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Die Neuerung betrifft einen Kombi-Fußschalter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Gattungsgemäße Geräte sind aus der Praxis bekannt. Sie dienen zur Steuerung von so genannten OP-Mikroskopen, also von Mikroskopen, die im Operationssaal eingesetzt werden und beispielsweise im Bereich der Augenheilkunde Anwendung finden. Das Gehäuse des Kombi-Fußschalters weist eine Oberseite auf, die in ergonomisch vorteilhafter Ausgestaltung pultartig schräg vom Benutzer aus ansteigen kann. Ein erstes Stellelement des Kombi-Fußschalters wird im Rahmen der vorliegenden Anmeldung als Pedal bezeichnet. Es ist bei den gattungsgemäßen Fußschaltern joystickartig beweglich, also in vier Richtungen und zwar in einer liegenden Ebene, beispielsweise in der Horizontalen, oder in einer Ebene, die parallel zur schräg verlaufenden Oberseite des Fußschalters aufgespannt ist. Entsprechend diesen zwei sich kreuzenden Bewegungsrichtungen, in denen das Pedal jeweils hin und her beweglich ist, kann beispielsweise das Mikroskop in gleicher Weise verfahren werden, um während der Operation unterschiedliche Stellen des Auges betrachten zu können.
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Der gattungsgemäße Kombi-Fußschalter weist unterhalb des Pedals zwei Schaltwippen auf, die jeweils nach rechts und links betätigt werden können, beispielsweise auf der rechten und auf der linken Seite gedrückt werden können, wobei eine Schaltwippe dazu dient, das Mikroskop zu fokussieren und die zweite Schaltwippe dazu dient, den Vergrößerungsfaktor des Mikroskops, den so genannten Zoomfaktor einzustellen.
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Die drei vorgenannten Stellelemente in Form des Pedals und der beiden Schaltwippen sind auf einer Längsachse bzw. Mittelachse des Kombi-Fußschalters angeordnet. Es ist bekannt, beiderseits dieser Stellelemente weitere Stellelemente in Form von Tastern oder Schaltern anzuordnen, so dass bei Druck auf einen dementsprechenden Taster oder Schalter ein Umschaltvorgang erfolgt und mit diesen weiteren Stellelementen unterschiedliche Funktionen ein- oder ausgeschaltet werden können, die entweder unmittelbar am Mikroskop vorgesehen sind oder zusätzliche, vom OP-Mikroskop unabhängige Geräte betreffen, wie z. B. eine Leuchte, die ein- und ausgeschaltet werden kann o. dgl.
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Bei der Durchführung von Augenoperationen wird einerseits das oben erwähnte OP-Mikroskop benötigt. Weiterhin wird jedoch für die eigentliche Durchführung der Operation ein so genanntes Augen-OP-Gerät benötigt, beispielsweise ein Ultraschallgerät oder ein Lasergerät. Auch dieses Augen-OP-Gerät wird mittels eines Fußschalters bedient, um beispielsweise die Ultraschallintensität des Augen-OP-Gerätes zu steuern oder um eine Spülflüssigkeit zu dosieren, mit welcher die Operationsstelle intervallartig oder mit wechselnden Intensitäten gespült werden soll.
