DE202016001237U1 - Halterung zur Anbringung von Sonnen- und Blickschutzeinrichtungen am Rahmen, insbesondere von Fenstern und Türen - Google Patents

Halterung zur Anbringung von Sonnen- und Blickschutzeinrichtungen am Rahmen, insbesondere von Fenstern und Türen Download PDF

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Abstract

Halterung für Sonnenschutzeinrichtungen zur Anbringung an einen Rahmen (9), in den mittels einer Dichtung (91) eine Scheibe (92) gehaltert ist, umfassend eine Halteklammer (2), deren vorderer Bereich (21) zum Einschieben unter die Dichtung (91) ausgebildet ist, und ein Halteelement (3), welches auf die Halteklammer (2) aufsetzbar ist und ein Ankopplungsmittel für die Sonnenschutzeinrichtungen (99) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklammer (2) und das Halteelement (3) über eine selbstsichernde Steckverbindung (4) lösbar miteinander verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Halterung für Sonnenschutzeinrichtungen zur Anbringung an einem Rahmen, in den mittels einer Dichtung eine Scheibe gehaltert ist, umfassend eine Halteklammer, deren vorderer Bereich zum Einschieben unter die Dichtung ausgebildet ist, und ein Halteelement, welches auf die Halteklammer aufsetzbar ist, sowie ein aus mehreren Halterungen und mindestens einem Stab zusammengesetztes Halterungssystem.
  • Im Interesse der Vermeidung von Beschädigungen ist es häufig nicht erwünscht, Halter für Sonnen- und Blickschutzeinrichtungen unmittelbar am Rahmen von Fenstern oder Türen zu befestigen. Vielmehr sind Befestigungen erwünscht, die eine möglichst spuren- und rückstandsfreie Entfernung ermöglichen.
  • So sind Klemmhalterungen bekannt, wie beispielsweise aus der EP 0 730 081 B1 . Diese bekannte Klemmhalterung weist Greifer auf, die sich an die Vor- bzw. Rückseite des Rahmens des Fensters anlegen und damit eine Klemmbefestigung ermöglichen. Derartige Halterungen bieten zwar den Vorteil einfacher Montierbarkeit, greifen jedoch außen um den Rahmen herum. Dies kann Nachteile hinsichtlich Dichtigkeit des Fensters im geschlossenen Zustand mit sich bringen.
  • Ferner sind Klebehalterungen bekannt, die auf nur einer Seite des Fensterrahmens anzuordnen sind ( DE 10 2011 087 443 A1 ).
  • Diese bieten den Vorteil, dass sie wegen der einseitigen Anordnung den Rahmen nicht umfassen. Die Nachteile der Klemmhalterungen werden damit vermieden. Allerdings können die Klebehalterungen kaum oder nur schwer entfernt werden. Damit ist zum einen die Reinigung erschwert, und zum anderen ist eine nahezu spurenfreie Beseitigung, beispielsweise im Falle eines Auszugs aus der Wohnung, kaum möglich.
  • Ferner ist noch eine andere Art von einseitig anzuordnender Halterung bekannt geworden. Diese sieht Halteklammern vor, die unter die Dichtung zwischen Fensterscheibe und Rahmen einzuschieben sind ( DE 20 2007 000 447 U1 ). Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese Halterung insbesondere zur Halterung von größeren Sonnenschutzeinrichtungen, beispielsweise bei bodentiefen Fenstern, häufig nicht ausreichend stark ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Vorteile der Kleberhalterung hinsichtlich großer Lastaufnahme mit denen der Klemmhalterung hinsichtlich Rückstandsfreiheit zu verbinden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung liegt in den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Bei einer Halterung für Sonnenschutzeinrichtungen zur Anbringung an einem Rahmen, in den mittels einer Dichtung eine Scheibe gehaltert ist, umfassend eine Halteklammer, deren vorderer Bereich zum Einschieben unter die Dichtung ausgebildet ist, und ein Halteelement, welches auf die Halteklammer aufsetzbar ist und ein Ankopplungsmittel für die Sonnenschutzeinrichtungen aufweist, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Halteklammer und das Halteelement über eine selbstsichernde Steckverbindung lösbar miteinander verbunden sind.
  • Nachfolgend seien zuerst einige verwendete Begriffe erläutert:
    Unter einem Rahmen wird der Rahmen eines Fensters oder einer Tür oder eines ähnlichen Bauelements verstanden, welches mit einer Sicht- oder Sonnenschutzeinrichtung zu versehen ist.
  • Unter einer Scheibe wird eine lichtdurchlässige Scheibe, insbesondere eine Fensterscheibe oder eine Türscheibe verstanden.
