DE2038663B2 - Hydraulische Steuervorrichtung für rückbare Ausbaueinheiten in Form von Rahmen, Böcken u.dgl - Google Patents

Hydraulische Steuervorrichtung für rückbare Ausbaueinheiten in Form von Rahmen, Böcken u.dgl

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DE2038663B2
DE2038663B2 DE19702038663 DE2038663A DE2038663B2 DE 2038663 B2 DE2038663 B2 DE 2038663B2 DE 19702038663 DE19702038663 DE 19702038663 DE 2038663 A DE2038663 A DE 2038663A DE 2038663 B2 DE2038663 B2 DE 2038663B2
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Alfred 4670 Luenen Marquardt
Walter Weirich
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    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/16Hydraulic or pneumatic features, e.g. circuits, arrangement or adaptation of valves, setting or retracting devices
    • E21D23/26Hydraulic or pneumatic control

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Description

Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steuervorrichtung zur Steuerung von maschinell rückbaren Ausbaueinheiten in Form von Rahmen, Böcken u. dgl., mit baueigenen, insbesondere aus Planflächen-Steuergeräten bestehenden Steuergeräten, die für das Rauben, Rücken und Setzen der Ausbaueinheiten in verschiedene Schaltstellungen einstellbar sind.
Hydraulische Steuervorrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Dabei kann die Steuerung des Ausbaus als Fernsteuerung von einer Zentralstelle aus über im Streb verlegte Steuerleitungen oder aber als Handsteuerung ausgeführt werden. Im letztgenannten Fall ist vor allem die sogenannte »Nachbarsteuerung« zweckmäßig, bei der die handbetätigten Steuergeräte der einzelnen Ausbaueinheiten jeweils an den benachbarten Ausbaueinheiten angeordnet sind, so daß der Bedienungsmann das Rücken der Ausbaueinheiten jeweils vom gesicherten Feld der benachbarten Ausbaueinheil aus vornehmen kann.
Die bekannten Ausbausteuerungen sind im allgemeinen so ausgebildet, daß die einzelnen Arbeitsvorgänge beim Rücken einer Ausbaueinheit, nämlich das Rauben, Rücken und Setzen, durch Einzelbetätigungen des Steuergerätes herbeigeführt werden. Andererseits ist es aber auch bekannt, mit einer druck-, weg- oder zeitabhängigen Folgesteuerung zu arbeiten. In diesem Fall braucht der Steuerzyklus lediglich von Hand oder durch einen Steuerimpuls ausgelöst zu werden; der Steuerzyklus vollzieht sich dann automatisch, d. h. ohne weitere Beeinflussung von der Bedienungsseite her.
In den vorgenannten Fällen erfolgt der Ablauf der einzelnen Arbeitsvorgänge in zeitlicher Aufeinanderfolge, d. h. derart, daß zunächst die Stempel vom Druck entlastet, dann die geraubten Ausbaueinheiten gerückt und anschließend wieder gesetzt werden. Andererseits ist es aber auch schon bekannt, Ausbaurahmen oder Ausbauböcke unter Last, sei es unter der vollen Setzlast oder bei verminderter Last, zu rücken. Diese Arbeitsweise läßt sich aber nur bei glattem, ebenflächigem Hangenden durchführen.
Es ist in diesem Zusammenhang auch eine automatische Ausbausteuerung bekanntgeworden, bei der jeweils der Rückzylinder und die Stempel einer Ausbaueinheit einen Regelkreis bilden, der in einer die üruckräume der Stempel mit dem Rücklauf verbindenden Leitung ein servobetätigtes Steuerventil aufweist, dessen Servokolben an die zu dem Rückzylinder führende Druckleitung angeschlossen ist (Glückauf, 1965, Heft 12, S. 715 bis 720, insbesondere Abb. 4). Die Anordnung ist auch hier so getroffen, daß der Ausbau ohne Druckentlastung der Stempel, also bei voller Last gerückt wird. Lediglich für den Fall, daß der Schreitwiderstand des Ausbaus einen vorbestimmten Betrag übersteigt, bei welchem ein Rücken unter Last nicht mehr möglich ist, wird auf Grund des Druckanstiegs im Zylinderraum des Rückzylinders das Steuerventil über den Servokolben aufgesteuert, wodurch
ίο Flüssigkeit aus den Stempeln abströmen kann und die Stempellast gerade so weit gesenkt wird, daß anschließend ein Schreiten des Ausbaus unter Teillast möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Steuervorrichtung der eingangs genannten Art so herzurichten, daß sich mit ihr das Rücken der Ausbaueinheiten in der — von den Betriebsverhältnissen her gesehen — jeweils zweckmäßigsten Weise und möglichst rasch vornehmen läßt, ohne daß aber die Schwierigkeiten, die sich beim Rücken unter Last ergeben können, zwangläufig in Kauf genommen werden müssen und die für das Rücken unter Last erforderlichen Steuervorrichtungen benötigt werden. Dabei soll dem Bedienungspersonal vor allem auch eine Wahlmöglichkeit geboten werden, die es in die Lage versetzt, das Rücken entweder in der üblichen Weise in zeitlicher Aufeinanderfolge der einzelnen Arbeitsvorgänge oder, falls es die Betriebsverhältnisse zulassen, beschleunigt von Hand oder auf automatischem Wege durchzuführen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Steuergerät zusätzlich zu den genannten Schaltstellungen mindestens eine weitere, wahlweise einstellbare Eilgangschaltstellung aufweist, bei der das Rauben der Stempel und das Umsetzen der Ausbaueinheiten gleichzeitig einleitbar sind.
