht vor, dass der Saugkörper ganz oder teilweise aus Holz oder einem sonstigen Polymermaterial beispielsweise Kunststoff gebildet ist. Der Saugkörper weist in dieser Ausführungsform eine wesentlich verbesserte Haltbarkeit auf. Vorteil ist darüberhinaus, dass einige Tiere einen festen Körper dem aus dem Elastomermaterial gebildeten Körper vorziehen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass der Saugkörper zum Teil aus Holz oder einem Polymermaterial und zu einem anderen Teil aus einem Elastomermaterial, das beispielsweise den Grundkörper des Saugkörpers, aus Holz oder Polymer, überzieht bzw. beschichtet, gebildet ist. Hierdurch kann eine erhöhte Haltbarkeit bei gleichzeitig verbesserter Akzeptanz des Saugkörpers durch die Jungtiere erreicht werden.
  • Um die Dauerhaftigkeit des Saugkörpers weiter zu erhöhen, wird vorgeschlagen, dass eine strukturverstärkende Einlage, insbesondere Gewebeeinlage in den Saugkörper eingebettet ist. Diese verstärkende Einlage kann während der Herstellung des Saugkörpers in diesen eingeformt oder eingelegt werden. Selbstverständlich besteht auch hier die Möglichkeit, dass zunächst ein Grundgerüst aus der Einlage bzw. dem Gewebematerial hergestellt und danach mit dem jeweiligen Material des Saugkörpers beschichtet, umhüllt oder getränkt wird, um den Saugkörper zu bilden.
  • Als weitere vorteilhafte Ausführungsform wird angesehen, wenn der Saugkörper eine ein- oder angeformte oder eingesetzte, insbesondere leistenartig ausgebildete Bissfläche aufweist. Die Jungtiere besaugen in der Regel nicht nur die Saugerersatzvorrichtung, sondern verbeissen bzw. bekauen diese auch. Weist die Saugerersatzvorrichtung bzw. der Saugkörper eine dauerhaft ausgebildete, beispielsweise aus einer mehrlagigen strukturverstärkten Einlage oder Gewebeeinlage gebildete Bissfläche auf, die auf den Bereich beschränkt ist, der in der Regel von den Tieren verbissen bzw. bekaut wird, kann hierdurch die Haltbarkeit der Saugerersatzvorrichtung und insbesondere des Saugkörpers wesentlich erhöht werden.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugerersatzvorrichtung sieht vor, dass der Saugkörper eine lösbar fest verbundene Halteplatte aufweist. Diese Halteplatte ermöglicht die Anordnung der Saugerersatzvorrichtung in einem Stall, einer Jungtier- bzw. Kälberbox oder an einer sonstigen Fläche, die durch die Jungtiere erreichbar ist. Die Halteplatte verhindert dabei wirkungsvoll, dass der Saugkörper von der jeweiligen Anordnungsstelle durch die Tiere entnommen wird.
  • Die Halteplatte und der Saugkörper können aus gleich- oder verschiedenartigem Material gebildet sein. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass die Halteplatte aus einem sehr dauerhaften Material, wie beispielsweise Metall, Kunststoff, Holz oder dergleichen gebildet ist, während der mit der Halteplatte verbundene Saugkörper aus einem Elastomermaterial oder einem von der Halteplatte unterschiedlichen Material, beispielsweise Kunststoff besteht und die beiden Bestandteile sich zur erfindungsgemäßen Saugerersatzvorrichtung ergänzen. Der Saugkörper kann dabei an die Halteplatte angeformt vorgesehen werden. Eine Anformung kann beispielsweise durch einfaches Aufspritzen, Aufgießen oder Anformen erfolgen. Gleichzeitig oder alternativ besteht die Möglichkeit, dass die Halteplatte Aufnahmeelemente aufweist, auf die der Saugkörper aufgesetzt, aufgesteckt oder aufgeschraubt wird. Möglich und denkbar ist selbstverständlich auch ein Verkleben von Saugkörper und Halteplatte, um so die Saugerersatzvorrichtung zu bilden. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass Halteplatte und Saugkörper einstückig ausgebildet sind und aus dem gleichen Material bestehen.