  • Die Erfindung ermöglicht dank ihres zweiteiligen Aufbaus sowohl eine saubere Positionierung, indem zuerst die Halteklammern in die korrekte Position gebracht werden, wie auch eine starke Haltewirkung durch die selbstsichernde Steckverbindung. Damit werden die Vorteile einer Klemmhalterung hinsichtlich guter Positionierbarkeit und leichte, rückstandsfreie Entfernung verknüpft mit der hohen Haltekraft, wie sie bisher nur für Klebehalterungen typisch war. Die Steckverbindung ermöglicht dem Benutzer eine sichere Befestigung, die leicht visuell oder taktil überprüft werden kann. Ferner bietet sie den Vorteil, dass im Bedarfsfall das Halteelement leicht durch Trennen der Steckverbindung abgenommen werden kann, beispielsweise zur Reinigung. Die Halteklammer kann dabei am Rahmen verbleiben, sodass eine Wiedermontage unter Beibehaltung der ursprünglichen Positionierung leicht möglich ist. Die Steckverbindung führt damit zu einem erheblichen Sicherheits- wie auch Komfortgewinn. Das gilt vor allem dann, wenn vorzugsweise eine rastende Verriegelungseinrichtung als Sicherungsmittel für die Steckverbindung vorgesehen ist. Ferner kann der Benutzer durch das Einrasten sicher sein, dass die Steckverbindung ordnungsgemäß geschaffen wurde und damit die erfindungsgemäße Halterung voll einsetzbar und belastbar ist.
  • Zweckmäßigerweise weist die Steckverbindung eine Klaue auf, die vorzugsweise an einem hinteren Bereich der Halteklammer angeordnet ist. Mit der Klaue können auf konstruktiv wenig aufwendige Weise hohe Kräfte übertragen werden. Vorzugsweise ist die Klaue so ausgeführt, dass sie zwei Winkelarme umfasst, und zwar einen Ausgleichsarm und einen Rastarm, die V-förmig zueinander orientiert sind. Mit diesen beiden Winkelarmen wird eine klare funktionale Zuordnung geschaffen, nämlich die Positionierung und der Längenausgleich einerseits durch den Ausgleichsarm, und das Herstellen einer belastenden Verbindung zur Sicherung andererseits durch den Rastarm. Durch die V-förmige Anordnung ergibt sich ferner eine ausgesprochen kompakte Bauweise, die in Bezug auf die häufig sichtbare Montage der erfindungsgemäßen Halterungen einen erheblichen praktischen sowie ästhetischen Vorteil bietet. Zweckmäßigerweise ist der Rastarm elastisch ausgeführt. Er kann so als Sicherungsmittel fungieren. Der Benutzer braucht damit nur die Halterung auf die Halteklammer aufzusetzen, bis die Klaue mit dem Rastarm sicher in Eingriff an der Halterung ist, wobei dann durch die Elastizität des Rastarms selbsttätig eine Verrastung und damit eine Sicherung bewirkt wird. Für den Benutzer bedeutet dies eine deutliche taktile Reaktion, nämlich dann wenn der flexible Rastarm in seine Sicherungsstellung einschnappt. Damit ist dem Benutzer auch ohne Sichtkontakt klar, dass nunmehr die Steckverbindung hergestellt und gesichert ist.
  • Es können aber auch andere Arten von Sicherungen vorgesehen sein. Eine zweckmäßige Alternative besteht darin, dass eine Magnetkupplung als Sicherung vorgesehen ist. Hiermit kann ebenfalls auf benutzerfreundliche Weise eine wirksame Sicherung erreicht werden.
  • Bei dem Einschieben des vorderen Bereichs der Halteklammer unter die Dichtung kommt es häufig zu Lagetoleranzen, beispielsweise infolge unterschiedlicher Steifigkeit der Dichtungen. Um dennoch eine positionsgenaue Montage zu ermöglichen, ist zweckmäßigerweise der Ausgleichsarm flexibel ausgeführt. Er kann dann als Längenausgleichselement fungieren. Damit können nicht nur unvermeidbare Positionierungsungenauigkeiten ausgeglichen werden, sondern es können – in gewissen Grenzen – auch Ausmaßfehler bei der Ausmessung des Rahmens kompensiert werden.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Steckverbindung werkzeuglos lösbar ausgeführt ist. Damit kann eine Demontage der Halterung mitsamt Sonnenschutzeinrichtung, insbesondere zu Reinigungszwecken, auch ohne die Zuhilfenahme von Werkzeug erfolgen. Dies stellt eine beträchtliche Vereinfachung im praktischen Betrieb dar, da somit eine Reinigung auch ohne Zugriff auf Werkzeug leicht durchführbar ist.
  • Es hat sich bewährt, zum Lösen der Steckverbindung ein bewegliches Riegelelement vorzusehen. Dieses kann zwischen einer Verriegelungs- und einer Öffnungsstellung bewegt werden. Mit einem solchen Verriegelungselement wird eine formschlüssige und damit besonders belastbare Sicherung der Steckverbindung erreicht. Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Riegelelement unverlierbar am Halteelement angeordnet ist. Damit kann bei Bedarf die Steckverbindung geöffnet und damit das Halteelement abgenommen werden, ohne dass das Risiko besteht, durch Verlieren eines gegebenenfalls recht kleinen Bauelements eine sichere Wiedermontage zu gefährden.
