DE2038436C - Verfahren zur Herstellung von Repro duktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Farbvorlagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Repro duktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Farbvorlagen

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DE2038436C
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English (en)
Inventor
Paul Zimmermann Horst 4300 Essen Pfau
Original Assignee
Paul Pfau KG, 4330 Mulheim
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Farbvorlagen auf farbfotografischem Wege nach dem Negativ-Positiv-Verfahren. - Bisher hat man nach einem derartigen Verfahren so gearbeitet, daß ein subtraktiver Farbfilm nach Belichtung chromogen entwickelt und der so erhaltene Negativ-Farbfilm mit den subtraktiven Grundfarben unter Zwischenschaltung von auf die Grundfarben abgestimmten Filtern nach Anzahl der Grundfarben auf Positiv-Material belichtet und dann das Positiv-Material chromogen entwickelt wird. Bekanntlich sind in subtraktiven Farbfilmen drei farbbildende fotografische Schichten übereinandergegossen. Diese fahren hergestellt werden. Tatsächlich sind solche α fhKhiider im aUgemeinen von mangelnder nSitaL weil die hinsichtlich Farbwiedergabe und Quaütat, we"r^befriedigen. Unter Gradation wird Gr^?n ° der Wiedergabe von Helligkeitskontradar»l aw fa der fotografischen Reproduktion sten.„L!. κύταπΑ ζ. B. die Gradation der drei W**^" vkbt überein, so resultieren daraus £ ^ JrT" ^6 sich nur begrenzt durch Kopierülter f arreucnc, ^ Ergebnis entstehen also leicht ausgleichen11 ^^ ^ bezug au£ Farbreinheit)
tarrnge ru , Tonabsül{ung nicht befriedigen.
Fa*s*n*r* anderen Verfahren, nämlich dem
men cm ^ werden drei Filme nach
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f*e*den .^f' SLe Matrizen hergestellt. Die
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Hinzu » vierfarbenprozeß ist, da den drei SnSSS noch ein Schwarzbild überlagert ist Ses bekannte Verfahren ist aus mehreren Gründen nächteilig. Zunächst muß auf eine sorg altige Em-Sung der Gradation für alle drei Auszüge geachte werden. Hinzu kommt, daß der Druckprozeß sowohl
wegen der notwendigen Konturenscharfe des emzelo\f RiiHp«! ak auch wegen der erforderlichen Konnen Bildes als aucn w"» Teilbilder technisch
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ist jedoch die iatmit einer verhältnis- ^^βη und unhandlichen weX können. Aus diesem w Möglichkeit ge-
Aufnahmefilm mit drei verschieden sensibilisierten SS Fall erhält man zu- £ aus dem dann drei Teil-Jei entsprechenden Filtern Sbwiedergabe ist jedoch ^ vorb!handelten Verwill die Erfindung
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Eigenempfindlichkeit ebenfalls ansprechen würde. fahren zur
kuppler diffusionsfest in eine Halogensilber/Gelatineauszüge nacheinander unter
liehen Schicht Margenta. Dieser so erhaltene Negativ-Farbfilm wird dann auf das Positiv-Material in der oben beschriebenen Weise belichtet. Die durch die Entwicklung des Positiv-Materials erhaltenen Re-Produktionen befriedigen häufig nicht. Das gilt insbesondere für Aufsichtsbilder, die nach diesem Verbekannter Weise chromogen
Diese Maßnahmen der Erfindung *g daß von jeder subtraktiven. Gnmdfartj on Farbauszug angefertigt wird und dieser S Farbauszug spezifisch behandelt werden ^n. So steht die Möglichkeit, an den einzelnen Negativ-
Farbauszügen Farbkorrekturen in Anpassung an das Positiv-Material vornehmen zu können. Darüber hinaus läßt sich im Zuge der Herstellung der einzelnen Negativ-Farbauszüge jeweils die erforderliche Gradation abstimmen, sei es harte oder steile Gradation, unter der man übertriebene Wiedergabe von Helligkeitskontrasten versteht, sei es weiche oder flache Gradation, welche Kontraste ausgleicht Hinzu kommt, daß man an den Negativ-Farbauszügen Retuschierarbeiten vornehmen kann. Jedenfalls läßt sich im Ergebnis jede gewünschte Wiedergabe in Gradation und Farbe auf dem Positiv-Material erreichen. Eine solche spezifische und individuelle Korrektur des nach Anzahl der subtraktiven Grundfarben in gleichsam räumlich voneinander getrennte, in einzelne Negativ-Farbauszüge unterteilten Negativ-Farbfilmes, läßt sich nach dem klassischen Verfahren nicht erreichen, nachdem wie eingangs bereits erwähnt, der klassische Negativ-Farbfilm als ungeteilter Film mit sämtlichen substraktiven Grundfarben hergestellt wird. Daher ist nach dem bekannten Verfahren eine maximale Farbzerlegung ebensowenig möglich wie
eine nach den subtraktiven Grundfarben individuelle Beeinflussung der Gradation. — Nach einer Weiterbildung der Erfindung können die Negativ-Farbauszüge auf maskiertechnischem oder elektronischem Wege voneinander getrennt und in die einzelnen
ίο Grundfarbenbereiche zerlegt werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind also zusammengefaßt darin zu sehen, daß ein Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Farbvorlagen auf fotografischem Wege angegeben wird, wonach sich in Farbwiedergabe und Gradation einwandfreie Reproduktionen bzw. Aufsichtsbilder, aber auch Durchsichtsbilder herstellen lassen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Färbvorlagen auf farbfotografischem Wege nach dem Negativ-Positiv-Verfahren.dadurchgekenn-
zeichnet, daß unmittelbar von der Farbvorlage nach Anzahl subtraktiver Grundfarben voneinander getrennte in die einzelnen Grundfarbenbereiche zerlegte Negativ-Farbauszüge hergestellt und anschließend diese Negativ-Farbauszüge nacheinander unter Zwischenschaltung von auf die Grundfarbenbereiche bzw. Sensibilisierung des Kopiermaterials abgestimmten Filtern dekkungsgleich auf Positiv-Material belichtet werden und dann das so belichtete Positiv-Matenal in bekannter Weise chromogen entwickelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander getrennten und in die einzelnen Grundfarbenbereiche zerlegten Negativ-Farbauszüge auf maskiertechmschem oder elektronischem Wege hergestellt werden.

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