DE2032105C - Kontaktfedersatz fur elektro magnetische Relais - Google Patents
Kontaktfedersatz fur elektro magnetische RelaisInfo
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Description
45
50
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kontaktfedersatz für elektromagnetische Relais, der eine oder
Zwei parallel angeordnete, aus einem oder mehreren gestapelten Kontaktfederpaaren bestehende Kontaktreihen
aufweist, wobei die Kontaktpaare aus je einer Kontaktfeder und ein oder zwei durch in einem
Kunststoffgrundkörper Nuten bildende Zwischenstege von der Kontaktfeder getrennten, seitlich angeordneten
Gegenfedern oder federnden Gegenkontakten oder als Kontaktgegenstücke dienende Lötfahnen
bestehen und jeweils ein Kontaktelement in eine Nut des Kunststoffgrundkörpers mit einer derartigen
Passung eingebettet und durch Verschließen der offenen Seite gesichert ist, daß sie in der Nut eine genau
definierte EinspannstcUe erhalten und sich bei ihrer Bewegung gegen die Zwischenstege der Nuten abstützen.
Bei einem derartigen, durch die deutsche Patentschrift 972 767 bekannten Kontaktfedersatz für Fernsprechrelais
und Wähier mit aus Draht bestehenden Kontaktfedern sind eine Anzahl Kontakte zu einer
Einheit zussmmengefaßt und in einem durch offene Aussparuimen. wie seitlich angebrachte Nuten vorbereiteten
gemeinsamen Träger aus Isolierstoff eingebettet und durch Verschließen der offenen Seite nachträglich
gesichert. Das Verschließen der offenen Seite erfolgt vermittels Gießharz oder vermittels eines ir. die
Hohlräume eingebrachten thermoplastischen Küivmstoffes,
der zum festen Einschließen der Kontaktfedern einer Behandlung unter Druck und/oder Hha:
unterworfen wird. Dieser bekannte Kontaktfeder^;, ist nicht in maschineller Fertigung herstellbar, denn ei
erfordert zum Ausrichten und Nachjusticren aul.V
der teueren Handarbeit auch noch teuere Spezial werkzeuge.
Das gleiche gilt für die der französischen Patent schrift T077 883 zu entnehmende Gruppe elastische:
Kontakte, die dadurch hergestellt werden, daß in einem Isolierkörper aus formbarem Stoff Rillen vorge
sehen ---erden, in die Federlamellen eingebracht one;
durch Wärmebehandlung des Formkörpers befestigi werden. Die praktische Ausführungsart einer solchen
Befestigung zeigen die Fig. 3 und 4 in Verbindung mit den Fig. I und 2 dieser Patentschrift. Die Müh
tage der Lamellen in dieser Vorrichtung ist sehr zeitraubend, denn , wie insbesondere Fig. 2 zeigt, muß
jede Federlamelle einzeln von Hand eingeführt, aus gerichtet und während des Erwärmens des durch
einen Kreis angegebenen Bereichs so lange festgehalten werden, bis der formbare Isolierkörner durch Erwärmen
verformbar und durch Abkühlen wieder steil geworden ist. Diese bekannte Vorrichtung ist daher
für eine maschinelle Fertigung ebenfalls nicht geeignet.
Weitere bekannte Ausführungen derartiger Kontaktfedersätzc
sind in der deutschen Auslegeschrift 1 220 522 beschrieben und dargestellt. Wie aus den
Figuren zu sehen ist, werden bei einer Ausführung einzelne Kontaktfedern übereinander zu Kontaktpaaren
oder Kontaktreihen geschichtet und durch Zwischenlagen aus Isolierstoff elektrisch voneinander getrennt.
Durch Hohlniete sind die Zwischenlagcn und Kontaktfeder« fest miteinander verbunden. Zur Aufnahme
der Niete weisen die Zwischenlagen und Kontaktfedern Bohrungen auf, wobei die Bohrungen in
den Kontaktfedern so groß gewählt sind, daß die elektrisch leitenden Holilniete die Kontaktfedern nicht berühren.