  • Mit Vorteil weist die Halteklammer in ihrem vorderen Bereich eine trapezförmige Gestaltung mit verrundeter Spitze auf. Mit einer solchen Einschubspitze an der Halteklammer kann ein sicheres und schonendes Einschieben unter die Dichtung vereinfacht werden. Letzteres ist insbesondere unter dem Aspekt der Schonung des Dichtungsmaterials für die Scheibe von großer Relevanz. Zweckmäßigerweise sind dazu ferner die Seitenkanten glatt ausgeführt. Damit wird bei dem (in der Regel nur einmal erforderlichen) Einschieben der Halteklammer eine Beschädigung der Dichtung weitestgehend vermieden.
  • Zweckmäßigerweise ist die Halteklammer einstückig ausgebildet. Dies ermöglicht nicht nur eine rationelle Herstellung, sondern gewährleistet durch den nahtlosen Anschluss des vorderen Bereichs mit dem hinteren Bereich eine maximale Kraftübertragungsfähigkeit, und damit beste Haltekraft bei gleichem Bauraum.
  • Vorzugsweise weist die Halteklammer in ihrem vorderen Bereich eine Führung, vorzugsweise einen Schlitz, zur Aufnahme eines Einsetzinstruments auf. Mittels eines Einsetzinstruments kann eine sichere, bequeme und schonende Handhabung der Halteklammer beim Einsetzen unter die Dichtung der Scheibe erreicht werden. Damit dies ermöglicht ist, muss die relative Lage von Halteklammer zu Einsetzinstrument definiert sein. Dies wird mit dem vorzugsweise vorgesehenen Führschlitz erreicht.
  • Die Erfindung erstreckt sich ferner auf einen Satz umfassend eine Halterung wie vorstehend beschrieben und ein Einsetzinstrument, wobei das Einsetzinstrument eine Einführzunge und ein Handstück aufweist. Da in vielen Fällen ein erheblicher Kraftaufwand erforderlich ist, um die Halteklammer mit ihrem vorderen Bereich zwischen Glas und Dichtung zu schieben, stellt das Einsetzinstrument eine deutliche Erleichterung bei der Montage dar. Die Einführzunge wird vom Benutzer in den Bereich zwischen Glas und Dichtung geschoben und hebt somit die Dichtung etwas an, sodass in der Folge die Halteklammer leicht eingeschoben werden kann. Das Handstück ermöglicht hierbei dem Benutzer eine ergonomisch günstige Handhabung des Einsetzinstruments, sodass er es sicher führen kann und auch die erforderlichen Betätigungskräfte ohne weiteres aufbringen kann. Nachdem die Klammer mithilfe des Einsetzinstruments eingeschoben ist, kann das Einsetzinstrument herausgezogen werden und die Klammer verbleibt an der gewählten Stelle zwischen Dichtung und Glas.
  • Um die Halteklammer sicher an dem Einsetzinstrument zu führen, ist dessen Einführzunge vorzugsweise so schmal ausgeführt, dass sie eine Spielpassung mit einem an der Halteklammer vorgesehenen Führungsschlitz bildet. Dank der Führungsspitze kann die Halteklammer auf die Einführzunge des Einsetzinstruments sozusagen aufgefädelt werden, und ist dann an dem Einsetzinstrument gehaltert. Der Bediener braucht zum Einsetzen nur das Einsetzinstrument zu führen, und die Halteklammer wird automatisch durch das Einsetzinstrument mitgenommen. Nach dem Einsetzen, wenn das Einsetzinstrument herausgezogen wird, fädelt die Einführzunge selbsttätig wieder aus dem Führungsschlitz aus, sodass die Halteklammer sicher an der jeweiligen Position verbleibt.
  • Zweckmäßigerweise ist die Einführzunge an ihrer Spitze scharfkantig ausgeführt. Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass die scharfkantige Ausführung bessere Ergebnisse erreicht als eine verrundete Ausführung der Spitze der Einführzunge. Mit der scharfkantigen Ausführung wird das initiale Abheben der Dichtung von dem Glas vereinfacht. Außerdem bietet die scharfkantige Spitze den Vorteil, dass sie ein Abrutschen bei dem Ansetzen des Einsetzinstruments und der anfänglichen Vorwärtsbewegung verhindert.
  • Mit Vorteil ist an dem Einsetzinstrument ein Magnethalter für die Halteklammer vorgesehen. Damit wird die auf die Einführzunge aufgesetzte Halteklammer selbsttätig an dem Einsetzinstrument gehaltert.
  • Die Erfindung erstreckt sich ferner auf ein Haltesystem zum Anbringen von Sonnenschutzeinrichtungen an einem Rahmen, in den mittels einer Dichtung eine Scheibe gehaltert ist, mit einer Halterung wie vorstehend beschrieben, wobei das Haltesystem mindestens zwei solcher Halterungen und einen Stab umfasst, und die Halterungen an Enden des Stabs angeordnet und ausgebildet sind zur Befestigung an gegenüberliegenden Holmen des Rahmens. Vorzugsweise ist eine Längenstelleinrichtung am Übergang von dem Stab zu den Halterungen vorgesehen, die zur Verstellung des Abstands zwischen den zwei an den Enden des Stabs angeordneten Halterungen ausgebildet ist. Damit kann eine Feineinstellung der Länge erreicht werden, so dass das Haltesystem optimal in den Rahmen eingepasst ist.