In der Eilgängstellung erfolgen also die Druckentlastung der hydraulischen Stempel und die Druckbeaufschlagung des Rückzylinders in Schreitrichtung gleichzeitig, so daß der Rückvorgang insgesamt beschleunigt durchgeführt wird.
Während des Rückvorgangs bleiben die Stempeldruckräume an den Ablauf angeschlossen, so daß die Stempel über den Rückweg mehr oder weniger einschieben. Vorteilhaft ist dabei, daß der Einschub der Stempel durch die beim öffnen des Rauhventils zunächst noch in Anlage am Hangenden befindlichen und beim Rücken am Hangenden entlangbewegten Kappen unterstützt wird, sofern der Einschub der Stempel nicht sofort allein durch das Eigengewicht der Innenstempel und der von ihnen getragenen Kappen erfolgt. Da in der Anfangsphase des Rückvorgangs die von den Stempeln getragenen Kappen im allgemeinen noch Hangendkontakt haben und sich erst im weiteren Verlauf des Rückvorgangs gegenüber dem Hangenden absenken, ergibt sich auch der Vorteil, daß die Kappen in der Anfangsphase des Rückens sich schleifend am Hangenden entlangbewegen, wodurch etwaiges auf den Kappen aufliegendes feinstückiges Hangendmaterial durch den sich zunehmend öffnenden Spalt zwischen Kappe und Hangendem in gewissem Umfang abgestreift wird, so daß die anzustrebende großflächige Unterfangung des Hangenden bei erneutem Setzen des Ausbaus begünstigt wird. Da in der Eilgangstellung die
*>Γ> Stempel während des Rückvorgangs voll entlastet werden, können auch die beim Rücken unter Last bestehenden Schwiergkeiten sowie entsprechende lastabhängige Steuerungen vermieden werden. Die
genannte Eilgangstellung ist eine zusätzliche Schaltposition des Steuergerätes, welches im übrigen auch die Möglichkeit bietet, das Rücken der Ausbaueinheiten in der herkömmlichen Weise vorzunehmen, d. h. die Stempel zunächst zu rauben und erst dann den Rückvorgang einzuleiten. Insofern ist dem Bedienungspersonal also hinsichtlich der Art des Rückvorgangs eine Wahlmöglichkeit gegeben, die es in die Lage versetzt, den Rückvorgang den jeweiligen Betriebsverhältnissen entsprechend durchzuführen und auch während des Rückvorgangs durch Umschaltung des Steuergerätes in den Arbeitsablauf einzugreifen. Die durch die Eilgangstellung gegebene Zusatzfunktion läßt sich bei Verwendung an sich bekannter Planflächen-Steuergeräte in einfacher Weise bewerkstelligen, die sich dabei in vorteilhafter Weise so ausbilden lassen, daß in einer weiteren Schaltstellung die Arbeitsfolge Rauben — Rücken — Setzen sich ohne Handschaltung des Steuergerätes automatisch vollzieht. In tiiesem Fall kann die Bedienungsperson also die Ausbaueinheiten entweder durch Handschaltung des Steuergerätes oder aber auf automatischem Wege rücken, wobei sie jederzeit von Handsteuerung auf die Steuerautomatik und umgekehrt umschalten kann. Die automatische Steuerung arbeitet nach Art einer druck-, zeit- oder wegabhängigen Folgesteuerung, wie dies an sich bekannt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild einer Bocksteuerung für Hobelbetriebe mit Nachbarsteuerung und dosierter Beaufschlagung des Rückzylinders,
F i g. 2 ein Schaltbild einer für die Steuerung von Rahmengespannen dienenden Steuervorrichtung gemäß der Erfindung mit Nachbar- und Folgesteuerung,
F i g. 3 im Schnitt ein als Drehschieber ausgebildetes Planflächen-Steuergerät, welches bei der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung zur Anwendung kommt,
Fig.4 und 5 das Planflächen-Steuergerät gemäß F i g. 3, welches über eine Verteilerplatte mit den weiteren Steuer- und Arbeitsventilen der hydraulischen Steuervorrichtung zu einem Steuerblock vereinigt ist.