Zur weiteren Sicherung gegen einen elektrischen Kontaktfederschluß durch die Hohlniete sind
diese von einem Isolicrschlauch umgeben. Befestigt werden derartige Kontaktfedersätze an den Elektromagnetsystemen,
insbesondere Magnetjochen elektromagnetischer Relais durch ander Unterseite durch die
Hohinietc ebenfalls festgelegte Klammer- oder Spannfedern.
Bei anderen Relaisausführungen, z. B. bei Flachrelais, werden Kontaktfedern und Zwischenlagen nicht
gesondert miteinander verbunden, sondern direkt gemeinsam an ein Magnetjoch eines Elektromagnctsystcms
angebracht. Die Schraubverbindung stellt gleichzeitig sicher, daß die Kontaktfedern untereinander
festgelegt sind und nicht mehr zwischen den Zwischcnlagen verschoben werden können. Derartige
Kontaktfedersätze weisen meist drei oder mehrere Kontaktreihen auf, so daß die Bohrungen zwischen den
einzelnen Knntaktrcihen in die Zwischenlagcn einge-
bracht werden können. Dadurch erhöht sich der Abstand der Schrauben zu den einzelnen Kontaktfedern,
und es wird sichergestellt, daß ein Kontaktfederschluß nicht mehr auftreten kann.
Wesentliche Nachteile sind bei derartigen Kontaktfedersätzen bereits bei der Montage zu finden.
Di·.· Kontaktfedern und die Zwischenlagen müssen manuell wechselschichtet übereinander angeordnet
werden, so daß hierfür eine relativ hohe Montagezei! nowendig ist. Damit die jeweils zueinander gehörenden
Kontaktniete oder Kontaktstücke eines Kontaktfederpaares zur Sicherstellung eines Kontaktschlusses
untereinander stehen, müssen die Kontaktfedern vor dem Verbinden der Elemente durch in ihre gemeinsamen
Bohrungen eingeführten Schrauben oder Niete untereinander ausgerichtet werden.
Da die einzelnen sich addierenden Toleranzen der Kontaktfedern und Zwischenlagen bei jedem Kontaktfedersatz
gleichen Typs andere Gesamtwerte annehmen, ist ein Nachjustieren der Kontaktfedern unerläßlich,
wenn bei allen Kontaktfedersätzen ein gleicher Kontaktfederdruck gewährleistet sein soll. Das
Justieren erfolgt ebenfalls manuell und erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit von der die Justierung
vornehmenden Person. Ferner ist eine derartige Justierung nur unter relativ hohem Zeitaufwand möglich.
Die Schwierigkeiten nehmen beim Justieren von Kontaktfedersätzen zu, die aus mehreren Kontaktreihen
bestehen, da die einzelnen zu justierenden Kontaktfedern wegen der hohen Schichtlingsdicke gegenseitig
verdeckt sind und nur unter Verwendung von Spe/ialwerkzeugen nachgebogen werden können.
Bei anderen bekannten Kontaktfedersätzen — gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 220 522 (Fig. 4)
und dem deutschen Gebrauchsmuster 6 917 411 —
werden die Kontaktfedern in eine Spritzgießform eingeleut
und mit Kunststoff umgössen. Ein nachträgliches Ausrichten der Kontaktfedern ist nicht mehr
möglich und auch nicht erforderlich, da die Kontaktfedern durch die in die Spritzgießform eingearbeiteten
Aufnahmen beim Einlegen ausgerichtet werden.
An einem Magnetjoch kann ein derartiger Kontaktfedersatz
durch Schrauben befestigt werden. Hierzu sind in dem Kunststoffblock Bohrungen oder Gewindebohrungen
vorgesehen. Ein Gewindezapfen kann aber auch gemeinsam mit den Kontaktfedern in den
Kunslstoffblock eingegossen werden, wodurch eine weitere Vereinfachung der Montage erreicht wird.
