DE2035514B2 - Teppich-schermaschine - Google Patents

Teppich-schermaschine

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DE2035514B2 DE19702035514 DE2035514A DE2035514B2 DE 2035514 B2 DE2035514 B2 DE 2035514B2 DE 19702035514 DE19702035514 DE 19702035514 DE 2035514 A DE2035514 A DE 2035514A DE 2035514 B2 DE2035514 B2 DE 2035514B2
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Erfindlinq bezieht sich auf eine Teppichs^nsch"ne mit im Maschinengestell untergebrachien Hurstenwerkzeugen Scherzy l.ndern und Warenzugwalzcn, die übe\^^^}^[^1κα· erte ölpumpen und Ölmotoren angegeben sind, sowie mit einer Stellmotoren fur diese Stellglieder aufweisenden Servosteuerung zur Einhaltung eines bestimmten Verhältnisses /wischen Warcngeschwind.gkeil und Scherzylindcrdrchzani.
In der Praxis werden Teppiche aus den verschiedenstcr. Ausgangswerkstoffen aus natürlichen und/ oder synthetischen Faserrnatenalien hergestellt Im Zuge der Herstellung wird in der Endphase die Teppichwarc einem Scherprozeß unterzogen um an der Fertigware eine gewünscht gleichmäßige rlorhohe zu bekommer.. Um'nun bei der Teppichware eine optimale Qualität zu erreichen, ist es beim Scherprozeß eine Grundvoraussetzung, daß die Ware je nach Ausgangswerkstoif und Struktur mit einer ganz bestimmten Warengeschwindigkeit gefordert und mit einer ganz bestimmten Scherzylinderdrehzahl geschoren wird.
Da bekanntlich Warenlaufgeschwindigkeit und Scherzylinderdrehzahl zwei äußerst entscheidende Komponenten für die Qualität der Ware sind und immcr in einem ganz bestimmten Verhältnis aufeinander abgestimmt sein müssen, verwendet man in der Praxis zur Einhaltung dieses Verhältnisses eine von Hand regelbare Servosteuerung. Je nach Ausgangswerkstoff und Struktur der zu scherenden Ware muß nun die Einrichteperson einer Schermaschine über die handverstellbare Servosteuerung die jeweils richtige Warengeschwindigkeit und Scherzylinderdrehzahl einstellen.
Obwohl es für die gebräuchlichen Warentypen gewisse Richtwerte für die Maschineneinstellung gibt, kommt es jedoch in der Praxis immer wieder auf die Einstellerfahrung des Maschineneinrichters an, der durch stückweise Probeläufe der Ware die Einstellung vornimmt. Es ist verständlich, daß insbesondere bei häufigem Wechsel der Warentype aufwendige und zeitraubende Einstellarbeiten erforderlich sind, um der Ware den gewünschten Qualitätseffekt zu verleihen. Es ist bei dieser Handeinstellung, beruhend auf der Erfahrung des Maschineneinrichters, kaum möglieh, bei einer in Zeitabständen wiederkehrenden Warentype die vorabgehabte Warenqualität zu erzie-
en, wenn zwischendurch eine andere Warentype verlrbeitet worden ist.
In Erkenntnis dieses Mißstandes und um urter Beücksichtigung der Forderungen der Praxis bei Waen gleichen Ausgangswerkstoffes und gleicher Warenstruktur immer den gewünscht gleichen Qualitätsjffekt zu bekommen, besteht nun die Aufgabe der vorliegenen Erfindung darin, Mittel und Wege zu zeigen, die dieses ernjöglichen.
Erreicht wird das Ziel der Erfindung dadurch, daß eine als Programmkarte ausgebildete Steuerplatte vorgesehen ist, die mit einer der Zahl der Stellglieder entsprechenden Anzahl Programmschaltleisten ausgerüstet ist, die auf die Stellmotoren der Servosteuerung einwirken, indem sie Sollwert-Potentiometer verstellen, die mittels einer elektronischen Nachlaufsteuerung mit an den Stellmotoren angeordneten Istwert-Potentiometern verbunden sind.
Durch die praktische Verwirklichung der Erfindung unter Verwendung von Steuerplatten mit Programm-Schaltleisten wird erreicht, ein bei dei Erstcinstcllung der Ware ermitteltes Scherprogramm ein für allemal festzuhalten, so daß beim Wiederkehren dieser Ware wieder die gleiche Warenqualität erreicht werden kann. Es ist damit gelungen, ein Warenscherprogramm individuell auf eine betreffende Ware abzustimmen und einzustellen und es jederzeit wiederholen zu können.