Das in den F i g. 3 bis 5 dargestellte Planflächen-Steuergerät weist, wie an sich bekannt, einen Planflächenkörper 10 auf, welcher zugleich eine Anschluß- und Montageplatte bildet und der mit Anschlußbohrungen Z\ bis Zn versehen ist, die auf einem gemeinsamen Teilkreis liegen. Insgesamt sind zwölf Anschlußbohrungen auf dem Teilkreis angeordnet, die in der ebenen Steuerspiegelfläche 11 des Planflächenkörpers münden, welcher am Umfang der Steuerspiegelfläche eine Eindrehung 12 mit einer Ringschulter 13 aufweist, gegen welche sich eine topfförmige Gehäuseglocke 14 legt, die mit dem Planflächenkörper 10 durch Verschrauben verbunden ist. In der Gehäuseglocke 14 sitzt ein Drehschieberorgan 15, welches am Umfang mittels eines Dichtringes 16 gegenüber der zylindrischen Innenwand der Gehäuseglocke abgedichtet ist. Das Drehschieberorgan 15 faßt mit einem Drehzapfen 17 in eine zentrale Bohrung 18 des Planflächenkörpers 10 ein und ist mittels eines Dichtringes 19 gegenüber der Bohrung abgedichtet. Der Drehzapfen 17 bildet das Anschlußorgan für die Hauptdruckleitung P, die an die zentrale Anschlußbohrung 18 angeschlossen wird. Die Pumpenrücklaufleitung R wird an eine Anschlußbohrung 20 des Planflächenkörpers 10 angeschlossen, die ebenfalls außerhalb des genannten Teilkreises der Anschlußbohrungen und außermittig an dem Planflächenkörper so angeordnet ist, daß sie in den Ringspalt 21 zwischen der Steuerspiegelfläche und der Stirnfläche des Drehschieberorgans einmündet.
Das Drehschieberorgan 15 weist einen zentralen axialen zylindrischen Ansatz 22 auf, der durch eine Bohrung im Boden der Gehäuseglocke 14 nach außen herausragt und in der Bohrung mittels Dichtringe 23 und 24 abgedichtet ist. Der axiale Ansatz 22 ist mit einer gestuften axialen Innenbohrung 25 versehen, in der ein
ίο stößelbetätigtes Rückschlagventil 26, bestehend aus einer Ventilkugel 27, einer Ventilfeder 28 und einem Ventilsitzglied 29, sitzt. Ein Hülsenglied 30 legt sich von der anderen Seite gegen das Ventilsitzglied. Die Teile 29 und 30 werden von einem Verschlußglied 31 in ihrer Lage gehalten, welches von außen in die Innenbohrung des axialen Ansatzes 22 eingeschraubt ist. In der zentralen Innenbohrung des Verschlußgliedes ist ein Stößel 32 dichtend geführt, der am vorderen Ende einen Finger 33 aufweist und am rückwärtigen Ende unter der
2U Einwirkung eines Exzenterhebels 34 steht, der an dem axialen Ansatz 22 um eine Achse 35 schwenkbar ist. Beim Verschwenken des Exzenterhebels 34 wird der Stößel 32 nach innen gedruckt, so daß sein Finger 33 die Ventilkugel 27 entgegen der Rückstellkraft der Feder 28 von dem Ventilsitz abhebt.
Die Gehäuseglocke 14 weist am Boden eine ringförmige Ausdrehung 36 auf, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Teilkreises der Anschlußbohrungen Z\ bis Zn. In dieser Ausdrehung
ω sitzt ein Wälzlager 37, an welchem sich das Drehschieberorgan 15 rückseitig abstützt. Letzteres ist mit einer außermittigen Bohrung 38 versehen, in der eine Rastkugel 40 sitzt, die unter der Wirkung einer Feder 39 steht. Am Boden der Gehäuseglocke 14 sind Rastvertiefungen 41 vorgesehen, in die die Rastkugel 40 unter der Wirkung der Feder 39 in den verschiedenen Schaltstellungen einrasten kann.
Das Drehschieberorgan 15 weist ferner mindestens eine axiale Steuerbohrung 42 auf, die an der dem Sleuerspiegel 11 zugewandten Stirnseite des Drehschieberorgans mündet und die über eine Radialbohrung 43 mit der Axialbohrung 25 des Rückschlagventils in Verbindung steht. Das Hülsenglied 30 weist Durchbrechungen 44 auf, die eine Verbindung zwischen den
Vy Bohrungen 42,43 und der Bohrung 18 der Hauptdruckleitung Pherstellen.
Die Bohrungen 42 liegen auf dem Teilkreis der Bohrungen Z\ bis Z,2. In den Bohrungen 42 sind Scherhülsen 45 kolbenartig verschiebbar geführt und
w mittels Federn 46 gegen die Steuerspiegelfläche 11 andrückbar. Die Scherhülsen 45 weisen Ringdichtungen 47 auf, die sich am Umfang der miteinander fluchtenden Bohrungen Z\ bis Zn und 42 gegen die Steuerspiegelfläche 11 anpressen und dadurch die Verbindung der
r>"> Bohrungen gegenüber dem an den Pumpenrücklaut angeschlossenen Ringspalt 21 abdichten.