Als wesentlicher Nachteil bei der Erstellung derartiger Kontaktfedersätze wird empfunden, daß die in
einen Kunststoffblock einzugießenden Kontaktfedern sich infolge der durch die Strömung beim Spritzgießen
entstehenden Kräfte verziehen, so daß die hierbei vorbogencn und demnach dejustierten Federn wieder
nachjustiert werden müssen. Daher können die Kontaktfeder nicht beliebig dünn gewählt werden, wodurch
auf diese Weise hergestellte Kontaktfedersätze nur auf größere Ausmaße beschränkt sind. Hinzu
kommt die begrenzte Gestaltungsmöglichkeit solcher Kontaktfedersätze, so daß Kontaktfedersätze, die aus
mehreren nebeneinander angeordneten Kontaktreihen bestehen, im Hinblick auf die Größe und Ausgestaltung
der Gie2werkzeuge nicht wirtschaftlich gefertigt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in maschineller Fertigung einen starren Block mit einem
Kontaktfedersatz herzustellen, der auf seiner ganzen Länge festgelegt ist, dessen Federlamellen sich daher
nicht ausbiegen können, und der maschinell Oiine
Handarbeit und ohne teuere Spezialwerkzeuge zum Ausrichten und zum Nachjustieren herstellbar ist.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die Tiefe der Nuten größer ist als die Tiefe
(Breite) der eingelegten Kontaktfedern und ihrer Gegenfedern oder federnden Gegenkontakte oder a!s
Kontaktgegenstücke dienenden Lötfahnen und durch Verschweißen der überstehenden Zwischenstege der
ίο Nuten der Kunststoffgrundkörper mit den einzelnen
Kontaktelementen zu einer kompakten, stabilen, selbsttragenden Einheit verbindbar ist.
Durch die Erfindung wird der technische Fortschritt erzielt, daß in maschineller Fertigung ein starrer
Block mit einem Kontaktfedersatz herstellbar ist. der auf seiner ganzen Länge festgelegt ist, dessen
Federlamellen sich daher nicht ansbiegen können, der ohne Handarbeit mascKncII herstellbar ist, ohne daß
zum Ausrichten und Nachjustieren teuere Spezh'lwerkzeuge
erforderlich sind.
Zur Befestigung der in die Nuten des Kunststoffgrundkörpers eingelegten Kontaktelemente weisen
diese im Bereich der Nuten Ausnehmungen und/oder Aussparungen auf, so daß der Kunststoff der Lamellen,
der durch innere Erwärmung zum Fließen gebracht wird, in die Ausnehmungen und/oder Aussparungen
eindringen und sich verschweißen kann. Zur inneren Erwärmung des Kunststoffes eignen sich insbesondere
Ultraschallschweißgeräte, mit deren an die Lamellen gedrückten Sonatroden der Kunststoff der
Lamellen in den Restnuten verschweißt wird. Da der Kunststoff im Bereich der Nutenrückwände durch clic
kurzzeitige Erwärmung nicht zum Fließen kommt.
■ sind Verschiebungen der Kontaktfedern innerhalb des
Kunststoffgrundkörpers während der Erwärmung ausgeschlossen.
Um mögliche Toleranzen, die sich bei der Herstellung
des lamellenförmigen Kunststoffgrundkörpers ergeben, konstant zu halten, werden die Kunststoffgrundkörper
im Preß- oder Spritzgießverfahren hergestellt. Da die Nutenrückwände absolut parallel zueinander
verlaufen und außerdem die Einschnittiefe immer konstant ist, brauchen die Kontaktelemente lediglich
gegen die Nutenrückwand gedrückt zu werden.
Ein nachträgliches Ausrichten der Kontaktelemente nach dem Einlegen ist somit nicht mehr erforderlich.
Durch die labile Kammform des Kunststoffgrundkörpers können die Kontaktfedern noch r.icht belastet
werden, da sie sonst aus den Nuten herausgedrückt
So werden. Erst mit dem Verschmelzen des Kunststoffes
der einzelnen Lamellen untereinander wird gewährleistet, daß der Kunststoffgrundkörper sich verfestigt
und eine stabile Kastenform annimmt.
