DE20217028U1 - Abstandselement für eine Lichtquelle, insbesondere für eine Halogenlampe - Google Patents

Abstandselement für eine Lichtquelle, insbesondere für eine Halogenlampe

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Description

16240/mj/mz
Gebrauchsmusteranmeldung
Werkzeugbau Kroger GmbH, Industriering 10 a, 4 9393 Lohne
Abstandselement für eine Lichtquelle, insbesondere für eine Halogenlampe
Die Erfindung betrifft ein Abstandselement für eine einer Flächenelemente^ fnung zugeordnete Lichtquelle, insbesondere eine Halogenlampe.
Lichtquellen werden regelmäßig direkt in Flächenelemente eingesetzt. Bei diesen Flächenelementen kann es sich z. B. um Regalböden und Schrankunterseiten handeln. Regelmäßig werden Lichtquellen auch direkt in Raumdecken eingesetzt.
Eine Lichtquelle entwickelt neben der Lichtenergie zu einem erheblichen Maß Wärmeenergie. Insbesondere wenn die Lichtquelle als Halogenlampe ausgebildet ist, kann in der Umgebung der Lichtquelle eine Temperatur von etwa 7 00C auftreten.
Insbesondere in einer Raumdecke angeordneten Lichtquellen ist oftmals unmittelbar ein Dämmaterial zugeordnet, das in der Raumdecke verbaut ist. Dieses Dämmaterial dient häufig neben
einer Schalldämmung auch einer Wärmedämmung, so daß es einen niedrigen Wärmeleitungskoeffizienten hat.
Durch eine Anlage des Dämmaterials unmittelbar an der Lichtquelle wird die von der Lichtquelle erzeugte Wärme gestaut. Ein Entweichen der Wärme ist nicht möglich. Die gestaute Wärme führt zu einer hohen Umgebungstemperatur im Bereich der Lichtquelle, mit der negativen Folge, daß dadurch die Standzeit der Lichtquelle verkürzt wird und gegebenenfalls Bauteile der Lichtquelle zerstört werden.
Um diesem Wärmestau entgegenzuwirken, ist im Stand der Technik vorgeschlagen worden, das Dämmaterial mit Abstandselementen, wie Brettern, Profilen oder dergleichen, von der Lichtquelle entfernt zu halten. Diese Konstruktionen sind nicht stabil und können daher keinen dauerhaften Abstand zwischen Lichtquelle und Dämmaterial gewährleisten. Das Dämmaterial andererseits im Bereich der Lichtquelle zu entfernen, bewirkt nachteilig das Ausbilden von Kältebrücken, da in diesem Bereich die Wärmedämmung und auch die Schalldämmung unterbrochen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Abstandselement der eingangsgenannten Gattung aufzuzeigen, mit dem ein Abstand zwischen Lichtquelle und Dämmaterial dauerhaft herstellbar ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Abstandselement eine Platte aufweist und daß an dieser wenigstens ein etwa senkrecht zur Plattenebene ausgerichtetes
Stützelement angeordnet ist, dessen freies Ende mit dem Flächenelement in haltende Anlage bringbar ist.
Das erfindungsgemäße Abstandselement weist eine Platte auf und stellt mit dieser vorteilhaft eine flächige Anlagefläche für das Dämmaterial zur Verfügung. Das Dämmaterial wird dadurch von dem Abstandselement flächig aufgenommen und kann daher in einem größeren flächigen Bereich von der Lichtquelle fern gehalten werden. Mit der Platte ist das wenigstens eine Stützelement verbunden, das wiederum mit dem Flächenelement in haltende Anlage bringbar ist. Diese haltende Anlage erfolgt mit dem freien Ende des Stützelementes, so daß die Platte in einem definierten Abstand zum Flächenelement angeordnet ist. Über das Stützelement wird die Platte des Abstandselementes somit in eine definierte und haltende Anlage und damit Zuordnung zum Flächenelement gebracht, in dem die Lichtquelle in einer Öffnung angeordnet ist.
Nach einer ersten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Umfangsrand der Platte eine abgerundete Ausbildung aufweist. Aufgrund dieser Ausbildung hat die Platte an ihrem Rand keinen Grad, an dem sich das häufig aus Fasermaterialien ausgebildete Dämmaterial verhaken kann. Die lagerichtige Anlage des erfindungsgemäßen Abstandselementes an dem Flächenelement ist dadurch auch dann gewährleistet, wenn eine Bewegung des Dämmaterials über die Platte des Abstandselementes erfolgt. Vorzugsweise ist die Platte kreisförmig ausgebildet, sie kann dadurch einer häufig
kreisförmig ausgebildeten Flächenelementöffnung z. B. für eine Halogenlampe zugeordnet werden. Der Durchmesser der kreisförmigen Platte kann dabei etwa gleich dem Durchmesser der Flächenelementöffnung sein.
Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß an der Platte drei Stützelemente angeordnet sind, wobei der Abstand einander auf einem Kreisbogen benachbarter Stützelemente jeweils gleich ist. Mit den drei Stützelementen kann das Abstandselement ohne weitere Hilfsmittel kippfrei auf dem Flächenelement aufstehen. Die Stützelemente sind dabei vorzugsweise jeweils an einen Abschnitt des Umfanges der Platte angesetzt, so daß das Abstandselement insgesamt eine tischähnliche Ausbildung hat. Zwischen den Stützelementen ist ein Bauraum eingefaßt, der unterhalb der Platte angeordnet ist und dadurch von der Platte und den Stützelementen freigehalten wird. In diesen Bereich kann kein Dämmaterial vordringen, so daß der Luftraum in diesem Bereich zur Aufnahme der von der Lichtquelle erzeugten Wärme dient.
Zur einfachen Fertigung des erfindungsgemäßen Abstandselementes sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß die Platte und die Stützelemente einstückig ausgebildet sind. Das Abstandselement kann dadurch in einem Arbeitsgang gefertigt werden.
Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung sind die Stützelemente aus einem elastischen Profilmaterial gefertigt.
