DE202020106339U1 - Drehstangenverschluss - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
    • E05B83/08Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans with elongated bars for actuating the fastening means
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Abstract

Vorrichtung zum Verriegeln von Türen an Nutzfahrzeugaufbauten, umfassend
a. eine um ihre Längsachse drehbare Verriegelungsstange (1), die
i. an ihrem eine Ende drehfest mit einem ersten Verriegelungselement (2) verbunden ist, das mit einem ersten Gegenhalter (3) korrespondiert;
ii. an ihrem anderen Ende drehfest mit einem zweiten Verriegelungselement (4) verbunden ist, wobei das zweite Verriegelungselement (4), das aus einem Griffstück (5), einem Basisteil (6) und einem Riegelteil (7) besteht, mit einem zweiten Gegenhalter (8) korrespondiert, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) eine Bohrung aufweist, durch welche die Verriegelungsstange (1) drehfest geführt ist und das zweite Verriegelungselement (4) eine die Bohrung umgebende äußere im Wesentlichen ovale oder zitronenförmige Struktur (9) aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehstangenverschluss für eine Türverriegelung, vorzugsweise für Lkw- oder Anhängeraufbauten oder Frachtcontainer, mit einem türfest montierten und mit mindestens einem Gegenhalter, einem gegen den Gegenhalter verschwenkbaren und mit dessen Raststruktur verriegelbaren Verriegelungselement, der an seinem einen Ende drehfest mit der Drehstange des Drehstangenverschlusses verbunden und an seinem anderen Ende mit einem Handgriff versehen ist.
  • Derartige Drehstangenverschlüsse sind aus der EP 1 531 219 A , der FR 2 866 384 A der der DE 20 2005 006 348 U bekannt. Wegen der günstigen Herstellungskosten bestehen die in den Drehstangenverschlüssen verwendeten Verschlusshebel nicht aus gegossenem oder geschmiedetem Material, sondern aus Stahlblech, welches durch Schneiden, Stanzen und durch Kaltumformung die gewünschte Gestaltung erhält. Zur Erzielung aller in dem Verschlusshebel integrierten Funktionen ist es zum Teil auch erforderlich, mehrere Blechformteile miteinander zu verbinden.
  • In der Praxis und insbesondere beim Verschließen von Lkw- oder Anhängeraufbauten oder Frachtcontainern wirken an den Drehstangen erhebliche Verformungskräfte, etwa in Folge des von innen wirkenden Ladungsdrucks. Zum Teil werden diese Kräfte in Stangenlagern aufgefangen, welche nach Art von Lagerböcken von außen auf die zu verriegelnde Tür aufgeschraubt sind. Gleichwohl wirken auf den Verschlusshebel des Drehstangenverschlusses erhebliche mechanische Belastungen mit der Folge von Verformungen zwischen dem Hebel und dessen türfest montiertem Basisteil. Überträgt sich ein zu großer Anteil dieser Kräfte auf den Mechanismus zwischen Verriegelungselement und Gegenhalter, kann es zu einem Lösen des Hebels kommen. An diesem Ausgangspunkt des Standes der Technik setzt die vorliegende Erfindung an und stellt sich die Aufgabe, einen Drehstangenverschluss bereitzustellen, welcher eine verbesserte Stabilität und insbesondere eine höhere Belastung aushält.
  • Darüber hinaus benötigen insbesondere Wechselkoffer-LKW (Wechselaufbau-LKW) aufgrund knapper freier Fläche an der Traverse unterhalb der Rückseitentüren einen Drehstangenverschluss, der eine geringe Bauhöhe aufweist. Drehstangenverschlüsse, die im Hinblick auf den knappen Platz an der Traverse unterhalb der Rückseitentür minimiert wurden, weisen jedoch wiederum den Nachteil auf, dass aufgrund der Minimalisierung ein stabiler Verschluss der LKW-Tür nur bedingt erreicht werden kann; insbesondere weisen diese in ihrem Konstruktionsaufbau minimierten Drehstangenverschlüsse den Nachteil auf, dass die Krafteinwirkung, die auf die LKW-Türen bei dem LKW-Betrieb (Fahrt, aber auch beim Öffnen und Schließen der LKW-Türen) wirken, zu ungewünschten Bewegungen der Türen (unkontrollierte Bewegungen der LKW-Türen) führen.