  • Zweckmäßigerweise sind Zusatzklammern vorgesehen, die längs des Stabs angeordnet sind zur zusätzlichen Befestigung an dem Rahmen, wobei ein vorderer Bereich der Zusatzklammern zum unterschieben unter die Dichtung ausgebildet ist. Damit wird eine zusätzliche Aussteifung erreicht, und insbesondere ein Ausknicken des Stabs verhindert. Vorzugsweise sind die Zusatzklammern seitlich auf den Stab aufsteckbar. Dies ermöglicht eine besonders einfache Montage. Dies kann auch weiter dadurch vereinfacht werden, dass ein Magnethalter zum Befestigen der Zusatzklammern an dem Stab vorgesehen ist. Hierbei ist an den Zusatzklammern jeweils ein Magnet und am Stab eine Stange aus magnetischem Material vorgesehen.
  • Vorzugsweise ist ein zweites Haltesystem vorgesehen, wobei mindestens ein Querstab zur Verbindung der beiden Haltesysteme vorgesehen ist. Dies ermöglicht eine sichere Befestigung auch umfangreicher und schwerer Sonnenschutzeinrichtungen. Zweckmäßigerweise sind Ansteckeinrichtungen als Einschub zur Aufnahme des mindestens einen Querstabs an den Halterungen vorgesehen. Dies ermöglicht eine einfache Montage.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf vorteilhafte Ausführungsformen beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
  • 1a, b Darstellungen der erfindungsgemäßen Halterung im montierten Zustand und in einer Explosionsansicht;
  • 2a, b Detaildarstellungen von Halteklammer und Halteelement der Halterung;
  • 3 eine vergrößerte Schnittansicht darstellend die Halterung im montierten Zustand am Rahmen;
  • 4a, b Detaildarstellungen für eine verrastende Verriegelungseinrichtung im geschlossenen und offenen Zustand;
  • 5a, b zwei weitere Ausführungsformen mit Längenstelleinrichtungen;
  • 6 eine weitere Ausführungsform mit Zusatzklammern;
  • 7a, b ein Einsetzinstrument ohne und mit aufgesetzter Halteklammer;
  • 8a, b Darstellungen einer weiteren Ausführungsform mit Querstab in einer Explosionsansicht und mit einer Detaildarstellung.
  • Eine in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 1 bezeichnete Halterung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfasst eine Halteklammer 2 sowie ein Halteelement 3. Zwei Halterungen 1, die an gegenüberliegenden Enden eines Stabes 5 angeordnet sind, bilden ein Haltesystem. In 1b dargestellt sind zwei solcher Haltesysteme zur Montage an einen Rahmen 9, um damit eine als Plissee ausgeführte Sonnenschutzeinrichtung 99 zu halten. Eine entsprechende Explosionsansicht hierzu ist in 1b dargestellt. Der Rahmen 9 umfasst vier umlaufende Rahmenholme 90, die eine in den Rahmen eingesetzte Fensterscheibe 92 beranden. Zur Verbindung des Rahmens 9 mit der Fensterscheibe 92 ist eine Dichtung 91 vorgesehen. Zur Montage werden die Halteklammern 2, 2' auf eine später im Detail beschriebene Weise auf die Fensterscheibe 92 gesetzt und unter die Dichtungen 91 eingeschoben. Auf die Halteklammer 2 werden die Halteelemente 3 aufgesteckt und mittels einer Steckverbindung gehalten; die Halteklammern 2' werden an dem Stab 5 gehalten. An den Halteelementen 3 wird wiederum das Plissee 99 montiert. Diese Anordnung im montierten Zustand ist in 1a dargestellt.
