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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wärmebehandlung von Stoffen,
die in Behälter mit
nachgiebigen Wänden
plaziert werden.
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Die
Erfindung findet Anwendung insbesondere, jedoch nicht exklusiv,
für die
Wärmebehandlung
von Stoffen, die in Behälter
mit nachgiebigen Wänden
plaziert werden, im Hinblick auf deren Konservierung in diesen Behältern.
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Die
Erfindung findet Anwendung vorzugsweise, jedoch nicht exklusiv,
für die
Wärmebehandlung
von Stoffen bestehend aus verderblichen Nahrungsmitteln.
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Als
verderbliche Nahrungsmittel werden beispielsweise Fleisch, Fisch,
Gemüse,
Fertigkost... angegeben.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf:
- – eine Einrichtung,
welche für
die Durchführung des
Verfahrens entwickelt wurde,
- – einen
Behälter,
welcher für
die Durchführung des
Verfahrens entwickelt wurde,
- – ein
Verschlusselement, welches für
die Durchführung
des Verfahrens entwickelt wurde,
- – die
Stoffe, welche in Behälter
mit nachgiebigen Wänden
plaziert und gemäss
benanntem Verfahren behandelt werden.
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Als
Behälter
mit nachgiebigen Wänden
wird einen Behälter
bezeichnet, der aus mindestens einem Bestandteil besteht, dessen
Wandung mindestens örtlich
nachgiebig ist, d.h. einen solchen Biegwiderstand aufweist, dass
diese Wandung insbesondere unter dem Einfluss eines herrschenden
Gasdruckes verformbar ist, entwickelt von einem Fluid, der:
- – sich
innerhalb des benannten Behälters
befindet, insbesondere wenn eine Erhöhung der Innentemperatur des
Inhaltes des Behälters
die Expansion eines gasförmigen
Fluids in benanntem Behälter
erzeugt, und/oder
- – sich
ausserhalb des benannten befindet, insbesondere wenn eine Abnahme
der Innentemperatur des Inhaltes des Behälters die Kondensation eines
Fluids in gasförmigem
Zustand in benanntem Behälter
erzeugt.
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Auf
dem Gebiet der Haltbarkeit von Nahrungsmitteln ist seit langem bekannt,
die Nahrungsmitteln bei hoher Temperatur zu wärmebehandeln, und insbesondere
sie zu kochen, in einem Behälter, dessen
Wandung später
eine Barriere gegen Luft und die darin enthaltenen Keime bildet.
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Auf
diesem Gebiet ist es bekannt:
- – Behälter aus
einer flexiblen und durchsichtigen Kunststofffolie, vorteilhaft
auf sich selbst schweissbar, zu bilden und die Stoffe darin zu plazieren,
- – jeden
Behälter
zu verschliessen, nachdem die Luft daraus entzogen wurde,
- – die
Temperatur zu erhöhen,
beispielsweise um eine Pasteurisation, eine Sterilisation oder ein
Kochen durchzuführen.
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Diese
Behälter
können
verschiedene Formen aufweisen, beispielsweise aus einem Beutel bestehen,
dessen Füllöffnung durch
Zusammenrücken und
Verschweissen der sie definierenden Randteile geschlossen wird,
oder aus einem Trog, der mit einer Öffnung versehen ist mit einer
Umfangsfläche,
gegen welche ein Deckel verschweisst wird.
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Mit
diesem Typ von Behälter
müssen
die zu wärmebehandelnden
Stoffe vor dem Wärmebehandlungsschritt
in jedem Behälter
vakuumverpackt werden.
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Dieser
Schritt hat den Zweck, den Einfluss der Restluft im Behälter wesentlich
zu verringern und der, durch Dilatation währen der Wärmebehandlung, das Platzen
des benannten Behälters
zu verursachen riskiert.
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Der
Hauptnachteil dieser Art von Verpackung liegt darin, dass am Ende
des Vakuumverpackungsschritt die Stoffe gegeneinander und gegen die
Wände des
Behälters,
in welchem sie sich befinden, stark komprimiert werden, was ihr
Aussehen wesentlich verändern
bzw. was sie sogar zerstören kann.
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Ohne
jedoch die Druckschäden
der Stoffe zu beheben ist es bekannt, das komprimierte Aussehen benannter
Stoffe abzudecken, indem der Behälter mindestens teilweise
mit einem undurchsichtigen Material, beispielsweise einer Überverpackung
aus Karton, bedeckt wird.
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Diese
Lösung
erhöht
den Verkaufspreis der behandelten Stoffe merklich.
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Eine
andere teuere Lösung
besteht darin, einen sogenannten Gegendrucktyp-Ofen zu verwenden, um die Verformung
der Wandung des Behälters während der
Wärmebehandlung
zu bekämpfen.
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Eine
andere Lösung
besteht darin, den Behälter
mit einem automatischen Ventil zu versehen, das den Austritt des
in diesem Behälter
enthaltenen gasförmigen
Fluids erlauben wird, bis mindestens einer der Parameter wie die
Innentemperatur oder der Innendruck einen vorbestimmten Wert erreicht.
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Wenn
der vorbestimmter Wert erreicht ist, schliesst sich das Ventil und
verhindert jeden Durchgang.
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Solche
automatische Ventile werden insbesondere in Dokumenten FR-A-2629060, FR-A-2695108,
JP 06329179 , US-A-5,587,192, FR-A-2796924,
FR-A-2731414, US-A-5,989,608 beschrieben.
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Diese
Ventile mit "Rückschlag"-Funktion umfassen
einen Verschlusselement zum dichten Verschliessen einer Öffnung welche,
in der Wandung des Behälters
gefertigt, den Austritt eines Fluids unter Druck erlaubt, der ansonsten
durch diese Wandung zurückbehalten
wäre.
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Mit
Ausnahme des Ventils des Dokuments FR-A-2796924, welches einen Verschlusselement aus
einem Material, das bei einer bestimmten Temperatur schmelzbar ist,
einsetzt, verwenden die Ventile der anderen Dokumente einen Verschlusselement,
bestehend einerseits aus einer flexiblen Membran, die gegen einen
Teil der mit mindestens einer Austrittsöffnung versehenen Behälterwandung
angelegt wird, und andererseits aus mindestens einem Mittel, der
das dichte Anlegen benannter flexiblen Membran gegen die Wandung
gewährleistet,
wenn der Druck innerhalb des Behälters
niedriger als der Aussendruck wird.
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Die
automatische Ventile aus dem Stand der Technik mit einem Mittel,
das dichte Anlegen der Membran gewährleistet, unterscheiden sich
von einander im Wesentlichen durch die Technik, welche für die Gestaltung
benanntes Mittels eingesetzt wird.
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Diese
automatischen Ventile haben ihre Vorteile, jedoch, abgesehen davon,
dass sie teuer zu gestalten sind, erlauben sie bestimmt nicht, die
Verformung der flexiblen Wandung benanntes Behälters während des Abkühlens zu
beherrschen.
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In
der Tat erreicht mit diesen Ventilen, wenn der Verschluss bestätigt ist,
die Vertiefung im Behälter
generell einen bestimmten Leerpegel, sogar einen als Totalleere
qualifizierbaren Leerpegel, was mehr oder weniger wesentlich auf
die Form der Wandung benannten Behälters wirkt.
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Ein
Resultat, das die Erfindung zu erreichen versucht, ist ein Verfahren,
das obgleich einfach und ökonomisch
im Einsatz erlaubt, in Behältern
mit nachgiebiger Wände
plazierte Stoffe zu wärmebehandeln,
ohne die gerade dargestellten Nachteile zu verursachen.
