DE2029064C3 - Elektronische Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Innenmessung - Google Patents

Elektronische Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Innenmessung

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Description

(F10 Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß ein Amperemeter (34) in der Ausgangsschaltung eines Feldeffekttransistors (4) torgesehen ist, der auf das Ausgangssignal der photoelektrischen Einrichtung (1) anspricht
l'f Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Ausgangsschaltung des Differenzverstärkers (4, 5) eine kompensierende Einrichtung (32) für thermische Änderungen enthalt
V Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzverstärker (4, S) einen veränderlichen Widerstand (30) zum Einstellen einer fotografischen Information wie einer Blendenzahi enthält (F i g. 5).
Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Innenmessung mit einer photoelektrischen Einrichtung, einem Spcicherkondensalor und einem zeilbestnnmenden Kondensator für eine Steuerschaltung, die nach Maßgabe der vom Speicherkondensator gespeicherten Ladung das Schließen des Verschlusses bewirkt. , . _, ,. ,
Bei einäugigen Spiegelreflexkameras mit Belichtungsautomatik ist der für die Lichlmessung dienende Photowiderstand oft in dem optischen System des Suchers der Kamera angeordnet, wobei der Strahlengang bei der Durchführung von Aufnahmen durch Verschwenken des Reflektorspiegels unterbrochen wird Aus diesem Grund ist diese bekannte Belichtungsautomatik nicht nur Steuerung der Belichtungszeit geeignet; es ist vielmehr eine Einrichtung erforderlich, um den Widerstandswert des Photowiderstandes zu speichern, den dieser unmittelbar vor Betätigung des Verschlusses hatte. Es sind verschiedene elektrische Verschlüsse bekannt, die einen Speicher dieser Art aufweisen. Mit derartigen bekannten Einrichtungen ist es jedoch schwierig, eine Speicherung der Helligkeit eines Aufnahmeobjektes vorzunehmen, die sich innerhalb breiter Grenzen ändert, und den gespeicherten Wert genau zu reproduzieren, um
die Belichtungszeit zu steuern. Viele bekannte Einrich'ungen dieser Art sind aus diesem Grund daher für einäugige Spiegelreflexkameras der genannten Art nicht geeignet.
Aus der US-PS 3 324 779 ist weiterhin eine elektrische Belichtungsautomatik für Kameras mit einem Speicherkondensator bekannt, der entsprechend der Helligkeit des zu photografierenden Objekts geladei: wird und bei der ein der Helligkeit entsprechender Wert in dem Speicherkondensaior gespeichert wird; gleichzeitig wird die restliche Kapazität des Speicherkondensators für eine Zeitsteuerung verwendet. Bei der bekannten Belichtungsautomatik wird der Speicherkondensator somit als Kondensator zur Zeitsteuerung verwendet und eine vorübergehende, der Objekthelligkeit entsprechende Ladung wird zur Lichtmossung verwendet, um als Steuerung der restlichen Kapazität zu dienen. Der Kondensator muß daher zwangläufig groß werden, was wiederum zu einer Zeitverzögerung bei der Speicherung führt, was bewirkt, daß die Automatik für ei.i schnelles Photografieren nicht geeignet ist. Darüber hinaus wird bei der bekannten Belichtungsautomatik die restliche Kapazität zur Zeitsteuerung derart verwendet, daß eine verhältnismäßig lange Zeit erforderlich ist, um die Helligkeit eines hellen Gegenstandes zu speichern, während eine sehr kurze Zeit ausreicht, um die Helligkeit eines dunklen Gegenstandes zu speichern. Infolge dieses Nachteils ist die bekannte Automatik füi schnelle Speichervorgänge nicht geeignet, wie sie bei hellen Gegenständen in der Praxis gefordert werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine elektronische Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Innenmessung zu schaffen, die eine erhöhte Genauigkeit gegenüber bekannten Anordnungen aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine elektronische Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Innenmessung der eingangs beschriebenen Art dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zwei Transistoren bestehender Differenzverstärker vorgesehen ist, an dessen einem Transistor die Spannung des Speicherkondensators anliegt, während zwischen dem Ausgang des Differenzverstärkers und dem Eingang des zweiten Transistors ;ine aus mindestens einem Transistor bestehende Rückkopplungsschaltung vorgesehen ist, die bewirkt, daß der Widerstandswert der photoelektrischen Einrichtung durch den Transistor der Rückkopplungsschaltung nachgebildet wird.
