DE2034460B2 - Vorrichtung fuer ungleich parallel zu flazende bogen an stauchfalzmaschinen - Google Patents
Vorrichtung fuer ungleich parallel zu flazende bogen an stauchfalzmaschinenInfo
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Description
Tascheneinlaufprofil ausgetauscht zu werden sind auf diese Weise über die Gewändemuffe und den
braucht, das für die Befestigung der Hubmagnete und Winkel, die als einstellbare Verbindungsglieder diedie
Führung des Umlenkers entsprechend ausgebildet nen, mit den Hubmagneten 4 verbunden. Auf der
ist. Ein Austausch gegen eine vollständige spezielle Oberseite des oberen Tascheneinlaufprofils 2 sind in
Falztasche ist dagegen nicht notwendig. Durch die 5 bestimmten Abständen Keilflächen 9 vorgesehen, die
Anordnung der Hubmagnete auf dem oberen Ta- die Leiste 7 unter einem Winkel zur Taschenebene
scheneinlaufprofil wird außerdem ein langbauendes führen. Die mittels der Leiste 7 verschiebbar geführ-Übertragungsgestänge
vermieden sowie ein Lösen der ten Umlenkfinger 8 greifen durch entsprechende Aus-Falztasche
aus ihrer Festklemmung im Maschinenge- sparungen 26 in den oberen Tascheneinlauf 2. Die
stell weitgehend ausgeschlossen. io aus den Teilen 2 bis 9 bestehende Vorrichtung kann
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht auch nachträglich auf jede Falztasche 1 als vormonder
Umlenker aus einzelnen, durch Aussparungen des tierte Einheit aufgesetzt oder befestigt werden,
oberen Tascheneinlaufprofils hindurchgreifenden Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist aus Umlenkfingern, die auf einer gegenüber dem Ta- F i g. 2 ersichtlich. Ein ungleich parallel zu falzender scheneinlaufprofil geführten Leiste befestigt sind, 15 Bogen 24 läuft zwischen den Falzwalzen 28 und 12 welche über einstellbare Verbindungsglieder mit dem hindurch in eine erste Falztasche 11 ein, bis er gegen Hubmagneten verbunden ist. Durch die Anordnung einen nicht dargestellten Anschlag stößt. Sobald der einstellbarer Verbindungsglieder sind die Umlenkfin- Bogen den Anschlag berührt, tritt die Stauchung und ger je nach Falzgutstärke und Papierbeschaffenheit der Falzvorgang ein, indem die Walzen 12 und 13 zum konstanten Hub in ihrer Lage verstellbar; die so den Bogen erfassen. Hierbei entsteht der erste Falz-Vorrichtung kann also solchen Besonderheiten ange- bruch 19. Der Bogen wird durch die Walzen 12 und paßt werden. 13 weitergetrieben und an einer Umlenkbrücke 14 in
oberen Tascheneinlaufprofils hindurchgreifenden Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist aus Umlenkfingern, die auf einer gegenüber dem Ta- F i g. 2 ersichtlich. Ein ungleich parallel zu falzender scheneinlaufprofil geführten Leiste befestigt sind, 15 Bogen 24 läuft zwischen den Falzwalzen 28 und 12 welche über einstellbare Verbindungsglieder mit dem hindurch in eine erste Falztasche 11 ein, bis er gegen Hubmagneten verbunden ist. Durch die Anordnung einen nicht dargestellten Anschlag stößt. Sobald der einstellbarer Verbindungsglieder sind die Umlenkfin- Bogen den Anschlag berührt, tritt die Stauchung und ger je nach Falzgutstärke und Papierbeschaffenheit der Falzvorgang ein, indem die Walzen 12 und 13 zum konstanten Hub in ihrer Lage verstellbar; die so den Bogen erfassen. Hierbei entsteht der erste Falz-Vorrichtung kann also solchen Besonderheiten ange- bruch 19. Der Bogen wird durch die Walzen 12 und paßt werden. 13 weitergetrieben und an einer Umlenkbrücke 14 in
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgen- Richtung auf den Spalt zwischen den Falzwalzen 13
den Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das in und 15 umgelenkt. Der Bogen 24 läuft hierauf mit
der Zeichnung schematisch dargestellt ist. 25 dem Falzbruch 19 in die zweite Falztasche 16 ein, bis
F i g. 1 zeigt eine schaubildliche Darstellung der er- er wiederum an einen nicht dargestellten Anschlag
findungsgemäßen Vorrichtung an einer Staufalzma- stößt. Bei der nun erfolgenden Stauchung wird der
schine, zweite Falzbruch 20 durch die Falzwalzen 10 und 15
F i g. 2 einen Querschnitt durch ein Falzwalzenag- gebildet. Beim Einlaufen in die Falztasche 16 durch-
gregat mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung 30 läuft der Bogen mit seinem Falzbruch 19 eine Licht-
und schranke 25, deren Impuls auf die beiden Hubma-
F i g. 3 das Arbeitsprodukt der Taschenfalzma- gnete 4 einwirkt, die die Umlenkfinger 8 aus ihrer Arschine
in Form eines ungleich parallel gefalzten Bo- beitsstellung entsprechend F i g. 2 in ihre nicht dargegens.
