DE20203760U1 - Fertigbetonplatteneinrichtung zur Befestigung von Flächen - Google Patents
Fertigbetonplatteneinrichtung zur Befestigung von FlächenInfo
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Description
Fertigbetonplatteneinrichtung zur Befestigung von Flächen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fertigbetonplatteneinrichtung zur Gestaltung von Parkflächen oder Befestigung von Flächen, wobei die Einrichtung Mindestabmessungen, insbesondere eine Länge und eine Breite, und rastermäßig angeordnete durchgehende Ausnehmungen aufweist und die Einrichtung auf einen Untergrund anordenbar ist.
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STAND DER TECHNIK
Zur Gestaltung von Parkflächen oder zur Befestigung von Flächen sind Pflastersteine bekannt, die die Form eines Knochens aufweisen und umfangsmäßig bereichsweise formschlüssig aneinanderverlegt werden. Bei Flächen mit derart verlegten Pflastersteinen ist für eine Abführung des Regenwassers zu sorgen.
Es sind weiterhin Pflastersteine bekannt, die zur Ableitung des Regenwassers durchgehende Ausnehmungen aufweisen, wobei diese Pflastersteine ein kleines Format aufweisen und als Rasengittersteine bezeichnet werden. Derartige Rasengittersteine weisen keine Bewehrung auf und müssen deswegen auf einem vorbereiteten Untergrund verlegt werden, das heißt der Untergrund muss durch zusätzliche Maßnahmen wie beispielsweise Herstellung eines Splittbettes, eines Schotteraufbaus oder dergleichen tragfähig gemacht werden. Diese Untergrundverfestigung ist aufwendig und unterbricht den Kontakt der Raseneinsaat zum Mutterboden. Gleichzeitig stellt sich im Laufe der Zeit bei dieser herkömmlichen
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Verlegeart eine Ausbildung von Fahrspuren ein, die aufwendige Sanierungsarbeiten nach sich zieht. Insgesamt ist eine Verlegung derartiger Rasengittersteine sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. 05
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde, eine Fertigbetonplatteneinrichtung der eingangs genannten Art als Ersatz für die bekannten Rasengittersteine anzugeben, die einfach, schnell und großflächig verlegt werden kann, bei der es keine Vorbereitung des Untergrundes bedarf, die das Regenwasser zuverlässig ableitet und das Auftreten von Fahrspuren zuverlässig verhindert.
Die erfindungsgemäße Fertigbetonplatteneinrichtung ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die erfindungsgemäße Betonplatteneinrichtung zeichnet sich demgemäß dadurch aus, dass die Mindest abmessungen, insbesondere die Länge und die Breite, so gewählt sind, dass ein Automobil auf einer einzigen Einrichtung anordenbar ist, und die Einrichtung selbsttragend ausgebildet ist, das heißt eine Betonstahlbewehrung aufweist und daher keine Untergrundverfestigung erforderlich ist.
Eine für den praktischen Montageeinsatz besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Einrichtung in einer Draufsicht gesehen rechteckförmig ausgebildet ist, wobei die Breite im Bereich zwischen zwei
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bis drei m (Meter) liegt, insbesondere ca. 2,5 m (Meter) beträgt, und die Länge im Bereich zwischen 3 bis 6 m (Meter) liegt, insbesondere ca. 5m (Meter) beträgt.
Die erfindungsgemäße Fertigbetonplatteneinrichtung zeichnet sich demgemäß hinsichtlich ihrer Größe und hinsichtlich ihrer "Statik" gegenüber den herkömmlichen Rasengittersteinen vorteilhaft aus. Durch ihre Größe entsteht eine flächigere Belastung gegenüber dem relativ kleinen bekannten Rasengitterstein und die Belastung wird im Element selbst aufgenommen, sodass diese nicht vom Untergrund abgefangen werden muss, das heißt eine bisher üblicherweise vorzusehende Untergrundverfestigung kann entfallen. Gleichzeitig gewährleistet die erfindungsgemäße Fertigbetonplatteneinrichtung, dass sich im Laufe der Zeit bei der Parkierung von Automobilen keine Fahrspuren bilden. Insgesamt ergibt sich eine deutlich geringere Montagezeit beziehungsweise Verlegezeit, da einerseits die Untergrundvorbereitung entfällt und andererseits durch eine einzige Einrichtung eine große Fläche abgedeckt wird.
