DE2021076C3 - Lichtsignalgeber für Verkehrssignalanlagen - Google Patents

Lichtsignalgeber für Verkehrssignalanlagen

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DE2021076C3
DE2021076C3 DE19702021076 DE2021076A DE2021076C3 DE 2021076 C3 DE2021076 C3 DE 2021076C3 DE 19702021076 DE19702021076 DE 19702021076 DE 2021076 A DE2021076 A DE 2021076A DE 2021076 C3 DE2021076 C3 DE 2021076C3
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Germany
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door
housing
projections
nose
light signal
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DE19702021076
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DE2021076B2 (de
DE2021076A1 (de
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Karl Heinrich Butenschoen
Heinrich Fettweiss
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • G08—SIGNALLING
    • G08G—TRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00—Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09—Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/095—Traffic lights
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21W—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2111/00—Use or application of lighting devices or systems for signalling, marking or indicating, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00
    • F21W2111/02—Use or application of lighting devices or systems for signalling, marking or indicating, not provided for in codes F21W2102/00 – F21W2107/00 for roads, paths or the like

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Lichtsignalgeber für Verkehrssignalanlagen, dessen nach einer Seite hin offenes Gehäuse durch eine Tür verschließbar ist, wobei zumindest die Tür aus elastischem Material besteht und wobei als Verschlußmittel ein oder mehrere nasenartige Vorsprünge an der Tür einstükkig angeformt und in entsprechenden Vertiefungen oder hinter Vorsprüngen des Gehäuses einrastbar sind. Ein solcher Lichtsignalgeber ist durch die deutsche Auslegeschrift 1298422 bekannt.
Es ist allgemein üblich, Lichtsignalgeber für den Straßenverkehr mit einem offenen, meist wannenförmigen Gehäuse zu bilden, das durch eine Tür verschlossen wird. Lange Zeit war es dabei üblich, Gehäuse und Tür jeweils aus Metall, etwa im Spritzgußverfahren, herzustellen und sie dann durch verschiedene Befestigungsmittel, wie etwa Scharniere, Schnappschlösser oder Schrauben, zusammenzufügen. Die genannten Verschlußmittel mußten in diesen Fällen immer nachträglich am Gehäuse bzw. an der Tür befestigt werden, ganz gleich, ob es sich um lösbare oder unlösbare Verbindungen handelte.
Später ging man dazu über, das Gehäuse oder die Tür, meist jedoch beides, aus Kunststoff zu fertigen. Abgesehen von dem erheblich geringeren Gewicht dieses neuen Materials hat der Kunststoff noch den Vorteil, daß er keinerlei Oberflächenbehandlung als Korrosionsschutz erfordert, und daß er zudem als elektrischer Isolator wirkt, was wiederum einige Sicherungsmaßnahmen einsparen hilft. Bei den bisherigen Ausführungen von Kunststoffsignalgebern wurden die Verschlußglicder nach wie vor nachträglich am Gehäuse bzw. an der Türe befestigt. Neben dem Material für diese zusätzlichen Befestigungsteile mußte bei diesem Verfahren auch noch eine erhebliche Zeit für die Fertigung der Montage aufgewendet werden. Diese Befestigungsmittel und Verfahren, die man von den Metallgehäusen her übernommen hatte, wurden in den meisten Fällen auch den Materialeigenschaften der verwendeten Kunststoffe nicht gerecht. Bekanntlich sind die meisten Kunststoffe zwar
ίο für kurze Zeit elastisch deformierbar, halten jedoch einer mechanischen Anspannung über längere Zeit hinweg nicht stand. Eine Dauerbelastung, wie sie etwa durch Schrauben hervorgerufen wird, kann somit in vielen Fällen zur Zerstörung der betreffenden Teile führen. Diese Ausführungen gelten für einen Lichtsignalgeber, der in der deutschen Auslegeschrift 1298021 beschrieben ist.
In der deutschen Auslegeschrift 1298 422 ist weiterhin eine Signalleuchte aus Kunststoff beschrieben, deren Gehäuse aus zwei Kunststoffhälften zusammengesteckt und mit Kunststoffrastungen verschlossen wird. Allerdings greifen die hierbei einrastbaren Verschlußelemente nur wenig übereinander und können durch geringen mechanischen Zug voneinander gelöst werden. Bei Verkehrssignalgebern wird jedoch eine hohe Verschlußkraft gefordert, um den mechanischen Beanspruchungen der Signalgeber im Freien standzuhalten und um sicherzustellen, daß der Türverschluß nicht durch einfachen Zug von Hand entriegelt werden kann. Da im Signalgeber offenliegende Teile Netzspannung führen, muß der Türverschluß so ausgebildet sein, daß er nicht von Hand durch Unbefugte ohne weiteres geöffnet werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Lichtsignalgeber der eingangs genannten Art den Türverschluß so auszubilden, daß er eine große Zuhaltekraft gewährleistet und nur mit einem Werkzeug geöffnet werden kann. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch gekennzeichnete Merkmalskombination gelöst.
Zum Verschließen von Kunststoff behältern ist die Verwendung von Richtgesperren an sich bekannt (US-PS 3424341).
