DE20212854U1 - Form zum Garen einer zum Verzehr geeigneten Masse - Google Patents

Form zum Garen einer zum Verzehr geeigneten Masse

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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B3/00Parts or accessories of ovens
    • A21B3/13Baking-tins; Baking forms
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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Description

Form zum Garen einer zum Verzehr geeigneten Masse
Die Erfindung betrifft eine Form, zum Garen einer zum Verzehr geeigneten Masse, wobei die Masse durch das Garen die geometrische Gestalt der Form annehmen kann.
Bei den herkömmlichen Garvorgängen, am Herd oder im Backofen, werden die Nahrungsmittel in entsprechend geformten Geschirren gegart. Dabei werden an dem zu garenden Nahrungsmittel Temperaturen von circa 800C bis 1500C erreicht. Bei diesen bekannten Garprozessen wird das zu garende Produkt lose in den dafür vorgesehenen Behälter bzw. Gartopf gelegt. Mit einem Deckel wird der Behälter verschlossen und zumeist über eine Kochplatte auf Betriebstemperatur erhitzt.
Zum Grillen großer Fleischstücke und Fischstücke werden oftmals Grillgeräte benutzt. Dies können freistehende Geräte, auf einen Tisch stellbare Geräte oder Einbaugeräte sein.
Einheitlich wird bei allen bekannten Garprozessen die Form des zu garenden Produkts durch den Garprozess nicht verändert. Lediglich Größe und Konsistenz der zu garenden Produkte verändern sich je nach Dauer der Garzeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Form zu schaffen mit der die Gestalt der essbaren Masse verändert werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung von einer Form gelöst, welche mit der verzehrbaren Masse befüllt und anschließend in den zum Garprozess vorgesehenen Behälter gegeben wird.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung betrifft eine Form zum Garen von einer zum Verzehr geeigneten Masse, mit der die geometrische Gestalt der zu garenden Masse verändert werden kann.
Die Form bildet ein im Wesentlichen geschlossenen Innenraum, der die Masse allseitig umschließt, wobei die Form auf zumindest einer Seite geöffnet werden kann, um die gegarte Masse zu entnehmen. Zum Verschließen der Form sind je nach Größe und Gestalt der Form verschiedene Möglichkeiten denkbar.
Die Form wird vornehmlich aus nahrungsmittelechtem, hitzebeständigem Kunststoff gefertigt. Es ist aber auch denkbar die Form aus einem dafür geeigneten rostfreien Metall herzustellen.
Die geometrische Gestalt der Form insbesondere als Würfel, Zylinder oder Pyramide erlaubt es, dass zu garende Produkt so zu verändern, das es während der Garzeit die Gestalt der Form annimmt. Es bieten sich natürlich auch andere Formen an die in einer dreidimensionalen Gestalt dargestellt werden können. So ist es denkbar die Form in Gestalt eines Herzens, eines Sterns oder eines Kegels auszuführen. Die dekorative Gestaltung der Nahrungsmittel kann vor allem bei Festivitäten und feierlichen Anlässen aber auch im Gastronomiebereich besonderen Nutzen finden.
Ist die Form aus mehreren fest miteinander verbundenen Segmenten gefertigt, besteht die Möglichkeit die einzelnen Segmente beweglich miteinander zu verbinden, das heißt, dass an der Form Knickkanten vorgesehen sind, um die die einzelnen Segmente geschwenkt werden können. Um die Segmente miteinander zu verbinden kann zum Beispiel ein Nut- und Federprinzip verwendet werden. So kann die Form nach einem bestimmten Schema zusammengeklappt, fixiert und für den Gebrauch vorbereitet werden. Nach dem Garvorgang kann die Form wieder auseinandergeklappt und platzsparend verstaut werden. Als besonders Vorteilhaft erweist sich bei dieser Ausführungsform, dass die Form zusammenhängend verstaut werden kann und dadurch der Verlust von Einzelteilen vermieden wird. Dies ist besonders in der Großgastronomie, in der oft unter Zeitdruck gearbeitet wird hilfreich, da die Form nicht erst aus Einzeltzeilen zusammengebaut werden muss sondern gleich zur Verfügung steht.
Es ist aber auch denkbar die Form aus mehreren einzelnen Segmenten zu gestalten. Hierbei könnten die einzelnen Segmente dann lösbar miteinander verbunden werden, zum Beispiel nach Art einer Nut- und Federverbindung. Natürlich sind auch hier andere Verbindungsmöglichkeiten denkbar, zum Beispiel Steck- oder Klemmverbindungen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil das bei eventuellen Schäden an einzelnen Segmenten, diese einfach entsorgt und durch andere Segmente ersetzt werden können.
Auf den Wandungen der Form ist zumindest eine Aussparung vorgesehen, durch die der im Inneren der Form entstehende Wasserdampf entweichen kann. Dazu können die Form, Größe und Anzahl der Aussparungen an die Form bzw. Größe der Form angepasst werden. Die Aussparung selber kann in Abhänigkeit von Material, Größe und Gestalt der Form zum Beispiel gebohrt, gestanzt, gegossen oder anders hergestellt werden.
Je nach Zustand bzw. Konsistenz des zu garenden Produkts kann die Form aber auch flüssigkeitsdicht ausgebildet sein. Dies bietet sich vor
allem bei Produkten an, die eine annähernd flüssige Grundkonsistenz aufweisen. Für diese Produkte kann je nach Gartemperatur auf eine Aussparung in der Wandung verzichtet werden.
Zum Unterteilen bei verschiedenen Produkten welche gleichzeitig gegart werden sollen kann die Form so ausgelegt sein, dass sich im Inneren der Form mehrere Kammern befinden die mit den zu garenden Produkten befüllt werden. Dabei sind die einzelnen Kammern so angeordnet, dass jede Kammer für sich einen geschlossenen Garraum darstellt. Ein Vermengen der verschiedenen Produkte untereinander wird somit vermieden.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beispielhaft beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform der Erfindung in Gestalt eines Würfels;
Fig. 2 den Würfel gemäß Fig. 1 im Grundriss;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform der Erfindung in Gestalt einer Pyramide;
Fig. 4 die Pyramide gemäß Fig. 3 im Grundriss.
Die in Fig. 1 dargestellte Form 01 ist in der Gestalt eines Würfels 03 ausgebildet. Deutlich zu sehen sind die Aussparungen 05 die sich auf den Wandungen der Form 01 befinden.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Würfel 03 im Grundriss. Bei dieser Ausführungsform ist der Würfel 03 aus einem Stück hergestellt. Deutlich zu sehen sind die Knickkanten 17, um die die einzelnen Segmente 06, 07, 08, 09, 10 und 11 geschwenkt werden müssen. Ebenfalls gut zu erkennen ist das dargestellte Nut- 18 und Federprinzip 19 zum Fixieren der Form 01. Diese Ausführungsform des Würfels 03 besteht aus den sechs miteinander verbundenen Segmenten 06, 07, 08, 09, 10 und
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11. Durch Hochschwenken der Segmente 08 und 09 um die Knickkanten 17 und anschließendes Aufrichten der Segmente 06 und 10 um die Knickkanten 17, ist der Grundkörper um das Segment 07 gebildet. Anschließend wird das Segment 11 um die Knickkante 17 nach unten geschwenkt. Dabei kommen die Federkanten der Segmente 06, 08 und in den Nuten 18 des Segments 11 zur Anlage.
Die in Fig. 3 dargestellte Form 02 ist in der Gestalt einer Pyramide ausgebildet. Auf der Wandung sind eine Vielzahl von Aussparungen zu sehen.
Fig. 4 zeigt die in Fig. 3 dargestellte Pyramide 04 im Grundriss. Bei dieser Ausführungsform ist die Pyramide 04 aus einem Stück hergestellt worden. Deutlich zu sehen sind die vier Knickkanten 17, um die die Segmente 13, 14, 15 und 16 geschwenkt werden müssen. Dabei werden die Segmente 13 und 16 mit einer Nut- 18 und Federverbindung 19 fixiert. Anschließend wird der Grundkörper den die Segmente 13, 14, und 16 bilden um die Knickkante 17 auf das Segment 12 geschwenkt. Dabei kommen die Federkanten der Segmente 13, 14, 15 und 16 in den Nuten 18 des Segments 12 zur Anlage.