  • Der Aufbau der Halteklammern 2 sowie der Halteelemente 3 und ihr Zusammenwirken werden nunmehr unter Bezugnahme auf die 2a, b erläutert. Die Halteklammer 2 weist einen vorderen Bereich 21 auf, der im Wesentlichen zungenartig ausgeführt ist. Dies bedeutet, dass der Vorderbereich 21 eine etwa trapezförmige Gestalt aufweist, wobei an der kürzeren Parallelseite die Spitze 22 angeordnet ist. Die nicht parallelen Seitenkanten 23 sind im Wesentlichen glatt ausgeführt. Durch die Trapezform kann die so gebildete Zunge leichter unter die Dichtung 91 eingeschoben werden. In ihrem hinteren Bereich weist die Halteklammer 2 eine Klaue 24 auf. Die Klaue 24 umfasst zwei Winkelarme, die V-förmig zueinander orientiert sind, nämlich einen Abstandsarm 25 und einen Rastarm 26. Der Abstandsarm 25 schließt sich hinten an den vorderen Bereich 21 der Halteklammer 2 an. Der Rastarm 26 ist an dem anderen Ende des Abstandsarms 25 angeordnet, und bildet mit diesem ein spitzwinkeliges V, welches sich zu der durch den vorderen Bereich 21 definierten Ebene hin öffnet. Hierbei bildet der Rastarm 25 zu der Zunge im vorderen Bereich 21 einen eingeschlossenen Winkel von etwa 80°, während der Rastarm 26 zu dem Abstandsarm 25 einen eingeschlossenen Winkel von etwa 15–20° bildet. Die gesamte Halteklammer ist vorzugsweise einstückig aus einem Streifen metallischen, magnetisierbaren Materials geformt. Der Metallstreifen weist vorzugsweise eine Dicke von etwa 0,5–0,7 mm auf. Die Ausführung als Metallstreifen bietet den Vorteil hoher mechanischer Festigkeit und ferner führt es dazu, dass die Klaue 24 zumindest mit ihrem Rastarm 26 ein elastisches Element bildet. In dem Übergang zwischen vorderen Bereich 21 und der Klaue 24 ist in dem dort vorhandenen Knick eine schlitzförmige Führungsöffnung 28 angeordnet. Sie dient zur Aufnahme eines Eisetzinstruments.
  • Das Halteelement 3 weist eine im Wesentlichen L-förmige Grundform auf. Es ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Der in der 2a nach unten weisende Schenkel des Halteelements 3 weist einen Aufnahmezapfen 11 für den Stab 5 auf. Der andere, nach vorne weisende Schenkel des Halteelements 3 weist in seinem äußeren Bereich ein Koppelelement 13 auf, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine mit Haltenasen versehene Aufnahmeöffnung 13 für die Sonnenschutzeinrichtung 99 ist. An demselben Schenkel weist das Halteelement 3 im Übergangsbereich zu dem anderen Schenkel an seiner Rückseite eine Aussparung 31 auf, deren Weite und Höhe so bemessen ist, dass sie zur Aufnahme der Klaue 24 ausreicht. Die Aussparung 31 ist an ihrer zu dem Koppelelement 13 gewandten Seite mit einer schrägen Ebene 32 versehen. Ferner ist an dem Grund der Aussparung 31 an der von dem Koppelelement 13 entfernten Seite eine Rastnase 33 ausgebildet. Die Neigung der Schräge 32 ist so gewählt, dass bei einer auf die Halteklammer 2 aufgesetzten Halterung 3 deren Klaue 24 mit dem Abstandsarm 25 sowie dem Rastarm 26 in die Aussparung 31 aufgenommen ist, wobei der Rastarm 26 sich winkelmäßig an die Schräge 32 anschmiegt. Der Rastarm 26 ist ferner so bemessen, dass er in diesem Zustand an der Rastnase 33 anliegt. Dadurch wird eine Bewegung der Klaue 24 aus der Halterung 3 vermieden. Es wird so durch das Zusammenwirken der Klaue 24 mit der Rastnase 33 in dem Ausschnitt 31 eine selbstsichernde Steckverbindung 4 geschaffen. Dabei wird die Klaue 24 in den Aufnahmeraum 31 aufgenommen, und zwar so weit, bis der Rastarm 26 über die Rastnase 33 hinübergleitet, hinter ihr einschnappt und somit die Klaue 24 in der Aussparung 31 verriegelt. Damit ist eine Verriegelung der Halteklammer 2 mit dem Halteelement 3 erreicht. Sie lässt sich nur lösen, indem entweder die Klaue 24 von der Rastnase 33 abgehoben wird, oder die Rastnase 33 entfernt wird.
  • Das Zusammenwirken zwischen der Klaue 24 mit ihren Armen und der Rastnase 33 ist in 2b zur besseren Verdeutlichung aus einer anderen Perspektive dargestellt. Man erkennt, dass der Rastarm 26 unter der Wirkung des Abstandsarms 25 in die Aussparung 31 gepresst wird, wobei das Ende des Rastarms 26 gegen die Rastnase 33 anliegt. Damit wird eine selbstsichernde Steckverbindung geschaffen. Zur Montage braucht daher lediglich das Halterungselement 3 auf die am Rahmen 9 unter die Dichtung 91 geschobene Halteklammer 2 aufgedrückt zu werden, wobei dann selbsttätig die Halteklammer 2 als Teil der Steckverbindung 4 das Halteelement 3 mit der Halteklammer 2 verriegelt. Dieser Zustand ist in 3 in einer Schnittdarstellung visualisiert. Man erkennt die mit ihrem vorderen Bereich 21 unter die Dichtung 91 auf der Glasplatte 92 vorgeschobene Spitze 22 der Zunge. Auf den rückwärtigen Teil der Halteklammer 2 mit der Klaue 24 ist das Halteelement 3 aufgesetzt. Durch die Verrastung wird hier ein sicherer Halt erreicht. Ferner bietet die Verrastung den Vorteil, dass sie (durch das Einschnappen des Rastarms 26) ein hörbares Klickgeräusch erzeugt, so dass der Bediener weiß, dass nunmehr die Steckverbindung 4 zwischen Halteelement 3 und Halteklammer 2 gesichert ist. Damit ist eine formschlüssige Verbindung geschaffen, die gegenüber einem versehentlichen Lösen gesichert ist (selbstsichernd).
