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Die Erfindung betrifft einen Behälter für ein Nahrungsmittel, wie beispielsweise einen Hamburger oder dergleichen. Ein solcher Behälter weist ein Unterteil und ein Oberteil auf. Die Teile können unterschiedliche Querschnitte aufweisen, wobei gemäß vorliegender Erfindung hexagonale bzw. oktogonale Querschnitte bevorzugt sind, so dass die entsprechenden Teile jeweils sechs oder acht Seitenwände aufweisen. Weiterhin weist das Unterteil eine im Wesentlichen ebene Bodenwand bzw. das Oberteil eine Deckelwand auf. Diese sind mit den zugehörigen Seitenwänden verbunden.
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Um das Oberteil relativ zum Unterteil zwischen einer geschlossenen und einer geöffneten Position verschwenken zu können, ist zwischen einer Verbindungsseitenwand des Oberteils und einer Verbindungsseitenwand des Unterteils eine Schwenkverbindung ausgebildet, über welche die Verbindungsseitenwände miteinander verbunden sind.
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Um das Nahrungsmittel einerseits bei geschlossenem Behälter sicher unterbringen zu können und andererseits bei geöffnetem Behälter besser zugänglich zu machen, enden die freien Enden der Seitenwände von Ober- und Unterteil in einer schräg zu einer Horizontalebene verlaufenden Endebene. Diese Endebene verläuft insbesondere bei geöffnetem Behälter von einer entsprechenden vorderen Seitenwand des Oberteils schräg nach unten zu einer vorderen Seitenwand des Unterteils. In dem Unterteil ist das Nahrungsmittel angeordnet und durch die relativ geringe Höhe der vorderen Seitenwand gut zugänglich. Neben der verbesserten Zugänglicheit erfolgt auch eine für den Verbraucher vorteilhaftere Präsentation des Nahrungsmittels, da dieses auf seiner der vorderen Seitenwand zuweisenden Seite weitestgehend sichtbar ist.
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Im geschlossenen Zustand des Behälters ist das Nahrungsmittel in dem Behälter enthalten und in der Regel nicht von außen sichtbar.
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Es ist bei dem erfindungsgemäßen Behälter denkbar, dass freie Enden der Seitenwände des Oberteils in einer ersten Endebene und freie Enden der Seitenwände des Unterteils in einer zweiten Endebene angeordnet sind, welche Endebenen parallel zueinander verlaufen. Ebenso ist denkbar, dass die erste und zweite Endebene in der gleichen Endebene verlaufen und somit nicht zueinander beabstandet sind.
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Durch den schrägen Verlauf der Endebenen kann es sich weiter als vorteilhaft erweisen, wenn die erste Endebene bei geöffnetem Behälter höher als die zweite Endebene relativ zu einer Unterlage angeordnet sind, wobei in diesem geöffneten Zustand Bodenwand bzw. Deckelwand auf dieser im Wesentlichen horizontalen Unterlage aufliegen.
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Um im geschlossenen Zustand das Nahrungsmittel im Inneren des Behälters besser schützen zu können, können die Seitenwände des Oberteils von der Deckelwand bis zu ihren freien Enden eine größere Höhe als die Seitenwände des Unterteils von der Bodenwand zu ihren freien Enden aufweisen, wobei die Verbindungsseitenwände von Oberteil und Unterteil dieselbe entsprechende Höhe aufweisen. Dabei ist zu beachten, dass die freien Enden entsprechend der ersten bzw. zweiten Endebene verlaufen.
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Weiterhin ist denkbar, dass die Seitenwände des Oberteils, außer der entsprechenden Verbindungsseitenwand die Seitenwände des Unterteils im geschlossenen Zustand des Behälters teilweise von außen übergreifen. Ebenfalls denkbar ist ein Aufeinanderstoßen der freien Enden der entsprechenden Seitenwände von Unterteil und Oberteil.
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Um den Behälter in seinem geschlossenen Zustand zu sichern, ist es ggf. günstig, wenn eine vordere Seitenwand des Oberteils zwei im Wesentlichen seitlich in Verlängerung einer Wandebene der vorderen Seitenwand vorstehende Schließarme aufweist, die im geschlossenen Zustand des Behälters zwei von Seitenwänden des Unterteils vorstehende Rastarme untergreifen.
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Um die Rastarme in einfacher Weise mit den Schließarmen in Eingriff bringen zu können, kann die vordere Seitenwand oberhalb der Schließarme eine Aussparung zur Anordnung eines jeden Rastarms aufweisen.
