DE202014C - - Google Patents

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DE202014C
DE202014C DENDAT202014D DE202014DA DE202014C DE 202014 C DE202014 C DE 202014C DE NDAT202014 D DENDAT202014 D DE NDAT202014D DE 202014D A DE202014D A DE 202014DA DE 202014 C DE202014 C DE 202014C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/02Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by spark

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  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 202014 KLASSE 21g-. GRUPPE
ROBERT GRISSON in BERLIN.
einem Spannungsempfänger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auslösung von elektrischen Spannungsunterschieden zwischen einem Spannungsgeber und einem Spannungsempfänger. Wenn ein zwisehen einem Spannungsgeber und einem Spannungsempfänger bestehender Sp_annungsunterschied zur Auslösung gebracht worden ist und alsdann im Spannungsempfänger ein Spannungszustand besteht, so kommt es bei der Erfindung darauf an, daß diese dem Spannungsempfänger zugeführte Spannung ihrerseits über einen solchen Weg zur Auslösung gebracht wird, welcher dem Ausgleich ein kleineres Hindernis (Widerstand) bietet als derjenige Weg, über welchen die Auslösung des Spannungsunterschiedes zwischen . dem Spannungs-. geber und dem Spannungsempfänger erfolgt ist. Es ist also wesentlich, daß für den im Spannungsempfänger erzeugten Spannungszustand eine Auslösung geschaffen wird, durch welche . wiederum ein Spannungsunterschied zwischen dem Spannungsgeber und dem Spannungsempfänger entsteht. Das neue Verfahren bietet unter anderem den Vorteil, daß eine Stetigkeit in der Aufeinanderfolge der Auslösungen erzielt wird, indem eine zwangläufige Regelung zwischen der Auslösung des Spannungsunterschiedes zwischen Spännungsgeber und Spannungsempfänger einerseits und der Auslösung der Spannung in dem Spannungsempfänger andererseits stattfindet. Es sind zwar bereits Schaltungen bekannt geworden, bei denen unter Umständen auch eine gewisse Stetigkeit in der Aufeinanderfolge der Auslösung von Spannungsunterschieden zwischen einem Spannungsgeber und einem Kondensator stattfinden kann. Bei jenen Schaltungen ist aber die erwähnte zwangläufige Regelung nicht vorhanden, indem die stattfindenden Spannungsauslösungen gewissermaßen durch Zufälligkeiten bedingt sind.
Das neue Verfahren kann beliebigen Zwecken nutzbar gemacht werden. Beispielsweise kann es bei der drahtlosen Telegraphic und TeIephonie, zum Betriebe von Funkeninduktoren, von Röntgenröhren, von Ozonapparaten, zur Erzeugung wechselnder magnetischer Felder sowie zum Betrieb verschiedener Apparate für medizinische und therapeutische Zwecke Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist das Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des neuen Verfahrens verwendbaren Einrichtung schematisch dargestellt, bei welcher angenommen ist, daß der Spannungsgeber von einer Dynamomaschine, der Spannungsempfänger von einem Kondensator gebildet wird.
Es ist jedoch nicht notwendig, daß der Spannungsempfänger aus einem Kondensator besteht; der Spannungsempfänger kann, insbesondere dann, wenn als Spannungsgeber eine Wechselstromdynamomaschine verwendet wird, beispielsweise auch aus einem Induktionswiderstand (Drosselspule u. dgl.) bestehen.
In den Leitungsweg der Dynamomaschine ..i, k ist der Kondensator d, h und ein Durch-

