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Musikkreisel Die Erfindung betrifft einen als Spielzeug zu verwendenden
Xreisel, der, wenn er gedreht wird, Töne erzeugt.
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Die Erfindung ist für die Spielzeugindustrie bestit und schafft neuartige
Musikkreisel, welche sich von den bekannten Musikkreiseln vornehmlich dadurch unterscheiden,
daß wenigstens zwei Kreisel durch eine mechanische Vorrichtung gleichzeitig in Drehbewegung
versetzt werden können.
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Der erfindungsgemäße Musikkreisel besitzt zu dieser Zweck ii wesentlichen
eine Gabel oder ein Joch mit einem Gehäuse ei Ende jedes Armes der Gabel oder des
Joches, wobei diese kastenartigen Gehäuse keine Seitenwinde und in der Oberseite
und der Unterseite je eine Öffnung besitzen.
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Die miteinander flucht enden Öffnungen in der Oberseite und Unterseite
haben unterschiedliche Durchmesser, wobei dör: Durchmesser der in der Oberseite
befindlichen Öffnung Bloiner als der der in der Unterseite vorgesehenen Öffnung
ist.
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Diese miteinander fluchtenden Öffnungen jedes Gehäuses sind vorgesehen,
um die Äntriebsspindel je eines Kreisels aufzunehmen, welche am äußeren Ende einen
geringeren Durchmesser als am inneren Ende aufweist und im mittleren Abschnitt eine
ritzelartige Verzahnung trägt, die somit vollständig in das Gehäuse eingesteckt
werden kann.
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Wenn die Kreisel an den betreffenden Gehäusen angebracht sind, d.
h. wenn die Bntriebsspindeln der Kreisel in jeweils ein Gehäuse eingesteckt sind,
liegen die ritzelartigen Verzahnungen der Spindel jeweils derart in einem der Gehäuse,
daß ein freier Raum zwischen der Verzahnung und der Innenwand des Gehäuses verbleibt.
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Dieser freie Raute zwischen der Verzahnung und der Innenwand des Gehäuses
ermöglicht es, durch die nebeneinander liegenden Gehäuse einen verhältnismäßig flexiblen
Streifen hindurchzustecken, der an einer Längsseite eine Verzahnung aufweist, mit
welcher er in die Verzahnungen der Antriebsspindeln der Kreisel eingreifen kann,
wobei dieser Streifen mit seiner Verzahnung auf Grund des verhältnismäßig geringen
Abstandes zwischen der Verzahnung der dntriebsspindel und der Innenwand des Gehäuses
in die Verzahnung der Antriebsspindel eing/reifen nuß. An einem Ende trägt der Streifen
einen Handgriff.
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Wenn man den flexiblen Streifen von Hand schnell aus den Gehäusen
herauszieht, treibt er die Spindeln der kreisel an, wodurch die kreisel selbst in
die gewünschte Bewegung versetzt werden.
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Wenn nan das Spielzeug auf eine flache Unterlage aufsetzt und die
Gabel oder das Joch nach den Herausziehen des Streifens und somit nach den eintreiben
der Kreisel hochhebt,
bleiben die Kreisel auf der Unterlage und
drehen sich dort auf Grund des durch das Herausziehen des Streifens auf sie ausgeübten
Antriebsimpulses, Da die Kreisel mit einigen an bestimmten Stellen befindlichen
Öffnungen in ihrem Gehäuse versehen sind, wird von jedes Kreisel ein summender oder
brummender Ton abgegeben, wenn er sich dreht, wobei die Löcher so abgestimmt sein
können, daß bestimmte Melodie oder sonstige musikalische Eigenschaften erzeugt werden.
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Wie die vorstehende Beschreibung erkennen läßt, besitzt das vorgeschlagene
Spielseug für den gewünschten Zweck ausgezeichnete praktische Eigenschaften und
ist nicht nur wegen seiner neuartigen Konstruktion, sondern auch deshalb sehr vorteilhaft,
weil alle seine Teile aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellt werden können,
so daß es möglich ist, in wirtschaftlicher Weise ins Auge fallende dauerhafte Spielzeuge
und insbesondere Musikkreisel nach der Erfindung zu bauen.
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Obwohl das erfindungsgeaäße spielzeug vorzugsweise an einer Gabel
nur zwei Gehäuse für zwei anzutreibende Kreisel aufweist, ist es ohne weiteres auch
möglich, die Gabel oder einen sonstigen Halter so auszubilden, daß mehr als zwei
Kreisel gleichzeitig gehalten und von einem einzigen M-triebselement angetrieben
wen können.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Musikkreisels schematisch dargestellt, undzwar zeigt Pig. 1 eine Draufsicht auf
die gesamte Vorrichtung mit zwei einzelnen Kreiseln und einen Antriebselement,
Fig.