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Um im geschlossenen Zustand außerdem in einfacher Weise ein freies Ende von Seitenwänden des Unterteils aufnehmen zu können, ist es weiterhin denkbar, dass die zu der vorderen Seitenwand benachbarten Seitenwände des Oberteils Aufnahmeausschnitte zur teilweisen Aufnahme von freien Enden der Seitenwände mit Rasthaken aufweisen.
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Um den Behälter sowohl im geschlossenen als auch im offenen Zustand sicher auf einer Unterlage abstellen zu können, kann die Bodenwand bis zu den Seitenwänden im Wesentlichen eben ausgebildet sein.
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Die Deckelwand ist ebenfalls eben ausgebildet, so dass im geöffneten Zustand des Behälters die entsprechenden ebenen Bereiche von Bodenwand und Deckelwand auf einer Unterlage aufliegen. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die ebene Deckelwand mit den Seitenwänden über abgerundete Verbindungsabschnitte verbunden ist.
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Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Zuschnitt für einen solchen Behälter. Ein solcher Zuschnitt weist zumindest ein Bodenwandteil, mit diesen über im Wesentlichen geradlinig das Bodenwandteil begrenzende Faltlinien verbundene Seitenwände, ein Deckelwandteil, und mit diesem über nach außen von dem Deckelwandteil weg verlaufende Faltlinien verbundene Seitenwände auf. Zwischen einander zugeordneten Verbindungsseitenwänden von jeweils Oberteil bzw. Unterteil ist die entsprechende Schwenkverbindung ausgebildet.
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Gemäß den bisherigen Ausführungen können die Seitenwände des Unterteils mit von der Verbindungswand bis zu einer vorderen Seitenwand abnehmender Höhe und die Seitenwände des Oberteils mit von der entsprechenden Verbindungswand bis zu einer vorderen Seitenwand zunehmender Höhe ausgebildet sein. Dadurch ergibt sich die entsprechende Anordnung der freien Enden der Seitenwände in erster bzw. zweiter Endebene. Diese Anordnung wird insbesondere dadurch unterstützt, dass ggf. die Höhe der Seitenwände zwischen Verbindungsseitenwand und vorderer Seitenwand kontinuierlich abnimmt bzw. zunimmt, wobei eine Zunahme der Höhe beim Oberteil und eine Abnahme der Höhe beim Unterteil auftritt.
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Um aus dem einteiligen und zweidimensionalen Zuschnitt in einfacher Weise den Behälter herstellen zu können, können zumindest von einigen Seitenwänden Klebelaschen seitlich abstehen. Die Seitenwände werden dann zum Aufbau des Behälters gegenüber entsprechender Bodenwand bzw. Deckelwand nach innen gefaltet und über die Klebelaschen miteinander verbunden. Die Verbindung erfolgt in der Regel über ein auf der jeweiligen Klebelasche aufgetragenes Klebemittel. Um das Unterteil geometrisch in anderer Weise als das Oberteil aufzubauen, können beispielsweise die Klebelaschen an Seitenwänden des Unterteils im Wesentlichen dreieckförmig sein. Eine solche dreieckförmige Klebelasche kann von einer Seitenwand abstehen und wird bei Aufbau des Behälters mit der direkt benachbarten Seitenwand auf deren Innenseite verklebt. Es besteht die Möglichkeit, dass jede Seitenwand eine Klebelasche aufweist, um mit der jeweils direkt benachbarten Seitenwand verbunden zu werden. Ebenfalls denkbar ist, dass eine Seitenwand zwei seitliche Klebelaschen aufweist, so dass nur an jeder zweiten Seitenwand des Unterteils entsprechende Klebelaschen vorzusehen sind. Die Klebelaschen sind mit der zugehörigen Seitenwand über eine Faltlinie verbunden.
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Analog können ggf. auch die Klebelaschen der Seitenwände des Oberteils ausgebildet sein. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel können allerdings die Klebelaschen an Seitenwänden des Oberteils im Wesentlichen abgerundet verlaufen. Das heißt, diese Klebelaschen weisen einen äußeren abgerundeten Verlauf auf, wobei auch beim Oberteil solche Klebelaschen an jeder Seitenwand und/oder paarweise an einer Seitenwand vorgesehen sein können.
