DE2023253C - Verfahrbarer Koksloschwagen - Google Patents
Verfahrbarer KoksloschwagenInfo
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- DE2023253C DE2023253C DE19702023253 DE2023253A DE2023253C DE 2023253 C DE2023253 C DE 2023253C DE 19702023253 DE19702023253 DE 19702023253 DE 2023253 A DE2023253 A DE 2023253A DE 2023253 C DE2023253 C DE 2023253C
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Description
schließbar ist. dem verfahrbaren, über eine Kokskuchenführung
Bei den meisten zur Zeit in Betrieb befindlichen rauchdicht an eine zu drückende Ofenkammer anKokereien
wird der gare Koks aus der waagerechten schließbaren Kokslöschwagen gemäß der Erfindung
Ofenkammer über die Koksbühne, wo er ein Füh- der Fallraum an eine ebene oder mäßig abfallende,
rungsgitter durchläuft, in einen vor der Batterie ver- 50 sich verbreiternde Rampe an, und der im Fallraum
fahrbaren Wagen mit schräg abfallender Ladefläche angeordnete Schrägboden hat eine Zickzackform,
gedrückt und über dessen Länge beim langsamen wobei der obere Teil des Schrägbodens nach der
Vorbeifahren des Wagens verteilt. Auf diesem Wa- Ofenbatterie zu, der untere Teil in entgegengesetzter
gen wird der Koksbrand unter den Löschturm gefah- Richtung abfällt.
ren, wo durch Berieselung mit reichlichen Wasser- 55 Eine derartige Zickzackform ist übrigens bei den
mengen eine weitgehende Kühlung herbeigeführt Schrägwänden eines Koksbunkers bekannt,
wird. Aus dem genannten Wagen wird der gelöschte Sowohl oberhalb der ebenen xier mäßig abfallen-
Koks danach vielfach auf eine Koksrampe aufgege- den, sich verbreiternden Rampe und des sich daran
ben. anschließenden Fallraumes als auch oberhalb der
Dieses bekannte Verfahren leidet an zwei Mangeln: 60 durch die Schrägböden gebildeten Böschungsflächen
Einmal treten beim Austritt des Koksbrandes ins des Kokses können Brausen angeordnet sein. Die
Freie lebhafte Verbrennungserscheinungen auf, die Rampe kann als Dachkörper mit einer in Richtung
zu einer starken Rauch- und Staubentwicklung füh- der Kammerachsc verlaufenden First und nach der
ren und auch die weitere Umgebung der Kokerei Seite abfallenden Schrägflächen ausgebildet sein. Am
stark in Mitleidenschaft ziehen; zum anderen ist es 65 unteren Ende des oberen Schrägbodens kann vorteil-
wegen der verhältnismäßig hohen und darüber hin- hafterweise der Fallraum erheblich verbreitert sein,
aus in ihrer Höhe ungleichmäßigen Schicht in der der Infolge der Verbreiterung der Rampe, auf die der
Koks beim Löschen auf der Ladefläche liegt, erfor- Kokskuchen gelangt, ist der durch die Haube über-
(f
deckte Fallraum erheblich breiter als eine Ofenkam-"er
so daß er in der Lage ist, den gesamtin Inhalt einer Koksofenkammer aufzunehmen. Die zum Küh-
Z des Kokses aufgewendeten Wassermengen kön-„en erheblich kleiner bemessen werden, weil neben
der Berieselung durch die oberhalb des Fallraun.es
^ Brausen ein zweimaliges Nachlöschen
in eine
abschließbaren öffnung des {-°
rauchdichte Verbindung gebracht w
Der Löschwagen wird im otK.re■■
Seitenwände 19 begrenzt. ^'1^AmIe 20 nach
wagens verjüngt sich übe,ι die^cn 8 tar an
dem Kokskuchenführung^ tier zu. den der
den Boden 21 ^IMwe&M«^ Ofenkammer
unfbilS
Bd der neuartigen Ausbildung des verfahrbaren
Kokslöschwagen wird die Koksladung mehrfach Khonond und unter ständiger Berieselung mit Wasser
umgewälzt, dadurch ergibt sich eine Stabilisierung des Kokses, d. h. ein Anfall des gelöschten Kokscs
in homogener Stückgröße.