Hinsichtlich einer praktischen Ausführung der Programmkarte kann diese ihren Niederschlag beispielsweise darin finden, daß sie als rechteckförmige Steuerplatte mit kopfseitiger Griffleiste ausgebildet ist, wobei vorderseitig in dieser Platte im Abstand voneinander mehrere in Längs- bzw. Steckrichtung der Platte vom unteren Ende beginnende und zur oberen Griffleiste hin verlaufende, vorzugsweise als hinterschnittene Rinnen ausgebildete Aufnahmen für eine versenkt liegende Aufnahme der Programmschaltleistcn vorgesehen sind, und daß ferner die Steuerplatte seitlich mit Führungen, wie eingearbeiteten Rinnen, versehen ist.
Dabei ist es zur Handhabungserleichterung zweckmäßig, wenn die Steuerplatte oberhalb ihrer Aufnahmen für die Programmschaltleisten mit die verstellbeeinflußten Bearbeitungswerkzeuge darstellenden Bildzeichen oder Symbolen versehen ist.
Daß die Programmschaltleisten als Zahnleisten mit auf einer Seite vorstehenden Zähnen zur Verstellung der Sollwert-Potentiometer ausgebildet sind, ermöglicht eine sichere und zuverlässige Mitnahme der Potentimeter-Stellräder bei ihrer Betätigung.
Außerdem ist es von baulicher Bedeutung, daß die Programmschaltleisten hinsichtlich ihrer Werkstoffdicke der Tiefe der Aufnahmerinnen der Steuerplatte angepaßt sind, daß sie an ihren oberen Enden mit Befestigungsdurchbrüchen versehen, daß sie auswechselbar sind und schließlich aus brechbarem Werkstoff bestehen und durch Kürzen umprogrammierbar sind.
Durch die auswechselbare Anordnung und die kürzbare Gestaltung der Programm-Schaltleisten wird es erreicht, daß lediglich ein einziger Grundlyp von Steuerplatten einerseits sowie von Programm-Schaltleisten anderseits erforderlich ist. wobei nach dem Kürzen der Schaltleisten diese je nach ihrer übriggebliebenen Restlänge in der Lage sind, ein ganz bestimmtes Vorgabeprogramm und damit eine eanz bestimmte Verstellung der Stellglieder der Servosteuerung auszuführen. Damit enthält jede gekürzte Programm-Schaltleiste ein auf die Ware individuell abgestimmtes Vorgabeprogramm.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Sollwert-Potentiometer in einem gemeinsamen Programmwerkgehäuse untergebracht sind, wobei an der Frontseite dieses Gehäuses eine abdeckbare Einsteckschlitzöffnung für den Eintritt der Steuerplatte ins Gehäuse vorgesehen ist, die im Gehäuseinnern an zwei
ίο seitlichen Führungsschienen geführt ist, von denen eine anstellbar federnd ausgebildet ist, daß die Sollwert-Potentiometer Potentiometer-Stellräder tragen, die einerseits in die Programmschaltleisten eingreifen und andererseits mit Übertragungsrädern zusammen-
arbeiten, die ihrerseits mit achsgleich nebeneinander angeordneten Handstellrädern und Skalenrädern gekuppelt sind, die von außen her sichtbar und zugänglich sind.
Damit wird es erreicht, daß das gesamte Programmschaltwerk staubdicht in einem eigens dafür eingerichteten Gehäuseteil aufgenommen werden kann, wobei außerdem nach wie vor durch die von der Bedienungsseite her zugänglichen Ha.ndstellräder die Möglichkeil erhalten bleibt, die Einstellung der Maschine auch unabhängig von der programmgesteuerten Viugabesteuerung regeln zu können.