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Ein
anderes Resultat, das die Erfindung zu erreichen versucht, ist ein
Verfahren, das erlaubt, die Menge und Qualität des im Behälter enthaltenen
gasförmigen
Fluids vor Verschliessung der Austrittsöffnung diese Behälters und
nach Verschliessung dieser Öffnung
zu kontrollieren.
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Zu
diesem Zweck ist das Objekt der Erfindung ein Verfahren zur Wärmebehandlung
von Stoffen, die sich in einem Behälter mit nachgiebiger Wandung
befinden, nämlich
in einem Behälter,
der mindestens einen Bestandteil mit einer mindestens örtlich nachgiebigen
Wandung aufweist, und wobei im Verfahren zur Behandlung der Stoffe
- – nach
Einbringen der genannten Stoffe in den Behälter und Verschluss dieses
Behälters
bis auf einen ersten Wert der Temperatur erwärmt wird, um die beabsichtigte
Behandlung hervorzurufen,
- – beim
Abkühlen
des Inhalts des Behälters
auf einen zweiten, vorherbestimmten Wert der Temperatur, wie der
Umgebungstemperatur, bevor die Temperatur des Inhalts des Behälters diesen zweiten
vorbestimmten Wert der Temperatur erreicht hat, man ein gasförmiges Fluid,
welches einen Druck im Inneren des Behälters entwickelt, durch mindestens
eine Öffnung
mit bestimmtem Querschnitt, welche zuvor in der Wandung des genannten
Behälters
angebracht worden war, entweichen lässt, wobei dieses Entweichen
des gasförmigen
Fluids stattfindet, bis die Temperatur der Stoffe im Behälter einen
dritten, zuvor festgelegten Wert der Temperatur erreicht hat, und
dass bei diesem dritten, zuvor festgelegten Wert der Temperatur
die Austrittsöffnung
mittels eines Verschlusselements dicht verschlossen wird.
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Das
Verfahren ist dadurch gekennzeichnet ist, dass gleichzeitig,
- – um
die Verformung der nachgiebigen Wandung des genannten Behälters beim
Abkühlen
und nach dem Verschliessen der Öffnung
unter Kontrolle zu halten und
- – die
Konservierung der im genannten Behälter befindlichen Stoffe zu
gewährleisten,
einerseits
ein dritter Wert der Temperatur vorgegeben und andererseits der
Wert des Querschnittes der Austrittsöffnung derart gewählt wird,
dass diese Austrittsöffnung
verschlossen werden kann, wenn:
- – die
Temperatur des gasförmigen
Fluids, das sich im Behälter
befindet, einen zuvor in Bezug auf einen Sollwert festgelegten Wert
erreicht hat, wobei der Sollwert als Untergrenze einer Gewährleistung
der Neutralität
der Atmosphäre
angesehen wird, die sich im genannten Behälter befindet, und
- – der
Wert des Druckes dieses gasförmigen
Fluids im Inneren des Behälters
den Wert des äusseren Gasdruckes übersteigt
und die Anwesenheit eines Volumens des gasförmigen Fluids im Inneren des
Behälters
anzeigt, das zumindest ausreicht, damit das gasförmige Fluid nach dem Verschliessen
der genannten Austrittsöffnung
und der Abkühlung
des Inhalts des Behälters
auf den zweiten Wert der Temperatur einen Druck auf die Wandung
des Behälters
ausübt
und einer schädlichen Verformung
dieser Wandung unter dem Einfluss des äusseren Druckes auf den Behälter entgegenwirkt,
wobei eine solche Verformung als schädlich angesehen wird, wenn
sich mindestens ein Aussehen, nämlich
dasjenige des Behälters und
dasjenige seines Inhalts, verschlechtert hat.
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Als
Beispiel gilt das Aussehen eines Behälters, welcher vor der Behandlung
eine definierte geometrische Form aufweist, als verschlechtert,
wenn dieser Behälter:
- – eine
oder mehrere Kanten aufweist, deren Geradlinigkeit nicht mehr eingehalten
wird, oder
- – eine
oder mehrere Seiten mit Falten oder eine merkbare Wölbung aufweist.
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Die
Erfindung bezieht sich auch auf:
- – eine Einrichtung
welche für
die Durchführung des
Verfahrens entwickelt wurde,
- – einen
Behälter,
welcher für
die Durchführung des
Verfahrens entwickelt wurde,
- – ein
Verschlusselement, welches für
die Durchführung
des Verfahrens entwickelt wurde,
- – die
Stoffe, welche in Behälter
mit nachgiebigen Wänden
plaziert und gemäss
benanntem Verfahren behandelt werden.,
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Die
Erfindung wird gut verstanden anhand der folgenden Beschreibung,
als nicht-einschränkendes
Beispiel angegeben, mit Bezug auf die beigelegte Zeichnung, in welcher
dargestellt sind:
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1 und 2 im
Querschnitt gesehen, Behälter
für die
Wärmebehandlung
von Stoffen gemäss
dem Verfahren der Erfindung.
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3 eine
Einrichtung für
die Durchführung des
Verfahrens gemäss
der Erfindung.
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Mit
Bezug auf die Zeichnung sieht man einen Behälter 1 mit nachgiebigen
Wänden 11,
d.h. einen Behälter 1 bestehend
aus mindestens einem Bestandteil 2, 3, 4 mit
nachgiebiger Wandung 11, welcher dazu bestimmt ist, die
Stoffe 5 zwecks Ihrer Konservierung nach Wärmebehandlung
zu enthalten.
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Obwohl
dies auf der Zeichnung nicht sichtbar ist, wird als Behälter 1 mit
nachgiebiger Wandung 11 einen Behälter 1 bezeichnet,
welcher aus mindestens einem Bestandteil 2, 3, 4 besteht,
dessen Wandung 11 mindestens örtlich nachgiebig ist, d.h.
einen solchen Biegwiderstand aufweist, dass diese Wandung 11 insbesondere
unter dem Einfluss eines herrschenden Gasdruckes verformbar ist,
entwickelt von einem Fluid, der sich innerhalb des benannten Behälters 1 befindet,
insbesondere während
einer Druckerhöhung,
welche durch eine Erhöhung
der Temperatur des Inhaltes des benannten Behälters 1 verursacht wird.
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Auf
den Zeichnungen wird der Gasdruck innerhalb des Behälters 1 mit
einem Quadrat symbolisiert, welcher innerhalb des Behälters mit
Pi gekennzeichnet wird, während
der Gasdruck ausserhalb des benannten Behälters mit einem Quadrat symbolisiert wird,
welcher ausserhalb des benannten Behälters mit Pe gekennzeichnet
wird.
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Um
die Wärmebehandlung
der Stoffe 5 zwecks ihrer Konservierung unter kontrolliertem
Gasdruck durchzuführen:
- – man
rüstet
sich aus mit einem Behälter 1 mit nachgiebiger
Wandung 11 und umfassend eine Füllöffnung 6,
- – die
Stoffe 5 werden in diesem Behälter 1 eingeführt,
- – der
Behälter 1 wird
verschlossen,
- – mindestens
der Inhalt des Behälters 1 wird
bis auf einen ersten vorherbestimmten Wert der Temperatur T1 erhitzt,
um die gewünschte
Wärmebehandlung
zu verursachen, beispielsweise eine Pasteurisation, ein Kochen oder
eine Sterilisation der Stoffe 5,
- – man
lässt den
benannten Behälter 1 und
dessen Inhalt insbesondere auf einen zweiten vorherbestimmten Wert
der Temperatur T2, wie der Umgebungstemperatur oder Lagetemperatur,
abkühlen.