  • Die durch die Verrastung bewirkte Sicherung und deren Lösen sind in 4a, b aus einer anderen Perspektive dargestellt. In 4a ist die eben beschriebene Verrastung der Verbindung 4 gezeigte, wobei die Halteklammer 2 mit ihrem elastischen Rastarm 26 in die Aussparung 31 aufgenommen ist. Das freie Ende des Rastarms 26 hakt hierbei hinter die Rastnase 33, wodurch die Verbindung 4 gesichert ist. Das Lösen der Verbindung ist in 4b dargestellt. Dazu wird der Drehriegel 34, an den die Rastnase 33 angeformt ist, von einer anliegenden Verriegelungsstellung in eine abgespreizte Öffnungsstellung verschwenkt. Dadurch wird die Rastnase 33 aus dem Bereich der Aussparung 31 ausgeschwenkt. Somit kommt das freie Ende des Rastarms 26 frei, sodass die Halteklammer 2 und die Halterung 3 voneinander getrennt werden können (durch Bewegen der Halterung 3 in Pfeilrichtung). Auf diese Weise kann die Halterung leicht abgenommen werden. Die Halteklammer 2 verbleibt dabei positionsfest am Rahmen 9, da sie mit ihrem vorderen Bereich 21 weiterhin unter der Dichtung 91 eingeschoben ist. Dies erleichtert insbesondere die Wiedermontage, da die ursprüngliche Montageposition durch die an Ort und Stelle verbliebene Halteklammer 2 wieder automatisch erreicht wird.
  • Die Halterung 1 wird meist nicht alleine, sondern als Teil eines Haltesystems eingesetzt. Das Haltesystem umfasst zwei gegenüberliegend voneinander angeordnete Halterungen 1, die über einen Stab 5 aus Kunststoffmaterial miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann eine Halterung am oberen Holm 90 des Rahmens und gegenüberliegend die andere am unteren Holm 90 des Rahmens angeordnet sein. Damit ergibt sich eine besonders sichere und positionsgenaue Befestigung. Um einen möglichst spielfreien Halt zu gewährleisten, ist es wichtig, dass der Stab 5 die passende Länge aufweist. Zum Ausgleich von Fehlern ist eine Längenstelleinrichtung vorgesehen. Mit ihr kann eine Feineinstellung der Distanz zwischen den beiden Halterungen 1 an den beiden Enden des Stabs 5 vorgenommen werden. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Längenstelleinrichtung besteht darin, eine Stellschraube 53 in die Halterung 1 im Bereich des Zapfens 11 zur Aufnahme des Stabs 5 vorzusehen. Sie ist so angeordnet, dass sie mit ihrer Spitze auf eine Stirnseite des Stabs 5 wirkt, sodass durch Verdrehen der Schraube der Stab 5 entlang seiner Längsrichtung verschoben wird (siehe 5b). Vorzugsweise ist eine solche Verstellschraube 53 ebenfalls an der gegenüberliegenden Halterung 1 vorgesehen. Alternativ können als Längenstelleinrichtung auch Distanzstückchen 54 vorgesehen sein. Es handelt sich hierbei um flache, U-förmige Kunststoffteile, die vorzugsweise aus einem ähnlichen Material wie der Stab 5 bestehen. Sie werden zusammen mit der Stirnseite des Stabs 5 auf den Zapfen 11 aufgeschoben, sodass sich eine durch die Dicke des Distanzstücks 54 bestimmte zusätzliche Länge ergibt. So kann auf besonders einfache Weise eine Längenverstellung erreicht werden (siehe 5a).
  • Wie ferner in 5a, b dargestellt, können zur zusätzlichen Befestigung Zusatzklammern 2' vorgesehen sein. Sie weisen einen vorderen Bereich 21' auf, der in derselben Weise wie der Bereich 21 der Halteklammer 2 unter die Dichtung 91 am Fensterrahmen 9 geschoben wird. In ihrem hinteren Bereich weisen die Zusatzklammern 2' eine Greifklaue 24' auf, die zur Befestigung an dem Stab 5 ausgebildet ist. Die Greifklaue 24' ist hierbei insbesondere zu einer formschlüssigen Befestigung ausgebildet. Damit kann der Stab 5 seitlich auf die Zusatzklammern 2' aufgesteckt werden (bzw. beim Abnehmen der Halterung 3 bspw. zur Reinigung entsprechend in Gegenrichtung abgesteckt werden). Alternativ oder zusätzlich kann die Greifklaue 24' aber auch als Magnethalter 7' ausgeführt sein (siehe 6). Dazu weist sie einen Magnet 70 am hinteren Ende auf, der im montierten Zustand mit einer in den Stab 5 eingelassenen Stange 71 aus magnetischem Material zusammenwirkt. Durch den Magnethalter 7' wird eine sehr bedienungsfreundliche und dennoch hinreichend kräftige Befestigung erreicht. Insgesamt kann mit den Zusatzklammern 2' eine beträchtliche Aussteifung des Stabs 5 bewirkt werden.