Bisher wurde von einer derartigen Herstellung eines erfindui gsgemäß ausgebildeten Kontaktfedersatzes Abstand genommen, weil erfindungsgemäße Kontaktfedersätze maximal nur zwei Kontaktreihen aufweisen können. Bei mehr als zwei Kontaktreihen können die mittleren Kontaktreihen nur in Langlöcher eingeführt werden, so daß eine formschlüssige Befestigung durch Verschmelzen des Kunststoffes nicht mehr möglich ist. Es ist also nicht möglich, wie bei geschichteten Kontaktfedersätzen, daß drei oder vier Kontaktreihen nebeneinander angeordnet und zu einem Kontaktfedersatz zusammengefaßt werden. Die Verwendung erfindungsgemäß ausgebildeter Kontaktfedersätze, setzt deshalb bestimmte Rclaiskonstruktionen voraus. Die Bedineuneen sinH Aurrh Hip Μί««·»»!·«··«!!«»··"—<·-ι—
Bisher wurde von einer derartigen Herstellung eines erfindui gsgemäß ausgebildeten Kontaktfedersatzes Abstand genommen, weil erfindungsgemäße Kontaktfedersätze maximal nur zwei Kontaktreihen aufweisen können. Bei mehr als zwei Kontaktreihen können die mittleren Kontaktreihen nur in Langlöcher eingeführt werden, so daß eine formschlüssige Befestigung durch Verschmelzen des Kunststoffes nicht mehr möglich ist. Es ist also nicht möglich, wie bei geschichteten Kontaktfedersätzen, daß drei oder vier Kontaktreihen nebeneinander angeordnet und zu einem Kontaktfedersatz zusammengefaßt werden. Die Verwendung erfindungsgemäß ausgebildeter Kontaktfedersätze, setzt deshalb bestimmte Rclaiskonstruktionen voraus. Die Bedineuneen sinH Aurrh Hip Μί««·»»!·«··«!!«»··"—<·-ι—
strebungen auf dem Relaisscktor gegeben. Von einer
crfindungsgcmüßcn Ausgestaltung von Konlaktfedcrsätz.cn
wurde aber auch deshalb bisher kein Gebrauch gemacht, weil durcli die üblichen Wärmeschwcißverfahrcn
in dem Kunststoff und in den Kontaktclcmenlcn
Spannungen aufgetreten sind, die zu einer Dcjusticrung der vorjusticrtcn Kontaktelcmcntc
geführt haben, so daß diese nachjustiert werden mußten. Erst Versuche mit IJltraschallsehwcißgcräten haben
bestätigt, daß durch die kurzzeitige Gefügeerwärmung kein Kaltfluß bewirkt wird und somit keine Dcji'Mage
der Konlaktelemcnle mehr auftritt.
s hat sich ferner erwiesen, daß auch bei geringer Niitcnabstandswahl im Kunslslolfgrundkörper eine stabile
Kastenform des Kontaktfedersatzes erreicht wird und die Konlaktfedern nach dem Hinlegen und Umschließendes
Kunststolfes keiner Nachjustage bedürfen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann ein Kontaktfedersatz aus einer Konlaktrcihc oder aus zwei
parallel verlaufenden Kontaktreihen bestehen. Ferner können in dem Kunststoffgrundkörper Höhlungen
eingebracht sein, in die Schrauben zur Befestigung des Kontaktfedersatzes an einem Eleklromagnelsyslem
eines Relais eingeführt werden.
Nachfolgend soll an Hand von Ausführungsheispielcn
die Hrfindung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
!•"ig. S ein Relais mit einem um Magnetjoch angeschraubten,
crfindungsgcmäß ausgebildeten Kontaktfedersatz in der Vorderansicht,
F-'ig. 2 das in Fig. I dargestellte Relais in der Seitenansicht.