Die Einrichtung kann auch unter Einhaltung der Mindestabmessungen rautenförmig, rund oder oval ausgebildet sein oder eine polygonale Umfangskontur aufweisen.
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Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fertigbetonplatteneinrichtung, die eine besonders einfache Herstellung bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit gewährleistet, zeichnet sich dadurch aus, dass die Ausnehmungen hinsichtlich Rastermaß und Größe so ausgebildet sind, dass in den zwischen den Ausnehmungen verbleibenden Stegbereichen mit Vollquerschnitt zumindest eine Betonstahlmatte üblicher Art mit Längs- und Querbewehrung angeordnet ist.
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Hinsichtlich einer guten Tragfähigkeit zeichnet sich eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Fertigbetonplatteneinrichtung dadurch aus, dass oberseitig und unterseitig jeweils eine übliche Betonstahlmatte mit entsprechender Betondeckung angeordnet ist.
Bevorzugt liegt die Summe der durch die Ausnehmung gebildeten offenen Fläche im Bereich zwischen 5 bis 50 % (Prozent) der Gesamtfläche der Vorrichtung. Bei Befahrung durch übliche Automobile kann die offene Fläche bis zu 50 % (Prozent) betragen. Bei Befahrung durch Lastkraftwagen liegt die Größe der durch die Ausnehmung gebildeten Fläche im Bereich bei ca. 5 % (Prozent), da hier erhöhte Tragfähigkeiten gefordert sind, das heißt mehr Bewehrung in den zwischen den Ausnehmungen vorhandenen vollen Querschnittsflächen verlegt werden muss .
Die Ausnehmungen können viereckig, insbesondere quadratisch, oder rund sein, jeweils bezüglich ihrer Innenumfangskontur.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform, die das Begehen erleichtert, zeichnet sich dadurch aus, dass die Einrichtung zumindest einen Seitenrandbereich aufweist, der keine Ausnehmungen aufweist.
Ein erfindungsgemäßer Carport für Fahrzeuge zeichnet sich dadurch aus, dass er zumindest eine Fertigbetonplatteneinrichtung der oben beschriebenen Art aufweist und zusätzlich eine Überdachungseinheit besitzt.
' Eine vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Überdachungseinheit zumindest zwei parallel zu den Längsrändern der Fertigbetonplatteneinrichtung verlaufende gekrümmte Kragträger aufweist, die im Querrandbereich an der Fertigbetonplatteneinrichtung angeschlossen sind und
zwischen denen eine Dachhaut befestigt ist. _5_
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Die Dachhaut kann dabei als Folie oder als Gewebe ausgebildet sein.
Eine bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen dem Kragträger und dem Längsrand der Fertigbetonplatteneinrichtung ein Stützträger angeordnet ist·
Die erfindungsgemäße Fertigbetonplatteneinrichtung dient zur schnellen Parkflächengestaltung oder zur Befestigung von Großflächen. Es ist eine schnellste Verlegung gewährleistet, die hinsichtlich ihrer Montagezeit um ein Vielfaches kürzer ist als die der herkömmlichen Systeme mit den üblichen Rasengittersteinen. Darüber hinaus ist kein zusätzlicher spezieller Unterbau erforderlich, lediglich ein ebener tragfähiger Untergrund genügt. Der Mutterboden steht in direkter Verbindung mit dem Element, das heißt es ist keine zusätzliche Entwässerung erforderlich, es wird ein verbessertes Wachstum des einzustreuenden Rasens gewährleistet, es bilden sich keine Fahrspuren aus und darüber hinaus ist die erfindungsgemäße Fertigbetonplatteneinrichtung wiederverwendbar.
Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkma-Ie sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen-
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den Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
Fig. 1 schematische Perspektivdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer selbsttragenden großflächigen Fertigbetonplatteneinrichtung mit rasterf örmig angeordneten quadratischen Ausnehmungen,
Fig. 2 schematische Perspektivdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer selbsttragenden großflächigen Fertigbetonplatteneinrichtung mit rasterf örmig angeordneten runden Ausnehmungen,
Fig. 3 schematischer Querschnitt durch die Fertigbetonplatteneinrichtung gemäß Fig. 1 in Schnitt führung I-I und
Fig. 4 schematische Perspektivdarstellung eines Carports mit einer Fertigbetonplatteneinrichtung und einer Überdachungseinheit.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
Figur 1 zeigt eine schematische Perspektivdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Fertigbetonplatteneinrichtung 10, die in einer Draufsicht gesehen rechteckförmig ausgebildet ist mit dem Längenmaß L und dem Breitenmaß B. Die Maße L, B sind so bemessen, dass auf der Fertigbetonplatteneinrichtung ein Automobil 40 (siehe Figur 4) geparkt werden kann. Im Ausführungsbeispiel beträgt die Breite B 2,5 m (Meter) und die Länge L 5 m (Meter) .
Die Fertigbetonplatteneinrichtung 10 weist rasterförmig angeordnete, von oben nach unten durchgehende, hinsichtlich ihrer Innenumfangskontur quadratische Ausnehmungen 12 auf,
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die gewährleisten, dass bei verlegter Fertigbetonplatteneinrichtung 10 das Regenwasser zuverlässig versickert und keine zusätzlichen Ableitungsmaßnahmen ergriffen werden müssen.
Die Fertigbetonplatteneinrichtung 10 ist selbsttragend ausgebildet, wodurch es keiner zusätzlichen Vorbereitung des Untergrundes bedarf. Die Selbsttragfähigkeit wird dadurch gewährleistet, dass eine Bewehrung vorhanden ist, die in Figur 3 im Querschnitt näher dargestellt ist.
Gemäß. Figur 3 ist innerhalb der Fertigbetonplatteneinrichtung 10 im oberen Flächenbereich und im unteren Flächenbereich jeweils mit der erforderlichen Betondeckung beabstandet zur Außenseite eine Bewehrungsmatte 14 beziehungsweise 16 angeordnet, wobei die Ausnehmungen 12 hinsichtlich ihres Rastermaßes und ihrer Größe so bemessen sind, dass Stegbereiche 18 mit vollem Querschnitt vorhanden sind, innerhalb derer die Längs- und Querbewehrungsstäbe einer bei der Herstellung einzulegenden oberen und unteren Bewehrungsmatte 14, 16 anordenbar sind. Durch die geometrische Anordnung der Ausnehmungen 12 können handelsübliche Betonstahlmatten als Bewehrung eingesetzt werden, was eine besonders wirtschaftliche Herstellung der Fertigbetonplatteneinrichtung 10 gewährleistet.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 sind die Ausnehmungen 12 relativ eng gesetzt und nehmen eine Fläche von ca. 50 % (Prozent) der Gesamtfläche der Einrichtung 10 ein. Eine derartige Fertigbetonplatteneinrichtung 10 ist insbesondere als Parkfläche für Automobile 40 geeignet.
In Figur 2 ist eine zweite Ausführungsvariante einer Fertigbetonplatteneinrichtung 20 dargestellt, bei der die durchgehenden Ausnehmungen 22 eine kreisförmige 5 Innenumfangskontur aufweisen und insgesamt in einem weiteren
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Raster angeordnet sind, wobei die durch die Ausnehmungen 22 gebildete Fläche in Bezug zur Gesamtfläche der Einrichtung 20 ca. 5 % (Prozent) beträgt. Auch bei dieser Fertigbetonplatteneinrichtung 20 wird eine Ableitung des Regenwassers durch die Ausnehmung 22 gewährleistet, wobei gleichzeitig dadurch, dass die Stegbereiche zwischen den Ausnehmungen größere Ausmaße besitzen, eine verstärkte Bewehrung eingebracht werden kann, sodass derartige Fertigbetonplatteneinrichtungen als Park- oder Befahrflache von Lastkraftwagen problemlos eingesetzt werden können.
In Figur 4 ist schematisch in einer Perspektive die Ausgestaltung eines sogenannten Carports 50 dargestellt, bei eingeparktem Automobil 40. Die Parkfläche für das Automobil 40 bildet die oben beschriebene Fertigbetonplatteneinrichtung 10, 20, wobei die Ausnehmungen im Einzelnen nicht dargestellt sind.