  • Das Einsetzinstrument 8 für die Halteklammer 2 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf 7a, b erläutert. Das Einsetzinstrument 8 umfasst ein Griffstück 83, an dessen Vorderseite eine Einführzunge 81 angeordnet ist. Die Breite des Handstücks 83 ist so gewählt, dass der Abstand von ihrem Seitenrand zu der Einführzunge 81 so groß ist, dass es als Lehre 84 für den Abstand fungiert, den die Halteklammer 2 von der Ecke des Rahmens 9 halten soll. Somit braucht das Handstück 83 nur an dem Rahmenholm 90 entlang geführt zu werden, und damit ist dank der Lehre 84 die Einführzunge 81 automatisch so positioniert, dass die Halteklammer 2 mit dem richtigen Abstand vom Rahmenholm 90 eingesetzt wird.
  • Die Einführzunge 81 ist als ein dünner, schmaler Blechstreifen ausgeführt. Ihre Dicke ist so bemessen, dass sie geringer ist als diejenige des vorderen Bereichs 21 der Halteklammer 2. Die Dicke beträgt vorzugsweise 0,2–0,3 mm. Die Einführzunge 81 ist an ihrer Spitze 82 scharfkantig ausgebildet. Durch die scharfkantige Ausführung wird die einmal gewählte Position gut gehalten und ein Abrutschen beim Aufbringen von Haltekraft vermieden. Die Breite der Einführzunge 81 ist so bemessen, dass sie eine Spielpassung mit dem Führungsschlitz 28 der Halteklammer 2 bildet. Damit kann die Halteklammer 2 auf die Einführzunge 81 aufgefädelt werden. Die Länge der Einführzunge 81 ist so bemessen, dass sie mit ihrer scharfkantigen Spitze 82 über die Spitze 22 der Halteklammer 2 hinausragt. Dies ist in 7b dargestellt.
  • An dem Handstück 83 ist ferner in einem Bereich nahe einer Wurzel der Einführzunge 81 eine Magnethalterung 7 angeordnet. Damit wird erreicht, dass die auf die Einführzunge 81 aufgefädelte Halteklammer 2 automatisch in dieser Position gesichert ist, und somit beim Montieren auch in Überkopflage nicht herabfallen kann.
  • Die Halteklammer 2 kann so mit dem Einsatzinstrument 8 leicht an die gewünschte Position gebracht und unter Zuhilfenahme der dünnen Einführzunge 81 mit geringem Kraftaufwand unter die Dichtung 91 des Rahmens 9 gebracht werden. Hat die Halteklammer 2 diese Position erreicht, so kann das Einsetzinstrument 8 rausgezogen werden, wobei die Halteklammer 2 durch die Anpresskraft der Dichtung 91 festgehalten wird. Diese Anpresskraft ist so groß, dass sie die von der Magnethalterung 7 aufgebrachte Haltekraft überwindet, so dass das Einsetzinstrument 8 ohne Weiteres abgenommen werden kann und die Halteklammer 2 ihre Position beibehält. Damit wird das Einsetzen der Halteklammern 2 auch für unerfahrene Bediener leicht und sicher durchführbar.
  • Eine Erweiterung des Haltesystems ist in 8a, b dargestellt. Man erkennt zwei für den linken und rechten Rand des Rahmens vorgesehene Haltesysteme, die jeweils einen Stab 5 und zwei an den beiden Enden des Stabs 5 angeordnete Halterungen 1 aufweisen. Der Stab 5 ist ferner noch über Zusatzklammern 2' gegenüber einem Ausknicken gesichert. Zusätzlich ist zur Verstärkung mindestens ein Querstab 6 vorgesehen, welcher die beiden Halterungen 1 am oberen Ende der beiden Stäbe 5 miteinander verbindet. Hierzu sind in zweckmäßiger Weise an den Halterungen jeweils Querzapfen 12 vorgesehen. Sie sind zur Aufnahme der Stirnseiten des Querstabs 6 ausgebildet. Mit dem Querstab 6 ergibt sich eine zusätzliche Aussteifung des Haltesystems insgesamt. Es eignet sich damit auch für größere und schwerere Sonnenschutzeinrichtungen. An der erfindungsgemäß einfachen Montierbarkeit bzw. Demontierbarkeit ändert sich dadurch nichts. Es kann auch ein weiterer Querstab (nicht dargestellt) vorgesehen sein, der die an dem unteren Ende der Stäbe 5 angeordneten Halterungen 1 verbindet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 0730081 B1 [0003]
    • DE 102011087443 A1 [0004]
    • DE 202007000447 U1 [0006]

Claims (26)

  1. Halterung für Sonnenschutzeinrichtungen zur Anbringung an einen Rahmen (9), in den mittels einer Dichtung (91) eine Scheibe (92) gehaltert ist, umfassend eine Halteklammer (2), deren vorderer Bereich (21) zum Einschieben unter die Dichtung (91) ausgebildet ist, und ein Halteelement (3), welches auf die Halteklammer (2) aufsetzbar ist und ein Ankopplungsmittel für die Sonnenschutzeinrichtungen (99) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklammer (2) und das Halteelement (3) über eine selbstsichernde Steckverbindung (4) lösbar miteinander verbunden sind.