Die Differenzschaltung sowie die Rückkopp'.ungsschaltung finden also dazu Verwendung, um einen Widerstand zu reproduzieren, der dem vorher gemessenen Widerstand der photoelektrischen Einrichtung bzw. eines Photowiderstandes entspricht, jnd welcher als Widerstandselement einer ftC-Schaltung verwendet wird, welche die Belichtungszeit steuert.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung werden die Eingangssignale der pholoelektrischen Einrichtung bzw. des Photowiderstandes über eine logarithmisch^ Diode geleitet, wodurch eine Steuerung der Belichtungszeit mit sehr großer Genauigkeit innerhalb eines großen Bereichs ermöglicht wird. Die Spannung über dieser Diode wird in dem Speicherkondensator gespeichert.
Um zu gewährleisten, daß die gespeicherte Spannung des Kondensators bei Unterbrechung des Lichteinfalls auf die photoelektrische Einrichtung oder den Photowiderstand unverändert bleibt, wenn der Reflektorspiegel verschwenkt wird, wird die Speicherspannung an einen Transistor mit hoher Eingangsimpedanz angelegt, beispielsweise an einen Feldeffekttransistor.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung im folgenden näher eriäuiert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer elektronischen Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera gemaß der Erfindung,
F i g. 2 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der elektronischen Schaltung gemäß der Erfindung,
F i g. 3 und 4 gegenüber F i g. 2 abgewandelte Ausführungsbeispiele,
Fig.5 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels mit verbesserter Stabilität gegenüber Spannungsschwankungen und verbesserten thermischen Eigenschaften.
Fig.6 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels, bei dem eine Anzeige der Belichtung vorgesehen ist und
Fig. 7 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels mit einer verbesserten Einstelleinrichtung für photografische Informationen.
Das Schaltungsbild in F i g. 1 weist eine photometrische Schaltung/3, eine Verstärkerschaltung^, insbesondere einen Differenzverstärker, eine nicht immer erforderliche Inverterschaltung/, eine Rückkopplungsschaltung/?, eine Steuerschaltung C, eine Einrichtung S zur Belichtungssteuerung und eine Rückkopplung F auf. Das Ausgangssignal der photometrischen Schaltung P ist das Eingangssignal der Verstärkerschaltung A. Das Ausgangssignal der Verstärkerschaltung/4 ist das Eingangssignal der Rückkopplungsschaltung/?, das gegebenenfalls durch die Inverterschaltung/ läuft. Das Ausgangssignal der Rückkopplungsschaltung R steuert die Steuerschaltung Γ und über die Rückkopplung F die Verstärkerschaltung A.
In F i g. 2 weist die elektronische Schaltung einen Photowiderstand 1 (z.B. aus CdS), welcher Licht von einem aufzunehmenden Objekt durch das Objektiv empfängt, eine Diode 2 mit logarithmischen Eigenschaften, einen Speicherkondensator 3, Feldeffektranssistoren 4,5 (beispielsweise MOS-Transistoren), welche einen Differenzverstärker bilden und eine logarithmische Diode 6 in einer Rückkopplungsschaltung auf, welche dieselben Eigenschaften wie die Diode 2 hat. Die Transistoren 7 und 8 stellen eine Rückkopplungsschaltung dar, während ein Transistor 9 in einer Zeitgeberschaltung zur Steuerung der Belichtungszeil vorgesehen ist. Ferner sind ein Zeitsteuerkondensator 10 und ein Transistor 11 zur Stabilisierung der Stromstärke vorgesehen, welche dem Differenzverstärker zugeleitet wird. Mittels Dioden 12 und 13 ist die Schaltung stabilisiert. Ein Trigger-Verstärker 14 kann beispielsweise eine Schmitt-Schaltung enthalten. Ein Elektromagnet 15 dient zur Betätigung eines Schiießgliedes des Verschlusses in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal von der Trigger-Schaltung. Weiterhin weist die Schaltung eine Batterie 16 und Schalter 17 bis 20 auf.