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Während dieser
Behandlung muss darauf geachtet werden:
- – spätestens
vor der Wärmebehandlung
muss in der Wandung 11 des Behälters 1 mindestens
eine Öffnung,
Austrittsöffnung 7 genannt,
mit einem Querschnitt, der in Bezug auf den Querschnitt der Öffnung 6 des
genannten Behälters 1 bedeutend geringer
ist, aber in der Lage ist, einen Durchgang eines gasförmigen Fluids 8,
das einen Druck im Inneren des Behälters 1 entwickelt,
zu gestatten,
- – die
Behandlung der Stoffe 5 durch Wärme vornehmen, indem sie auf
den ersten, vorbestimmten Wert der Temperatur T1 gebracht werden,
und zwar ohne die Möglichkeit
zu verringern, dass das gasförmige
Fluid 8 im Behälter 1 durch
die für
diesen Zweck vorgesehene Austrittsöffnung 7 ausströmen kann,
dann
- – die
Temperatur der im Behälter 1 enthaltene Stoffe 5 bis
auf einen dritten, vorbestimmten Wert der Temperatur T3 senken,
und zwar ohne die Möglichkeit
zu verringern, dass das gasförmige Fluid 8 im
Behälter 1 durch
die für
diesen Zweck vorgesehene Austrittsöffnung 7 ausströmen kann,
- – wenn
der dritte, vorbestimmte Wert der Temperatur T3 erreicht wird, die
zuvor in der Wandung 11 des genannten Behälters 1 angebrachte
Austrittsöffnung 7 mittels
eines Verschlusselements 9 dicht verschliessen.
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Während der
Behandlung muss gleichzeitig darauf geachtet werden:
- – die
Neutralität
der Atmosphäre
zu gewährleisten,
welche schlussendlich im Behälter 1 zurückbehalten
wird, d.h. die gasförmige
Atmosphäre, welche
im benannten Behälter 1 nach
der Verschlussoperation enthalten ist,
- – die
Verformung der nachgiebigen Wandung des benannten Behälters 1 während des
Abkühlens, insbesondere
auf den benannten zweiten, vorherbestimmten Wert der Temperatur
T2, zu verringern.
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Zusammengefasst
kann man festhalten, dass die Erfindung ein Verfahren betrifft für die Wärmebehandlung
von Stoffen 5, welche in einem Behälter 1 mit nachgiebiger
Wandung 11 enthalten sind, d.h. bestehend aus mindestens
einem Bestandteil 2, 3, 4 mit einer Wandung 11 mindestens örtlich nachgiebig,
und gemäss
welchem Verfahren, um die Stoffe 5 zu behandeln,
- – nach
Einbringen der genannten Stoffe 5 in den Behälter 1 und
Verschluss dieses Behälters 1,
der Inhalt des benannten Behälters 1 bis
auf einen ersten Wert der Temperatur erwärmt wird, um die beabsichtigte
Behandlung hervorzurufen,
- – beim
Abkühlen
des Inhalts des Behälters 1 auf einen
zweiten, vorherbestimmten Wert der Temperatur T2, wie der Umgebungstemperatur,
bevor die Temperatur des Inhalts des Behälters 1 diesen zweiten
vorbestimmten Wert der Temperatur T2 erreicht hat, man ein gasförmiges Fluid 8,
welches einen Druck im Inneren des Behälters 1 entwickelt,
durch mindestens eine Austrittsöffnung 7 mit
bestimmtem Querschnitt, welche zuvor in der Wandung des genannten
Behälters 1 angebracht worden
war, entweichen lässt,
wobei dieses Entweichen des gasförmigen
Fluids 8 stattfindet, bis die Temperatur der Stoffe 5 im
Behälter 1 einen dritten,
vorherbestimmten Wert der Temperatur erreicht hat, und dass bei
diesem dritten, vorherbestimmten Wert der Temperatur T3 die Austrittsöffnung 7 mittels
eines Verschlusselements 9 dicht verschlossen wird.
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Das
Verfahren gemäss
der Erfindung ist bemerkenswert, in dass gleichzeitig um
- – die
Verformung der nachgiebigen Wandung des benannten Behälters 1 während des
Abkühlens und
nach der Verschlussoperation zu beherrschen, und
- – die
Konservierung der im benannten Behälter 1 enthaltenen
Stoffe zu gewährleisten,
der
dritte Wert der Temperatur 3 einerseits und der Wert des
Querschnitts der Austrittsöffnung 7 andererseits
so gewählt
werden, dass diese Austrittsöffnung 7 verschlossen
werden kann, wenn:
- – die
Temperatur Tg des gasförmigen
Fluids 8, das sich im Behälter 1 befindet, einen
zuvor in Bezug auf einen Sollwert festgelegten Wert erreicht hat,
wobei der Sollwert als Untergrenze einer Gewährleistung der Neutralität der Atmosphäre angesehen
wird, die sich im genannten Behälter 1 befindet,
und
- – der
Wert des Druckes Pi des gasförmigen
Fluids 8 im Inneren des Behälters 1 den Wert des äusseren
Gasdruckes Pe übersteigt
und die Anwesenheit eines Volumens des gasförmigen Fluids 8 im Inneren
des Behälters 1 anzeigt,
das zumindest ausreicht, damit das gasförmige Fluid 8 nach
dem Verschliessen der genannten Austrittsöffnung 7 und der Abkühlung des
Inhalts des Behälters 1 auf
den zweiten Wert der Temperatur T2 einen Druck auf die Wandung 11 des
Behälters 1 ausübt und einer
schädlichen
Verformung dieser Wandung 11 unter dem Einfluss des äusseren
Druckes Pe auf den Behälter 1 entgegenwirkt,
wobei diese Verformung als schädlich
angesehen wird, wenn sich mindestens ein Aussehen, nämlich dasjenige
des Behälters 1 und
dasjenige seines Inhalts, verschlechtert hat.
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Das
Einhalten dieser Merkmale erlaubt es, das für die Erfindung angegebene
Resultat zu erreichen.
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Das
gasförmige
Fluid 8 wurde durch einen mit 8 gekennzeichneten
Pfeil symbolisiert.
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Im
Allgemeinen besteht vor der Wärmebehandlung
das gasförmige
Fluid 8 aus umgebender atmosphärischer Luft, wie der Luft,
welche den Behälter
beim Füllen
der Stoffe umgibt, jedoch kann es um ein gasförmiges Fluid anderer Art handeln.
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Während und
nach der Wärmebehandlung kann
das gasförmige
Fluid 8 Luft, Luftdampf, sowie andere, von den Stoffen
während
der Behandlung freigesetzte Gase umfassen.
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Das
Volumen der Gase und/oder Dämpfe,
im Wesentlichen Luftdampf, einerseits von den Stoffen während der
Wärmebehandlung
produziert, und andererseits von der Temperatur gedehnt, ist im
Allgemeinen bedeutend und mischt sich mit und/oder ersetzt mehr
oder weniger das gasförmige
atmosphärische
Fluid, wie die atmosphärische
Luft ursprünglich im
Behälter
enthalten.
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Dies
ist der Grund, wieso man mehr nach als während der Wärmebehandlung betrachtet, dass
die Stoffe gasförmiges
Fluid 8 produzieren oder erzeugen.
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Nach
der Behandlung enthalten also die gemäss dem Verfahren der Erfindung
verschlossenen Behälter
ein gewisses Volumen von effektiv gasförmigem Fluid, von dem:
- – die
Neutralität
so ist, dass sie nicht auf die behandelten Stoffen wirkt, und
- – der
Druck so ist, dass er dem Zerdrücken
der Stoffe durch die Wandung des Behälters entgegenwirkt, unter
Einfluss des atmosphärischen Druckes.