  • Daher stellt sich die vorliegende Erfindung zunächst einmal die allgemeine Aufgabe, einen Drehstangenverschluss für Türen von LKW- oder Anhängeraufbauten oder Frachtcontainern zu entwickeln, der im Vergleich zum Stand der Technik eine geringer Bauhöhe aufweist und trotz dieser geringeren Bauhöhe einen stabilen Verschluss der Tür insbesondere im Betrieb sicherstellt.
  • Gelöst werden diese Aufgaben durch einen Drehstangenverschluss gemäß dem unabhängigen Schutzanspruch 1. Weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Drehstangenverschlusses sind in den abhängigen Schutzansprüchen definiert.
  • Demnach betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Verriegeln von Türen an Nutzfahrzeugen, insbesondere an LKW- oder Anhängeraufbauten oder Frachtcontainern, umfassend
    • a. eine um ihre Längsachse drehbare Verriegelungsstange 1, die
    • i. an ihrem eine Ende drehfest mit einem ersten Verriegelungselement 2 verbunden ist, das mit einem ersten Gegenhalter 3 korrespondiert;
    • ii. an ihrem anderen Ende drehfest mit einem zweiten Verriegelungselement 4 verbunden ist, wobei das zweite Verriegelungselement 4, welches aus einem Griffstück 5, einem Basisteil 6 und einem Riegelteil 7 besteht, mit einem zweiten Gegenhalter 8 korrespondiert.
  • Der erfindungsgemäße Drehstangenverschluss ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement 4 eine Bohrung aufweist, durch welche die Verriegelungsstange 1 drehfest geführt ist und das zweite Verriegelungselement 4 eine die Bohrung umgebende äußere im Wesentlichen ovale oder zitronenförmige Struktur 9 aufweist.
  • Gelöst werden diese Aufgaben somit durch einen Drehstangenverschluss, der ein zweites Verriegelungselement 4 aufweist, welches eine die Bohrung für die Verriegelungsstange 1 umgebende äußere ovale oder zitronenförmige Struktur 9 aufweist und wobei diese äußere ovale oder zitronenförmige Struktur 9 des zweiten Verriegelungselements 4 in eine Ausnehmung 10 des Gegenhalters 8 eingeführt werden kann, wobei die Ausnehmung 10 im Gegenhalter 8 eine Form aufweist, so dass das Spiel des zweiten Verriegelungselements 4 in dem Gegenhalter 8 im geschlossenen Zustand minimiert wird. Dieses wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung insbesondere dadurch erreicht, dass der Gegenhalter 8 eine Ausnehmung 10 aufweist, die im Wesentlichen ebenfalls oval oder zitronenförmig ausgebildet ist.
  • Die beiden Gegenhalter 3, 8 für das erste und das zweite Verriegelungselement 2, 4 werden im Allgemeinen fest an dem Aufbau des LKWs oder Frachtcontainers, beispielsweise dem Wechselkoffer-LKW, montiert.
  • Diese Ausführungsform ist in der 1b und der 1c der vorliegenden Anmeldung näher dargestellt.
  • Dabei ist das erste Verriegelungselement 2 mit dem Gegenhalter 3 üblicherweise oben am an der Tür und das zweite Verriegelungselement 4 mit dem Gegenhalter 8 unten an der Tür angebracht.
  • Im Nachfolgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben. Gemäß den 1b und 1c ist der erfindungsgemäße Drehstangenverschluss dadurch gekennzeichnet, dass die ovale oder zitronenförmige Struktur 9 des zweiten Verriegelungselements 4 so ausgebildet ist, dass sie in eine korrespondierende Ausnehmung 10 des zweiten Gegenhalters 8 eingeführt werden kann.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Ausnehmung 10 des Gegenhalters 8, in welche die ovale oder zitronenförmige Struktur 9 des zweiten Verriegelungselements 4 aufgenommen wird, eine derartige Form aufweist, dass die Bewegungsfreiheit des zweiten Verriegelungselements 4 in dem Gegenhalter 8 einschränkt ist.