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 ein vollständiges Signalgebergehäuse mit halb geöffneter Tür,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Verschiußglieder zwischen Gehäuse und Tür,
Fig. 3 a einen Schnitt durch die Verschlußglieder der geschlossenen Tür,
Fig. 3b den gleichen Schnitt mit geschlossener, durch ein Werkzeug entriegelter Tür.
Die Fig. 1 zeigt ein wannenförmiges, nach einer Seite offenes Signalgebergehäuse 1, dessen offene Seite durch die Tür 2 verschlossen werden kann. In der Tür befindet sich eine Streuscheibe 3 für die entsprechenden Lichtsignale, die ihrerseits durch einen Schirm 4 gegen die Sonneneinstrahlung abgedeckt ist.
Die Tür 2 ist auf einer Seite durch die Scharniere 5 schwenkbar im Gehäuse gelagert und kann an der gegenüberliegenden Seite durch zwei einrastbare Nokken 2a verschlossen werden. Zu diesem Zweck weist die Gehäusewand ία zwei Durchbrüche Xb auf, die
b5 gerade so bemessen sind, daß bei geschlossener Tür die Nocken 2a spielfrei einrasten, ohne daß noch eine nennenswerte Spannung auf den einzelnen Bauteilen lastet. Das Einrasten der Tür in das Gehäuse erfolgt
unter vorübergehender Deformierung der Leiste Ib, die zu diesem Zweck als Träger für die Rastnocken la an der Tür vorgesehen ist. Das Schließen der Tür kann ohne Werkzeug erfolgen, da die Rastnocken 2a mit Anlauf schrägen 2 c versehen sind. Beim Eindrükken der Tür in das Gehäuse laufen diese Anlaufschrägen Ic auf der Stirnseite Ic des Gehäuses 1 auf und verformen dabei die Leiste 2b. Bein", weiteren Eindrücken der Tür rasten schließlich die Nocken 2 a in die Durchbrüche Ib ein, wobei die Leiste 2b sich wieder entspannt.
In der Fig. 2 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus dem geschlossenen Gehäuse dargestellt, an der sich das Zusammenwirken der Nocken 2a mit den Vertiefungen Ib der Gehäusewand la ergibt. Ein Schnitt A-B durch die Fig. 2 ist in der Fig. 3a dargestellt. Hierbei kommen besonders deutlich die Profile der Verschlußglieder zum Ausdruck. Die Leiste 2b ist ganz oder nahezu ganz entspannt und hält den Rastnocken 2fl im Durchbruch Ib der Gehäusewand la.
Ein zu weites Eindrücken der Tür in das Gehäuse wird durch den Anschlag Id verhinden; aber auch gegen ein selbsttätiges Öffnen ist die Tür formschlüssig durch die gerade Stirnseite 2d des Nockens 2a verriegelt.
Zum öffnen wird die Tür durch Ansetzen eines Werkzeugs 6, beispielsweise eines Schraubenziehers, entriegelt. Zu diesem Zweck weist die Leiste 2 b zwischen den beiden Rastnocken 2a einen Aushubnokken 2e auf, an dem das Werkzeug angreift. Dabei wird
ίο das Einführen des Werkzeugs durch eine Schräge 2/ erleichtert. Hierzu sei auf die Fig. 3b verwiesen, die den gleichen Schnitt wie Fig. 3 a zeigt, allerdings nunmehr mit noch geschlossener, aber bereits entriegelter Tür. Unter entsprechender Verformung der Leiste 2b hebt das Werkzeug 6 die beiden Nocken 2a aus ihren Raststellungen in den Durchbrüchen Ib. Zieht man nunmehr das Werkzeug aus dem Gehäuse, so wird aufgrund der Reibung zwischen dem Werkzeug 6 und dem Aushubnocken 2e die Tür mitgenommen und geöffnet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Lichtsignalgeber für Verkehrssignalanlagen, dessen nach einer Seite hin offenes Gehäuse durch eine Tür verschließbar ist, wobei zumindest die Tür aus elastischem Material besteht und wobei als Verschlußmittel ein oder mehrere nasenartige Vorsprünge an der Tür einstückig angeformt und in entsprechenden Vertiefungen oder hinter Vorsprüngen des Gehäuses einrastbar sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    a) die nasenartigen Vorsprünge (2a) sind mit Schrägen (2c) in Eindrückrichtung versehen und bilden ein Richtgesperre,
    b) die nasenartigen Vorsprünge (2 a) sind etwa in der Mitte auf einer Trägerleiste (2b) angeordnet,
    c) die mit der Tür (2) einstückige Trägerleiste (2b) verläuft parallel zur Innenwand des Gehäuses (Ie) und ist an ihren beiden Enden mit der Tür (2) verbunden,
    d) die Tür (2) weist im Bereich der nasenartigen Vorsprünge (2a) einen Aushubnocken (2e) auf, welcher mit einer das Einführen eines Werkzeuges (6) erleichternden Schräge (2/) versehen ist.
    e) das Richtgesperre ist durch Durchbiegung bzw. Torsion der Trägerleiste (2b) entriegelbar.
DE19702021076 1970-04-29 1970-04-29 Lichtsignalgeber für Verkehrssignalanlagen Expired DE2021076C3 (de)

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DE19702045616 DE2045616C3 (de) 1970-09-15 Uchtsignalgeber, insbesondere für den Straßenverkehr
DE19702045569 DE2045569C3 (de) 1970-09-15 Lichtsignalgeber, insbesondere für den Straßenverkehr
CH367171A CH523561A (de) 1970-04-29 1971-03-12 Lichtsignalgeber, insbesondere für den Strassenverkehr
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NL7105560A NL154820C (nl) 1970-04-29 1971-04-23 Lichtsignaalbron, in het bijzonder voor het wegverkeer.
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NL7110897A NL7110897A (de) 1970-04-29 1971-08-06
CH1170971A CH533881A (de) 1970-04-29 1971-08-10 Lichtsignalgeber, insbesondere für den Strassenverkehr
CH727772A CH533882A (de) 1970-04-29 1972-05-16 Lichtsignalgeber, insbesondere für den Strassenverkehr

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