  • Im Zusammenhang mit einer einstückigen Ausbildung ist vorgesehen, dass der Saugkörper selbst die Halteplatte zur Verfügung stellt, das heißt, bei der Herstellung des Saugkörpers wird die Halteplatte bereits vorgesehen. Wird beispielsweise der Saugkörper als Spritzgießteil hergestellt, ist das Formnest entsprechend ausgebildet, um in einem Arbeitsgang Saugkörper und Halteplatte zu bilden. Selbstverständlich besteht auch hier die Möglichkeit, dass im gleichen Formvorgang verschiedene Materialien eingesetzt werden, um die jeweiligen Abschnitte der Saugerersatzvorrichtung, das heißt der Halteplatte und des Saugkörpers, herzustellen.
  • Als vorteilhaft wird angesehen, wenn die Halteplatte auf einer Fläche fixierbar, insbesondere mit der Fläche verschraub- oder vernietbar ist. Hierdurch kann in einfacher und schneller Weise eine Anordnung der Saugerersatzvorrichtung in einem Stall, Stallabschnitt oder einer für die Haltung von Jungtieren vorgesehenen (Kälber)Box erfolgen. Zur zeit- oder bedarfsweisen Ausrüstung eines Stalls, Stallabschnittes oder einer Box mit der Saugerersatzvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wird es darüberhinaus als vorteilhaft angesehen, wenn die Halteplatte eine Vorrichtung, beispielsweise eine Öse, einen Ring oder einen Haken, aufweist, worüber ein Ein- oder Aufhängen der Saugerersatzvorrichtung bzw. der Halteplatte an der Fläche bzw. im Stall erfolgen kann.
  • Eine günstige Weiterbildung der erfindungsgemäßen Saugerersatzvorrichtung sieht vor, dass die Halteplatte aus Kunststoff, Metall, insbesondere rostfreiem Stahl, Aluminium, einer Legierung, einem Faserverbundwerkstoff, Holz oder einem Kunststoff-Metall-Verbundmaterial gebildet ist. Die Halteplatte stellt somit einen dauerhaften Bestandteil der Saugerersatzvorrichtung dar und kann am Einsatzort verbleiben, während beispielsweise der Saugkörper als mit der Halteplatte verbindbares Element vorgesehen werden kann, das gegebenenfalls, beispielsweise bei Verschleiß, Verlust oder sonstiger Beschädigung ausgetauscht werden kann. Die Halteplatte ist dabei bevorzugt als sich radial vom Saugkörper weg erstreckender Flansch ausgebildet. Dieser Flansch vereinfacht die Anordnung der Saugerersatzvorrichtung an oder auf einer Fläche dadurch, dass im Flansch wenigstens eine Ausnehmung, insbesondere eine Bohrung, ein Langloch, eine Einfräsung zum Durchgriff eines Befestigungsmittels, insbesondere zum Durchgriff einer Schraube, eines Nagels, eines Hakens, eines Bolzens oder eines Niets vorgesehen ist. Darüberhinaus besteht auch die Möglichkeit, dass ein auf die Form der Ausnehmung angepasstes Gegenstück vorgesehen ist, das mit dem Flansch bzw. der Ausnehmung in Eingriff gebracht wird, um die Saugerersatzvorrichtung an oder auf einer Fläche anzuordnen.