F i g. 3 das in I·" i g. 1 und 2 dargestellte Relais in der
Draufsicht mit im Schnitt A-U gezeichnetem Kontaktfedersatz,
F i g. 4 einen mittels Schrauben an einer Platine bcfcsligbarcn Kontaktfedersalz aus einer Kontaktfeder
und zwei beidseitig der Kontaktfeder angeordneten Kontaklgcgcnfcdern,
F i g. 5 den in I·' i g. 4 dargestellten Kontaktfedersatz
in der Seitenansicht im Schnitt C-I),
Fig.6 einen crfindungsgcmäß ausgebildeten Kontaktfedersatz
in der Perspektive und
F' i g. 7 einen Ausschnitt eines in F i g. 6 eingezeichneten Kontaklclemcntcs (Kontaktfeder, Gegenfeder).
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte clcktromcchanische
Relais besteht aus einem Kontaktfedersatz 1, der durch eine Schraube 2 an einem Magncljoch3
eines nicklromagnctsystems befestigt ist. Zur Erzcugung
eines magnetischen Feldes ist auf einem Spulenkern 4, der rückseitig mit dem Magnetjoch 3 formschlüssig
verbunden ist, eine Magnetspule 5 aufgezogen. Mit Erregung eines Magnetfeldes durch die Magnetspule
5 wird ein verschwenkbar am Magnetjoch 3 angelenkter Magnetanker 6 in Richtung auf die Stirnfläche
des Spulcnlenkcrs4 angezogen, Wodirdi die
mit dem anderen Hebelarm des Magnetankers 6 in Wirkverbindung stehenden Kontaktfedern 7 des Kontaktfcdcrsatzcs
1 betätigt werden, die dadurch mit ihren Kontaktnielcn 8 gegen Kontaktnieten 9 der Gegenfedern
10 des Kontaktfcdcrsatzcs 1 drücken. Die Kon-Iaklfcdcrn7
und die Gegenfedern 10 sowie die Lölfahncn
11, an die die Anschlüsse der Magnetspule angelötet sind, sind in den seitlich eingebrachten Nuten
13 eines Kunststoffgrundkörpers i2 des Kontaklfcdcrsalz.es
1 festgelegt.
Bei der Herstellung des Kontaktfcdersalzcs 1 werden in einem Kunstsloffgrundkörpcr 12 Nuten ^eingearbeitet.
Zwcckniäßigerweisc wird der Kunslsloffgrundkörpcr
12 im Gießverfahren hergestellt, so daß hierbei die Nuten 13 automatisch hergestellt werden
können und ein Nachschneiden nicht notwendig ist.
Es ist damit auch die Gewähr gegeben, daß die Nuten 13 immer nahezu gleiche Toleranzen aufweisen. Ein
weiterer Vorteil liegt darin, daß bei entsprechender Auslegung der Nulenwcilcn die eingeführten Konlaktfedern
7, Gegenfedern 10 und Lölfahnen H bcreils
festsitzen, ohne daß der Kunststoll der die Nuten
13 bildenden Lamellen 15 verschweißt wird. Da sich die Kontaklfcdern7, Gegenredern IO iii
<l I.öllalinen Il mit ihren Schmalseiten gegen die NuK nüekseilen
der Nuten 13 lehnen, ist ein Ausrichten dci einzelnen
Kontaklelemenlc 7, 10, 11 nicht mehr notwendig. Das
Einlegen der einzelnen Elemente kann manuell oder maschinell vorgenommen werden. Der Kunstslolfgrundkörper
12 wird zu diesem Zweck in eine Vorrichtung eingespannt, so daß die Längen der aus dem
Kiinslstoffgrimdköiper 12 austretenden Konlaktfcdcni7
und Gegenfedern 10 definiert und eingestellt werden können.
Füi das Verschweißen des Kunststoffs sind die Nutenlicfeii
so bemessen, daß nach dem Einlegen der Konlaktfedern 7, Gegenfedern 10 und Lötfahnen Il
noch kleine Rcstniilen vorhanden sind, d. h., daß die
Lamellenliefe größer ist als die lJreiteder Konlaklelemonii·
7 iiucl 10 Das Verschweißen hennchbnru-r Lamellen
15 muß, um eventuell Wärmespannungen zu vermeiden, kurzzeitig sein. Hierzu werden durch Ultraschall
erregle Schweißsonden verwendet, die gegen die Lamellen 15 der Nuten 13 gedrückt werden.