Claims (2)

bruchwiderstand a, b eingeschaltet. Dieser Durchbruchwiderstand kann beliebiger Art sein. Beispielsweise kann als Durchbruchwiderstand eine Funkenstrecke, in geeigneten Fällen auch ein Lichtbogen, eine Unipolarzelle, eine evakuierte Ventilröhre oder Flüssigkeitszelle Verwendung finden, entsprechend dem Verwendungszweck und dem zur Verwendung kommenden Spannungsgeber. Der Kondensator ίο d, h liegt ..außerdem in einem Leitungsweg, in dem sich ein zweiter ebenfalls beliebig ausgebildeter Durchbruchwiderstand e,f befindet. Der Widerstand des von dem Kondensator d, h ausgehenden Leitungsweges über den Durchbruchwiderstand e, f ist für die Entladung des Kondensators d, h kleiner als der Widerstand desjenigen Leitungsweges, welcher von der Dynamomaschine i, k über den Durchbruchwiderstand a, b zum Kondensator d, h führt. Da der Kondensator d, h von der Dynamomaschine i, k aus über den Durchbruchwiderstand a, b geladen werden soll, so muß der Widerstand des Leitungsweges c-d-h-g kleiner sein als der Widerstand des Leitungsweges c-e-f-g, damit der zwischen der Dynamomaschine i, k und dem Kondensator d, h bestehende Spannungsunterschied über diesen ausgelöst wird. Durch diese Auslösung wird der Kondensator d, h geladen, und es besteht dann zwischen dessen Belegen d und h ein Spannungsunterschied. Dieser Spannungsunterschied hat naturgemäß das Bestreben, sich auszugleichen. Der Ausgleich wird auf dem Wege d-c-e-f-g-h herbeigeführt, und zwar dadurch, daß der Widerstand dieses Leitungsweges für die Auslösung kleiner ist als der Widerstand des Leitungsweges d-c-b-a-i-k-g-h. Der Ausgleich des Spannungsunterschiedes am Kondensator d, h führt wieder einen Spannungsunterschied zwischen der Dynamomaschine i, k und dem Kondensator d, h herbei, so daß wiederum über den Durchbruchwiderstand a, b die Auslösung des Spannungsunterschiedes zwisehen i, k und d, h erfolgen kann. Es ist ersichtlich, daß vor der Auslösung eines neuen Spannungsunterschiedes zwischen i, k und d, h über den Durchbruchwiderstand a, b hinweg stets eine Auslösung der Spannung am Kondensator d, h herbeigeführt wird. Es erfolgt also eine zwangläufige stetige Auslösung von Spannungsunterschieden in der Weise, daß der Kondensator d, h in geregelter zeitlicher Aufeinanderfolge über a, b geladen und über e, f entladen wird. Es erfolgt also nicht nur die Entladung, sondern auch die Ladung des Kondensators über einen Durchbruchwiderstand . Wird die geschilderte Anordnung mit einer geeigneten Verbrauchsstelle in Verbindung gebracht, z. B. durch Einschaltung einer elektrischen Selbstinduktion L in den Leitungsweg c-d, so können die er2eugten stetigen Auslösungen der Spannungsunterschiede nutzbar gemacht werden, z. B. kann durch Anschluß an einen Luftleiter die geschilderte Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen dienen, die für Zwecke der drahtlosen Telegraphie oder Telephonie Verwendung finden können. PateNT-A νSprüche:
1. Verfahren zur Erzeugung einer Stetigkeit in der Aufeinanderfolge der Auslösung von elektrischen Spannungsunterschieden zwischen einem Spannungsgeber und einem Spannungsempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß die infolge . der Auslösung des Spannungsunterschiedes zwischen dem Spannungsgeber (i, k) und dem Spannungsempfänger (d, h) erzeugte Spannung im Spannungsempfänger (d, h) über einen solchen Weg zur Auslösung gebracht wird, welcher der Spannungsauslösung ein kleineres Hindernis (Widerstand) bietet als derjenige Weg, über welchen die Auslösung des Spannungsunterschiedes zwischen dem Spannungsgeber (i, k) und dem Spannungsempfänger (d, h) erfolgt.
2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die Entladung, sondern auch die Ladung des als Kondensator ausgebildeten Spannungsempfängers über einen Durchbruchwider- stand beliebiger Art erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762707C (de) * 1937-12-15 1944-12-21 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zur Umwandlung hoher Gleichspannung in niedrigere Wechselspannung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762707C (de) * 1937-12-15 1944-12-21 Philips Patentverwaltung Vorrichtung zur Umwandlung hoher Gleichspannung in niedrigere Wechselspannung

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