DE2026961A1 - Preserving organic products - which contain water - in hermetically sealed, germ proof containers - Google Patents

Preserving organic products - which contain water - in hermetically sealed, germ proof containers

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DE2026961A1
DE2026961A1 DE19702026961 DE2026961A DE2026961A1 DE 2026961 A1 DE2026961 A1 DE 2026961A1 DE 19702026961 DE19702026961 DE 19702026961 DE 2026961 A DE2026961 A DE 2026961A DE 2026961 A1 DE2026961 A1 DE 2026961A1
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pressure vessel
casing
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pressure
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der Anmelder. M ist
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04—Heat
    • A61L2/06—Hot gas
    • A61L2/07—Steam
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/30—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are not progressively transported through the apparatus

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Description

  • " Verfahren zur Haltbarmachung von Wasser enthaltenden organischen Produkten." Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Haltbarmachung von Wasser enthaltenden organischen Substanzen, die in eine keimdichte Umhüllung hermetisch eingeschlossen sind.
  • Die vorliegende Erfindung stellt die Weiterentwicklung der am 3.12.1968 eingereichten Patentanmeldung: "Verfahren zum Sterilisieren von Wasser enthaltenden organischen Produkten" dar, welche beim Deutschen Patentamt in Manchen unter dem Aktenzeichen P 18 12 470.4 registriert wurde.
  • Die inzwischen erarbeiteten Erkenntnisse zeigen, daß es bei Beibehaltung des Bauptbestandteils der oben angeführten Patentammeldung, nämlich des Behälters, welcher den'im Innern einer luftdicht verschlossenen, eine wasserhaltige Substanz enthaltenden Packung bei ErwErmung entstehenden Dampfdruck unmittelbar aufniinmt, nicht in allen Bällen erforderlich ist, diese Erwärmung durch "elektrische vorzugsweise dielektrische Hochfrequenzbestrahlung" - vor zu nehmen, Diese Notwendigkeit besteht insbesondere dann nicht, wenn das zu behandelnde Produkt-seiner Art nach entweder längere Erwärmungszeiten, oder die teilweise Überhitzung in Nähe der UmhUllungswandung ohne Qualitätsverlust verträgt, Wenn die Verformung der Umhüllung während des Haltbarmachungsvorgangs nicht beabsichtigt ist, kann auch von der ausschließlichen Verwendung von Umhüllungen aus thcrmoplasti.^chem Kunststoff abgesehen werden0 Wenn keine Hochfrequenz-Erhitzung angewendet wird, braucht auch der Druckbehälter nicht mehr "aus einem Werkstoff, dessen dielektrischer Verlustfaktor geringer ist als der des Produktes" bestehen, Er kann vorteilhaft und erfindungsgemäß aus Werkstoffen,die hohe Festigkeit mit guten Wärmewerten und leichter Bearbeitbarkeit verbinden, also auch aus Metallen, gefertigt sein.
  • Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist die Aufgabe des Druckbehälters nicht nur, wie in der oben angeführten Patentanmeldung, den im Innern der Packung entstehenden Dampfdruck durch statischen Widerstand unmittelbar aufzunebmen,sondern auch beim Aufheizen wie beim Abkühlen thermische Energie möglicht schnell hindurchzulassen,um die Durchführung des Verfahrens zu fördern, Die in der oben erwahnten Patentanmeldung auf Seite 6, Zeilen 9 bis 18 v. o. erwähnten Entlu"ftungsffnungen gewinnen in der vorliegenden Erfindung bezüglich des erleichterten Warmedurchganges neue Bedeutung, den ihre livhten Weiten können bei festeren Umhüllungs-Wandungen grösser gehalten und dadurch für die Förderung des Aufheizens wie des Abkühlens nutzbar gemacht werden.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, nicht nur in Eunststoff-Folie verpackte, sondern auch in GeSaße aus vorgeformtem Kunststoff, Blech, Glas oder einer Kombination dieser Materialien eingeschlossene organische Produkte, beispielsweise Lebensmittel, zuverlässig durch Pasteurisierung oder Sterilisation haltbar zu machen, Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die bei Autoklaven unvermeidliche Unterbrechung des Arbeitprozesses zu vermeiden und an ihre Stelle Durchlaufverfahren zu setzen,welche in der Fertigung dem Arbeitspempo der übrigen Produktionsgänge angepasst werden können.