Durch das Verschweißen des Kunststoffes der einzelnen Lamellen 15 wird der labile, kammartig ausge-
bildete Kunstsloffgrundkörpcr verfestigt. Zur absoluten Festlegung der Kontaktfedern 7, Gegenfedern 10
und Lötfahnen 11 sind sie im Abschnitt der Nuten 13 mit Ausnehmungen 14 versehen, in die der im Gefiige
erwärmte Kunststoff der Lamellen 15 fließt.
Zum Anlöten der Anschlußleitungen an die Kontaktfedern?
und Gegenkontaktc 10 sowie Lölfahnen 11 sind in diese Elemente Lötösen 16 eingearbeitet.
In den I·" i g. 4 und 5 ist ein Kontaktfedersatz dargestellt,
der aus einer Konlaktrcihe besteht und an einer Platine oder an einem Betätigungsmittel anschraubbar
ist. Dieser Kontaktfedersatz besteht aus einem Kunstsloffgrundkörper
17, der an einer Seitenfläche eingeschnittene Nuten 13 aufweist, deren Öffnungsweitcn
entsprechend den Dicken einer zwischen zwei Kontaklgegenstückcn 18 angeordneten Kontaktfeder 19
und den Kontaktgcgcnstückcn 18 gewählt sind und deren liefen derart ausgebildet sind, daß beim Einführen
der Kontaktfedern 19 und der Kontaktgegenstücke 18 eine Rcstnut verbleibt, so daß der Kunststoff
der überstehenden lamellen 15 miteinander verschweißt
werden kann. Auch diese Kontaktfeder 19 und Kontaktgegenstückc 18 weisen Ausnehmungen
14 auf, in die der durch Gcfügccrwärmung verflüssigte Kunststoff eindringt. Da die Nutenrückscitcn als Anschlag
der eingelegten Kontaktfeder 19 und Kontaktgegcnslüekc
18 dienen, ist ein Ausrichten der einzelnen Konlaktclemente nicht notwendig, da gewährleistet
ist, daß die Kontaklnictcn 9 der entsprechenden Konlaklelcmenle nebeneinander bzw. übereinander
stehen.
In dem Kunstsloffgrundkörpcr 17 sind zur Befestigung
des Koiilaktfedersalzcs zwei Bohrungen 20 vorgesehen,
in die Befestigungsschrauben eingeführt wer-
den können. Die Konuiktfedern 19 und die Kontaktgegenslüeke
18 weisen an ihrer Anschlußseitc zum Anlöten einer AnschluUlcitung — wie in dem Ausfiihrungsbcispiel
gemäß Fi g. I bis 3 —ebenfalls Lötösen aiii.
Zur besseren Veransehauliehuiig der Erfindung isl
in der Pig. 6 ein weiterer erfiiulungsgcmäß ausgebildeter
Kontiiklfetlersatz I dargestellt, der ai.'s/.wei parallel
zueinander angeordneten Konlaktfederrcihen bestellt.
Jede dieser Koiilaktfedcrreiheii weist zwei Kontaktfedeni7
auf. die sich gegen Kontaktgegenstücke 18 anlehnen. Zu betätigen sind die Kontaklfedcrn7
iliiirch Bctätigungskämme, die in Wirkverbindung mit
einem Magnetanker eines F.lektmmagnetsystems stehen.