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Insbesondere:
- – in
einer Behandlungseinrichtung der vorstehend definierten Art werden
während
einer Versuchsphase folgende Einzelheiten bestimmt:
einerseits
der genante dritte Wert der Temperatur T3, welcher an das Verschliessen
der Austrittsöffnung 7 eines
Behälters 1 einer
vorbestimmten Art angepasst ist, in den bestimmte Stoffe 5 plaziert werden,
welche beim ersten Wert der Temperatur T1 zu behandeln sind, und
andererseits
die Dauer der Abkühlung,
die erforderlich ist, damit die Temperatur der genanten Stoffe 5 den
erwünschten
dritten Wert der Temperatur T3 erreicht,
- – bei
der Ausführung
des Verfahrens zur Behandlung der gleichen Stoffe 5 wie
derjenigen, die beim vorgängigen
Versuch eingesetzt wurden, und in einer Behandlungseinrichtung,
die derjenigen Einrichtung ähnlich
ist, die bei der Versuchsphase verwendet wurde, in einem Behälter 1 der
gleichen Art wie derjenigen, die bei dieser Versuchsphase verwendet
wurde, wird der Verschluss der Austrittsöffnung 7 vorgenommen,
wenn die Dauer der Abkühlung
vom ersten Wert der Temperatur T1 die Dauer erreicht hat, die im
Verlaufe der Versuchsphase bestimmt wurde.
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Die
Angabe, gemäss
welcher eine ähnliche Einrichtung
für die
Durchführung
der Behandlung wie für
die Testphasen verwendet wird, schliesst nicht aus, dass diese Einrichtungen
in der Tat nur eine und die selbe Einrichtung bilden.
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Weiterhin
gemäss
der Erfindung, zur Gewährleistung,
dass zum möglichen
Zeitpunkt des Verschliessens der Wert des Druckes Pi des gasförmigen Fluids 8 den
Wert des Gasdruckes Pe ausserhalb des Behälters 1 übersteigt,
zumindest nach einer der folgenden fünf Arten vorgegangen wird:
- – eine
erste Art, bei der im Verlaufe der Abkühlung und vor dem Verschliessen
der Austrittsöffnung 7 ein
Ausströmen
des gasförmigen
Fluids 8 durch die Austrittsöffnung 7 zugelassen
wird unter der kombinierten Einwirkung einerseits der natürlichen
Erzeugung dieses gasförmigen
Fluids und andererseits eines Druckes, der auf dieses Fluid 8 durch
die Wand des Behälters 1 ausgeübt wird, die
zuvor von diesem gasförmigen
Fluid 8 eine elastische Verformung erhalten hat,
- – eine
zweite Art, bei der im Verlaufe der Abkühlung und vor dem Verschliessen
der Austrittsöffnung 7 eine
Druckeinwirkung auf die Wandung 11 des Behälters 1 ausgeübt wird,
um einerseits ein progressives Ausströmen des genannten gasförmigen Fluids 8 und
das Aufrechterhalten eines bestimmten Überdrucks im Inneren des genannten
Behälters 1 hervorzurufen
und andererseits die Form dieses Behälters 1 zu beeinflussen
in einem Masse, welches durch eine Erhöhung des Druckes des gasförmigen Fluids 8 der
sich nach dem Verschluss der Austrittsöffnung 7 einstellt, kompensierbar
ist,
- – eine
dritte Art, bei der im Verlaufe der Abkühlung und vor dem Verschliessen
der Austrittsöffnung 7 in
den Behälter 1 ein
gasförmiges
Fluid eingeleitet wird, welches als Zusatzfluid bezeichnet wird
und vorbestimmte Eigenschaften aufweist, und zwar in einer Menge
und unter einem solchen Druck, dass es beim Ausströmen durch
die Austrittsöffnung 7 im
Inneren des Behälters 1 noch
einen Druck des gasförmigen
Fluids 8 auf einen Wert Pi über dem Wert Pe des äusseren
Gasdruckes am Behälter 1 aufrecht
erhält,
bis zum Augenblick, der zum Verschliessen der Öffnung möglich ist,
- – eine
vierte Art, bei der im Verlaufe des Abkühlens und vor dem Verschliessen
des Austrittsöffnung 7 ein
Druck auf die Wandung 11 des Behälters 1 ausgeübt wird,
um durch Aufrechterhalten eines bestimmten Überdrucks im Inneren des genannten
Behälters 1 das
Ausströmen
des genannten gasförmigen
Fluids 8 zu beschleunigen, bis die Austrittsöffnung 7 geschlossen
wird,
- – eine
fünfte
Art, bei der im Verlaufe der Abkühlung
und vor dem Verschluss der Austrittsöffnung 7 im Inneren
des Behälters 1 ein
derartiges Volumen des gasförmigen
Fluids 8 aufrecht erhalten wird, welches mindestens ausreicht,
damit das genannte gasförmige
Fluid 8 nach dem Verschlieesen der Austrittsöffnung 7 einem
Anlegen dieser Wandung 11 an die Stoffe 5 unter
der Einwirkung des äusseren
Druckes auf den Behälter 1 entgegenwirkt.
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Die
Wahl einer dieser Vorgehensarten erlaubt es, sich an die Textur
der Stoffe, an das Volumen sowie an verschiedenen Reaktionstypen
der behandelten Stoffen anzupassen.
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Insbesondere:
- – zwecks
Auswahl des dritten Wertes der Temperatur T3 wird ein vorgängiger Versuch
der Wärmebehandlung
ausgeführt,
und wenn bei diesem vorgängigen
Versuch festgstellt wird, dass bei der Abkühlung des Behälters 1 und
des Inhalts auf den zweiten Wert der Temperatur T2 die Stoffe 5 im
Behälter 1 ein
solches Volumen an gasförmigem
Fluid 8 erzeugen, dass, obwohl ein Überdruck im Inneren des Behälters 1 erzeugt
wird, dieser die Wandung 11 dieses Behälters 1 über eine
annehmbare vorbestimmte Grenze hinaus nicht verformt,
- – der
dritte Wert der Temperatur T3 wird derart festgelegt, dass im Verlaufe
der Abkühlung
die Austrittsöffnung 7 spätestens
dann verschlossen wird, wenn die Temperatur Tg des gasförmigen Fluids 8,
welches sich im Behälter 1 befindet,
im wesentlichen den Sollwert erreicht hat.
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Diese
erste Vorgehensart ist besonders geeignet, wenn das Volumen an gasförmigem Fluid 8, welches
von den im Behälter 1 enthaltenen
Stoffen 5 erzeugt wird, praktisch abgeführt wird, bevor die Temperatur
Tg des gasförmigen
Fluids 8 im wesentlichen den Sollwert erreicht.
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Gemäss einer
anderen Art vorzugehen:
- – um den dritten Wert der Temperatur
T3 zu bestimmen, ein vorgängiger
Versuch der Wärmebehandlung
ausgeführt
wird, und wenn mit Hilfe dieses vorgängigen Versuches festgestellt
wurde, dass bei der Abkühlung
des Behälters 1 und
dessen Inhalts auf den zweiten Wert der Temperatur T2 die im Behälter 1 befindlichen
Stoffe 5 ein solches Volumen an gasförmigem Fluid 8 erzeugen, das
nur dann ausreicht, die Form des Behälters 1 zu beeinflussen,
wenn im Wesentlichen die Temperatur Tg des genannten gasförmigen Fluids 8, welches
sich im Behälter 1 befindet,
einen Wert erreicht, der wesentlich unterhalb des Sollwertes liegt,
- – wird
der dritte Wert der Temperatur T3 derart festgelegt, dass die Austrittsöffnung 7 im
Verlaufe der Abkühlung
verschlossen wird, wenn die Temperatur Tg des gasförmigen Fluids 8 einen
Wert erreicht, der unterhalb eines Sollwertes liegt, und
- – im
Verlaufe der Abkühlung
und vor dem Verschliessen der Austrittsöffnung 7 auf die Wandung 11 des
Behälters 1 eine
Druckeinwirkung derart ausgeübt
wird, dass einerseits ein progressives Ausströmen des genannten gasförmigen Fluids 8 hervorgerufen
und ein bestimmter Überdruck
im Inneren des genannten Behälters 1 aufrecht
erhalten wird, und andererseits die Form diese Behälters 1 in
einem solchen Grad geändert
wird, der durch eine Erhöhung
des Druckes des gasförmigen
Fluids 8, der sich nach dem Verschliessen der Austrittsöffnung 7 bildet,
kompensierbar ist.
