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Die Erfindung betrifft einen Behälter, insbesondere
in Form eines Tablettes oder einer Platte mit einem Behälterboden
als Lagerfläche.
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Behälter in Tablettform sind als
Transport- und Aufbewahrungsbehälter
und zur Verpackung von Gütern
vielfältigster
Art weit verbreitet. Insbesondere in der Elektronikindustrie, sowohl
auf der Herstellerseite als auch auf der Zuliefererseite, haben
sich solche Behälter
als vorteilhaft herausgestellt. Sie werden in der Regel mehrfach
verwendet, weswegen sie eine gewisse Stabilität aufweisen. Behälter in
flacher Tablettform oder in Form einer flachen Platte sind zumeist
ohne Deckel, weswegen darin enthaltene Güter leicht herausfallen können, was
sich bei den bekannten Behältern
als nachteilig herausgestellt hat. Weisen die Behälter jedoch
einen Deckel auf, so erweist sich dies dann als nachteilig, wenn
die Tabletts nicht vollständig
sondern nur teilweise befällt
sind. Gerade empfindliche Elektronikteile reagieren auf Stöße sehr
empfindlich, was bedeutet, dass sie beim Transport nicht im Transportbehälter hin
und her fallen sollen, sondern möglichst
an Ort und Stelle fixiert werden sollen. Verbleibt jedoch zwischen
dem Gut im Behälter
und dem Deckel noch ein gewisser Freiraum, so kann genau dieses
passieren, nämlich
dass das Gut im Behälter
hin und her rutschen kann, wodurch ein empfindliches Gut beträchtlichen
Schaden nehmen kann.
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Daher ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Behälter,
insbesondere in flacher Tablettform bereitzustellen, der die darin
bzw. darauf befindlichen Güter
sowohl vor Staub und anderen äußeren Einflüssen schützt, als
auch eine gewisse Fixierung der Güter ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird gelöst durch
einen Behälter
nach Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der
Unteransprüche.
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Der erfindungsgemäße Behälter ist relativ flach ausgebildet
und weist über
seinem Boden (= Lagerfläche
für das
Packgut) bzw. in seinem Inneren eine Folie auf. Diese Folie ist
an zumindest zwei einander gegenüberliegenden
Flächen
des Behälters
fixiert. Eines der beiden Enden der Folie ist dabei an zumindest
einer Behälterfläche lösbar befestigt.
Für den
Betrieb bedeutet dies, dass die Folie an der lösbaren Seite abgezogen werden
kann, so dass die zu verpackenden Güter einfach aufgesetzt werden
können.
Im Anschluss daran wird die Folie über die Güter hinweggezogen und wieder
am Behälter
fixiert. Auf diese Art und Weise sind die darin bzw. darauf befindlichen
Güter sowohl
vor Staub geschützt,
als auch auf dem Behälterboden
an Ort und Stelle zu einem gewissen Grade arretiert. Folglich können die
Güter weder
rutschen noch verschmutzen. Der erfindungsgemäße Behälter ist einfach zu handhaben,
insbesondere platzsparend zu lagern, und kann nahezu beliebig oft
wiederverwendet werden. Auch die Abmessungen der zu transportierenden
Güter sind
in einem gewissen Rahmen beliebig und unabhängig von ihrer Form. Es können Güter unterschiedlichster
Formen, Oberflächenstrukturen
und Größen transportiert
und arretiert werden.
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Vorzugsweise ist die Folie so im
Inneren des Behälters
befestigt, dass die Oberkanten der Folienenden jeweils auf der Seite
der Behälterwandinnenfläche befestigt
sind, dass diese in Richtung zur Oberkante der Behälterwand
zeigt. In ihrem weiteren Verlauf ist die Folie dann an der Behälterwand
in Richtung zum Behälterboden
befestigt. Dies bedeutet, dass die Folie den Behälter so quasi auskleidet. Der
Verlauf der eingebrachten Folie folgt dem Behälter und darin eingebrachter
bzw. aufgesetzter Güter.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand
der Zeichnungen näher
erläutert
und beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Behälters, und
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2 einen
Schnitt durch den Behälter
der 1 entlang der Linie
II-II.