An dem in Figur 4 linken vorderen Querrand der Fertigbetonplatteneinrichtung 10, 20 ist jeweils ein von der Fertigbetonplatteneinrichtung 10, 20 aus gesehen konkav gekrümmter Kragträger 32 parallel zu den Längsrändern der Fertigbetonplatteneinrichtung 10, 20 angeschlossen. Zwischen den beidseits vorhandenen Kragträgern 32 ist eine Dachhaut 36 angeschlossen, die bevorzugt als Folie oder Gewebe ausgebildet ist. Zur Unterstützung der Tragfunktion der Kragträger 32 ist jeweils ein ca. in der Mitte des Kragträgers 32 angeschlossener mit dem jeweiligen Längsrand der Fertigbetonplatteneinrichtung 10, 20 verbundener Stützträger 34 vorhanden, der ebenfalls leicht konkav gekrümmt ausgebildet ist.
Bei der Verlegung der erfindungsgemäßen Fertigbetonplatteneinrichtung im Parkplatzformat kann zusätzlich eine Abgrenzung durch ergänzend anzuordnende Quadersteine möglich sein.
Claims (13)
1. Fertigbetonplatteneinrichtung (10; 20) zur Gestaltung von Parkflächen oder Befestigung von Flächen, wobei die Einrichtung (10; 20) Mindestabmessungen, insbesondere eine Länge (L) und eine Breite (B), und rastermäßig angeordnete durchgehende Ausnehmungen (12; 22) aufweist und die Einrichtung auf einem Untergrund anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Mindestabmessungen, insbesondere die Länge (L) und die Breite (B), so gewählt sind, dass ein Automobil (40) auf einer einzigen Einrichtung (10; 20) anordenbar ist, und
- die Einrichtung (10; 20) selbsttragend ausgebildet ist, das heißt eine Betonstahlbewehrung (14, 16) aufweist und daher keine Untergrundverfestigung erforderlich ist.
2. Fertigbetonplatteneinrichtung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (10; 20) in einer Draufsicht gesehen rechteckförmig ausgebildet ist, wobei die Breite (B) im Bereich zwischen zwei bis drei m (Meter) liegt, insbesondere ca. 2,5 m (Meter) beträgt, und die Länge (L) im Bereich zwischen 3 bis 6 m (Meter) liegt, insbesondere ca. 5 m (Meter) beträgt.
3. Fertigbetonplatteneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung in einer Draufsicht gesehen rund, oval oder rautenförmig ausgebildet ist oder eine polygonale Umfangskontur aufweist.
4. Fertigbetonplatteneinrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (12; 22) hinsichtlich Rastermaß und Größe so ausgebildet sind, dass in den zwischen den Ausnehmungen (12; 22) verbleibenden Stegbereichen (18) mit Vollquerschnitt zumindest eine Betonstahlmatte (14, 16) üblicher Art mit Längs- und Querbewehrung angeordnet ist.
5. Fertigbetonplatteneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberseitig und unterseitig jeweils zumindest eine Betonstahlmatte (14, 16) mit entsprechender Betondeckung angeordnet ist.
6. Fertigbetonplatteneinrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der durch die Ausnehmung (12; 22) gebildeten offenen Fläche im Bereich zwischen 5 bis 50% (Prozent) der Gesamtfläche der Einrichtung (10; 20) liegt.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (12) eine viereckförmige Innenumfangskontur, insbesondere eine Quadratinnenumfangskontur, aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (22) eine runde Innenumfangskontur aufweisen.
9. Fertigbetonplatteneinrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zumindest einen Seitenrandbereich aufweist, der keine Ausnehmungen aufweist.
10. Carport (50) für Fahrzeuge (40), dadurch gekennzeichnet, dass der Carport (50) eine Fertigbetonplatteneinrichtung (10; 20) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche aufweist und eine Überdachungseinheit (30) besitzt.
11. Carport nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Überdachungseinheit (30) zumindest zwei parallel zu den Längsrändern der Fertigbetonplatteneinrichtung (10; 20) verlaufende gekrümmte Kragträger (32) aufweist, die im Querrandbereich an der Fertigbetonplatteneinrichtung angeschlossen sind und zwischen denen eine Dachhaut (36) befestigt ist.
12. Carport nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhaut (36) als Folie oder Gewebe ausgebildet ist.
13. Carport nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kragträger (32) und dem Längsrand der Fertigbetonplatteneinrichtung (10; 20) ein Stützträger (34) angeordnet ist.
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Cited By (2)
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2002
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