DE2038436C - Verfahren zur Herstellung von Repro duktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Farbvorlagen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Repro duktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von FarbvorlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen, insbesondere Aufsichtsbildern,
von Farbvorlagen auf farbfotografischem Wege nach dem Negativ-Positiv-Verfahren. - Bisher
hat man nach einem derartigen Verfahren so gearbeitet, daß ein subtraktiver Farbfilm nach Belichtung
chromogen entwickelt und der so erhaltene Negativ-Farbfilm mit den subtraktiven Grundfarben
unter Zwischenschaltung von auf die Grundfarben abgestimmten Filtern nach Anzahl der Grundfarben
auf Positiv-Material belichtet und dann das Positiv-Material chromogen entwickelt wird. Bekanntlich
sind in subtraktiven Farbfilmen drei farbbildende fotografische Schichten übereinandergegossen. Diese
fahren hergestellt werden. Tatsächlich sind solche α fhKhiider im aUgemeinen von mangelnder
nSitaL weil die hinsichtlich Farbwiedergabe und
Quaütat, we"r^befriedigen. Unter Gradation wird
Gr^?n ° der Wiedergabe von Helligkeitskontradar»l
aw fa der fotografischen Reproduktion
sten.„L!. κύταπΑ ζ. B. die Gradation der drei
W**^" vkbt überein, so resultieren daraus
£ ^ JrT" ^6 sich nur begrenzt durch Kopierülter
f arreucnc, ^ Ergebnis entstehen also leicht
ausgleichen11 ^^ ^ bezug au£ Farbreinheit)
tarrnge ru , Tonabsül{ung nicht befriedigen.
Fa*s*n*r* anderen Verfahren, nämlich dem
men cm ^ werden drei Filme nach
Tecnnicoior- ν ' efa dner normalen Schwaiz-
Durchlaufen one rfeQ Aus den daraus ent.
Waß-EntwKUung Farbauszügen werden für
f*e*den .^f' SLe Matrizen hergestellt. Die
den *·"°°™^ Positive der einzelnen Auszüge dar.
Matrizen stellen r ^ ^ ^ zugehörigen subtrak.
« Jede Matrize= werden Es erfolgt dann der
üven l-aroe rang ^^ ^ d(m Positiv.Film
AbdrucK «e ^ Technicolor.Verfahren in
Hinzu » vierfarbenprozeß ist, da den drei
SnSSS noch ein Schwarzbild überlagert ist Ses
bekannte Verfahren ist aus mehreren Gründen nächteilig. Zunächst muß auf eine sorg altige Em-Sung
der Gradation für alle drei Auszüge geachte werden. Hinzu kommt, daß der Druckprozeß sowohl
wegen der notwendigen Konturenscharfe des emzelo\f
RiiHp«! ak auch wegen der erforderlichen Konnen
Bildes als aucn w"» Teilbilder technisch
^ ^nen be_
ist jedoch die iatmit einer verhältnis-
^^βη und unhandlichen weX können. Aus diesem
w Möglichkeit ge-
Aufnahmefilm mit drei verschieden sensibilisierten SS Fall erhält man zu-
£ aus dem dann drei Teil-Jei
entsprechenden Filtern Sbwiedergabe ist jedoch ^ vorb!handelten Verwill
die Erfindung
nen Bild sehr s^hwie"ß
darf. Von
sache,
darf. Von
sache,
40
nac!^
Sriff.SSSSSÄ S^tf G^ £ ^
Eigenempfindlichkeit ebenfalls ansprechen würde. fahren zur
kuppler diffusionsfest in eine Halogensilber/Gelatineauszüge nacheinander unter
liehen Schicht Margenta. Dieser so erhaltene Negativ-Farbfilm
wird dann auf das Positiv-Material in der oben beschriebenen Weise belichtet. Die durch die
Entwicklung des Positiv-Materials erhaltenen Re-Produktionen befriedigen häufig nicht. Das gilt insbesondere
für Aufsichtsbilder, die nach diesem Verbekannter Weise chromogen
Diese Maßnahmen der Erfindung *g daß von jeder subtraktiven. Gnmdfartj on
Farbauszug angefertigt wird und dieser S
Farbauszug spezifisch behandelt werden ^n. So steht die Möglichkeit, an den einzelnen Negativ-
Farbauszügen Farbkorrekturen in Anpassung an das Positiv-Material vornehmen zu können. Darüber hinaus
läßt sich im Zuge der Herstellung der einzelnen Negativ-Farbauszüge jeweils die erforderliche Gradation
abstimmen, sei es harte oder steile Gradation, unter der man übertriebene Wiedergabe von Helligkeitskontrasten
versteht, sei es weiche oder flache Gradation, welche Kontraste ausgleicht Hinzu
kommt, daß man an den Negativ-Farbauszügen Retuschierarbeiten vornehmen kann. Jedenfalls läßt sich
im Ergebnis jede gewünschte Wiedergabe in Gradation und Farbe auf dem Positiv-Material erreichen.
Eine solche spezifische und individuelle Korrektur des nach Anzahl der subtraktiven Grundfarben in
gleichsam räumlich voneinander getrennte, in einzelne Negativ-Farbauszüge unterteilten Negativ-Farbfilmes,
läßt sich nach dem klassischen Verfahren nicht erreichen, nachdem wie eingangs bereits erwähnt, der
klassische Negativ-Farbfilm als ungeteilter Film mit sämtlichen substraktiven Grundfarben hergestellt
wird. Daher ist nach dem bekannten Verfahren eine maximale Farbzerlegung ebensowenig möglich wie
eine nach den subtraktiven Grundfarben individuelle Beeinflussung der Gradation. — Nach einer Weiterbildung
der Erfindung können die Negativ-Farbauszüge auf maskiertechnischem oder elektronischem
Wege voneinander getrennt und in die einzelnen
ίο Grundfarbenbereiche zerlegt werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind also zusammengefaßt darin zu sehen, daß ein Verfahren
zur Herstellung von Reproduktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Farbvorlagen auf
fotografischem Wege angegeben wird, wonach sich in Farbwiedergabe und Gradation einwandfreie Reproduktionen
bzw. Aufsichtsbilder, aber auch Durchsichtsbilder herstellen lassen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen, insbesondere Aufsichtsbildern, von Färbvorlagen
auf farbfotografischem Wege nach dem Negativ-Positiv-Verfahren.dadurchgekenn-
zeichnet, daß unmittelbar von der Farbvorlage
nach Anzahl subtraktiver Grundfarben voneinander getrennte in die einzelnen Grundfarbenbereiche
zerlegte Negativ-Farbauszüge hergestellt und anschließend diese Negativ-Farbauszüge
nacheinander unter Zwischenschaltung von auf die Grundfarbenbereiche bzw. Sensibilisierung
des Kopiermaterials abgestimmten Filtern dekkungsgleich auf Positiv-Material belichtet werden
und dann das so belichtete Positiv-Matenal in bekannter
Weise chromogen entwickelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die voneinander getrennten und in die einzelnen Grundfarbenbereiche zerlegten
Negativ-Farbauszüge auf maskiertechmschem oder elektronischem Wege hergestellt
werden.
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