DE202608C - - Google Patents

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DE202608C
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DE
Germany
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valve
valve body
spindle
pressure medium
valve bodies
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DENDAT202608D
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English (en)
Publication of DE202608C publication Critical patent/DE202608C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/10Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit
    • F16K11/14Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle
    • F16K11/16Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane
    • F16K11/161Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with two or more closure members not moving as a unit operated by one actuating member, e.g. a handle which only slides, or only turns, or only swings in one plane only slides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein zur wahlweisen
■ Verbindung einer Verbrauchsleitung mit einer Zu- und einer Ableitung bestimmtes Mehrwegventil, bei dem zwei mit kolbenärtigen Fortsätzen versehene Ventilkörper mit der Spindel derart beweglich verbunden sind, daß der Einlaßventilkörper sich entgegen dem zufließenden, der Auslaßventilkörper dagegen sich mit dem abfließenden Druckmittel öffnet.
ίο Die Neuerung besteht darin, daß die durch beide Ventilkörper hindurchgeführte Spindel mit Abflachungen versehen ist, die eine Verbindung zwischen der Verbrauchsleitung und den Rückflächen der kolbenärtigen Fortsätze der Ventilkörper herstellen, derart, daß letztere in geschlossenem Zustande durch das Druckmittel auf den Sitz gepreßt werden, in geöffnetem Zustande aber entlastet sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-
ao - stand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt; die Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 der Fig. i.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird ein rohrförmiges Ventilgehäuse α benutzt, das in seinem mittleren Teil mit Bezug auf seinen Durchmesser verengt ist, wodurch Sitze b, b1 entstehen, die zur Aufnahme des Einlaßventilkörpers c sowie des Auslaß ventilkör pers c1 bestimmt sind. Die Ventilkörper c, c1, die in Kammern d, d1 an beiden Seiten des verengten Teils des Ventilgehäuses α untergebracht sind, sind mit kolbenartigen Fortsätzen c3, c4 versehen, deren Durchmesser mit Bezug ;auf·,den der Sitzfläche derart bemessen ist, daß'hinter den Ventilkörpern genügend Überdruck vorhanden ist, damit sie auf ihren Sitzen bleiben; es ist jedoch der betreffende Druck nicht so ,hoch, daß die gute Arbeitsweise der ,Ventilkörper beeinträchtigt würde. '
Das Ventilgehäuse α ist ferner mit drei Öffnungen versehen, Und zwar die Öffnung e' für die Zuleitung des Druckmittels (Wasser o. dgl.) in die Kammer d alsdann die Öffnung e1 für die Ableitung der Druckflüssigkeit aus der Kammer d1, und schließlich die zwischen den beiden Ventilkörpern befindliche, Öffnung f, welche die Verbindung- mit der Verbrauchsleitung, also beispielsweise- mit der anzutreibenden Maschine, herbeiführt. .
Eine; Spindel g geht; in der Längsrichtung durch Stopfbüchsen h, h1, die an beiden Enden des Ventilgehäuses α angeordnet sind, sowie auch durch die Ventilkörper c, c1 hindurch. Diese Spindel g ist auf einem Teil ihres Umfanges mit Abflachungen i, i1 versehen, welche dem Druckmittel gestatten, zu den äußeren Enden der Ventilkammern d, d1 sowie den Rückflächen der Fortsätze der in diesen Kammern untergebrachten Ventilkörper zu gelangen. Ferner trägt die Spindel g ringförmige Ansätze j, j1, die dazu bestimmt sind, auf die Vorderflächen der Ventilkörper c, c1 einzuwirken, um diese Ventilkörper von ihren Sitzen zu entfernen.
Zweckmäßig werden die Stopfbüchsen h, h1 nicht unmittelbar in dem Ventilgehäuse α angeordnet, sondern in Gewiridepfropfen, die in
das Gehäuse α eingeführt sind. Ferner, um die Entstehung von Undichtigkeiten am Umfang der Ventilkörper c, c1 zu verhindern, sind Ledermanschetten k zwischen den Ventilkörpern und den Ventilgehäusen eingefügt.