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Da sowohl das OP-Mikroskop als auch das Augen-OP-Gerät jeweils mittels eines Fußschalters betätigt wird, ergibt sich für den Operateur die Problematik, ständig zwischen den beiden Fußschaltern hin und her wechseln zu müssen. Je nach Ausstattung des Operationssaals mit einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte, die jeweils über einen eigenen Fußschalter verfügen, kann zudem im Bereich des Bodens vor dem Operateur eine drangvolle Enge aufgrund mehrerer dort angeordneter Fußschalter herrschen.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Fußschalter dahingehend zu verbessern, dass dieser die Platz sparende Bedienung mehrerer Geräte ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird durch einen Kombi-Fußschalter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, den gattungsgemäßen Kombi-Fußschalter dahingehend weiterzubilden, dass mittels des Pedals auch eine dritte Bewegungsrichtung ermöglicht wird, nämlich in aufrechter Richtung, also in eine Richtung, die beispielsweise senkrecht auf der Ebene steht, welche durch die beiden ersten Bewegungsrichtungen des Pedals aufgespannt ist. Auf diese Weise wird mit dem vorschlagsgemäßen Kombi-Fußschalter auch die Bedienung eines Augen-OP-Gerätes ermöglicht. Typische Fußschalter zur Bedienung von Augen-OP-Geräten weisen ein großflächiges Pedal auf, auf welchem der Operateur seinen Fuß nahezu vollflächig abstellen kann. Die auf- und abwärts erfolgende Bewegung, mit der dieses Pedal betätigt werden kann, ähnlich der Bewegung eines Gaspedals bei einem Auto, dient zur Beeinflussung der Intensität des Ultraschallgeräts, und seitliche Bewegungen dieses Pedals dienen dazu, den Fluss der Spülflüssigkeit zu steuern.
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Vorschlagsgemäß muss das Pedal nicht großflächig ausgestaltet sein, so dass es sich nahezu über die gesamte Länge des Fußschalters erstrecken würde, sondern vielmehr kann es wie das joystickartige Stellelement eines gattungsgemäßen Kombi-Fußschalters ausgestaltet sein, so dass dadurch noch vor diesem Pedal ausreichend Platz auf der Oberfläche des Fußschalters zur Verfügung steht, um dort die beiden Schaltwippen unterzubringen, die für die Bedienung eines OP-Mikroskops, wie weiter oben erläutert, genutzt werden können. Der Kombi-Fußschalter kann daher im wesentlichen die auch ansonsten üblichen Abmessungen aufweisen und muss nicht etwa so lang ausgestaltet werden, dass ein den Fuß vollflächig unterstützendes Pedal plus die beiden Schaltwippen in Längsrichtung hintereinander angeordnet werden können. Das joystickartige Pedal wird vielmehr vorschlagsgemäß in der Weise weitergebildet, dass es zusätzlich zu seinen beiden liegenden Bewegungsrichtungen und auch in der dritten, aufrechten Bewegungsrichtung betätigt werden kann.
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Die beschriebene Ausgestaltung des Kombi-Fußschalters ermöglicht es, den Kombi-Fußschalter wahlweise zur Steuerung eines OP-Mikroskops oder eines Augen-OP-Gerätes zu nutzen. In besonders platzsparender Ausgestaltung ist vorschlagsgemäß weiterhin vorgesehen, dass der Kombi-Fußschalter nicht nur wahlweise für das eine oder für das andere Gerät genutzt werden kann und an dieses dann dauerhaft und ausschließlich angeschlossen wird, sondern er kann vielmehr für beide Geräte genutzt werden und an beide Geräte angeschlossen werden. Derselbe Kombi-Fußschalter kann zu diesem Zweck in zwei unterschiedlichen Betriebsarten betrieben werden und durch den Benutzer zwischen diesen beiden Betriebsarten umgeschaltet werden. Auf diese Weise kann während einer Operation der Kombi-Fußschalter wiederholt umgeschaltet werden und wiederholt nacheinander wahlweise zur Bedienung des OP-Mikroskops bzw. des Augen-OP-Gerätes verwendet werden.
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Die Umschaltung zwischen den beiden Betriebsarten kann unterschiedlich ausgestaltet und technisch verwirklicht werden.
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Gemäß einer ersten Ausgestaltung des Fußschalters kann am Gehäuse ein fußbetätigter Umschalter vorgesehen sein, so dass am Fußschalter selbst die Möglichkeit besteht, diesen zur Ansteuerung des jeweils gewünschten Gerätes einzurichten. Hierdurch wird die gesamte Anordnung von Fußschalter und angeschlossenen Geräten in technischer Hinsicht möglichst einfach gehalten.
