DE20367C - Getreidereinigungsverfahren nebst dazu gehöriger Schäl- und Putzmaschine - Google Patents
Getreidereinigungsverfahren nebst dazu gehöriger Schäl- und PutzmaschineInfo
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- DE20367C DE20367C DENDAT20367D DE20367DA DE20367C DE 20367 C DE20367 C DE 20367C DE NDAT20367 D DENDAT20367 D DE NDAT20367D DE 20367D A DE20367D A DE 20367DA DE 20367 C DE20367 C DE 20367C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
Landscapes
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, von Weizen oder anderem Getreide die äufseren Hülsen zu entfernen
und dasselbe dann in enthülstem und trockenem Zustande zu einem Mehl zu vermählen,
das die sämmtlichen stickstoffhaltigen Bestandtheile des ungemahlenen Getreides beibehält.
Zu diesem Zweck wird das Getreide zuerst erwärmt und in erwärmtem Zustande an einer
rauhen Fläche gerieben, wobei die sich abschälenden Hülsen durch einen Luftstrom entfernt
werden; sodann gelangt es zu einer Putzmaschine, wo die letzten Unreinigkeiten entfernt
werden, und von da tritt das enthülste und gereinigte Getreide in einen Trockenapparat,
von wo es durch eine Transportschnecke den Mahlsteinen zugeführt wird.
Der Vorgang in der Maschine ist nun folgender:
Man bringt das Getreide in kaltem Zustande in den Vorwärmer A, durch welchen
ein Dampfrohr hindurchgeht, das sich hier bedeutend erweitert. Das Getreide kommt mit
den heifsen Rohrwänden in Berührung und wird so durch und durch erwärmt, so dafs die
Feuchtigkeit aus dem Innern der einzelnen Körner an die Oberfläche tritt und infolge
dessen die Hülsen angefeuchtet werden. Das Getreide fällt in einen Kasten mit Transportschnecke
B, welche auf einer hohlen Dampfwelle C, die ihren Antrieb mittelst Riemscheiben
£l und E1 von der Welle E erhält,
sitzt, und wird also bei seinem Durchgange durch die Schnecke noch mehr erwärmt. Das
Getreide fällt nun in erwärmtem, iiber äufserlich
angefeuchtetem Zustande durch den Trichter D nach unten in die Transportschnecke D1,
welche es zwischen die Schälfläche g und die elastische Bürste H einführt. Die Schnecke D1
sitzt auf der Welle E, die durch eine Riemscheibe e angetrieben wird; auf diese Welle
ist die Scheibe / aufgekeilt, die die lose sitzende Bürste H dreht; letztere ist mit der Scheibe /
durch Schrauben und Spiralfedern i verbunden, so dafs sie stets gegen die Schälfläche g angedrückt
wird. g bildet den Deckel eines Dampfbehälters G, der durch das Rohr Gx
mit Regulirventil G' mit Dampf gespeist wird.
Der Behälter G wird ebenfalls durch Federn h h nach der Bürste zu gedrückt; das Ganze ist
mit einem Gehäuse^/ von allen Seiten umgeben, damit das Getreide zusammengehalten wird.
Die Schälfläche g ist, ähnlich wie ein Mühlstein, mit Nuthen versehen (s. Fig. 2), doch kann
auch eine andere zweckentsprechende Form für dieselbe gewählt werden.
Auf dieser erwärmten, rauhen Fläche g werden die Hülsen des Getreides durch die Bürsten
abgerieben; sie fallen in dem Kasten J herunter und werden durch das Rohrstück S nach
dem Flügelgebläse Q gezogen, das ebenfalls auf der Welle £ sitzt, während das Getreide
nach der Transportschnecke K weitergeht und von dieser der Putzmaschine zugeführt wird.
Letztere besteht aus einem Dampfbehälter L, ebenso wie bei der Schälmaschine G, nur mit
dem Unterschiede, dafs hier statt der Schälfläche eine mit steifen Bürsten versehene Fläche M
angebracht ist. Eine gegenüberstehende Bürste N
ist mit der auf der Welle R festsitzenden Scheibe O durch Federn η verbunden, genau
so wie die Bürste Ji) ebenso wird der Dampfkasten L . durch Federn / gegen die Bürste N
gedrückt. Die Speisung des Dampfkastens erfolgt durch das Rohr Z1 mit Absperrventil Z2.
Ein Mantel /\ gerade so wie der Mantel J1
umgiebt beide Bürsten und führt das zwischen diesen geputzte Getreide in den Trockenapparat.
Die letzten Hülsentheilchen werden durch das Rohrstück S] mittelst des Flügelgebläses Q herausgezogen.
In dem Trockenapparat sitzt eine Transportschnecke T auf der hohlen Dampfwelle U, die
durch das Ventil U2 Dampf aus dem Hauptrohr V, von dem sämmtliche Abzweigungen
ausgehen, empfängt und die ihren Antrieb von der Welle R mittelst Riemscheiben R1 und Ux
erhält. Beim Passiren durch die heifse Transportschnecke wird nun das Getreide vollständig
getrocknet und erwärmt und gelangt in diesem Zustande durch einen Trichter t zwischen die
Mühlsteine.
Die beiden Wellen E und R sind durch
die Stellschrauben P und r1 in ihren Achsenrichtungen
verstellbar.
Bei der vorbeschriebenen Construction ist die neue Maschine in eine zusammengedrängte
Form gebracht worden und so eingerichtet, dafs die Schalung, Reinigung und Erwärmung des
Getreides in ununterbrochener Folge stattfindet.
Claims (2)
1. Das Verfahren, Getreide durch Berühren mit heifsen Flächen so vorzuwärmen, dafs
seine Feuchtigkeit von innen nach aufsen ausschwitzt, wodurch die Hülsen der einzelnen
Körner feucht und weich werden, und sie dann zwischen Reibflächen zu bringen, wo sie sich nun leicht abreiben
lassen.
2. Der für Ausübung dieses Verfahrens benutzte Apparat, im besonderen gekennzeichnet
durch:
a) die Anordnung der Bürsten HN,
die mittelst Federn gegen die mit Dampf geheizten, elastisch angebrachten und mit Reibflächen g M versehenen
Kästen GL gedrückt werden;
b) die die Schäl- und Putzvorrichtimgen
dicht umschliefsenden Kästen J und J1 in Combination mit Saugventilatoren,
welche sämmtliche Hülsen und Unreinigkeiten aus dem Getreide heraussaugen ;
c) die Combination des Vorwärmers A, des Transportschneckencylinders B mit
hohler Dampfwelle C, der Transportschnecke 2?', des Gehäuses J, der
Transportschnecke K mit Gehäuse /\ des Trockencylinders T mit hohler
Dampfwelle U und Transportschnecke.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20367C true DE20367C (de) |
Family
ID=297124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20367D Active DE20367C (de) | Getreidereinigungsverfahren nebst dazu gehöriger Schäl- und Putzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20367C (de) |
-
0
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