  • Um diesen Zweck zu erreichen, weist die Ausnehmung 10 des Gegenhalters 8 bevorzugte ebenfalls eine im Wesentlichen ovale oder zitronenförmige Form auf. Durch den Verzicht auf eine üblicherweise verwendete kreisrunde Struktur im Bereich des Verriegelungselements 4, wie häufig im Stand der Technik vorgesehen, wird die Stabilität des erfindungsgemäßen Drehstangenverschlusses verbessert.
  • Des Weiteren sieht die vorliegende Erfindung vor, dass der Gegenhalter 3 vorzugsweise als ein wannenförmiges Verschlussgehäuse ausgebildet ist, welches an dem Nutzfahrzeug fest angebunden ist und dass das erste Verriegelungselement 2 in den Gegenhalter 3 gelagert eingeführt werden kann.
  • Das zweite Verriegelungselement 4 des erfindungsgemäßen Drehstangenverschlusses weist im Allgemeinen ein Griffstück 5, ein Basisteil 6 und ein Riegelteil 7 auf, das üblicherweise mittels eines Federknopfs 11a, 11b in dem zweiten Gegenhalter 8 fixiert werden kann. Problematisch bei einer Vielzahl an Drehstangenverschlüssen aus dem Stand der Technik ist, dass nur ein Federknopf zum Einrasten des Handhebels in das Basisteil verwendet wird, der aufgrund von mechanischer Beanspruchung brechen kann.
  • Daher ist ein Drehstangenverschluss angeraten, der eine doppelte Absicherung einer Fixierung des Verriegelungselements in dem Gegenhalter aufweist.
  • In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung somit einen wie vorstehend bereits beschriebenen Drehstangenverschluss, bei welchem das Riegelteil 7 des zweiten Verriegelungselements 4 mindestens zwei Federknöpfe 11a, 11b aufweist.
  • Gelöst wird diese zusätzliche Aufgabe somit durch einen Doppelfederknopf, durch welchen das zweite Verriegelungselement 4 an den zweiten Gegenhalter 8 fixiert wird; ein entsprechend ausgebildeter Drehstangenverschluss wird ausschnittsweise in den 2a von oben (Ansicht von oben) und 2b von unten (Ansicht von unten) dargestellt.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen des Doppelfederknopfs sind dadurch gegeben, dass die beiden Federknöpfe 11a, 11b so angeordnet sind, dass durch Druckausübung auf die Federknöpfe 11a, 11b das zweite Verriegelungselement 4 in dem Bereich des Riegelteils 7 mit dem zweiten Gegenhalter 8 verriegelt und geöffnet werden kann.
  • Dabei sind die beiden Federknöpfe 11a, 11b im Allgemeinen auf einer gemeinsamen Achse 12 in dem Riegelteil 7 des zweiten Verriegelungselements 4 drehbar gelagert.
  • Ferner ist im Allgemeinen vorgesehen, dass die beiden Federknöpfe 11a, 11b in dem Riegelteil 7 des zweiten Verriegelungselements 4 parallel ausgerichtet sind und dass die beiden Federknöpfe 11a, 11b in dem Riegelteil 7 des zweiten Verriegelungselements 4 durch eine gemeinsame Druckfläche betätigt werden können.
  • In einer weiteren Ausgestaltung ist die Druckfläche mit einem der beiden Federknöpfe 11a einstückig verbunden.
  • Da die Drehstangenverschlüsse häufig von Menschen bedient werden, die einen Handschuh tragen und daher eher grobmotorisch mit dem Drehstangenverschluss umgehen, ist es vorteilhaft, dass eine einfache Bedienung des erfindungsgemäßen Drehstangenverschlusses auch mit Handschuhen, insbesondere mit Arbeitshandschuhen, möglich ist. Hierfür muss ein einfacher Zugang zu den Druckflächen der Federknöpfe gegeben sein.