Zusammenfassend ist es jedenfalls mit dem ErI indungsgegenstand gelungen, die bisher unumgänglich langwierigen Einrichlearbeiten einer Teppich-Schermaschine auf ein absolutes Minimum herabzusetzen und außerdem dafür Sorge tragen zu können, daß bei der Wiederkehr einer einmal geschorenen Warentype der gleiche Schereffekt mit absoluter Sicherheit wieder eingestellt werden kann, wenn man dafür die erfindungsgemäß das damalige Scherprogramm enthaltende Programmkarte wieder verwendet. Darüber hinaus ist der Einrichter einer solchen Maschine durch die Kürzbarkeit der aus brechbarem Werkstoff bestehenden Programm-Schaltleisten in der Lage, mit dieser Leiste eine individuelle Schereinstellung für die Ware vorzuprogrammieren. Die Erfindung stellt damit für die Praxis eine höchst brauchbare Lösung dar, und ist durch ihre besondere Wirksamkeit und Zuverlässigkeit sowie der Erzielung eines absolut hohen Wirkungsgrades allen vorbekannten Teppich-Schermaschinen mit handeinstellbarer Servosteuerung weit überlegen.
Im übrigen ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispieles verdeutlicht; dabei zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Gesamtdarstellung einer zwei Scherzylinder beinhaltenden Teppich-Schermaschine,
F i g. 2 eine Vorderansicht auf einen das Programmwerkgehäuse aufnehmenden Teil der Maschine.
Fig. 3 eine Teildraufsicht hierzu im Schnitt wiedergegeben,
F i g. 4 eine Teilseitenansicht ebenfalls im Schnitt dargestellt,
Fig. 5 eine Draufsicht einer mit Programm-Schaltleisten ausgerüsteten Programmkarle,
F i g. 6 eine schaubildliche Wiedergabe einer Programm-Schaltleiste für sich allein dargestellt.
F i g. 7 eine Teildarstellung der Aufnahme für die Programmkarte,
Fig. 8 eine Seitenansicht der die Servosteuerung bildenden Elemente,
F i g. 9 eine Draufsicht hierzu, ist je eine Programm-Schaltleiste 35 aufgenommen, Fig. 10 eine Stirnansicht im Schnitt und die als Zahnleiste ausgebildet ist und mittels je einer F i g. 11 ein Schaltbild der elektronischen Nach- Befestigungsschraube 36 mit der Programmkarte gelaufsteuerung der Potentiometer. kuppelt werden kann. Diese Programm-Schaltleisten Bei der wiedergegebenen Teppich-Schermaschine 5 35 bestehen aus einem brechbaren Werkstoff und sind in Maschinengestellen 10 Scherzylinder Il zum können jederzeit beim Einrichten der Maschine geScheren von Teppichwaren angeordnet. Maschinennei- kürzt werden, so daß sie ein ganz bestimmtes Eingangsseitig befinden sich Rund- und/oder Querbür- Stellprogramm beinhalten. Seitlich in der Steuerplatte sten 13, während im Ausgang der Maschine Zugwal- 32 befinden sich Rinnen 37, in die Führungsschinen zen vorgesehen sind, bei denen in der Zeichnung nur io 38 zur Führung der Platte eingreifen. Oberhalb jeder deren Antriebsmotoren 14 ersichtlich sind. Der An- Programm-Schallleiste 35 sind auf der Platte Funktrieb der Scherzylinder 11 erfolgt über Ölmotoren tionssymbole 39 angeordnet.
15, die durch ölpumpen 16 gesteuert und mit diesen Bei Benutzung dieser Programmkarte zur Vorwahl über Druckmittel leitungen 17 verbunden sind. Die der Maschineneinstellung wird diese Karte durch Bürstwalzen 13 werden von Ölmotoren 18 und die 15 eine Einsteckschlitzöffnung 40 in der Frontseite eines Zugwalzen durch die Ölmotoren 14 angetrieben. Programmwerkgehäuses 41 eingeschoben, wobei Weiterhin dienen weitere Ölpumpen 19 für den An- diese öffnung 40 bei Nichtgebrauch durch eine trieb. Alle Bürstwalzen- und Querbürstenmotoren 18 Klappe 42 verschlossen werden kann. Die werden