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Diese
Verformung der Wandung des Behälters
vor dem Verschliessen und in einem Masse, wo sein Aussehen nicht
verschlechtert wird, beispielsweise indem ihm eine gewisse Wölbung verpasst wird,
erlaubt einen gewissen Überdruck
in diesem Behälter
vor dem Verschliessen zu halten und die Tatsache zu berücksichtigen,
dass ein gewisses Volumen an gasförmigem Fluid von den Stoffen
nach Verschluss der Austrittsöffnung
produziert wird.
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Somit,
anstelle die Form des Behälters
zu ändern,
erlaubt im Gegenteil das Volumen an Fluid, welches nach dem Verschluss
produziert wird, dem Behälter,
eine als akzeptabel angeschaute Form wieder zu erlangen.
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Diese
zweite Vorgehensart ist besonders für den Fall geeignet, wo die
im Behälter
enthaltenen Stoffe einen zentralen Teil und einen peripheren Teil umfassen,
welche eine unterschiedliche thermische Trägheit aufweisen und insbesondere
einen peripheren Teil, welcher seine Kalorien auf das im Behälter enthaltene
gasförmigen
Fluid schnell überträgt, und einen
zentralen Teil, welcher seine Kalorien über eine gewisse Zeit hinaus
behält
und sie an den peripheren Teil erst überträgt, wenn die Temperatur des
gasförmigen
Fluids im Wesentlichen unterhalb des Sollwertes liegt.
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Insbesondere,
wenn ein Verschluss der Austrittsöffnung 7 gewünscht wird,
wenn die Temperatur Tg des gasförmigen
Fluids 8, welches sich im Behälter befindet, einen Wert annimmt,
der unterhalb des Sollwertes liegt, und wenn im Verlaufe eines vorgängigen Versuches
der Wärmebehandlung
festgestellt wird, dass bei der Abkühlung des Behälters 1 und seines
Inhaltes auf den zweiten Wert der Temperatur T2 die Stoffe 5,
die sich im Behälter 1 befinden,
kein solches Volumen an gasförmigem
Fluid 8 erzeugen, das ausreicht, damit der Wert des Druckes
Pi dieses gasförmigen
Fluids 8 wesentlich oberhalb des Wertes Pe des äusseren
Druckes am Behälter 1 im
Augenblick des Verschliessens bleibt:
- – wird im
Verlaufe der Abkühlung
ein gasförmiges Fluid,
Zusatzfluid genannt, mit vorbestimmten Eigenschaften in den Behälter eingeleitet,
und zwar in einer Menge und unter einem Druck darart, dass beim
Ausströmen
durch die Austrittsöffnung 7 im
Inneren des Behälters 1 ein
Druck von gasförmigem
Fluid 8 auf einem Wert Pi aufrecht erhalten wird, der oberhalb
des Wertes Pe des äusseren
Gasdruckes am Behälter 1 liegt,
bis zum Augenblick, der zum Verschliessen des Behälters als möglich erachtet
wird
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Diese
dritte Vorgehensart ist besonders für den Fall geeignet, wo man
die Austrittsöffnung 7 zu verschliessen
wünscht,
wenn die Temperatur des benannten Fluids unter dem Sollwert liegt
und wenn bei dieser Temperatur die im Behälter enthaltenen Stoffe nicht
mehr genug gasförmiges
Fluid produzieren, um den Behälter
in Überdruck
zu halten.
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Das
Injizieren von Zusatzfluid in den Behälter erlaubt es, einen genügenden Innendruck
zu halten, um den Eintritt von Keimen zu verhindern.
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Auf
bemerkenswerte Art, wenn das Verschliessen der Austrittsöffnung 7 gewünscht wird, wenn
die Temperatur Tg des gasförmigen
Fluids 8, welches sich im Behälter befindet, einen Wert erreicht,
der mindestens gleich dem Sollwert ist, und dass im Verlaufe eines
vorgängigen
Versuches der Wärmebehandlung
festgestellt wird, dass bei der Abkühlung des Behälters 1 und
dessen Inhalts auf den zweiten Wert der Temperatur T2 die Stoffe 5,
die sich im Behälter 1 befinden,
ein Volumen an gasförmigem Fluid 8 erzeugen,
derart, dass der Wert des Druckes Pi des gasförmigen Fluids 8 wesentlich
oberhalb des Wertes Pe des Aussendruckes am Behälter 1 wird, und dass
mindestens zum Zeitpunkt des Verschliessens einen vorbestimmten
Grenzwert übersteigt,
der als nicht annehmbar angesehen wird:
- – wird im
Verlaufe der Abkühlung
ein Druck auf die Wandung 11 des Behälters 1 ausgeübt, um unter Aufrechterhaltung
eines bestimmten Überdruckes im
Inneren des genannten Behälters 1 das
Ausströmen
des genannten gasförmigen
Fluids 8 zu beschleunigen, bis die Austrittsöffnung 7 verschlossen
wird.
-
Diese
vierte Vorgehensart ist besonders geeignet, wenn die im Behälter enthaltenen
Stoffe ein grosses Volumen an gasförmigem Fluid produzieren und
dieses Fluid ausgetrieben werden muss, um unter Einhalt des für den Verschluss
gewählten Temperaturwertes
die Verformung der Wandung des Behälters kontrollieren zu können, ohne
den Querschnitt der Austrittsöffnung
oder -öffnungen 7 zu
vergrössern,
was sich für
die Neutralität
der in dem benannten Behälter
enthaltene Atmosphäre
nachteilig erweisen könnte.
-
Gemäss einer
anderen Art vorzugehen:
- – zwecks Auswahl des dritten
Wertes der Temperatur T3 ein vorgängiger Versuch einer Wärmebehandlung
ausgeführt
wird, und wenn im Verlaufe dieses vorgängigen Versuches festgestellt
wird, dass bei der Abkühlung
des Behälters 1 und
seines Inhaltes auf den zweiten Wert der Temperatur T2 die Wandung 11 dieses
Behälters 1 die
Neigung hat, sich den Stoffen 5 zu stark zu nähern, so
dass die Gefahr besteht, diese Stoffe zu beeinträchtigen, und dass die Gegenwart
eines vorbestimmten Gasvolumens erforderlich wäre, um einem Anlegen der Wandung 11 an
die Stoffe 5 nach dem Verschliessen der Austrittsöffnung 7 entgegen
zu wirken,
- – wird
der dritte Wert der Temperatur T3 derart festgelegt, dass im Verlaufe
der Abkühlung
die Austrittsöffnung 7 verschlossen
wird, wenn die Temperatur Tg des gasförmigen Fluids 8 einen Wert
erreicht, der über
dem Sollwert liegt, und damit ein derartiges vorbestimmtes Volumen
des gasförmigen
Fluids 8 im Inneren des Behälters 1 zurückbleibt,
dass nach dem Verschluss der Austrittsöffnung 7 das genannte
gasförmige
Fluid 8 einem Anlegen dieser Wandung 11 an die
Stoffe 5 unter der Einwirkung des Aussendruckes am Behälter 1 entgegenwirkt.
-
Diese
fünfte
Vorgehensart ist insbesondere geeignet im Falle, wo die im Behälter enthaltenen Stoffe
diesen fast gänzlich
besetzen.