  • Dies konnte bisher nur erreicht werden,wenn die keimdichten Umhül@ungen erst nach der Pasteurisierung oder Serilisierung gefüllt und verschlossen wurden. Dabei musste die Gefahr in Kauf genom en werden,daß während des Füllens Nachinfektionen stattfanden. In der Vermeidung der Arbeitsunterbrechung wie der Gefahr der Nachinfektion liegt die Bedeutung der Erfindung Naturgemäß schließt die vorliegende Erfindung die in der eingangs angeführten Patentanmeldung beschriebene Verformung von Umhüllungen aus thermoplastischen Kunststoffen während des Erhitzungsvorgangs keineswegs auf.
  • Nachfolgend wird die Erfindung an Rand eines praktischen Beispiels näher erlautert: Es solle Apfelsaft in 530 Milliliter-Flaschen aus Polyethhylen pasteurisiert werden0 Die Flaschen sind mit Metallkappen luftdicht verschlossen.
  • Hindert aus Stahl gefertigte Druckgefkße werden hergestellt.
  • Jedes Druckgefäß enthält zwei voneinander mittels Zwischenwandungen getrennte, den Aussenabmessungen der verschlossenen Flaschen genau entsprechende Hohlräume.
  • Die Druckgefäße sind derart in zwei Hälften geteilt,daß die Schnittfläche durch die Längsachsen beider Hohlräume verläuft und an den Schnitt flächen sind Vertiefungen und Erhebungen angebracht,die das Einrasten der beiden Hälften ineinander gewährleisten.Auf solche Art entstehen zwei Arten von HalbgefEßen,von welchen wir die eine die "untere", die andere die "obere" Gefäßhälfte nennen wollen.
  • Aus den unteren wie aus den oberen Druckgefäß-Hälften wird je eine in sich wiederkehrende endlOse Kette geblidet und die Ketten werden so über mindestens zwei Antriebsscheiben gelegt, daß die Hohlräume der Kettenglieder die eigentlich Hochgefäßhälften sind, einander zugekehrt liegen.
  • Die Aussenwandungen und auch die Trennwände zwischen den beiden Hohlräumen sind mit einer Vielzahl von Bohrungen von 3 mm# versehen, Uber etwa der Mitte des MetallverschuBes der Flaschen befindet sich ein Loch von 9 mma, Derjenige Teil der Ketten,bei welchem die Hohlräume der glieder einander zugekehrt sind, wird durch einen mit Infrarot-Strahlern bestückten Kanal geführt.
  • Die Ketten werden so reguliert,daß die einzelnen "oberen" Glieder genau Uber einem "unteren"Glied stehen, sie werden synchron angetrieben.
  • An beiden Enden stehen beide Ketteh über die Kanallängc hinaus.
  • Bevor ein bestimmtes Kettengliedpaar in den Kanal eintritt und noch bevor sich die beiden Hälften zu einem Druckgefäß vereinen, wird in das "untere" Kettenglied das zu behandelnde Produkt, in unserem Falle die beiden Flaschen.eingelegt.
  • Sobald das untere Glied und die Flaschen vom oberen Gliede zugedeckt sind, treten entsprechend angeordnete Druckrollen in Tätigkeit,welche sich Uber den ganzen Kanal zerteilen und auch noch hinter dem Ausgansende des Kanals -während der Kühlungsvorgänge- so angeordnet sind,daß sie die beiden Druckgefäß-Hälften fest zusam enhalten.
  • Die Erwärmung erfolgt während des Durchsatzes durch den Kanal mittels Infrarot-Bestrahlung. Die Temperatur wird durch die Regulierung der Durchsatzgeschwindigkeit eingestellte Nach dem Verlassen des Kanals werden die Druckbehälter,die noch von den Druckrol en geschlossen gehalten werden, mit Wasser gekühlt, Nach Absinken der Temperatur geben die Rollen die Behälter frei und diese öffnen sich von selbstnwenn die Ketten auf ihre Antriabsscheiben laufen. Dabei werden die behandelten Flaschen freigegeben0 Die bei dem beschriebenen Vorgang erieichte Maximaltemperatur betrug 00°C nahe der Umhüllung.