stellte Ruhestellung aus dem Stauchraum bringen.
Die Stellung der Falzwalzen ist in der schemati- 35 Die Umlenkfinger 8 werden dabei so weit zurückgesehen
Darstellung mit größerem Abstand voneinan- zogen, daß ein Einlaufen des Falzbruches 20 in die
der gezeigt, um den eingelaufenen, gefalzten Bogen dritte Falztasche 17 nicht behindert wird. In der dritbesser
darstellen zu können. In der Praxis berühren ten Falztasche läuft der Bogen wiederum so weit ein,
sich die Walzen beinahe je nach der Arbeitsauf- bis er an einen Anschlag 27 anstößt. Bei der anschliegabe.
40 ßenden Stauchung wird der Bogen von den Falzwal-
An einem oberen Tascheneinlaufprofil 2 einer zen 10 und 18 erfaßt und der mittlere Falzbruch 21
Falztasche 1 sind zwei Halterungen 3 für jeweils gebildet. Die äußeren Kanten 22 und 23 des Bogens
einen doppeltwirkenden Gleichtrennhubmagneten 4 24 weisen auf den mittleren Falzbruch 21 hin. Beim
befestigt. Durch eine Gewindemuffe 5 ist der Magnet- Auslaufen des Bogens aus der Falztasche 16 gibt der
anker des Hubmagneten mit einem Winkel 6 ver- 45 Falzbruch 19 die Lichtstrecke frei, so daß die Hubschraubt,
der mit einer Leiste 7 verstell ar befestigt magnete 4 die Umlenkfinger 8 wieder in die Arbeitsist, wofür in dem Winkel Langlöcher vorgesehen stellung bringen, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist. In
sind. Die Leiste 7 trägt einzelne Umlenkfinger 8, die dieser Arbeitsstellung lenken die Umlenkfinger 8 die
mit Abstand zueinander auf der Leiste sitzen. Diese äußeren Bogenkanten 22 und 23 in Richtung auf den
als Umlenker für einen durch das Falzwalzenaggregat 50 Walzenspalt zwischen den Falzwalzen 10 und 18, so
hindurchlaufenden Bogen dienende Umlenkfinger daß diese sicher in den Spalt einlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung an Stauchfalzmaschine^ für un- Um diese Fehler zu beseitigen, sind bereits Eingleich
parallel zu falzende Bogen mit einem be- 5 richtungen bekannt, die im Bereich der Falzwalzen
weglichen, in der Nähe der Taschenöffnung an- angebracht sind und die in Laufrichtung weisenden
geordneten Umlenker, der beim Einlaufen der äußeren Kanten des Bogens zum Mittelbruch hin
Falzkante des ungleich vorgefalzten Bogenr· in die durch entsprechend ausgebildete und beweglich geTasche
in zurückgezogener Lage den Einlauf die- führte Umlenkeinrichtungen ablenken. Diese bewegses
Bogens nicht hindert, der aber beim Auslau- io liehen Umlenkeinrichtungen zwingen in der Arbeitsfen
des von den Falzwalzen im neuen Falzbruch stellung, in der sie in der Nähe des Einlaufe zwischen
gefalzten Bogens auf elektromagnetischem Wege zwei Falzwalzen liegen, die nach oben spreizenden
in eine Arbeitsstellung bewegt wird, daß er den Außenkanten des vorgefalzten Bogens zum Einlauf
obenliegenden schmalen Bogenlappen des Falz- und zur Kreisbahn um die Falzwalzen.
