DE203355C - - Google Patents

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DE203355C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/24Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
    • B05B7/26Apparatus in which liquids or other fluent materials from different sources are brought together before entering the discharge device
    • B05B7/28Apparatus in which liquids or other fluent materials from different sources are brought together before entering the discharge device in which one liquid or other fluent material is fed or drawn through an orifice into a stream of a carrying fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump

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  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203355 KLASSE 30 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1906 ab.
Die Erfindung erstreckt sich auf eine Vorrichtung zum Spritzen flüssiger öder verflüssigter Stoffe an einem Apparat, der aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen gebildet ist.
Das Neue besteht darin, daß der Apparat sowohl einen vollen als auch zerstäubten Flüssigkeitsstrahl ausspritzen kann, was dadurch erreicht wird, daß an die Ausströmdüse ίο ein Luftkanal angeschlossen ist, der nach Erfordernis geöffnet, abgeschlossen oder in seiner Durchlaß weite geregelt werden kann. Es kann dies durch bekannte Mittel, z. B. eine Hahneinrichtung, einen Lufteinstellring o. dgl., die an der Luftleitung vorgesehen sind, erzielt werden.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In der einfachsten Form besitzt der Apparat zwei Zylinder mit einem oder mit zwei Böden, die teleskopartig ineinander verschiebbar sind. Die beim Ineinanderschieben der-. selben zusammengepreßte Luft dient dazu, aus der Ausströmdüse einen vollen Flüssigkeitsstrahl heraustreten zu lassen oder ihn gleichzeitig mit Luft zu mischen, so daß eine Zerstäubung entsteht.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung weist der bewegliche Zylinder nur einen Boden auf. Die Flüssigkeit befindet sich in einem Zylinder 2, in dessen Innerem als Kolben ein Zylinder 3 mit einem einzigen Boden 4 gleitet. Dieser Boden besitzt in Fig. 1 der Zeichnung ' eine Eintrittsöffnung 5 für die Luft. Das Flüssigkeitsrohr 7 ist außen an dem Apparat angebracht und mündet in eine Kammer .11, welche eine Ausströmdüse 10 besitzt. Mittels des biegsamen Rohres 12, das einerseits an einem Zapfen 13 der Kammer 11 befestigt ist und andererseits an einem Zapfen 13 a am Deckel des Kolbens, steht die Kammer 11 mit dem Inneren der Vorrichtung in Verbindung.
Beim Anheben des Kolbens 3 tritt Luft durch die Öffnung 5 in den Apparat ein. Schließt man die Öffnung 5 mit einem Finger ab und drückt den Kolben 3 in den Zylinder 2 ein, so wird durch die Kompression der über der Flüssigkeitssäule befindlichen Luft ein Flüssigkeitsstrahl aus dem Rohr 7 ausgestoßen, der durch die Ausströmdüse 10 aus dem Apparat tritt. . Die Öffnung 5 kann natürlich anstatt von Hand auch durch ein besonderes Ventil o. dgl. abgeschlossen werden.
Gleichzeitig mit dem Ausstoßen des Flüssigkeitsstrahles durch das Rohr 7 wird ein Teil
der Luft durch die Leitung 12 nach der Kammer 11 geführt, wo sie sich mit dem Flüssigkeitsstrahl' mischt und diesen zerstäubt. Soll ein voller Strahl ausgespritzt werden, so genügt es, den Schlauch 12 von Hand oder durch eine Klemmeinrichtung zusammenzupressen und so die Leitung für die Luft abzuschließen.
Bei dem Apparat nach Fig. 2 der Zeichnung wird die Verwendung jeglichen Gummis vermieden· und ist das Strahlrohr in das Innere des Apparates verlegt. Bei dieser Ausführungsform besitzt die Kammer 11 zwei senkrechte Zweige 14 und 15, die durch den Boden des Kolbens 3 treten. Der eine Zweig trägt das Flüssigkeitsrohr 7, während der zweite die Preßluft in die Kammer 11 führt. Im Zweige 15 befindet sich ein Hahn 16, der beim Auseinanderziehen der teleskopartig wirkenden Teile offen bleibt, um die Luft eintreten zu lassen. Ebenso läßt man ihn während des Ausspritzens offen, wenn man die Flüssigkeit zerstäuben will; im anderen Falle schließt man ihn vor dem Spritzen, so daß ein voller Strahl austritt.