von der Antriebspumpe 19 gespeist. Alle Programm-Schajtleisten 35 wirken dann mit Poten-Zugwalzen sowie auch Aufwickelwalzenmotoren von 20 tiometer-Stellrädern 43 zusammen, derart, daß die der Pumpe 19. Die Scherzylinder 11 hingegen besit- achsgleich angeordneten Sollwert-Potentiometer 44 zen Einzelantriebe, welche über die Pumpen 16 re- über die Länge der Programm-Schaltleisten winkelgelbar sind. Alle Ölpumpen sind Regelpumpen und verstellt werden. Diese Stellräder 43 stehen je im können über Schwenkhebel 20 gesteuert werden. Die Eingriff mit Übertragungsrädern 45, die wiederum Regelung der Pumpen erfolgt über flexible Stellzüge 25 ihrerseits auf Drehmitnahme mit Sksilenrädern 46 21, die mit den Stellgliedern 22 einer Servosteuerung und Handstollrädern 47 verbunden sind. Die Skalenverbunden sind. räder 46 und die Handstellräder 47 sind von außen Bei der wiedergegebenen Servosteuerung sind bei- her sichtbar und zugänglich. Oberhalb eines jeden spielsweise vier Stellglieder 22 vorgesehen, die je auf Rades sind — genau wie bei der Sleuerkarte — Stellspindeln 23 verstellbar sind. Die Lagerung der 30 Funklionssymboie 39 vorgesehen. Stellglieder 22 erfolgt über die Führungsstangen 24, Bei der Betätigung derPotentiometer-Stellräder 43 25. Die Hebelanne einer Steuerschwinge 54 bewegen und der WinkelverstcMung der Sollwert-Polentiodie Führungssteine 26 der Stellglieder, wobei die meter 44 wird für die Dauer der Verstellung ein Stellzüge 21 entsprechend ausgezogen werden. Die Steuerimpuls über die Steuerleitungen 48 auf die Stellspindeln 23 werden von Stellmotoren 27 betä- 35 Stellmotoren 27 der Servosteuerung übertragen, so tigt. An den Stellgliedern 22 befindet sich ein separa- daß diese laufen und die Stellglieder 22 verstellt ter Stellzug 28 zur Einstellung der Skalenwerte am werden. Der Sollwert-Potentiometer 44 und der be-Tableau 29 der Bedienungstafel. Ferner sind gleich- reiis vorerwähnte Istwert-Potentiometer 49 liegen daachsig mit den Stellspindeln 23 außerhalb der Stell- hei an einem Gleichstromkreis (Fig. 11). Die motoren 27 weiter hinten noch näher beschriebene 40 Schleifer 50 und 51 gehen mit ihren Anschlüssen in Istwert-Potentiometer 49 vorgesehen. zwei Verstärke.- 52 und 53. Diese Verstärker schal-Die Aussteuerung der Ölpumpen, zu denen von ten die Stellmotoren 27 der Servosteuerung ein. Dader Servosteuerung die Stellzüge 21 führen, erfolgt bei schaltet der Verstärker 52 die Motoren aul durch Einfahren eines Hydraulikzylinders 30. über Rechts'iaut. der Verstärker 53 hingegen auf Linkseinen maschinenseitigen Stellhebel 31 — Einrückhe- 45 lauf. Die Kwert-Potentiomcter 49"werden nachlaubei — wird dieser Hydraulikzylinder durch ein Ma- fend so lange gesteuert, bis die Schleifer wieder aul gnetventil gesteuert eingefahren und die Stellzüge 21 gleicher Höhe" stehen. 1st diese Stellung erreicht aller Stellglieder 22 ausgezogen, so daß die Schwenk- fließt kein Strom mehr, die Stellmotoren 27 beender hebel 20 der ölpumpen betätigt werden. Dabei ver- ihren Lauf, uud die Einstellung der Maschine ist er hindert eine elektrische Verriegelung die Betätigung 50 folgt. Jetzt kann durch Betätigen des Einschalt des Hydraulikzylinders für den Fall, daß der Ein- hebeis 31 über die Servosteuerung der Strömung* Stellvorgang der Maschine noch nicht beendet ist. fluß der ölpumpen zu den Ölmotoren erfol"en Die Stellung der Stellglieder 22 auf den Stellspindeln so daß die Maschine in Betrieb genommen werdei 23 der Servosteuerung deuten eine ganz bestimmte kann.