  • Insbesondere die Bedienung von Drehstangenverschlüssen im Winter ist verhältnismäßig problematisch, da sich im Winter häufig Wasser im Bereich des Drehstangenverschlusses ansammelt, welches bei Temperaturen unterhalb von 0 °C gefriert. Beim Bedienen des Drehstangenverschlusses muss das Eis erst entfernt oder gebrochen werden, wobei der LKW-Fahrer in der Regel mit seinen Handschuhen auf den Federknopf drückt.
  • Die Drehstangenverschlüsse des Standes der Technik weisen den Nachteil auf, dass die Ausnehmung für den Federknopf verhältnismäßig schmal ist und somit der Bediener Schwierigkeiten hat, mit seinem Handschuh den Drehfederknopf zu betätigen.
  • Daher stellt sich die vorliegende Erfindung die weitere Teilaufgabe, einen Drehstangenverschluss bereitzustellen, welcher insbesondere in der kalten Jahreszeit einfach manipuliert werden kann und wobei auch ein Öffnen des Drehstangenverschlusses einfach möglich ist, wenn sich im Bereich des Drehstangenverschlusses gefrorenes Wasser angesammelt hat. Dabei soll der Drehstangenverschlusses insbesondere so ausgebildet sein, dass eine Manipulation auch mit dickeren Handschuhen, wie sie häufig von Lkw-Fahrern verwendet werden, möglich ist.
  • Zur Lösung dieser weiteren Teilaufgabe, die durch die vorliegende Erfindung effizient gelöst wird, wird im Riegelteil 7 des Verriegelungselements 4 ein Teil der Wände, welche den oder die Federköpfe 11a, 11b umgibt, nicht formschlüssig an die Federknöpfe 11a, 11b herangezogen, sondern zurückgesetzt, so dass in diesem Bereich die Seitenteile des Verriegelungselements 4 verbreitet sind und ein größerer Zugang zu den Federknöpfen 11a, 11b gebildet wird.
  • Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung ist in der 4a dargestellt, während die 4b eine entsprechende Ausgestaltung bei Drehstangenverschlüssen des Standes der Technik darstellt.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Federknöpfe 11a, 11b in dem erfindungsgemäßen Drehstangenverschluss ergibt sich somit dadurch, dass die beiden Federknöpfe 11a, 11b in dem Riegelteil 7 des zweiten Verriegelungselements 4 angeordnet sind und die Außenwände des zweiten Verriegelungselements 4 im Bereich der Betätigungsfläche der Federknöpfe 11a, 11b nach außen versetzt sind, so dass ausreichend Platz zur Betätigung der Federknöpfe 11a, 11b, beispielsweise durch einen Handschuhe tragenden LKW-Fahrer, möglich ist.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Federknöpfe 11a, 11b ergibt sich dadurch, dass die zu den nach außen versetzten Außenwänden des zweiten Verriegelungselements 4 korrespondierenden Außenwände des zweiten Gegenhalters 8 im Bereich der Betätigungsfläche der Federknöpfe 11a, 11b ebenfalls zurückgesetzt sind.
  • Bei Wechselkoffer-LKWs kann es erforderlich sein, dass man das Dach des LKWs nach oben fährt, um den LKW zu beladen oder zu entladen. Zu diesem Zweck muss die Drehstange aus dem oberen Basisteil des Drehstangenverschlusses entfernt werden und die hinteren Türen des LKWs geöffnet werden.
  • Das Öffnen der LKW-Türen führt zu dem Problem, dass diese bei Wind umschlagen können und beispielsweise den Fahrer oder sonstige Gegenstände treffen können.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit die Bereitstellung eines Drehstangenverschluss, mit welchem auf einfache und sichere Weise eine Fixierung geöffneter Türen möglich ist.
  • Gelöst wird diese zusätzliche Aufgabe in einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung durch einen Drehstangenverschluss der eingangs beschriebener Art, bei welchem das zweite Verriegelungselement 4 am Griffstück 5 einen Windhaken 13 aufweist.
  • Der Windhaken ist in der 3 abgebildet.