Um die Luftverluste zu vermeiden, die infolge des offenen Bodens des Zylinders 3 eintreten können, kann man, wie Fig. 3 zeigt, den. Kolben mit Deckel 4 und Boden 19 versehen. Die Rückführung des Kolbens in seine obere Stellung wird durch eine zwischen dem Boden 19 des Kolbens 3 und dem Boden des Zylinders 2 befindliche Feder 20 erzielt. Der Zylinderkolben 3 schließt den auszuspritzenden flüssigen oder schmelzbaren Stoff ein. Ein Rohr 21 durchtritt den unteren Boden 19, um über die Flüssigkeit die im unteren Teile des Außenzylinders 2 befindliche Luft treten zu lassen. In diesen Zylinder 2 tritt die Luft durch eine Bohrung 22, wenn der Innenzylinder 3 unter Wirkung der Feder 20 ansteigt, während beim Niedergang des als Kolben wirkenden Innenzylinders die Luft zusammengepreßt wird. Um die beiden Zylinder trotz der Wirkung der Feder 20 aufeinander festzuhalten, wenn der Apparat nicht benutzt wird, findet ein Bajonettverschluß Verwendung, bestehend aus einer Rinne 23 im Mantel des Deckels 4 und aus einem Stifte 24 an der Wand des äußeren Zylinders. Durch den Deckel 4 tritt das Zerstäuberluftrohr 14, das in der Düse 10 endet. Dieses Rohr umgibt das Flüssigkeitsrohr 7 und ist in seinem Unterteil abgeschlossen.
Die Zuführung der Zerstäubungsluft zur Düse geschieht bei diesem Ausführungsbeispiel auf etwas andere Weise. Um das Zerstäuberrohr 14 liegt ein kleiner Ring 28, der zur Bedeckung der öffnung 29 nur verschoben zu werden braucht und dann den Eintritt von Preßluft hindert, wenn man einen vollen Strahl erzielen will. Soll der Flüssigkeitsstrahl zerstäubt werden, so wird die öffnung 29 durch Verstellung des Ringes 28 freigelegt. Die Verstellung des Ringes 28 kann von Hand bei abgenommenem Deckel 4 oder von außen mittels einer passenden Einrichtung geschehen.
Die von dem Apparat abgenommene Flüssigkeit kann auf verschiedene Weise erhitzt werden, z. B. dadurch, daß man1 den äußeren Zylinder 2 an seinem unteren Teile mit einem ringförmigen Becken 30 versieht (Fig. 1) oder unter diesen Zylinder eine Lampe 31 stellt, die man durch eine Seitenöffnung im Sockel einführt (Fig. 2). Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bildet das Metallgehäuse 1 eine Wärmepfanne für Alkohol oder Äther und besteht dasselbe aus einem oben und unten mit Lochreihen versehenen Mantel, der über dem Mantel 32 einen Rost oder ein Drahtgewebe 33 aufweist, auf dem der Zylinder 2 ruht. Oben ist der Mantel durch einen Schirm 34 geschlossen, der verhindert, daß die Flammen etwa die Dämpfe entzünden, die aus der Spritzdüse austreten können. Man kann sich auch jeder anderen Erhitzungsart bedienen, selbst offenen Feuers.
In Fig. 2 ist die Vorrichtung mit einer Kette 35 versehen, um sie über irgendeine Feuerung aufhängen zu. können. Zur Abdichtung zwischen beiden Zylindern trägt dieser Apparat eine Manschette 36 aus Metall oder anderen Stoffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Spritzen flüssiger oder verflüssigter Stoffe an einem teleskopartig gestalteten Apparat mit einem an die Ausströmdüse angeschlossenen Luftkanal, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal abschließbar und in seiner Durchlaßweite regelbar ist, um einen vollen oder einen zerstäubten Flüssigkeitsstrahl ausspritzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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