-
Das
im Behälter
zurückgehaltene
gasförmige
Fluid wirkt einem Anlegen dieser Wandung (11) an die Stoffe
(5) unter der Einwirkung des äusseren Druckes auf den Behälter 1 entgegen
und erlaubt es dadurch, ihnen einen Schutz insbesondere gegen Quetschungen
zu gewährleisten.
-
Indem
die vorgenannten Angaben befolgt werden, ist der Fachmann in der
Lage, den ersten und dritten Wert der Temperatur T1, T3 genau zu
bestimmen, insbesondere gemäss
der Art der zu behandelnden Stoffe 5 und des Resultats,
welches er mit der Wärmebehandlung
erzielen möchte,
wie eine Pasteurisation, ein Kochen oder und eine Sterilisation.
-
Insbesondere,
der Sollwert, der als Untergrenze zur Gewährleistung der Neutralität der Atmosphäre, welche
sich im genannten Behälter 1 befindet,
angesehen wird, ist 72°C
zweiundsiebzig Grad Celsius.
-
Gemäss einer
ersten bemerkenswerten Möglichkeit,
ist das sogenannte gasförmige
Zusatzfluid mit vorbestimmten Eigenschaften eine bakteriologisch
neutrale Luft.
-
Gemäss einer
zweiten bemerkenswerten Möglichkeit,
ist das sogenannte gasförmige
Zusatzfluid mit vorbestimmten Eigenschaften ein nicht oxydierendes
und bakteriologisch neutrales gasförmiges Fluid.
-
Gemäss einer
dritten bemerkenswerten Möglichkeit,
ist das sogenannte gasförmige
Zusatzfluid mit vorbestimmten Eigenschaften das gasförmige Fluid,
welches aus dem Behälter
abströmt.
-
Die
Tatsache, dass die nachgiebige Wandung eine Austrittsöffnung 7 umfasst,
erlaubt, ein Platzen während
der Wärmebehandlung
zu verhindern, und die Tatsache, dass die Temperatur und der Druck,
bei welchen diese Austrittsöffnung 7 verschlossen
wird, nachdem die Behandlung durchgeführt wurde, separat kontrolliert
werden, erlaubt, die Neutralität
der schlussendlich im Behälter 1 aufgefangenen
gasförmigen
Atmosphäre
zu gewährleisten,
indem die Verformung dieser Wandung beherrscht wird.
-
Indem
auf diese Art vorgegangen wird, erreicht man das für die Erfindung
angegebene Resultat, nämlich,
dass man Stoffe 5 erhält,
welche, nachdem sie in einem geschlossenen Behälter 1 mit nachgiebiger
Wandung wärmebehandelt
wurden, durch die vom atmosphärischen
Druck schlussendlich auf die Wandung 11 des benannten Behälters 1 entfaltete
Wirkung nicht zerquetscht oder verformt werden.
-
Auf
bemerkenswerte Weise wird das erfindungsgemässe Verfahren für die Konservierung
von Stoffen 5 verwendet, die aus verderblichen Stoffen bestehen.
-
Auf
noch bemerkenswertere Weise wird das erfindungsgemässe Verfahren
für die
Konservierung von Stoffen 5 verwendet, die aus verderblichen
Lebensmitteln bestehen.
-
Die
Durchführung
des erfindungsgemässen Verfahrens
erlaubt, auf ökonomische
Weise die Konservierungsdauer von verderblichen Lebensmitteln im Vergleich
zu den herkömmlichen
Techniken zu verlängern,
und dies ohne Einsatz von Konservierungsmitteln.
-
Es
wird geschätzt,
dass das Verfahren zu einem Herabsetzen des Sauerstoffinhalts und
einem Erhöhen
des Kohlensäureinhalts
führt.
-
Diese Änderung
der Restatmosphäre,
d.h. der Atmosphäre,
welche aus dem im Behälter 1 zurückgehaltenen
gasförmigen
Fluid 8 besteht, genügt für ein zumindest
teilweise Hemmen der aeroben Keimen und Mikroorganismen, welche
beim Kontakt mit einer Atmosphäre,
die nicht gemäss
dem Verfahren behandelt wurde, eine Fäulniserscheinung und/oder die
Entstehung von Schimmelpilz hervorrufen würde.
-
Aus
diesem Grunde erlaubt das erfindungsgemässe Verfahren, insbesondere
das Endverbrauchsdatum der behandelten Stoffe zu verzögern.
-
Was
die Masszahlen und Formen von Austrittsöffnungen 7 betrifft,
so können
diese vom Fachmann durch Durchführung
von Versuchen bestimmt werden.
-
Tatsächlich,
insbesondere was die Masszahlen der Austrittsöffnung oder -öffnungen 7 betrifft,
so können
sie gemäss
dem Volumen an während
der Wärmebehandlung
abzuführendem
Gas bestimmt werden.
-
Vorzugsweise
ist jede Austrittsöffnung 7 wesentlich
kreisförmig.
-
Austrittsöffnungen 7 mit
einem Durchmesser zwischen einem und zwei Millimetern erlauben es, gute
Resultate zu erreichen.
-
Mehrere
Austrittsöffnungen 7 können Seite an
Seite und in kleinem Abstand von einander angebracht werden.
-
Die
Austrittsöffnungen 7 können mit
jeder Technik, die für
das die Wandung des Behälters 1 ausmachende
Material geeignet ist, realisiert werden.
-
Beispielsweise
können
die Austrittsöffnungen 7 durch
Lachstanzen oder Ausschneiden realisiert werden.
-
Wie
dem auch ist, wird zum Verschliessen der Austrittsöffnung 7 ein
Verschlusselement 9 verwendet, das aus einer Pastille 91 aus
weichem und luftdichtem Material besteht, von dem eine Fläche 92, 93 dichtend
der Oberfläche
der Wandung 11, welche die Austrittsöffnung 7 enthält zugeordnet
wird, um diese Austrittsöffnung 7 zu
verschliessen und einen Durchgang von Fluid durch diese Öffnung zu
verhindern.
-
Auf
noch bemerkenswertere Weise wird ein Verschlusselement 9 verwendet,
welches aus einer Pastille 91 aus weichem und luftdichtem
Material besteht.
-
Vorzugsweise
wird ein Verschlusselement 9 verwendet, welches aus einer
Pastille 91 aus weichem und luftdichtem Material besteht,
dessen eine 92 ihrer beiden Seiten 92, 93 mit
einer Klebstoffschicht 94 zum Erzeugen einer dichten Verbindung mit
der Wandung 11 des Behälters
versehen ist.
-
Es
ist somit erdenkbar, dass das erfindungsgemässe Verfahren äusserst
einfach durchzuführen ist,
sei es von Hand oder auf mechanisierte und automatisierte Weise,
wie dies nachfolgend beschrieben wird.
-
Auf
bemerkenswerte Weise wird jede Austrittsöffnung 7 in einem
Bereich der nachgiebigen Wandung 11 angebracht, wobei vorher
sichergestellt wird, dass sie sich im Abstand von den Stoffen befindet,
die sich während
der Wärmebehandlung
im Behälter 1 befinden.
-
In
der auf 1 dargestellten Ausführungsform,
besteht der Behälter 1 aus
einem Element 2 bestehend aus einem weichen Beutel, dessen
Umfang von Randstreifen begrenzt ist, jede Austrittsöffnung 7 in
einem Bereich der nachgiebigen Wandung angebracht wird, die sich
in der Nähe
eines der genannten Randstreifen befindet.
-
Auf
diese Figur wurde der Beutel 2 geschlossen dargestellt,
d.h. nachdem die Teile seiner Wandung 11, die, als Punktlinie
dargestellt, im Abstand von einander gehalten werden, um die Füllöffnung 6 zu
bilden, zusammen gerückt
und beispielsweise durch Verschweissung verbunden wurden.