Der Einlaßventilkörper c ist außerdem mit einer ringförmigen Durchgangsöffnung I sowie mit Längsnuten Z1 (Fig. 2) an beiden Seiten der kreisförmigen Durchgangsöffnung versehen, um zu gestatten, daß das Wasser den Ventilsitz sowie die Verlängerung c3 des Ventilkörpers c erreicht.
Der Ventilkörper c1 ist ebenfalls mit einer ringförmigen Durchgangsöffnung sowie mit Nuten versehen; in diesem Falle jedoch befinden sich die Nuten nur auf der einen Seite der kreisförmigen Durchgangsöffnung, d. h. an derjenigen Seite, die sich in unmittelbarer Nähe des Ventilsitzes befindet. Die Nuten besitzen einen Gesamtdurchgangsquerschnitt, der mindestens so groß ist, wie die Ein- und Auslaßöffnung, um dem Druckmittel den freien Durchgang zu gestatten. Eine kleine Nut Is (Fig. 1) ist außerdem zweckmäßig in dem Ventilkörper c1 angebracht, um dem Druckmittel zu gestatten, den Ventilkörper zu umgeben, wenn er von seinem Sitz entfernt ist. Des weiteren sind Schraubenfedern m, m1 zur Belastung der Ventilkörper c, c1 angeordnet.
Die Wirkungsweise des Ventils ist die folgende :
Angenommen, die Einzelteile befinden sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage, wobei das Druckmittel den Ventilkörper c umgibt und sich auch in dem Teil der Kammer d, welcher die Feder m enthält, befindet, so wird der Ventilkörper auf seinen Sitz gedrückt. Dabei hängt die Größe des Schließdruckes von dem Durchmesser des Fortsatzes c3 des Ventilkörpers c · ab. Wird nun die Spindel g aufwärts bewegt, so hebt ihr Ansatz j den Ventilkörper c von seinem Sitz ab. Das Druckmittel kann nun durch den Stutzen / nach der Verbrauchsstelle fließen; außerdem strömt es an den Abflachungen i der Spindel entlang zu der Rückfläche des Fortsatzes c3, wodurch der Ventilkörper entlastet wird. Der Auslaßventilkörper c1 wird durch das Wasser, welches an den Abflachungen i1 der Spindel g zu der Rückfläche des Ventilkörpers c1 fließt, auf seinen Sitz gedrückt. Wird nun die Spindel g in entgegengesetzter Richtung bewegt, so wird der Ventilkörper c durch die Feder m geschlossen; zur selben Zeit drückt der ringförmige Ansatz j1 der Spindel g auf den Ventilkörper c1, wodurch dieser von seinem Sitz abgehoben wird. Nun strömt das Wasser von der Verbrauchsstelle durch den Stutzen/ und an dem Ventilkörper c1 vorbei zu der Auslaßöffnung e1. Der Ventilkörper c1 ist im ge- öffneten Zustande von dem Wasserdruck entlastet, so daß er, wenn die Spindel g in ihre normale oder mittlere Lage zurückgebracht wird, unter dem Einfluß der in der Kammer d1 untergebrachten Feder m1 auf seinen Sitz zurückkehrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mehrwegventil zur wahlweisen Verbindung einer Verbrauchsleitung mit einer Zu- und einer Ableitung, bei dem zwei mit kolbenartigen Fortsätzen versehene Ventilkörper mit der Spindel beweglich verbunden sind, derart, daß der Einlaßventilkörper sich entgegen dem zufließenden, der Auslaßventilkörper sich mit dem abfließenden Druckmittel öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß die durch beide Ventilkörper hindurchgeführte Spindel mit Abflachungen (i, i1) versehen ist, die eine Verbindung zwischen der Verbrauchsleitung und den Rückflächen der kolbenartigen Fortsätze (c3, cl) der Ventilkörper (c, c1) herstellen, derart, daß letztere in geschlossenem Zustande durch das Druckmittel auf den Sitz gepreßt werden, in geöffnetem Zustande aber entlastet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959070C (de) * 1948-11-17 1957-02-28 Fred Ninnelt Dr Ing Betaetigungsorgan an handbetaetigten Ventilen
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DE1296909B (de) * 1965-02-12 1969-06-04 Anatol Dipl Ing Mehrwegeventil
US5396729A (en) * 1993-10-29 1995-03-14 Vejvoda; Charles E. Infestation monitoring system

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