DE20372C - Rotirende Maschine - Google Patents
Rotirende MaschineInfo
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- DE20372C DE20372C DENDAT20372D DE20372DA DE20372C DE 20372 C DE20372 C DE 20372C DE NDAT20372 D DENDAT20372 D DE NDAT20372D DE 20372D A DE20372D A DE 20372DA DE 20372 C DE20372 C DE 20372C
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- piston
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- machine
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Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/40—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
- F01C1/46—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the outer member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 59: Pumpen.
Der erste Theil der Neuerung bezieht sich auf die Construction von kreisbogenförmigen
Ausströmungsventilen und die Verbindung derselben mit einer Kammscheibe, durch welche
die richtige Bewegung dieser Ventile bei raschem Gang und Niederdruck hergestellt wird.
Der zweite Theil der Neuerung bezieht sich auf die Verbindung des Kolbens mit einer
Scheibe, zwischen deren in tangential er Richtung vorspringenden Armen der Kolben gelagert
ist, sowie auch auf eine neue Art von Kolbenliderung.
Der dritte Theil der Neuerung bezieht sich auf die Mittel, durch welche die Bewegung der
Maschine umgekehrt wird.
Fig. ι ist die Seitenansicht der Maschine mit der Dampfkammer, theilweise im Schnitt;
Fig. 2- die Endansicht der Maschine;
Fig. 3 zeigt die Kolbenliderung in vergröfsertem Mafsstabe;
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt durch die Mitte der Maschine, welcher die ringförmige Dampfkammer zeigt; -
Fig. 5 zeigt das Ventil zur Umkehrung der Bewegung im Schnitt;
Fig. 6 den Ventilkasten einer einfachwirkenden Maschine;
Fig. 7 einen Verticalschnitt durch die Maschine, senkrecht zur Betriebswelle;
Fig. 8 einen Horizontalschnitt durch die Fig. 6.
Das Gehäuse, in welchem der Kolben sich dreht, besteht aus zwei gegossenen Hälften A1 A2,
deren jede einen ringförmigen Raum α auf ihrer Stirnfläche hat.
Werden beide Hälften zusammengeschraubt, so bilden diese Räume α zusammen den Dampfraum
in Gestalt eines Hohlringes, in welchen der Kolben D von rechteckigem Querschnitt
pafst. Dieser Kolben ist durch die Scheibe C mit der hohlen Triebwelle E verbunden. Die
Scheibe C ist in dem Gehäuse durch die in den kreisförmigen Vertiefungen a1 al liegenden
Packungen FF gedichtet, welche am besten aus Gummi gemacht sind und die Entweichung
des Dampfes aus dem Hohlring an der Scheibe C verhindern.
Der Kolben D besteht aus einem Metallklotz, dessen äufsere Wand convex, dessen innere
aber concav den inneren Wänden des Gehäuses angepafst ist. Derselbe ist vermittelst zweier
im Winkel gebogener Metallschienen s, welche in Nuthen des Kolbens eingelassen sind und,
wie Fig. 3 zeigt, durch Spiralfedern gegen die Wände des Dampfraumes gedruckt werden, gedichtet.
Zur Aufnahme eines Zapfens der Scheibe C ist der Kolben mit einem Loch versehen. Zwei
tangentiale Arme d der Scheibe umfassen die Endflächen des Kolbens und bilden einen Theil
des Kolbenkörpers. In diesen Armen sind zwei radial stehende Dampfkanäle e «' angebracht,
welche von der Hülse K im Innern der Treibwelle aus auf beiden Seiten des Kolbens auslaufen,
wie Fig. ι zeigt.