gutes in den von den Falzwalzen gebildeten Spalt 15 Die Steuerung der bekannten Umlenkeinrichtung
hineindrückt, wobei der Impuls für die Umsteue- erfolgt über einen Hubmagnet; der Impuls wird
rung des Umlenkers vom Falzgut selbst ausgelöst durch den Bogen selbst mittels einer Lichtschranke
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der gegeben.
Umlenker (7, 8) durch mindestens zwei über die Diese Umlenkeinrichtune ist auf einer speziell aus-
Breite der Falztasche verteilte Hubmagnete (4) 20 gebildeten Falztasche montiert, und der Hubmagnet
bewegt wird, mit denen er direkt verbunden ist. ist am hinteren Falztaschenrahmen angebracht. Die
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Stellbewegung des Hubmagneten wird über eine Hekennzeichnet,
daß die Hubmagnete (4) als dop- belanordnung und Schubstangen über die volle FaIzpeltwirkende
Magnete mit konstantem Hub aus- taschentiefe auf die am oberen Tascheneinlaufprofil
gebildet sind. 25 angeordnete Umlenkeinrichtung übertragen. Die
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Rückstellung der Umlenkeinrichtung in die Ruhelage
durch gekennzeichnet, daß die Hubmagnete (4) erfolgt durch am Gestänge angreifende Zugfedern,
unmittelbar auf dem oberen Tascheneinlaufprofil Diese Ausgestaltung ist konstruktiv aufwendig, für
(2) angeordnet sind. die Bedienungsperson umständlich und schwer. Der
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30 Hubmagnet, der seitlich am hinteren Falztaschenrah-3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenker aus men angebracht ist, bringt noch den Nachteil mit
einzelnen, durch Aussparungen (26) des oberen sich, daß sich durch die Anschlagerschütterungen des
Tascheneinlaufprofils (2) hindurchgreifenden Magnetankers die Falztasche aus ihrer Festklemmung
Umlenkfingern (8) besteht, die auf einer gegen- im Maschinengestell lösen kann, insbesondere auf dei
über dem Tascheneinlaufprofil (2) getührten Lei- 35 Magnetseite. Die Folge hiervon ist eine Fehleinstelste
(7) befestigt sind, welche über einstellbare lung der Falztasche, woraus sich ungenaue Falzbil-Verbindungsglieder
(5, 6) mit den Hubmagneten düngen und Falzstörungen ergeben. Durch die Anverbunden
ist. Ordnung von Rückholfedern kann die erforderliche
Parallelität des Umlenkers zum Taschenprofil beein-
40 trächtigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen konstruktiv einfachen Antrieb für den Umlenker zu
schaffen, der völlig symmetrisch auf den Umlenker
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Stauch- einwirkt und keine unsymmetrischen Kräfte auf die
falzmaschinen für ungleich parallel zu falzende Bo- 45 Falztasche überträgt, die zu einer Fehleinstellung der
gen mit einem beweglichen, in der Nähe der Taschen- Falztasche führen können.