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Um die Schwenkverbindung in einfacher Weise herstellen zu können, kann diese aus einer mittleren, im Wesentlichen wellenförmigen Schnittlinie und seitlich an diese angrenzenden Faltlinien gebildet sein. Die wellenförmige Schnittlinie erlaubt ein vereinfachtes Verschwenken des Oberteils relativ zum Unterteil und über die angrenzenden Faltlinien wird die Verbindung zwischen Oberteil und Unterteil aufrecht erhalten.
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Um in einfacher Weise die entsprechenden Rastarme der Schwenkverbindung herstellen zu können, können die Klebelaschen zwischen vorderer Seitenwand und benachbarten Seitenwänden des Unterteils einen Rastarmschnitt aufweisen. Wird dann die vordere Seitenwand relativ zu benachbarten Seitenwänden verschwenkt, ergibt sich durch diesen Rastarmschnitt der entsprechende Rastarm, der im geschlossenen Zustand des Behälters mit dem Schließarm in Eingriff gerät.
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Um den Schließarm ebenfalls in einfacher Weise durch den einteiligen zweidimensionalen Zuschnitt zu bilden, kann an freien Seitenwandenden der vorderen Seitenwand des Oberteils jeweils seitlich ein Schließarm abstehen.
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Um die Seitenwände des Oberteils in anderer Weise als die Seitenwände des Unterteils anzuordnen und miteinander zu verbinden, können die Seitenwände des Oberteils entlang ihrer Seitenkannten nach innen abgerundet in Richtung Deckelwand verlaufen. Das heißt, dass diese Seitenwände eine in Richtung Deckelwand abnehmende Breite aufweisen. Dadurch ergibt sich die abgerundete Form des Oberteils zwischen den Seitenwänden und der Deckelwand.
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Im Folgenden wird ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren näher erläutert.
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Es zeigen:
- 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Behälters von schräg vorne;
- 2 eine Vorderansicht des Behälters nach 1;
- 3 eine Seitenansicht des Behälters nach 2;
- 4 eine Seitenansicht auf einen erfindungsgemäßen Behälter im geöffneten Zustand; und
- 5 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt für den Behälter aus den vorangehenden Figuren.
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1 zeigt eine perspektivische Schrägansicht von vorne auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Behälters 1. Dieser weist ein Unterteil 2 und ein Oberteil 3 auf. Das Unterteil 2 hat eine Bodenwand 16, siehe auch den Zuschnitt nach 5, von der sich sechs Seitenwände 4 - 9 schräg nach oben erstrecken. Dadurch ergibt sich für das Unterteil ein in etwa hexagonaler Querschnitt. Es ist ebenfalls möglich, dass beispielsweise ein oktogonaler Querschnitt mit dann acht Seitenwänden und einer entsprechenden Bodenwand 16 verwendet wird.
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Das Oberteil 3 weist ebenfalls sechs Seitenwände 10 - 15 auf, siehe wiederum den Zuschnitt nach 5, die über abgerundete Verbindungsabschnitte 31 mit einer entsprechenden und im Wesentlichen ebenen Deckelwand 17 verbunden sind. Diese ist im geschlossenen Zustand des Behälters in etwa parallel zur Bodenwand 16 angeordnet. Zwischen den verschiedenen Seitenwänden 10 - 15 des Oberteils 3 sind Kanten 45 ausgebildet, die sich bis in den Verbindungsabschnitt 31 in Richtung Deckelwand 17 erstrecken. Die Kanten 45 sind durch Faltlinien, insbesondere im Bereich des Verbindungsabschnitts und Schnittlinien zwischen den Seitenwänden gebildet, siehe erneut 5. Die verschiedenen Seitenwände sind miteinander über entsprechende Klebelaschen 38 verklebt, so dass die Kanten der Seitenwände auf Stoß aneinander liegen.
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Die Seitenwände 4 - 9 des Unterteils 2 weisen auch entsprechende Klebelaschen 37 auf, siehe 5, über die diese miteinander verbunden sind.