-
Wenn
der Behälter
aus einem weichen Beutel besteht, dessen Umfang von Randstreifen
begrenzt ist, wird jede Austrittsöffnung 7 in einer
am Randstreifen angrenzenden Zone der nachgiebigen Wandung angebracht.
-
Tatsächlich kann
man angemessen sichern, dass diese Zone von den im weichen Beutel
enthaltenen Stoffen während
der Wärmebehandlung
ferngehalten wird.
-
In
einer anderen Ausführungsform,
in 2 dargestellt, besteht der Behälter 1 aus zwei Einzelteilen 3, 4,
von denen aus einem Trog 3 und eins aus einem Deckel 4 bestehen.
-
Gemäss dem Verfahren
rüstet
man sich aus mit einem Behälter
bestehend aus zwei Einzelteilen 3, 4, von denen
ein Trog 3 und ein Deckel 4, und von denen mindestens
eins eine mindestens örtlich
nachgiebigen Wandung aufweist,
- – wobei
der Trog 3 eine Öffnung 6 aufweist,
deren Umfangsfläche 61 dazu
bestimmt ist, mit einem Deckel 4 zusammenzuwirken, der
seinerseits mit einer Anlagefläche 41 an
die genannte Umfangsfläche 61 der Öffnung 6 des
genannten Troges 3 versehen ist, und
- – der
Deckel 4 eine derartige Anlagefläche 41 aufweist, welche
dichtend an der Umfangsfläche 61 der
Füllöffnung 6 des
Troges 3 anliegt, und
auf bemerkenswerte Weise:
- – der
Deckel 4 mit dichter Anlage auf die genannte Umfangsfläche 61 der Öffnung des
Troges 3 aufgelegt wird,
- – in
mindestens einem der Elemente 3, 4 des Behälters 1 mindestens
eine sogenannte Austrittsöffnung 7 angebracht
wird, deren Querschnitt bedeutend geringer ist als der Querschnitt
der Öffnung 6 des
genannten Troges 3 und in der Lage ist, einen Durchgang
für ein
unter Druck stehendes gasförmiges
Fluid 8 zu bilden.
-
Auf
noch bemerkenswertere Weise, gemäss dem
Verfahren der Erfindung, spätestens
vor dem Aufsetzen des Deckels 4 auf den Trog 3:
- – wird
mindestens eine der Flächen 61, 41,
nämlich
die Umfangsfläche 61 der Öffnung des
Troges 3 und/oder die Anlagefläche 41 des Deckels 4,
mit einer Dichtung 10 aus einem wärmeempfindlichen Material versehen,
d.h. eine Dichtung 10, welche ein Material mit solchen
Eigenschaften aufweist, dass bei der Wärmebehandlung des Inhaltes
des Behälters 1 eine
dichte Verbindung zwischen den Flächen 41, 61 hergestellt
wird, mit denen sie in Berührung
ist.
-
Wenn
der Behälter 1 aus
zwei Einzelteilen 3, 4, von denen einerseits ein
Trog 3 und andererseits ein Deckel 4, dessen Wandung
mindestens örtlich nachgiebig
ist und eine Anlagefläche
auf dem benannten Trog 3 umfasst, wird jede Austrittsöffnung 7 in
einer Zone des Deckels 4 realisiert, welche an seiner Anlagefläche auf
dem Trog 3 angrenzt.
-
Tatsächlich kann
man angemessen sichern, dass diese Zone von den im Trog enthaltenen
Stoffen während
der Wärmebehandlung
ferngehalten wird.
-
Die
Erfindung bezieht sich auch auf eine Einrichtung 12 für die Durchführung des
Verfahrens.
-
Diese
Einrichtung ist bemerkenswert, insofern dass sie folgende Teile
enthält:
- – eine
erste Vorrichtung 13 zur Erzeugung mindestens einer Öffnung 7 in
der Wandung 11 des Behälters 1,
Austrittsöffnung 7 genannt,
mit einem Querschnitt, der in Bezug auf den Querschnitt der Öffnung 6 des
genannten Behälters 1 bedeutend geringer
ist, aber in der Lage ist, einen Durchgang eines gasförmigen Fluids 8,
das einen Druck im Inneren des Behälters 1 entwickelt,
zu gestatten;
- – eine
zweite Vorrichtung 14 zur Behandlung der Stoffe 5 durch
Wärme,
indem sie auf den ersten, vorbestimmten Wert der Temperatur T1 gebracht werden,
wobei diese zweite Vorrichtung 14 den Austritt des gasförmigen Fluids 8,
das sich im Behälter 1 befindet,
durch die zu diesem Zweck angebrachte Austrittsöffnung 7 gestattet,
- – eine
dritte Vorrichtung 15 zum Senken der Temperatur der im
Behälter 1 befindlichen
Stoffe 5 bis auf einen dritten, vorbestimmten Wert der
Temperatur T3, und zwar ohne die Möglichkeit zu verringern, dass
das gasförmige
Fluid 8 im Behälter 1 durch
die für
diesen Zweck vorgesehene Austrittsöffnung 7 ausströmen kann,
- – eine
vierte Vorrichtung 16 zur mindestens indirekten Überwachung
der Entwicklung der Temperatur der Stoffe 5, die sich im
Behälter 1 befinden, zur
Ermittlung des dritten Werts der Temperatur T3 und zur Erzeugung
eines Steuersignals 161, wenn der dritte, vorbestimmte
Wert der Temperatur erreicht oder mindestens als erreicht betrachtet
wird,
- – eine
fünfte
Vorrichtung 17 zum Verschliessen der Austrittsöffnung 7,
welche in der Wandung 11 des genannten Behälters 1 angebracht
ist, wobei diese Vorrichtung vom Steuersignal 161 angesteuert
wird, wenn der dritte, vorbestimmte Wert der Temperatur T3 erreicht
oder mindestens als erreicht betrachtet wird.
-
In
einer Ausführungsform
umfasst die erste Vorrichtung 13 zur Erzeugung mindestens
einer Öffnung 7 in
der Wandung 11 des Behälters 1,
Austrittsöffnung 7 genannt,
einerseits ein Lochelement 131, z.B. einen Stanzer, und
andererseits ein Antriebselement dieses Stanzers sowie ein automatisches
Steuergerät 132,
welches mindestens eine Information bezüglich des dritten Werts der
Temperatur T3 und/oder der Abkühldauer
vor Verschluss ausnützt.
-
Gemäss einer
Ausführungsform
besteht die zweite Vorrichtung 14 zur Wärmebehandlung der Stoffe 5 vorzugsweise
aus einem Dampfofen 14 von herkömmlichem Typ.
-
Gemäss einer
Ausführungsform
besteht die dritte Vorrichtung 15 zum Senken der Temperatur
der im Behälter 1 befindlichen
Stoffe 5 bis zu einem dritten vorherbestimmten Wert der
Temperatur T3, bestehend aus einer Kühlumschliessung 15.
-
Betreffend
der vierten Vorrichtung 16 zur Überwachung der Entwicklung
der Temperatur der im Stoffe 5, die sich im Behälter 1 befinden,
zur Ermittlung des dritten vorbestimmten Werts der Temperatur T3
und zur Erzeugung eines Steuersignals 161, wenn der dritte,
vorbestimmte Wert der Temperatur erreicht oder mindestens als erreicht
betrachtet wird, so kann sie aus einem Temperaturmessgerät 16 bestehen,
von signalerzeugendem Typ, z.B. ein elektrisches Signal 161 erzeugend,
wenn einen vorbestimmten Wert der Temperatur festgestellt wird.