Maschineneinstellung, so daß ein ganz bestimmter 55 Es ist verständlich, daß je nach Länge der Pro
Schereffekt erzielt werden kann. gramm-Schaltleisten 35 die Sollwert-Potentiomete
Die Vcrstellbeeinflussung der Stellglieder 22 er- 44 eine ganz bestimmte Winkelverstellung erhaltei
folgt nun erfindungsgemäß über eine als Schaltplatte und damit verbunden in der Lage sind einen gan
ausgebildete Steuerplatte 32. Diese Steuerplatte ist bestimmten Verstellweg der Stellglieder'2' der Sei am oberen Ende als Griffleiste 33 ausgebildet Sie 60 vosteuerung herbeizuführen, der genau vorwählba
besitzt auf einer Seite in Abständen nebeneinander ist In jedem Falle wird die richtige Maschineneic
angeordnet mehrere rinneniormige Aufnahmen 34, stellung, bezogen auf die zu bearbeitende Ware voi
die hinterschnitten ausgeführt sind. In diesen Rinnen gewählt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentanspruche:
1. Teppich-Schermaschine mit im Maschinengestell untergebrachten Bürstenwerkzeugen, Scherzylindem und Warenzugwalzen, die über durch Stellglieder gesteuerte Ölpumpen und Ölmotoren angetrieben sind, sowie mit einer Stellmotoren für diese Stellglieder aufweisenden Servosteuenmg zur Einhaltung eines bestimmten Verhältnisses zwischen Warengeschwinciigkeit und Scherzylinderdrehzahl, dadurch ge-
k e η η ζ e i c h η e t, daß eine als Programmkarte ausgebildete Steuerplatte (32) vorgesehen ist. die mit einer der Zahl der Stellglieder (22) tntsprechenden Anzahl Programmschaltleisten (35) ausgerüstet ist, die auf die Stellmotoren (27) der Servosteuerung einwirken, indem sie Sollwert-Potentiometer (44) verstellen, die mittels einer elektronischen Nachlaufsteuerung mit an den Stellmotoren (27) angeordneten Istvvert-Potentiometern (49) verbunden sind.
2. Teppich-Schermaschine nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierte als rechteckförmige Steuerplatte (32) mit kopfsei- a5 tiger Griffleiste (33) ausgebildet ist, wobei vorderseitig in diese Platte im Abstand voneinander mehrere in Längs- bzw. Steckrichtung der Platte vom unteren Ende beginnende und zur oberen Griffleiste hin verlaufende, vorzugsweise als hinterschnittcne Rinnen ausgebildete Aufnahmen (34) für eine versenkt liegende Aufnahme der Programmschaltleisten (35) vorgesehen sind, und daß ferner die Steuerplatte seitlich mit Fiihrungen. wie eingearbeiteten Rinnen (37). versehen jst
3. Teppich-Schermaschine nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerplatte (32) oberhalb ihrer Aufnahmen (34) für die Programmschaltleisten (35) mit die verstellbeeinflußten Bearbeitungswerkzeuge darstellenden Bildzeichen oder Symbolen (39) versehen ist.
4. Teppich-Schermaschine nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmschaltleisten (35) als Zahnleisten mit auf einer Seite vorstehenden Zähnen zur Verstellung der Sollwert-Potentiometer (44) ausgebildet sind.
5. Teppich-Schermaschine nach Anspruch 1,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmschaltleisten (35) hinsichtlich ihrer Werkstoffdicke der Tiefe der Aufnahmerinnen (34) der Steuerplatte (32) angepaßt sind, daß sie an ihren oberen Enden mit Befestigungsdurchbrüchen versehen und daß sie auswechselbar sind.
6. Teppich-Schermaschine nach Anspruch!, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmschaltleisten (35) aus brechbarem Werkstoff bestehen und durch Kürzen umprogrammierbar sind.
7. Teppich-Schermaschine nach Anspruch). dadurch gekennzeichnet, daß bei Stellungsübereinstimmung der Sollwert- und Istwertpotentiometer (44 bzw. 49) die Istwertpotentiometer (49) das Vorwahlprogramm beenden, die Lage der Stellglieder (22) fixieren und die Einschaltung der Teppich-Schermaschine freigeben.
8. Teppich-Schermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sollwert-Potentiometer (44) in einem gemeinsamen Pr0-grammwerkgehäuse (41) untergebracht sind, wobei an der Frontseite dieses Gehäuses eine abdeckbare Einsteckschlitzöffnung (40) fur den Eintritt der Steuerplatte ins Gehäuse vorgesehen ist die im Gehäuseinnern an zwei seitlichen Führungsschienen (38) geführt ist, von denen eine anstellbar federnd ausgebildet ist, daß die c-.lJwert-Potenüometer (44) Potentiometer-Stellräder (43) tragen, die einerseits in die Programmschaltleisten (35) eingreifen und andererseits mit igsrädern (45) zusammenarbeiten, die mit achsgleich nebeneinander angeordindstellrädern (47) und Skalenrädern DDeIt sind, die von außen her sichtbar und zugänglich sind.
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