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Im Bereich vorderer Seitenwände 9 bzw. 15 sind Unterteil 2 und Oberteil 3 lösbar miteinander verbunden. Dadurch wird der geschlossene Zustand des Behälters 1 nach 1 gesichert. Zum lösbaren Verbinden der verschiedenen Teile sind Schließarme 27 und Rastarme 28 vorgesehen. Die Schließarme 27 stehen von den der vorderen Seitenwand 9 benachbarten Seitenwänden 5 und 6 in Längsrichtung dieser Seitenwände vor. Nach 1 werden diese Schließarme 27 von entsprechenden Rastarmen 28 untergriffen. Diese stehen beidseitig von der vorderen Seitenwand 15 des Oberteils 3 vor. Sie sind in etwa hakenförmig ausgebildet, wobei eine entsprechende Hakenausbildung auch für die Schließarme 27 vorgesehen ist. Es ist einfach möglich, die entsprechenden Rastarme 28 beispielsweise durch einen Benutzer durch Auslenkung nach vorne, weg von der vorderen Seitenwand 9 des Unterteils aus dem Eingriff zu lösen, um den Behälter 1 zu öffnen. Die vordere Seitenwand 15 weist direkt oberhalb der Rastarme 28 Aussparungen 29 auf, in denen die Schließarme 27 angeordnet sind. Weiterhin sind zwischen vorderer Seitenwand 15 und den direkt angrenzenden Seitenwänden 11 und 12 Aufnahmeausschnitte 30 ausgebildet, in die freie obere Enden 19 der Seitenwände 5 bzw. 6 hineinragen.
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Durch diese spezifische Verbindungseinrichtung ist ein Schließen und Öffnen des Behälters 1 in einfacher Weise und ohne zusätzliche Maßnahmen möglich.
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In 2 ist der Behälter 1 aus 1 in Vorderansicht dargestellt. In dieser Darstellung ist nochmals erkennbar, in welcher Weise Schließarme 27 und Rastarme 28 sowie Aussparungen 29 und Aufnahmeausschnitte 30 zum Verschließen des Behälters 1 zusammenwirken. Hinsichtlich der übrigen Beschreibung der Seitenwände und des Unterteils und Oberteils wird auf 1 sowie die folgenden Ausführungen verwiesen. Gleiche Teile sind in allen Figuren durch jeweils gleiche Bezugszeichen beschrieben.
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In 3 ist eine Seitenansicht des Behälters 1 nach 2 oder 1 dargestellt. Insbesondere ist erkennbar, dass die freien Enden 19 der Seitenwände 11 und 12 des Oberteils 3 unter einem Winkel schräg nach unten gegenüber beispielsweise einer Horizontalen verlaufen. Erst im Bereich des Aufnahmeausschnitts 30 wird dieser Verlauf unterbrochen, wobei in diesem Aufnahmeausschnitt 30 Teile der Seitenwand 5 angeordnet sind und wobei aus diesem Aufnahmeausschnitt 30 der Schließarm 27 schräg nach vorne vorsteht, siehe auch 2. Der entsprechende Schließarm 27 wird in dieser Stellung durch den Rastarm 28 untergriffen.
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In 3 ist insbesondere erkennbar, dass Deckelwand 17 und Bodenwand 16 parallel zueinander bei geschlossenem Behälter angeordnet sind. Gegenüberliegend zu den Vorderseiten sind die entsprechenden hinteren Seitenwände 4 und 10 als Verbindungsseitenwände miteinander mittels einer Schwenkverbindung 18 schwenkbar verbunden, siehe auch 4 und 5.
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In 3 ist weiterhin erkennbar, siehe auch 2, dass die Seitenwände 11 bis 15, d. h. bis auf die Verbindungsseitenwand 10, die entsprechenden Seitenwände 5 - 9 des Unterteils 2 von außen übergreifen. Dies trifft nicht auf den Aufnahmeausschnitt 30 zu, in ein Teil der entsprechenden Seitenwand 5 des Unterteils 2 bis zum freien Ende 19 sichtbar ist.
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Weiterhin ist in 3 nochmals erkennbar, siehe auch 2, dass die Seitenwände in die Deckelwand 17 durch die abgerundeten Verbindungsabschnitte 31 übergehen.
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In 4 ist der Behälter 1 in einem offenen Zustand dargestellt. In diesem sind die Deckelwand 17 und auch die Bodenwand 16 mit einer horizontalen Unterlage 25 in Anlage. Das heißt, im Bereich von Deckelwand und Bodenwand sind Unterteil bzw. Oberteil im Wesentlichen eben ausgebildet, so dass sie flächig auf der Unterlage 25 aufliegen. Das Aufliegen erfolgt in der Weise, dass beispielsweise die entsprechende Schwenkverbindung 18 zwischen Verbindungsseitenwand 4 und Verbindungseitenwand 10 der beiden Teile in einer Höhe 44 zur Unterlage 25 angeordnet ist und freie Enden 19 aller entsprechenden Seitenwände im wesentlichen in einer Endebene 21 bzw. 22 enden, die unter einem Winkel 24 zu einer Horizontalebene 20 parallel zur Unterlage 25 geneigt ist. Eine erste Endebene 21 kann für die freien Enden der Seitenwände 4 - 9 des Unterteils 2 und eine zweite Endebene 22 für die freien Enden 19 der Seitenwände 10 bis 15 des Oberteils 3 bestimmt werden.