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Aufgrund ihrer Elastizität können die profilartig erstreckten Stützelemente aufeinander zugebogen werden, wobei in ihnen eine Rückstellkraft in die ursprüngliche Lage erzeugt wird. Diese Elastizität kann zu einer einfachen Anordnung des erfindungsgemäßen Abstandselementes an der Flächenelementöffnung ausgenutzt werden, indem die durch die freien Enden der Stützelemente aufgespannte Weite größer ist als die Weite der Flächenelementöffnung. Die Stützelemente können dann mit ihren freien Enden aufeinander zugebogen werden, in die Flächenelementöffnung eingesetzt werden und anschließend legen sich die freien Enden der Stützelemente bei Wegnehmen der sie zusammendrückenden Kraft aufgrund ihrer Elastizität selbsttätig an den Innenumfang der Flächenelementöffnung an. Das erfindungsgemäße Abstandselement wird somit mit seinen Abstandselementen auf einfache Weise mit der Flächenelementöffnung verklemmt. Eine Nachrüstung bereits bestehender Flächenelementöffnungen mit dem erfindungsgemäßen Abstandselement ist dadurch vorteilhaft möglich. Das erfindungsgemäße Abstandselement kann insbesondere von unten in eine bereits fertiggestellte Raumdecke eingesetzt werden. Während dieses Einsetzens werden die Stützelemente zusammengedrückt und durch die Öffnung für den späteren Einbau der Lichtquelle eingeführt. Nach dem Einführen können sich die Stützelemente aufweiten, sie legen sich dann wieder an die Flächenelementöffnung an.
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Zum Fixieren der Anlage der freien Enden der Stützelemente an der Flächenelementöffriung ist vorzugsweise vorgesehen, daß im Bereich dieser freien Enden jeweils eine nach außen vorstehende Auflageschulter angeordnet ist. Diese Auflageschulter kann sich auf die Oberfläche des Flächenelementes im Bereich der Öffnung auflegen. In dem vorstehenden Teil der Schulter sind durch geeignete Durchbrüche zudem Befestigungsmittel hindurchführbar, mit denen das Abstandselement an der Oberfläche befestigt werden kann. Die Auflageschulter ist an jedem Stützelement in der gleichen Höhe angeordnet, so daß durch die Auflage aller Auflageschultern zugleich eine lagerichtige Anordnung des Abstandselementes erreicht wird.
Zur weiteren Fixierung des Abstandselementes an dem Flächenelement auch ohne Einsatz von Befestigungsmitteln ist vorgesehen, daß am Stützelement unterhalb der Auflageschulter ein nach außen vorstehender spitzer Vorsprung angeordnet ist. Dieser Vorsprung kann in das Material des Flächenelementes, beispielsweise in eine Gipskartonplatte, eingreifen und dadurch eine formschlüssige Verbindung zwischen Abstandselement und Flächenelement herstellen.
Zur weiteren Ausbildung der Erfindung ist schließlich vorgesehen, daß das Abstandselement aus einem Kunststoff gefertigt ist, so daß es in einem industriellen Herstellungsverfahren, z. B. Spritzgießen, in großen Stückzahlen gefertigt werden kann. Der Kunststoff ist: dabei
vorzugsweise ein Thermoplast mit einer Temperaturfestigkeit > 90 °C, der von der von der Lichtquelle ausgehenden Wärme nicht angegriffen wird. Der Kunststoff ist selbstlöschend und nicht brennbar. Vorzugsweise wird ein Thermoplast eingesetzt, das glasfaserverstärkt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Seitenansichten eines Abstandselementes
für eine Lichtquelle,
Fig. 3
eine Schnittansicht des Abstandselementes entlang der Schnittlinie III - III in Fig. 2,
Figur
eine perspektivische Ansicht des Abstandselementes gemäß Fig. 1 und 2, und
Fig. 5
eine perspektivische Ansicht des an ein Flächenelement angelegten Abstandselementes, auf das ein Dämmaterial aufgelegt ist.
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Das Abstandselement ist aus einer Platte 1 und drei an dieser Platte 1 angeordneten Stützelementen 2 ausgebildet. Die Platte 1 ist kreisförmig, die Stützelemente 2 sind als Profile ausgebildet und am Plattenrand angesetzt, wobei zwischen einander jeweils benachbarten Stützelementen 2 ein gleicher Abstand auf einem Kreisbogen ausgebildet ist. Die Platte 1 weist einen abgerundeten Umfangsrand 3 auf. Das Abstandselement ist etwa tischartig ausgebildet.
Die Stützelemente 2 sind an die Platte 1 schräg angesetzt, so daß sich der Abstand zwischen den Stützelementen 2 mit zunehmender Entfernung von der Platte 1 vergrößert. Die Stützelemente 2 sind dabei aus einem elastischen Material gefertigt.
Am freien Ende jedes Stützelementes 2 ist eine nach außen vorstehende Auflageschulter 4 angeordnet. Die Auflageschulter 4 steht etwa vertikal von der Oberfläche des Stützelementes 2 vor, sie ist durch eine von außen auf die Auflageschulter 4 und Stützelement 2 knotenblechartig aufgesetzte Rippe 5 unterstützt. Die Rippen 5 bilden zugleich eine Einbauhilfe aus. Wird das erfindungsgemäße Abstandselement von unten durch eine Flächenelementöffnung geführt, so bilden die Rippen 5 Anlageschrägen für die Stützelemente 2 aus. Durch die Anlage der Rippen 5 an der Innenwandung 9 der Öffnung 7 (Fig. 5) werden die Stützelemente 2 nach innen gebogen. Durch weiteres Einführen des Abstandselementes in die Öffnung 9 schnappen die
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Auflageschultern 4 über die Innenwandung 9 der Öffnung 7 hinweg und liegen dann auf dem Flächenelement 8 (Fig. 5) auf.
Am freien Ende jedes Stützelementes 2 ist unterhalb der Auflageschulter 4 ein spitzer Vorsprung 6 angeordnet.
Sämtliche Bauteile des Abstandselementes sind einstückig aus einem nicht brennbaren, selbstlöschenden Kunststoff gefertigt.
Figur 5 zeigt die Anordnung des Abstandselementes im Bereich einer Öffnung 7 in dem Flächenelement 8. In die Öffnung 7 ist insbesondere eine Halogenlampe einbaubar. Das Abstandselement ist auf der einem Rauminneren abgewandten Seite des Flächenelementes 8 mit den freien Enden seiner Stützelemente 2 in die Öffnung 7 eingesetzt. Dazu sind die Auflageschultern 4 auf die Oberfläche des Flächenelementes 8 aufgelegt und die freien Enden der Stützelemente 2 liegen an der Innenwandung 9 der Öffnung an. Die in Figur 5 nicht dargestellten Vorsprünge 6 stehen in das Material der Innenwandung 9 vor.
Der Öffnung 7 ist das Abstandselement zugeordnet, dessen von den freien Enden der Stützelemente 2 aufgespannten Weite etwas größer als der Durchmesser der Öffnung 7 ist. Für das Einsetzen des Abstandselementes in die Öffnung 7 sind die Stützelemente 2 etwas aneinander anzunähern, wobei sie sich im eingebauten Zustand aufgrund ihrer Elastizität an die Innenwandung 9 der Öffnung 7 anlegen und sich dort selbst beklemmen.
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Das Dämmaterial 10 ist auf das Abstandselement aufgelegt und wird von diesem in einem Abstand zur Öffnung 7 gehalten.