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In 1 ist
ein tablettartiger Behälter 1 perspektivisch
dargestellt, wobei die Darstellung teilweise unterbrochen worden
ist. Weiterhin ist die Darstellung in der 1 im Bereich 17 teilweise durchbrochen,
um den Behälterboden 10 zu
zeigen. Wie aus 1 ersichtlich,
weist der Behälter 1 die
Form eines Tabletts oder einer Steige auf. Die Höhe H (2) des Behälters 1 ist wesentlich
geringer als die Länge L
und die Breite B des Behälters 1 und
kann sogar minimal sein, so dass sich eine Plattenform ergibt. Der Behälter 1 weist
in der Ausführung
gemäß 1 vier Seitenwände 2, 3, 4 und 5 auf,
die den Behälter 1 nach
außen
hin begrenzen. Die Seitenwände 2 und 4 weisen
Eingriffsöffnungen 12 und 14 auf,
was beispielsweise die Stapelbarkeit der Behälter 1 erleichtert
und auch deren Transport. Die Seitenwände 2 und 4 sind
im Ausführungsbeispiel
der 1 stärker gestaltet,
d.h. sie weisen einen größeren Querschnitt auf
als die Seitenwände 3 und 5.
Die Seitenwände 2-5 können jedoch
auch überall
gleich stark ausgebildet sein. Die Innenflächen der Seitenwände 6, 7 und 8 – die Innenfläche der
Seitenwand 5 ist in 1 nicht
dargestellt – umgrenzen
den Innenraum des Behälters 1,
in dem Güter
transportiert und aufbewahrt werden können. Der Boden 10 des
Behälters 1 dient
somit als Lagerfläche
für das
Packgut.
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Im Inneren des Behälters 1 ist
nun eine Folie 11 vorgesehen. Diese kann, wie im Ausführungsbeispiel
der 1 durchsichtig gestaltet
sein. Die Folie 11 ist an den Flächen 6 und 8 der
Seitenwände 2 und 4 befestigt.
An der Innenfläche 6 ist
die Folie 11 fest angebracht, im Ausführungsbeispiel der 1 ist sie mit Klammern 13 befestigt.
Anstelle von Klammern 13 können jedoch ebenso beispielsweise
Klebungen oder Nieten vorgesehen sein. Auf der gegenüberliegenden
Fläche 8 ist
die Folie 11 dagegen lösbar
befestigt. Die lösbare
Befestigung kann, wie im Ausführungsbeispiel
der 2 dargestellt, mittels
eines lösbaren
Klebers erfolgen, der auf die Fläche 8 aufgebracht
ist, an dem die Folie 11 befestigt werden kann, und von
dem sie wieder abgelöst
werden kann.
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Aus 1 geht
deutlich hervor, dass die Befestigung der Folie 11 an zwei
einander gegenüberliegenden
Flächen
des Behälters 1 erfolgt,
nämlich im
Ausführungsbeispiel
der 1 auf den Innenflächen 6 und 8 der
Seitenwände 2 und 4.
Ferner ergibt sich aus der Darstellung der 1 und 2,
dass die Befestigung der Folie 11 derart erfolgt, dass
die Oberkante 15 der Folie 11 in Richtung zur
Oberkante 9 des Behälters
zeigt. Die Folie folgt somit in ihrem weiteren Verlauf der Oberfläche des
Behälters 1.
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Aus 2 wird
deutlich, dass die Folie 11 ausgehend vom Folienende 15 zunächst auf
der Innenfläche 8 in
Richtung zum Behälterboden 10 angebracht
ist. Die Darstellung der 2 zeigt
die Innenfläche 8,
an der die Folie 11 lösbar
befestigt ist, nämlich über die
Klebung 16. Im Anschluss an die Innenfläche 8 tritt die Folie 11 in
den Bodenbereich des Behälters über. Diesem
folgt sie in ihrem Verlauf, bis sie dann an der gegenüberliegenden
Innenfläche 6 der Seitenwand 2 wieder
hinaufsteigt und so eine ähnliche
Konfiguration annimmt, wie in der Darstellung der 2, jedoch seitenverkehrt. Aus 2 wird ersichtlich, dass
die Folie 11 der Form des Behälters 1 und der darin
befindlichen Gegenstände 50 in
straffer Weise folgt. Die Folie 11 überspannt den Gegenstand 50,
wodurch dieser eine gewisse Fixierung im Behälter 1 erfährt. Auf
dem Behälterboden 10 ist
vorzugsweise noch eine Dämpfungsschicht 17 aufgebracht. Diese kann
beispielsweise aus einem porösen Kunststoffmaterial,
insbesondere einem Schaumstoffmaterial bestehen. Der Gegenstand 50 erfährt dadurch
eine gewisse Dämpfung,
was insbesondere bei äußerst empfindlichen
Gütern
von Vorteil sein kann.
