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Die Erfindung betrifft eine Atemschutzmaske zum Bedecken von Mund und Nase des Anwenders ohne zusätzliches Ausströmventil, mit einem auswechselbaren Filtermedium zum Schutz des Träger sowie seiner Kontaktpersonen vor Krankheitserregern, Partikeln sowie Aeorosolen in der Atemluft wobei die Filterkammern mittels eines Bajonettverschlusses auf einfache Art und Weise verschlossen werden.
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Stand der Technik
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Atemschutzmasken mit einem Ausströmventil vereinfachen zwar grundsätzlich das Atmen für den Träger da die Ausatemluft mit wenig Widerstand durch das Ausströmventil geleitet wird, sie bieten aber für die Kontaktpersonen das Risiko sich durch die ausströmende Atemluft des Trägers mit Krankheitserregern zu infizieren. Um die Atemschutzmaske über einen langen Zeitraum benutzen zu können, ist es zudem erforderlich, dass oder die Filtermedien bei Bedarf auswechseln zu können. Hierzu sind bereits unterschiedliche Lösungen bekannt.
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So offenbart beispielsweise die
US 5,222,488 B1 ein Filtermodul, das an den Maskenkörper aufschraubbar ist. Aus der
US 4,934,361 B1 geht außerdem eine Atemschutzmaske hervor, bei welcher das Filtermodul durch einen Bajonettverschluss mit dem Maskenkörper verbindbar ist. Das Filtermodul kann dann auf das Gehäuseteil von außen aufgesteckt und verdreht werden, um den Bajonettverschluss zu verschließen. Dadurch ist eine einfache und sichere Befestigung des Filtermoduls an dem Maskenkörper gewährleistet.
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Aus der
EP 2 913 084 B1 ist ein Atemschutzmaske der Eingangs genannten Art beschrieben wobei das Filtermodul in eine Aufnahmevertiefung des Maskenkörpers einsetzbar ist. Die Kontur der Aufnahmevertiefung weicht von einem Kreis ab, sodass sie eine formschlüssige Verdrehsicherung für das Filtermodul bildet, das zweckmäßigerweise ebenfalls eine von einer Kreisform abweichende Außenkontur aufweist. Ist das Filtermodul in die Aufnahmevertiefung eingesetzt, kann es nicht mehr verdreht werden. Der Bajonettverschluss wird dann verschlossen oder gelöst, indem das Gehäuseteil, das die Öffnung des Maskenkörpers durchgreift und drehbar in der Öffnung gelagert ist, verdreht wird. Will der Benutzer das Filtermodul wechseln, muss er lediglich das Gehäuseteil in die richtige Richtung verdrehen, um den Bajonettverschluss zu öffnen, das alte Filtermodul aus der Aufnahmevertiefung herausnehmen und ein neues Filtermodul in die Aufnahmevertiefung einstecken und das Gehäuseteil zurückverdrehen.
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Aus der Offenlegungsschrift
EP 0 764 452 A2 ist außerdem bereits eine Atemschutzmaske bekannt, die einen U-förmigen Filter aufweist, das auf einen mit der Form des Filters korrespondierenden Abschnitt eines Maskenkörpers aufsetzbar und durch einen Steck-, Schraub- oder Bajonettanschluss mit dem Maskenkörper an einem Atemanschluss des Maskenkörpers verbindbar ist.
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Nachteile Stand der Technik
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Nachteilig bei den bekannten Lösungen ist dabei, dass die bekannten Atemschutzmasken ein gesondertes Ausströmventil aufweisen. Die Atemluft des Trägers strömt somit ungefiltert aus der Atemschutzmaske des Trägers heraus und birgt potentiell die Gefahr der Ansteckung durch das Einatmen der durch den Träger verursachten Aerosole. Insbesondere in medizinischen Einrichtung wie Krankenhäusern spielt dieser Aspekt eine große Rolle. Zudem handelt es sich sich bei den zu verwendenden Filtermodulen mit den jeweiligen Filtermedien aufwändig konstruierte Bauteile, die in ihrer Herstellung und somit auch in ihrer Anschaffung verhältnismäßig teuer und aufwendig zu entsorgen sind da sie in der Regel aus mehreren verschiedenen Materialien bestehen.
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Aufgabe der Erfindung
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Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Atemschutzmaske bereitzustellen, die eine Infektion durch die ausgeatmete Atemluft des Trägers verhindern kann und bei der möglichst viele Teile beim Filtermedienwechsel wiederverwendet werden können, so dass im Bedarfsfall nur das Filtermedium selbst, nicht aber Teile des Gehäuses oder Filtermodule, getauscht werden müssen. Die Herstellkosten für die Filtereinsätze sind dabei verhältnismäßig gering, da nur die Kosten für das Filtermaterial und dessen Bearbeitung anfallen was auch die Kosten für den Verbraucher verhältnismäßig günstig macht.