  • Dabei ist es bevorzugt, dass der Windhaken 13 eine derartige Form aufweist, dass der Windhaken 13 mit einer Querverstrebung im Basisteil 6 formschlüssig verbunden werden kann.
  • Des Weiteren ist bevorzugt, dass das zweite Verriegelungselement 4 zusätzlich einen beweglichen Haken 14 aufweist, der den inneren Bereich des Windhakens 13 umschließen kann.
  • Noch weiter bevorzugt ist, wenn das zweite Verriegelungselement 4 einen beweglichen Haken 14 aufweist, der den inneren Bereich des Windhakens 13 umschließen kann und bei geschlossenem Windhaken 13 eine Querverstrebung des Basisteils 6 hintergreift.
  • Üblicherweise weist der bewegliche Haken 14 eine Feder auf, welche den beweglichen Haken 14 in einer Position hält, dass der innere Bereich des Windhakens 13 umschlossen ist.
  • Darüber hinaus ist es bevorzugt, wenn das Verriegelungselement 4 vor dem unerlaubten Öffnen durch ein handelsübliches Vorhängeschloss, eine Plombe oder eine Zollschnur geschützt werden; dies wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung dadurch ermöglicht, dass das zweite Verriegelungselement 4 und der zweite Gegenhalter 8 Öffnungen 15a, 15b dergestalt aufweisen, dass eine Plombe durch die Öffnungen 15a, 15b geführt werden kann. Insbesondere ist der erfindungsgemäße Drehstangenverschloss so ausgebildet, dass ein handelsübliches Vorhängeschloss durch die Öffnungen 15a, 15b geführt werden kann.
  • Dabei ist es selbstredend bevorzugt, dass die Öffnungen 15a, 15b von dem zweiten Verriegelungselement 4 und dem zweiten Gegenhalter 8 im geschlossenen Zustand vom zweiten Verriegelungselement 4 und zweiten Gegenhalter 8 im Wesentlichen miteinander korrespondieren.
  • Diese Öffnungen 15a, 15b sind in den 5a und 5b am zweiten Verriegelungselement 4 und dem zweite Gegenhalter 8 dargestellt.
  • Der erfindungsgemäße Drehstangenverschluss, insbesondere die vorstehend beschriebenen Bauelemente des erfindungsgemäßen Drehstangenverschlusses, werden - im Gegensatz zu den eingangs genannten Drehstangenverschlüsse des Standes der Technik ( EP 1 531 219 A , FR 2 866 384 A und DE 20 2005 006 348 U ) - im Allgemeinen aus Schmiedeguss hergestellt.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren weiter erläutert.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Verriegelungsstange
    2
    erstes Verriegelungselement
    3
    erster Gegenhalter
    4
    zweites Verriegelungselement
    5
    Griffstück des zweiten Verriegelungselements 4
    6
    Basisteil des zweiten Verriegelungselements 4
    7
    Riegelteil des zweiten Verriegelungselements 4
    8
    zweiter Gegenhalter
    9a, 9b
    ovale oder zitronenförmige Struktur des zweiten Verriegelungselements 4
    10a, 10b
    Ausnehmung in dem zweiten Gegenhalter 8
    11a
    erster Federknopf
    11b
    zweiter Federknopf
    12
    Achse der Federknöpfe 11a und 11b
    13
    Windhaken
    14
    beweglicher Haken
    15a
    Öffnung im zweiten Verriegelungselement 4
    15b
    Öffnung im zweiten Verriegelungselement 4
  • Die 1a zeigt eine Heckansicht eines Lkw oder eines Lkw-Anhängers mit kastenförmigem Fahrzeugaufbau mit zwei Türen, die über jeweils zwei erfindungsgemäße Drehstangenverschlüsse verschlossen sind. Die jeweiligen erfindungsgemäßen Drehstangenverschlüsse werden gebildet durch eine Verriegelungsstange 1, die an ihrem eine Ende drehfest mit einem ersten Verriegelungselement 2 verbunden ist, das mit einem ersten Gegenhalter 3 am LKW-Aufbau korrespondiert und an ihrem anderen Ende drehfest mit einem zweiten Verriegelungselement 4 verbunden ist, das mit einem zweiten Gegenhalter 8 korrespondiert.