Die in F i g. 2 dargestellte Schaltung arbeitet in folgender Weise: Licht von einem aufzunehmenden Objekl fällt durch das Objektiv über einen nicht dargestellten Reflcktorspiegel auf den Photowiderstand Ί, welcher in dem optischen System des Suchers angeordnet ist, wodurch dessen Widerstand geändert
wird. Die Schalter 17 und 20 sollen geschlossen sein, während der Schalter 18 offen bleibt. Es fließt dann ein Strom /, von der Batterie 16 über den Photowiderstand 1, die logarithmische Diode 2 und die Diode 13, wodurch ein Spannungsabfall über der Diode 2 erzeugt wird, welcher dem Widerstand des Photowiderstandes entspricht. Mit der Spannung E1 wird dann der Speicherkondensator 3 aufgeladen, so daß an ihm die Spannung E1 auftritt. Die Spannung E1 entspricht dem Widerstand des Photowiderstandes 1 und damit der auffallenden Lichtmenge.
Wenn der Schalter 17 durch die erste Bewegungsstufe des Verschluß-Auslösers geöffnet wird, behält der Kondensator3 seine Ausgangsspannung, welche dieser unmittelbar vor der Betätigung des Verschlußauslösers hatte, als einen gespeicherten Wert. Da die Anschlüsse des Kondensators 3 mit der Steuerelektrode des MOS-Transistors 4 verbunden sind, wird dafür gesorgt, daß kein Strom über diese Steuerelektrode fließt, so daß die von dem Kondensator 3 gespeicherte Ladung genau beibehalten wird.
Die Verwendung einer logarithmischen Diode mit logarithmischen Eigenschaften in der photometrischen Schaltung ermöglicht eine wirksame Speicherung innerhalb eines großen Bereichs der auffallenden Lichtmenge. Die MOS-Transistoren 4 und 5 bilden einen Differenzverstärker. An die Steuerelektrode des MOS-Transistors 5 ist ebenfalls eine iogarithmische Diode 6 angeschlossen, die, wie bereits erwähnt, dieselben Eigenschaften wie die Diode 2 in der photometrischen Schaltung aufweist. Die Schaltung mit den Transistoren 7 und 8 dient zur Steuerung des Stroms /2, weicher zu der Diode 6 fließt, so daß /j = I„ ist. Die Spannung E2 an der Diode 6 wird daher gleich der Spannung E1 über der Diode 2 in der photometrischen Schaltung, die ihrerseits gleich der in dem Kondensator 3 gespeicherten Spannung ist. Die Schallung ereicht unter dieser Bedingung einen Gleichgewichtszustand, wobei der Emitter-Kollektorstrom J2 des Transistors 8 gleich dem Strom Z1 ist, der durch den Photowiderstand 1 der photometrischen Schaltung fließt. In anderen Worten besagt dies, daß der Emitter-Kollektor-Widerstand des Transistors 8 gleich dem Widerstand des Photowiderstandes 1 wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Ausgangsschaltung des Transistors 8 nicht direkt für die Belichtungszeit-Steuerschaltung benutzt, sondern es ist ein weiterer Transistor 9 vorgesehen, der in identischer Weise wie der Transistor 8 arbeitet, und dessen Emitter-Kollektor-Widerstand in der Zeitsteuerschaltung für die Belichtungszeit Verwendung findet. Der Kondensator 10 in der 7?C-Schaltung zur Steuerung der Belichtungszeit ist daher so angeordnet, daß er über die Ausgangsschaltung über den Emitter und den Kollektor des Transistors 9 aufgeladen wird; hierbei wird die resultierende, zeitliche Verzögerung dazu verwendet, die Belichtungszeit zu bestimmen.