• Die Wassermengen der einzelnen Brausen können
entweder von Hand, vorzugsweise automatisch, in sofchcr Weise gesteuert werden, daß gerade eine au,-reichende
Kühlung des Kokses, aber keine unnötige Beleuchtung desselben stattfindet. Um die durch
oicsc Brausen aufgegebenen Wassermengen immer
ricluiu zu bemessen, können Temperaturmeßgerate
vorsehen sein, die die Temperatur des absinkenden Kokses an bestimmten Stellen feststellen und gegebencnfaUs
Steuerorgane betätigen, durch die der Wasser,u.auf
zu den Brausen abgesperrt oder geregelt SnSDiS^ der
Rampe ist mit 24 bezeichnet zu_
D« Fallraum 26 ^mUcrt^ba F^
nächst noch von -den^nw™n einen Schrägbowand
27 begrenzt, die etwas tieter in ein
den 29 ubergeht 29 erweitert sich der
UriterfiaIb des Schragbodens - £f wird
Fallraum auf bedenSeUtr,(.«ehe g J ^
hier begrenzt durch die Ruckwand krechten
m warts P^ ^Sgef». Auf der OfenWände
25 und duDachflachen ^^
seite geht iüe senkrechte wanu
Schragboden 33 über. Loschwagens sind Brau-
An mehreren Stellen des ^sen b ^^
*5 sen angeordnet. Durch die RoMb 36
^»»^^^e^dcrWände 28 gegendie
durch das Α™«™^ ^ ^
über ^^n-nden^ „„^bracht In dem
;ir Löschvorgang läßt sich im übrigen noch dadurch
automatisieren, daß beim Löschen eines Koks-Landes vorher genau bestimmte Wassermengen aufgif
r Schdampfabzug der Haube können bekannte
Einrichtungen zum Zurückhalten der m.tgerissenen Festteile, gegebenenfalls auch zusätzliche
Berieselungen zum Binden in den Loschdampfen enthaltener giftiger Stoffe vorgesehen sem. .
Parallel zur Bahn des Loschwagens kann eine
Rinne vorgesehen sein, die ständig mit Reinwasser gefüllt ist, aus der eine Pumpe das den Brausen zumführende
Wasser entnimmt, ebenso kann eine Rinne zur Ableitung des Schmutzwassers vorgesehen sein,
über der der untere Auslaß des Wagens standig fahr
An die Löschkammer selbst können sich auf beiden
Seiten mehrere Begehbühnen anschließen, von denen eine auf dem Niveau der Koksbuhne hegt, so
daß eine allseitige Begehbarkeit gegeben .st.
Raum 38 f,jj
steht, und in dem
flache 4l· ^
steht, und in dem
flache 4l· ^
^ Verbindung
^vorgesehen.
der Fahrge«d^v«™h™a ür Reil1wasSer, aus die-Batterie
^13"^^ den Purnpen 60 mittels
ser wird das Losch*^r ? . ein Wasser-
ΐΐ,ΐ"^ oberha b deTschmutzwasserrinne
ablauf der oberhalb der 3 untere Aus.
hegt 59 ist eme Trop fwasser.^ne
laß des Loschwagens is :^ i öff
D gd
laß g
versc^'eßbaj. Der
vorrichtungn f
SI;
des ^
se hiedene.
SI;
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bei öff.
g
35liegT der mit Reinigungs-1rnnf
ausgestattete Kamin mpt b BeiderSeits
£h nbehälter» sind in ver-Bühnen
vorgesehen. Die 2 df Bühne
ebene derjenigen Ofenkammer, die gerade gedruckt
worden ist, ,λ
F i g. 2 einen waagerechten Schnitt, entsprechend
der Linie H-H von Fig. 1, ..
Fig. 3 die Ansicht des Loschwagens mit Blickrichtung
auf die Ofenbattene.
^befindet. Die Linie 57 deutet
des Kokses zu einem Zeipunkt an, S^f», der bis in den Löschwa-
ren ist, wieder zurückgegangen ist. Soggn
ώ ^ Druckkopfcs 56 er.
beiden Teile 17 und 18 des Kokskuchenfuh-
Pfeilern 12 ruhende Bedienungsbühne 13 und die
Unterkellerung 14 erkennbar.
15 ist eine Ofenkammer, vor diese ist ein Kokskubch'osse"oks rutscht zunächsi
über die Rampe ab,
di Rückwand 27 und gelangt dann
sch agt gßej «Schrä boden 29 auf den Schrägbo-
.es D*k,„S «d» die
Brausen 35 angestellt; sobald der Koks bis auf den Schrägboden 33 gelangt ist, können aucli die Brausen
42 und sehließlich auch die Brausen 43 in Tätigkeit gesetzt werden. Es kommt dabei darauf an, die Gesamtmenge
des den Brausen zugeführten Wassers so abzumessen, daß sie zu einer gleichmäßigen Ablöschung
des gesamten Kammerinhaltes ausreicht, ohne daß eine Übersättigung mit Wasser eintritt. Zur
richtigen, gegebenenfalls selbsttätigen Dosierung der Wassermengen dient einerseits eine vorherige Abmessung
der insgesamt zugeführten Wassermengen, ferner aber (nicht dargestellte) Steuergeräte, die von
den Temperaturmeßgeräten 37 gesteuert werden, welche sich in den Räumen 36 befinden. Natürlich
können auch weitere Temperaturmeßgeräte oberhalb der Böschungsflächen 39 und 4Ϊ vorgesehen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahrbarer Kokslöschwagen, der über ster in dem auf die Rampe ausgeschütteten Koks auseine
Kokskuchenführung rauchdicht an eine zu 5 zuschließen. Die reichliche Wassermenge tuhrt dazu,
drückende Ofenkammer anschließbar ist und der daß ein Koks mit einem nicht unbeträchtlichen Waseinen
Fallraum mit einem mit einem verschließ- sergehalt anfällt, der bei VerhuCtungsprozessen einen
baren Auslaß versehenen Schrägboden zum Ab- Mehraufwand an Wärme bedingt.
löschen des Kokses mit darüber befindlichen Das Ziel der Erfindung geht dahin, einen vor der
Wasserdüsen, einer Haube und einem Lösch- io Ofenbatterie verfahrbaren Wagen zu schaffen, durch
dampf abzug aufweist, dadurch gekenn- den sowohl die Rauch- und Staubbelastigung unterzeich
η e t, daß sich der Fallraum (26) an eine bunden als auch eine Ablöschung möglich ist, bei der
ebene oder mäßig abfallende, sich verbreiternde der gewonnene Koks einen geringeren Wassergehalt
Rampe (22, 23) anschließt und daß der im Fall- besitzt und bei dem der Bedienungsaufwand gegenraum
angeordnete Schrägboden in an sich be- 15 über bekannten Einrichtungen geringer ist.
kannter Weise zickzackförmig ausgebildet ist, in- Man hat bereits durch Anordnung von Hauben
kannter Weise zickzackförmig ausgebildet ist, in- Man hat bereits durch Anordnung von Hauben
dem der obere Teil (29) des Schrägbodens nach oberhalb der Bahn des Kokskuchenfuhrungsgitters
der Ofenbatterie zu, der untere Teil (33) in ent- und des Koksaufnahmewagens die Rauch- und
gegengesetzter Richtung abfällt. Staubbelästigungen 7U vermeiden gesucht Es ist auch
2. Verfahrbarer Kokslöschwagen nach An- ao schon eine Einrichtung zum Ablöschen von Koks aus
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl waagerechten Verkokungskammeröfen bekanntgeoberhalb
der Rampe (22, 23) und des sich daran worden, bei der sich an die verfahrbare Kokskuchenanschließenden
Fallraumes (26) als auch ober- führung über eine gekrümmte Leitfläche, oberhalb halb der durch die Schrägböden (29, 33) gebilde- deren der Kokskuchen zusammenbricht, eine Löschten
Böschungsflächen (29, 41) des Kokses Brau- 25 kammer mit Schrägböden von rechteckigem Quersen
(35,42,43) angeordnet sind. schnitt, nur geringer Höhe und verschließbarem Aus-
3. Verfahrbarer Kokslöschwagen nach An- laß anschließt, wobei die Decke der Löschkamm-r
spruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Berieselungseinrichtungen versehen und ein in
Rampe als Dachkörper mit einer in Richtung der den Bewegungsbereich des Kokskuchens ragender
Kammerachse verlaufenden First (22) und nach 30 schlotartiger Aufbau vorgesehen ist.
der Seite abfallenden Schrägflächen (23) ausg^- Auch bei dieser Einrichtung ist schon an eine
bildet ist. gleichmäßige Ablöschung mit begrenzten Wasser-
4. Verfahrbarer Kokslöschwagen nach einem mengen gedacht, jedoch dürfte dieses Ziel infolge
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- der nur einmaligen Berieselung des in verhältnismäzeichnet,
daß der Fallraum (26) sich am unteren 35 Big hoher Schicht auf dem Schrägboden der Lösch-Ende
des oberen Schrägbodens (29) erheblich kammer ruhenden Kokses nur unvollkommen erverbreitert,
reicht werden. Bei der Benutzung der bekannten Einrichtung, mit der übrigens noch eine sichere Abschirmung
der Lichterscheinungen des glühenden Kokses
40 angestrebt wird, ist sicherlich mit einer erheblichen
Staub- und Rauchentwicklung zu rechnen.
Unter Benutzung vorbekannter Elemente, näm-
Unter Benutzung vorbekannter Elemente, näm-
Gegenstand der Erfindung ist ein verfahrbarer lieh eines Fallraumes, eines oder mehrerer Schrägbö-
Kokslöschwagen, der über eine Kokskuchenführung den mit darüber befindlichen Wasserdüsen, einer
rauchdicht an eine zu drückende Ofenkammer an- 45 Haube und einem Löschdampfabzug schließt sich bei
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702023253 DE2023253C (de) | 1970-05-13 | Verfahrbarer Koksloschwagen | |
| JP45087944A JPS4830643B1 (de) | 1970-05-13 | 1970-10-08 | |
| GB26683/71A GB1276480A (en) | 1970-05-13 | 1971-04-19 | Coke quenching car |
| US00140810A US3721609A (en) | 1970-05-13 | 1971-05-06 | Pollution free coke quenching car |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702023253 DE2023253C (de) | 1970-05-13 | Verfahrbarer Koksloschwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2023253A1 DE2023253A1 (de) | 1971-11-25 |
| DE2023253C true DE2023253C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2900079A1 (de) * | 1979-01-02 | 1980-07-03 | Didier Eng | Verfahren bzw. vorrichtung zum emissionsarmen ausbringen des kokses aus einer koksofenkammer |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2900079A1 (de) * | 1979-01-02 | 1980-07-03 | Didier Eng | Verfahren bzw. vorrichtung zum emissionsarmen ausbringen des kokses aus einer koksofenkammer |
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