öffnung angeordneten Umlenker, der beim Einlau- Die Erfindung besteht darin, daß der Umlenker
fen der Falzkante des ungleich vorgefalzten Bogens durch mindestens zwei über die Breite der Falztasche
in die Tasche in zurückgezogener Lage den Einlauf verteilte Hubmagnete bewegt wird, mit denen er di-
dieses Bogens nicht hindert, der aber beim Auslaufen 50 rekt verbunden ist. Durch die Verwendung von min-
des von den Falzwalzen im neuen Falzbruch gefaßten destens zwei Hubmagneten wird ein symmetrischer
Bogens auf elektromagnetischem Wege in eine Ar- Kraftangriff auf den Umlenker gewährleistet, der da-
beitsstellung bewegt wird, daß er den obenliegenden mit stets parallel zum Taschenprofil bewegt wird,
schmalen Bogenlappen des Falzgutes in den von den Durch die direkte Verbindung des Umlenkers mit den
Falzwalzen gebildeten Spalt hineindrückt, wobei der 55 Hubmagneten, d. h. ohne Umlenkhebel, wird der
Impuls für die Umsteuerung des Umlenkers vom konstruktive Aufbau wesentlich vereinfacht.
Falzgut selbst ausgelöst wird. Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin,
Die Ausführung einer Falzarbeit, bei der als beson- daß die Hubmagnete als doppeltwirkende Magnete
deres Ausführungsbeispiel der zu falzende Bogen mit mit konstantem Hub ausgebildet sind. Hierdurch
drei parallellaufenden Brüchen so in vier Teile aufge- 60 wird gegenüber einseitig wirkenden Magneten der
teilt ist, daß die äußeren Kanten des Bogens auf den Vorteil erzielt, daß keinerlei Rückholelemente, z. B.
Mittelbruch zuweisen und diesem nahekommen, Federn, benötigt werden, die die Parallelität des Um-
macht in einer vollautomatischen Herstellung beson- lenkers zum Taschenprofil in Frage stellen,
dere Schwierigkeiten. Die zum Mittelbruch weisenden In Weiterbildung der Erfindung sind die Hubma-
Außenkanten zeigen nämlich beim Durchlauf durch 65 gnete unmittelbar auf dem oberen Tascheneinlaufpro-
die Falzaggregate gegen die notwendige Laufrichtung fil angeordnet. Gegenüber der bisher bekannten Vor-
des Bogens und können sich deshalb bei dem Einlauf richtung wird der Vorteil erzielt, daß bei einer Umrü-
in die Falzwalzenaggregate hochbiegen und werden stung bisher vorhandener Falztaschen nur das obere
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034460 DE2034460C3 (de) | 1970-07-11 | 1970-07-11 | Vorrichtung für ungleich parallel zu falzende Bogen an Stauchfalzmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034460 DE2034460C3 (de) | 1970-07-11 | 1970-07-11 | Vorrichtung für ungleich parallel zu falzende Bogen an Stauchfalzmaschinen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2034460A1 DE2034460A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE2034460B2 true DE2034460B2 (de) | 1972-06-08 |
| DE2034460C3 DE2034460C3 (de) | 1974-05-02 |
Family
ID=5776465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702034460 Expired DE2034460C3 (de) | 1970-07-11 | 1970-07-11 | Vorrichtung für ungleich parallel zu falzende Bogen an Stauchfalzmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2034460C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2361803A1 (de) * | 1972-12-13 | 1974-06-20 | Polygraph Leipzig | Bogenablenker fuer buchbindereimaschinen |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5037364A (en) * | 1988-04-04 | 1991-08-06 | Baumfolder Corporation | Gatefold apparatus and method |
| US5076556A (en) * | 1990-07-31 | 1991-12-31 | Xerox Corporation | Compact, single fold plate, bi-roll folder, with z-fold capability |
| DE4137878A1 (de) * | 1991-11-13 | 1993-05-19 | Francotyp Postalia Gmbh | Falztasche fuer stauchfalzmaschinen |
| DE10119138B4 (de) * | 2000-05-17 | 2007-12-20 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Austauschbares Umlenkelement, Falztasche und Falzmaschine |
-
1970
- 1970-07-11 DE DE19702034460 patent/DE2034460C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2361803A1 (de) * | 1972-12-13 | 1974-06-20 | Polygraph Leipzig | Bogenablenker fuer buchbindereimaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2034460C3 (de) | 1974-05-02 |
| DE2034460A1 (de) | 1972-01-13 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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