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Wird ein Überlapp der Seitenwände 10 - 15 des Oberteils im geschlossenen Zustand bezüglich der Seitenwände 4 - 9 des Unterteils 2 realisiert, so sind diese verschiedenen Endebenen parallel zueinander beabstandet, siehe den entsprechenden Abstand 23 zwischen der ersten Endebene 21 und der zweiten Endebene 22. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass die freien Enden 19 aller Seitenwände in nur einer Endebene enden, wobei dann kein entsprechender Überlapp der Seitenwände im geschlossenen Zustand auftreten würde. Allerdings kann ein Verschließen des Behälters in analoger Weise erfolgen, wie im Hinblick auf die 1 bis 3 beschrieben.
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Die entsprechende Neigung der Endebenen 21 bzw. 22 ist in Richtung vorderer Seitenwand 9 des Unterteils 2 nach unten geneigt, so dass ein Benutzer, der in der Regel vor dieser vorderen Seitenwand 9 des Behälters 1 sitzt, auf ein Nahrungsmittel in dem Unterteil 2 sehen kann. Durch die im Vergleich zur vorderen Seitenwand 15 des Oberteils 3 mit deutlich geringerer Höhe ausgebildete vordere Seitenwand 9 des Unterteils 2 ist das Nahrungsmittel über einen Großteil sein eigenen Höhe hinweg sichtbar und insbesondere bei Bedarf leicht aus dem Unterteil 2 entnehmbar oder dorthin zurücklegbar.
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Zum Erreichen dieses schrägen Verlaufs der freien Enden 19 weisen die verschiedenen Seitenwände von Unterteil und Oberteil eine in Richtung vorderer Seitenwand 9 im geöffneten Zustand des Behälters 1, siehe 4, zunehmende Höhe 26 auf. Diese steigt kontinuierlich entlang jeder Seitenwand an, wobei die vordere Seitenwand 9 des Unterteils 2 die geringste Höhe und die vordere Seitenwand 15 des Oberteils 3 die größte Höhe aufweisen.
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Bei dem vorderen Seitenteil 15 des Oberteils 3 ist noch zu beachten, dass dieses mit seinem freien Ende etwas über die zweite Endebene 22 hinausragt, um die entsprechende Veschlussmöglichkeit nach den 1 bis 3 zu realisieren.
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Zwischen der vorderen Seitenwand 15 und der direkt benachbarten Seitenwand 14 ist in 4 der Aufnahmeausschnitt 30 erkennbar.
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Der entsprechende Winkel 24 kann zwischen 5° und 30° betragen bzw. vorzugsweise zwischen 7° und 18°. Weiterhin ist in 4 erkennbar, dass von den Seitenwänden 5 bzw. 6 die entsprechenden Schließarme 27 schräg nach vorne vorstehen, die im geschlossenen Zustand des Behälters 1 von den Rastarmen 28, siehe nochmals 1 bzw. 3, untergriffen werden.
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5 zeigt eine Draufsicht auf einen zweidimensionalen und einteiligen Zuschnitt 32 zur Herstellung des Behälters 1 nach den vorangehenden Figuren.
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Insbesondere ist in 5 erkennbar, dass der Zuschnitt 32 ein Bodenwandteil 33 zur Bildung der Bodenwand 16 aufweist, welches einen hexagonalen Umriss aufweist. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass das entsprechende Bodenwandteil 33 auch einen oktogonalen Umriss aufweisen kann. Mit dem Bodenwandteil 33 sind über entsprechende Faltlinien 34 die Seitenwände 4 - 9 verbunden. In 5 ist ebenfalls erkennbar, dass die entsprechende Höhe dieser Seitenwände für die vordere Seitenwand 9 am Geringsten und für die Verbindungsseitenwand 4 am Größten ist. Die vordere Seitenwand 9 weist an beiden ihrer Enden Klebelaschen 37 auf, die über einen Rastarmschnitt 41 von den direkt benachbarten Seitenwänden 5 und 6 getrennt sind. Zwischen den Klebelaschen 37 und der vorderen Seitenwand 9 sind weitere Faltlinien 34 angeordnet, so dass bei schräg nach oben aufgerichteter vorderer Seitenwand 9 die entsprechenden Klebelaschen 37 nach innen abfaltbar und gegen eine Innenseite der benachbarten Seitenwände 5 bzw. 6 anlegbar und dort beispielsweise mittels eines Klebemittels befestigbar sind. Durch den entsprechenden Rastarmschnitt 41 wird im Bereich der benachbarten Seitenwände 5, 6 der entsprechende Rastarm 28 gebildet.