  • Alternativ zur Anordnung eines Flansches bzw. einer Ausbildung der Halteplatte als Flansch wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Halteplatte und/oder der Saugkörper eine axiale Aufnahme für ein Befestigungsmittel, beispielsweise ein Befestigungsmittel wie zuvor beschrieben, aufweisen. Diese axiale Aufnahme kann dabei als Bohrung, Innengewinde, Rast-, Bajonett-, Clips-, Bügel- oder sonstiger Schnellverschluss ausgebildet werden und ermöglicht so ein schnelles und einfaches Anordnen der Saugerersatzvorrichtung an einer entsprechend vorbereiteten Fläche, von der beispielsweise eine Gewindestange, ein Bolzen oder ein sonstiges Befestigungsmittel absteht.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Halteplatte als vom Saugkörper getrenntes Element ausgebildet ist und eine Kupplung für den Saugkörper zur Verfügung stellt. Der Saugkörper weist dabei ein zweites, zu der Kupplung formkomplementäres und mit der Kupplung form- oder kraftschlüssig in Eingriff bringbares Ende, das dem ersten Ende gegenüberliegt, auf.
  • Zwischen Kupplung und Saugkörper wird dabei bevorzugt eine Steck-, Rast-, Bajonett- oder Gewindeverbindung vorgesehen, die ein Anordnen des Saugkörpers an der Halteplatte wesentlich vereinfacht.
  • Alternativ zu den vorgenannten Verbindungsarten besteht die Möglichkeit, dass eine Verbindung von Kupplung und Saugkörper über einen Bügel- oder Clipsverschluss erfolgt.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen Kupplung und Saugkörper ein Verbindungs- oder Adapterstück vorgesehen ist. Dieses Adapterstück stellt bevorzugt die Kupplung für den Saugkörper einerseits und ein Verbindungsmittel für die Halteplatte andererseits zur Verfügung und ist somit in der Lage, eine Anordnung verschiedener Saugkörper an ein und derselben Halteplatte zu ermöglichen. Das Adapterstück weist dabei günstigerweise einen in den Saugkörper und/oder die Halteplatte einstehenden oder einsetzbaren Bolzen, insbesondere einen T-Bolzen oder Stabilisierungsbolzen auf. Hierdurch wird nicht nur die Verbindung zwischen Adapterstück und Saugkörper, sondern auch die Stabilität des Saugkörpers, der beispielsweise vollständig aus einem Elastomermaterial gebildet sein kann, verbessert.
  • Wie die Halteplatte, kann auch das Adapterstück aus Kunststoff, Metall, insbesondere rostfreiem Stahl, Aluminium, Metalllegierungen oder einem Faserverbundwerkstoff, Holz oder Kunststoff Metall Verbundmaterialien bestehen. Hier kann beispielsweise die Materialwahl des Adapterstückes auf das Material der Halteplatte bzw. des Saugkörpers abgestimmt werden, um eine dauerhafte und haltbare Saugerersatzvorrichtung zur Verfügung zu stellen. Wird beispielsweise der Saugkörper aus einem steifen Material gebildet, so wird es als vorteilhaft angesehen, wenn das Adapterstück aus einem Elastomermaterial gebildet ist, um somit den natürlichen Spiel- und Saugtrieb des Tieres zu befriedigen. Darüberhinaus wird durch eine elastische Verbindung verhindert, dass der starre Saugkörper das Tier verletzt. Bedingt durch die elastische Anordnung des Saugkörpers über das aus dem Elastomermaterial gebildete Adapterstück kann dieses ausweichen, wenn das Tier unbeabsichtigt die Saugerersatzvorrichtung berührt. Alternativ zur Ausgestaltung aus einem Elastomermaterial wird es als vorteilhaft angesehen, wenn das Adapterstück federgelagert angeordnet ist. Hierdurch kann die Saugerersatzvorrichtung optimal auf Bewegungen des Tieres bei der Benutzung reagieren.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Saugerersatzvorrichtung stellt eine Verbindung zwischen Halteplatte, Adapterstück und/oder Saugkörper zur Verfügung, wobei die Bestandteile über eine Kugelverbindung verbindbar sind. Dabei ist eine Kugelaufnahme in dem Saugkörper oder in der Halteplatte bzw. in dem Adapterstück vorgesehen. Im Gegensatz hierzu weist dann das jeweils anzuordnende Bestandteil eine Kugel auf, die mit der Kugelaufnahme in Eingriff bringbar ist.