Zur Erstellung des Kontaktfedersatzes sind in einen Kunslstolfgriindkörper 12 jeweils vier parallel
zueinander angeordnete Nuten zur Aufnahme der Kontaktclemenlc eingearbeitet, in die die als Flachfedcrn
ausgebildeten Kontaktfedern 7 und Gegenkontaktstückc
18 eingelegt sind. Die Nutentiefe isl wie bei allen anderen Ausführungsbeispielen so bemessen,
daß nach dem Einlegen der Kontaktelemente Restnuten vorhanden sind. Mittels Ultraschall wird das Gefüge
des Kunststoffes der überstehenden Lamellen 15 erwärmt, so daß dieser in die Restnul fließt und durch
den von der UltraschallsoiiatiOdc ausgeübten Druck
verschweißt wild. Zur Befestigung des Kontaktfedersatzes
I an einem Magnetjoch 3 eines elektromagnetischen Relais oder an einer anderen Platine sind zwei
Bohrungen 20 vorgesehen. Ferner weisen die Kontaktelemente 7, 18 an ihren Anschlußseiten zum Festlöten
von Anschlußleitungen Lötösen 16 auf. In
ίο F i g. 7 ist ein Teil einer Kontaktfeder 7 oder eines Gegenstückes
18 dargestellt, das seitlich Ausnehmungen 14 aufweist, damit die in diese Rinschniltc eindringende
Kunststoffmasse ein Herausziehen der Kontaktfedern 7 oder Kontaktgegenstücke 18, selbst bei
äußerst hohem Kraftaufwand, sichert.
Es verstellt sich, daß die Erfindung nicht nur auf Kontaktfedersatz^ für Relais beschränkt ist, so können
derartige Kontaktfedersätze auch als Schaltelemente in Impulszählwerken, motorgetriebene Steuer-
ao vorrichtungen u.dgl. verwendet werden. Auch können
die Kontaktelemente an drei oder vier Seiten eines Kunststoffgrimdkörpcrs formschlüssig befestigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kontaktfedersatz für elektromagnetische Relais, der eine oder zwei parallel angeordnete, aus
einem oder mehreren gestapelten Kontaktfederpaaren bestehende Kontaktreihen aufweist, wobei
die Kontaktpaare aus je einer Kontaktfeder und ein oder zwei durch in einem Kunststoffgrundkörper
Nuten bildende Zwischenstege von der Kontaktfeder getrennten, seitlich angeordneten Gegenfedern
oder federnden Gegenkontaktcn oder als Kontaktgegenstücke dienende Lötfahnen bestehen
und jeweils ein Kontaktelement in eine Nut des Kunststoffgrundkörpers mit einer derartigen
Passung eingebettet und durch Verschließen der offenen Seite gesichert ist, daß sie in der Nut eine
genau cVinierte Einspannstelle erhalten und sich bei ihrer Bewegung gegen die Zwischenstege der
Nuten abstützen, dadurch gekenn zeichnet,
daß die Tiefe der Nuten (13) größer ist als die Tiefe (Breite) '.!er eingelegten Kontakifedcrn
(7) und ihrer Gegenfedern (10) oder federnden Gegenkor.t^kte oder als Kontaktgegenstücke (18)
dienenden Lötfahnen und durch Verschweißen der überstehenden Zwischenstege der Nuten der
Kunststoffgrundkörper (12 und 17) mit den eingelegten Kontaktelementen (7, 10,18) zu einer kompakten,
stabilen, selbsttragenden Einheit verbindbar ist.
2. Kontaktfedersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichret, daß die k.ontak'federn (7) und
ihre Gegenfedern (10) oder federnden Gegenkontakte oder als Kontaktgegenstücke (18) dienenden
Lötfahnen im Bereich der Nuten (13) Ausnehmungen (14) aufweisen.
3. Kontaktfedersatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontaktfedern (7) und ihre Gegenfedern (10) oder federnden Gegenkontakte oder als Kontaktgegenstiicke
(18) dienenden Lötfahnen durch Ultraschall in die Nuten des Kunststoffgrundkörpers
formschlüssig eingeschweißt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032105 DE2032105C (de) | 1970-06-29 | Kontaktfedersatz fur elektro magnetische Relais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032105 DE2032105C (de) | 1970-06-29 | Kontaktfedersatz fur elektro magnetische Relais |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032105A1 DE2032105A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE2032105B2 DE2032105B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE2032105C true DE2032105C (de) | 1973-04-05 |
Family
ID=
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