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Zwischen allen Seitenwänden sind entsprechende Schnittlinien ausgebildet, wobei einige Seitenwände, beispielsweise Seitenwände 7, 8 und Verbindungsseitenwand 4, zumindest eine oder beidseitig Klebelaschen aufweisen. Diese sind ebenfalls über eine entsprechende Faltlinie mit der zugehörigen Seitenwand verbunden und werden bei schräg nach oben aufgerichteten Seitenwänden von innen an die benachbarten Seitenwände angelegt und dort mit einem Klebemittel verbunden.
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Bei den Klebelaschen 37 für das Unterteil 2 wird ein im Wesentlichen dreieckförmiger Querschnitt verwendet. Die Klebelaschen sind so ausgebildet, dass bei aufgerichteten Seitenwänden für das Unterteil 2 diese mit ihren freien Enden zu den freien Enden der Seitenwände parallel verlaufen und mit diesen in der entsprechenden Endebene, siehe 4, enden.
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Das Oberteil 3 weist ein entsprechendes Deckelwandteil 35 zur Bildung der Deckelwand 17 auf. Dieses ist über die entsprechenden Verbindungsabschnitte 31 mit den Seitenwänden 10 - 15 verbunden. Im Bereich der Verbindungsabschnitte 31 sind Faltlinien 36 angeordnet, wobei die Seitenwände 10 - 15 in Fortsetzung dieser Faltlinien 36 voneinander getrennt sind. Einige der Seitenwände weisen zumindest eine oder auch zwei gegenüberliegende Klebelaschen 38 auf. So weisen zumindest die Verbindungsseitenwand 10 und die vordere Seitenwand 15 zwei seitliche Klebelaschen 38 auf, die mit den jeweils benachbarten Seitenwänden verbindbar sind. Die Klebelaschen bei dem Oberteil 3 sind an ihren freien Enden gerundet und verlaufen zumindest in einem ersten Abschnitt ihrer Rundung ebenfalls parallel zu freien Enden der benachbarten Seitenwände und enden in der entsprechenden Endebene 22, siehe 4.
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Die entsprechenden Seitenkanten 42 bzw. 43 einer jeden Seitenwand verlaufen aufeinander zu und abgerundet bis zu den entsprechenden Faltlinien 36. Durch diese Ausbildungsform des Oberteils 3 in seinem Zuschnitt 32 ergibt sich für das Oberteil 3 eine in etwa abgerundete Form insbesondere im Bereich der Verbindungsabschnitte 31.
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Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Höhen der entsprechenden Seitenwände des Oberteils größer als die Höhen der Seitenwände des Unterteils sind, so dass im geschlossenen Zustand des Behälters 1 die Seitenwände des Oberteils die Seitenwände des Unterteils übergreifen.
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Zwischen den beiden Verbindungsseitenwänden 4 und 15 ist die Schwenkverbindung 18 ausgebildet. Diese setzt sich aus einer wellenförmigen Schnittline 39 und beidseitig zu dieser angeordneten Faltlinien 40 zusammen. Die Schnittlinie 39 erleichtert ein Verschwenken von Unterteil und Oberteil relativ zueinander, wobei die entsprechenden Faltlinien die Verbindung beider Teile aufrecht erhalten.
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Erfindungsgemäß ergibt sich in der vorangehend beschriebenen Weise ein Behälter für ein Nahrungsmittel, insbesondere einen Hamburger oder dergleichen, mit einem Unterteil und einem Oberteil, die in einem offenen Zustand beide horizontal auf einer Unterlage aufliegen und insgesamt einen schrägen Verlauf entlang der Seitenenden ihrer Seitenwände in Richtung Benutzer nach unten aufweisen. Die Form des Behälters kann hexagonal oder oktogonal sein, wobei insbesondere das Oberteil in Richtung Deckelwand gerundet ist. Die Höhe der entsprechenden Seitenwände ist für das Oberteil größer als für das Unterteil, um einen entsprechenden Überlapp im geschlossenen Zustand zu ermöglichen.