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Dieser am Kombi-Fußschalter selbst vorgesehener Umschalter kann vorteilhaft seitlich am Gehäuse des Kombi-Fußschalters vorgesehen sein. Auf diese Weise werden versehentliche Betätigungen dieses Schalters insofern ausgeschlossen, als er nicht auf der Oberseite des Fußschalters wie die übrigen Stellelemente angeordnet ist, so dass sich für den Operateur eine möglichst einfache Bedienlogik ergibt: Die Geräte werden mit den Stellelementen angesteuert, die oben auf dem Fußschalter angeordnet sind, und welches Gerät mittels des Fußschalters bedient wird, wird durch den Umschalter bestimmt, der in einer völlig anderen Betätigungsebene liegt.
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Eine derartige, möglichst einfache Bedienlogik ergibt sich auch bei zwei anderen, rein beispielhaften Ausgestaltungen:
In einer zweiten Ausgestaltung des Fußschalters kann vorgesehen sein, dass der Umschalter softwaretechnisch verwirklicht ist. Hierzu sind dem Kombi-Fußschalter ein Mikrofon und eine Sprachauswertungssoftware zugeordnet. Der Umschaltbefehl kann bei dieser Ausgestaltung mittels eines gesprochenen Befehls erfolgen.
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Gemäß einer dritten Ausgestaltung des Fußschalters kann der Umschalter vom Kombi-Fußschalter entfernt vorgesehen sein, nämlich außerhalb des Gehäuses des Kombi-Fußschalters, so dass auf diese Weise gegebenenfalls eine versehentliche Fußbetätigung völlig ausgeschlossen werden kann, beispielsweise wenn der Umschalter weit oberhalb des Fußbodens angeordnet werden kann. Insbesondere kann somit eine Verwechslung zwischen den Stellelementen, die zur Ansteuerung der angeschlossenen Geräte dienen, und dem Umschalter ausgeschlossen werden.
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Der vom Kombi-Fußschalter entfernte Betriebsartenumschalter kann vorteilhaft an einem Gerät angeordnet sein, welches mittels des Kombi-Fußschalters bedient wird, also beispielsweise am OP-Mikroskop oder an dem Augen-OP-Gerät, oder an jedem dieser Geräte. Es ist nämlich davon auszugehen, dass der Operateur ohnehin seine Hände an dem jeweiligen Gerät hat, so dass es eine besonders einfache Bedienung für den Operateur darstellt, nach der gewünschten Bedienung des jeweiligen Geräts kurz an diesem Gerät den Umschaltvorgang auszulösen, so dass der Operateur dann zu dem anderen Gerät wechseln kann und auch der Fußschalter dann die dafür jeweils geeignete Steuerung bewirkt. Oder vor der Bedienung des jeweiligen Geräts, wenn sich der Operateur diesem Gerät bereits zugewendet hat, wird der an diesem Gerät befindliche Umschalter betätigt und auf diese Weise sichergestellt, dass die Betriebsart des Fußschalters nun auf dieses Gerät eingestellt ist.
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Der Umschalter kann daher so ausgelegt sein, dass er nicht mit jedem Schaltvorgang zwischen den beiden Betriebsarten hin und her wechselt, sondern vielmehr, wenn er an einem der beiden Geräte betätigt wird, den Fußschalter in eine bestimmte Betriebsart schaltet. In diesem Fall bewirkt eine wiederholte Betätigung des Umschalters an demselben Gerät keine wiederholten Umschaltvorgänge, sondern vielmehr nach dem ersten Umschaltvorgang lediglich mehrfache Bestätigungen des nun eingenommenen Schaltzustandes bzw. der nun eingenommenen Betriebsart.
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Vorteilhaft kann die jeweilige Betriebsart dem Benutzer signalisiert werden. Hierzu kann vorteilhaft ein Signalgeber vorgesehen sein, der ein optisches und/oder akustisches Signal erzeugt. Das Signal kann im Klartext ausgegeben werden, z. B. als gesprochenes Wort oder als dargestellter Text, oder es kann codiert ausgegeben werden, z. B. als Ton- oder Farbsignal.