Durch die zweite Stufe der Betätigung des Verschlußauslösers wird der Schalter 19 geöffnet; gleichzeitig beginnt die Öffnungsbewegung des Verschlusses. Nach der durch die oben erwähnte /?C-Schaltung bestimmten Verzögerung gibt der Elektromagnet 15 die Schließeinrichtung des Verschlusses frei, wodurch sich ein genauer Verschlußablauf ergibt. Der Transistors 11 stellt zusammen mit der Diode 13 eine Temperaturkompensation für eine konstante Stromstärke dar. Die Diode 12 ermöglicht einen vergrößerten Bereich für die Betätigung der Transistoren 8 und 9, so daß diese auf Änderungen der Lichtmenge innerhalb eines großen Bereichs ansprechen.
Das hauptsächliche Merkmal des Ausführungsbeispiels in Fig. 2 besteht darin, daß der Strom /, durch den Photowiderstand 1 durch die logarithmische Diode 2 geleitet wird, um die von dem Kondensator 3 gespeicherte Spannung einzuprägen. Die
ίο Stromstärke /., wird entsprechend der Stromstärke /, in der Rückkopplungsschaltung durch die Rückkopplung regeneriert. Als Folge davon bleibt die Triggerschaltung mit dem Kondensator 10 und dem Elektromagneten 15 praktisch dieselbe wie in üblichcn Zeitgcberschaltungen mit außen liegenden photometrischen Einrichtungen; es kann daher eine unmittelbare Verwendung mit einer außen liegenden photometrischen Einrichtung durch Verbindung einer anderen außen liegenden photometrischen Ein-
ϊο richtung erfolgen, beispielsweise mit einem Photowiderstand 23 aus CdS und Umschalten auf dessen Strom als Strom /„ (vgl. F i g. 3).
In F i g. 3 ist ein Schaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels der elektronsichen Schaltung gemäß der Erfindung dargestellt. Die Schaltung entpricht derjenigen in Fi g. 2, mit der Ausnahme, daß bei diesem Ausführungsbeispiel eine einzige Diode sowohl als logarithmische Diode für die photometrische Schaltung als auch als logarithmische Diode für die Rückkopplungsschaltung dient. Die Umschaltung zwischen diesen beiden Zonen erfolgt mittels eines Schalters 21. Wenn die logarithmische Diode in der photometrischen Schaltung (2 in Fig. 2) Eigenschaften hat, welche sich von denjenigen in der logarithmischen Diode in der Rückkopplungsschaltung (6 in F i g. 2) unterscheiden, führt dies zu einem Fenler. Aus diesen Gründen wird in der in Fi g. 3 dargestellten Schaltung eine einzige logarithmische Diode 22 verwendet, die durch den Schalter 21 umgeschaltet werden kann, so daß derartige Fehler vermieden sind. Vor der Betätigung des Verschluß-Auslösers wird der Schalter 21 mit einem Anschluß A" verbunden und bei Beendigung der Aufladung des Speicherkondensators wird der Schalter 21 zu einem An-Schluß y umgelegt, wodurch die logarithmische Diode 22 direkt an die Rückkopplungsschaltune angeschlossen wird. Ferner ist die Schaltung so ausgebildet, daß die Blendenöffnung oder die Filmernpfindlichkeit durch Änderung des Kondensators 10' (Kondensator in F i g. 2) in der .RC-Schahung eingestellt wird. Die weitere Arbeitsweise ist im wesentlichen so wie in Verbindung mit F i g. 2 erläutert wurde.
Das in Fig.4 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht dem der F i g. 2 und 3 mit der Ausnahme, daß ein Schalter 24 an den Kollektor des Transistors? angeschlossen ist, und daß ein Widerstand 25, eine Batterie 26, ein Potentiometer 27 sowie ein Transistor 28 in der photometrischen Schaltung vorgesehen sind, weil in diesem Fall das lichtempfindliche Bauelement 1 eine Photodiode ist, wodurch ein schnelleres Ansprechverhalten bei einem dunklen Gegenstand als mit Photowiderständen erreichbar ist. Das Basispotential des Transistors 28 ist veränderlieh. Die Photodiode kann in unterschiedlicher Weise angeschlossen werden.