Die Anschlußbohrungen Z\ bis Zn werden an die verschiedenen Steuer- und Arbeitsventile und die sonstigen Verbraucher der hydraulischen Steuervor-
w) richtung angeschlossen. Bei geschlossenem Rückschlagventil 26 ist die Verbindung zwischen der Anschlußbohrung 18 und der Anschlußbohrung Z\ abgesperrt. Wird der Exzenterhebel 34 geschwenkt, so drückt der Stößel 32 die Ventilkugel 27 in die Öffnungsstellung, so daß die
tv> Verbindung der Pumpendruckleitung P über die Bohrungen 18, 44, 43, 42 und Z\ hergestellt wird. Beim Zurückschwenken des Exzenterhebels gelangt die Ventilkugel 27 wieder in die Schließstellung, so daß die
Verbindung zwischen den Bohrungen 18 und Z\ unterbrochen wird. Es ist jetzt möglich, das Drehschieberorgan 15 mittels des Exzenterhebels 34 um seine Achse zu drehen, wodurch sich die Steuerbohrungen 42 mit den verschiedenen Anschlußbohrungen Z\ bis Zn in vorbestimmten Kombinationen in Verbindung bringen lassen.
Wie die F i g. 4 und 5 zeigen, wird das Planflächen-Steuergerät S mittels Schrauben an eine Verteilerplatte 5Ϊ angeschlossen, welche mit Bohrungen 56 versehen ist, die die Verbindungen zwischen den Bohrungen Z\ bis Zn, 18 und 20 des Steuergerätes und den Anschlußleitungen des Verbrauchers bzw. der Steuerventile herstellen. An der Verteilerplatte sind ferner die mittels des Steuergerätes angesteuerten Arbeitsventile 52 sowie die servogesteuerten Steuerventile 53 der hydraulischen Steuervorrichtung nebst den Pumpenleitungen Pund Wangeschlossen. Die gesamte Baueinheit bildet einen Steuerblock, der an der Ausbaueinheit angeordnet wird.
Im folgenden wird die in Fig. 1 dargestellte Steuervorrichtung für Ausbauböcke näher erläutert.
Jedem einzelnen Ausbaubock eines Strebs ist hier ein Planflächen-Steuergerät S der in den Fig.3 bis 5 gezeigten Bauart zugeordnet, wobei im Falle einer Nachbarsteuerung die den einzelnen Ausbauböcken zugeordneten Steuergeräte jeweils an den benachbarten Ausbauböcken angeordnet sind.
In F i g. 1 sind die beiden vorderen, abbaustoßseitigen Stempel mit 60 und die beiden rückwärtigen, versatzseitigen Stempel mit 60/4 bezeichnet. Die hydraulischen Stempel 60 und 60/4 sind am Liegenden über eine Sohlkonstruktion und am Hangenden über eine Kappenkonstruktion zu einem rückbaren Ausbaubock verbunden. Der Rückzylinder, der mit seiner Kolbenstange 61 am Strebförderer angeschlossen ist, trägt die Bezugsziffer 62. Das dem Ausbaubock zugeordnete Planflächen-Steuergerät Sweist sieben Schaltstellungen I bis VII auf.
Die längs durch den Streb hindurchgeführte Pumpendruckleitung ist mit P, die Pumpenrückliaufleitung mit R bezeichnet. Die Steuergeräte S der einzelnen Ausbauböcke sind über Leitungen fund R' an diese Leitungen angeschlossen, wobei die Leitungen P' und R' mit den Anschlußbohrungen 18 und 20 des betreffenden Steuergerätes Sverbunden sind.
Den vier Stempeln eines jeden Ausbaubocks ist ein servogesteuertes Raubventil 63 zugeordnet, dessen Servozylinder 64 über eine Steuerleitung 65 an eine der Anschlußbohrungen Z\ bis Zn des Steuergerätes angeschlossen ist. Das Raubventil ist über Leitungen 66 und 67 an die Hauptdruckleitung Pbzw. die Rücklaufleitung R sowie über eine Leitung 68 an die auf der Kolbcnstangenseite liegenden Zylinderräume 60' der Stempel angeschlossen. Es ist erkennbar, daß das Ventil 63 so geschaltet werden kann, daß die Räume 60' der Stempel mit der Druckleitung P verbunden werden, wodurch die Stempel zwangsweise eingeschoben werden. Es versteht sich, daß hierbei die Stempeldruckräume 60" mit der Rucklaufleitung R verbunden sein müssen.
Den beiden vorderen Stempeln 60 des Ausbaubocks ist ein servogestcuertes Setzventil 69 zugeordnet, welches über Leitungen 70 und 71 an die Leitungen P und R und über eine Leitung 72 an die Stempeldruckräu- μ mc 60" der beiden vorderen Stempel angeschlossen ist. Der Servozylinder 73 des Setzventils ist über eine Leitung 74 mit einer der Anschlußbohrungen Z\ bis Zn des Steuergeräts Sverbunden.