  • Die 1b zeigt ein Verriegelungselement 4, welches ein Griffstück 5, ein Basisteil 6 und ein Riegelteil 7 aufweist. Das Riegelteil sieht eine Bohrung für die - hier nicht dargestellte - Drehstange auf, die von einer ovalen oder zitronenförmigen Struktur 9 aufweist.
  • Die 1c oben zeigt ein erstes Verriegelungselement 2, das in einen ersten Gegenhalter 3 eingesetzt ist, wobei das erste Verriegelungselement 2 im Bereich der Bohrung für die Drehstange eine ovale oder zitronenförmige Struktur 9a und der Gegenhalter 3 eine ovale oder zitronenförmige Ausnehmung 10a aufweist. Die 1c zeigt unten des Weiteren ein zweites Verriegelungselement 4, das in einen zweiten Gegenhalter 8 eingesetzt ist, wobei das zweite Verriegelungselement 4 im Bereich der Bohrung für die Drehstange eine ovale oder zitronenförmige Struktur 10b aufweist.
  • Die 2a und 2b zeigen einen Doppelfederknopf, durch welchen das zweite Verriegelungselement 4 an den zweiten Gegenhalter 8 (nicht dargestellt) fixiert wird. Dabei wird der Doppelfederknopf durch die zwei Federknöpfe 11a und 11b gebildet, wobei der Federknopf 11a mit einer Betätigungsfläche verbunden ist. Durch eine Betätigung des Federknopfs 11a wird, gesteuert über eine nicht dargestellte Achse, auch der Federknopf 11b bewegt.
  • Die 3 zeigt einen Drehstangenverschluss der eingangs beschriebener Art, bei welchem das zweite Verriegelungselement 4 einen Windhaken 13 aufweist. Der Windhaken 13 weist eine Form auf, dass der Windhaken 13 mit einer Querverstrebung im Basisteil 8 (nicht dargestellt) formschlüssig verbunden werden kann. Das zweite Verriegelungselement 4 weist zusätzlich einen beweglichen Haken 14 auf, der den inneren Bereich des Windhakens 13 umschließen kann.
  • Die 4a zeigt ein Basisteil 6 des erfindungsgemäßen Verriegelungselements 4, wobei der Bereich der Basisteils 6, der die Federköpfe 11a, 11b umgibt, nicht formschlüssig an die Federknöpfe 11a, 11b herangezogen, sondern zurückgesetzt ist, so dass in diesem Bereich die Seitenteile des Verriegelungselements 4 verbreitet sind und ein größerer Zugang zu den Federknöpfen 11a, 11b gebildet wird.
  • Die 4b zeigt eine entsprechende Ausgestaltung bei Drehstangenverschlüssen des Standes der Technik (nicht erfindungsgemäß), wobei der Bereich der Basisteils 6, der die Federköpfe 11a, 11b umgibt, formschlüssig an die Federknöpfe 11a, 11b herangezogen und nicht zurückgesetzt ist.