Claims (2)
- An den beiden entgegengesetzten Enden des Gehäuses A1 A2 springen die Ventilkästen G vor, welche mit dem Dampfraum im Innern des Gehäuses in Verbindung stehen und mit Ausströmungsöffnungen IT versehen sind.In jedem Ventilkasten sind sich hin- und herdrehende, kreisbogenförmige Ventile L gelagert, deren Lippen / dicht an die innere Wand des Ventilkastens anschliefsen. In der Stellung des ■ Kolbens der Fig. ι schliefst die untere Lippe / des rechtsseitigen Ventils den als Dampfkammer dienenden Hohlring ab, während die obere Lippe / des linksseitigen Ventils eine analoge Stellung hat. Die auf der anderen Seite des Ventildrehpunktes liegende Lippe dagegen öffnet die Verbindung der Vertiefungen M auf den Seiten des Ventilkastens mit der Ausströmungsöffnung H vermittelst des Hahnes MK Diese Hähne M1 in beiden Ventilkästen sind durch geeignete Vorrichtungen mit einander verbunden, um bei der Umkehrung der Bewegung die Verbindung der Ausströmung H mit den Aushöhlungen zu wechseln.Unter gewöhnlichen Umständen ist die Bewegung der Ventile L schon durch die Kraft des ausströmenden Dampfes geregelt; damit aber der regelmäfsige Gang des Ventils bei rascher Bewegung der Maschine unter niederem Druck stattfindet, ist die Drehachse eines jeden Ventils L verlängert und trägt den Hebel N, an dessen freiem Ende eine Leitrolle befestigt ist, welche in die excentrische Furche η einer auf der Triebwelle sitzenden Kammscheibe P eingreift.Die Furche η ist zur Hälfte concentrisch, zur anderen Hälfte aber aus drei kurzen Bogen zusammengesetzt, wodurch unter allen Umständen ohne nennenswerthen Kraftaufwand das Spiel des Ventils L gesichert ist.Die Einrichtung zur Umkehrung der Bewegung ist auf Fig. 5 dargestellt und besteht aus dem Umkehrungsventil K und dem Ring k. Die in die hohle Triebwelle E1 eingelassene Hülse K steht durch eine Oeffhung an einem Ende, je nachdem sie gedreht ist, mit dem einen oder anderen Dampf kanal e und e1 auf der einen oder aqderen Seite des Kolbens in Verbindung. Die Drehung dieser Hülse K geschieht durch die Verschiebung des auf einem Keil ο der Welle E verschiebbaren Ringes k vermittelst des Stiftes o1, welcher fest mit der Hülse verbunden ist und durch einen Schlitz der Welle E1 geht. Im Innern des Ringes ist eine spiralförmig gewundene Furche ausgearbeitet, in welcher das freie Ende des Stiftes o1 geführt wird. Wird der Ring k verschoben, so dreht sich folglich der Stift ox und mit ihm die Hülse K, durch welche der Dampf nun anstatt durch e auf die eine Seite des Kolbens, durch ex auf die andere Seite desselben strömt und denselben nach der entgegengesetzten Seite dreht.Durch geeignete Vorrichtungen sind die Hähne M"1 mit dem Ring k in Verbindung gesetzt, so dafs die Umschaltung der Maschine durch einen einzigen Handgriff ausgeführt werden kann.Auf Fig. ι hat der Kolben D diejenige Stellung, in welcher er das links liegende Ventil L passirt hat, indem er sich nach der Richtung des Pfeiles dreht. Der links liegende Hebel N, sowie das von ihm abhängige Ventil L bleibt während einer halben Umdrehung wegen des concentrischen Theiles der Furche η in seiner Stellung, indem die dem Kolben zunächst liegende Lippe den durch den Kanal e strömenden Dampf absperrt, während die entgegengesetzte Lippe die Verbindung mit der Ausströmung zuläfst. Nachdem der Kolben das rechtsliegende Ventil L passirt und eine halbe Umdrehung gemacht hat, wobei die Bewegung des Ventils durch die exqentrischen Furchen η bewirkt wurde, geschieht die Dampfeinströmung und Dampfausströmung auf der anderen Hälfte des Kolbenweges auf die nämliche Weise, wobei der Dampf immer auf eine und dieselbe Seite des Kolbens drückt und die Ausströmung auf der rechten Seite durch die obere Hälfte, auf der linken Seite durch die untere Hälfte des betreffenden Ventils bewirkt wird. Hierbei ist die Stellung des Hahnes M1 auf der rechten Seite der Maschine die entgegengesetzte, wie auf der linken Seite derselben, so dafs rechts die obere und links die untere Abtheilung der Ventilkammer mit der Ausströmung H verbunden ist.Soll die Maschine einfachwirkend sein, so müssen im Innern des Ventilkastens Lappen angegossen sein, welche zur Unterstützung des vorspringenden Endes des Ventils dienen, wenn dasselbe geschlossen ist, und auch um den Durchgang des Dampfes an diesem Ventilende zu verhindern. Auf Fig. 6 ist ein solcher Ventilkasten dargestellt.Patenτ-Anspruch:
Eine rotirende Maschine, charakterisirt durch:ι. die kreisbogenförmigen AusströmungsventileZ mit vorspringenden Lippen / in Verbindung mit den Ventilkästen G und den seitlichen Aushöhlungen M, sowie den Hähnen M\ durch deren Stellung die Ausströmung des Dampfes aus dem oberen oder unteren Theil des Ventilkastens, je nach der Drehungsrichtung der Maschine, bewirkt wird; - 2. die Ausströmungsventile L in Verbindung mit den Hebeln N und der Kammscheibe P mit den Furchen n, durch welche der Schlufs der Ausströmungsöffhung bei jeder halben Umdrehung des Kolbens bewirkt wird;die Vorrichtung zum Umsteuern, bestehend aus den auf beiden Seiten des Kolbens D ausmündenden, radial stehenden Dampfkanälen e ex in Verbindung mit dem Ventil K in der hohlen Treibwelle £\ dessen Stift ο' sich in einem Schlitz dieser Welle bewegt und vermittelst einer im Innern des verschiebbaren Ringes k angebrachten spiralförmigen Furche die Drehung des Ventils und hierdurch die Einströmung des Dampfes durch den einen oder den anderen der Kanäle e el auf der einen oder entgegengesetzten Seite des Kolbens bewirkt,Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20372C true DE20372C (de) |
Family
ID=297129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20372D Active DE20372C (de) | Rotirende Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20372C (de) |
-
0
- DE DENDAT20372D patent/DE20372C/de active Active
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