Entsprechend weisen die beiden hinteren Stempel 60/4 ein gemeinsames Setzventil 75 auf, welches über Leitungen 76 und 77 mit den Leitungen P und R und über eine Leitung 78 mit den Stempeldruckräumen 60" dieser Stempel verbunden ist. Der Servozylinder 79 dieses Ventils ist über eine Steuerleitung 80 an eine der Anschlußbohrungen Z\ bis Zn des Steuergerätes angeschlossen. In Zweigleitungen 81 und 82 der Leitungen 72 und 78 liegen hydraulisch entsperrbare Arbeitsventile 83 und 83/4 (Überdruckventile), die über Leitungen 84 und 84/4 an die Rücklaufleitung R und über eine Steuerleitung 85 an eine weitere Anschlußbohrung Z\ bis Zi 2 des Steuergerätes angeschlossen sind.
Mit 86 ist ein Arbeitsventil bezeichnet, welches in einer Leitung 87 liegt, die die Rücklaufleitung R mit einer Leitung 88 verbindet. Letztere ist an den Zylinderraum 62" des Rückzylinders angeschlossen. Außerdem ist das Arbeitsventil 86 über eine Steuerleitung 89 an eine weitere Anschlußbohrung Z\ bis Zn des Steuergerätes angeschlossen.
In der Leitung 88 liegt ein servogesteuertes Ventil 90, welches über Leitungen 91 und 92 mit den Leitungen P und R verbunden ist, während sein Servozylinder 93 über eine Steuerleitung 94 an eine weitere Anschlußbohrung Z\ bis Zn des Steuergerätes angeschlossen ist. Das Ventil dient zum Rücken des Strebförderers.
Zum Nachziehen des Ausbaubocks dient ein servogesteuertes Ventil 95, welches über eine Leitung 96 an den kolbenstangenseitigen Zylinderraum 62' des Rückzylinders 62 und über Leitungen 97 und 98 an die Leitungen P und R angeschlossen ist. Der Servozylinder 99 ist über eine Leitung 100 mit der Steuerleitung 89 verbunden.
Mit 101 ist eine an sich bekannte Dosiervorrichtung bezeichnet, mit der der Zylinderraum 62" des Rückzylinders verbunden ist und die ihrerseits an die Leitungen P und R sowie an eine Steuerleitung 10Γ angeschlossen ist. Die Steuerleitung 10Γ ist mit einer längs durch den Streb hindurchgeführten Hauptsteuerleitung ST verbunden. Mit Hilfe der Dosiervorrichtung läßt sich der Druckmittelzufluß zu dem Rückzylinder genau dosieren, so daß der Rückzylinder den Strebförderer um ein vorbestimmtes, der Schnittiefe des am Strebförderer geführten Hobels entsprechendes Maß vorschiebt. Dosiereinrichtungen dieser Art sind an sich bekannt.
Die Arbeitsweise der Steuervorrichtung ist folgende:
Schaltstellung III des Steuergerätes 5
In dieser Nullstellung sind sämtliche Steuerleitungen 65, 74, 80, 89 und 94 an die Rücklaufleitung R angeschlossen, wie dies in Fi g. 1 schematisch angedeutet ist. Die vier Stempel des Ausbaubocks sind gesetzt. Das Ventil 86 ist geschlossen, so daß der Zylinderraum 62" des Rückzylinders gegenüber der Rücklaufleitung R abgesperrt ist und der Rückzylinder den als Hobelführung dienenden Strebförderer starr abstützt. Die Arbeitsventile 83 und 83/4 verhindern eine Überlastung der Stempel, indem sie bei einem vorbestimmten Nenndruck die Druckräume 60" über die Leitungen 72, 78 und die sich öffnenden Ventile mit der Rücklaufleitung R verbinden.
Schaltstellung Il
In dieser Schaltslcllung ist die Steuerleitung 94 an die Druckleitung Pangeschlossen. Über die Leitung 94 wird der Servokolben 93 des Steuerventils 90 vom Druck beaufschlagt, wodurch dieses Ventil so geschaltet wird
daß die Leitung 88 über die Leitung 92 mit der Druckleitung P verbunden und der Zylinderraum 62" des Rückzylinders vom Druckmittel beaufschlagt wird. Die sich ausschiebende Kolbenstange 61 drückt den Strebförderer gegen den Abbaustoß vor, wobei das Rückmaß mit Hilfe der Dosiervorrichtuing 101 genau festgelegt wird.
Schaltstellung IV
Bei dieser Schaltstellung sind die Steuerleitungen 65 und 85 an die Druckleitung P angeschlossen. Über die Steuerleitung 85 werden die Arbeitsventile 83 und 83/4 vom Steuerdruck beaufschlagt, so daß die Arbeitsventile die zu den Stempeldruckräumen 60" führenden Leitungen 72 und 78 über die Leitungen 84 und 84Λ an die Rücklaufleitung R anschließen. Zugleich wird über die Steuerleitung 65 das Ventil 63 so gesteuert, daß die Stempelräume 60' über die Leitung 68 und das Ventil 63 an die Druckleitung P angeschlossen werden. Die Stempel 60 und 60/4 werden hierdurch zwangsweise eingeschoben.