  • Eine Verletzung der Tiere wird auch dadurch vermieden, dass die Saugerersatzvorrichtung, wie in einer vorteilhaften Weiterbildung vorgesehen, verschwenkbar oder abklappbar an einer Fläche anordenbar ist. Die gleiche Wirkung wird dadurch erzielt, dass nur die Halteplatte verschwenkbar bzw. abklappbar angeordnet ist. Wird die Halteplatte mit daran angeordnetem Saugkörper verschwenkt, so wird diese beispielsweise aus dem Zugriffsbereich des Tieres entfernt. Daneben wird durch die Ausführungsform auch ein Verletzungsrisiko minimiert, nämlich dann, wenn die Saugerersatzvorrichtung selbstständig abgeklappt oder verschwenkt wird, sobald eine unvorhergesehene Berührung durch das Tier erfolgt.
  • Alternativ oder zusätzlich zur Ausgestaltung von Adapterstück und/oder Saugkörper aus einem elastischen Material, kann selbstverständlich an der Halteplatte eine elastische Lagerung vorgesehen werden, um eine gewisse Bewegungsfreiheit aufzuweisen. Die elastische Lagerung wird dabei bevorzugt durch wenigstens eine mit der Halteplatte verbundene elastische Platte, wenigstens eine Feder oder wenigstens ein elastisches Anschlussstück zur Verfügung gestellt, die jeweils an der Halteplatte dauerhaft angebracht, beispielsweise eingeformt, angeklebt, angeschweißt oder dergleichen, und zwischen Halteplatte und Auflagefläche angeordnet ist.
  • Eine die Stabilität des Saugkörpers verbessernde Ausführungsform sieht vor, dass im Saugkörper eine ein Stützelement aufnehmende Ausnehmung, insbesondere eine Bohrung vorgesehen ist. In diese wird ein bevorzugt an einer Halteplatte und/oder dem Adapterstück angeordnetes Stützelement eingeführt bzw. das Stützelement steht in die Ausnehmung oder Bohrung oder greift formschlüssig in diese ein. Hierdurch wird eine zu starke Biegebeanspruchung des Saugkörpers verhindert und damit das Material geschont. Darüberhinaus setzt der Saugkörper somit dem Angriff durch das Tier einen Widerstand entgegen. Erfindungsgemäß ist die Bohrung als Sacklochbohrung vorgesehen, die sich nicht über die gesamte Länge des Saugkörpers erstreckt. Selbstverständlich kann aber auch eine durchgehende Durchdringungsbohrung vorgesehen werden. Am vorderen, ersten Ende des Saugkörpers kann dann ein in das Stützelement eingreifendes Befestigungsmittel vorgesehen werden, um den Saugkörper am Stützelement zu sichern. Um das Tier nicht zu verletzen, kann vorgesehen werden, dass eine Einsenkung im Saugkörper vorhanden ist, in die das Befestigungsmittel versenkt wird.
  • Gleichermaßen von erfinderischer Bedeutung ist ein Stall bzw. Stallabteil, das mit einer Saugerersatzvorrichtung wie zuvor beschrieben ausgestattet ist. Eine vorteilhafte Ausführungsform des Stalls sieht dabei vor, dass dieser als Jungvieh-, insbesondere Kälberstall vorgesehen ist und mit einer Vielzahl, wenigstens jedoch der Anzahl der gehaltenen Tiere entsprechenden Anzahl von Saugerersatzvorrichtungen, wie zuvor beschrieben, ausgestattet ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung insbesondere in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Saugerersatzvorrichtung in perspektivischer Darstellung,
  • 2 eine weitere Ausführungsform der Saugerersatzvorrichtung in Schnittdarstellung.
  • In den Figuren sind gleiche oder einander entsprechende Elemente jeweils mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden daher, sofern nicht zweckmäßig, nicht erneut beschrieben.