Claims (11)

1. Form (01, 02) zum Garen einer zum Verzehr geeigneten Masse, wobei die Masse durch das Garen die geometrische Gestalt der Form (01, 02) annehmen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) einen im wesentlichen geschlossenen Innenraum bildet, der die Masse allseitig umschließt, wobei die Form (01 02) auf zumindest einer Seite geöffnet werden kann, um die gegärte Masse zu entnehmen.
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) aus nahrungsmittelechtem, hitzebeständigem Kunststoff gefertigt ist.
3. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) aus rostfreiem Metall hergestellt ist.
4. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) die Gestalt einer geometrischen Grundform, insbesondere eines Würfels (03) oder einer Pyramide (04) abbildet.
5. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) aus mehreren fest miteinander verbundenen Segmenten (06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16) zusammengesetzt ist, wobei die einzelnen Segmente (06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16) beweglich miteinander verbunden sind.
6. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Form Knickkanten (17) vorgesehen sind, um die die einzelnen Segmente (06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16) geschwenkt werden können.
7. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt werden kann, wobei die Einzelteile lösbar miteinander verbunden werden.
8. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Segmenten (06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16) ein Nut (18) und Feder (19) Prinzip vorgesehen ist um die Segmente (06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16) miteinander zu verbinden.
9. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) mit mindestens einer Aussparung (05) versehen ist, durch die entstehender Wasserdampf entweichen kann.
10. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) flüssigkeitsdicht ausgebildet ist.
11. Form nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Form (01, 02) mehrere Kammern aufweist, in denen gleichzeitig unterschiedliche zum Verzehr geeignete Massen gegart werden können.
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