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Figurenliste
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Dazu verzichtet die erfindungsgemäße Atemschutzmaske auf ein zusätzliches Ausströmventil und weist zur besseren Be- und Entlüftung in einer bevorzugten Ausführungsform zwei Filterkammern auf, die einen Einsatz eines Filtermediums ermöglicht. Es ist denkbar, dass je nach Anwendungsgebiet der Maske verschiedene Filtermedien zum Einsatz, auch zeitgleich, zur Anwendung kommen. So ist die Atemschutzmaske für viele Anwendungsgebiete benutzbar und sehr flexibel. Die Filterkammern werden durch jeweils einen eigenen Filterkammerdeckel verschlossen. Zum Fixieren der Filterkammerdeckel ist ein Teil des Gehäuses und der Filterkammerdeckel in Form eines Bajonettverschlusses ausgebildet. Das Filtermedium wird zwischen dem Gehäuse der Atemschutzmaske und dem Filterkammerdeckel durch Druck fixiert damit das Filtermedium nicht verrutscht und somit konterminierte Luft in den Innenraum der Maske gelangen kann. Zur Durchströmung der Filterkammern mit Luft, weisen die Filterkammerdeckel auf ihrer Fläche Öffnungen auf. Nachdem das Filtermedium verbraucht ist, kann das alte Filtermedium einfach durch Öffnen des Filterkammerdeckels entnommen werden und durch neues / frisches Filtermaterial ausgetauscht werden. Die Atemmaske ist so ausgestaltet, dass sie durch ihre Form besonders ergonomisch gestaltet ist, um einen möglichst hohen Tragekomfort zu ermöglichen. Damit sie wirksam ist, muss sie luftdicht abschließen, damit die gesamte Luft, die in die Maske strömt und aus ihr hinausströmt, durch das Filtermaterial strömt. Daher ist zur Abdichtung der Atemschutzmaske zum Gesicht des Trägers eine flexible Dichtkontur vorgesehen. Diese passt sich an das Gesicht des Trägers an und verhindert das Eindringen von konterminierter Luft in den Innenraum der Maske. Zur Befestigung der Atemschutzmaske am Gesicht kommt ein Haltegurt zum Einsatz, der in einer bevorzugten Ausführungsform der Atemschutzmaske durch dafür vorgesehene Ösen zur Fixierung eines Haltegurtes in einer bestimmten an das Gesicht des Trägers angepassten Position gehalten wird. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Maske zum Halten des Haltegurtes Klemmschnallen auf die eine individuelle Einstellung auf die Kopfgröße des Trägers zulassen.
- 1 zeigt die Atemschutzmaske ohne Filterkammerdeckel in einer Frontalansicht
- 2 zeigt die Atemschutzmaske ohne Filterkammerdeckel in einer Rückansicht
- 3 zeit die Innenseite eines Filterkammerdeckels
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Beschreibung anhand von Figuren
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In 1 dargestellt wird die Atemschutzmaske 1 ohne Filterkammerdeckel in einer Frontalansicht. Das Gehäuse der Atemschutzmaske 1 ist so konturiert, dass es sich möglichst der Ergonomie des menschlichen Gesichts angepasst ist. Die Atemschutzmaske 1 weist 2 Kammern 2 und 2' auf zur Aufnahme eines Filtermediums. Die Filterkammern 2 und 2' weisen ihrerseits jeweils eine Auflagefläche 3 und 3' auf, die einerseits als Auflagefläche für das verwendete Filtermedium dient und anderseits als Dichtfläche zur Abdichtung der Filterkammer 2 und 2' dient. Zum Verschluss der Filterkammern 2 und 2' durch einen Filterkammerdeckel, sind auf dem äußeren Umfang der Filterkammern Vorsprünge 5, 5', 6, 6', angeordnet zur Realisierung eines Bajonettverschlusses. Zur Befestigung der Maske vor dem Gesicht mittels Haltegurten oder Gummibändern, besitzt die Maske auf der dem Träger zugewandten Seite Ösen 4, 4', 4", 4''' zur Befestigung des er Gummibänder bzw. des Haltegurtes. Die Ösen 4, 4', 4", 4''' sind mit Zähnen ausgestattet, die eine Fixierung des Haltegurtes bzw. des Gummibandes bei einer festen Länge, abhängig von der zur Befestigung der Maske am Kopf benötigten Länge, ermöglicht.
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Die 2 zeigt die Atemschutzmaske 1 von der dem Gesicht zugewandten Seite. Damit die Atemschutzmaske 1 zum Gesicht hin vollständig abgedichtet werden kann, weist die Maske eine flexible Dichtung 7 auf die neben der Abdichtung der Atemschutzmaske 1 für einen möglichst angenehmen Tragekomfort sorgt. Eine Vertiefung 8 in der Atemschutzmaske 1 sorgt für die optimale Anpassung im Bereich der Nase.
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3 zeigt den Filterkammerdeckel 9 in einer bevorzugten Ausführungsform auf der innenliegenden Seite. Die Rasten 11 und 11' bilden das Gegenstück zum Bajonettverschluss 5, 5', 6, und 6' an der Atemschutzmaske 1. Durch das Aufsetzen und anschließendes Verdrehen des Filterkammerdeckels 9 auf dem Gehäuse der Atemschutzmaske 1 wird der Filterkammerdeckel 9 an dem Gehäuse der Atemschutzmaske 1 lösbar fixiert. Gleichzeitig wird durch die Konturen 10 und 12 Druck auf das eingesetzte Filtermedium ausgeübt, der dieses einerseits in Position hält und in einer besonderen Ausführungsform des Filtermediums, gegen ein mit dem Filtermedium fest verbundenen Gummiartigen Dichtelement die Filterkammer gegen das Eindringen von konterminierter Luft abdichtet. Die Öffnungen 13 ermöglichen das Durchströmen der Atemluft durch den Filterkammerdeckel 9 und somit durch das eingesetzte Filtermedium.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- US 5222488 B1 [0003]
- US 4934361 B1 [0003]
- EP 2913084 B1 [0004]
- EP 0764452 A2 [0005]