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Bei einer Signalisierung der Betriebsart kann das Signal vorteilhaft als optisches Signal ausgestaltet sein, welches in der jeweiligen Anzeigeeinrichtung der Geräte angezeigt wird, die an den Fußschalter angeschlossen sind. Beispielsweise kann das Signal in ein jeweils von dem Gerät angezeigtes Bild eingeblendet werden, z. B. in das Okular oder Display eines OP-Mikroskops oder Augen-OP-Gerätes. So wird dem Operateur die momentane Betriebsart des Fußschalters angezeigt, ohne dass er hierzu seinen Blick abwenden müsste.
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Dabei kann der Signalgeber so ausgestaltet sein, dass in jeder Betriebsart ein entsprechendes Signal an beide angeschlossene Geräte ausgegeben wird. Dadurch wird dem Benutzer einerseits die Bestätigung angezeigt, dass der Fußschalter in die richtige Betriebsart geschaltet ist, wenn der Operateur das entsprechende Gerät bedient, und andererseits wird ihm angezeigt, dass der Fußschalter noch nicht umgeschaltet ist, wenn er das dementsprechend andere Gerät bedient.
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Alternativ kann vorgesehen sein, dass nur in einer Betriebsart ein entsprechendes Signal ausgegeben wird, während die andere Betriebsart optisch dadurch gekennzeichnet wird, dass kein Signal ausgegeben wird.
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Es kann vorgesehen sein, dass nur an einem der beiden Geräte eine Signalisierung erfolgt.
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Das optische Signal kann als Störsignal in der Anzeige desjenigen Gerätes vorgesehen sein, welches in der momentan eingeschalteten Betriebsart nicht steuerungswirksam an den Kombi-Fußschalter angeschlossen ist. Das Störsignal kann darin bestehen, dass die Anzeige desjenigen Gerätes, welches nicht zu der Betriebsart passt, die momentan am Fußschalter eingeschaltet ist, bewusst gestört wird, z. B. durch ein großflächiges, bewusst störend platziertes oder auffällig blinkendes optisches Element wie z. B. ein Kreis oder Kreuz oder ein das Bild umgebender optischer Rahmen, insbesondere in einer Warnfarbe wie z. B. Rot, und gegebenenfalls blinkend dargestellt, oder indem die betreffende Anzeige verdunkelt bzw. abgeschaltet wird. In diesen Fällen wird der Operateur beim Blick in die Anzeige des „falschen“ Gerätes unmittelbar und intuitiv vermittelt, dass der Fußschalter nicht in die für dieses Gerät erforderliche Betriebsart umgeschaltet ist.
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Umgekehrt kann bei demjenigen Gerät, welches zu der Betriebsart passt, die momentan am Fußschalter eingeschaltet ist, und welches daher momentan steuerungswirksam mit dem Kombi-Fußschalter verbunden ist, die Anzeige ein Bestätigungssignal anzeigen, z. B. ein das Bild umgebender optischer Rahmen, insbesondere in einer für Bestätigungssignale typischen Farbe wie z. B. Grün, und nicht blinkend dargestellt.
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Bei Bedienung des OP-Mikroskops oder des Augen-OP-Geräts gibt es also kein Störsignal bzw. es gibt ein Bestätigungssignal, wenn das jeweils betreffende Gerät steuerungswirksam mit dem Fußschalter verbunden ist, der Fußschalter also auf die für dieses Gerät passende Betriebsart umgeschaltet ist. Wechselt jedoch der Operateur zu dem anderen Gerät, ohne die Betriebsart des Kombi-Fußschalters umzuschalten, so fällt in der Anzeige dieses anderen Gerätes das Störsignal auf und erinnert den Operateur daran, den Kombi-Fußschalter auf die nun erforderliche Betriebsart umzuschalten.