  • 1 zeigt eine Saugerersatzvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Diese weist eine flanschartig ausgebildete Halteplatte 12 auf. Im Flansch 13 sind Bohrungen 14 vorgesehen, über die eine Festlegung der Halteplatte 12 und damit der gesamten Saugerersatzvorrichtung 1 an einer Fläche, beispielsweise in einem Stall, einer Stallbox oder dergleichen erfolgen kann. Die Schrauben (nicht dargestellt) durchgreifen dabei die Bohrungen 14 und sichern die gesamte Saugerersatzvorrichtung 1 an der Fläche.
  • Die Saugerersatzvorrichtung 1 weist zudem einen Saugkörper 10 auf, der im Ausführungsbeispiel aus einem Elastomermaterial gebildet ist. Der Saugkörper 10 wird durch das Tier als (simulierte) Zitze erkannt, die aufgrund des natürlichen Saugreflexes beim Tier bis zur Befriedigung des Saugtriebes besaugt wird. Das Tier hat somit die Möglichkeit, den Saugtrieb vollständig auszuleben, ohne hierzu auf ein Besaugen von im gleichen Stall gehaltenen Tieren verfallen zu müssen. Hierdurch wird insgesamt die Tiergesundheit und die Ruhe im Stall begünstigt, da die mit dem unkontrollierten Besaugen einhergehenden Nachteile unterbunden werden. Wird dem Jungtier rechtzeitig nach der Entwöhnung vom Muttertier eine erfindungsgemäße Saugerersatzvorrichtung zur Verfügung gestellt, kommt es nicht zum Einüben ungünstiger Verhaltensweisen, die bis ins spätere Tieralter erhalten bleiben. Die dargestellte Saugerersatzvorrichtung kann somit als kostengünstiges Spielzeug für Jungtiere außerhalb der Fütterungszeiten zur Verfügung gestellt werden.
  • Die in 1 dargestellte Saugerersatzvorrichtung 1 weist ein abgerundetes erstes Ende 11 auf und ist somit der Form der Zitze eines Muttertieres nachempfunden. Alternativ zu einem hier gezeigten abgerundeten Ende 11 kann der Saugkörper 10 auch als zylindrischer Körper oder mit einer anderen Formgebung ausgebildet werden. Auch kann. die Größe des Saugkörpers 10 variieren, je nachdem für welche Tierart die Saugerersatzvorrichtung zum Einsatz kommen soll. Hierbei besteht die Möglichkeit, dass eine Halteplatte 12 zur Verfügung gestellt wird, an die, beispielsweise über verschiedene Adapterstücke 15 (vgl. 2), verschiedene Saugkörper 10 in verschiedenen Größen und Ausformungen und in unterschiedliche Materialien angebracht werden können.
  • Alternativ zum Festlegen über die Bohrung 14 kann selbstverständlich ein einfaches Einhängen der Saugerersatzvorrichtung 1 an einen im Stall vorgesehenen Haken erfolgen und damit eine nur zeitweise Anordnung der Saugerersatzvorrichtung 1, beispielsweise in einer Übergangsbox oder dergleichen, durchgeführt werden. Des Weiteren kann so die Anzahl der Saugerersatzvorrichtungen 1 an die Anzahl der gehaltenen Tiere angepasst werden.
  • 2 zeigt in Schnittdarstellung eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Saugerersatzvorrichtung 1. Auch diese weist einen Saugkörper 10 mit abgerundetem Ende 11 auf. Der Saugkörper 10 ist auch hier aus einem Elastomermaterial gebildet, ohne hierauf beschränkt zu bleiben. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass der Saugkörper 10 aus einem anderen (Kunststoff)Material, aus Holz oder dergleichen gebildet ist. In den Saugkörper 10 eingeformt befindet sich eine Einlage 20, die in dem Bereich im Saugkörper 10 vorgesehen ist, der durch das Tier neben dem Besaugen auch verbissen oder bekaut wird. Die Einlage 20 verbessert, aufgrund einer erhöhten Dauerhaftigkeit, die Haltbarkeit des Saugkörpers 10.