Das Ausführungsbeispiel in F i g. 5 entspricht dem der F i g. 2 und 3 mit der Ausnahme, daß ein verän-
derlicher Widerstand 30 an den Emitter des Transistors 11 in der Schaltung des Differenzverstärkers, sowie ein Widerstand 29 und Dioden 13' an der Basis des Transistors 11 vorgesehen sind. Ferner ist ein Thermistor 32 an der Ableitung des Feldeffekttransistors 5 und ein Rückkopplungswiderstand 33 an den Emitter des Transistors 7 angeschlossen. Ein zweiter Schalter 31 ist für die Rückkopplungsschaltung und für die Steuerschaltung vorgesehen, wobei die Steuerschaltung aus einem Feldeffekttransistor 141 und aus einem Transistor 142, die beide eine Schmitt-Schaltung darstellen, sowie aus einem Invertertransistor 143 entgegengesetzter Plarität im Vergleich zu dem Transistor 142 besteht.
Durch den Thermistor 32 und den Rückkopplungswiderstand 33 wird mit der konstanten Stromquelle für die Differenzverstärkerschaltung eine thermische Abhängigkeit weitgehend vermieden. Durch Verwendung des zweiten Schalters 31 wird insbesondere bei einer langen Belichtungszeit Energie eingespart. Der veränderliche Widerstand 30 ermöglicht mit Hilfe des Widerstands 29 und der Dioden 13 sowie des Transistors 11 eine stabilisierte Einstellung einer photographischen Information, beispielsweise einer Blendenzahl F.
In dem Ausführungsbeispiel in F i g. 6 ist ein Amperemeter 34 oder auch ein nicht näher dargestellter Spannungsmesser als Anzeigeeinrichtung vorgesehen. Das Amperemeter 32 ist in die Ausgangsschaltung des Feldeffekttransistors 4 geschaltet und spricht auf das Ausgangssignal der photometrischen Schaltung an.
In den obigen Ausführungsbeispielen kann eine Belichtungszeit vorher und nachher durch ein Fenster beobachtet werden, das an dem Suchersystem vorgesehen ist. Hierdurch ist eine Warnanzeige bei Uberbelichtung, Unterbelichtung oder niedriger Belichtungszahl bei der Gefahr ungeeigneter Aufnahmen gegeben, wodurch für den Benutzer eine einfache Benutzungsweise gewährleistet ist.
Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem Amperemeter 82 zur Anzeige der Belichtungszeit. Zur Anzeige der Belichtungszeit sind ferner zwei logariihmischc Dioden 79. 80 und ein Transistor 81 vorgesehen. Ein Umschalter 84 ist mil dem Umschalter 21 gekoppelt, und ein Umschalter 83 mit dem Schalter 19. Miteinander gekoppelte Potentiometer 85 und 86 werden entsprechend der Filmempfindlichkeit und der gewählten Blende eingestellt. Wenn die Schalter 20 und 17 bei dem dargestellten Zustand geschlossen werden, wird der Kondensator 3 entsprechend der Objekthelligkeit aufgeladen. Solange der Schalter 19 geschlossen ist, ist der Umschalter 83 mit dem Anschluß K' verbunden. Dadurch wird der
ίο Widerstand zwischen dem Emitter und dem Kollektor des Transistors 9 an die Diode 80 angeschlossen, so daß das Basispotential des Transistors 81 gleich dem Potential an der Verbindungsstelle zwischen dem Photowiderstand 1 und der Diode 22 wird, welches der Ladespannung des Kondensators 3 entsprichi. Deshalb wird ein der Objekthelligkeit entsprechendes Potential an der Basis des Transistors
81 angelegt, so daß der Ausschlag des mit dem Kollektor des Transistors 81 verbundenen Ampereme-
ao ters 82 der Objeklhelligkcit entspricht. Durch die Einstellung der Potentiometer 85 und 86 entsprechend der Filmempfindlichkeit und der ausgewählten Blende kann durch den Ausschlag des Amperemeters
82 die Belichtunszeit angezeigt werden.