-
Vorzugsweise,
wie oben angegeben, wenn eine Abkühldauer kontrolliert wird,
kann diese vierte Vorrichtung 16 vorteilhaft aus einer
Zeitmessvorrichtung bestehen, von signalerzeugendem Typ, z.B. ein elektrisches
Signal 161 erzeugend, wenn die vorbestimmte Abkühl Dauer
erreicht ist.
-
Was
die fünfte
Vorrichtung 17 zum Verschliessen der Austrittsöffnung 7,
welche in der Wandung 11 des genannten Behälters 1 angebracht
ist, betrifft, so umfasst sie vorzugsweise einerseits ein Applikatorelement 171 und
andererseits ein Betätigungselement
dieses Applikatorelements sowie ein automatisches Steuergerät 172,
welches mindestens eine Information bezüglich des dritten Werts der
Temperatur T3 und/oder der Abkühldauer
vor Verschluss ausnützt.
-
Die
Einrichtung 12 ist ebenfalls bemerkenswert, insofern dass
sie eine sechste Vorrichtung enthält, die dazu eingerichtet ist,
um im Verlaufe der Abkühlung
und vor dem Verschliessen der Austrittsöffnung 7 eine Druckeinwirkung
auf die Wandung 11 des Behälters 1 derart auszuüben, dass
ein progressiver Austritt des genannten gasförmigen Fluids 8 verursacht
und ein bestimmter Überdruck
im Inneren des genannten Behälters 1 aufrecht
erhalten wird, um mindestens eine der folgenden Funktionen auszuüben:
- – die
Form des Behälters 1 in
einem Ausmasse zu ändern,
welches durch eine Erhöhung
des Druckes des gasförmigen
Fluids 8 ausgeglichen wird, welcher nach dem Verschliessen
der Austrittsöffnung 7 entsteht,
- – der
Austritt des genannten gasförmigen
Fluids 8 bis zum Verschliessen der Austrittsöffnung 7 zu beschleunigen.
-
Diese
sechste Vorrichtung umfasst vorzugsweise einerseits ein Stossapplikatorelement
und andererseits ein Antriebselement sowie ein automatisches Stosssteuergerät, welches
mindestens eine Information bezüglich
des dritten Werts der Temperatur T3 und/oder der Abkühldauer
vor Verschluss ausnützt.
-
Die
Einrichtung 12 ist ebenfalls bemerkenswert, insofern dass
sie eine siebente Vorrichtung aufweist, die dazu eingerichtet ist,
um im Verlaufe der Abkühlung
und vor dem Verschliessen der Austrittsöffnung 7 in den Behälter 1 ein
sogenanntes gasförmiges
Zusatzfluid einzuspeisen, welches vorbestimmte Eigenschaften aufweist,
wobei dessen Menge und dessen Druck derart sind, dass beim Austritt dieses
Zusatzfluids durch die Austrittsöffnung 7 im
Inneren des Behälters 1 ein
Druck des gasförmigen Fluids 8 mit
einem Wert Pi verbleibt, der über
dem Wert Pe des Gasdruckes am Äusseren
des Behälters 1 herrscht,
bis zum Zeitpunkt, der zum Verschliessen als möglich erachtet wird.
-
Diese
siebte Vorrichtung umfasst vorzugsweise eine Quelle für ein unter
Druck stehendes Zusatzfluid sowie mindestens ein Element zum Injizieren
von gasförmigem
Zusatzfluid und ein automatisches Injektionssteuergerät, welches
mindestens eine Information bezüglich
des dritten Werts der Temperatur T3 und/oder der Abkühldauer
vor Verschluss ausnützt.
-
Auf
den Zeichnungen wurde der erste vorbestimmte Wert der Temperatur
T1 für
den Inhalt der benannten zweiten Vorrichtung 14 zur Wärmebehandlung
der Stoffe 5 angegeben.
-
Der
dritte vorbestimmte Wert der Temperatur T3 wurde hingegen für die im
Behälter 1 enthaltenen Stoffe 5 angegeben.
-
Der
zweite vorbestimmte Wert der Temperatur T2 wurde in einem Kreis
neben jeder der benannten zweiten und dritten Vorrichtungen 14, 15 angegeben,
um beispielsweise die Temperatur der Atmosphäre um diese Vorrichtungen 14, 15 zu
symbolisieren.
-
Die
Erfindung bezieht sich auch auf einem Behälter 1, welcher für die Durchführung des
Verfahrens entwickelt wurde.
-
Erfindungsgemäss ist dieser
Behälter 1 bemerkenswert,
in dass:
- – er
aus mindestens zwei Einzelteilen 3, 4, von denen
ein Trog 3 und ein Deckel 4, und von denen mindestens
eins dieser Elemente 3, 4 aus biegsamem Material
ist, welches mit einer Öffnung,
Austrittsöffnung 7 genannt,
durchbohrt werden kann, die einen genügenden Querschnitt aufweist,
um einen Durchgang für
ein unter Druck stehendes gasförmiges
Fluid 8 zu bilden,
– wobei der Trog 3 eine Öffnung 6 aufweist,
deren Umfangsfläche 61 dazu
bestimmt ist, mit einem Deckel 4 zusammenzuwirken, der
seinerseits mit einer Anlagefläche 41 an
die genannte Umfangsfläche 61 der Öffnung 6 des
Behälters 1,
– der Deckel 4 eine
derartige Anlagefläche 41 aufweist,
welche dichtend an der Umfangsfläche 61 der
Füllöffnung 6 des
Behälters 1 anliegt,
- – er
eine Dichtung 10 umfasst, welche mindestens eine der Flächen 41, 61 versieht,
nämlich
die Umfangsfläche 61 der Öffnung und/oder
die Anlagefläche 41 des
Deckels 4, wobei diese Dichtung aus einem Material solcher
Art besteht, dass bei der Wärmebehandlung
des Inhaltes des Behälters 1 eine
dichte Verbindung zwischen den Flächen 41, 61 hergestellt
wird, mit denen sie in Berührung
steht.
-
Als
nicht-einschränkendes
Beispiel sind der Trog 3 und der Deckel 4 aus
Polypropylen, vorzugsweise vom Lebensmitteltyp, in der Lage, eine
Temperatur von hundertzwanzig Grad Celsius und einem Heizen im Ofen,
Mikrowellenofen genannt, zu widerstehen.
-
Ebenfalls
können
der Trog 3 und der Deckel 4 aus Polyaethylen gemacht
werden.
-
Erfindungsgemäss ist dieser
Behälter 1 bemerkenswert,
in dass er aus einem Beutel 2 mit weicher Wandung 11 besteht,
aus einem Material, welches örtlich
mit einer Öffnung,
Austrittsöffnung 7 genannt,
durchbohrt werden kann, die einen genügenden Querschnitt aufweist,
um einen Durchgang für ein
unter Druck stehendes gasförmiges
Fluid 8 zu bilden.
-
Beispielsweise
sind die auf dem Gebiet der Vakuumkonservierung verwendeten Filmmaterialien für die Realisierung
des Beutels 2 geeignet.
-
Die
Erfindung bezieht sich ebenfalls auf das Verschlusselement 9 der
Austrittsöffnung 7.
-
Dieses
Verschlusselement 9 ist bemerkenswert, in dass es aus einer
Pastille 91 aus weichem und luftdichtem Material besteht,
dessen eine 92 ihrer beiden Seiten 92, 93 mit
einer Klebstoffschicht 94 versehen ist, gewählt zum
Erzeugen einer dichten Verbindung mit der Wandung 11 des
Behälters 1 um mindestens
eine Öffnung 7,
Austrittsöffnung 7 genannt,
um einen Durchgang von gasförmigem
Fluid 8 zu verhindern.
-
Beispielsweise
ist die Pastille 91 aus Polypropylen und eine 92 ihrer
beiden Seiten 92, 93 mit einer Schicht 94 aus
Klebstoff vom Lebensmitteltyp versehen ist.