  • Der Saugkörper 10 ist im Ausführungsbeispiel aus einem Elastomermaterial gebildet. Um die Stabilität des Saugkörpers 10 weiter zu erhöhen, weist dieser eine Sacklochbohrung 21 auf, die dazu dient, ein Stützelement (nicht dargestellt) aufzunehmen. Das Stabilisierungs- oder Stützelement steht dabei bevorzugt in die Sacklochbohrung 21 ein bzw. greift formschlüssig in diese ein. Alternativ zu einer Sacklochbohrung 21 kann hier selbstverständlich auch ein Innengewinde oder dergleichen im Saugkörper 10 vorgesehen werden, über das der Saugkörper 10 mit dem Stützelement verbunden werden kann. Das Stützelement verhindert ein zu starkes Verbiegen des Saugkörpers 10 und damit vorzeitigen Materialverschleiß.
  • Der Saugkörper 10, wie in 1 dargestellt, weist an seinem unteren Ende eine Ausnehmung 18 auf, in die ein Bolzen 19 formschlüssig eingreift und somit eine Verbindung bzw. Anordnung des Saugkörpers 10 mit dem Adapterstück 15 ermöglicht. Das Adapterstück 15 dient dazu, unterschiedliche Saugkörper 10 an ein und derselben Halteplatte 12 zu befestigen. Die Halteplatte 12 selbst weist auch im Ausführungsbeispiel der 2 einen Flansch 13 auf, über den Befestigungsmittel, die die Bohrung 14 durchgreifen, eine Anordnung der Halteplatte 12 an einer Fläche ermöglichen. Die Halteplatte 12 weist zusätzlich eine Kupplung 16 auf, mit der ein am Adapterstück 15 vorgesehenes Verbindungsmittel 17 in Eingriff bringbar ist. Adapterstück 15 und Halteplatte 12 weisen eine Bohrung auf, über die eine Schraube zur dauerhaften Verbindung von Adapterstück 15 und Halteplatte 12 geführt werden kann.
  • Adapterstück 15 und Halteplatte 12 können aus gleichem oder verschiedenartigem Material gebildet werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass das Adapterstück 15 aus einem elastischem oder Elastomermaterial besteht und somit eine zusätzliche Bewegung des Saugkörpers 10 zulässt.
  • Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
  • Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.
  • Es ist weiter zu beachten, daß die in den verschiedenen Ausführungsformen beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausgestaltungen und Varianten der Erfindung beliebig untereinander kombinierbar sind. Dabei sind einzelne oder mehrere Merkmale beliebig gegeneinander austauschbar. Diese Merkmalskombinationen sind ebenso mit offenbart.
  • Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
  • Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.
  • Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden bzw. im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.

Claims (33)

  1. Saugerersatzvorrichtung (1) für landwirtschaftliche Nutztiere, mit einem insbesondere nach Art eines Fütterungssaugers ausgebildeten Saugkörper (10), wobei der Saugkörper (10) aus einem Vollmaterial gebildet ist.
  2. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) als ein, ein erstes, abgerundetes Ende (11) aufweisender Zapfen ausgebildet ist.
  3. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) als ein zylindrischer Körper ausgebildet ist.
  4. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) ganz oder teilweise aus einem Elastomermaterial, insbesondere aus Kautschuk, Silikon, Latex oder Silikonkautschuk gebildet ist.
  5. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) ganz oder teilweise aus Holz oder einem Polymermaterial gebildet ist.
  6. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) eine strukturverstärkende Einlage (20), insbesondere Gewebeeinlage aufweist.
  7. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) eine ein- oder angeformte oder eingesetzte, insbesondere leistenartig ausgebildete Bissfläche aufweist.
  8. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mit dem Saugkörper (10) lösbar fest verbundene Halteplatte (12).
  9. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Halteplatte (12) und Saugkörper (10) aus gleich- oder verschiedenartigem Material gebildet sind.
  10. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) an die Halteplatte (12) angeformt ist.
  11. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass Halteplatte (12) und Saugkörper (10) einstückig ausgebildet sind.
  12. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper (10) die Halteplatte (12) zur Verfügung stellt.