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Ein im Vergleich zu den Schaltwippen erhabener Steg, der nicht als Stellelement ausgestaltet ist, kann vorteilhaft vorgesehen sein, um eine ergonomisch vorteilhafte Bedienung des Fußschalters zu ermöglichen und dem Fuß eine bequeme Ablage zu bieten, ohne dass beim Druck auf diesen Steg ein Stellsignal ausgegeben wird.
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Eine ergonomisch vorteilhafte Betätigung der Schaltwippen kann dadurch unterstützt werden, dass der Steg zwischen den Schaltwippen angeordnet ist und diese voneinander trennt, so dass versehentliche Fehlbedienungen der Schaltwippen möglichst vermieden werden können.
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Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der rein schematischen Darstellung nachfolgend näher erläutert.
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Dabei ist mit 1 insgesamt ein Kombi-Fußschalter bezeichnet, der ein Gehäuse 2 aufweist, dessen Oberseite 3 pultartig ansteigt, so dass der Kombi-Fußschalter 1 mit seinem in der Zeichnung links dargestellten niedrigerem Ende zum Benutzer hin ausgerichtet werden kann und somit eine ergonomische, möglichst ermüdungsfreie Betätigung ermöglicht.
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Auf der Oberseite 3 sind mehrere Stellelemente angeordnet: Ein erstes Stellelement wird als Pedal 4 bezeichnet. Dieses Pedal 4 ist entsprechend den darauf markierten Pfeilen in vier Richtungen betätigbar, nämlich in zwei kreuzweise zueinander angeordneten liegenden Bewegungsrichtungen, jeweils hin und her, also in Richtung des Kombi-Fußschalters 1 nach vorn und nach hinten sowie nach rechts und nach links. Zusätzlich kann das Pedal 4 in aufrechter Richtung betätigt werden, nämlich nach unten, in das Gehäuse 2 hinein, gedrückt werden, wobei eine automatische Rückstellung des Pedals 4 nach oben durch eine Feder erfolgt.
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Unterhalb des Pedals 4, im flacheren Bereich des Gehäuses 2, sind zwei Stellelemente in Form von Schaltwippen 5 vorgesehen, die jeweils auf der rechten und auf der linken Seite betätigt werden können, nämlich nach unten gedrückt werden können. Zwischen den beiden Schaltwippen 5 ist ein erhöhter Steg 6 vorgesehen, der als Ablage für den Fuß des Benutzers dient und beispielsweise eine besonders feinfühlige Betätigung des Pedals 4 erleichtert.
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Beiderseits der drei erwähnten Stellelemente, nämlich des Pedals 4 und der Schaltwippen 5, sind weitere Stellelemente 7 vorgesehen, die als Taster oder Schalter ausgestaltet sind.
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Aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist ein Umschalter, der dazu dient, den Kombi-Fußschalter 1 zwischen zwei unterschiedlichen Betriebsarten umzuschalten. Dieser Umschalter kann entweder direkt am Gehäuse 2 des Kombi-Fußschalters 1 vorgesehen sein, beispielsweise an der Seite, die vom Betrachter der vorliegenden Zeichnung abgewandt ist, oder er kann an dem Gerät angeordnet sein, welches mittels des Kombi-Fußschalters bedient wird, wobei es sich insbesondere einerseits um ein OP-Mikroskop und andererseits um ein Augen-OP-Gerät in Form eines Ultraschall- oder Lasergeräts handeln kann. In beiden vorgenannten Fällen ist der Umschalter als Hardware-Schalter ausgestaltet. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Umschaltung mittels einer elektronischen Schaltung erfolgt, die über ein Mikrofon Sprachbefehle auswertet, so dass der Umschalter in Form einer Software verwirklicht ist. Sämtliche Arten des Umschalters können entweder einzeln oder auch in Kombination am Kombi-Fußschalter vorgesehen sein, so dass die Art, wie der Umschalter zu betätigen sein soll, vom Anwender je nach dessen Vorlieben bestimmt werden kann und der Kombi-Fußschalter 1 die dazu erforderlichen Möglichkeiten bereitstellt.