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Die Erfindung betrifft einen Windschutz mit zwei Stangen und einer zwischen den zwei Stangen spannbaren Textilbahn, wobei die Stangen und/oder die Textilbahn Befestigungsmittel zur Befestigung der Textilbahn an den Stangen aufweisen.
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Derartige Vorrichtungen erfreuen sich neben Campingplätzen insbesondere am Strand einer hohen Beliebtheit. Dabei werden die Stangen als den Windschutz seitlich begrenzende Pfosten vertikal in den Boden gesteckt und die Textilbahn an den Pfosten befestigt.
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Hierfür weist die Textilbahn beispielsweise an ihren Stirnseiten jeweils einen blindsackartigen Tunnelsaum auf, in den die Stangen gesteckt werden können. Neben der horizontalen Befestigung der Textilbahn an den Stangen sorgt die blindsackartige Ausbildung des Tunnelsaums gleichzeitig für eine vertikale Fixierung der Textilbahn – die Textilbahn liegt also der Oberseite der Stangen auf.
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Alternativ sind auch Textilbahnen bekannt, die mit Ösen versehen sind, wobei die Stangen einen in die Ösen eingreifenden Dorn oder Haken aufweisen. Als weitere Alternative können die mit Ösen versehenen Textilbahnen auch mit einem an den Stangen vorgesehenen Band an den Stangen befestigt werden.
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Bei einem Bade- und Strandurlaub ist die Mitnahme eines Windschutzes besonders aufwändig, da dieser immer zusätzliches Gepäck darstellt. Zwar kann ein Windschutz zum Trocknen von Badeutensilien verwendet werden, indem die Badeutensilien über den Windschutz gelegt werden. Erfahrungsgemäß trocknen die Badeutensilien aber aufgrund der Windundurchlässigkeit des Windschutzes nur mäßig.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Windschutz zu schaffen, der für einen Bade- und Strandurlaub besonders gut geeignet ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Windschutz mit den Merkmalen von Anspruch 1gelöst. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.
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Grundgedanke der Erfindung ist es, die Textilbahn eines Windschutzes als Handtuch auszubilden. So kann einerseits Gepäck gespart werden, da gegenüber dem Stand der Technik neben einem zum Abtrocknen des Körpers geeigneten Handtuch keine zusätzliche Textilbahn für den Windschutz mitgenommen werden muss. Andererseits kann ein Windschutzhandtuch als normales Handtuch zum Abtrocknen des nassen Körpers und nach dessen Benutzung als Windschutz verwendet werden, wobei das nasse Handtuch einen zuverlässigen Windschutz bietet und gleichzeitig gut durchlüftet trocknen kann.
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Die Erfindung betrifft also einen Windschutz, mit zwei als Pfosten dienenden Stangen und einer zwischen den zwei Stangen spannbaren Textilbahn, wobei die Stangen und/oder die Textilbahn Befestigungsmittel zur Befestigung der Textilbahn an den Stangen aufweisen, wobei die Textilbahn ein Handtuch ist.
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Grundsätzlich ist es denkbar, dass der Windschutz mehr als zwei Stangen aufweist. Bei einer Ausbildung des Handtuchs als Badetuch ist es jedoch vorteilhaft, dass die Befestigungsmittel am Handtuch lediglich an den Stirnseiten des Handtuchs vorgesehen sind, um einen möglichst ungestörten Liegekomfort zu gewährleisten.
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Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weist das Handtuch an seinen Stirnseiten jeweils einen Tunnelsaum zur Aufnahme einer Stange auf, wobei der Tunnelsaum eines Handtuchs besonders bevorzugt zu derselben Längsseite des Handtuchs blindsackartig ausgebildet ist. So wird das Handtuch an einem Herabrutschen an den Stangen gehindert, ohne das weitere Befestigungsmittel notwendig sind.
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Alternativ kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das Handtuch an seinen Stirnseiten jeweils zur gleichen Seite des Handtuchrands eine Öse zur Verbindung mit einem an den Stangen angeordneten Befestigungsmittel aufweist.