Claims (12)

1. Abstandselement für eine einer Flächenelementöffnung zugeordnete Lichtquelle, insbesondere eine Halogenlampe, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Platte (1) aufweist und daß an dieser wenigstens ein etwa senkrecht zur Plattenebene ausgerichtetes Stützelement (2) angeordnet ist, dessen freies Ende mit dem Flächenelement (8) in haltende Anlage bringbar ist.
2. Abstandselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsrand der Platte (1) eine abgerundete Ausbildung aufweist.
3. Abstandselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) kreisförmig ausgebildet ist.
4. Abstandselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Platte (1) drei Stützelemente (2) angeordnet sind, wobei der Abstand einander auf einem Kreisbogen benachbarter Stützelemente (2) jeweils gleich ist.
5. Abstandselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Stützelement (2) an einem Abschnitt des Umfanges der Platte (1) angesetzt ist.
6. Abstandselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) und die Stützelemente (2) einstückig ausgebildet sind.
7. Abstandselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (2) aus einem elastischen Profilmaterial gefertigt sind.
8. Abstandselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der freien Enden der Stützelemente (2) jeweils eine nach außen vorstehende Auflageschulter (4) angeordnet ist.
9. Abstandselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Stützelement (2) unterhalb der Auflageschulter (4) ein nach außen vorstehender spitzer Vorsprung (6) angeordnet ist.
10. Abstandselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Kunststoff gefertigt ist.
11. Abstandselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff ein Thermoplast mit einer Temperaturfestigkeit > 90°C ist.
12. Abstandselement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff ein glasfaserverstärktes Thermoplast ist.
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