Bei einer anfänglichen Betätigung des Auslösers wird der Schalter 17 geöffnet und die Umschalter 21 und 84 auf die Anschlüsse Y bzw. Z umgeschaltet, um die Diode 22 an Stelle der Diode 79 anzuschließen. Bei der Auslösung des Verschlusses wird der Schalter 19 geöffnet und der Schalter 83 mit dem Kontakt Z' verbunden, so daß durch den Emitter und den Kollektor des Transistors 9 ein Strom fließt und der Kondensator 10 aufgeladen wird. Wenn der Emitter-Kollektorwiderstand des Transistors 9 entsprechend dem Widerstand des Photowiderstands 1 bei der Belichtungsmessung eingestellt wird, wird nach einer Zeitspanne, die durch den Ausgangswiderstand des Transistors 9 und die Kapazität des Kondensators 10 bestimmt ist, der Elektromagnet 15 abgeschaltet und deshalb der Verschluß wieder ccschlosscn.
Deshalb dient der Transistor9 einerseits zur Anzeige der Belichtungszeit und andererseits zur Bestimmung der Belichtungszeit nach dem Schlieikn des Schalters 19 bei der VerschlußauSlösunsi·
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen $09 610/33

Claims (9)

2 064 Patentansprüche:
1. Elektronische Schaltung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Innenmessung, mit einer photoelektrischen Einrichtung, einem Speicherkondensator und einem zeitbestimmenden Kondensator für eine Steuerschaltung, die nach Maßgabe der vom Speicherkondensator gespeicherten Ladung das Schließen des Verschlusses bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zwei Transistoren (4, 5) bestehender Differenzverstärker vorgesehen ist, an dessen einem Transistor (4) die Spannung des Speicherkondensators (3) anliegt, während zwischen dem Ausgang des Differenzverstärkers und dem Eingang des zweiten Transistors (5) eine aus mindestens einem Transistor (7 oder 8) bestehende Rückkopplungsschaltung vorgesehen ist, die bewirkt, daß der Widerstand der photoelektrischen Einrichtung (1) durch den Transistor der Rückkopplungsschaltung nachgebildet wird.
2. Elektronische Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungsschaltung zwei Transistoren (7 und 8) aufweist, von denen einer (7) mit dem Ausgang des zweiten Transistors (5) des Differenzverstärkers verbunden ist, während der andere Transistor (8) mit dem Eingang des zweiten Transistors (5) verbunden ist, wobei die beiden Transistoren (7, 8) in Kaskade geschaltet sind, um eine Impedanz durch den Transistor (8) zu erzeugen, die dem Widerstandswert der photoelektrischen Einrichtung äquivalent ist.
3. Elektronische Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssignale der photoelektrischen Einrichtung (1) über eine logarithmische, in ihrer Wirkung und Verwendung in Belichtungsmesserschaltungen bekannte Diode (2) bzw. über eine weitere logarithmisch^ Diode (6) in der Rückkopplungsschallung geleitet sind.
4. Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Diode (22) sowohl als logarithmische Diode in der photoelektrischen Einrichtung (1) als auch in der Rückkopplungsschaltung (7, 8) dient, wobei ein Anschluß an die jeweilige Schaltung durch einen Umschalter (21) erfolgt (F i g. 3).
5. Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kollektor des einen Transistors (7) der Rückkopplungsschaltung ein Schalter (24) angeschlossen ist, und daß parallel zu der photometrischen Einrichtung (1) in Form einer Photodiode zu deren Anpassung die Basis-Kollektorstrecke eines Transistors (28) geschaltet ist, dessen Basis über einen Widerstand und ein Potentiometer (27) mit einer Spannungsquelle (26) verbunden ist.
6. Elektronische Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitbestimmende Kondensator ein veränderlicher Kondensator (10') ist (F i g. 3).
7. Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein weilerer Transistors (9) mit seiner Emitter-Kollektorstrecke zwischen die Rucktopplungsschaltung (7, 8) und den zeubesnmmenden Kondensator (10 oder 10 ) geschaltet ,st (F ie- 2 und 3).
R Elektronische Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzverstärker (4 S) em er S"potentiometer (85) und die Ruckkoppfun«sschaliung (7, 8) em zweites Potentiometer 86) aufweist, und daß das erste und das zweite Potentiometer miteinander gekoppelt sind und entsprechend einer fotografischen Information einstellbar sind (F ig. 7).
9 Elektronische Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im.Ausgang eines Transistors (81) für die Anzeige der Belichtungszeit ein Amperemeter (82) vorgesehen ,st
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