  13. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) auf einer Fläche fixierbar, insbesondere mit der Fläche verschraub- oder vernietbar oder an der Fläche ein- oder aufhängbar ist.
  14. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) aus Kunststoff, Metall, insbesondere rostfreiem Stahl, Aluminium, einer Legierung, einem Faserverbundwerkstoff, Holz oder einem Kunststoff-Metall-Verbundmaterial besteht.
  15. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) als sich radial vom Saugkörper (10) weg erstreckender Flansch (13) ausgebildet ist.
  16. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (13) wenigstens eine Ausnehmung, insbesondere eine Bohrung, ein Langloch, eine Einfräsung zum Durchgriff eines Befestigungsmittels, insbesondere zum Durchgriff einer Schraube, eines Nagels, eines Hakens, eines Bolzens oder eines Niets und/oder eines auf eine Form der Ausnehmung passenden Gegenstückes aufweist.
  17. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) und/oder der Saugkörper (10) eine axiale Aufnahme für ein Befestigungsmittel aufweisen.
  18. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) als vom Saugkörper (10) getrenntes Element ausgebildet ist und eine Kupplung (16) für den Saugkörper (10) zur Verfügung stellt, wobei der Saugkörper (10) ein zweites zu der Kupplung (16) formkomplementäres und mit der Kupplung (16) form- oder kraftschlüssig in Eingriff bringbares Ende aufweist.
  19. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplung (16) und Saugkörper (10) eine Steck-, Rast-, Clips-, Bügel-, Bajonett- oder Gewindeverbindung ausbilden.
  20. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kupplung (16) und Saugkörper (10) ein Verbindungs- oder Adapterstück (15) vorgesehen ist.
  21. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (15) die Kupplung (16) für den Saugkörper (10) einerseits und ein Verbindungsmittel (17) für die Halteplatte (12) andererseits zur Verfügung stellt.
  22. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (15) einen, in den Saugkörper (10) oder die Halteplatte (12) einstehenden oder einsetzbaren Bolzen (19), insbesondere T-Bolzen oder Stabilisierungsbolzen aufweist.
  23. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplung (16) und Adapterstück (15) eine Steck-, Rast-, Clips-, Bügel-, Bajonett- oder Gewindeverbindung ausbilden.
  24. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (15) aus Kunststoff, Metall, insbesondere rostfreiem Stahl, Aluminium, Metall-Legierungen, Faserverbundwerkstoff, Holz oder Kunststoff-Metall-Verbundmaterial besteht.
  25. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (15) aus einem Elastomer-Material gebildet ist.
  26. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterstück (15) federgelagert angeordnet ist.
  27. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) und/oder das Adapterstück (15) und der Saugkörper (10) über eine Kugelverbindung verbindbar sind, wobei eine Kugelaufnahme in dem Saugkörper (10) oder in der Halteplatte (12) bzw. dem Adapterstück (15) vorgesehen ist.
  28. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8–27, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugerersatzvorrichtung (1) und/oder die Halteplatte (12) verschwenkbar oder abklappbar an einer Fläche anordenbar ist/sind.
  29. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8–28, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (12) eine elastische Lagerung aufweist.
  30. Saugerersatzvorrichtung (1) nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Lagerung durch wenigstens eine mit der Halteplatte (12) verbundene elastische Platte, wenigstens eine Feder oder wenigstens ein elastisches Anschlussstück zur Verfügung gestellt wird.
  31. Saugerersatzvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Saugkörper (10) eine, ein Stützelement aufnehmende Ausnehmung, insbesondere eine Sacklochbohrung (21) vorgesehen ist, wobei das Stützelement bevorzugt an einer Halteplatte und/oder an einem Adapterstück angeordnet ist und in den Saugkörper (10) oder die Sacklochbohrung (21) einsteht beziehungsweise formschlüssig eingreift.
  32. Stall oder Stallabteil mit einer Saugerersatzvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
  33. Stall nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass der Stall ein Jungviehstall, insbesondere Kälberstall ist.
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