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Aus 1 ergibt
sich weiter, dass die Folie 11 länger als die Länge L der Öffnung des
Behälters 1 ist.
Weiterhin ist die Länge
der Folie 11 so bemessen, dass sie zum einen den Behälter 1 zumindest teilweise
auskleiden kann. Dies bedeutet, dass zur Länge L ungefähr die Hälfte der Höhe H zur Befestigung der Folie
an den Innenflächen 6 und 8 jeweils dazugezählt werden
muss, um eine sichere Befestigung zu erzielen.
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Vorteilhafterweise geht die Länge der
Folie 11 jedoch darüber
hinaus, wodurch es möglich
wird, auch Gegenstände
mit einer gewissen Höhe
zu überspannen.
Die Breite der Folie 11 kann annähernd der Breite B der Öffnung des
Behälters 1 entsprechend. Die
Folie 11 kann jedoch sowohl etwas breiter als auch etwas
schmäler
als die Breite B des Behälters sein.
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Im Ausführungsbeispiel der 1 und 2 ist die Folie 11 an den Innenflächen 6 und 8 befestigt. Die
Befestigung kann jedoch auch im rechten Winkel dazu versetzt erfolgen,
d.h. an den Innenflächen
der Seitenwände 3 und 5,
von denen in der Darstellung der 1 jedoch
lediglich die Innenfläche 7 dargestellt
ist. Der Behälter 1 kann
jedoch auch ohne Seitenwände
gebildet werden, wobei sich dann eine Art Platte ergibt, auf der
das Packgut durch die Folie 11 fixiert wird. Der Behälter 1 ist
vorzugsweise aus einem Kartonmaterial hergestellt, insbesondere
aus Pappe oder Wellpappe. Dabei ist auch eine flache Plattenform
zur Bildung des Behälterbodens 10 möglich, wobei
dann die Folie 11 an gegenüberliegenden Randflächen auf
dem Boden ähnlich
wie an den Flächen 6 und 8 fixiert
ist. Prinzipiell eignet sich jedoch auch ein anderer Werkstoff hierfür, beispielsweise Holz
oder Kunststoff. Als Material der Folie 11 sind insbesondere
durchsichtige Kunststoffmaterialien, die eine gewisse Stabilität aufweisen
und zugleich flexibel sind, so dass sie über die Gegenstände 50 hinweg
gezogen werden können.
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Bei der Benutzung des erfindungsgemäßen Behälters 1 wird
die Folie 11 am Folienende 15 angefasst und in
Richtung des Pfeiles 20 gezogen. Dadurch löst sich
die Folie 11 von der Klebung 16 und das Innere
des Behälters 1 wird
frei. Es können
nun beliebige Gegenstände 50 eingebracht
bzw. aufgesetzt werden. Im Anschluss daran wird die Folie in die dem
Pfeil 20 entgegengesetzte Richtung über die Gegenstände gezogen.
Zum Verschließen
des Behälters 1 wird
die Folie 11 von dem Behälterboden
10 aus an
der Fläche 8 und
damit an der Klebung 16 entlang nach oben in Richtung Oberkante 9 befestigt. Unter
Anwendung eines gewissen Zuges, wird der Gegenstand 50 arretiert.
Für das
Entleeren des Behälters 1 ist
die gleiche Vorgehensweise anzuwenden. Auf Grund der vielfachen
Wiederverschließbarkeit
des Behälters 1,
ist dieser nahezu beliebig oft wiederzuverwenden. Auch dafür erweist
sich die erfindungsgemäße Anordnung
der Folie 11 im Behälter 1 als
vorteilhaft. Für
den Rücktransport
und die Rückgabe
des Behälters 1 wird
nach der Entnahme des Gegenstandes 50 die Folie 11 wieder
verschlossen, d.h. über
den Behälterboden 10 gelegt
und mit der Klebung 16 in Kontakt gebracht. Folglich verbleibt
die Folie 11 stets in Verbindung mit den übrigen Bestandteilen
des Behälters 1 und
kann so stets sofort und ohne große Vorbereitungstätigkeiten
zum Einsatz gebracht werden.