Schaltstellung V
In dieser Schaltstellung werden die Steuerleitungen 85 und 89 an die Druckleitung fangeschlossen. Dadurch werden über die Steuerleitung 85 die Arbeitsventile 83 und 83/4 so umgeschaltet, daß die Stempeldruckräume 60" über die Leitungen 72 und 78 an die Rücklaufleitung R angeschlossen werden. Zugleich wird über die Steuerleitung 89 das Steuerventil 95 so umgesteuert, daß die zu dem Zylinderraum 62' des Rückzylinders führende Leitung 96 mit der Druckleitung P verbunden wird. In dieser Schaltstellung wird also der Ausbaubock geraubt und zugleich durch Druckbeaufschlagung seines Rückzylinders gerückt. Diese Schaltstellung entspricht somit der Eilgangschaltstellung.
Schaltstellung VI
Hierbei ist die Steuerleitung 74 an die Druckleitung P angeschlossen. Über die Steuerleitung 74 wird das Steuerventil 69 so geschaltet, daß die zu den Druckräumen 60" der beiden vorderen Stempel 60 führende Leitung 72 mit der Druckleitung P verbunden und damit die beiden vorderen Stempel 60 unabhängig von den beiden hinteren Stempeln 60/4 gesetzt werden.
Schaltstellung VII
Hierbei sind die Steuerleitungen 74 und 80 an die Druckleitung P angeschlossen. Über die Steuerventile 69 und 75 werden die Druckräume 60' der vorderen und so hinteren Stempel 60, 60/4 an die Druckleitung P angeschlossen, so daß in diesem Fall sämtliche Stempel des Ausbaubocks gleichzeitig gesetzt werden.
Die Umschaltung des Steuergerätes 5 erfolgt von Hand mittels des Exzenterhebels 34. Selbstverständlich besteht aber auch die Möglichkeit, die Umschaltung auf andere Weise, z. B. über Fernsteuerleitungen u. dgl., herbeizuführen.
In F i g. 2 ist die erfindungsgemäße Steuerung für ein Rahmengespann gezeigt, dessen beide Rahmen A und B in bekannter Weise über einen doppelt wirkenden Schreitzylinder 162 so verbunden sind, daß die beiden Rahmen in aufeinanderfolgenden Schritten und unter gegenseitiger Abstützung gerückt werden können. Die beiden Rahmen weisen jeweils zwei hydraulische Stempel 160 und 160/4 auf, von denen die Stempel 160 die vorderen und die Stempel 160/4 die hinteren StemDcl sind.
Die Steuerventile und Arbeitsventile sind mit 163 bis
179 bezeichnet. Dabei entsprechen die Arbeitsventile 164, 166, 171, 173 den Arbeitsventilen 83 und 83/4 der Fig. 1, die Steuerventile 165, 167, 170 und 172 den Steuerventilen 69 und 75 der F i g. 1 sowie das Steuerventil 163 dem Steuerventil 63 der F i g. 1.
Die Steuerventile 163,165,167,168,169,170 und 177 sind mit Doppelservokolben ausgerüstete Ventile, während die Steuerventile 176 bis 179 nur einen einfachen Servokolben aufweisen.
Die Steuerleitungen sind mit 180 bis 188 bezeichnet. Das als Drehschieber (F i g. 3) ausgebildete Anwähl- und Steuergerät Sweist hier elf Schaltstellungen I bis XI auf. Mit 190 bis 195 sind sogenannte »Wechselventile«, d. h. in beiden Druckrichtungen arbeitende Rückschlagventile bezeichnet, während die Ventile 192 und 196 nur in einer Richtung arbeitende Rückschlagventile sind. Außerdem sind im Steuerkreis Zeitglieder 198 und 199 angeordnet.
Die Arbeitsweise dieser Steuervorrichtung ist wie folgt:
Schaltstellung VI (Nullstellung)
In dieser Nullstellung sind sämtliche Steuerleitungen
180 bis 188 über das Steuergerät S an die Rücklaufleitung R angeschlossen. Die Stempel beider Rahmen A und B sind gesetzt. Die hydraulisch entsperrbaren Ventile 164, 166, 172 und 173 arbeiten als Überdruckventile, die bei Überdruck in den Druckräumen 160' einen Abfluß des Druckmittels über die Leitungen 200 zur Rücklaufleitung R freigeben, an die diese Ventile angeschlossen sind. Die beiden Druckräume 162' und 162" des Schreitzylinders sind vom Druck entlastet.