2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Kreisels, Fig. 3 einen Längsschnitt
durch das Ende eines Armes der Haltegabel mit dem daran angebrachten Gehäuse und
mit eingesetzter Antriebsspindel eines Ereisels,in vergrößertem Maßstab und Fig.
4 bis 7 Draufsichten auf die Vorrichtung, aus denen die einzelnen Schritte zum Einsetzen
der Kreisel und des vntriebselementes und zum Betätigen der Kreisel zu erkennen
sind.
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Wie die Zeichnung erkennen läßt, besitzt der erfindungsgemäße Musikkreisel
eine als Halterung und Handgriff dienende Gabel 1, die an ihren beiden Firmen jeweils
ein Gehäuse 2 trägt, welche an ihren Seiten 3 vollständig offen sind, so daß die
nebeneinander angeordneten Gehäuse 2 eine miteinander fluchtende Durchgangsöffnung
besitzen.
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In der Oberseite und Unterseite jedes der Gehäuse 2 sind miteinander
fluchtende koaxiale Öffnungen 4 und 5 vorgesehen, wobei die unten befindlich. Öffnung
4 einen größere Durchmesser als die oben befindliche Öffnung 5 besitzt.
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Die gemeinsame lohse der Öffnungen 4 und 5 verläuft senkrecht durch
das jeweilige Gehäuse 2.
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Diese Öffnungen 4 und 5 ermöglichen es, die Antriebsspindel eines
Kreisels' 6 in jedes Gehäuse 2 von unten einzustecken, so daß ein am äußeren Ende
der Antriebsspindel befindlicher Zapfen 7 mit verhältnismäßig geringem Durchnexser
in der
Offnung 5 steckt, während der einen größeren Durchmesser
aufweisende Hals 8 der Antriebsspindel in der gagenüberliegenden Öffnung 4 liegt.
Die Antriebsspindel ist im mittleren Bereich zwischen dem Zapfen 7 und dem Hals
8 mit einem Ritzel 9 versehen, das somit oberhalb des Gehäuses 2 liegt, wenn der
Zapfen 7 vollständig in die Öffnung 5 eingesteckt ist (siehe BigW 3).
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Zwischen dem Ritzel 9 und der äußeren und der inneren Wand des Gehäuses
2 verbleibt ein freier Raum, in den ein flexibler Streifen 10 eingeschoben werden
kann. Dieser flexible Streifen 10 besitzt an einer Längsseite eine dem Ritzel 9
entsprechende Verzahnung 11 und an einem Wende einen Handgriff 12, wahrend das andere
Ende angespitzt ist.
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Wenn der flexible Streifen 10 in der in Rig.-1 oder 3 dargestellten
Weise in die nebeneinander angeordneten Gehäuse 2 eingeschoben worden ist, so daß
seine Verzahnung 11 in die Ritzel 9 eingreift, kann der erfindungsgemäße Musikkreisel
in Gang gesetzt werden. Zu diesem Zweck zieht man den flexiblen Streifen 10 über
den Handgriff 12 aus dem Gehäusen 2 heraus, wodurch die Kreisel 6 in Drehung versetzt
werden.
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Wenn die jetzt freigegebenen Kreisel 6 auf eine Unterlage oder Iläche
fallengelassen werden nna/oder die Gabel 1 von filmen abgehoben wird, drehen sich
die Kreisel 6 auf dieser Unterlage und erzeugen einen so enden oder brumeenden Ton,
da ihr hohl es Gehäuse mit einer Anzahl von Öffnungen 1,3 versehen ist.
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Aus der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung ergibt sich, daß
der erfindungsgeiäße Musikkreisel einfach und wirkungsvoll ausgebildet ist und sehr
einfach betätigt werden kann, so daß seine Herstellung nicht nur preiswert ist,
sondern daß er sich auch einfach benutzen läßt, was besonders deshalb von Bedeutung
ist, weil es sich um ein für Kinder bestimmtes spielzeug handelt.
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Der Gesichtspunkt der geringen Herstellungskosten ist für eine Hassenproduktion
von besonderer Bedeutung, denn der Markt ist in der Lage, eine große Menge der hier
beschriebenen Spielzeuge aufzunehmen, so daß auch schon geringe Einsparungen bei
den Herstellungskosten große Auswirkungen auf die Gesamtkosten haben.
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Patentansxrüche: