DE202412C - - Google Patents

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DE202412C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/04Arrangements thereof

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das wesentliche Merkmal der durch Patent 198859 geschützten Steigfilzpresse für Papiermaschinen besteht darin, daß die Leitwalze, welche die Papierbahn in die Steigfilzpresse führt, nicht unterhalb, sondern oberhalb der Presse angeordnet ist, derart, daß die Papierbahn über die Leitwalze herabhängt und, der eigenen Schwere folgend, ohne Gefahr des Abreißens senkrecht von oben in die Presse hineingelangt. Hierbei kann es leicht vorkommen, daß infolge der Schwankungen der senkrecht herabhängenden Papierbahn oder aus anderen Gründen das Hineinleiten des Papieres in die Steigfilzpresse Schwierigkeiten bietet.
Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, ist gemäß der Erfindung unterhalb der oberen Leitwalze h dicht über dem Transportfilz der Presse noch eine zweite Leitwalze q angeordnet, welche die der eigenen Schwere folgende, sich abwärts bewegende Papierbahn annimmt und auf den Transportfilz ablegt, so daß das Papier vollkommen gleichmäßig und ohne Schwankungen in die Steigfilzpresse hineingelangt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Beispiel veranschaulicht. Die gezeichnete Äusführungsform entspricht im übrigen vollkommen der in Fig. 3 des Hauptpatentes dargestellten Papiermaschine. Nachdem das Papier die Legepressen α und b durchlaufen hat und durch den Transportfilz/ der Legepresse b bis oberhalb der Steigfilzpressen c geführt worden ist, führt der Maschinenwärter die ankommende Papierbahn über die Papierleitwalze h,. welche nunmehr durch das Gewicht der über sie senkrecht herabhängenden Papierbahn in Drehung versetzt wird.
Unterhalb dieser oberen Papierleitwalze h ist dicht über dem Transportfilz g der Steigfilzpresse c noch eine zweite, den Erfindungsgegenstand bildende Papierleitwalze q angeordnet. Diese Walze nimmt die sich senkrecht abwärts bewegende Papierbahn an und legt sie auf den Filz g ab, durch welchen alsdann das Papier zwischen den Walzen der Steigfilzpresse c hindurchgeführt wird. Von der Leitwalze h zur Leitwalze q läuft die Papierbahn, der eigenen Schwere folgend, senkrecht abwärts und wird alsdann ruhig und ohne Schwanken in die Steigfilzpresse hineingeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steigfilzpresse für Papiermaschinen nach Patent 198859, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Leitwalze (h) dicht über dem Transportfilz (g) der Presse (c) eine zweite Leitwalze (q) für die Papierbahn angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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