Schaltstellung V
(Rauben des linken Rahmens A)
Bei dieser Schaltstellung des Steuergerätes 5 sind die Steuerleitungen 180 und 188 an die Druckleitung P angeschlossen. Über die Leitung 180 werden die jetzt als Raubventile dienenden Arbeitsventile 171 und 173 so verstellt, daß sie die Stempeldruckräume 160' des linken Rahmens A über die Leitung 200 mit der Rücklaufleitung R verbinden und die Stempel damit entlasten. Zugleich wird über die Steuerleitung 188 der Servozylinder 163' des Steuerventils 163 vom Druck beaufschlagt, der dadurch das Ventil in eine Stellung bringt, in der die Druckräume 160" der Stempel des linken Rahmens über eine Leitung 201 an die Druckleitung P angeschlossen werden, so daß diese Stempel unter Druck eingeschoben werden. Die Stempel 160,160/4 des rechten Rahmens B bleiben hierbei gesetzt, da ihre Druckräume 160' keine Verbindung zum Rücklauf haben.
Schaltstellung IV
(Eilgangschaltstellung)
In diesem Fall sind die Steuerleitungen 180 und 183 über das Steuergerät S an die Druckleitung P angeschlossen. Die Druckräume 160' der Stempel des linken Rahmens werden in der beschriebenen Weise über die Ventile 171, 173 entlastet. Zugleich wird über die Steuerleitung 183 der eine Servokolben 169' des Steuerventils 169 beaufschlagt, wodurch dieses Ventil so geschaltet wird, daß über eine Leitung 202 der Zylinderraum 162' des Schreitzylinders vom Druck der Leitung P beaufschlagt und damit der entlastete Rahmen A gerückt wird. Das Rauben des Rahmens A
und das Vorrücken desselben erfolgen hier also gleichzeitig.
Schaltstellung III (Rücken des linken Rahmens)
Hier wird nur die Steuerleitung 183 an die Druckleitung P angeschlossen, so daß über den Servokolben 169' des Steuerventils 169 der Druckraum 162' des Schreitzylinders an die Druckleitung P angeschlossen und dadurch der Rahmen A gerückt wird. Diese Schaltstellung bietet damit die Möglichkeit, unter Umgehung des Eilganges zunächst den Rahmen A zu rauben (Schaltstellung V) und dann zu rücken oder aber unter Umgehung der Schaltstellungen IV und V den Rahmen unter Last zu rücken.
Schaltstellung II (Setzen des Rahmens A)
Die Steuerleitung 181 wird an die Druckleitung P angeschlossen. Dadurch werden die Servokolben 170' und 172' der Setzventile 170 und 172 vom Druck beaufschlagt, wodurch die Setzventile so umgeschaltet werden, daß die Druckräume 160' der Stempel des Rahmens A über die Leitung 200 an die Druckleitung P angeschlossen werden. Die Stempel 160 und 160/4 werden gleichzeitig gesetzt.
Schaltstellung I (aktives Rauben der Vorderstempel)
Die Leitung 182 wird an die Druckleitung P angeschlossen. Dadurch werden die Arbeitsventile 166 und 171 so geschaltet, daß sie die Druckräume 162" der vorderen Stempel 160 der beiden Rahmen A und B an die Rücklaufleitung R anschließen, während die Arbeitsventile 164 und 173 der hinteren Stempel unbeeinflußt bleiben, da die Verbindung über die Rückschlagventile 190, 193 abgesperrt ist. Über eine Zweigleitung 203 wird der Servokolben 163" des Steuerventils 163 beaufschlagt wodurch die Druckräume 160" der beiden vorderen Stempel 160 mit der Druckleitung P verbunden werden. Die vorderen Stempel werden in diesem Fall aktiv, d. h. auf hydraulischem Wege eingeschoben, um z. B. die beiden vorderen Stempel ausrichten oder eine von den vorderen Stempeln getragene Kappe vorziehen zu können.
Schaltstellung VII (aktives Rauben des Rahmens B)
Sie entspricht sinngemäß der Schaltstellung V, wobei hier jedoch die Steuerleitungen 187, 188 an die Druckleitung P angeschlossen und die Arbeitsventile 164, 166 zur Entlastung der Druckräume 160' geöffnet und zugleich die Druckräume 160" der Stempel des Rahmens B zum aktiven Stempeleinschub über das Ventil 163 an die Druckleitung Pangeschlossen werden.
Schaltstellung VIII (Eilgangschaltstellungfür Rahmen B)
Sie entspricht sinngemäß der Schaltstellung IV, wobei jedoch die Steuerleitungen 184 und 187 an die Druckleitung Pangeschlossen sind.
Schaltstellung IX (Rücken des rechten Rahmens B)
Diese Schaltstellung entspricht sinngemäß der Schaltstellung III.
10
Schaltstellung X
(Setzen des Rahmens B)
Sie entspricht sinngemäß der Schaltstellung II.