  2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine rastende Verriegelungseinrichtung als Sicherungsmittel für die Steckverbindung (4) vorgesehen ist.
  3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung (4) eine Klaue (24) umfasst, die vorzugsweise an einem hinteren Bereich der Halteklammer (2) angeordnet ist.
  4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klaue (24) mit zwei Winkelarmen ausgeführt ist, einem Ausgleichsarm (25) und einem Rastarm (26), die V-förmig zueinander orientiert sind.
  5. Halterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastarm (26) vorzugsweise elastisch ist und als Sicherungsmittel fungiert.
  6. Halterung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsarm (25) flexibel ist und als Längenausgleichselement fungiert.
  7. Halterung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Magnetkupplung (7) als Sicherung vorgesehen ist.
  8. Halterung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung (4) werkzeuglos lösbar ausgeführt ist.
  9. Halterung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Lösen der Steckverbindung (4) ein bewegliches Riegelelement (34) vorgesehen ist, dass vorzugsweise unverlierbar am Halteelement (3) angeordnet ist.
  10. Halterung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklammer (2) in ihrem vorderen Bereich (21) eine trapezförmige Gestalt mit verrundeter Spitze (22) aufweist, wobei Seitenkanten (23) vorzugsweise glatt sind.
  11. Halterung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklammer (2) in ihrem vorderen Bereich (21) eine Führung, vorzugsweise einen Schlitz (28), zur Aufnahme eines Einsetzinstruments (8) aufweist.
  12. Halterung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklammer (2) einstückig ausgebildet ist.
  13. Satz umfassend eine Halterung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche und ein Einsetzinstrument (8), dadurch gekennzeichnet, dass das Einsetzinstrument (8) eine Einführzunge (81) und ein Handstück (83) aufweist, wobei die Einführzunge (81) vorzugsweise flacher ist als der vordere Bereich (21) der Halteklammer (2).
  14. Satz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführzunge (81) so schmal ausgeführt ist, dass sie eine Spielpassung mit einem Schlitz (28) zur Führung in der Halteklammer (2) bildet.
  15. Satz nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführzunge (81) an ihrer Spitze (82) scharfkantig ausgeführt ist.
  16. Satz nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Einsetzinstrument (8) ein Magnethalter (7) für die Halteklammer (2) vorgesehen ist.
  17. Satz nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Handstucks (83) so bemessen ist, dass es eine Abstandslehre (84) für den erforderlichen Abstand der Halteklammer (2) von dem Rahmen (9) bildet.
  18. Haltesystem zum Anbringen von Sonnenschutzeinrichtungen an einen Rahmen (9), in den mittels einer Dichtung (91) eine Scheibe (92) gehaltert ist, mit einer Halterung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltesystem mindestens zwei solcher Halterungen (1) und einen Stab (5) umfasst, wobei die Halterungen (1) an Enden des Stabs (5) angeordnet sind und ausgebildet sind zur Befestigung an gegenüberliegenden Holmen (90) des Rahmens (9).
  19. Haltesystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längenstelleinrichtung am Übergang von dem Stab (5) zu den Halterungen (1) vorgesehen ist, die zur Verstellung des Abstands zwischen den zwei an den Enden des Stabs angeordneten Halterungen ausgebildet ist.
  20. Haltesystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenstelleinrichtung eine Verstellschraube (53) umfasst.
  21. Haltesystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Längenstelleinrichtung Distanzstückchen (54) umfasst, die zusätzlich zum Stab (5) an den Halterungen (1) aufgesteckt sind.
  22. Haltesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass Zusatzklammern (2') vorgesehen sind, die längs des Stabs (5) angeordnet sind zur zusätzlichen Befestigung an dem Rahmen (9), wobei ein vorderer Bereich (21) der Zusatzklammern (2) zum Unterschieben unter die Dichtung (91) ausgebildet ist.
  23. Haltesystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (5) seitlich auf die Zusatzklammern (2') aufsteckbar ist.
  24. Haltesystem nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein Magnethalter (7') zum Befestigen der Zusatzklammern (2') an dem Stab (5) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise an den Zusatzklammern (2') jeweils ein Magnet (70) und am Stab (5) eine Stange (71) aus magnetischem Material vorgesehen sind.
  25. Haltesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltesystem einen weiteren Stab (5) mit zwei Halterungen an seinen beiden Enden aufweist, wobei mindestens ein Querstab (6) zur Verbindung der beiden Stäbe (5) vorgesehen ist.
  26. Haltesystem nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass an den Halterungen (1) Ansteckeinrichtungen (12) zur Aufnahme des mindestens einen Querstabs (6) vorgesehen sind.
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