  • Die 5a und 5b zeigen Öffnungen 15a, 15b im zweiten Verriegelungselement 4 und im zweiten Gegenhalter 8, durch welche eine nicht dargestellte Plombe geführt werden kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1531219 A [0002, 0045]
    • FR 2866384 A [0002, 0045]
    • DE 202005006348 U [0002, 0045]

Claims (22)

  1. Vorrichtung zum Verriegeln von Türen an Nutzfahrzeugaufbauten, umfassend a. eine um ihre Längsachse drehbare Verriegelungsstange (1), die i. an ihrem eine Ende drehfest mit einem ersten Verriegelungselement (2) verbunden ist, das mit einem ersten Gegenhalter (3) korrespondiert; ii. an ihrem anderen Ende drehfest mit einem zweiten Verriegelungselement (4) verbunden ist, wobei das zweite Verriegelungselement (4), das aus einem Griffstück (5), einem Basisteil (6) und einem Riegelteil (7) besteht, mit einem zweiten Gegenhalter (8) korrespondiert, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) eine Bohrung aufweist, durch welche die Verriegelungsstange (1) drehfest geführt ist und das zweite Verriegelungselement (4) eine die Bohrung umgebende äußere im Wesentlichen ovale oder zitronenförmige Struktur (9) aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ovale oder zitronenförmige Struktur (9) des zweiten Verriegelungselements (4) in eine korrespondierende Ausnehmung (10) des Gegenhalters (8) eingeführt werden kann.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (10) des Gegenhalters (8), in welche die ovale oder zitronenförmige Struktur (9) des zweiten Verriegelungselements (4) aufgenommen wird, eine derartige Form aufweist, dass die Bewegungsfreiheit des zweiten Verriegelungselements (4) in dem Gegenhalter (8) eingeschränkt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (10) des Gegenhalters (8) ebenfalls eine im Wesentlichen ovale oder zitronenförmige Form aufweist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter (8) als ein wannenförmiges Verschlussgehäuse ausgebildet ist, dass an dem Nutzfahrzeug fest angebunden ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) in den Gegenhalter (8) gelagert eingeführt werden kann.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (2) in dem ersten Gegenhalter (3) gelagert eingeführt werden kann.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Riegelteil (7) des zweiten Verriegelungselements (4) mindestens zwei Federknöpfe (11a, 11b) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federknöpfe (11a, 11b) so angeordnet sind, dass durch Druckausübung auf die Federknöpfe (11a, 11b) das zweite Verriegelungselement (4) mit dem zweiten Gegenhalter (8) verriegelt und geöffnet werden kann.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federknöpfe (11a, 11b) auf einer gemeinsamen Achse (12) in dem Riegelteil (7) des zweiten Verriegelungselements (4) drehbar gelagert sind.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federknöpfe (11a, 11b) in dem Riegelteil (7) des zweiten Verriegelungselements (4) parallel ausgerichtet sind.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federknöpfe (11a, 11b) in dem Riegelteil (7) des zweiten Verriegelungselements (4) durch eine gemeinsame Druckfläche betätigt werden können.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfläche mit einem der beiden Federknöpfe (11a) einstückig verbunden ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Federknöpfe (11a, 11b) in dem Riegelteil (7) des zweiten Verriegelungselements (4) angeordnet sind und die Außenwände des zweiten Verriegelungselements (4) im Bereich der Betätigungsfläche der Federknöpfe (11a, 11b) nach außen versetzt sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den nach außen versetzten Außenwänden des zweiten Verriegelungselements (4) korrespondierenden Außenwände des zweiten Gegenhalters (8) im Bereich der Betätigungsfläche der Federknöpfe (11a, 11b) zurückgesetzt sind.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) am Griffstück (5) einen Windhaken (13) aufweist.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Windhaken (13) eine derartige Form aufweist, dass der Windhaken (13) mit einer Querverstrebung im Basisteil (6) formschlüssig verbunden werden kann.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) zusätzlich einen beweglichen Haken (14) aufweist, der den inneren Bereich des Windhakens (13) umschließen kann.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) einen beweglichen Haken (14) aufweist, der den inneren Bereich des Windhackens (13) umschließen kann und bei geschlossenem Windhaken (13) die Querverstrebung des Basisteils (6) hintergreift.
  20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Haken (14) eine Feder aufweist, welche den beweglichen Haken (14) in einer Position hält, dass der innere Bereich des Windhakens (13) umschlossen ist.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verriegelungselement (4) und der zweite Gegenhalter (8) Öffnungen (15a, 15b) dergestalt aufweisen, dass eine Plombe durch die Öffnungen (15a, 15b) geführt werden kann.
  22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (15a, 15b) von dem zweiten Verriegelungselement (4) und dem zweiten Gegenhalter (8) im geschlossenen Zustand vom zweiten Verriegelungselement (4) und zweiten Gegenhalter (8) im Wesentlichen miteinander korrespondieren.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP4610460A1 (de) * 2024-02-29 2025-09-03 A.L. Hansen Manufacturing Co. Stangenverriegelungsanordnung

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