Claims (9)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Verfahren zum Pasteurisieren oder Sterilisieren von Wasser enthaltenden organischen Produkten die in eine keimdichte Unhüllung luftdicht eingeschlossen sind, wobei in einem,die Umhüllung umschließenden, den im Innern der Umhüllung entstehenden Uberdruck unmittelbar aufnehmenden Druckbehälter das Produkt und die Umhüllung auf eine Temperatur erwärmt worden, bei welcher ein Teil des Wassergehalts in der Umhüllung verdampft und der auf die Umhüllung wirkende ueberdruck von der Innenwand des Druckbehälters statisch aufgenommen wird,dadurch gekennæeichnet,daß man einen Druckbehälter aus gut wärmeleiten den Werkstoffen von hinreichender Formbestä.ndigkeit einsetzt und die Wa"rmezuführung auf andere als elektrische oder dielektri sehe Art in bekannter Weise durchführt.
  2. 2. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 pasteurisiertes, sterilisiertes oder konserviertes Produkt, dadurch gekennzeichnet,daX seine Umhüllung aus ext@udiertem, kalandriertem, gespritztem, gepresstem oder sonstwie vorgeformtem Kunststoff besteht,und daß die Umhüllung zum Zeitpunkt des Einlegens in den Druckbehälter ein, vom inneren Hohlraum des Druckbehälters abweichendes Hohlmaß oder Form hat.
  3. 3. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 pasteurisiertes oder sterilisiertes oder konserviertes Produkt, dadurch gekennzeichnet,daß seine Umhüllung aus Glas,Blech,Kunststoff oder einer Kombination-dieser Werkstoffe besteht.
  4. 4. Druckbehälter zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daß in den Wandungen des Druckbehälters Locher oder Aussparungen angeordnet sind, welche den inneren Hohlraum des Druckbehälters mit der umgebenden Athmosphare verbinden.
  5. 5e Druckbehälter zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der innere Hohlraum des Druckbehälters geeignet ist, gleichzeitig mehrere mit dem Produkt gefüllte Umhüllungen aufzunehmen.
  6. 6, Druckbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß -der innere Hohlraum des Druckbehalters unterteilt ist.
  7. 7. Druckbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die, den inneren Hohlraum des Druckbehälters unterteilenden Wandungen beweglich angeordnet sind und in bestimmten Stellungen festzuhalten sind0
  8. 8. Druckbehälter nach den Ansprüchen 5 - 7, dadurch gekennzeichnet,daß die, den inneren Hohlraum des Druckbehälters unterteienden Wandungen durchlöchert sind und mit der Wandung des Druckbehälters fest verbunden sind.
  9. 9. Druckbehälter zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet daß mehrere Druckbehälter, vorzugsweise in zwei Hälften geteilt, zu endlosen Ketten gefügt werden, die Hohlraumseiten der Ketten einander zugekehrt sind und die Ketten , sobald die Glieder der einen Kette die erfindungsgemäße zu behandelnde Umhüllung empfangen haben und von den anderen Druckbehälter-Teilen zugedeckt worden sind, synchron durch eine Wärmequelle laufen. Die einander zu einem Druckbehälter erglänzenden Kettenglieder werden während des Durchlaufes durch die Wärmequelle mittels geeigneter Vorrichtungen zusammengehalten und erst nach Beendigung des Durchlaufs und des auf diesen folgenden Abkühlvorgangs von einander getrennt, wobei die nunmehr erfindungsgemäß behandelten Produkte freigegeben werden.
DE19702026961 1970-06-02 1970-06-02 Preserving organic products - which contain water - in hermetically sealed, germ proof containers Pending DE2026961A1 (en)

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DE (1) DE2026961A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2556757A1 (de) * 2011-08-09 2013-02-13 Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG Behälter zur Aufnahme von Produkten während einer Hochdruckbehandlung
US9055755B2 (en) 2011-08-09 2015-06-16 Multivac Sepp Haggenmueller Gmbh & Co. Kg Container for accommodating products during a high-pressure treatment

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2556757A1 (de) * 2011-08-09 2013-02-13 Multivac Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG Behälter zur Aufnahme von Produkten während einer Hochdruckbehandlung
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