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Hierfür kann beispielweise die Stange die Öse durchdringen und so verbreitert sein, dass die Öse auf der Stange gelagert wird.
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Alternativ kann an den Stangen jeweils ein Band befestigt sein, dass durch die Ösen des Handtuchs geführt und mit einem einfachen Knoten gesichert wird. Wiederum alternativ können andere Verbindungsmittel zwischen Stange und Handtuch vorgesehen sein, beispielsweise Haken oder Klemmen.
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Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung wird erreicht, wenn das Handtuch ein Frottee- oder Frottierhandtuch ist. Diese Art Textilgewebe erlaubt einen größtmöglichen Komfort beim Abtrocknen, weist eine hohe Saugfähigkeit auf und ist aufgrund seiner Schlingenbildung auch weitgehend windundurchlässig.
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Schließlich ist es besonders vorteilhaft, wenn das Handtuch als Bade- oder Strandtuch ausgebildet ist. Mit den Standardmaßen im Bereich von etwa 180 cm Länge und 100 cm Breite wird einerseits eine ausreichende Liegefläche zum Liegen am Strand, andererseits eine vorteilhafte Länge und Höhe (hier: die Breite des Bade- oder Strandtuchs) für einen Windschutz bereitgestellt.
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Für einen Bade- oder Standurlaub optimal vorbereitet ist man mit einem Strandset bestehend aus dem vorgenannten Windschutz und wenigstens einem weiteren, zwischen den zwei Stangen spannbaren Handtuch. So besitzt man immer ein als Windschutz aufgespanntes Handtuch und ein weiteres Handtuch, z.B. als Liegefläche, zur freien Verfügung.
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Wird das zur freien Verfügung stehende Handtuch nass, erhält man aus dem Windschutz ein frisches, trockenes Handtuch und kann das nasse Handtuch als Windschutz verwenden, wobei dieses gleichzeitig für einen weiteren Austausch getrocknet wird.
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Dem Strandset ist vorteilhafterweise ein Hammer, insbesondere ein Holz- oder Gummihammer beigefügt, mit dessen Hilfe die Stangen in den Boden eingeschlagen werden können.
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Die Erfindung wird anhand eines in der einzigen 1 dargestellten besonders bevorzugt ausgebildeten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
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1a einen besonders bevorzugt ausgestalteten, am Strand errichteten Windschutz nach der Erfindung mit einem davor ausgebreiteten Handtuch; und
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1b ein besonders bevorzugt ausgestaltetes Strandset nach der Erfindung.
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1a zeigt einen an einem Strandabschnitt aufgebauten Windschutz 100. Der Windschutz 100 besteht aus zwei zueinander beabstandet angeordneten Stangen 10, 20, zwischen denen eine als Badetuch 30 ausgestaltete Textilbahn 30 gespannt ist. Vor dem Windschutz 100 ist ein Handtuch 30 ausgebreitet, dass – wie oben beschrieben – im Austausch mit dem zwischen den Stangen 10, 20 eingespannten Handtuch 30 verwendet werden kann.
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Im vorliegenden Fall ist das Handtuch 30 an den Stangen 10, 20 dadurch befestigt, dass die Stangen 10, 20 in jeweils einem an den Stirnseiten des Handtuchs 30 angeordneten Tunnelsaum eingeführt und mittels der Befestigungsmittel 40, nämlich einem an den Stangen 10, 20 angeordneten Band und einer am Handtuch 30 angeordneten Öse, gegen ein vertikales Verrutschen gesichert.
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Die Stangen 10, 20 sind zum leichteren Einbringen in den Boden an ihren unteren Enden bevorzugt spitz zulaufend ausgebildet und bevorzugt derart stabil ausgebildet, dass diese mit einem Hammer in den Boden vorgetrieben werden können.
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1b zeigt das in 1a zur Benutzung dargestellte, besonders bevorzugt ausgestaltete Strandset in seinem zum Transport vorbereiteten Zustand. Der Windschutz 100 besitzt nur geringe Packmaße und besteht aus den beiden Stangen 10, 20 den beiden zusammengelegten Badetüchern 30 und einem Hammer H.