Schaltstellung XI
(Einschalten der Steuerautomatik)
In dieser Schaltstellung ist die Steuerleitung 185 an die Druckleitung Pangeschlossen. Über die Leitung 185
ίο wird das Zeitglied 199 vom Druck beaufschlagt. Zugleich werden über eine Zweigleitung 185' und das Steuerventil 178 die Arbeitsventile 164, J66 vom Druck beaufschlagt, so daß diese die Druckräume 160' der Stempel des rechten Rahmens B an die Rücklaufieitung R anschließen und damit die Stempel entlasten. Zugleich wird über die Leitungen 185' und 185" der Servokolben 163" des Steuerventils 163 beaufschlagt, so daß die Druckräume 160" der Stempel an die Druckleitung P angeschlossen und die Stempel aktiv eingeschoben werden.
Nach einer vorbestimmten Zeitdauer schaltet das Zeitglied 199 das Ventil 178 von der Raubstellung in die Rückstellung um. Hierbei wird eine Steuerleitung 204 mit der Steuerleitung 185,185' verbunden, wodurch der eine Servokolben 168' des Steuerventils 168 vom Steuerdruck beaufschlagt und dieses Ventil so geschaltet wird, daß der Druckraum 162" des Schreitzylinders 162 über die Leitung 205 an die Druckleitung P angeschlossen wird. Dadurch wird der Rahmen B
M) gerückt.
In der Leitung 205 sitzt eine Meßblende 206, die das durchflußabhängig arbeitende Servoventil 179 steuert. Sobald der Schreitzylinder seinen Schreithub beendet hat und der Durchfluß in der Leitung 205 wieder auf
i. Null zurückgegangen ist, wird das Ventil 179 so geschaltet, daß es die Leitung 185' über das Ventil 178 an eine Steuer'eitung 208 anschließt, wodurch die Servokolben 165' und 167' der Ventile 165 und 167 beaufschlagt werden, so daß diese Ventile die Leitung
IU 200 an die Druckleitung P anschließen und damit die Stempel des Rahmens B wieder setzen. Dabei ist das Ventil 175 so geschaltet, daß der Durchfluß von der Leitung 208 zu einer Leitung 207 freigegeben ist, in der das Zeitglied 198 angeordnet ist. Über die Leitung 207 und das Schaltventil 177 werden dann die Arbeitsventile 171 und 173 beaufschlagt, so daß die Druckräume der Stempel des Rahmens A entlastet und diese Stempel über das Steuerventil 163 aktiv eingeschoben werden. Nach einem vorbestimmten, am Zeitglied 198 eingestellten Zeitintervall wird das Ventil 177 von dem Zeitglied geschlossen, wodurch nun über den Servokolben 169" des Steuerventils 169 der Druckraum 162' des Schreitzylinders beaufschlagt und der Rahmen A gerückt wird. Eine durchflußabhängige Meßblende 206 schaltet nach erfolgtem Rücken auf »Setzen« um, so daß nun die Stempel des Rahmens A wieder gesetzt werden. Damit ist der automatische, zeit- und druck- bzw. mengenabhängig gesteuerte Rückzyklus beendet.
Die Zeitglieder 198 und 199 bestehen aus Verzögerungsventilen, die z. B. von einem Druckspeicher gesteuert werden. Der Druckspeicher wird über die mit ihm verbundene Steuerleitung vom Steuerdruck über eine Drossel beaufschlagt, wodurch seine Gasdruckblase je nach Drosscleinstellung mehr oder weniger schnell es zusammengedrückt wird. Bei einer bestimmten Kompression der Druckblase schultet diese das Verzögerungsventil um.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hydraulische Steuervorrichtung zur Steuerung von maschinell rückbaren Ausbaueinheiten in Form von Rahmen, Böcken u. dgl., mit baueigenen, insbesondere aus Planflächen-Steuergeräten bestehenden Steuergeräten, die für das Rauben, Rücken und Setzen der Ausbaueinheiten in verschiedene Schaltstellungen einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (S) zusätzlich zu den genannten Schaltstellungen mindestens eine weitere, wahlweise einstellbare Eilgangschaltstellung aufweist, bei der das Rauben der Stempel (60, 60Λ, 160, 160/4; und das Umsetzen der Ausbaueinheiten gleichzeitig einleitbar sind.
DE19702038663 1970-08-04 1970-08-04 Hydraulische Steuervorrichtung für rückbare Ausbaueinheiten in Form von Rahmen, Böcken u.dgl. Expired DE2038663C3 (de)

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SU711685101A SU797601A3 (ru) 1970-08-04 1971-07-29 Гидравлическое устройство дл управ-лЕНи пЕРЕдВигАЕМыХ СЕКций КРЕпи ВшАХТАХ
US16783271 US3821880A (en) 1970-08-04 1971-07-30 Hydraulic control systems and devices therefor
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CS567271A CS199231B2 (cs) 1970-08-04 1971-08-04 Hydraulické řídicí zařízení pró řízení mechanizované výztuže
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GB1032021A (en) * 1964-01-14 1966-06-08 Dowty Mining Equipment Ltd Advanceable roof support assembly
US3440501A (en) * 1967-02-02 1969-04-22 Gen Electric Double-triggering semiconductor controlled rectifier

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DE2038663C3 (de) 1984-05-03
DE2038663A1 (de) 1972-02-10
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